Urbane Grün- und Freiflächen leisten einen wesentlichen Beitrag für die Lebensqualität in unseren Städten und übernehmen wichtige soziale, wirtschaftliche, ökologische und klimatische Funktionen. In Städten mit steigenden Bevölkerungszahlen und wachsendem Druck auf den Wohnungsmärkten sind Grün- und Freiflächen einer sich verschärfenden Konkurrenzsituation ausgesetzt. Im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes werden deshalb Kommunen gesucht, die für drei Jahre in einem 'Green Urban Lab' neue Ansätze, innovative Ideen und kreative Konzepte der Grün- und Freiflächenentwicklung in urbanen Räumen erproben. Das Modellvorhaben Würzburg erprobt Ansätze einer klimagerechten Stadtentwicklung, indem es ein Förderprogramm für private Immobilieneigentümer entwickelt, um Anreize für Begrünung an Gebäuden und im Wohnumfeld zu schaffen. Zudem wird die Stadt verschiedene Aufwertungs- und Begrünungsmaßnahmen in der stark verdichteten Innenstadt mit hohem Versieglungsgrad durchführen.
Kern des Modelvorhabens 'Bau nie ohne! Grün in allen Dimensionen' im Projekt Green Urban Labs des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus ist die Entwicklung einer Fassadenbegrünungsstrategie und Maßnahmen zu ihrer Umsetzung sowie die Weiterentwicklung und Verstetigung der Hamburger Gründachstrategie. Der Bauflächenentwicklungsdruck in Hamburg führt zu einer erheblichen Ausweitung und Verdichtung des Stadtraums mit negativen Folgen: Flächenversiegelung, Zunahme des Individualverkehrs mit steigenden (Schall-) Emissionen, sommerliche Hitzespeicherung, Emissionen der Wärme- und Kälteversorgung, Abnahme der natürlichen Wasserversickerungs- und Verdunstungsmöglichkeiten - in ihrem Zusammenwirken also sehr hohe klimatische und gesundheitliche Belastungen für die Bevölkerung. Der Bau von städtischen klimaaktiven Vegetationsflächen und emissionsfreien Begrünungstechniken an Fassade und Dach bietet neue Ansätze die negativen Folgen zu lindern. Zugleich sollen innovative Wege im Dialog und der Öffentlichkeitsarbeit beschritten werden, die auf die bereits bestehende Stakeholder Beteiligung aufbauen. Eine wichtige Zielgruppe in der Öffentlichkeitsarbeit sind die Grundstücksbesitzer und Bauherren, da Dach- und Fassadenflächen zu einem überwiegenden Teil in Privateigentum liegen und die öffentliche Hand nur einen beschränkten Einfluss auf die Planung und Nutzung hat. Mittels einer auf die Gebäudehülle orientierten Öffentlichkeitskampagne sollen Menschen bewusst über Dach und Fassade nachdenken und über die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung und des Ersatzes dieser grauen Infrastruktur hin zu einer grünen. Ziel ist der Dialog mit Verbänden, Baupraxis, Forschung und Verwaltung. Insgesamt bietet die Hamburger Gründachstrategie einen wichtigen Startpunkt in dieser Debatte. Ziel dieses Modelvorhabens ist es jedoch, die grüne Infrastruktur in der dritten Dimension auszubauen und Fassadenbegrünung in den strategischen Ansatz aufzunehmen und die Diversität dieser Infrastruktur zu erweitern.
Sturzfluten können gerade in urbanisierten und bebauten Gebieten dazu führen, dass der Abfluss dort nicht versickern kann sondern stattdessen oberflächig abfließt. Kommunen in Tallagen sind dabei häufig besonders stark betroffen, nicht zuletzt durch Schlammlawinen und Erdrutsche. An kleineren Bachläufen oder abseits von Fließgewässern besteht zumeist keine Erfassung der Starkregengefährdung. Hochwasserrisikomanagementpläne umfassen nur größere Flussläufe, während davon abseits gelegene Städte und Gemeinden oft nicht auf massiven Oberflächenabfluss und daraus folgendes Hochwasser eingestellt sind. Das Projekt setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Im Projektteil 1 wird eine hessenweite Kartierung von Gebieten vorgenommen, die aufgrund ihrer Niederschlagsstatistik und bereits dokumentierter Katastrophenschutzeinsätze als besonders starkregengefährdet angesehen werden können. Neben den langjährig vorliegenden Niederschlags-Stationsdaten werden auch Radardaten für die vergangenen 15 Jahre zur Identifizierung von Starkniederschlagsereignissen in der Fläche verwendet. Weitere wichtige Aspekte der Gefährdungsbeurteilung sind z.B. Hangneigung, Erosionsgefährdung und Rutschungsgefährdung. Fallen diese Gefahren mit Besiedlungsflächen zusammen, so ist das Gebiet als gegenüber Starkregenereignissen besonders gefährdet anzusehen. Ergänzend wurden die hessischen Kommunen zu ihrer Wahrnehmung der Starkniederschlagsgefährdung in ihrer Gemeinde und zu kommunalen Vorsorgeaktivitäten befragt. Die Befragung diente einerseits der Erfassung bereits eingetretener Starkregen-Schäden und ggf. erfolgten Vorsorge-Maßnahmen, andererseits der Erfassung der Unterstützungsbedarfe bei den hessischen Kommunen. Auf Grundlage von Gefährdungskarten werden die besonders gefährdeten Kommunen ihre eigene Situation zukünftig besser einschätzen und ggf. weitere Untersuchungen durchführen können, sowie Maßnahmen zum Schutz gegen Starkregenfolgen einleiten. Auch im Rahmen von großräumigen Planungen (z.B. Flächennutzungsplänen) kann die Gefährdungskarte von großem praktischem Nutzen sein. Der Projektteil 2 beschäftigt sich mit der Hydrologie - an Bachläufen oder abseits von Fließgewässern gelegener - kleiner Einzugsgebiete. Diese sind durch eine kleinräumige Variabilität der Gebietseigenschaften geprägt. Benötigt werden Verfahren, die in hoher Auflösung flächenhaften Abfluss nachbilden können. Mithilfe eines Niederschlagsabflussmodells werden Karten erzeugt, die auf kommunaler Ebene Abflusswege, Abflusstiefen und Wasserstände in den betr. Bereichen visualisieren können. Diese Informationen sollen ggf. im Rahmen einer Ortsbegehung weiter präzisiert werden. Stadtplaner, Straßenplaner, Grünflächenplaner, Gebäudeplaner und Grundstückseigentümer bekommen so konkrete Hinweise auf Gefahrenpunkte durch Sturzfluten. Auch für den Katastrophenschutz sind diese Informationen sehr nützlich. Oft kann bei entspr. Vorwissen schon mit kleinen baulichen Maßnahmen Vorsorge getroffen werden. Text gekürzt
Mit der 'Smart City Wien Rahmenstrategie' (2014) hat sich die Stadt Wien für einen Pfad in Richtung Dekarbonisierung entschieden. Eine der vielen Herausforderungen, die dabei zu bewältigen sind, ist die Entwicklung von nachhaltigen, sicheren und leistbaren Energieversorgungsstrategien für (Neubau-)Quartiere. Zur Unterstützung und Vorbildwirkung hat sich die Wiener Stadtregierung in ihrem Regierungsübereinkommen (2015) im Kapitel 'Energie' die Umsetzung eines innovativen Vorzeigestadtteils vorgenommen. Die gegenständliche Sondierung soll hierzu einen wertvollen Beitrag leisten und durch ein kompetentes Konsortium im Spannungsfeld Forschung - Planung - Umsetzung die Vorbereitung eines derartigen Vorzeigestadtteils mit neuem Wissen und Erfahrungen substanziell vorantreiben. Hohe Praxisrelevanz wird durch die involvierten Quartiere und Stakeholder angestrebt: Mit Unterstützung der Stadt Wien und zahlreichen Bauträgern werden in dieses Sondierungsprojekt zumindest sechs konkrete gemischte Gebiete von attraktiver Größe eingebracht, die in zwei bis fünf Jahren baulich entwickelt werden und deren Energieversorgung noch nicht entschieden ist. Die Mitwirkung der relevanten Grundstückseigentümer, Projektentwickler und Energieversorger wurde im Vorfeld der Einreichung weitestgehend sichergestellt. Die Gebiete sind vorwiegend Neubauquartiere, aber auch Bestandquartiere, mit einer interessanten Bandbreite sowohl bei den Vor-Ort-Energiepotenzialen, bei der Nutzungsmischung als auch bei den Bedürfnissen der Quartiersstakeholder. Am Beginn des Projekts steht die Auseinandersetzung mit der Frage adäquater Systemgrenzen und Indikatoren für Plus-Energie-Quartiere. Parallel dazu werden Grobkonzepte und Varianten für die betrachteten Quartiere entwickelt, evaluiert und so die ein bis zwei umsetzungswahrscheinlichsten Quartiere ermittelt. Für diese werden auf Basis der lokalen Energiesituation und der Stakeholder/NutzerInnen-Anforderungen Energiekonzepte auf Vorentwurfsniveau ausgearbeitet. Dabei werden die technische und wirtschaftliche Machbarkeit analysiert sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren (u. a. städtebauliche Anforderungen an Lebensqualität und Attraktivität) beleuchtet. Weiters besteht der Innovationsgehalt und die Bedeutung des Projekts in der Aufbereitung von Handlungsempfehlungen für weitere Quartiere in Wien und anderen Städten, die auf den 'Lessons Learned' der Erarbeitung von Versorgungskonzepten für die unterschiedlichen Quartiere basieren. Dies betrifft beispielsweise Empfehlungen für das Setzen der Systemgrenzen, für den Planungsprozess von Quartieren, für den Prozess der Integration der Energie- und Architekturplanung, für Technologiekombinationen mit gutem Kosten-Nutzen-Verhältnis und für die Einbindung der Stakeholder und NutzerInnen.
Im Rahmen des Förderprogrammes Flächen gewinnen durch Innenentwicklung beim Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr werden am Beispiel der Stadt Fellbach verschiedene Strategien und städtebauliche Ansätze bei der Umnutzung kleinerer Gewerbebrachen in innerstädtischen Lagen untersucht. In dem interdisziplinären Projektteam übernimmt die HFT die Aufgabe, städtebauliche Studien für gemischt genutzte Strukturen, Konzeptionen übertragbarer Typologien für zukunftsfähige Wohnformen sowie eine Literatur- und Projektdatenbank zu erarbeiten. Im Zuge des Projekts werden in Fellbach drei verschiedene Gewerbeflächen, die hinsichtlich ihrer stadträumlichen Lage, Nutzung und Eigentumsverhältnissen unterschiedliche Rahmenbedingungen aufweisen, bearbeitet. In vier Workshops werden die Ergebnisse in einer breiten Fachrunde diskutiert und weiter entwickelt.
Anlass: Der Ortsteil liegt im Trinkwassereinzugsgebiet und wird im Trennsystem entwässert. Die Schmutzwasserkanäle leiteten insbesondere bei Regenwetter einen hohen Fremdwasseranteil ab. Dadurch kam es zum Einstau im Netz sowie teilweise zur Entlastung in den Bach, der in die Talsperre fließt. Die Gemeinde war bereits seit über 10 Jahren tätig: Untersuchen/Sanieren des gemeindlichen Kanalnetzes und Beseitigen der Fehlanschlüsse. Dies verbesserte das Fremdwasserproblem nur unwesentlich. Vermutet wurde ein Eindringen des Fremdwassers in das Kanalsystem von den Grundstücken, z. B. über undichte Anschlusskanäle und Grundleitungen sowie Drainagen. Phasen: Phase I: Zustandserfassung der Anschlusskanäle und Grundleitungen im Schmutzwassernetz durch TV-Inspektion und Dichtheitsprüfungen, Zustandsbewertung sowie Erstellen eines Sanierungskonzeptes und einer Grundstücksdatenbank. Phase II: Umsetzung des Sanierungskonzeptes für öffentliche und private Kanalnetze, Wirksamkeitskontrollen. Ziele: Ziel 1: dauerhafte Fremdwasserreduzierung durch Umsetzung des ganzheitlichen Sanierungskonzeptes für die öffentlichen Kanäle und alle privaten Anschlusskanäle und Grundleitungen. Dabei wurde die Gemeinde federführend tätig (Ausschreibung, Beauftragung, Überwachung, Abrechnung mit Grundstückseigentümern). Ziel 2: Dokumentation, dass die Umsetzung eines ganzheitlichen Konzeptes auch in kleineren Kommunen möglich ist. Die Umsetzung ganzheitlicher und nachhaltiger Konzepte ist personell, finanziell, technisch aufwändig. Sie setzt eine intensive und überzeugende Öffentlichkeitsarbeit, laufende Beratung der Bürger und Ansprechbarkeit der Projektbeteiligten voraus. Ziel 3: Auswertung und Aufbereitung des Prozesses zur Wirksamkeitsüberprüfung. Durch detailliertes Dokumentieren, Auswerten und Zusammenstellen der Prozessschritte können Gemeinde/Wasserbehörden die Wirksamkeit verfolgen. Ergebnisse. Phase I: Die öffentliche Kanalisation ist in gutem Zustand. Vereinzelte Schäden wurden mit Schlauchinlinern, Part-Linern und Hutprofilen saniert. Innerhalb der privaten erdverlegten Kanalisation wurden vielfach sichtbare Schäden oder der Anschluss von Drainagen festgestellt. Phase II: Eine Fremdwassereliminierung ist nur erreichbar, wenn sämtliche Leitungen und Schächte dicht sind. Nur mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit ist eine hohe Beteiligung der Grundstückseigentümer (89,8 Prozent) zu erreichen. Die Grundstückseigentümer, die sich nicht hat der Gemeinschaftsmaßnahme beteiligt haben, mussten sämtliche Arbeiten (Angebotsanfragen, Sanierung und Nachweis der Dichtheit) eigenverantwortlich durchführen. Diese Grundstücke haben keine Förderung erhalten. Alle Grundstückseigentümer mussten einen vollständigen Dichtheitsnachweis für das gesamte Schmutzwasserleitungsnetz vorlegen. Vorgehensweise und Ergebnisse sind für andere Kommunen bei der Lösung der Fremdwasserprobleme nutzbar.
In der Expertise wurde geprüft, ob das Sanierungsrecht zur Veranlassung und Steuerung des Stadtrückbaus angewendet werden kann. Als Neuerung empfiehlt sie, ein förmlich festgelegtes Rückbaugebiet in das Städtebaurecht einzuführen. Ausgangslage: Das Städtebaurecht steht nach zehnjähriger gesamtdeutscher Anwendungspraxis vor neuen Aufgaben. Der in den 80er Jahren für die alten Bundesländer prognostizierte Bevölkerungsrückgang tritt nun in den neuen Ländern unter anderen Rahmenbedingungen verschärft zutage. Die Städte in den neuen Ländern sind neben einem enormen Geburtenrückgang auch von Abwanderung ins Umland oder in die alten Bundesländer betroffen. Aber auch in den alten Bundesländern liegen ehemalige Industrieflächen brach und müssen neu geordnet werden. Der demographische und strukturelle Wandel in den Städten führt zu gewandelten städtebaulichen Bedürfnissen und Anforderungen. Während das Städtebaurecht mit seinem hoheitlichen Instrumentarium für die Steuerung von Wachstum gut gerüstet ist, lassen sich die Aufgaben der geordneten Schrumpfung und der Revitalisierung brachgefallener Flächen nur bedingt durch hoheitliche Anordnungen und rechtsförmliche Pläne lösen. Kooperationen zwischen Grundeigentümern und Investoren sind erforderlich. Im Zentrum der Diskussion um Reformvorschläge des Städtebaurechts steht der Stadtrückbau in Gebieten mit einem Überangebot an leerstehenden Wohnungen. Dieses Angebot soll durch Rückbaumaßnahmen (Abriss) in einem ausreichenden Umfang zurückgefahren werden, um den Wohnungsmarkt zu konsolidieren. Hierfür ist die Gemeinde auf die freiwillige Mitwirkung der Eigentümer und Wohnungsunternehmen angewiesen, da diese nach geltendem Recht nicht zum Rückbau gezwungen werden können und es zudem keinen angemessenen Ausgleich für solche Fälle gibt, in denen Abriss und Rückbau auf der einen Seite mit Wertverlust und auf der anderen Seite mit besserer Nachfrage und Wertanstieg verbunden ist. Gefordert wird deshalb die Einführung von so genannten 'Rückbaugebieten' in das Städtebaurecht, in welchem die Eigentümer auf der Grundlage eines städtebaulichen Konzeptes gezwungen werden können, Abbruch- und Rückbaumaßnahmen durchzuführen. Innerhalb dieses Maßnahmengebietes sollte dann auch ein Wertausgleich unter den Eigentümern stattfinden. Ziele der Expertise: Vor diesem Hintergrund hatte die Expertise den Auftrag zu prüfen, ob das besondere Städtebaurecht in seiner boden- und förderrechtlichen Ausgestaltung noch zeitgemäß ist. Die Expertise liefert Ideen und Vorschläge zur Beantwortung der Frage, was getan werden kann, um das System des besonderen Städtebaurechts in einer für Neuerungen aufgeschlossenen Weise zu perfektionieren. Es wird gezeigt, dass das besondere Städtebaurecht durchaus Lücken aufweist, die sinnvoll geschlossen werden können.
Der Untersuchungsraum ist der Rotwildbezirk Nord- und Rureifel, der den Nationalpark Eifel einschließt, und der angrenzende belgische Raum. Anlass für die Untersuchungen sind die Diskussionen zur Jagdausübung im Nationalpark Eifel. Grundlage für die Wildbestandsregulierung im Nationalpark Eifel ist der Plan zur Jagdausübung, der jährlich von der Nationalparkverwaltung gemeinsam mit dem LANUV und der FJW erstellt wird. Außerdem ist ein umfassendes Monitoring zum Wildbestand und zu den Wechselbeziehungen zwischen Wild und Vegetation realisiert. Das wildökologische Monitoring in der Rureifel NRW geht über den Nationalpark hinaus und bezieht das Umfeld mit ein. In der Realisierung bezieht das Projekt alle Betroffenen und Beteiligten, wie die Revierinhaber und die Grundeigentümer mit ein. Zu erheben sind Daten zu den Wildbeständen, zu den Wechselbeziehungen zwischen Wild und Vegetation, u Wildschäden in Land- und Forstwirtschaft und zum Jagdbetrieb. Zur Raumnutzung wird eine Telemetriestudie, die in die laufenden Untersuchungen in Belgien eingehängt wird, durchgeführt. Technisch wird das Netz 'Belgacom mobile' mit dem Hauptanbieter 'Proximus' verwendet.
Ziel des Projektes ist es, exemplarisch Verfahren zu entwickeln für die wirtschaftliche und umweltschonende Gewinnung wirtschaftsstrategisch wichtiger Rohstoffe aus sächsischen Bergbau- und Hüttenhalden. Das im Rahmen des Projektes aufzubauende Haldenkataster soll Informationen zur geografischen Lage und den Eigentumsverhältnissen, Informationen zur Herkunft des Haldenmaterials, zum Aufbau der Halde, zu den Wertstoffgehalten und zum Wertschöpfungspotential der 20 größten sächsischen Bergbauhalden enthalten, dazu Informationen zu den möglichen Abbau-, Aufbereitungs- und Gewinnungstechnologien sowie zu deren Kosten. Es bildet somit ein Transferinstrument für die entwickelten Verfahren in die Rohstoffwirtschaft und soll dort als technische und wirtschaftliche Entscheidungsgrundlage dienen. Anhand der historischen Daten und Proben sollen die Halden zunächst hinsichtlich der enthaltenen mineralischen Wertstoffe und Körnungen analysiert und in einem Haldenkataster erfasst werden. Durch Bohrung und Probenahmen sollen 3D-Modelle der 4 größten Halden erstellt werden. Die verschiedenen Möglichkeiten der Laugung des Materials ohne vorherigen mechanischen Aufschluss (Haufenlaugung, Biolaugung) sollen hinsichtlich ihres Ausbringens untersucht werden. Parallel sollen moderne Verfahren der mechanischen Aufbereitung, Fraktionierung und chemischen Prozessierung vergleichend getestet bzw. einsatzspezifisch entwickelt werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 43 |
| Kommune | 1 |
| Land | 11 |
| Wissenschaft | 13 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 43 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 43 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 39 |
| Englisch | 7 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 32 |
| Webseite | 11 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 29 |
| Lebewesen und Lebensräume | 42 |
| Luft | 17 |
| Mensch und Umwelt | 43 |
| Wasser | 25 |
| Weitere | 43 |