Other language confidence: 0.5975746901084021
Die Idee, das Quartär Europas in einer Karte darzustellen, wurde erstmals 1932 auf dem 2. Kongress der INQUA (International Union for Quaternary Research) in Leningrad (St. Petersburg) diskutiert. Im Jahre 1995, also über 50 Jahre später, wurde unter Federführung der INQUA schließlich die Internationale Quartärkarte von Europa 1 : 2 500 000 (IQE2500) von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) fertig gestellt. Die gemeinschaftlich von der BGR und INQUA herausgegebene Karte bildet verschiedene quartäre Einheiten wie Endmoränen, Grundmoränen, Kames, Drumlins, Oser und Eisrandlagen ab. Zusätzlich sind die Richtungen der Eisbewegungen, Grenzen der marinen Transgressionen und tektonische Störungen eingetragen. Bedeutende Typlokalitäten der Quartärforschung, bathymetrische Linien und die rezente Sedimentverteilung am Meeresboden werden ebenfalls dargestellt. Die Legende auf jedem der 14 Kartenblätter ist in Deutsch und, in Anhängigkeit des abgebildeten Territoriums, in Englisch, Französisch oder Russisch. Auf Blatt 15 findet sich die Generallegende für das gesamte Kartenwerk.
Entwicklung und Anpassung von Konzepten fuer die Nutzung kommerzieller GIS-Software bei der hydrogeologischen Landesaufnahme, Aufbau eines raeumlichen hydrogeologischen Informationssystems mit Punkt-, Linien-, Flaechen- und Raumdaten. Entwicklung einer Rahmenlegende mit Vorschriften fuer Datenauswertung, Praesentation und Datenhaltung, Weiterentwicklung von Verfahren zur Bereitstellung der Daten fuer GI-Systeme und zur Visualisierung und Ausgabe als geplottetes oder gedrucktes Kartenwerk. Datenhaltung auf CA-Ingres-basierten Datenbanken; Auswertung und Modellierung mit JSM, IPO (Firma Dynamic Graphics Inc.) und ArcView 3.1/GeoObject2 (Firma ESRI/Insight); kartographische Bearbeitung mit ALK-GIAP (AED Graphics).
Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung hochaktiver, selektiver und stabiler zeolithischer Redoxkatalysatoren für die selektive Reduktion von Stickstoffoxiden mit Ammoniak. Zu diesem Zweck werden durch Kombination katalytischer Untersuchungen mit Studien zur physikochemischen Charakterisierung von Aktivkomponente und Matrix (Methoden: EPR, ferromagnetische Resonanz (FMR), Mößbauerspektroskopie, EXAFX, XPS, ISS, UV-Vis, IR, Raman, XRD) gesicherte Erkenntnisse über die erforderliche Struktur der Redoxkomponente und der zeolithischen Matrix erarbeitet, die in verbesserte Präparationsstrategien für eine neue Katalysatorgeneration umgesetzt werden. Bezüglich der Strukturierung der Übergangsmetallkomponente ist durch Kombination katalytischer mit spektroskopischen Techniken zwischen der Wirkung isolierter Ionen auf Kationenplätzen sowie intra- bzw. extra-zeolithischer Oxidaggregate zu differenzieren, wobei dem Beweis der katalytischen Relevanz von Spezies über spektroskopische in situ-Studien (EPR, UV-Vis, Raman, EXAFS) besondere Bedeutung zukommt (1.-3. Jahr).
Der "Sächsische Atlas der Förderkulissen" beinhaltet aufbereitete Karten im Kontext der Regionalentwicklung zu den Themenbereichen Europäische Fonds, Städtebau, Strukturförderung, Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Ländliche Entwicklung, Raumordnung und UNESCO Welterbe-Montanregion. Er richtet sich an eine breite Zielgruppe, wie Bedienstete des Freistaates bis hin zur allgemeinen Öffentlichkeit.
Zur Einhaltung des Schwefel-Grenzwertes für die Seeschifffahrt (MARPOL-Annex-VI-Reg der IMO) können schwefelarme Kraftstoffe oder Abgasnachbehandlungssysteme wie Scrubber eingesetzt werden. Die überwiegende Zahl der Scrubber verwendet Wasser, das im Abgasstrom versprüht und anschließend ins Meer eingeleitet wird, sog. ,offene Systeme'. Die mit dem Abwasser eingetragenen Schadstoffe können persistent, bioakkumulierend und toxisch sein und sich in der Meeresumwelt anreichern. Die Modellierung der Abwassereinträge durch Scrubber ist notwendig, um frühzeitig das Risiko für die Meeresumwelt darstellen und bewerten zu können. Sie unterstützt auch die kumulative Bewertung der Schadstoffbelastung der Gewässer und damit auch die Umsetzung der EU-MSRL. Vorangegangene Projekte belegen eine Belastung des Scrubberabwassers mit Schadstoffen. Ein erstes Ausbreitungsmodell wurde entwickelt (FKZ 3716 51 1010). Im neuen Vorhaben ist das Ausbreitungsmodell weiter zu entwickeln, um die Umweltwirkung der mit Schadstoffen belasteten Abwässer besser qualitativ, quantitativ sowie auf regionaler Ebene (OSPAR/HELCOM) bewerten zu können. Zu berücksichtigen sind dazu: Abbau-, Sedimentationsprozesse, regionale Einleite-Hot-spots, sensible Meeres- und Schutzgebiete, Jahresmittel- und -höchstwerte sowie die Hintergrundbelastung. Die Modellläufe sind für mehrere Jahre und Szenarien (z.B. Status quo, worst case) für die besonders relevanten Schadstoffe (z.B. PAKs, Schwermetalle) durchzuführen. Weiterhin sind die Ergebnisse separat für Nord- und Ostsee zu ermitteln. Ziel ist, ein besseres Verständnis der Schadstoffbelastung durch die Abwassereinleitungen aus Scrubbersystemen zu erhalten, um Maßnahmen zum Schutz der Meeresumwelt ableiten zu können. Es soll ein Beitrag geleistet werden, die bestehenden rechtlichen Regelungen zum Scrubbereinsatz auf Seeschiffen (MEPC 259(68)) zu analysieren, mit dem Ziel, den Schutz der Meeresökosysteme zu verbessern und ggf. regionale Schutzkonzepte zu entwickeln.
Ziel des Vorhabens ist es, den internationalen Verhandlungsprozess für die Regelung des Abwassers aus Abgasreinigungsanlagen zur Schwefelminderung auf Seeschiffen (Scrubbern) mit den im Rahmen des Projektes erarbeiteten wissenschaftlichen Ergebnissen unter Berücksichtigung der Belange des Meeresumweltschutzes zu unterstützen und dadurch zur Versachlichung der Diskussion in den Gremien beizutragen. Um weitere Erkenntnisse über die Menge und Zusammensetzung des Abwassers zu erlangen, ist eine Probenahmekampagne auf mehreren Schiffen geplant. Die Wasserproben werden im Labor analysiert, u.a. auf Schadstoffe, wie Schwermetalle und PAKs. Darüber hinaus werden die Wasserproben ökotoxikologisch untersucht. Whole Effluent Toxicity (WET) Tests und spezifische Toxizitätsstudien werden durchgeführt, um die Auswirkungen der Einleitungen auf die Meeresumwelt besser bewerten zu können. Weitere Fragestellungen im Projekt sind die Bewertung der Online-Messsysteme an Bord und die Verbesserung des Probenahme-Protokolls. Die Ergebnisse werden kontinuierlich in die Gremien auf EU- (ESSF) und internationaler Ebene (IMO) eingespeist.
Ende 2023 veröffentlichte die Internationale Standard Organisation (ISO) eine neue Norm zur Treibhausgasneutralität: ISO 14068-1. Sie enthält von internationalen Fachleuten abgestimmte Begriffe, Prinzipien und Anforderungen für THG-neutrale Organisationen und Produkte. Sie hat aber auch erhebliche Schwächen, da sie Aussagen zur THG-Neutralität auch bei hohen fossilen THG-Emissionen und umweltschädlichen THG-Entnahmen erlaubt. In einem Factsheet beschreibt und bewertet das Umweltbundesamt diesen Standard. Sein Fazit: Aussagen zur THG-Neutralität tragen nur dann sinnvoll zum Klimaschutz bei, wenn Unternehmen mehr tun als die Norm verlangt. Sie müssen vor allem ihre THG-Emissionen konsequent verringern.
The Uruguayan gravimetric geoid model UruGeoide110 was calculated by the Military Geographic Institute (IGM) in 2023. The extent is from 29.5° S to 35.5° S in latitude, and 52.5° W to 59.5° W in longitude, covering parts of Argentina and Brazil, with a grid resolution of 1´ x 1´. The geodetic reference system is SIRGAS ROU-98 (the reference ellipsoid is GRS80). The model is a combination of the EIGEN-6C4 geopotential model up to degree and order of 720, 10,429 land gravimetric stations plus 10,089 free air gravity anomalies in marine areas, based on the DTU13 model. The terrain data at the final 90 m resolution was taken from a 2017 Lidar survey in Uruguay with a 2.5 m initial resolution and SRTM (V2) for the external terrestrial data. The DT18 bathymetry model was used for the marine areas. Due to the total terrain data points (about 104 million), the overall area was divided into 4 overlapped blocks in the framework of the remove-compute-restore procedure. The reduced height anomalies were computed from the reduced gravity anomalies with Stokes 1D FFT and Wong Gore´s kernel modification (170-180 degrees). After adding back the residual terrain model effects and the contribution of the global geopotential model, the obtained quasi-geoid was transformed into a geoid model via Bouguer anomalies, even if the difference between the two models is just a few mm. A comparison with 51 GNSS/levelling stations shows a standard deviation of 10 cm. The geoid model is provided in ISG format 2.0 (ISG Format Specifications), while the file in its original data format is available at the model ISG webpage.
The Uruguayan gravimetric quasi-geoid model UruQGeoide110 was calculated by the Military Geographic Institute (IGM) in 2023. The extent is from 29.5° S to 35.5° S in latitude, and 52.5° W to 59.5° W in longitude, covering parts of Argentina and Brazil, with a grid resolution of 1´ x 1´. The geodetic reference system is SIRGAS ROU-98 (the reference ellipsoid is GRS80). The model is a combination of the EIGEN-6C4 geopotential model up to degree and order of 720, 10,429 land gravimetric stations plus 10,089 free air gravity anomalies in marine areas, based on the DTU13 model. The terrain data at the final 90 m resolution was taken from a 2017 Lidar survey in Uruguay with a 2.5 m initial resolution and SRTM (V2) for the external terrestrial data. The DT18 bathymetry model was used for the marine areas. Due to the total terrain data points (about 104 million), the overall area was divided into 4 overlapped blocks in the framework of the remove-compute-restore procedure. The reduced height anomalies were computed from the reduced gravity anomalies with Stokes 1D FFT and Wong Gore´s kernel modification (170-180 degrees) and the quasi-geoid model was finally obtained by adding back the residual terrain model effects and the contribution of the global geopotential model. The geoid model is provided in ISG format 2.0 (ISG Format Specifications), while the file in its original data format is available at the model ISG webpage.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 43 |
| Europa | 3 |
| Land | 17 |
| Wissenschaft | 98 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 23 |
| unbekannt | 111 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 5 |
| Offen | 128 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 39 |
| Englisch | 100 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Datei | 15 |
| Dokument | 14 |
| Keine | 111 |
| Webseite | 8 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 114 |
| Lebewesen und Lebensräume | 55 |
| Luft | 52 |
| Mensch und Umwelt | 134 |
| Wasser | 47 |
| Weitere | 134 |