API src

Found 514 results.

Related terms

Mehr als Gemüse: Nachhaltigkeitsbildung für Lehrkräfte von morgen

<p> <p>Wie lässt sich Nachhaltigkeitsbildung dauerhaft im Bildungssystem verankern? Das vom Umweltbundesamt geförderte Projekt „CampusAckerdemie – Nachhaltigkeitsbildung für die Lehrkräfte von morgen“ zeigt dies am Beispiel Schulgarten auf: Durch Qualifizierung angehender Lehrkräfte und Unterstützungsangebote für Hochschulen wurde die Grundlage für eine bundesweite Skalierung des Programms geschaffen.</p> </p><p>Wie lässt sich Nachhaltigkeitsbildung dauerhaft im Bildungssystem verankern? Das vom Umweltbundesamt geförderte Projekt „CampusAckerdemie – Nachhaltigkeitsbildung für die Lehrkräfte von morgen“ zeigt dies am Beispiel Schulgarten auf: Durch Qualifizierung angehender Lehrkräfte und Unterstützungsangebote für Hochschulen wurde die Grundlage für eine bundesweite Skalierung des Programms geschaffen.</p><p> <p>In unserer modernen Gesellschaft fehlt es oftmals an Orten und Möglichkeiten, Natur unmittelbar zu erleben und zu erfahren. So verbringen bereits Kinder und Jugendliche immer weniger Zeit draußen und haben oft wenig Kontakt zur Natur. Dieser mangelnde Naturkontakt führt unter anderem zu einem Wissens-, Kompetenz- und Bezugsverlust und fehlendem Bewusstsein für die Bedeutung natürlicher Ressourcen, der Artenvielfalt und eines intakten Klimas.&nbsp;</p> <p>Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Schulgartenprogramme den Wissenszuwachs im Bereich der Naturwissenschaften und der Landwirtschaft, sowie teilweise positive Einstellungsveränderungen in den Bereichen Umwelt, Selbstwertgefühl und Lebensmittelproduktion von Schüler*innen fördern können. An diesem Punkt setzt Acker e. V. mit der GemüseAckerdemie an, ein Bildungsprogramm für Schulen, bei dem der GemüseAcker als grüner Lernort einen festen Platz im Schulleben und im Unterricht findet. Die teilnehmenden Schüler*innen gewinnen so ein grundlegendes Verständnis für die Lebensmittelproduktion sowie für natürliche Zusammenhänge und entwickeln ein bewusstes und nachhaltiges Konsumverhalten. Für die Umsetzung der GemüseAckerdemie ist es von Bedeutung, dass die geschaffenen Naturerfahrungsräume als innovative Bildungsorte durch kompetente Lehrkräfte geschaffen werden, welche ihr Wissen mit Expertise und Leidenschaft weitergeben. Die Qualifikation von Lehrkräften zur Durchführung eines wirksamen Schulgartenunterrichts ist somit ein signifikanter Hebel, um Nachhaltigkeitsbildung im Schulalltag zu verankern.</p> <p>Die CampusAckerdemie, ein praxisorientiertes Bildungsprogramm von Acker e. V., knüpft an diese Ausgangssituation an, indem sie den Gemüseanbau und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte bringt und den Schulgartenunterricht in Form eines neuen, ganzheitlichen Seminarangebots strukturell und nachhaltig in der Ausbildung angehender Lehrkräfte verankert. Beim Anbau, der Pflege und Verarbeitung von bis zu 30 Gemüsearten erwerben die Studierenden alle wichtigen landwirtschaftlichen Fähigkeiten, um einen eigenen Schulgarten an Schulen zu betreuen. Ergänzende Workshops vermitteln geeignete pädagogische Methoden einer BNE, um den Acker wirkungsvoll und langfristig als grünen Lernort zu etablieren. Durch die Ausbildung der Lehrkräfte als Multiplikator*innen können mehr Kinder erreicht werden, als es über die Skalierung der Acker-Bildungsprogramme an Schulen und Kitas möglich wäre. Dieser innovative Ansatz hat das Potenzial, eine nachhaltige Transformation des Bildungssystems anzustoßen, mit dem Ziel, dass jedes Kind in seiner Bildungslaufbahn die Möglichkeit bekommt, auf dem eigenen Kita- oder Schulacker erlebnisorientiert Wissen über Naturzusammenhänge, nachhaltiges Handeln und Lebensmittelproduktion zu erlangen und sich für Gemüseanbau zu begeistern.&nbsp;</p> <p>Die CampusAckerdemie wurde bereits mehrfach als innovatives Bildungsprogramm ausgezeichnet, unter anderem im Jahr 2022 mit der „Nationalen Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Die Auszeichnung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/unesco">UNESCO</a>-Kommission würdigt innovative Lehr- und Lernangebote, die zeigen, wie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a> in der deutschen Bildungslandschaft verankert werden kann.&nbsp;</p> <p>Ziel des Verbändeförderung-Projektes des Umweltbundesamtes war es, das Programm der CampusAckerdemie inhaltlich weiterzuentwickeln. Universitäten erhalten damit die Möglichkeit, das Programm selbstständig und qualitätsgesichert durchzuführen. Zugleich wurden wichtige Voraussetzungen für eine bundesweite Skalierung geschaffen. Im Projektzeitraum wurden verschiedene Angebote entwickelt, die die Dozierenden bei den Seminarstunden mit den Studierenden auf dem Acker unterstützen und im Sinne des Train-the-Trainer-Prinzips ihre eigenen Kompetenzen fördern. Dazu zählen zum Beispiel Fortbildungsangebote und Begleitmaterialien für Dozierende oder ein Materialportfolio für Dozierende und Studierende mit Schwerpunkt BNE.&nbsp;</p> <p>Im Rahmen des Projektes konnte die Umsetzung der CampusAckerdemie an fünf Hochschulen realisiert werden: der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der Technischen Universität Berlin, der Technischen Universität Chemnitz, der Universität Vechta und der Technischen Universität München. Die Evaluation der entwickelten Fortbildungsangebote zeigt, dass diese den Teilnehmenden wertvolle fachliche und didaktische Impulse vermittelt haben. Auch die Ergebnisse der Wirkungsbefragung belegen den Erfolg der CampusAckerdemie: Die Studierenden erwerben praxisnahe Kenntnisse im Gartenbau und fühlen sich in der Lage, einen Schulacker einzurichten und zu begleiten. Gleichzeitig gewinnen sie didaktische Kompetenzen, um Themen der BNE kindgerecht auf dem Acker zu vermitteln und Unterrichtsinhalte mit praktischen Naturerfahrungen zu verknüpfen. Besonders positiv hervorzuheben ist die hohe Begeisterung der Teilnehmenden für die „AckerStunden“ auf dem GemüseAcker. Die große Mehrheit ist überzeugt, dass Kinder durch die Arbeit auf dem Acker mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel entwickeln. Viele Studierende können sich vorstellen, später selbst einen Schulacker zu betreuen und würden die CampusAckerdemie weiterempfehlen.&nbsp;</p> <p>Auch zukünftig wird die CampusAckerdemie an 17 Universtäten in Deutschland umgesetzt. Die im Projekt entstandenen Materialien und Fortbildungsformate schaffen die Grundlage dafür, dass künftig weitere Hochschulen das Programm eigenständig und qualitätsgesichert durchführen können.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Uebergang von Pflanzenbehandlungsmitteln bei sogenannter Strohballenkultur in Nutzpflanzen

Die unter Glas oder Folien durchgefuehrte Kultur von Tomaten, Paprika, Auberginen oder Gurken auf Strohballen mit anorganischer Naehrloesung humifiziert einerseits das Stroh, zum anderen erzeugt sie messbare Waerme (Energieeinsparung) und CO2 (Blattduengung) und bringt gute Ertraege. Es ist zur Zeit jedoch nicht klar, ob die dem Stroh vom Feld her anhaftenden Pflanzenbehandlungsmittel nicht in messbaren Mengen in die Ernteprodukte uebergehen.

Zuechtung von Freilandgurken zur Kombination folgender Merkmale: vorwiegend weiblich, bitterfrei, virustolerant, parthenokarp, mehltauresistent, gestauchtwuechsig

a) Zuechtung von Freilandgurken zur Kombination folgender Merkmale: vorwiegend weiblich, bitterfrei, virutolerant, parthenokarp, mehltauresistent, gestauchtwuechsig. a) + b) Die erstrebte Merkmalskombination dient insbesondere zur Schaffung der Voraussetzung fuer maschinelle Ernte. Nach kuenstlichen Infektionen und Bitterstofftesten selektierte Genotypen werden durch Kombinationszuechtung weiterbearbeitet.

Brillat-Savarin-Schule

Am Oberstufenzentrum Gastgewerbe werden Projekte, Kurse und Workshops zum Klimaschutz klug in die Stundenpläne integriert, um die angehenden Köche, Hotelfachleute und anderen Fachkräfte schon während der Ausbildung für das Thema zu sensibilisieren. Klimaschonend kochen Das Bewusstsein für Klima- und Ressourcenschutz wird bei den künftigen Köchinnen und Köchen auf kreative Art und Weise geschult. Im Rahmen des Projekts “Klimafreundliche Speisen für ein Café” haben die Teilnehmer beispielsweise nicht nur die Gerichte zusammengestellt, sondern auch die Klimabilanz der Speisen berechnet, Anbieter regionaler Produkte recherchiert, die Gerichte beworben und sie selbst zubereitet. Das Projekt Schulgarten vermittelt den Anbau von Gemüse und Kräutern der Saison, für die ebenfalls Rezepte entwickelt und gekocht werden. Themen wie Lebensmittelverschwendung, fairer Handel und Klimagerechtigkeit werden immer wieder im Rahmen der Ausbildung angesprochen und mit konkreten Maßnahmen und der späteren beruflichen Tätigkeit verknüpft. Die Zukunft des Tourismus ist auf klima- und ressourcenschonende Maßnahmen angewiesen. Um die Fachkräfte von morgen auf ihre Verantwortung aufmerksam zu machen, setzen Workshops im beruflichen Umfeld an. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zum Beispiel zielgruppengerechte Maßnahmen für den Klimaschutz in Hotellerie und Gastronomie: Wie lässt sich das Müllaufkommen im Hotel reduzieren? Wie kann man die Gäste möglichst klimaschonend verköstigen und den Einkauf ökologisch sinnvoll planen? Um zu verstehen, welche Effekte der Tourismus auf das Klima hat, sehen sich die Schülerinnen und Schüler Live-Satelliten-Bilder an, auf denen die globalen Auswirkungen von Energie- und Rohstoffverbrauch, Müllaufkommen, Umweltverschmutzung sowie Ernährungsverhalten sichtbar werden. Die Entwicklung von Informations- und Marketinginstrumenten für nachhaltigen Tourismus sind weitere Ansätze, um die Sinne der angehende Hotelfachkräfte für den Klimaschutz zu schärfen. Das OSZ Gastwirtschaft gehört zu den fleißigen Einrichtungen, die sich am von der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie durchgeführte Projekt “Zero Waste an Schulen” beteiligt haben. Mitgemacht hat die ganze Schulgemeinschaft: Nicht nur die rund 4000 Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Lehrenden, Sekretariat, Hausmeister und sonstiges Personal. Sie alle wurden in Workshops für die Themen Mülltrennung, Recycling, Abfallvermeidung und Ressourcenschutz sensibilisiert. Das aus dem Projekt resultierende Müllkonzept wird aktiv und erfolgreich an der Brillat-Savarin-Schule umgesetzt. Schulgarten | Schulprogramm | Projekte | Abfallvermeidung Mit ihren rund 4000 Schülerinnen und Schülern ist die Brillat-Savarin-Schule die größte gastgewerbliche Schule Deutschlands. Betreut werden die angehenden Fachkräfte von etwa 160 Lehrkräften, 12 Referendaren, einer Sozialarbeiterin, einem Küchenmeister mit sieben Mitarbeitern und einer Laborantin. Das Motto der Brillat-Savarin-Schule lautet “kompetent, schülerorientiert, weltoffen”. Sie ist nach dem französischen Gastrosophen und Schriftsteller Jean Anthèlme Brillat-Savarin benannt, dessen Leidenschaft der Kochkunst galt. Das Oberstufenzentrum vereint Angebote von der Berufsausbildungsvorbereitung über die berufliche Erstausbildung bis zur beruflichen Weiterbildung und bildet in allen relevanten Bereichen des Gastgewerbes aus. Umweltschule in Europa Energiesparmeister Berliner Klimaschule Bild: anatoliy_gleb / Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Pankow Übersicht: Diese Pankower Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Anwendung von Pflanzenschutzmitteln

Insbesondere wird hier die Einhaltung der nachfolgend aufgeführten gesetzlichen Regelungen überwacht und kontrolliert: Eine Person darf PSM beruflich anwenden, wenn sie einen gültigen Sachkundenachweis besitzt. Sachkundige sind verpflichtet, jeweils innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren ab der erstmaligen Ausstellung eines Sachkundenachweises, eine behördlich anerkannte Fort- oder Weiterbildungsmaßnahme wahrzunehmen. Wer Pflanzenschutzmittel für andere – außer gelegentlicher Nachbarschaftshilfe – anwenden oder zu gewerblichen Zwecken oder im Rahmen sonstiger wirtschaftlicher Unternehmungen andere über den Pflanzenschutz beraten will, hat dies der für den Betriebssitz und der für den Ort der Tätigkeit zuständigen Behörde vor Aufnahme der Tätigkeit anzuzeigen. Zu diesen Flächen gehören insbesondere: Öffentliche Parks (ohne Spiel- und Liegewiesen), Funktionsflächen auf Golfplätzen, Friedhöfe, Öffentliche Gärten, Grünanlagen in öffentlich zugänglichen Gebäuden (Innenraum), Sport- und Freizeitplätze, Schul- und Kindergartengelände, Spielplätze Flächen in unmittelbarer Nähe von Einrichtungen des Gesundheitswesens Spiel- und Liegewiesen Öffentlich zugängliche Gewächshäuser Straßenbegleitgrün Öffentlich zugängliche Wege und Plätze Auf diesen Flächen halten sich Personen unterschiedlichen Alters und Gesundheitszustands auf, die eines besonderen Schutzes bedürfen. Deshalb ist die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in diesen Gebieten so weit wie möglich zu minimieren oder zu verbieten. Die aktuelle Liste der auf diesen Flächen genehmigten Pflanzenschutzmittel finden Sie unter: Pflanzenschutzmittel zur Anwendung auf Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind In der Gebrauchsanleitung ist bei jedem Pflanzenschutzmittel ein Hinweis hinsichtlich seiner Wirkung auf Bienen vermerkt. Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist auf befestigten Freilandflächen und auf sonstigen Freilandflächen, die weder landwirtschaftlich noch forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden (Nichtkulturland), sowie in und unmittelbar an oberirdischen Gewässern und Küstengewässern grundsätzlich verboten! Zu befestigten Freilandflächen und sonstigen Freilandflächen, sogenanntes Nichtkulturland, zählen insbesondere: Wirtschafts- und Feldwege, einschließlich der Wegränder, Flächen mit landwirtschaftlich, gärtnerisch oder forstwirtschaftlich nicht genutzten Pflanzenbeständen, Flächen an oder in oberirdischen Gewässern und Küstengewässern, Böschungen, Feldraine, Feldgehölze, Hecken, die keiner regelmäßigen Pflege unterliegen, nicht bewirtschaftete oder befestigte Flächen: Hof- und Betriebsflächen, Parkplätze, Grundstücks-, Garageneinfahrten, Geh-, Radwege, Bürgersteige, Industriegelände, Wege und Plätze, Gleisanlagen, Tribünen, Treppenanlagen sowie nicht begrünte Flächenanteile von Sportplätzen (z. B. Laufbahnen, Hartplätze), technische, industrielle und verkehrliche Anlagen, im Rahmen der Bekämpfung von wühlenden Nagetieren zur Erhaltung der Verkehrs- und Betriebssicherheit. Pflanzenschutzmittel, die in einem Mitgliedstaat der EU zugelassen sind und in ihrer Zusammensetzung mit einem in Deutschland zugelassenen Pflanzenschutzmittel (Referenzmittel) übereinstimmen, benötigen keine Zulassung in Deutschland, um hier in Verkehr gebracht oder angewendet zu werden. Sie müssen aber gemäß Artikel 52 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 über eine Genehmigung für den Parallelhandel verfügen. In Deutschland prüft das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, BVL, die Anträge auf Genehmigung für den Parallelhandel. Sind die Voraussetzungen gegeben, erteilt das BVL dem Antragsteller einen Bescheid einschließlich einer nur für diesen Bescheid gültigen Nummer für die Genehmigung zum Parallelhandel, GP-Nummer. Die Aufzeichnungspflicht über die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln gilt für berufliche Verwender und ist in Artikel 67 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 geregelt. Sie führen über mindestens drei Jahre Aufzeichnungen über die Pflanzenschutzmittel, die sie verwenden, in denen die Bezeichnung des Pflanzenschutzmittels, der Zeitpunkt der Verwendung, die verwendete Menge, die behandelte Fläche und die Kulturpflanze, für die das Pflanzenschutzmittel verwendet wurde, vermerkt sind. Gemäß Pflanzenschutzgesetz (PflSchG) sowie der einschlägigen EU-Rechtsvorschriften sind berufliche Anwenderinnen und Anwender von Pflanzenschutzmitteln verpflichtet, jede Anwendung von Pflanzenschutzmitteln zu dokumentieren. Auf Grundlage einer neuen EU-Durchführungsverordnung gelten ab dem 1. Januar 2026 erweiterte Anforderungen an den Inhalt dieser Aufzeichnungen: Inhalte der erweiterten Aufzeichnungspflichten gemäß § 11 Pflanzenschutzgesetz (PflSchG) und Artikel 67 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sowie Durchführungsverordnung (EU) 2023/ 564 i. V. m Durchführungsverordnung (EU) 2025/2203: Bisherige Aufzeichnungspflichten Erweiterungen ab 01.01.2026 Bemerkung Bezeichnung Pflanzenschutzmittel Zulassungsnummer Zu finden auf der Pflanzenschutzmittelverpackung, in der Gebrauchsanleitung oder auf der Internetseite des BVL Zeitpunkt der Verwendung Ggf. Uhrzeit Z. B., wenn die Anwendung des Pflanzenschutzmittels auf bestimmte Tageszeiten beschränkt ist wie etwa bei Anwendungsbestimmungen zum Bienenschutz Kulturpflanze EPPO -Code Hierbei handelt es sich um einen 5-stelligen Buchstabencode für jede einzelne Pflanzenart. EPPO-Codes sind abrufbar auf der Internetseite des BVL Kulturpflanze Ggf. BBCH-Stadium der Kulturpflanze Z. B., wenn die Anwendung des Pflanzenschutzmittels auf bestimmte Entwicklungsstadien beschränkt ist Behandelte Fläche (geodatenbasierte) eindeutige identifizierbare Flächeneinheit Räumlich eindeutig erfasste Fläche, nach Möglichkeit geodatenbasiert Behandelte Fläche Behandelte Flächengröße Größe der tatsächlich behandelten Fläche - Art der Verwendung Z. B. Flächenbehandlung/ Gewächshaus/Nichtkulturland/Beizung Form der Dokumentation Die Pflicht zur ausschließlich elektronischen und maschinenlesbaren Dokumentation wurde auf den 1. Januar 2027 verschoben: Ab dem 1. Januar 2026 sind sowohl handschriftliche als auch digitale Aufzeichnungen zulässig, sofern sie alle vorgeschriebenen Angaben enthalten . Ab dem 1. Januar 2027 müssen die Aufzeichnungen verpflichtend in elektronischer, maschinenlesbarer Form vorliegen (z. B. Tabellenformate oder digitale Schlagkarteien). Wir empfehlen die frühzeitige Nutzung elektronischer Dokumentationssysteme, um die Einhaltung der ab 2027 verbindlichen Anforderungen sicherzustellen. Als geplante bundesweite digitale Lösung befindet sich die Plattform „DiPAgE“ des JKI in Entwicklung. Bis zum Abschluss dieser Entwicklung stellt das Pflanzenschutzamt Berlin Tabellen für die Bereiche Öffentliches Grün, Zierpflanzenbau, Baumschulwesen und Gemüsebau zum Download zur Verfügung (Bereich Landwirtschaft folgt). Die Tabellen enthalten Drop-Down-Menüs als Hilfestellung zu den EPPO-Codes und den BBCH-Stadien sowie einzelne Reiter zu deren Erläuterung. Die Tabellen erfüllen sowohl die neuen inhaltlichen Vorgaben sowie die Anforderungen an die maschinenlesbare Form. Für die Pflanzenschutzmittel-Anwendungsbereiche Zierpflanzenbau, Gemüsebau, Baumschule und Landwirtschaft wird eine Dokumentationsvorlage bereitgestellt, mit der zusätzliche Daten entsprechend der guten fachlichen Praxis, vor allem für die Wirkungskontrolle aufgezeichnet werden können. Die Vorlage enthält spezifische Links zur EPPO-Global-Database, zu PS-Info sowie zur BVL-Pflanzenschutzmitteldatenbank, so dass EPPO-Codes und Zulassungsdetails genutzter Pflanzenschutzmittel komfortabel recherchiert und in die Dokumentation übernommen werden können. Ein Dropdown-Menü enthält ausführliche Angaben zu möglichen BBCH-Stadien, aus dem leicht das korrekte Stadium gewählt werden kann. Verfügungsberechtigte und Besitzer haben ihre im Gebrauch befindlichen Pflanzenschutzgeräte für Flächen- oder Raumkulturen in Zeitabständen von sechs Kalenderhalbjahren durch amtliche oder amtlich anerkannte Kontrollstellen prüfen zu lassen. Ausgenommen hiervon sind alle Pflanzenschutzgeräte, die von einer Person getragen werden können. Das Pflanzenschutzamt erreichen häufig Anfragen, wie mit alten Pflanzenschutzmitteln, restentleerten Packungen und Brüheresten umzugehen ist. Bei Pflanzenschutzmitteln handelt es sich um Gefahrstoffe, die nicht unkontrolliert in die Umwelt, besonders nicht in Gewässer gelangen dürfen. Merkblätter, Rat­geber und Broschüren Fortbildung Anträge und Formulare Rechtsvorschriften

Pflanzenliste Fachrichtung: Gemüsebau

Tabelle - dokumentiert den prüfungsrelevanten Mindestumfang (botanischer und deutscher Name) an Pflanzenkenntnissen in der o.g. Fachrichtung.

Gemüseanbauerhebung

Abfrage des Anbaus von Gemüse, untergliedert nach Pflanzenarten und -gruppen und von Erdbeeren zum Verkauf. Die Erhebung wird allgemein alle vier Jahre, beginnend 1992, und in den Zwischenjahren, beginnend 1993, repräsentativ durchgeführt. Erfragt werden im Einzelnen die Anbaufläche auf dem Freiland und unter Glas nach Gemüsearten, wobei die Mehrfachnutzung einer Grundfläche durch Vor-, Zwischen- und Nachnutzung berücksichtigt wird. Gegenüber den Stichprobenerhebungen ist der Merkmalskatalog der allgemeinen Erhebung um den Nachweis der Grundfläche mit überwiegendem Anbau von Gemüse erweitert. Ferner werden die Anbauflächen auch von seltenen Gemüsearten, teilweise der Vertragsanbau sowie die Jungpflanzenanzucht erfasst.

Agrarbericht 2025

Agrarmärkte und Agrarstruktur: Weinbau, Obst- und Gemüsebau, Ackerbau, Milcherzeugung, Rindermast, Schweine, Eier und Geflügel, Innovationen und Perspektiven: Bildung, Forschung und technische Infrastruktur, Förderung, agrarpolitische Schwerpunkte, Statistiken

Einfluss von Herbiziden auf wertgebende Inhaltsstoffe einiger Gemuesearten

Es wird untersucht, inwieweit die fuer einzelne Gemuesekulturen zugelassenen Herbizide einen Einfluss auf die Bildung ausgewaehlter Inhaltsstoffe (Carotin bei Moehren, Vitamin C bei Salat) ausueben. Die Ermittlung der kritischen Wirkstoffmengen im laufe der einzelnen Entwicklungsstadien steht mit im Vordergrund der Untersuchungen. Die optimale Dosis (bezogen auf die Unkrautwirkung) wird mit darueber und darunter liegenden Aufwandmengen verglichen.

Sortenabhaengiges Vorkommen von natuerlichen, unerwuenschten Inhaltsstoffen in Gemuese (Nitrat) und Kartoffeln (Alkaloide)

a) Nitrat ist wegen seiner Umsetzung durch Mikroorganismen zu Nitrit in Lebensmitteln unerwuenscht. In Spinat, roten Rueben und anderen Wurzelgemuesen wird abhaengig von der Sorte und den Anbaubedingungen gelegentlich viel Nitrat angereichert. Es ist Ziel der Untersuchung, 'nitratarme' Sorten aus dem vorhandenen Sortiment auszusuchen. Bei Solanin- und Chaconin-Alkaloiden in Kartoffeln liegen die Verhaeltnisse vergleichbar. b) + c) In Zusammenarbeit mit dem Bundessortenamt werden in mehrjaehrigen Anbauversuchen 'verbraucherfreundliche' Sorten ermittelt.

1 2 3 4 5 … 50 51 52