Der INSPIRE Dienst Verteilung der Käfer-Arten in Deutschland - Vorkommen stellt bundesweite Vorkommensdatensätze gemäß den Vorgaben der INSPIRE Richtline Annex III Thema bereit. Der Datensatz beinhaltet Artbeobachtungsdaten der Anhänge II, IV und V der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG). Die Daten der Bundesländer und des Bundes werden einmal jährlich durch das Bundesamt für Naturschutz zu harmonisierten Stichtagsdatensätzen zusammengeführt und bereitgestellt. Der Dienst enthält keine Informationen zu sensiblen Arten.
Der INSPIRE Dienst Verteilung der Käfer-Arten in Deutschland - Verbreitung stellt bundesweite Verbreitungsdatensätze gemäß den Vorgaben der INSPIRE Richtline Annex III Thema bereit. Der Datensatz beinhaltet Artbeobachtungsdaten der Anhänge II, IV und V der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG). Die Daten der Bundesländer und des Bundes werden einmal jährlich durch das Bundesamt für Naturschutz zu harmonisierten Stichtagsdatensätzen zusammengeführt und bereitgestellt. Der Dienst enthält keine Informationen zu sensiblen Arten.
Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) ist das Insekt des Jahres 2012. Hirschkäfer sind sehr selten und in Deutschland vom Aussterben bedroht. Sie werden bis zu 9 cm groß und sind damit die größte Käferart in Mitteleuropa.
Kartierungsarbeiten zur Erfassung des Hirschkäfers (Lucanus cervus L.) in FFH-Gebieten von Sachsen-Anhalt; Erfassung von Vorkommensgebieten der Art, Angaben zur Populationsdichte, Erstellung von Kriterien, die die Gesamtbewertung zur Charakterisierung der Population, der Habitate und möglicher Beeinträchtigungen erlauben. Anmerkungen: Erweitert 2009 Ökologische Grundlagen der Verbreitung von Xylobionten Käfern außerhalb der FFH-Gebiete Sachsen-Anhalts
Für drei Käferarten aus den ökologischen Gruppen der Totholz- bzw. Laufkäfer, die in der FFH-Richtlinie als 'prioritär' eingestuft sind, sollen genauere Kenntnisse zu Verbreitung und Ökologie erhalten werden. Im Zuge des vorliegenden Projektes konnten neue Informationen über die in Bayern vorkommenden Käferarten des Anhanges II der FFH-Richtlinie gewonnen werden. Es diente ferner dazu, den bestehenden Kenntnisstand zu Lebensraumansprüchen, Verbreitung (historisch und rezent), Gefährdungsursachen und geeigneten Schutzmaßnahmen in für die Praxis aufbereiteter Form zusammenzutragen. Die Ergebnisse zu den einzelnen Arten stellen sich wie folgt dar: Der Hirschkäfer ist in Nordbayern noch relativ weit verbreitet, aber insgesamt doch selten geworden. Die eingegangenen Umfrage-Rückmeldungen dürften nur einen Bruchteil der Beobachtungen der letzten Jahre darstellen. In Südbayern ist er fast verschollen. Der Eichenbock kommt in Bayern nur noch in einem Gebiet, einem Park bei Bamberg, rezent vor. Die Rückmeldungen auf die Umfrage basieren überwiegend auf Verwechslungen. Einigen wenigen plausibel erscheinenden Fundmeldungen muss zur Flugzeit des Tieres noch nachgegangen werden. Über den Eremit als prioritäre Art konnten im Rahmen der Umfrage aufgrund seiner verborgenen Lebensweise erwartungsgemäß nur sehr beschränkt neue Information gewonnen werden. Auch er hat in Bayern nur noch wenige, oft kleine und isolierte Verbreitungsinseln. Allerdings ist bei gezielter Suche mit einigen neuen Funden zu rechnen, u. a. auch in Wäldern, wie unlängst im Heisterblock im Spessart. Er ist also sicher nicht ganz so selten, wie es der derzeitige Kenntnisstand wiedergibt. Für den ebenfalls prioritären, sehr auffälligen Alpenbock gelangen einige neue Fundmeldungen durch die Umfrage, einige Teilbereiche seines Verbreitungsgebietes (Allgäu, Tegernseer Alpen, Berchtesgaden) bleiben jedoch unbestätigt und müssen weiter untersucht werden. Die Art benötigt frisch totes, besonntes Buchenholz und kann von einer Vermehrung des Brutraumangebotes offenbar relativ rasch und gut profitieren. Der Scharlachkäfer erwies sich bei einer Kartierung der bekannten Vorkommensgebiete in Südostbayern als deutlich häufiger als bisher angenommen. Auch neue Hinweise auf die nur lückenhaft bekannte Biologie der Art konnten gewonnen werden. Der in Bayern lange Zeit verschollene und rezent nur noch im 'Eichelgarten' südlich Münchens vorkommende Veilchenblaue Wurzelhalsschnellkäfer konnte im Zuge stichprobenhafter Kartierungen urständiger Buchenwälder in drei Gebieten Nordbayerns nicht nachgewiesen werden. usw.
Ziel des Projektes ist die Erfassung der Pracht- und Hirschkaeferfauna Baden-Wuerttembergs und die Aufbereitung der Daten im Sinne eines umfassenden Standardwerkes fuer den Naturschutz. Auf der Grundlage umfangreicher Erhebungen, die ausser der intensiven Literaturrecherche und der Durchsicht alter Sammlungen vor allem auch eigene Erhebungen, insbesondere auch die Frassbildsuche umfasst, soll die Biologie und Oekologie aller einheimischen Arten ausfuehrlich dargestellt werden (z.B. Wirtspflanzen, Habitatansprueche, Lebensraumbindung, Entwicklung, Verhalten, Begleitfauna, Parasitoide, Predatoren, Konkurrenz, Populationsdynamik etc.), ebenso der Bezug zur Land- und Forstwirtschaft. Bestandssituation und Gefaehrdungsursachen werden genannt, ein Schutzprogramm inclusive einer Roten Liste der Pracht- und Hirschkaefer Baden-Wuerttembergs wird erstellt. Da sich die meisten Pracht- und Hirschkaeferarten an absterbenden oder toten Gehoelzen entwickeln, sind sie moeglicherweise als Indikatorarten fuer gehoelzdominierte Biotope (z.B. Waldbiotope, Hecken und Gebuesch) geeignet. Aus den Erkenntnissen sollen Ziele und Massnahmen fuer den Naturschutz bzw. Anregungen fuer die Forstwirtschaft abgeleitet werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 10 |
| Land | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 7 |
| Text | 3 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
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| Geschlossen | 3 |
| Offen | 10 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 13 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 1 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 2 |
| Keine | 7 |
| Unbekannt | 3 |
| Webdienst | 2 |
| Webseite | 3 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 7 |
| Lebewesen und Lebensräume | 13 |
| Mensch und Umwelt | 12 |
| Weitere | 13 |