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Planen und Bauen

Der Landschaftsbau bei der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt umfasst folgendes Spektrum: den landschaftsbaulichen Teil von Hochbauvorhaben ( Freiflächen an Gebäuden ), den landschaftsbaulichen Teil von Tiefbauvorhaben ( Grün an Straßen und Plätzen ). Bei der Realisierung der Bauvorhaben wird eine hohe Baukultur gesichert. Die Aspekte der Stadt- und Freiraumgestaltung, der Nachhaltigkeit, des Denkmal-, Natur- und Umweltschutzes, einer der zukünftigen Nutzung angepassten Pflanzenverwendung, des effektiven und korrekten Mitteleinsatzes sowie der Nutzerzufriedenheit erfahren dabei besondere Beachtung. Mit den beauftragten Landschaftsarchitekten, die zum Teil über Wettbewerbsverfahren ausgewählt wurden, werden die einzelnen Planungsphasen bearbeitet. Anschließend werden Leistungsverzeichnisse aufgestellt und die Vergabe der Bauleistung durchgeführt. Die örtliche ständige Bauüberwachung und die Abrechnung der Baumaßnahme werden ebenfalls den Landschaftsarchitekten übertragen. Bild: Müller Reimann Architekten Freiflächen an Gebäuden In Amtshilfe für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen werden Belange der Grün- und Freianlagenplanung in Kombination mit der Planung von Hochbauten begleitet. Weitere Informationen Bild: Dagmar Schwelle Grün an Straßen und Plätzen In Kooperation mit der Abteilung Tiefbau wird bei Straßen- und Ingenieurbauprojekten der landschaftsbauliche Teil bearbeitet. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Grün im Zusammenhang mit Ingenieurbauwerken Im Zuge von Brückenneubaumaßnahmen bzw. -instandsetzungen entstehen stets Beeinträchtigungen für Natur und Umwelt – vor allem durch Rodungsmaßnahmen. Nach der Darstellung von Bestand und Konflikten wird der Eingriff bewertet, um daraus Maßnahmen zur Kompensation der Eingriffe abzuleiten. Weitere Informationen

Informationen

Geschichte des Preises Video: Preisträgerinnen und Preisträger von 1972-2014 Teilnahme und Preisgericht Aufruf für Themenvorschläge Peter Joseph Lenné (1789 bis 1866) prägte fast 50 Jahre die Gartenkunst in Preußen. Er schuf mit den königlich-preußischen Gärten in Berlin und Potsdam Meisterwerke der Landschaftsgärtnerei, von denen die bedeutendsten heute als Welterbe der Menschheit eingetragen sind. Lenné war jedoch nicht nur ein herausragender Gartengestalter, sondern auch Stadtplaner, der in Berlin die Grundlagen für eine durchgrünte, lebenswerte und soziale Stadt prägte. Für die Naherholung der Bevölkerung schuf er Volksparks, Grünzüge und -plätze. Außerdem widmete sich Lenné der fachlichen Ausbildung. 1823 begründete er mit der Königlichen Gärtnerlehranstalt die weltweit erste Ausbildungsstätte für Landschaftsgärtner mit dem Schwerpunkt Gartenkunst. An diese vielfältige Tradition knüpft der Peter Joseph Lenné-Preis des Landes Berlin an, der auf Initiative der Landschaftsarchitekten Prof. Hermann Mattern und Prof. Jürgen Barth ins Leben gerufen und durch einen Beschluss des Senats von Berlin bestätigt wurde. Seit 1965 wird der Preis in den Bereichen Garten- und Landschaftsarchitektur, Städtische Grünordnungs- und Landschaftsplanung einschließlich Naturschutz und Pflanzenverwendung verliehen. Für das Wettbewerbsverfahren wurden Richtlinien vom Senat von Berlin beschlossen. Ein Fachausschuss mit Vertretern der Berliner Hochschulen, der Akademie der Künste, der Karl-Foerster-Stiftung, der Verwaltung des Berliner Grüns und der landeseigenen Projektentwicklungsgesellschaft, der GRÜN BERLIN GmbH, betreut das Verfahren. Produktion: © KUXMA Alle Rechtenachweise an ggf. eingekauften Musiken und Bildern liegen bei KUXMA. Herausgeberin: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Berlin Teilnehmen können Einzelpersonen und Arbeitsgemeinschaften, sofern keiner der Teilnehmer am 01. August des Jahres älter als 35 Jahre ist. Für viele Preisträger eröffnet der Peter Joseph Lenné-Preis wichtige berufliche Perspektiven. Die Teilnehmer kommen meist aus Deutschland und Europa, aber auch aus entlegen Ländern und Kontinenten. Seit Beginn des Verfahrens haben etwa 10.000 junge Fachleute ihre Entwürfe zu diesem Preisverfahren eingereicht. Eine unabhängige, hochrangig besetzte Jury wählt in jedem der Aufgabenbereiche die beste Lösung aus, die mit dem Peter-Joseph-Lenné-Preis in Höhe von 5.000 EURO ausgezeichnet wird. Weitere besonders gute Arbeiten können Peter-Joseph-Lenné-Anerkennungen erhalten. Für Arbeiten, die besonders qualitätsvolle Beiträge zur Pflanzenverwendung liefern, wird die Karl-Foerster-Anerkennung durch die Karl-Foerster-Stiftung mit insgesamt 1.500 Euro vergeben. Die Preisträger werden in einem anspruchsvollen Festakt in der Berliner Akademie der Künste am Pariser Platz gewürdigt, bei dem auch eine Auswahl der Arbeiten gezeigt wird. Die Ergebnisse des Verfahrens sowie Abbildungen der besten und interessantesten Arbeiten werden in einer Dokumentation veröffentlicht. Die Auslober sind dankbar für Ideen und Anregungen. Alle Städte, Gemeinden, Regionen und Fachkollegen sind aufgerufen, Vorschläge für künftige Aufgaben zum Peter-Joseph-Lenné-Preis im Bereich der Freiraumplanung und Landschaftsgestaltung zu unterbreiten. Die Themenvorschläge sollen die freiräumliche Entwicklung vor Ort fördern. Im Rahmen des Peter-Joseph-Lenné-Preises werden nur Themen bearbeitet, an deren Ergebnissen die Gemeinden ebenso wie der Auslober interessiert sind. Der Fachausschuss und die dafür zuständige Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt entscheiden darüber, welche Themen in welchem Jahr ausgeschrieben werden.

Open Source Entwicklungstools für Stadtentwicklung: Klimafolgenanpassung mit kooperativen KI-gestützten Entscheidungsprozessen

Zielsetzung: Das Forschungsprojekt OpenSKIZZE befasst sich mit zentralen umwelt- und klimabezogenen Herausforderungen in städtischen Gebieten und konzentriert sich insbesondere auf die Verbesserung städtischer Freiraumplanung und Bauprojekte durch den Einsatz künstlicher Intelligenz. Angesichts der zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels, wie extreme Temperaturen und zunehmende Dürren, ist es dringend erforderlich, städtische Gebiete widerstandsfähiger zu machen. Das Projekt identifizierte eine wesentliche Lücke in der aktuellen Praxis: die unzureichende Integration von Umweltdaten und klimatologischen Erkenntnissen in die frühen Phasen der Planungs- und Bauprozesse. OpenSKIZZE ist bestrebt, diese Lücke durch die Entwicklung eines offenen, KI-gestützten Assistenzsystems zu schließen. Das System soll Planer und Architekten dabei unterstützen, Projekte von Beginn an so zu gestalten, dass sie den klimatischen Bedingungen besser standhalten und gleichzeitig die Lebensqualität im urbanen Raum steigern. Durch die Integration fortschrittlicher Algorithmen, maschinellem Lernen und detaillierter Strömungsmechaniksimulationen ermöglicht OpenSKIZZE eine genauere Vorhersage und Bewertung der Klimaauswirkungen in städtischen Gebieten. Auf diese Weise können die Auswirkungen von Bauvorhaben und Gebäudeplatzierungen auf Kaltluftkorridore besser geplant und Wärmeinseln effektiver vermieden werden, was nicht nur zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes führt, sondern auch die städtische Artenvielfalt fördert und die Lebensbedingungen verbessert der Bewohner. Ein konkretes Beispiel für den Einsatz des OpenSKIZZE-Systems ist die Neugestaltung einer mittelgroßen Baustelle in der Stadt Bonn, die unter Berücksichtigung von Aspekten wie der Luftzirkulation optimiert wird. Das OpenSKIZZE-Projekt zielt daher darauf ab, einen nachhaltigen und ganzheitlichen Ansatz für die Stadtplanung und -entwicklung zu etablieren, der nicht nur aktuelle, sondern auch zukünftige klimatische Herausforderungen berücksichtigt. Die Bereitstellung des Assistenzsystems als offene Software fördert zudem eine breite Zugänglichkeit und Nutzung, die die Umsetzung umweltfreundlicher und klimaangepasster Stadtprojekte auf breiter Basis ermöglicht.

Beschreibung

Während des sogenannten “Kalten Krieges” war Europa von der Barentssee bis zum Schwarzen Meer ein geteilter Kontinent, und Berlin eine geteilte Stadt. Nach dem Fall der Mauer 1989 verloren die Grenzanlagen ihre trennende Wirkung, sowohl in Europa als auch in Berlin. Im europäischen Maßstab wird angestrebt, den weitgehend naturnah belassenen Grenzstreifen als “Europäisches Grünes Band” ( European Green Belt* ) zu bewahren. * Europäisches Grünes Band – European Green Belt . Ehemalige Grenzzone von der Barentssee bis zum Schwarzen Meer, die während des Kalten Krieges Ost- und West-Europa trennte. Immer auf den Spuren der ehemals geteilten Stadt reicht das “Grüne Band Berlin” von der Innenstadt bis zum Naherholungsgebiet Berliner Barnim. Es zeichnet auf ca. 15 km den ehemaligen innerstädtischen Grenzverlauf entlang des Mauerwegs nach. Vielerorts sind die Spuren der Stadtgeschichte noch “erlebbar”. Das Faltblatt “Grünes Band Berlin” stellt die heute noch weitgehend erhaltenen Flächen des ehemaligen Mauerstreifens als Zeitzeugnis der ehemaligen Teilung der Stadt sowie wertvolle Freiräume entlang des Mauerwegs vor und beschreibt neben den Konzepten und Planungen zur Sicherung dieses Grünzugs auch die Maßnahmen zu dessen Verwirklichung. Ausgehend vom Hauptbahnhof lädt ein Spaziergang entlang des ehemaligen Mauerstreifens bis zum Naherholungsgebiet Berliner Barnim hoch im Norden ein. Stationen sind u.a. der neu gestaltete Park auf dem Nordbahnhof, die Gedenkstätte Berliner Mauer, der Mauerpark, der Schwedter Steg, der Platz des 9. November am S-Bahnhof Bornholmer Straße, das Nasse Dreieck, die Reste von Grenzanlagen am S-Bahnhof Wollankstraße, das Gewerbegebiet PankowPark (ehem. VEB Bergmann Borsig), der tief eingeschnittene Nordgraben, die Freiräume zwischen dem Märkischen Viertel und dem Dorf Rosenthal sowie das Tegeler Fließ mit dem Naturschutzgebiet Niedermoorwiesen am Köppchensee. Der Mauerweg ist Teil der Grünen Hauptwege in Berlin, welche ein Netz von fast 550 km Länge aus Spazierwegen, Promenaden und durchgrünten Straßenräume bilden. Als ein wesentlicher Bestandteil des Berliner Freiraumsystems verbindet dieses Netz die Grünflächen und Parkanlagen in der Stadt sowohl untereinander als auch mit den länderübergreifenden Landschaftsräumen. Informationen und eine Wanderkarte finden Sie unter: Grüne Hauptwege Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt arbeitet kontinuierlich daran, das Grüne Band Berlin von der Innenstadt in die Landschaft zu verbessern, vor Ort zu sichern und weiter zu entwickeln. Für wesentliche Teile wurden Maßnahmen für Ausgleich und Ersatz nach dem Berliner Naturschutzgesetz zugeordnet, ein Landschaftsschutzgebiet (LSG) festgesetzt, Karte zum LSG im Geoportal Berlin Den Text der Schutzgebietsverordnung finden Sie mit Klick in die jeweilige Schutzgebietsfläche. Konzepte zur Pflege und Entwicklung erarbeitet Entwicklungskonzept 2006 Gesamtkonzept 2012 und für planungsrechtlich noch nicht gesicherte Flächen ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet. Das Land Berlin bemüht sich weiterhin Flächen zu erwerben, um auch künftig eine ungehinderte Durchgängigkeit zu ermöglichen und hier einen Grünzug zu realisieren.

Solarkataster NRW erweitert um Ertragsrechner für Neubauten und Fassaden

In das Solarkataster NRW, ein zentrales Werkzeug für die Planung und den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen in Nordrhein-Westfalen, wurde ein neues Werkzeug integriert: den Ertragsrechner für Neubauten und Fassaden. Der Ertragsrechner ermöglicht bereits bei der Planung eines Neubaus oder der Installation an Fassaden den Ertrag und damit die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage zu berechnen. Die Nutzung der Sonnenenergie ist entscheidend für die Energiewende und die Erreichung der Klimaschutzziele in NRW. Mit Stand Ende 2024 waren in NRW etwa 690.000 Photovoltaik-Anlagen auf und an Gebäuden installiert, ergänzt durch rund 160.000 Steckersolaranlagen („Balkonkraftwerke“) und 1.100 Freiflächenanlagen. „Mit dem Neubaurechner haben wir das Solarkataster um ein innovatives Werkzeug ergänzt, um den Ausbau von Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen effizienter zu gestalten“, erklärte Elke Reichert, Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). „Wir ermöglichen damit allen Nutzerinnen und Nutzern, bereits bei der Planung eines Neubaus eine möglichst effiziente Versorgung über Sonnenenergie mitzudenken und in die Kalkulation der Baukosten aufzunehmen.“ Der neue Ertragsrechner ermöglicht es, einen konkreten Standort in Nordrhein-Westfalen auszuwählen und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für eine Photovoltaikanlage durchzuführen. Die Daten zur solaren Energie sind flächendeckend verfügbar, sodass auch für noch nicht erfasste Gebäude eine Analyse möglich ist. Der Rechner bietet die Möglichkeit, zwischen Dach- und Fassadenanlagen zu unterscheiden, die Neigung der Dachfläche individuell einzustellen und die Himmelsausrichtung anzupassen. Nutzer können zudem ihre Angaben zum Verbrauchsprofil, Stromverbrauch, Anlagengröße, Speicheroptionen, Finanzierungsform und Inbetriebnahme individuell anpassen. Das Solarkataster NRW, in dem auch der neue Ertragsrechner zu finden ist, bietet umfassende Daten zu den Potenzialen und dem Bestand der Photovoltaik in NRW. Es ermöglicht eine Solarpotenzialanalyse für alle Gebäude im Land und unterstützt die Planung von Solaranlagen auf Dächern, Fassaden und Freiflächen. Besonders beliebt sind die Daten zu Photovoltaik an Gebäuden, da für rund 11 Millionen Gebäude in NRW ein Solarpotenzial berechnet und die Dachflächen einer Eignungsprüfung unterzogen wurden. Zusätzlich finden sich Daten und Karten zur Freiflächen-Photovoltaik im Solarkataster, einschließlich aktuell geltender Flächen- und Förderkulissen sowie einer Karte der „Suchflächen“ für potenzielle Freiflächenanlagen. In den kommenden Monaten wird das Solarkataster um die Möglichkeit erweitert, Steckersolaranlagen zu berechnen. Diese Anlagen dürfen maximal 800 Watt über die Steckdose ins Stromnetz einspeisen. Das Solarkataster NRW wird vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) im Fachzentrum „Klimaanpassung, Klimawandel, Wärme und Erneuerbare Energien“ gepflegt. Das Fachzentrum erarbeitet Grundlagendaten und Lösungsansätze für die Herausforderungen, die sich aus dem anthropogenen Klimawandel und der Energiewende ergeben. Thematische Schwerpunkte sind die Anpassung an den Klimawandel sowie die Strom- und Wärmewende. Das Fachzentrum betreibt die beiden digitalen Fachinformationssysteme Klimaatlas NRW und Energieatlas NRW, in denen die Arbeitsergebnisse für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Wirtschaft und Politik zum Teil adressscharf und regionalisiert zur Verfügung gestellt werden. www.energieatlas.nrw.de www.solarkataster.nrw.de zurück

Von Grau zu Grün – Potenziale der Entsiegelung nutzen

Difu-Seminar Das Entsiegeln von Flächen ist eine wichtige Maßnahme der Klimaanpassung. Auf entsiegelten Flächen kann Niederschlag versickern, gelangt in den natürlichen Wasserkreislauf und bildet neues Grundwasser. Intakte Böden schützen bei Starkregen vor Überschwemmungen und entlasten somit die Kanalisation. Auch auf das Mikroklima wirken sich entsiegelte Flächen positiv aus: mehr Verdunstung und Kühlung, weniger Hitzestress und Lufttrockenheit, mehr Gesundheit für die Bewohnerschaft. Entsiegelung ist zugleich ein wichtiger Beitrag zur Biodiversität, denn in und auf natürlichen Böden kann sich eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren ansiedeln. Entsiegeln macht Städte also klimaresilienter und trägt zum Schutz von Natur, Boden, Wasser sowie zur Gesundheit bei. Rechtlich ist die Entsiegelung im am 1. Juli 2024 in Kraft getretenen Klimaanpassungsgesetz des Bundes und auch im Baugesetzbuch verankert. Beide Gesetze enthalten ein Entsiegelungsgebot. Im Seminar sollen kommunale Strategien und Instrumente zur Entsiegelung vorgestellt und diskutiert werden. Es geht unter anderem um Potenzialanalysen, Synergien und Konflikte bei der Entsiegelung, Arten der Entsiegelung und zu berücksichtigende Rahmenbedingungen, Regelungen und Anreize. Es werden konkrete Praxisbeispiele aus Kommunen vorgestellt, und die Teilnehmenden werden Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch haben. Das Entsiegeln von Flächen ist eine wichtige Maßnahme der Klimaanpassung. Auf entsiegelten Flächen kann Niederschlag versickern, gelangt in den natürlichen Wasserkreislauf und bildet neues Grundwasser. Intakte Böden schützen bei Starkregen vor Überschwemmungen und entlasten somit die Kanalisation. Auch auf das Mikroklima wirken sich entsiegelte Flächen positiv aus: mehr Verdunstung und Kühlung, weniger Hitzestress und Lufttrockenheit, mehr Gesundheit für die Bewohnerschaft. Entsiegelung ist zugleich ein wichtiger Beitrag zur Biodiversität, denn in und auf natürlichen Böden kann sich eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren ansiedeln. Entsiegeln macht Städte also klimaresilienter und trägt zum Schutz von Natur, Boden, Wasser sowie zur Gesundheit bei. Rechtlich ist die Entsiegelung im am 1. Juli 2024 in Kraft getretenen Klimaanpassungsgesetz des Bundes und auch im Baugesetzbuch verankert. Beide Gesetze enthalten ein Entsiegelungsgebot. Im Seminar sollen kommunale Strategien und Instrumente zur Entsiegelung vorgestellt und diskutiert werden. Es geht unter anderem um Potenzialanalysen, Synergien und Konflikte bei der Entsiegelung, Arten der Entsiegelung und zu berücksichtigende Rahmenbedingungen, Regelungen und Anreize. Es werden konkrete Praxisbeispiele aus Kommunen vorgestellt, und die Teilnehmenden werden Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch haben. Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) Zimmerstraße 13-15 10969 Berlin Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) Zimmerstraße 13-15 10969 Berlin Für Mitarbeiter*innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten: 255,- Euro für Teilnehmer*innen aus Difu-Zuwenderstädten 435,- Euro für Teilnehmer*innen aus den Mitgliedskommunen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Deutschen Landkreistages sowie NGOs. Für alle übrigen Teilnehmer*innen gilt ein Preis von 555,- Euro. Diese Gebühren sind nach § 4 UStG Abs. 22a steuerfrei. Mittag- und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, Kosten für Anfahrt und Unterkunft müssen selbst getragen werden. Anmeldeschluss ist zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn. Absagen / Stornierung durch Teilnehmende Stornierungen müssen schriftlich erfolgen. Eine kostenfreie Stornierung ist bis 14 Tage vor der Veranstaltung möglich. Eine schon bezahlte Teilnahmegebühr wird in diesem Fall voll erstattet. Bei Stornierungen ab dem 13. Kalendertag vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen ist die volle Teilnahmegebühr fällig. Im Verhinderungsfall kann gerne schriftlich ein Ersatz benannt werden. Änderungsvorbehalte und Absagen durch den Veranstalter Bei zu geringer Beteiligung behalten wir uns vor, Veranstaltungen abzusagen. Die Gebühr wird in diesem Fall selbstverständlich erstattet. Die Übernahme jeglicher Ersatz- und Folgekosten der Teilnehmenden wegen Ausfall von Veranstaltungen oder Verschiebung von Terminen sind ausgeschlossen. Aus wichtigen inhaltlichen oder organisatorischen Gründen kann es im Einzelfall erforderlich sein, Programmänderungen vor oder während der Veranstaltung vorzunehmen. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese und alle erforderlichen Informationen finden Sie unter: www.difu.de/agb . Für Mitarbeiter*innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten: Für alle übrigen Teilnehmer*innen gilt ein Preis von 555,- Euro. Diese Gebühren sind nach § 4 UStG Abs. 22a steuerfrei. Mittag- und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, Kosten für Anfahrt und Unterkunft müssen selbst getragen werden. Anmeldeschluss ist zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn. Absagen / Stornierung durch Teilnehmende Stornierungen müssen schriftlich erfolgen. Eine kostenfreie Stornierung ist bis 14 Tage vor der Veranstaltung möglich. Eine schon bezahlte Teilnahmegebühr wird in diesem Fall voll erstattet. Bei Stornierungen ab dem 13. Kalendertag vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen ist die volle Teilnahmegebühr fällig. Im Verhinderungsfall kann gerne schriftlich ein Ersatz benannt werden. Änderungsvorbehalte und Absagen durch den Veranstalter Bei zu geringer Beteiligung behalten wir uns vor, Veranstaltungen abzusagen. Die Gebühr wird in diesem Fall selbstverständlich erstattet. Die Übernahme jeglicher Ersatz- und Folgekosten der Teilnehmenden wegen Ausfall von Veranstaltungen oder Verschiebung von Terminen sind ausgeschlossen. Aus wichtigen inhaltlichen oder organisatorischen Gründen kann es im Einzelfall erforderlich sein, Programmänderungen vor oder während der Veranstaltung vorzunehmen. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese und alle erforderlichen Informationen finden Sie unter: www.difu.de/agb . fortbildung@difu.de Zielgruppe Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Umwelt/Klima, Wasserwirtschaft, Freiraumplanung und Stadtentwicklung, Vertreter*innen des Stadt-/Gemeinderats, Planungsbüros Zielgruppe Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Umwelt/Klima, Wasserwirtschaft, Freiraumplanung und Stadtentwicklung, Vertreter*innen des Stadt-/Gemeinderats, Planungsbüros

Mobilität und Stadtklima im Zukunfts-Quartier, MCube: Mobilität und Stadtklima im Zukunfts-Quartier (MOSAIQ) - E

Standorte Energieerzeugende Anlagen Strom und Wärme NRW (Erneuerbare und konventionelle Energien)

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) stellt im Energieatlas NRW (www.energieatlas.nrw.de) die Standorte der Erneuerbaren Energien, der fossilen Kraftwerke und der Elektrotankstellen in NRW dar. Folgende Energieträger werden dargestellt: Biomasse/Bioenergie, Deponiegas, Grubengas, Klärgas, Photovoltaik Freifläche, Wasserkraft, Windenergie, Windenergieanlagen in Planung, stillgelegte Windenergieanlagen, E-Tankstellen, Braunkohle, Steinkohle, Erdgas, Mineralöl, Müllverbrennungsanlagen, Grubenwasser, Industrielle Abwärme und KWK-relevante Industriestandorte. Die Excel-Tabelle fasst die Standorte aller Energieträger zusammen

Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

Abteilung Naturschutz und Stadtgrün Am Köllnischen Park 3 10179 Berlin Referatsleitung “Freiraumplanung und Stadtgrün” Anke Wünnecke E-Mail Gruppenleitung “Freiraumplanung, gesamtstädtische Konzepte” Verena Schönhart E-Mail Gruppenleitung “Stadtgrün, gesamtstädtische Steuerung” Ulrike Peters E-Mail Gruppenleitung “Freiraumgestaltung, Landschaftsbau” Kristina Stecker-Albrecht E-Mail Gruppenleitung “Friedhofs- und Gräberwesen” Petra Conrad E-Mail Redaktion Plattform Berlin gärtnert! Toni Karge E-Mail Im Internetauftritt Stadtgrün verwendete Fotos : Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Bezirkliche Straßen- und Grünflächenämter Waltraud Schönholz Michael Kirsten Holger Koppatsch Jana Tietze Prof. Dr. habil. Hartmut Balder Beuth Hochschule für Technik Berlin Nähere Informationen erhalten Sie auf Wunsch bei den unter “Kontakt” der jeweiligen Einzelpublikation genannten Ansprechpersonen.

Straßen

Im Rahmen von Straßenbauprojekten wird ein qualifizierter Grünanteil hergestellt. Themenschwerpunkte für den Freiraum bilden hierbei die fachgerechte Planung und Ausführung von Baum- und Staudenpflanzungen auch als Teil der Klimaanpassung im stark versiegelten Straßenbereich. Ziel der Projekte ist es, den funktionalen Raum “Straße und Gehweg” in einen Ort mit gestalterischem Anspruch und hohem funktionalen Wert zu überführen. Bei Straßenneubauten ergibt sich, je nach Umfang des Eingriffs ein Ausgleichserfordernis. Die Kompensationsmaßnahmen werden meist im direkten Umfeld des Eingriffs umgesetzt und können sehr vielfältig sein. Es handelt sich beispielsweise um Entsiegelung, Baumpflanzungen, Wiesenansaaten und Erstellen neuer Habitate für Reptilien, Kleinsäuger, Vögel und Insekten.

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