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Überwachungsberichte über Altdeponien im Bereich der Stadt Braunschweig (Datenserie)

Die Stadt Braunschweig führt für die ehemaligen Deponien im Stadtgebiet gemäß einer Prioritätenliste Gefährdungsabschätzungen durch. Als Ergebnis der Gefährdungsabschätzung ist für einen Teil der ehemaligen Deponien eine dauerhafte Überwachung erforderlich. Der Fachbereich 68 führt die erforderliche Überwachung durch.

Quantifizierung von umweltbedingten Krankheitslasten aufgrund der Stickstoffdioxid - Exposition in Deutschland

Im Rahmen des Vorhabens wurde eine flächendeckende Erfassung der Hintergrund-Stickstoffdioxid (NO2)-Exposition der Bevölkerung in Deutschland mit anschließender Quantifizierung der einhergehenden Krankheitslasten durchgeführt. Im ersten Schritt wurden dazu NO2-Belastungskarten, die die Belastungssituation im Hintergrundniveau abbilden, für den Zeitraum der Jahre 2007 bis 2014 basierend auf den NO2-Modelldaten des Umweltbundesamtes und den NO2-Messdaten des Bundes und der Länder ausgewertet. Nachfolgend wurde die Verteilung der Bevölkerung auf NO2-Belastungsklassen für ganz Deutschland ermittelt. Die berechnete, durchschnittliche bevölkerungsgewichtete NO2-Konzentration in den jeweiligen Belastungsklassen diente als Grundlage zur Berechnung der Krankheitslast für alle NO2-spezifischen Gesundheitsendpunkte. Es wurden Analysen zur zeitlichen Entwicklung der Belastung sowie der gesundheitlichen Effekte als auch zu den Unsicherheiten der erzielten Ergebnisse durchgeführt. Die für die Berechnung relevanten Gesundheitsendpunkte wurden im Rahmen einer systematischen Literaturrecherche identifiziert. Diese waren natürliche und ursachenspezifische Mortalität (Kurzzeit- und Langzeiteffekte), ursachenspezifische Krankenhauseinweisungen, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Schlaganfall, ischämische Herzkrankheit, Lungenkrebs, Asthma, chronische Bronchitis, COPD (Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung), Frühgeburt und geringes Geburtsgewicht. Um die Evidenz des Zusammenhangs von NO2-Belastung und den aufgeführten Endpunkten bewerten zu können, wurde im Projekt ein Kriterienkatalog erarbeitet. Darauf basierend ergab sich starke Evidenz in Bezug auf Langzeiteffekte für die kardiovaskuläre Mortalität. Unter Verwendung einer unteren Quantifizierungsgrenze von 10 micro g/m3 wurden für das Jahr 2014 für die kardiovaskuläre Mortalität durch NO2-Langzeitexposition 5.966 (95 %-Konfidenzintervall: 2.031 bis 9.893) attributable vorzeitige Todesfälle und 49.726 (16.929 bis 82.456) verlorene Lebensjahre geschätzt. Zwischen den Jahren 2007 und 2014 zeigte sich insgesamt ein leicht abnehmender Trend in Bezug auf die attributablen vorzeitigen Todesfälle. Wichtig ist dabei hervorzuheben, dass sich die hier vorgelegte Abschätzung der Krankheitslast auf die Hintergrund-Konzentrationen für NO2 stützen und somit höhere Konzentrationen, die sich vor allem in städtisch verkehrsnahen Gebieten finden, nicht berücksichtigt werden konnten. Der Anteil der NO2-Belastung der durch den Verkehr zu erwarten ist, wurde in einem Modellvorhaben berechnet.

Rund um das Trinkwasser

Welche Qualität hat das Leitungswasser in Deutschland? Wie wird es kontrolliert? Wie sieht es mit Nitrat, Blei oder Krankheitserregern aus? Was ist bei den Trinkwasserinstallationen im eigenen Haus zu beachten? All das und mehr erfahren Sie in unserem Ratgeber. Quelle: Umweltbundesamt

Rund um das Trinkwasser

Welche Qualität hat das Leitungswasser in Deutschland? Wie wird es kontrolliert? Wie sieht es mit Nitrat, Blei oder Krankheitserregern aus? Was ist bei den Trinkwasserinstallationen im eigenen Haus zu beachten? All das und mehr erfahren Sie in unserem Ratgeber. >> Sollten Sie beim Download der PDF-Datei Probleme haben, versuchen Sie es bitte mit einem anderen Internetbrowser. << Veröffentlicht in Ratgeber.

Bilaterale Wattenmeerforschung: Auswirkungen von Klimawandel und menschlichen Eingriffen auf Hydrodynamik und Umweltbedingungen im Ems-Dollart - Aestuar: ein Beobachtungen und Modellierung verbindender Ansatz

Die Umweltbedingungen im Ems-Dollart-Ästuar haben sich in den vergangenen Jahrzehnten rapide verschlechtert und die durch die Gezeiten bedingte Fließgeschwindigkeit erhöht. Die hieraus resultierenden Probleme wie ein angestiegener Tidenhub und eine erhöhte Schwebstofffracht haben gravierende Folgen für die Gesellschaft. Zu diesen gehören eine erhöhte Sturmflutgefahr, die Verschlickung des Flusslaufes und der Häfen sowie ein abnehmender ökologischer Wert des Systems. In dem trans-nationalen und multidisziplinären Projekt werden niederländische und deutsche Wissenschaftler ihre Kompetenzen bündeln, um die Prozesse im Ems-Dollart-System besser zu verstehen. Entscheidend hierfür ist die Kombination von Messungen und Modellentwicklungen. Das wissenschaftliche Gesamtziel ist, ein verbessertes Modell zu entwickeln, das die Reaktion des Ästuars auf Klimawandel und anthropogene Einflüsse abschätzt. Die Ergebnisse des Projekts werden eine essentielle wissenschaftliche Grundlage für Entscheidungsträger bieten, um geeignete, kostengünstige, umweltverträgliche Maßnahmen zu ergreifen, die sowohl den ökologischen Wert verbessern als auch den ökonomischen Wert des Systems erhalten sollen. Das Projekt ist in vier Arbeitspakete (WP) aufgeteilt: WP1 Grundlegendes Prozessverständnis (Schuttelaars), WP2 Messdatenerhebung und Prozessanalyse (Badewien), WP3 Messdaten - Modellintegration (Stanev), WP4 Austausch (de Swart). Erweiterung bestehender Modelle; Geräte: ADCP, CTD, Optode, Filtration.

Bodenzustand in Deutschland

Obwohl wir uns so gut wie immer auf ihm aufhalten, nehmen wir den Boden oft nicht mehr wahr. Dabei erfüllt Boden eine Reihe ganz wesentlicher Funktionen: Er ist zum Beispiel Wasserspeicher und -filter sowie unentbehrliche Produktionsgrundlage der Land- und Forstwirtschaft. Ohne die maximal einige Dezimeter mächtige fruchtbare Erde wäre kein Leben auf dem Land möglich. Es ist also kein Zufall, dass wir unseren Planeten als „Erde“ bezeichnen, ebenso wie die über Jahrhunderte bis Jahrtausende gewachsene, komplexe Struktur aus anorganischem und organischem Material. Vor allem in den europäischen Böden gehen Veränderungen sehr langsam vor sich.

UNEP-Studie zu sozioökonomischen Aspekten der Meeresvermüllung im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft

Bodenzustand in Deutschland

Bodenzustand in Deutschland

Obwohl wir uns so gut wie immer auf ihm aufhalten, nehmen wir den Boden oft nicht mehr wahr. Dabei erfüllt Boden eine Reihe ganz wesentlicher Funktionen: Er ist zum Beispiel Wasserspeicher und -filter sowie unentbehrliche Produktionsgrundlage der Land- und Forstwirtschaft. Ohne die maximal einige Dezimeter mächtige fruchtbare Erde wäre kein Leben auf dem Land möglich. Es ist also kein Zufall, dass wir unseren Planeten als „Erde“ bezeichnen, ebenso wie die über Jahrhunderte bis Jahrtausende gewachsene, komplexe Struktur aus anorganischem und organischem Material. Vor allem in den europäischen Böden gehen Veränderungen sehr langsam vor sich. Veröffentlicht in Broschüren.

Screeninguntersuchungen zur Implementierung der DIN 19738 und Bewertung der Resorptionsverfügbarkeit von Schadstoffen im Vollzug der Bundes-Bodenschutz-und Altlastenverordnung, Untersuchungen zur Resorptionsverfügbarkeit von organischen und anorganischen Schadstoffen zur weiteren Fortschreibung des Anhang 1 der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverodnung

Im Entwurf der Verordnung zur Änderung der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) vom 06.01.2011 wird in Anhang 1 unter 1.2 Detailuntersuchung ausgeführt: 'Bei der Detailuntersuchung sollen ... auch die für die verschiedenen Wirkungspfade maßgeblichen Expositionsbedingungen, insbesondere die bedeutsamen resorptionsverfügbaren, mobilen oder mobilisierbaren Anteile der Schadstoffgehalte ermittelt werden'. In der geltenden BBodSchV, Anhang 1 (Stand 1999) sowie im Entwurf zur Änderung der BBodSchV vom 6.1.2011 sind dazu bislang keine Verfahren aufgeführt. In der Detailuntersuchung, die lt. BBodSchV Paragraph 3 (4) durch die Überschreitung der Prüfwerte (größtenteils ermittelt durch Gesamtgehaltsbestimmungen) ausgelöst wird, soll zunächst die Exposition der einzelnen Schutzziele im BBodSchG genauer erfasst werden. Im Hinblick auf den Pfad Boden-Mensch soll in der Detailuntersuchung die von einer Bodenkontamination oder einer Altlastenfläche ausgehende Gefahr für die menschliche Gesundheit real abgeschätzt werden. Hinsichtlich des oralen Aufnahmepfades kann dazu die DIN 19738 (2004-07) - Resorptionsverfügbarkeit - herangezogen werden. Das Verfahren wird zwar in der Praxis in einigen Bundesländern (z. B. NRW, Sachsen, Niedersachsen) vor allem bei Blei- und Arsenbelastungen herangezogen, es liegen aber nur wenig systematisch ermittelte Ergebnisse und Erfahrungen vor, die eine Validität des Verfahrens für andere Schadstoffe, vor allem auch organische Verbindungen, belegen. Ziel des Vorhabens ist es, durch 1) Auswertung vorhandener Untersuchungen sowie 2) die Durchführung von Resorptionsverfügbarkeitsuntersuchungen für weitere Schadstoffe und Schadstoffgruppen das Verfahren zu validieren.

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