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Found 65 results.

Immissionswirkungen auf Pflanzen

Mittels passivem und aktivem Monitoring-Erhebungen ueber die Wirkung vorhandener Immissionskomplexe sowie einzelner Immissionstypen, z.B. SO2, H2S, F, Oxidantien, Pb, Cd, Ni auf verschiedener Bioindikationsebene: Zelle, Pflanzenindividuum, Population, Assoziation. Methoden: Bewertung mikroskopischer und makroskopischer Schaedigung, chemische Analytik, oekophysiologische Nachweise. Erfassung der Ist-Belastung einer Region in Verbindung mit Industrieansiedlung und Raumplanung; Beweissicherungsverfahren.

Erstellung einer Konzeption fuer den Mitteldeutschen Umwelt- und Technologiepark

Internationaler Standortwettbewerb und Umweltpolitik

In juengster Zeit ueberzieht eine Fusionswelle zwischen Unternehmen in unterschiedlichen Laendern die Welt. Es entstehen immer groesser werdende multinationale Unternehmen, deren Investitionsvolumina nie gekannte Groessen erreichen. Fallende Grenzen und internationale Abkommen z.B. im Rahmen des GATT bzw der WTO ermoeglichen es den Unternehmen, bei der Standortwahl fast vollkommen flexibel zu sein. Da jedoch jedwede Investition mit sehr hohen Fixkosten zum Kapazitaetsaufbau verbunden ist, kann eine einmalig getaetigte Investition nur unter sehr hohem finanziellen Aufwand verlagert werden. Die Errichtung von Ueberschusskapazitaeten in unterschiedlichen Laendern macht die Drohung der Standortverlagerung glaubhaft. Das Drohpotential der Unternehmen gibt den Staaten nur noch begrenzte Handlungsspielraeume in ihrer nationalen Wirtschaftspolitik, falls eine Ansiedlung gewuenscht ist. Gerade bei sehr grossen Industrieansiedlungen darf hier jedoch nicht nur der fiskalische Aspekt in die Zielfunktion des Landes eingehen, sondern es sollten auch die oekologischen Auswirkungen einer Industrieansiedlung beruecksichtigt werden. Das Projekt analysiert anhand eines spieltheoretischen Ansatzes den Wettbewerb verschiedener Laender und die Verhaltensweisen multinationaler Unternehmen unter fiskalischen und umweltpolitischen Gesichtspunkten. Ferner wird die Frage untersucht, inwieweit die Beruecksichtigung von umweltpolitischen Aspekten die Effizienz der Entscheidungen beruehrt.

Bevoelkerungsgeographische Untersuchungen der Integrations- und Differenzierungsprozesse in einer jungen Industriesiedlung im laendlichen Raum

TransHyDE: Erforschung innovativer Speicher- und Transportlösungen, Teilprojekt FHS

Geoinformationen für die Stadtplanung und Anpassung an den Klimawandel (GPAC)

Ziel der technischen Zusammenarbeit in Bangladesh ist die Stärkung des GSBs in der Nutzung geowissenschaftlicher Daten und Informationen für die Integration geologischer Kenntnisse und Prozesse in Stadtplanungsmaßnahmen. Aufgrund seiner Topographie, der geographischen Lage, der Bevölkerungsdichte und von menschlichen Eingriffen ist Bangladesch geologischen und klimabedingten Risiken in besonderem Maße ausgesetzt. Infolge einer massiven Binnenmigration in die Städte sowie hohen Geburtenraten schreitet die Urbanisierung in Bangladesch rapide voran. Dort führt der hohe Bevölkerungsdruck zu einer ungeordneten und vielfach auch ungeplanten Stadtentwicklung. Die Untergrundverhältnisse (Geologische Informationen) finden bei der Planung und Entwicklung urbaner Gebiete in Bangladesch nur in sehr geringem Maß Berücksichtigung. So werden Industrieansiedlungen und Bauland mangels Informationen auch in solchen Gebieten ausgewiesen, die aufgrund ungünstiger Eigenschaften des Untergrundes für eine solche Landnutzung ungeeignet sind. Gebäudeabsenkungen bis hin zu Einstürzen und Schäden an öffentlicher Infrastruktur sind die Folgen. Die Stärkung urbaner Gebiete im Hinblick auf Auswirkungen des Klimawandels ist ein zentrales Anliegen des Projektes. Neben der Gewinnung von geomorphologischen und seismologischen Information sollen im Rahmen dieses Projektes RADAR Fernerkundungsdaten eingesetzt werden, um durch Ermittlung von Bodenbewegungen Informationen über den Untergrund zu gewinnen und Stadtplanungsmaßnahmen zu unterstützen. Hierfür werden Methoden der RADAR Interferometrie basierend auf langzeitstabilen Punktstreuern, Persistent Scatterer Interferometrie (PSI) und Small-Baseline Subset (SBAS), verwendet (Ferretti et al., 2000; Bernardino et al., 2002). Mit solchen Methoden werden sowohl großräumige Langzeittrends, wie Landabsenkung aufgrund der Gebäudelast auf sandigen Geländeauffüllungen, als auch kurzzeitige Trends, wie z.B. jahreszeitliche Erhebung von quellfähigen tonhaltigen Böden während der Regenzeit, geschätzt. Zudem können lokale Bewegungen detektiert werden, die als Indikator für Gebäudemonitoring genutzt werden können. Die ermittelten Bodenbewegungen werden auch in Kombination mit Klimadaten und Meeresspiegelanstiegsraten genutzt, um Szenarien für eine angepasste Stadtplanung zu entwickeln. Für die Ermittlung der Bodenbewegungen werden Daten der Satellitenmissionen TerraSAR-X (SM) und Sentinel 1 (IW) genutzt. Anwendungspotenzial: - Synergetische Nutzung von RADAR Fernerkundungsdaten, seismologischen Daten, geomorphologischen und klimatologischen Daten, um geeigneter Baugrund zu bestimmen (angepasste Stadtplanung). - Nutzung von RADAR Fernerkundungsdaten um bestehende Bauwerke zu überwachen (Stadtmonitoring). Weitere Ergebnisse: Einen weiteren wichtigen Aspekt stellt die Schulung der Partnerinstitutionen und Stadtplanungsbehörden in diesen Methoden und Anwendungen dar, um so ihre nachhaltige Nutzung für die Stadtplanung zu gewährleisten.

Umweltschonende Kommunalentwicklung im Lipperaum

Die anhaltende Zerstoerung und Ueberlastung der natuerlichen Lebensumwelt des Menschen rechtfertigen Sofortmassnahmen zum Schutz und zur Entwicklung des Naturhaushalts. Naturhaushaltliche Leistungen muessen also erhalten und entwickelt werden, um das Ueberleben des Menschen zu sichern. Aber auch innerhalb der vom Menschen geschaffenen naturfernen technischen Systeme (z.B. in den Staedten) bedarf es der Sofortmassnahmen: Hier stehen direkt Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen sowie die Erhaltung seiner Sachgueter auf dem Spiel. Gefordert sind also Ueberlegungen zur Belastbarkeit oder Tragfaehigkeit des Naturhaushalts und des Menschen einschl. seiner Sachgueter. Dabei kann es nicht laenger bei punktuellen Problemloesungen bleiben. Vielmehr sind konzeptionell begruendete und auf laengere Sicht fixierte Umweltqualitaetsziele Unabdingbar. Die Suche nach einem abgestimmten Katalog solcher Qualitaetsziele, die zugleich Bemessungsgrundlage fuer Umweltvertraeglichkeitspruefungen sein koennten, sollte methodisch beispielhaft fuer ein definiertes Untersuchungsgebiet erfolgen. Zusammen mit den Lippestaedten Dorsten, Marl und Haltern sowie im Benehmen mit dem Ministerium fuer Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft NRW wurde der mittlere Lipperaum als Beispielgebiet fuer das Forschungsprojekt ausgewaehlt. Der Untersuchungsauftrag galt einem methodischen Ansatz zur Ausformulierung von Umweltqualitaetszielen, wobei darzulegen und zu ermitteln waren: - die derzeitige Bedeutung des Naturhaushaltes - die Belastungen und Gefaehrdungen der natuerlichen Ressourcen, - die notwendige zukuenftige Qualitaet naturhaushaltlicher Ausstattungen, soweit die drei Staedte gemeinsam dafuer verantwortlich zu sein haetten sowie - Hinweise auf ein Handlungskonzept mit Instrumentenanwendung und Durchsetzungs strategien.

Konzeption einer Methode zur ganzheitlichen, ressourceneffizienten Standortentwicklung von produzierenden Unternehmen

Im Rahmen der Konzeptstudie soll eine Methode zur holistischen Entwicklung von Unternehmensstandorten bzw. Industrieansiedelungen entwickelt und konzeptioniert werden. Dabei soll unter Einsatz von Wechselwirkungsmodellen eine optimale Zusammensetzung von Symbiose-Partnern geschaffen werden. Dazu sollen durch definierte Daten- und Informationserhebungen eine Übersicht an verfügbaren und benötigten Ressourcen als potenzieller Kollaborationspartner ermöglicht werden. Diese ganzheitliche Betrachtung soll bei der Schaffung und Etablierung von symbiotischen Wechselwirkungen die Basis darstellen und so eine optimierte Ressourcennutzung unterstützen. In der Konzeptstudie soll dazu eine Klassifizierung von Unternehmensansiedlungen erfolgen. Diese Klassifizierung ist die Basis für die Definition und Beschreibung möglicher, relevanter Wechselwirkungen. Auf Basis möglicher Wechselwirkungen müssen die benötigten Daten und Informationen ableitbar sein, um die Modellierung sowie Modelladaption einfach und effizient zur erlauben. Abschließend ist die Konzeption einer Bewertung von Auswirkungen der Symbiose erforderlich, um geeignete Maßnahmen und Anforderungen für die Entwicklung abzuleiten.

Entwicklung eines grenzüberschreitenden Entscheidungsunterstützungssystems zur fernerkundungs- und modellbasierten Schätzung der Holzbiomasse in den Wäldern des Fördergebietes POMERANIA

Aufgrund der Zunahme des internationalen Handels können die natürlichen Ressourcen einzelner Länder nicht mehr unabhängig voneinander betrachtet werden. Insbesondere auf Grund der global begrenzten Ressourcen konventioneller Energieträger wächst das Interesse an einer umweltverträglichen, nachhaltigen und zunehmend auch grenzüberschreitenden Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Der Projektverbund des 2011 gestarteten deutsch-polnischen EU Interreg IVa Projekts 'Forseen POMERANIA , bestehend aus drei polnischen und drei deutschen Partnern, hat sich zum Ziel gesetzt, die Menge der in den Wäldern der POMERANIA-Region gespeicherten Holzbiomasse auf der Basis von fernerkundungsbasierten Verfahren (Analyse von Satelliten-, Laser- und Luftbilddaten) zu erfassen. Die im Projekt agierenden Einrichtungen ergänzen sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Spezialisierungen und Erfahrungen. In Polen sind dies die Naturwissenschaftliche Universität Poznañ, die Oberförsterei Drawno sowie die Forstliche Regionaldirektion Szczecin. Auf deutscher Seite wird der Projektverbund durch die Landesforst Mecklenburg-Vorpommern A. ö. R. und das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern ergänzt. Als Lead-Partner übernimmt das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde die Koordination des Projektes, lässt alle Ergebnisse zusammenfließen und vergleicht die verschiedenen Fernerkundungsverfahren bezüglich der Möglichkeiten des routinemäßigen Einsatzes in der Forstwirtschaft. Zwischen allen Partnern besteht ein reger Informationsaustausch. Die halbjährlich stattfindenden Projekttreffen sind durch Fachvorträge und intensive wissenschaftliche Diskussionen geprägt. Sie bilden die Grundlage für eine längerfristige Kooperation der beteiligten Einrichtungen über die Projektlaufzeit hinaus. Die über ein webbasiertes Informationssystem bereitgestellten Ergebnisse des Projektes stellen für viele Akteure in Forstwirtschaft, Umwelt, Wirtschaft und Politik eine wichtige Planungsgrundlage dar. Profiteur des Projektes ist z. B. die Holz verarbeitende Industrie, die sich bei der Ansiedlung neuer Betriebe über das Holzaufkommen im grenznahen Bereich beider Nachbarländer informieren kann. Darüber hinaus bilden derartige Informationen die Grundlage für umweltschutzfachliche Fragestellungen und die nachhaltige Waldbewirtschaftung in der POMERANIA-Region.

MOREuroCO - Mobility and Residential Costs: Langfristige Mobilitäts- und Wohnkosten für nachhaltige Wohn- und Betriebsstandorte

Besonders im Privatbereich werden vielfach individualverkehrsorientierte Standortentscheidungen ohne langfristige Folgenabschätzung getroffen, abseits gut erreichbarer und langfristig leistbarer infrastruktureller Versorgung. Auch Standortentscheidungen von Betrieben und Baulandfestlegungen durch Gemeinden sollten sich vermehrt an Zentren, Versorgungsinfrastruktur und ÖV-Achsen orientieren. Die Summe dieser individuellen Standortentscheidungen verursacht - Reduktion der Lebensqualität (lange Wegzeiten, hohe Abhängigkeit vom motorisierten Individualverkehr, usw.) - hohe öffentliche Infrastrukturkosten (Neubau, Erhaltung, Auslastung) - hohe Umweltbelastungen und volkswirtschaftliche Verkehrskosten. Zielsetzung des Projektes: Standortentscheidungen von Bürgern, Bauwirtschaft, Behörden und Unternehmen sollen indirekt in Richtung nachhaltiger Mobilität und Infrastrukturstärkung hin zu Versorgungszentren und ÖV-Achsen beeinflusst werden (Bewusstseinsbildung). Aktionen und Maßnahmen: Leicht verständliche, grafische Aufbereitung der Folgekosten einer Standortwahl: Beispiele zu Wegezeitaufwand und Kostenfaktoren (Mobilität, Bodenpreise, Wohnkosten, Infrastrukturkosten) - Grundlagen für neue Informationsinstrumente zur Erhöhung der Kosten-transparenz und Findung neuer umweltfreundlicher Verkehrsformen und besserer Informationsservices z.B. MORECOServices / Tools in bestehenden Informationssystemen (Verkehrsverbund, SAGIS ) - Einbau der Ergebnisse in bestehende Beratungsangebote, z.B. Wohnberatung des Landes Salzburg - Schaffung und Durchführung von neuen Beratungs- und Schulungsangeboten für z.B. Bauwirtschaft, Behörden und Unternehmen - exemplarische Umsetzung in Planungsprozessen (z.B. REK, Regionalplanung).

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