Die agnion Operating GmbH & Co. KG wurde im Juni 2010 als Projektgesellschaft gegründet, um die mit dem Vorhaben geplante Holzvergasungsanlage zu betreiben. Am Standort des Biomassehofes Achental in Grassau (Bayern) wird eine hocheffiziente Holzvergasungsanlage mit der neuartigen Heatpipe-Reformer Technologie errichtet. Heatpipes sind hocheffiziente Wärmeübertrager mit großer Leistungsdichte. Der Heatpipe-Reformer ermöglicht es, holzartige Biomasse in ein heizwertreiches Synthesegas umzuwandeln. Dazu wird die Wärme aus der Wirbelschichtbrennkammer durch Heatpipes in den Wirbelschichtreformer gleitet. Dort erfolgt die Reaktion der Biomasse mit Wasserdampf zu Synthesegas. Das Synthesegas wird als Brennstoff in einem eigens für dieses Vorhaben entwickelten Gasmotor in Strom und Wärme umgewandelt. Die erzeugte Wärme wird in das Wärmeversorgungsnetz vor Ort, der erzeugte Strom in das nationale Netz eingespeist. Im Vergleich zu einer konventionellen Wärme- und Stromerzeugung können mit dem Vorhaben jährlich 1.500 t CO2-Emissonen und 600.000 t Heizöl eingespart werden. Die geplante Anlage zeichnet sich durch eine wesentlich höhere Effizienz der Brennstoffausnutzung im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen zur Verbrennung holzartiger Produkte aus. Einsatzmöglichkeiten eröffnen sich nicht nur bei der Errichtung neuer, vor allem dezentraler Anlagen in Städten und Gemeinden, sondern auch beim Ersatz bestehender Anlagen.
Arsen und Quecksilber sind zwei hochgiftige Elemente, die das Grundwasser als Trinkwasserquelle weltweit gefährden. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation haben mindestens 140 Millionen Menschen in 50 Ländern arsenverseuchtes Wasser getrunken. Während beide Elemente in Asien, Süd- und Nordamerika und Europa ausgiebig untersucht wurden, hat man sich auf dem afrikanischen Kontinent kaum damit beschäftigt. Das Nigerdelta ist das Herz der Erdölindustrie in Nigeria. Nigeria ist der größte Erdgasproduzent in Afrika, der sechstgrößte Rohölexporteur weltweit und verfügt über die zweitgrößten Ölreserven auf dem afrikanischen Kontinent. In den letzten 50 Jahren sind in der Niger-Delta-Region schätzungsweise 13 Millionen Barrel Rohöl ausgetreten. Da bekannt ist, dass sowohl As als auch Hg im Rohöl vorkommen oder bei Ölaustritten ins Grundwasser gelangen, schlagen wir die erste Studie über As und Hg in Nigerias ölproduzierender Region vor, mit dem Ziel, wichtige Informationen für eine nachhaltige und sichere Nutzung des Grundwassers zu liefern. Dies stellt eine einzigartige Gelegenheit dar, die Grundwasserkontamination im Zusammenhang mit der umfangreichen Kohlenwasserstoffproduktion zu untersuchen und die Ergebnisse auf andere Standorte mit ähnlichem Vorkommen zu extrapolieren. Das Hauptziel wird sein, die Prozesse zu verstehen, die die Quelle, den Transport und den Verbleib von As und Hg im Grundwasser kontrollieren. Um dieses Ziel zu erreichen, werden Feld- und Laborstudien durchgeführt, um die Möglichkeit erhöhter As- und Hg-Konzentrationen im Grundwasser vorherzusagen. Außerdem werden wir Entfernungstechniken evaluieren, die einfach, aber effizient sind und im Haushaltsmaßstab eingesetzt werden können. Vier Hypothesen treiben die Studie an:1. Die Einleitung von Abwässern aus der Öl- und Gasproduktion in den Grundwasserleiter erhöht potenziell die Konzentration von As und Hg im Grundwasser2. Ein Konzentrationsanstieg von Hg und As im Grundwasser ist möglich, wenn die Grundwasserleitermatrix geogenes Hg und As enthält.3. Mobilisierung von geogenem Hg und As aus Sulfidmineralen (z. B. Pyrit) und natürlichem organischem Material aufgrund von Oxidation durch Sauerstoff, der entweder durch natürliche oder anthropogene Prozesse in den Grundwasserleiter eingebracht wird.4. Manuelle Filter aus Messinggranulat und Eisenoxid entfernen As und Hg aus dem Grundwasser.
Die JHR Green Power GmbH & Co.KG hat am 28.03.2025 eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die wesentliche Änderung der bestehenden Biogasanlage nach § 16 BImschG i.V.m. Nr. 8.6.3.2 (Biogaserzeugungsanlage) des Anhangs 1 der 4. BImSchV auf dem Grundstück Fl.Nr. 890 und 901 der Gemarkung Möhrendorf, beantragt. Bei den beantragten Änderungen handelt es sich um folgende Punkte: 1. Erhöhung der Gasproduktion von 1,61 MioNm3 auf 2,28 MioNm3 pro Jahr 2. Erhöhung der Gasspeichermenge 3. Änderung der Einsatzstoffe und Mengen Im Genehmigungsverfahren war nach § 9 Abs. 2 Nr. 2 und Abs. 4 in Verbindung mit § 7 Abs. 2 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) durch das Landratsamt Erlangen-Höchstadt festzustellen, ob für die geplante Änderung der Biogasanlage eine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht. Für das Vorhaben wurde eine standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalles nach § 7 Abs. 2 UVPG i.V.m. Nr. 8.4.2.2. der Anlage 1 zum UVPG durchgeführt. Bei der Prüfung wurde auf der ersten Stufe der notwendigen Prüfschritte festgestellt, dass bei dem Vorhaben hinsichtlich der in Anlage 3 Nr. 2.3 aufgeführten besonderen Gebiete „Biotope“ und „Bodendenkmäler“ besondere örtliche Gegebenheiten vorliegen könnten, die eine Umweltverträglichkeitsprüfungspflicht auslösen. Eine biotopkartierte Hecke umfasst die Anlage im Norden und Westen (Biotop-Nr. 6332-0044), ein Bodendenkmal im Osten ist von der Anlage ca. 10 m entfernt, ein Ensemble „Weiler Oberndorf“ ist ebenfalls maximal 10 m entfernt. Die weiteren in Anlage 3 Nr. 2.3 aufgeführten besonderen Gebiete (Wasserschutzgebiete, Naturdenkmäler, Landschaftsbestandteile und weitere) sind vom Vorhaben nicht betroffen. Auf Grund des Prüfergebnisses der ersten Stufe wurde auf der zweiten Stufe geprüft, ob unter Berücksichtigung der in Anlage 3 aufgeführten Kriterien, das Vorhaben erheblich nachteilige Umweltauswirkungen haben kann, die die besondere Empfindlichkeit oder die Schutzziele des Gebietes betreffen und nach § 25 Abs. 2 UVPG bei der Zulassungsentscheidung zu berücksichtigen wären. Im Ergebnis der Prüfung wurde festgestellt, dass das Vorhaben nach Einschätzung des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt solche Auswirkungen nicht haben kann. Die Erhöhung der Gasproduktion und der Gasspeichermenge und Änderung der Einsatzstoffe und Einsatzstoffmengen führt nicht zu einer Beeinträchtigung der Hecke. Die Denkmäler sind ebenfalls nicht betroffen, da mit dem vorliegenden Antrag keine baulichen Veränderungen geplant werden. Im Ergebnis ist festzustellen, dass mit erheblichen nachteiligen Auswirkungen nicht zu rechnen ist. Die Feststellung des Prüfergebnisses ist gemäß § 5 UVPG bekannt zu geben. Die Feststellung ist nicht selbständig anfechtbar (§ 5 Abs. 3 UVPG).
Gewinnung bzw. Erzeugung von Gas, Bezüge aus dem In- und Ausland, Abgabe von Gas nach Wirtschaftszweigen, Ausfuhr, Erlöse nach Abnehmergruppen
Die Bioenergie Ebert GmbH betreibt auf den Grundstücken mit den Fl.-Nrn. 4261/4 und 4300/2 der Gemarkung Steinfeld eine Biogasanlage. Die Errichtung der Biogasanlage wurde mit Bescheid 510-602-B2006-251 vom 05.04.2006 erstmalig baurechtlich genehmigt und 2012 nach § 67 BImSchG angezeigt. Der Betreiber beabsichtigt folgende Änderungen an der Anlage: - Erneuerung der Tragluftdächer (Fermenter, Nachgärer und Gärrestlager) mit Erhöhung des Gesamtspeichervolumens auf 11.095 m³. - Ersatz von BHKW 1 und 2 (alt) mit jeweils 581 kW Feuerungswärmeleistung durch ein neues BHKW (2G agenitor 412 BG) mit 1.193 kW Feuerungswärmeleistung. Die Erhöhung der FWL beträgt insgesamt 31 kW. - Umbau der Gasfackel von manueller auf automatische Steuerung - Errichtung eines Aktivkohlefilters am BHKW-Gebäude - Errichtung einer Notfütterung am Nachgärer - Neubau eines Separators mit Platte für das feste Separat - Errichtung eines Containers für die Elektrosteuerung Es wird keine Leistungserhöhung in der Gasproduktion vorgenommen. Das Vorhaben dient der Flexibilisierung des Betriebs zur Einhaltung von Anforderungen aus dem EEG. Mit Schreiben vom 02.04.2026 stellte die Bioenergie Ebert GmbH den entsprechenden im-missionsschutzrechtlichen Antrag. Das mit Schreiben vom 02.04.2026 beantragte Vorhaben stellt eine wesentliche Änderung einer immissionsschutzrechtlich genehmigungspflichtigen Anlage dar [§ 16 BImSchG i.V.m. § 2 Abs. 1 Ziff. 2 Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) i.V.m. Nr. 1.2.2.2 bzw. 8.6.3.2 Anhang 1 zur 4. BImSchV]. Wegen der Zuordnung des Vorhabens in Nr. 1.2.2.2 bzw. 8.6.3.2 des Anhanges 1 zur 4. BImSchV zu „V“ war ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren gem. § 19 BImSchG durchzuführen
Die Bioenergie Klüpfel GmbH betreibt auf den Grundstücken mit den Fl.-Nrn. 4261/2 und 4300/1 der Gemarkung Steinfeld eine Biogasanlage. Die Errichtung der Biogasanlage wurde mit Bescheid 510-602-B2006-251 vom 05.04.2006 erstmalig baurechtlich genehmigt und 2012 nach § 67 BImSchG angezeigt. Der Betreiber beabsichtigt folgende Änderungen an der Anlage: - Erneuerung der Tragluftdächer (Fermenter, Nachgärer und Gärrestlager) mit Erhöhung des Gesamtspeichervolumens auf 11.095 m³. - Ersatz von BHKW 1 und 2 (alt) mit jeweils 581 kW Feuerungswärmeleistung durch ein neues BHKW (2G agenitor 412 BG) mit 1.193 kW Feuerungswärmeleistung. Die Erhöhung der FWL beträgt insgesamt 31 kW. - Umbau der Gasfackel von manueller auf automatische Steuerung - Errichtung eines Aktivkohlefilters am BHKW-Gebäude - Errichtung einer Notfütterung am Nachgärer - Neubau eines Separators mit Platte für das feste Separat - Errichtung eines Containers für die Elektrosteuerung Es wird keine Leistungserhöhung in der Gasproduktion vorgenommen. Das Vorhaben dient der Flexibilisierung des Betriebs zur Einhaltung von Anforderungen aus dem EEG. Mit Schreiben vom 02.04.2026 stellte die Bioenergie Klüpfel GmbH den entsprechenden im-missionsschutzrechtlichen Antrag. Das mit Schreiben vom 02.04.2026 beantragte Vorhaben stellt eine wesentliche Änderung einer immissionsschutzrechtlich genehmigungspflichtigen Anlage dar [§ 16 BImSchG i.V.m. § 2 Abs. 1 Ziff. 2 Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) i.V.m. Nr. 1.2.2.2 bzw. 8.6.3.2 Anhang 1 zur 4. BImSchV]. Wegen der Zuordnung des Vorhabens in Nr. 1.2.2.2 bzw. 8.6.3.2 des Anhanges 1 zur 4. BImSchV zu „V“ war ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren gem. § 19 BImSchG durchzuführen
Es sind eine Reihe von anaeroben Prozessen bekannt, die alle mehr oder weniger stark den Aspekt der Behandlung bzw. Entsorgung fester, pastoeser oder fluessiger Abfaelle in den Vordergrund stellen. Das Spektrum der Anlagengroesse reicht von Kleinanlagen fuer die Guelleverwertung bis zu grosstechnischen Anlagen. Allen Aufbauprinzipien gemeinsam ist die Tatsache, dass die Anlagengroesse nur schwierig an Rahmenbedingungen wie Groesse der zu entsorgenden Gebietskoerperschaft oder Ergiebigkeit der Substratquelle angepasst werden kann; up-scaling (oder auch down-scaling) erfordert immer Entwicklungstaetigkeit. Dadurch sind Anlagen entweder nicht voll ausnutzbar oder andere Anlagen muessen vorgehalten werden, um Ent- oder Versorgungssicherheit zu gewaehrleisten. Unter Umstaenden muessen lange Transportwege akzeptiert werden. Diese Probleme wirken sich negativ auf die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes der Verfahren aus. Daher wird oft auf die Gewinnung von Biogas verzichtet, obwohl die Rahmenbedingungen gut waeren. Dies bedeutet, dass eine wichtige Quelle regenerativer Energie praktisch nicht genutzt wird. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines modularen Konzeptes fuer Anaerobreaktoren, das eine Anpassung der Anlagengroesse ohne besondere Entwicklungstaetigkeit erlaubt. Dazu bedarf es der Entwicklung kleiner Reaktoren, die einfach aufzubauen und preiswert herzustellen sind, die dennoch stabil arbeiten und keine aufwendige Regelungstechnik brauchen. Beabsichtigtes Einsatzfeld fuer die Reaktoren ist dabei nicht nur die Behandlung und Entsorgung von Abfaellen, die gleichwohl mit den entwickelten Komponenten moeglich sein sollte, sondern vor allem die Bereitstellung nachhaltiger Energiequellen. Fernziel der Arbeiten des Labors fuer Umwelttechnik der MFH in dieser Richtung ist die Kombination von Anaerobprozessen mit der Biomassegewinnung durch Algen, d.h. direkte Biogasgewinnung aus Solarenergie und CO2-Recycling.
Im Feldversuch wird ein Artenvergleich geeignet erscheinender Biogaspflanzen durchgeführt. Der Versuch untergliedert sich in ein Sommerungen- und ein Winterungen-Sortiment. Der Versuchsteil Sommerungen wird an vier Standorten durchgeführt, das Winterungen-Sortiment an fünf Standorten. Der Versuch umfasst u.a. Mais, Sorghum, Getreidearten und Raps. Am Versuchsstandort Forchheim werden darüber hinaus ein breites Sortenspektrum sowie einige zusätzliche Arten geprüft. Ziel ist die Erarbeitung von Empfehlungen für Landwirte und Berater hinsichtlich der Arten- und Sortenwahl von Pflanzen zur Biogaserzeugung sowie die Bereitstellung von Informationen für den verwaltungsinternen Bedarf, z.B. zur Nährstoffbilanzierung, für Wirtschaftlichkeitsberechnungen oder zur Beurteilung von Ertragsannahmen bei Bauvorhaben.
The objective of the project is to support the client for successful development of CDM projects in the agro-industry sector in Thailand. Sector for CDM project development is agro-industry with focus on starch factories. Starch industry is highly energy intensive and produces significant amounts of wastewater. Furthermore, as part of the Cassava processing, pulp is separated as organic waste. The projects aim to introduce biogas generation from organic waste in starch production and decrease the factories dependence on fossil fuels. The supported CDM projects consist of two components: methane avoidance and fuel switch of electricity from the grid and fossil fuels to renewable energy. The technical solutions included the treatment of wastewater and pulp from starch industry for biogas production. The generated biogas will be used for electricity and heat generation. The development of the projects as CDM projects enables co-financing of the investment via the carbon sales. Services provided: The support consisted of 3 packages: Revision of the PDD for biogas from wastewater project: Technical revision of the Project Design Document as a '3rd party'; Assessment and revision of the 'additionality of the project and emission reduction calculations; Development of the PDD for the pulp to energy biogas projects: Development of a project design document (PDD) according to the regulations of the Kyoto protocol; Assessment and demonstration of the 'additionality of CDM projects which use pulp from starch factories for biogas generation; Preparation of the study about the pulp in the starch factories in Thailand: Development of the concept for the study; Determination of methodology, approach and stakeholders for the study development.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 794 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 31 |
| Land | 127 |
| Weitere | 120 |
| Wirtschaft | 7 |
| Wissenschaft | 244 |
| Zivilgesellschaft | 25 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 1 |
| Daten und Messstellen | 1 |
| Förderprogramm | 656 |
| Text | 263 |
| Umweltprüfung | 69 |
| unbekannt | 7 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 88 |
| Offen | 774 |
| Unbekannt | 133 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 953 |
| Englisch | 234 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 136 |
| Bild | 2 |
| Datei | 3 |
| Dokument | 266 |
| Keine | 353 |
| Webseite | 430 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 757 |
| Lebewesen und Lebensräume | 806 |
| Luft | 523 |
| Mensch und Umwelt | 995 |
| Wasser | 554 |
| Weitere | 848 |