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Sonderhefte der Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt

Heft Titel Broschur lieferbar? 1/2018 Die kennzeichnenden Tierarten des FFH-Gebietes „Huy nördlich Halberstadt“ ja 1/2011 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2010 (pdf-Datei 11 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2010 Bewertung des Erhaltungszustandes der wirbellosen Tierarten nach Anhang II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in Sachsen-Anhalt (nicht barrierefrei) ja 1/2010 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2009 (pdf-Datei 4,3 MB, nicht barrierefrei) nein 4/2009 Messung des Einflusses von Fahrbahnoberflächen auf die Verkehrsgeräusche nach DIN EN ISO 11 819/1 (pdf-Datei 2,8 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2009 Verbrennung von Gartenabfällen Zusammenhang zwischen Gartenfeuern und Feinstaubbelastung aktualisierte Fassung April 2011 (pdf-Datei 1 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2009 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2008 (pdf-Datei 3,7 MB, nicht barrierefrei) nein 1/2009 Versuchsweiser Einsatz von Calcium-Magnesium-Acetat zur Reduzierung von Feinstaub in Halle (Saale) (pdf-Datei 2,7 MB, nicht barrierefrei) nein 5/2008 Regionale Klimadiagnose Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 2,1 MB, nicht barrierefrei) ja 4/2008 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2007 (pdf-Datei 6,1 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2008 Regionale Klimaänderungen auf der Basis des statistischen Regionalisierungsmodells WETTREG - Analysen und Trends für Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 2,1 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2008 Förderung von Wildobst und Feld-UlmeBeitrag zum Erhalt der Artenvielfalt im Biosphärenreservat Mittelelbe (pdf-Datei 4,06 MB, nicht barrierefrei) nein 1/2008 Arten- und Biotopschutzprogramm Sachsen-Anhalt Biologische Vielfalt und FFH-Management im Landschaftsraum Saale-Unstrut-Triasland (Teil 1 und 2) (nicht barrierefrei) nein 2/2007 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2006 (pdf-Datei 6 MB, nicht barrierefrei) ja 1/2007 Künftige Klimaänderungen in Sachsen-Anhalt- Sachstand und Handlungsfelder -Workshop am 16. Juni 2006 im Landesamt für Umweltschutz, Halle (Saale) (pdf-Datei 3,5 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2006 Empfehlungen für die Erfassung und Bewertung von Arten als Basis für das Monitoring nach Artikel 11 und 17 der FFH-Richtlinie in Deutschland (pdf-Datei 5,8 MB, nicht barrierefrei) nein 1/2006 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2005 (pdf-Datei 2,8 MB, nicht barrierefrei) nein 1/2005 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2004 (pdf-Datei 6 MB, nicht barrierefrei) nein 5/2004 Die Geradflügler des Landes Sachsen-Anhalt (nicht barrierefrei) nein 4/2004 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2003 (pdf-Datei 2,2 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2004 Bestandsituation und Schutz der Rotbauchunke in Sachsen-Anhalt (nicht barrierefrei) nein 2/2004 Karte der Potentiellen Natürlichen VegetationErstellung und Anwendung - Beitrag zum Fachkolloquium am 12. März 2001 (pdf-Datei 810 KB, nicht barrierefrei) ja 1/2004 Erfolgskontrollen von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen an der Bundesautobahn A 14 zwischen Halle (Saale) und Magdeburg (pdf-Datei 5,5 MB, nicht barrierefrei) ja 2/2003 Die Pilzflora des Naturschutzgebietes Hakel im Nordharzvorland (Sachsen-Anhalt) (pdf-Datei 3,4 MB, nicht barrierefrei) nein 1/2003 VOGELMONITORING IN DEUTSCHLAND TAGUNGSBAND nein 3/2002 MANAGEMENT VON FFH-LEBENSRAUMTYPEN Untersuchungen zu den Auswirkungen von Maßnahmen zur Heide-Pflege (Flämmen, Mahd) auf Gliederfüßer (Arthropoda) nein 2/2002 Beiträge der Landeskultur und Kulturtechnik für eine nachhaltige Nutzung und Entwicklung der Kulturlandschaft - Geschichte und Perspektiven -Internationale Tagung vom 15.10. bis 17.10.2002 in Halle (Saale) (pdf-Datei 6 MB, nicht barrierefrei) nein 1/2002 150 Jahre Schutz der TeufelsmauerTagung und Festveranstaltung am 08.06.2002 in Weddersleben (pdf-Datei 12,6 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2001 Arten- und Biotopschutzprogramm Sachsen-Anhalt Landschaftsraum Elbe - Teil 1 bis 3 (nicht barrierefrei) nein 2/2001 Fachbeiträge aus dem Jahr 2000 ja 1/2001 Feinstaubemissionsuntersuchungen in Sachsen-Anhalt: PM 10 -, PM 2,5 - und PM 1,0 - Emissionen aus Industrie und Hausbrand nein 3/2000 Verzeichnis der Gewässerstrecken und Einzugsgebiete - 5676 Wipper - und Kartenband nein 2/2000 Möglichkeiten zur Entwicklung eines lokalen Biotopverbundes im Agrarraum Sachsen-Anhalts ja 1/2000 Karte der potentiellen natürlichen Vegetation von Sachsen-Anhalt ja 2/1999 Workshop "Gentechnologie und Umweltschutz" am 05.11.1998 in Halle (Saale) nein 1/1999 Checkliste der Pilze Sachsen-Anhalts nein 5/1998 Untersuchungen zur Emission von Luftschadstoffen aus Hausbrandfeuerstätten beim Einsatz von Braunkohlenbriketts nein 4/1998 Arten- und Biotopschutzprogramm Stadt Halle (Saale) nein 3/1998 330 Jahre Schutz der Baumannhöhle im Harz nein 2/1998 Ausbildungsberuf Ver- und Entsorger / Ver- und Entsorgerin nein 1/1998 Konzepte für die Vernetzung wertvoller Biotope in der Bergbaufolgelandschaft Workshop zum Forschungsverbund Braunkohlen - Tagebaulandschaften Mitteldeutschlands (FBM) am 17.04.1997 nein 7/1997 Vorschläge zur Verbesserung des gewässerökologischen Zustandes ausgewählter Bereiche in der Saaleaue im Land Sachsen-Anhalt Teil A und B (auszugsweise) ja 6/1997 Die Pilze der Brandberge (pdf-Datei 2,5 MB, nicht barrierefrei) nein 5/1997 Umweltrelevante Untersuchungen von Gießereialtsanden und Schlacken nein 4/1997 Arten- und Biotopschutzprogramm Sachsen-Anhalt Landschaftsraum Harz nein 3/1997 6. Tagung des Arbeitskreises der Landesämter und -anstalten "Naturschutz in der Agrarlandschaft" vom 20.06. - 22.06.1996 in Halle (Saale) (pdf-Datei 40 MB, nicht barrierefrei) nein 2/1997 Das Ökologische Verbundsystem (ÖVS) in Sachsen-Anhalt - seine Planung und Umsetzung Fachtagung am 22. Mai 1996 nein 1/1997 Die Pilzflora der Dölauer Heide bei Halle (Saale) (pdf-Datei 7,3 MB, nicht barrierefrei) nein 3/1996 Freiräume für die ungestörte natürliche Entwicklung - Kernzonen in Naturschutzgebieten Fachtagung am 25. April 1995 nein 2/1996 Untersuchungen zur aktuellen Situation der Ichthyofauna von Saale, Unstrut und Helme in Sachsen-Anhalt nein 1/1996 Das vorläufige Flächenverzeichnis und die Verschlüsselung von oberirdischen Gewässern entsprechend LAWA-Richtlinie in Sachsen-Anhalt nein 3/1995 Schutz und Bewirtschaftung von Streuobstwiesen Tagung am 04. März 1994 in Halle (Saale) nein 2/1995 Ichthyofaunistische Untersuchungen im Stadtkreis Halle und im Saalkreis ja 1/1995 Programmbeschreibung ARTDAT (Version 4.3) nein 1/1994 Beiträge zur Landschaftsrahmenplanung 2. Seminar am 08.03.1994 in Halle (Saale) nein

Klimaanpassungsstrategie 2025 Bremen.Bremerhaven

Die Klimaanpassungsstrategie 2025 des Landes Bremen und der Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven ist eine Fortschreibung der Klimaanpassungsstrategie von 2018. Sie liefert einen konkreten Handlungsrahmen für Politik, Verwaltung, Unternehmen und Bevölkerung, um Bremen und Bremerhaven robust gegenüber Klimafolgen zu entwickeln und die Eigenvorsorge der Bevölkerung zu stärken. Die Anpassungsstrategie 2025 definiert insgesamt 10 strategische Ziele für Mensch, Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaft, leitet daraus über 30 Maßnahmen und Instrumente als konkrete Handlungsansätze ab, darunter eine Auswahl an Schlüsselmaßnahmen, die besonders priorisiert werden, benennt zentrale Handlungsfelder wie Schutz der Bevölkerung durch Gesundheitsvorsorge, Hochwasserschutz und Starkregenvorsorge, Schwammstadt-Prinzip, Entsiegelung und Begrünung von Flächen sowie die langfristige Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch Freiraumplanung und Stadtgrün. verfolgt einen integrierten Ansatz aus ordnungsrechtlichen Maßnahmen, Förderprogrammen, Beratung und Informationsangeboten, um sowohl Verwaltungen als auch Bürgerinnen und Bürger aktiv einzubeziehen. Zielgruppe Landes- und Kommunalverwaltung Wissenschaftlicher Hintergrund Die Klimaanpassungsstrategie 2025 baut auf der ersten Klimaanpassungsstrategie von 2018 auf, die als Grundlage für die systematische Auseinandersetzung mit den Folgen des Klimawandels im Land Bremen diente. Bereits 2018 wurden auf Basis wissenschaftlicher Analysen 28 Schlüsselmaßnahmen entwickelt, um die Betroffenheit in zentralen Bereichen wie Umwelt, Infrastruktur und Gesundheit zu adressieren. Projekte wie BREsilient unterstützten die Erarbeitung durch die Bereitstellung von Daten, Szenarien und methodischen Ansätzen zur Bewertung von Risiken und zur Entwicklung von Anpassungsoptionen. Auf Grundlage von Monitoring-Berichten und wissenschaftlicher Begleitforschung wurde die Strategie 2025 aktualisiert und weiterentwickelt. Sie berücksichtigt neueste Erkenntnisse zu Temperaturanstiegen, Niederschlagsmustern, Meeresspiegelanstieg und Extremwetterereignissen und verbindet diese mit praktischen Maßnahmen zur Umsetzung in Planung, Bauwesen, Wasserwirtschaft und Gesundheitsschutz.

Open Source Entwicklungstools für Stadtentwicklung: Klimafolgenanpassung mit kooperativen KI-gestützten Entscheidungsprozessen

Zielsetzung: Das Forschungsprojekt OpenSKIZZE befasst sich mit zentralen umwelt- und klimabezogenen Herausforderungen in städtischen Gebieten und konzentriert sich insbesondere auf die Verbesserung städtischer Freiraumplanung und Bauprojekte durch den Einsatz künstlicher Intelligenz. Angesichts der zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels, wie extreme Temperaturen und zunehmende Dürren, ist es dringend erforderlich, städtische Gebiete widerstandsfähiger zu machen. Das Projekt identifizierte eine wesentliche Lücke in der aktuellen Praxis: die unzureichende Integration von Umweltdaten und klimatologischen Erkenntnissen in die frühen Phasen der Planungs- und Bauprozesse. OpenSKIZZE ist bestrebt, diese Lücke durch die Entwicklung eines offenen, KI-gestützten Assistenzsystems zu schließen. Das System soll Planer und Architekten dabei unterstützen, Projekte von Beginn an so zu gestalten, dass sie den klimatischen Bedingungen besser standhalten und gleichzeitig die Lebensqualität im urbanen Raum steigern. Durch die Integration fortschrittlicher Algorithmen, maschinellem Lernen und detaillierter Strömungsmechaniksimulationen ermöglicht OpenSKIZZE eine genauere Vorhersage und Bewertung der Klimaauswirkungen in städtischen Gebieten. Auf diese Weise können die Auswirkungen von Bauvorhaben und Gebäudeplatzierungen auf Kaltluftkorridore besser geplant und Wärmeinseln effektiver vermieden werden, was nicht nur zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes führt, sondern auch die städtische Artenvielfalt fördert und die Lebensbedingungen verbessert der Bewohner. Ein konkretes Beispiel für den Einsatz des OpenSKIZZE-Systems ist die Neugestaltung einer mittelgroßen Baustelle in der Stadt Bonn, die unter Berücksichtigung von Aspekten wie der Luftzirkulation optimiert wird. Das OpenSKIZZE-Projekt zielt daher darauf ab, einen nachhaltigen und ganzheitlichen Ansatz für die Stadtplanung und -entwicklung zu etablieren, der nicht nur aktuelle, sondern auch zukünftige klimatische Herausforderungen berücksichtigt. Die Bereitstellung des Assistenzsystems als offene Software fördert zudem eine breite Zugänglichkeit und Nutzung, die die Umsetzung umweltfreundlicher und klimaangepasster Stadtprojekte auf breiter Basis ermöglicht.

WMS Freiraumprojekte Innenstadt Hamburg

Web Map Service (WMS) zum Thema Freiraumprojekte in der Innenstadt von Hamburg. Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung.

Grünflächeninformationssystem (GRIS)

Das Grünflächeninformationssystem (GRIS) Berlin ist ein IT-Fachverfahren der bezirklichen Grünflächenämter und der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU), Referat Freiraumplanung und Stadtgrün. Das GRIS Berlin besteht aus folgenden Modulen: “GFM-Komponente” (Sachdatenbank zum Grünflächen-, Baum- und Spielplatzkataster, Kalkulation des Pflegeaufwandes), “GIS-Komponente” (Geografisches Informationssystem GIS), “Bestandsstatistiken” (Jahresauswertungen / Statistiken) Mit dem GRIS Berlin wird einerseits das Grünflächenmanagement unter betriebswirtschaftlichen und fachlichen Gesichtspunkten unterstützt, andererseits werden mit diesem Fachverfahren die Daten- und die Informationsbereitstellung für Planungs- und Auskunftszwecke verwaltungsintern und gegenüber der Öffentlichkeit gewährleistet. Die Entwicklung des Berliner GRIS begann zu Beginn der 1990er Jahre mit der Einführung von “GAIA”. Ende der 1990er Jahre folgte die Entwicklung der GIS-Fachschale “YADE GBKat” und im Jahr 2001 konnte mit der umfangreichen Erweiterung des Internetauftritts “Stadtgrün” auch eine “Internet-/Intranetauskunft” bereitgestellt werden. Mitte der 2010er Jahre wurden im Zusammenhang mit der Einführung eines neuen GRIS Berlin (s.u.) auch zahlreiche Statistiken zum Grünflächen- und Baumbestand integriert. Nach einem über 15-jährigen Einsatz der Berliner GRIS-Module erfolgte in den 2010er Jahren eine grundlegende technische und fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung des GRIS Berlin. Kern dieser Weiterentwicklung war die Einführung einer neuen, verstärkt Prozess-orientierten GRIS-Datenbankanwendung. Ziel war (und ist) insbesondere eine langfristige Effizienzsteigerung und Qualitätsverbesserung in der Aufgabenwahrnehmung im Rahmen des Grünflächenmanagements – einschließlich einer bezirksübergreifenden Vereinheitlichung und Qualifizierung der Arbeits- und Prozeßabläufe sowie der Pflegestandards. Nachdem sich die Berliner Stadtgrünverwaltung bereits im Jahr 2011 nach einer EU-weiten Ausschreibung im August für die Lösung “pit-Kommunal” der Fa. IP SYSCON GmbH als neue Grünflächenmanagement (GFM) – Anwendung entschieden hat, erfolgte Ende 2012 auch bei der GIS-Komponente die Entscheidung für eine Lösung aus dem Hause der IP SYSCON GmbH. Die neue GIS-Komponente des GRIS Berlin wird auf Basis der ArcGIS-Produktplattform auf drei verschiedenen Arbeitsplatztypen zur Verfügung gestellt: für Desktop-, WEB- und mobile Arbeitsplätze. Die schrittweise Produktivsetzung der ersten Ausbaustufe des neuen GRIS in allen 12 Bezirken wurde im Juli 2014 abgeschlossen. In dieser ersten Stufe wurden alle bereits im alten GRIS verfügbaren Funktionalitäten durch das neue GRIS abgelöst. In diesem Rahmen erfolgten auch die Anpassungen der neuen GRIS-Komponenten an die spezifischen Berliner Anforderungen. Ein wichtiger Baustein im GRIS Berlin sind die mobilen Lösungen für die Unterstützung der Baum- und Spielplatzkontrollen (Verkehrssicherheit) und der Betriebsdatenerfassung. Aktuell erfolgt die schrittweise Umstellung dieser Apps auf die neue technologische Basis der IP SYSCON GmbH – auf Spielplatz MQ, Baum MQ und BDE MQ. In einer zweiten Realisierungsstufe wurden seit Mitte 2015 vorher im GRIS Berlin noch nicht vorhandene Funktionalitäten zur Auftragsverwaltung und zur Erfassung der Daten aus der Grünflächenpflege (Betriebsdatenerfassung) realisiert. Seit Ende 2016 sind diese Funktionalitäten im GRIS Berlin implementiert und werden seitdem im Rahmen eines sog. Probeechtbetriebes in der täglichen Praxis eingesetzt und wo nötig noch verbessert. Seit Januar 2018 erfolgt in diesem Rahmen (Probeechtbetrieb) die Betriebsdatenerfassung für die rund 65 hochwertigen Berliner Grünanlagen. Im Rahmen der täglichen Arbeit mit dem GRIS Berlin erfolgen ständig Anpassungen für eine fachlich bessere Funktionalität. Auch bisher mit div. Kleinstanwendungen verwaltete Daten werden – sofern sinnvoll – Stück für Stück mit der zugehörigen Bearbeitungs- und Auswertungsfunktionalität ins GRIS Berlin übernommen. So wurden beispielweise Ende der 2010er Jahre die Sach- und GIS-Daten zu den Berliner Kleingartenanlagen und Friedhöfen einschließlich der Kleingarten- und Friedhofsentwicklungsplanungen ins GRIS Berlin überführt. Im Jahr 2023 erfolgte die Übernahme von Daten und Funktionen zur Spielplatzversorgungsanalyse ins GRIS Berlin. Auch die Funktionalität zur Wert- und Schadensermittlung bei Gehölzen/Bäumen nach der Methode KOCH und eine einfache Fahrzeugverwaltung wurden in den letzten Jahren implementiert. Ein weiterer momentan schwerpunktmäßig bearbeiteter Funktionsbereich des GRIS Berlin ist die Pflegeplanung und Auftragsbearbeitung und hier insbesondere die Unterstützung der Grünflächenämter bei der Erarbeitung und Umsetzung qualifizierter, an differenzierten Nutzungs- und Pflegezielen ausgerichteten anlagenspezifischen Pflegeplänen. Dieser Anpassungs-/Entwicklungsprozess erfolgt in enger Abstimmung mit dem Projekt „Handbuch Gute Pflege (HGP)“ und den damit u.a. deklarierten Pflegezielen und -standards für die Berliner Grünflächen. Unter den Folgenden Links können weiterführende Informationen zu Funktionalität und Struktur der Module des Grünflächeninformationssystems Berlin abgerufen werden: Bild: IP SYSCON GFM-Komponente "pit-Kommunal" (Datenbankanwendung) In den bezirklichen Grünflächenämtern wird bereits seit Mitte der 1990er Jahre zur Verwaltung der Sachdaten zum Berliner Stadtgrün (öffentliche Grünflächen) eine an die spezifischen Berliner Anforderungen angepasste Datenbanksoftware eingesetzt. Weitere Informationen Bild: SenMVKU GIS-Komponente Neben der Sachdatenbank "pit-Kommunal" (die sog. GFM-Komponente) ist das GIS die zweite wesentliche Komponente des in den bezirklichen Grünflächenämtern und der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) eingesetzten Grünflächeninformationssystems (GRIS) Berlin. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Bestandsstatistiken Die in der Senatsverwaltung (SenMVKU) benötigten statistischen Daten der Arbeitsgebiete Grünflächenstatistik, Straßenbäume, Kleingartenwesen und Friedhofswesen wurden im alten Berliner GRIS in einer separaten MS-Access-Anwendung für Berlin zusammengeführt, aggregiert und ausgewertet. Weitere Informationen Bild: Geoportal Berlin / Grünanlagenbestand Berlin Karten online Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt ermöglicht mit dem Internetauftritt "Stadtgrün" einen online-Zugriff auf digitale Karten der Berliner Grünanlagen, Spielplätze, Friedhöfe, Kriegsgräber, Kleingärten sowie zum Baumbestand. Weitere Informationen Internetseite der GALK Leitfaden “Grünflächenmanagementsysteme”

Strategie Stadtlandschaft Berlin

Berlin ist wie kaum eine andere Metropole von städtischem Grün geprägt. Frei- und Grünräume machen einen großen Teil der Landesfläche aus und tragen maßgeblich zur Attraktivität und Lebensqualität der Hauptstadt bei. In einer wachsenden Stadt gilt es, diese grüne Substanz zu sichern und wo möglich auszubauen. Diesem Ziel stellt sich Berlin mit einem umfassenden Instrumentarium an Planungen und Strategien. Eine wesentliche Säule in diesem Gefüge ist die “Strategie Stadtlandschaft”, die der Berliner Senat im Jahr 2011 beschlossen hat. Die Strategie Stadtlandschaft dient als übergeordnetes, langfristiges Leitbild zur Entwicklung der Berliner Frei- und Grünräume in der wachsenden Stadt. Es betrachtet die Stadt als ein ganzheitliches System, in dem urbane und natürliche Räume miteinander verbunden sind. Diese Strategie liefert die strategische Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung, die biologische Vielfalt, Klimaanpassung und soziokulturelle Bedürfnisse gleichermaßen berücksichtigt. Das Leitbild umfasst drei zentrale Themen: Schöne Stadt, Urbane Natur und Produktive Landschaft. Diese drei Felder verbinden ästhetische Qualität, Biodiversität und konkrete Nutzungen von Freiräumen miteinander und bilden so den gemeinsamen Orientierungsrahmen für Planung, Entwicklung und Rahmensetzungen für die fachgerechte Pflege öffentlicher Grünanlagen. Die “Strategie Stadtlandschaft” und die “Charta für das Berliner Stadtgrün” sind zwei zentrale, sich ergänzende Instrumente, die Berlins grüne Zukunft sichern sollen. Die 2011 vom Senat beschlossene Strategie Stadtlandschaft ist ein übergeordnetes, langfristiges Leitbild zur Entwicklung der Potentiale der Grün- und Freiräume in der wachsenden Stadt, indem sie urbane und natürliche Räume ganzheitlich betrachtet (“natürlich urban produktiv”). Sie liefert die konzeptionelle Grundlage für nachfolgende Planungen und Projekte. Aufbauend auf dieser Strategie und weiteren Planwerken und Programmen (z.B. das Landschaftsprogramm , Stadtentwicklungsplan Klima , Strategie Biologische Vielfalt) wurde die Charta für das Berliner Stadtgrün als eine politische Selbstverpflichtung des Landes Berlin 2020 verabschiedet. Die Charta ist auf Dauer angelegt und soll den Schutz des Stadtgrüns angesichts von wachsendem Flächenkonkurrenzen dauerhaft politisch verankern. Sie wird durch ein Handlungsprogramm ergänzt, das die in der Charta formulierten Ziele in konkrete, messbare Maßnahmen und Projekte für einen definierten Zeitraum übersetzt. Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Strategie Stadtlandschaft liefert die Vision, die Charta für das Berliner Stadtgrün die dauerhafte politische Verpflichtung und das Handlungsprogramm die konkrete Umsetzung, um Berlins Frei- und Grünflächen nachhaltig zu sichern, zu pflegen und weiter zu entwickeln.

Erwin Manz: Begrünte Flächen statt Asphaltwüsten schaffen attraktives Lernumfeld und zeigen Schülerinnen und Schülern den Wert der Natur

15.000 Euro für einen grünen Schulhof: Klimaschutzstaatssekretär informiert sich gemeinsam mit DUH-Geschäftsführer über Projektstand an Ludwigshafener Schulen „Begrünte statt betonierte Schulhöfe können zu mehr Klimaschutz, Klimaresilienz und Artenvielfalt beitragen. All dies können Schülerinnen und Schüler erfahren, wenn sie selbst mithelfen, ihren Schulhof klimafreundlich umzugestalten. So können sie hautnah erleben, wie Pflanzen an heißen Tagen für Kühlung sorgen, wie der Boden besser Wasser aufnehmen kann, wenn er begrünt ist, wie beispielsweise Schmetterlinge und Bienen Blüten aufsuchen und wie sich dadurch auch wir Menschen wohler fühlen, wenn unser Umfeld durch Pflanzen statt durch Asphalt und Beton ansprechend gestaltet ist“, so Klimaschutzstaatssekretär Dr. Erwin Manz am heutigen Mittwoch in Ludwigshafen. Dort besuchte er gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Sascha Müller-Kraenner sowie Bau- und Umweltdezernent der Stadt Ludwigshafen Alexander Thewalt die Förderschule Schlossschule. Diese, sowie das Heinrich-Böll-Gymnasium, sind zwei von 15 Gewinner-Schulen, die sich am Wettbewerb „15 grüne Schulhöfe für Rheinland-Pfalz“ beteiligt hatten. Der Wettbewerb wurde gemeinsam vom Klimaschutzministerium mit der Deutschen Umwelthilfe im vergangenem Jahr ausgelobt, der Preis beinhaltet 15.000 Euro pro Schule aus Mitteln der „Aktion Grün“ des Klimaschutzministeriums sowie eine je zweijährige fachkundige Beratung und Projektbegleitung durch Expertinnen und Experten der DUH. Insgesamt reichten über 60 Schulen Bewerbungen ein, in denen sie aufzeigten, wie sie ihren Schulhof klimafreundlich umgestalten wollen. DUH-Geschäftsführer Müller-Kraenner sagte: „Schulhöfe können so viel mehr sein als traurige Hitzehöllen: Sie sind ein wichtiger Lebensmittelpunkt von Kindern und Jugendlichen und spielen für eine gesunde und ganzheitliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler eine zentrale Rolle. Die Deutsche Umwelthilfe setzt sich dafür ein, dass Schulhöfe klimagerecht, nachhaltig und bunt umgestaltet werden. So werden sie zu Erholungsorten, bieten Platz für Bewegung, verbessern das Klima und werden gleichzeitig zu einem bunten Lernort: Hier können Schülerinnen und Schüler hautnah Klimaschutz und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und biologischer Vielfalt erleben. Und natürlich profitiert auch das Schulpersonal von einem grünen, angenehmen Arbeitsplatz.“ Sonnenschutz und „Grünes Klassenzimmer“ geplant Die Schlossschule beispielsweise plant zahlreiche Sträucher und Stauden sowie verschiedene Pflanzen für Bienen und andere Bestäuberinsekten. Da Schatten auf dem Außengelände sehr rar ist, sollen kleine Podeste mit Überdachungen entstehen, die Schutz vor Sonne bieten. Der Schulhof soll ein attraktiver, grüner Ort werden, auf dem sich alle gerne aufhalten. Melanie Wieme, Projektleiterin der Schlossschule, fügte hinzu: „Viele Familien verfügen über keinen eigenen Garten. Umso schöner ist es, den Kindern und Jugendlichen das Draußen-sein, gemeinsam pflanzen, ernten und in der Erde wühlen, bald an unserer Schule ermöglichen zu können.“ Auch das Heinrich-Böll-Gymnasium in Ludwigshafen stellte ihre Projektskizze für einen klimafreundlich gestalteten Schulhof vor. Hier soll ein multifunktionales, naturnahes „Grünes Klassenzimmer“ entstehen, das von der gesamten Schulgemeinschaft genutzt werden kann. Bienenfreundliche Wildblumen und -sträucher, Insektenhotels, Vogelhäuschen und eine Trockenmauer ergänzen das Angebot für Vögel und Insekten. Gepflasterte Bereiche sollen entsiegelt und natürliche Versickerungsflächen geschaffen werden. „Die Schüler und Schülerinnen beschweren sich schon lange über den monotonen und `traurigen´ Schulhof. Sie möchten ein grünes Außengelände mit "Chillout-Ecken" gestalten, in dem es im Sommer nicht so heiß wird. Um das Ziel des Projektes nachhaltig zu erreichen, ist die gesamte Schulgemeinschaft an der Planung und Umsetzung beteiligt“, so die Projektleiterinnen Julia Schuster und Kerstin Müller. „In einer Asphaltwüste hält sich niemand gerne auf. Deshalb freue ich mich, wenn hier kleine grüne Oasen im Schulalltag entstehen, die gleichzeitig einen natürlichen Lernort schaffen, um den Wert unserer Umwelt praktisch zu erfahren. Indem die Kinder und Jugendlichen selbst mitentscheiden und gestalten können, erfahren sie, dass jede und jeder Einzelne von uns etwas bewirken kann, dies fördert auch die Demokratiebildung“, so Manz. „Ich freue mich, dass wir in Ludwigshafen mit diesem Preis eine weitere Möglichkeit zur nachhaltige Stadtentwicklung haben, denn Entsiegelung und Begrünung spielen dabei eine zentrale Rolle. Es ist wichtig, gerade der jungen Generation einen Weg aufzuzeigen, wie wir unser Lebensumfeld klimafreundlich und zum Schutz der Arten gestalten können. Daher bin ich dem Klimaschutzministerium, der Deutschen Umwelthilfe und nicht zuletzt auch den Schulen und den Kolleginnen und Kollegen der Abteilung Freiraumplanung und Grünconsulting des Bereichs Umwelt und Klima für ihr Engagement dankbar“, so Bau- und Umweltdezernent der Stadt Ludwigshafen Alexander Thewalt.

WFS Freiraumprojekte Innenstadt Hamburg

Web Feature Service (WFS) zum Thema Freiraumprojekte in der Innenstadt von Hamburg. Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung.

Antrag auf Informationszugang nach IFG Berlin – Neubau Schönfließer Brücke (Detailplanung Geh-/Radwegtrennung und Anschluss Sonnenburger Straße)

amßgebliche Unterlagen, die sich auf die konkrete Ausgestaltung der baulichen Trennung zwischen Geh- und Radweg auf dem Neubau der Schönfließer Brücke, sowie auf die Planung des Anschlussbereichs zur Sonnenburger Straße beziehen. Auf den veröffentlichten Visualisierungen der Behörde erscheint die bauliche Trennung zwischen Geh- und Radweg auf der Brücke so gestaltet, dass sie faktisch als Sitzfläche genutzt werden kann und auf der Webseite steht, dass im Bereich Sonnenburger Straße Aufenthaltsmöglichkeiten gebaut werden sollen. Eine Beantwortung auf formlose Nachfragen zur genauen Planung sind bislang leider nicht erfolgt. Gegenstand dieses Antrags ist daher die Übermittlung der folgenden maßgeblichen Planungs- und Bewertungsunterlagen: 1. Bauliche Trennung zwischen Gehwegen und Radweg auf der Brücke Bitte um Übermittlung von: • Ausführungsplänen • Detailzeichnungen • Querschnitten • Konstruktionsplänen • Materialbeschreibungen • technischen Regelquerschnitten • gestalterischen Erläuterungsberichten aus denen sich die konkrete Ausgestaltung der baulichen Trennung zwischen den Gehwegen und dem Radweg auf der Brücke ergibt, insbesondere: • Höhe • Tiefe • Breite • Neigung • Material • Oberflächengestaltung • konstruktive Ausbildung der baulichen Trennung. 2. „Anlehnstreifen“ Bitte um Übermittlung sämtlicher Detailpläne, technischer Zeichnungen und Erläuterungen zum vorgesehenen „Anlehnstreifen“, insbesondere zu: • Höhe • Tiefe • Material • Neigung • konstruktiver Ausbildung • planerisch vorgesehener Funktion 3. Aufenthaltsnutzung / Sitzmöglichkeiten – Planerische Berücksichtigung Bitte um Übermittlung sämtlicher vorhandener Unterlagen, Prüfvermerke, Abwägungsdokumente oder fachlichen Stellungnahmen zu folgenden Aspekten: • Wurde geprüft, ob die bauliche Ausgestaltung faktisch Sitzmöglichkeiten schafft oder ausschließt? • Wurde berücksichtigt, dass Sitzgelegenheiten erfahrungsgemäß zu nächtlichen Aufenthalten führen können? • Wurde die Gefahr einer dauerhaften Nutzung als Aufenthalts- oder Partyort planerisch bewertet? • Existiert ein Konzept zur Vermeidung einer Entwicklung zu einem nächtlichen Aufenthaltsort (z. B. Beleuchtungskonzept, gestalterische Maßnahmen, bewusster Verzicht auf Sitzflächen)? • Wurde eine Lärmprognose für die Nachtstunden erstellt? Sofern einzelne dieser Aspekte nicht geprüft oder nicht dokumentiert wurden, bitte ich um entsprechende Mitteilung. 4. Anschlussbereich Sonnenburger Straße Bitte um Übermittlung der aktuellen Planungsunterlagen zum Anschlussbereich der Sonnenburger Straße, insbesondere: • Lagepläne • Gestaltungspläne • Freiraumplanungen • Erläuterungsberichte • Planungsstand (Vorplanung, Entwurfsplanung, Ausführungsplanung etc.) Soweit vorgesehen, bitte ich um Mitteilung, ob im Anschlussbereich Sitzgelegenheiten oder aufenthaltsgeeignete Flächen geplant sind. 5. Schallimmissionsprognosen – Anschlussbereich Sonnenburger Straße Bitte um Übermittlung sämtlicher vorhandener: • Schallimmissionsprognosen • schalltechnischer Gutachten • Stellungnahmen • interner Vermerke im Hinblick auf: • mögliche nächtliche Nutzung von Sitz- oder Aufenthaltsflächen • mögliche Lärmimmissionen durch Personengruppen • Wechselwirkungen mit bestehenden gastronomischen Betrieben, insbesondere im Hinblick auf den Verkauf von Speisen und Getränken zum Mitnehmen • eine mögliche Kumulation von Lärmquellen (Gastronomie und Aufenthalt im öffentlichen Raum) Falls entsprechende Prognosen oder Bewertungen nicht erstellt wurden, bitte ich um Mitteilung hierüber

Mobilität und Stadtklima im Zukunfts-Quartier, MCube: Mobilität und Stadtklima im Zukunfts-Quartier (MOSAIQ) - E

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