API src

Found 31 results.

Other language confidence: 0.5637592636544636

Geruchs- und emissionsarme Produkte für eine gesunde Innenraumluft - Entwicklung von Anforderungen für den Blauen Engel bei innenraumrelevanten, großflächigen Produkten

Die Qualität der Innenraumluft ist wichtig für die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden, zumal Menschen in Mitteleuropa einen Großteil der Zeit in Innenräumen verbringen. Geruchsbelästigungen und gesundheitsbezogene Beschwerden wie Schleimhautreizungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten gehören zu den häufigsten Beeinträchtigungen, die Personen beim Aufenthalt in Innenräumen nennen. Für eine gute Innenraumluft sind geruchs- und emissionsarme Produkte von großer Wichtigkeit. Gerade Produkte, die großflächig eingesetzt werden, können einen großen Einfluss auf die Innenraumluftqualität haben. Mit der Einführung der Geruchsbewertung in die Vergabekriterien des Blauen Engels erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher die Möglichkeit, gezielt gesundheitlich unbedenkliche und geruchsarme Baustoffe zu beschaffen. Im Vorhaben werden verschiedene Fragestellungen behandelt. Zum einen dienen die Daten dazu, weitere Vergabegrundlagen des Blauen Engels mit geruchsrelevanten Aspekten zu ergänzen. Zum anderen werden Daten für verschiedene Geruchsbewertungsmethoden gesammelt, um in internationale (DIN ISO 16000-28) und nationale Normen (VDI 4302) präzisierte Informationen einbringen zu können. Dazu zählt unter anderem die Untersuchung der verschiedenen auf dem Markt genutzten Vergleichsmaßstäbe, um die Basis der Methode mit klaren Vorgaben zu fixieren. Weiterhin ist die Zusammenwirkung unterschiedlicher Materialien in Kammern und realen Räumen auf das Emissionsverhalten hin zu untersuchen, und es sind Strategien für eine Umsetzung von daraus abgeleiteten Anforderungen im Rahmen des Ausschusses zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB) und/oder im Blauen Engel zu erarbeiten.

Anwendung und Weiterentwicklung von Life Cycle Thinking: Fachbegleitung internationaler Prozesse (insbesondere bei UNEP)

Die Anwendung von Ökobilanzen findet zunehmend Einzug in die nationale und internationale Gesetzgebung. Die Entwicklung von Regularien zur Ökobilanzierung wurde vom Umweltressort schon frühzeitig maßgeblich unterstützt. Um die Anwendung anerkannter und wissenschaftlich fundierter Methoden global zu stärken - insbesondere auch durch Unternehmen - , ist ein verstärkter internationaler Austausch notwendig. Im Fokus dieses Vorhabens steht die aktive Begleitung internationaler Prozesse, zum Beispiel im Rahmen der 'UNEP Setac Life Cycle Initiative' sowie die Internationalisierung der Datenbereitstellung, z.B. über das von der EU-Kommission initiierte 'Global Network of Interoperable LCA Databases'. Ziel ist es einerseits die Erfahrungen der deutschen Bewertungsmethodik in die internationalen Diskussionsprozesse mit einzubringen und andererseits aus den Arbeitsgruppen heraus neue Impulse für die nationale Ökobilanz Methoden- und Datenbankentwicklung zu erhalten. Die Ergebnisse fließen direkt in die Normungsarbeit im Rahmen der DIN/ISO sowie in die aktuellen Arbeiten zur UBA-Datenbank 'ProBas' ein.

Product Carbon Footprint; Begleitung des Normungsprozesses und Möglichkeiten zur methodischen Integration in ein bestehendes Typ 1-Umweltzeichen (Blauer Engel) unter besonderer Berücksichtigung des Kommunikationsaspektes und Begleitung des Normungsprozesses

Im Rahmen von ISO wurde ein Normungsprozess zum Thema Product Carbon Footprint gestartet. Das Vorhaben soll diesen Normungsprozess und die Übernahme in das europäische und deutsche Normenwerk begleiten. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf dem Aspekt Kommunikation liegen. Dabei soll auch die Option eines Labels für CO2-Kompensationen betrachtet werden. Es ist Beschluss des UBA und der Jury Umweltzeichen, mit einem gesonderten Cluster 'Klima' im Rahmen des Umweltzeichens Blauer Engel die CO2-Einsparpotentiale bei Waren und Dienstleistungen noch besser auszuschöpfen. Hierzu soll der Product Carbon Footprint in das Umweltzeichen Blauer Engel integriert werden. Das Forschungsvorhaben soll diesbezügliche methodische Möglichkeiten entwickeln und bewerten, insbesondere auch hinsichtlich deren Praktibilität.

Vergleich von Untersuchungsverfahren zur Bestimmung sprengstofftypischer Verbindungen in Böden und Durchführung einer Ringuntersuchung zur Qualitätssicherung bei der Novellierung der BBodSchV

Ein wichtiger Bestandteil der BBodSchV sind die Vorsorge-, Prüf- und Maßnahmewerte. Gegenwärtig befindet sich die BBodSchV in der Novellierung. Die Novellierung (Stand Mai 2007) sieht die Aufnahme einer Reihe von prioritären organischen Verbindungen vor. Sprengstofftypische Verbindungen sollen sowohl für den Pfad Boden-Grundwasser als auch für den Pfad Boden-Mensch neu aufgenommen werden. Gegenwärtig existiert jedoch noch kein genormtes Untersuchungsverfahren zur Quantifizierung von sprengstofftypischen Verbindungen in Böden. Im Rahmen des Vorhabens soll auf der Grundlage vorhandener Verfahren, vor allem des 'Analysenverfahren des Fachgremiums Altlastenanalytik - Teil 5 -zur Bestimmung von ausgewählten sprengstofftypischen Verbindungen in Feststoffen aus dem Altlastenbereich' des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie ein Vorschlag für eine DIN-Norm vorgelegt werden. Dabei sollen auch die Erfahrungen aus dem BMBF- Verbund 'Rüstungsaltlasten' einfließen. Es soll weiterhin geprüft werden, inwieweit Teile der Wassernormen F 21 und F 17 auch für Bodenbelange angewendet werden können. Der vorgeschlagene Entwurf der DIN-Norm, der auch die Grundlage der ISO-Normung bildet, soll dem FBU und dem Arbeitskreis ( NA 119-01-02-02-53 ) 'Sprengstofftypische Verbindungen' des DIN vorgelegt und dort diskutiert werden. Entsprechend den Vorgaben des CEN und ISO sind zur Verabschiedung der Norm Ringuntersuchungen zur Ermittlung der Validierungskenndaten und Qualitätssicherung durchzuführen. Nach der durchgeführten Ringuntersuchung leitet das BMU die Aufnahme des Untersuchungsverfahrens in den Anhang 1 der BBodSchV ein.

DELTA - Datensicherheit und -integrität in der Elektromobilität beim Laden und eichrechtkonformen Abrechnen, Teilvorhaben: Harmonisierung mit dem Intelligenten Messsystem nach EnWG

Ökologische Bilanzierung von Teppichböden - Teil 2: Von der Wiege bis zur Bahre

Ziel der Studie ist die Erstellung einer Ökobilanz auf der Basis internationaler Normen (DIN EN ISO 14040 bis 14043) für Teppichböden von der Wiege bis zur Bahre. Dabei werden alle Lebenswegabschnitte eines Teppichbodens bilanziert: von der Produktion über Auslieferung, Verlegung, Pflege und Reinigung bis zur Entsorgung. Des Weiteren wird auch die Lebensdauer des Teppichbodens berücksichtigt. Ergebnisse: Der erste Teil dieser Ökobilanz befasste sich mit dem Abschnitt von der Wiege bis zum Fabriktor, er wurde im August 2004 veröffentlicht. Mit dem vorliegenden zweiten Teil liegt nun eine vollständige Ökobilanz im Sinne der internationalen Normen DIN EN ISO 14040 bis 14043 vor. Er umfasst den gesamten Lebensweg von der Wiege bis zur Bahre. Beide Teile wurden durch zwei externe, unabhängige Gutachter begleitet, so dass die Bilanzierungsergebnisse zur Begründung vergleichender Aussagen herangezogen werden können. Die Beurteilung potenzieller Umweltauswirkungen wurde auf der Basis der international anerkannten CML-Methode durchgeführt. Der in Teil 1 bereits vorgestellte 'Baukasten' wurde um weitere Lebenswegabschnitte erweitert und umfasst nun ebenfalls die Bereiche der Auslieferung, Verlegung, Produktemissionen, Reinigung und Entsorgung. Innerhalb des Teils 2 der Ökobilanz wurden vier weitere Systeme untersucht, die den gesamten Lebensweg des Produkts 'Teppichboden' von der Wiege bis zur Bahre umfassen. System 1: Beim ersten Vergleich wurde untersucht, welchen Einfluss die Lebenszeit von unterschiedlichen Teppichbodenvarianten auf die Umwelt hat. System 2: Innerhalb des zweiten Systems wurden die unterschiedlichen Verlegearten loses Auslegen, Fixieren und Kleben miteinander verglichen. Dabei konnte aus ökologischer Sicht kein signifikanter Vorteil für eine der Verlegearten festgestellt werden. System 3: Das dritte System vergleicht zwei Reinigungsmodelle. System 4: Abschließend wurden zwei Entsorgungsszenarien gegenübergestellt. Im Rahmen dieser Ökobilanz wurden Systembetrachtungen durchgeführt, bei denen verschiedene Szenarien behandelt wurden. Unberücksichtigt blieben weiche Faktoren, die vor allem auf die Auswahl der Produkte und deren Lebenszeit Einfluss haben können. Hier sind maßgeblich modische Aspekte wie Farbe, Haptik und Oberseitengestaltung zu nennen. Diese weichen Faktoren mussten unberücksichtigt bleiben, da hierzu keine belast- und verwertbaren Daten vorliegen. Die Ergebnisse der Bilanz wurden im Rahmen einer Vollständigkeits-, Sensitivitäts- und Konsistenzprüfung bestätigt.

Erarbeitung der Internationalen Norm ISO 13065 'Nachhaltigkeitskriterien für Bioenergie' im ISO-Projektkomitee ISO/PC 248

Ziel des Projekts ist die Erarbeitung der Internationalen Norm ISO 13065 'Nachhaltigkeitskriterien für Bioenergie'. Die Norm soll die Produktion, Lieferkette und Anwendung von Bioenergie umfassen, und dabei ökologische, soziale und ökonomische Aspekte der Nachhaltigkeit von Bioenergie, sowie relevante Terminologie festlegen. Die Norm ISO 13065 soll innerhalb eines Zeitraumes von vier Jahren erarbeitet werden. Der detaillierte Projektplan befindet sich derzeit noch in der Abstimmung im ISO/PC 248. Jedoch ist mit Veröffentlichung des ersten Arbeitsentwurfes im Februar 2011 zu rechnen. Die Veröffentlichung der Norm ISO 13065 ist für Mai 2014 vorgesehen. Das ISO/PC 248 besteht derzeit aus 4 Arbeitsgruppen (Working Groups - WG): WG 1 'Querschnittsfragen (einschließlich Terminologie, sowie Verifizierung und Auditierung)' (Vorsitz: Niederlande), WG 2 'Treibhausgase' (Vorsitz: Vereinigte Staaten), WG 3 'Umweltbezogene, ökonomische und soziale Aspekte' (Vorsitz: Schweden und Brasilien), WG 4 'Indirekte Effekte' (Vorsitz: Vereinigtes Königreich). Die Inhalte der geplanten Norm ISO 13065 werden durch von ISO-Mitgliedern (z.B. DIN) entsendete Experten in den Arbeitsgruppen entwickelt. Die Koordination der Arbeiten erfolgt durch das Projektkomittee. Das Sekretariat des Projektkomitees wird gemeinsam vom DIN und vom brasilianischen Normungsinstitut ABNT betreut.

Netzwerk TU9/CN Elektromobilität, Teilvorhaben: Innovative Electronic Control Units (ECU) für Elektrofahrzeuge

Das Projekt legt die Grundlage für zukünftige, zentralisierte ECUs in Elektroautomobilen. Es zielt darauf ab Hochleistungs-Mehrkernsysteme als Grundlagentechnologie im Automotive Umfeld zur Verfügung zu stellen. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf dem Energieverbrauch des resultierenden Systems und der Berücksichtigung von Zertifizierungsaspekten der ISO26262. Hier sind insbesondere Separation von Funktionenverhalten und Fehlereindämmung entscheidende Eigenschaften, welche im Projektverlauf untersucht werden sollen. Zunächst werden Funktionsstrukturierung und -verteilung ausgewählter Automobilfunktionen auf die verringerte Anzahl von ECUs untersucht. Im Folgenden werden Implementierungsaspekte betrachtet. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Gewährleistung von Verhaltensseparation und Fehlereindämmung. Im Weiteren werden Energiespartechnologien untersucht werden, welche im gegebenen Kontext sicher einzusetzen sind. Um die Implementierungskosten zu senken, wird hier insbesondere die Absicherung von handelsüblichen Komponenten gegenüber der Verwendung von Spezialkomponenten untersucht werden. Das entstandene Gesamtsystem wird abschließend in einem Prototyp eingesetzt und evaluiert.

Teilvorhaben: Steuerung hoch-performanter Inverter für schnell rotierende Motoren in integrierten Antriebssträngen für Elektrofahrzeuge, Nanoelectronics for Electric Vehicle Intelligent Failsafe Drive Train - MotorBrain; Sub-project: Model-based development, analysis, and safety evaluation of control units for a fully electric drive train

The intention of the MotorBrain project is to develop sustainable drive train technologies and control concepts/ platforms for inherently safe and highly efficient Electric Vehicle (EV) powertrains of the 3rd Generation. The envisaged EV-Powertrain will enable significant steps ahead in terms of: - Overall energy efficiency: The next generation EV-Powertrains shall improve energy efficiency by 20%. - Development of novel smart and intrinsic failsafe electrical powertrain concepts: Powertrain concepts will not only focus on new highly efficient smart motor management systems and torque-dense motor concepts, furthermore intelligent integration concepts for passive components, power converters as well as new concepts for modular storage systems will be derived and verified. By exploding the benefits of higher integrated subsystems of the EV-powertrain it is expected to further enhance the efficiency and reliability of EV-Powertrains without impeding production costs. Moreover is it envisaged to strengthen the sustainability by improving recyclability and alleviating the dependency on rare-earth magnets. - Deriving new EV architectures, sensors and microcontroller concepts/ platforms: Core aim of the MotorBrain Project is to strengthen the EV related industries by achieving technological leading positions through the development of intrinsic fail-safe powertrains and energy management systems in order to enhance the overall reliability, safety and efficiency of EVs. In particular the safety of the next Generation EV will be improved using; redundancy concepts at different subsystem levels, sensors in combination with advanced control mechanisms as well as multi-core ECU's. Intelligence will be enhanced through embedded software in a highly distributed control system, taking into account the interaction between hardware and software within the physical environment. The project addresses the highly challenging research on power and high voltage electronic systems beyond state of the art. Smart miniaturized systems including subsystems, system-layers and vehicle demonstrators will be derived and via the interaction of all systems they comprise the full supply chain of electric drives for EVs.

Energieeffizienz und Leichtbau mit Faserkeramiken durch zuverlässige Kennwertermittlung für die konstruktive Auslegung (ELKE), Teilvorhaben C: Einfluss Kurzfaser

1 2 3 4