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Innenstadt - Portal Hamburg

Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat gemeinsam mit dem Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung eine digitale Kartenanwendung mit verschiedenen Darstellungsebenen entwickelt, die allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen detaillierten Überblick über zahlreiche Vorhaben der Stadtentwicklung und Stadtplanung in der Hamburger Innenstadt bietet. Die Übersichtskarte ermöglicht einen nahezu vollständigen und aktuellen Blick auf die Vielfalt der laufenden Entwicklungen in der Innenstadt. Sie liefert unter anderem Informationen zu den großen hochbaulichen Realisierungswettbewerben und zu den damit verbundenen Bauvorhaben und bietet zudem Darstellungen und Hintergrundinformationen zu laufenden Freiraumprojekten zur Umgestaltung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Straßenräume. Die von der Innenstadtkoordination initiierten Pilotprojekte werden ebenso vorgestellt und verortet, wie die beiden Prototypen im Rahmen der Förderung einer attraktiven und lebendigen Hamburger Innenstadt. Darüber hinaus bietet die Anwendung eine Übersicht über die innerstädtischen Business Improvement Districts und Informationen zu Bus- und Bahnlinien, Stadtrad-Stationen, öffentlichen Parkplätzen, Parkhäusern sowie zur E-Ladeinfrastruktur. Die Kartenanwendung wird kontinuierlich aktualisiert und erweitert.

Kleingärten

Das Kleingartenwesen blickt auf eine über 150-jährige Tradition zurück. Vorläufer der heutigen Kleingärten waren die so genannten “Armengärten” des 19. Jahrhunderts. Durch diese sollten Bedürftige in die Lage versetzt werden, ihren Bedarf an Gartenfrüchten selbst zu decken, statt eine finanzielle Unterstützung zu erhalten. Eine weitere Wurzel der Kleingartenbewegung geht auf die Ideen des Leipziger Arztes Dr. Schreber zurück. Hier standen die körperliche Ertüchtigung und die Heranziehung der Kinder an die Natur im Vordergrund, die Dr. Schreber aus volkspädagogischen Gründen gefordert hatte. Der Schuldirektor Dr. Hauschild griff die Idee zur Anlegung von Spielplätzen in der Großstadt von Schreber wieder auf. Er gründete einen Eltern- und Lehrerverein mit dem Namen „Schreberverein“. Erst in der weiteren Entwicklung gewann die gärtnerische Komponente, angeregt vom Lehrer Karl Gesell, durch das Anlegen sogenannter „Kinderbeete“ und den sich daraus entwickelnden Familiengärten an Bedeutung. Später wurden dann die Arbeitergärten des Roten Kreuzes eingerichtet, die insbesondere auf gesundheitspolitische Gesichtspunkte zurückzuführen sind. Als die Berliner Kleingartenbewegung Ende des 19. Jahrhunderts ihre erste Blüte erlebte, war Berlin gerade auf dem Sprung zur führenden Industriemetropole. Das brachte auch soziale Veränderungen mit sich: Die Bevölkerung wuchs rasant, überbelegte Mietskasernen, dunkle Hinterhöfe und wenig Grün waren die Folge. Dass in jenen Jahren vor allem Arbeiterfamilien damit begannen, auf ungenutzten Flächen kleine Gärten anzulegen, um sich selbst zu versorgen und ein Stück Natur zu genießen, war damals ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Armut und Wohnungsnot. Auch später zeigte sich die Bedeutung der Parzellen vor allem in Krisenzeiten, als die Feld- und Gartenfrüchte der Berliner Kleingärtner besonders versorgungsrelevant waren. So erlangten Kleingärten während des 1. Weltkrieges und der anschließenden Weltwirtschaftskrise vor allem für die Ernährung der städtischen Bevölkerung Bedeutung – die existenzsichernde Bedeutung des Kleingartens trat in den Vordergrund. Auf dem Höhepunkt dieser Krise im Jahre 1931 wurde die Bereitstellung von Kleingärten für Erwerbslose durch Verordnung des Reichspräsidenten angeordnet. Gleichzeitig erhielten die Gemeinden zusätzliche Mittel für die Beschaffung von Kleingartenanlagen. Die älteste Dauerkleingartenanlage in Berlin (und eine der Ersten in Deutschland überhaupt) ist die Kleingartenanlage Rehberge. Sie wurde als Bestandteil des gleichnamigen Volksparks errichtet. Die ersten Parzellen wurden 1929 verpachtet. Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg wurden Kleingärten nicht nur zur Deckung des Nahrungsbedarfs, sondern auch zum Dauerwohnen genutzt. Im Laufe der Zeit hat sich die Funktion der Kleingärten gewandelt. Der wirtschaftliche Nutzen des Obst- und Gemüseanbau wird durch Aspekt des biologischen Anbaus aber auch durch die Freizeit- und Erholungsnutzung, die naturnahe Gartengestaltung sowie die städtebauliche Funktion im Rahmen der Grün- und Freiflächenplanung ergänzt. Gegenwärtig vollzieht sich ein erneuter Wandel. Das Gärtnern sowie auch Umwelt- und soziale Belange treten wieder verstärkt in den Vordergrund. Die Kleingartenanlagen öffnen sich zunehmend für die Bevölkerung und bieten dadurch auch Anwohnern und Besuchern Erholungsmöglichkeiten. Als grüne Lungen leisten Kleingärten als Teil der grünen Infrastruktur einen wesentlichen Beitrag zur Klimaresilienz, zur Biodiversität und damit zur Entwicklung von Stadtnatur vor allem in den verdichteten Stadtstrukturen. Ein starkes Stück Berlin: 1901 – 2001 / 100 Jahre organisieretes Kleingartenwesen in Berlin Kleine Gärten einer großen Stadt / Die Kleingartenbewegung Berlins in nationaler und internationaler Sicht Deutsches Kleingärtnermuseum in Leipzig

Beschreibung

Während des sogenannten “Kalten Krieges” war Europa von der Barentssee bis zum Schwarzen Meer ein geteilter Kontinent, und Berlin eine geteilte Stadt. Nach dem Fall der Mauer 1989 verloren die Grenzanlagen ihre trennende Wirkung, sowohl in Europa als auch in Berlin. Im europäischen Maßstab wird angestrebt, den weitgehend naturnah belassenen Grenzstreifen als “Europäisches Grünes Band” ( European Green Belt* ) zu bewahren. * Europäisches Grünes Band – European Green Belt . Ehemalige Grenzzone von der Barentssee bis zum Schwarzen Meer, die während des Kalten Krieges Ost- und West-Europa trennte. Immer auf den Spuren der ehemals geteilten Stadt reicht das “Grüne Band Berlin” von der Innenstadt bis zum Naherholungsgebiet Berliner Barnim. Es zeichnet auf ca. 15 km den ehemaligen innerstädtischen Grenzverlauf entlang des Mauerwegs nach. Vielerorts sind die Spuren der Stadtgeschichte noch “erlebbar”. Das Faltblatt “Grünes Band Berlin” stellt die heute noch weitgehend erhaltenen Flächen des ehemaligen Mauerstreifens als Zeitzeugnis der ehemaligen Teilung der Stadt sowie wertvolle Freiräume entlang des Mauerwegs vor und beschreibt neben den Konzepten und Planungen zur Sicherung dieses Grünzugs auch die Maßnahmen zu dessen Verwirklichung. Ausgehend vom Hauptbahnhof lädt ein Spaziergang entlang des ehemaligen Mauerstreifens bis zum Naherholungsgebiet Berliner Barnim hoch im Norden ein. Stationen sind u.a. der neu gestaltete Park auf dem Nordbahnhof, die Gedenkstätte Berliner Mauer, der Mauerpark, der Schwedter Steg, der Platz des 9. November am S-Bahnhof Bornholmer Straße, das Nasse Dreieck, die Reste von Grenzanlagen am S-Bahnhof Wollankstraße, das Gewerbegebiet PankowPark (ehem. VEB Bergmann Borsig), der tief eingeschnittene Nordgraben, die Freiräume zwischen dem Märkischen Viertel und dem Dorf Rosenthal sowie das Tegeler Fließ mit dem Naturschutzgebiet Niedermoorwiesen am Köppchensee. Der Mauerweg ist Teil der Grünen Hauptwege in Berlin, welche ein Netz von fast 550 km Länge aus Spazierwegen, Promenaden und durchgrünten Straßenräume bilden. Als ein wesentlicher Bestandteil des Berliner Freiraumsystems verbindet dieses Netz die Grünflächen und Parkanlagen in der Stadt sowohl untereinander als auch mit den länderübergreifenden Landschaftsräumen. Informationen und eine Wanderkarte finden Sie unter: Grüne Hauptwege Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt arbeitet kontinuierlich daran, das Grüne Band Berlin von der Innenstadt in die Landschaft zu verbessern, vor Ort zu sichern und weiter zu entwickeln. Für wesentliche Teile wurden Maßnahmen für Ausgleich und Ersatz nach dem Berliner Naturschutzgesetz zugeordnet, ein Landschaftsschutzgebiet (LSG) festgesetzt, Karte zum LSG im Geoportal Berlin Den Text der Schutzgebietsverordnung finden Sie mit Klick in die jeweilige Schutzgebietsfläche. Konzepte zur Pflege und Entwicklung erarbeitet Entwicklungskonzept 2006 Gesamtkonzept 2012 und für planungsrechtlich noch nicht gesicherte Flächen ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet. Das Land Berlin bemüht sich weiterhin Flächen zu erwerben, um auch künftig eine ungehinderte Durchgängigkeit zu ermöglichen und hier einen Grünzug zu realisieren.

Mobilität und Stadtklima im Zukunfts-Quartier, MCube: Mobilität und Stadtklima im Zukunfts-Quartier (MOSAIQ) - E

WFS Freiraumprojekte Innenstadt Hamburg

Web Feature Service (WFS) zum Thema Freiraumprojekte in der Innenstadt von Hamburg. Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung.

Landschaftsplanung

Bild: SenUVK Chronik der Freiraumentwicklung Vom Ursprung der Stadt über die Notwendigkeit von Freiraumplanungen bedingt durch das städtische Wachstum werden die wesentlichen Etappen der Entwicklung beschrieben. Weitere Informationen Bild: Nikada/iStock Landschaftsprogramm (LaPro) Das Landschaftsprogramm, kurz LaPro, legt als strategisches Planungsinstrument den Fokus auf die ökologischen Belange im Städtebau. Es liefert damit die Blaupause für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Weitere Informationen Bild: SenUVK Grüne Hauptwege Berlin Das Streckennetz der Grünen Hauptwege in Berlin nutzt die grünen Korridore und führt so zum benachbarten Stadtteil oder zum nächsten Naherholungsgebiet. Weitere Informationen Bild: Fugmann Janotta Grünes Band Berlin Das „Grüne Band Berlin“ reicht von der Innenstadt bis zum Naherholungsgebiet Berliner Barnim. Es zeichnet auf 15 km den ehemaligen innerstädtischen Grenzverlauf nach, ermöglicht Naturerleben mitten in der Stadt und die Entdeckung von Spuren der Stadtgeschichte. Weitere Informationen Bild: gruppe F Freiraum für alle GmbH (Visualisierung) Tegeler Stadtheide Die geplante Nachnutzung des ehemaligen Flughafens Tegel sieht neben der Ausweisung von Bauflächen und einer Parkfläche die Sicherung des Landschaftsraums Tegeler Stadtheide als Fläche für den Natur- und Landschaftsschutz vor. Weitere Informationen Bild: Jens Redlich Der Barnim Die rund 3.500 ha der Barnimhochfläche in Berlin gehören als „Landschaft mit Aussicht“ zu dem – für Berlin einzigartigen – Naherholungsgebiet Berliner Barnim, das rund dreizehn mal so groß ist wie der Tiergarten. Weitere Informationen Bild: SenUVK Landschaftsplan Landschaftspläne stellen die Inhalte der näheren örtlichen Landschaftsplanung dar – sie konkretisieren die Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege und begründen die zu ihrer Verwirklichung dienenden Erfordernisse und Maßnahmen. Weitere Informationen Bild: SenUVK BFF-Biotopflächenfaktor Eine wesentliche Zielsetzung der Berliner Stadtentwicklung ist nach dem Landschafts- einschließlich Artenschutzprogramm der Abbau von Umweltbelastungen im Innenstadtbereich. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft Eingriffe in Natur und Landschaft sollten möglichst gering gehalten werden. Unvermeidbare und nicht minimierbare Beeinträchtigungen muss der Verursacher kompensieren. Weitere Informationen Bild: bgmr Landschaftsarchitekten / Projektbüro Friedrich von Borries Strategie Stadtlandschaft Berlin Die Grün- und Freiräume klima- und sozialgerecht weiterzuentwickeln, ist in der wachsenden Stadt ein Kernthema der zukunftsfähigen Stadtentwicklung. Weitere Informationen Bild: Muuraa / depositphotos.com Service Gesetze und Rechtsverordnungen: Informationen zum Landesrecht, Bundesrecht und internationalem Recht im Bereich Naturschutz und Landschaftsplanung. Weitere Informationen

Open Source Entwicklungstools für Stadtentwicklung: Klimafolgenanpassung mit kooperativen KI-gestützten Entscheidungsprozessen

Zielsetzung: Das Forschungsprojekt OpenSKIZZE befasst sich mit zentralen umwelt- und klimabezogenen Herausforderungen in städtischen Gebieten und konzentriert sich insbesondere auf die Verbesserung städtischer Freiraumplanung und Bauprojekte durch den Einsatz künstlicher Intelligenz. Angesichts der zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels, wie extreme Temperaturen und zunehmende Dürren, ist es dringend erforderlich, städtische Gebiete widerstandsfähiger zu machen. Das Projekt identifizierte eine wesentliche Lücke in der aktuellen Praxis: die unzureichende Integration von Umweltdaten und klimatologischen Erkenntnissen in die frühen Phasen der Planungs- und Bauprozesse. OpenSKIZZE ist bestrebt, diese Lücke durch die Entwicklung eines offenen, KI-gestützten Assistenzsystems zu schließen. Das System soll Planer und Architekten dabei unterstützen, Projekte von Beginn an so zu gestalten, dass sie den klimatischen Bedingungen besser standhalten und gleichzeitig die Lebensqualität im urbanen Raum steigern. Durch die Integration fortschrittlicher Algorithmen, maschinellem Lernen und detaillierter Strömungsmechaniksimulationen ermöglicht OpenSKIZZE eine genauere Vorhersage und Bewertung der Klimaauswirkungen in städtischen Gebieten. Auf diese Weise können die Auswirkungen von Bauvorhaben und Gebäudeplatzierungen auf Kaltluftkorridore besser geplant und Wärmeinseln effektiver vermieden werden, was nicht nur zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes führt, sondern auch die städtische Artenvielfalt fördert und die Lebensbedingungen verbessert der Bewohner. Ein konkretes Beispiel für den Einsatz des OpenSKIZZE-Systems ist die Neugestaltung einer mittelgroßen Baustelle in der Stadt Bonn, die unter Berücksichtigung von Aspekten wie der Luftzirkulation optimiert wird. Das OpenSKIZZE-Projekt zielt daher darauf ab, einen nachhaltigen und ganzheitlichen Ansatz für die Stadtplanung und -entwicklung zu etablieren, der nicht nur aktuelle, sondern auch zukünftige klimatische Herausforderungen berücksichtigt. Die Bereitstellung des Assistenzsystems als offene Software fördert zudem eine breite Zugänglichkeit und Nutzung, die die Umsetzung umweltfreundlicher und klimaangepasster Stadtprojekte auf breiter Basis ermöglicht.

Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin

Der Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin ist der weltweit größte Ideenwettbewerb für den Nachwuchs der Garten- und Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung und Stadtentwicklung, der in den genannten Fachgebieten ausgebildet wird oder bereits beruflich tätig ist. Der Preis leistet einen Beitrag, frische kreative Ideen der Gestaltung, Planung und Pflanzenverwendung in die Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung einzubringen und gleichzeitig die berufliche Entwicklung junger Planerinnen und Planer sowie Gestalterinnen und Gestalter zu unterstützen. Der Wettbewerb wurde erstmals 1965 ausgelobt und besteht aus drei Aufgaben, die auf unterschiedlichen Maßstabsebenen aus Berlin (Aufgabe A Regional), Deutschland (Aufgabe B National) und dem internationalen Raum (Aufgabe C International) gestellt werden. Das Lenné-Symposium flankiert als Fachtagung den Peter-Joseph-Lenné-Preis und fördert den fachlichen Austausch zu aktuellen Themen der Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung und Stadtentwicklung. Bild: Julia Merkel Ergebnisse Hier finden Sie die Ergebnisse von 2009 bis 2024. Ausführlich werden die letzten Ergebnisse vom 46. bis zum 50. Jahrgang vorgestellt. Weitere Informationen Bild: Julia Merkel Lenné-Symposium Am 8. Oktober 2025 fand das Symposium unter dem Titel „Statt Hitze - Stadtgrün im Fokus urbaner Klimaanpassung“ Berlin in der Akademie der Künste am Hanseatenweg statt. Weitere Informationen Bild: SenUMVK / Dagmar Schwelle Informationen Peter Joseph Lenné (1789 bis 1866) prägte fast 50 Jahre die Gartenkunst in Preußen. Er schuf mit den königlich-preußischen Gärten in Berlin und Potsdam Meisterwerke der Landschaftsgärtnerei, von denen die bedeutendsten heute als Welterbe der Menschheit eingetragen sind. Weitere Informationen Kooperationspartner Wir informieren über unsere Kooperationspartner. Weitere Informationen

Lenné-Symposium 2025: Experten erörtern wichtige Rolle des Stadtgrüns für urbane Klimaanpassung

Unter dem Titel „Statt Hitze – Stadtgrün im Fokus urbaner Klimaanpassung“ ist am Mittwoch (8. Oktober 2025) in Berlin das Lenné-Symposium durchgeführt worden. Es fand unter der Federführung der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) statt. Das mit renommierten Expertinnen und Experten besetzte Symposium richtete sich insbesondere an das Fachpublikum und den Nachwuchs der Fachschaft. Das Symposium rückte im Jahr 2025 erneut das übergeordnete Thema der urbanen Klimaanpassung in den Fokus. Während es im letzten Lenné-Symposium vor allem um die „grün-blauen Infrastrukturen“ ging, stand in diesem Jahr die Rolle des Stadtgrüns als wirksames Mittel gegen zunehmende Hitze in Städten im Mittelpunkt. Nach einer Einführung durch Andreas Kraus , Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt, zum Status quo „Wo steht Berlin beim Hitzeschutz im öffentlichen Raum?“ zeigte Zukunftsforscher Prof. Dr. Stefan Rammler zehn Thesen zur adaptiven Stadt auf und eröffnete anschließend den Raum für einen Austausch mit dem Publikum. Die beiden Landschaftsarchitektinnen Prof. Gabriele G. Kiefer , Kuratorin des Deutschen Beitrags STRESSTEST auf der Internationalen Architekturbiennale Venedig 2025, und Marie-Theres Okresek , Büro bauchplan, führten den Dialog auf fachlicher Ebene fort. Sie präsentierten exemplarisch erfolgreiche Projekte der Freiraumplanung und wichtige Fragestellungen der Fachschaft. Zudem diskutierten sie unter der Fragestellung „Welchen Beitrag leistet Freiraumplanung zur Hitzeanpassung im öffentlichen Raum?“ vor dem Hintergrund ihrer langjährigen Praxiserfahrung. Drei Workshops boten im Anschluss die Möglichkeit, sich aus unterschiedlichen Perspektiven der städtischen Hitzeanpassung zu nähern: Prof. Jörg Knieling , HafenCity Universität Hamburg (HCU), nahm die Urban Governance Toolbox SMARTilience für kommunale Umsetzungsprozesse ins Visier, die eine Vielzahl verwaltungsrelevanter Maßnahmen zur Klimaanpassung filtert und analysiert. Das Büro bauchplan ).( erstellte gemeinsam mit den Teilnehmenden ein „Erste-Hilfe-Set“ baulicher und gestalterischer Klimaanpassungsmaßnahmen, das in Stegreifentwürfen zur planerischen Anwendung kam. Prof. Christian Graf , OST – Ostschweizer Fachhochschule Rapperswil/CH, gab einen Überblick über die Funktionsweise, Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von KI-Software zur Entwurfserstellung in der Freiraumplanung mit einem Fokus auf die Hitzeanpassung. Staatssekretär Andreas Kraus : „Die Umsetzung von Maßnahmen der Hitzeanpassung insbesondere mit Hilfe des Stadtgrüns ist ein entscheidendes Element für eine erfolgreiche Klimafolgenanpassung. Sie ist damit für die Sicherung der Lebensqualität in unserer Stadt von großer Bedeutung. Diese anspruchsvolle Aufgabe erfordert entschlossenes und koordiniertes Handeln – nicht nur in Politik, Verwaltung und Planung, sondern auch als Engagement der Wirtschaft und der Bevölkerung. Mit dem Lenné-Symposium 2025 unternehmen wir einen weiteren Schritt in Richtung dieses Ziels.“ Der Peter-Joseph-Lenné-Preis Das Lenné-Symposium 2025 bildete Auftakt und Themensetzung für den Peter-Joseph-Lenné-Preis , der 1965 als internationaler Nachwuchswettbewerb vom Land Berlin ins Leben gerufen wurde und 2026 zum 51. Mal ausgelobt wird. Der Peter-Joseph-Lenné-Preis ist der weltweit größte Ideenwettbewerb für junge Garten- und Landschaftsarchitekten, Landschaftsplaner, Wissenschaftler, Architekten und Künstler, die in den genannten Fachgebieten ausgebildet werden oder bereits beruflich tätig sind. Ein Fachausschuss mit Vertretern der Berliner Hochschulen, der Akademie der Künste, der Karl-Foerster-Stiftung, der SenMVKU und der landeseigenen Grün Berlin GmbH betreut das Verfahren. Koordiniert werden der Wettbewerb und das flankierende Symposium von der bei der Grün Berlin GmbH angesiedelten Geschäftsstelle Lenné-Preis.

Lenné-Symposium 2025

Das Lenné-Symposium 2025 flankierte den 51. Jahrgang des Peter-Joseph-Lenné-Preises des Landes Berlin und setzte das übergeordnete Thema der urbanen Klimaanpassung mit besonderem Fokus auf die Rolle von Stadtgrün als wirksames Mittel gegen die zunehmende Hitze in Städten fort. Referentinnen und Referenten diskutierten den aktuellen Stand des Hitzeschutzes in Berlin im öffentlichen Raum und beleuchteten, welchen Beitrag die Freiraumplanung zu einer hitzeangepassten Stadt leisten kann. In Workshops standen Themen wie Klima-Governance, planerische Gestaltungswerkzeuge und der Einsatz digitaler Tools im Mittelpunkt, um sich der Umsetzung anzunähern und praxisnahe Lösungen vorzustellen. Termin : 8. Oktober 2025 von 14:00 bis 18:00 Uhr Ort : Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

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