API src

Found 5 results.

Similar terms

s/ivu-anlagen/IVU-Anlage/gi

Innovative Techniken: Festlegung von besten verfügbaren Techniken (BVT), Innovative Techniken: Festlegung von besten verfügbaren Techniken (BVT) in Europa - Teilvorhaben 2: Nahrungsmittelindustrie

Ausgangslage/Zielstellung/Methodik: A)Ausgangslage: Damit die Industrieanlagen ihren Beitrag zur Erfüllung der Umwelthandlungsziele der EU leisten, sind im Sevilla-Prozess von der EU anspruchsvolle sektorale Merkblätter für die Besten Verfügbaren Techniken (BVT-MB) zu erarbeiten, die auch international immer mehr Bedeutung erlangen. Der Start der Revision des BVT-Merkblatts der Nahrungsmittel-, Getränke- und Milchindustrie wurde in der Vergangenheit mehrfach durch das EIPPCB in Sevilla nach hinten verschoben, wodurch ein zu der Zeit bereits laufendes und inzwischen abgeschlossenes UFO-Plan Vorhaben (FKZ 3711 43 330 1) nicht die gewünschte Ausrichtung der Begleitung des Revisionsprozesses erfüllen konnte. Inzwischen wurde die Revision begonnen. B) Zielstellungen: Für die Überarbeitung der BVT-MB werden Informationen zu konkreten Techniken und Beispiele für fortgeschrittene produktionsintegrierte Maßnahmen benötigt. Ziel ist die Beschreibungen von in der Branche angewandten Techniken in englischer Sprache, Auswertungen von Daten, die im Rahmen des Prozesses erhoben werden und eine anschließende Bearbeitung der Daten, um sie gesammelt in englischer Sprache dem EIPPCB zuzuleiten. C) Methodik des Vorhabens: Im Rahmen des BVT-Prozesses werden vom Büro in Sevilla Fragebögen zu Anlagendaten erstellt und an so genannte Referenzanlagen versendet. Die Erhebung von erfolgt anhand des von der EU-Kommission neu erarbeiteten Leitfadens zur Erstellung von BVT-Merkblättern. Im Rahmen dieses Projektes sollen diese Daten ausgewertet und für die Einspeisung in den BVT-Prozess in englischer Sprache vorbereitet werden. Weiterhin sind auf Grundlage dieser Informationen gemeinsam mit dem UBA die entsprechenden Sitzungen der nationalen Arbeitsgruppen und der europäischen TWG vorzubereiten. Das Vorhaben ist Begleitend zu den Aktivitäten im Sevilla-Prozess durchzuführen.

in Europa - Teilvorhaben 3: Schlachtanlagen, Verarbeitung tierischer Nebenprodukte, bei der Schlachtung von Tieren und der Verarbeitung von tierischen Nebenprodukten unter Berücksichtigung des bestehenden BVT-Merkblattes Tierschlachtanlagen/Anlagen zur Verarbeitung

Ausgangslage: Im Rahmen der Revision des BVT-Merkblattes Tierschlachtanlagen/ Anlagen zur Verarbeitung von tierischen Nebenprodukten sind BVT von Produktionsanlagen und die mit diesen Techniken verbundenen Emissionen, sogenannte BVT-Schlussfolgerungen zu ermitteln. Des Weiteren sind Empfehlungen von zukunftsweisenden innovativen Techniken zu erheben. Jedoch ist die derzeitige Datenlage unzureichend und veraltet, um anspruchsvolle BVT-Schlussfolgerungen zu erarbeiten. Zielstellung: Ziel des Vorhabens ist es, aktuelle Daten und Informationen über die Branche zu erheben. Aus dieser Datengrundlagen sollen im Weiteren BVT und innovativen Techniken abgeleitet werden. Dazu werden konkrete Anlagendaten zu Energie- und Ressourceneffizienz sowie Emissionsverhalten und bezüglich der Abfallverminderung bzw. -vermeidung erhoben. Methodik des Vorhabens: Für die Revision dieses BVT-Merkblattes sind die im bestehenden BVT-Merkblatt beschriebenen BVT und die damit verbundenen Emissionen (Luft, Wasser) mit den Kenndaten innovativer und zukunftsweisender Techniken zu vergleichen. Die Datenerhebung konzentriert sich auf besonders umweltrelevante Industrieanlagen und erfolgt nach dem von der EU-Kommission neu erarbeiteten Leitfaden zur Datensammlung zur Erstellung von BVT-Merkblättern. Die aktuellen Verwertungswege von tierischen Nebenprodukten sind dazulegen. Aus dem bereits vorliegenden Dokument und den neuen Inhalten ist ein englischsprachiger Beitrag für die Einspeisung in den Sevilla-Prozess zu erstellen.

Ermittlung des Standes der Technik der Konservierung von Holz und Holzerzeugnissen in Deutschland unter Berücksichtigung von medienübergreifenden Umweltauswirkungen

Ausgangslage: Im Zuge der Novellierung der EG IVU Richtlinie wurden Anlagen zur Konservierung von Holz und Holzerzeugnissen mit Chemikalien mit einer Produktionsmenge von über 75m2 pro Tag als umweltrelevante Industrieanlagen eingestuft, sofern sie nicht ausschließlich der Bläueschutzbehandlung dienen. In Folge dessen wird für diese Anlagen im Rahmen des Sevilla Prozesses ein Merkblatt zu den besten verfügbaren Techniken erstellt werden. Deutschland besitzt in der holzverarbeitenden Industrie einen fortschrittlichen Stand der Technik, jedoch liegen nur vereinzelt ausreichend detaillierte Informationen zu den angewandten Techniken und deren Umweltauswirkungen vor. Zielstellung: Ziel des Projektes ist die Ermittlung des deutschen Standes der Technik im Bereich der Holzkonservierung mit Hilfe von Chemikalien. Die Ergebnisse des Projektes sollen als deutscher Beitrag in den Sevilla Prozess einfließen. Dadurch leistet Deutschland einen Beitrag zur Erarbeitung eines anspruchsvollen BVT - Merkblattes zur Holzkonservierung. Methodik: Durch das Projekt soll der nationale Stand der Technik im Bereich der Konservierung von Holz und Holzerzeugnissen mit Chemikalien unter Angabe von Betriebsdaten, medienübergreifenden Umweltauswirkungen und Aussagen zur Anwendbarkeit der Techniken ermittelt werden. Eine Konservierung ausschließlich zur Bläueschutzbehandlung soll nicht betrachtet werden.

Probabilistische Sicherheitsbewertung von OWEA (Offshore-Windenergieanlagen), Teilprojekt 2: Einwirkungen Wind und Welle

An dem themenübergreifenden Verbundprojekt 'Probabilistische Sicherheitsbewertung von Offshore-Windenergieanlagen' sind zahlreiche Institute aus den Bereichen des Bauwesens, der Elektrotechnik und des Maschinenbaus beteiligt. Es soll die für den Bemessungsprozess zentrale Frage der Versagenswahrscheinlichkeit in den aktuellen Bemessungen von OWEA geklärt werden. Darüber hinaus sollen Möglichkeiten zur Optimierung des baulichen Designs aufgezeigt werden. Hierfür werden mit Hilfe von probabilistischen Methoden Versagenswahrscheinlichkeiten für die Grenzzustände berechnet. Die vorhandenen Versagensarten der Tragstruktur werden in einer Fehlerbaumanalyse zusammengeführt und die wahrscheinlichste Versagensart sowie die resultierende Versagenswahrscheinlichkeit können bestimmt werden. Aufgrund dieses Vorgehens wird eine zielorientierte Veränderung der Tragstruktur möglich, so dass eine Optimierung der Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit erwartet werden kann. Neben der Bestimmung von Sicherheitselementen für das Bauwesen sollen Sicherheits- und Zuverlässigkeitsbetrachtungen der mechanischen und elektronischen Anlagenteile einer OWEA berücksichtigt werden. Das Franzius-Institut ist am Teilprojekt 2 (Welleneinwirkungen) beteiligt. Im TP 2 sollen die hydrodynamischen Lasteinwirkungen aus brechenden Wellen hergeleitet werden, die als Beanspruchungen auf die Tragkonstruktion und die Anlagenteile wirken. Die hydrodynamischen Lasteinwirkungen auf OWEA resultieren aus brechenden Wellen und erzeugen maximale Struktureinwirkungen, die an Tragstrukturen sowohl erhebliche singuläre Materialbeanspruchungen verursachen als auch die Gesamtstruktur in Schwingungen versetzen und unter Lebenszyklusbetrachtungen zur diskontinuierlichen Degradation der Tragstruktur beitragen können. Bemessungsrelevante Einwirkungen hängen maßgeblich vom vorherrschenden Seegangsklima, bspw. von der Geometrie einer brechenden bzw. gebrochenen Welle in einem Sturmereignis ab. Sämtliche Einflussparameter unterliegen im natürlichen Seegang großen Schwankungen. Für eine effiziente Auslegung von OWEA müssen dominierende und signifikante Seegangsparameter sowie Wiederkehrintervalle von Extremereignissen und Methoden zur Bestimmung der Überschreitungswahrscheinlichkeiten bestimmt werden. Dabei werden genauere Kenntnisse über die Streuungen der Einflussparameter benötigt. Somit können probabilistische Verfahren zur lokalen und zeitlich hochaufgelösten Abschätzungen von Strömungs- und Wellenverhältnissen ermittelt werden, mit dem Ziel der Ermittlung von Installations- und Wartungszeiträumen von OWEA. Es sollen saisonale Effekte und Trends in Extremereignissen unter sich ändernden Randbedingungen in Zeiträumen von Jahrzehnten prognostiziert werden. Hierzu sind Validierungen mit gemessenen und berechneten hindcast Datensätzen (coastDat, GKSS) notwendig sowie Analysen im labortechnischen Maßstab unumgänglich. (Text gekürzt)

Sicherung der Berichterstattung über Menge und Art der VOC-Emissionen aus Anlagen im Geltungsbereich der 31. BIMSchV für die Jahre 2008 und 2010

A) Problemstellung: Der 3. Berichtsfragebogen der EU-Kommission über die Umsetzung der Richtlinie 1999/13/EG (Lösemittelrichtlinie) für die Jahre 2008 und 2010 fordert unter anderem auf, konkrete Daten über Menge und Art der VOC-Emissionen bereitzustellen, die aus Anlagen im Geltungsbereich dieser Richtlinie freigesetzt werden. In Deutschland betrifft das ca. 9.300 Anlagen (ohne Kfz-Reparaturlackierung), davon ca. 130 IVU-Anlagen (Stand 2005). B) Handlungsbedarf (BMU; UBA): Um die Übermittlung der Daten an den BMU zu gewährleisten, muss geprüft werden, welche Voraussetzungen dazu in den einzelnen Bundesländern bestehen, vor allem vor dem Hintergrund der Umstrukturierung des Vollzugs in einzelnen Bundesländern. Es muss geprüft werden, welche Basisdaten grundsätzlich auch im Zusammenhang mit anderen Berichtspflichten genutzt werden können. C) Ziel des Vorhabens ist es, die o.g. Berichterstattung mit der erforderlichen Qualität zu sichern, dabei den Erfassungsaufwand in den Bundesländern auf ein erforderliches Mindestmaß zu begrenzen.

1