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Inhaltsstoffanalysen in Solanum tuberosum und neue Traits, Teilvorhaben 3: Nukleinsäure-Analysen und Erstellung von ÖkoTILLING/TILLING Populationen

Inhaltsstoffanalysen in Solanum tuberosum und neue Traits, Teilvorhaben 2: Metabolomics und bioaktive Inhaltsstoffe

Inhaltsstoffanalysen in Solanum tuberosum und neue Traits, Teilvorhaben 1: Züchtung und Erstellen von ÖkoTILLING und TILLING-Populationen

Flächenverbrauch für Rohstoffabbau

<p> <p>Der Abbau von Rohstoffen im Tagebau geht mit einer unwiderruflichen Zerstörung von Böden und Landschaften einher. Wasserhaushalt und Wasserqualität können dauerhaft beeinträchtigt werden. Durch den Abbau von Rohstoffen kamen 2024 pro Tag etwa 5,7 Hektar (ha) Fläche "unter den Bagger", davon 2,8 ha für Bau- und Industriemineralien, 1,7 ha für Torf und 1,2 ha für Braunkohle.</p> </p><p>Der Abbau von Rohstoffen im Tagebau geht mit einer unwiderruflichen Zerstörung von Böden und Landschaften einher. Wasserhaushalt und Wasserqualität können dauerhaft beeinträchtigt werden. Durch den Abbau von Rohstoffen kamen 2024 pro Tag etwa 5,7 Hektar (ha) Fläche "unter den Bagger", davon 2,8 ha für Bau- und Industriemineralien, 1,7 ha für Torf und 1,2 ha für Braunkohle.</p><p> Inländische Rohstoffentnahme <p>Nach Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe wurden 2024 insgesamt rund 547 Millionen Tonnen abiotische Rohstoffe im Tagebau abgebaut. Das sind fossile Energierohstoffe wie Kohle, Baumineralien wie Sande, Kiese oder Steine sowie mineralische Industrierohstoffe wie Salze oder feuerfeste Tone. Statistisch gesehen wird Torf auch zu den abiotischen Rohstoffen gerechnet (siehe Abb. „Inländische Entnahme von Rohstoffen im Tagebau“).</p> <p>Zwischen den Jahren 1994 und 2009 ging die Masse der im Tagebau&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/rohstoffe-als-ressource/inlaendische-entnahme-von-rohstoffen">entnommenen Rohstoffe</a> um über ein Viertel oder 28,8 % zurück. Von 2009 bis 2022 verharrte der Abbau von Rohstoffen im Tagebau mit kleinen Schwankungen auf nahezu gleichem Niveau. In 2023 war erstmals wieder ein signifikanter Rückgang um mehr als 10 % im Vergleich zu 2022 zu beobachten. Dieser Trend setzt sich auch in 2024 fort. Im Vergleich zu 2023 sank die Entnahmemenge nochmals um 11 %.&nbsp;</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/2_Abb_Inlaend-Entnahme-Rohstoffe_2026-01-20.png"> </a> <strong> Inländische Entnahme von Rohstoffen im Tagebau </strong> Quelle: Umweltbundesamt / BGR Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_Abb_Inlaend-Entnahme-Rohstoffe_2026-01-20.pdf">Diagramm als PDF (49,02 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_Abb_Inlaend-Entnahme-Rohstoffe_2026-01-20.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (34,89 kB)</a></li> </ul> </p><p> Neu in Anspruch genommene Fläche durch Rohstoffabbau im Tagebau <p>Der Abbau von Rohstoffen im Tagebau ist mit einem unwiderruflichen Eingriff in Landschaften und Böden verbunden. Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>) auf Basis aktueller Daten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) wurde 2024 eine Fläche von 2.077 Hektar (ha) neu vom Tagebau in Anspruch genommen (siehe Abb. „Flächenverbrauch durch inländische Entnahme von Rohstoffen im Tagebau“). Das entspricht einer täglichen Flächenneuinanspruchnahme von rund 5,7 ha oder beinahe 10 Fußballfeldern.&nbsp;</p> <p>Vom täglichen Flächenverbrauch durch Tagebau entfielen im Jahr 2024 pro Tag rund 2,8 ha auf den Abbau von Bau- und Industriemineralien, 1,7 ha auf den Abbau von Torf und 1,2 ha auf den Abbau von Braunkohle.</p> <p>Gegenüber 2023 ist die tägliche Flächenneuinanspruchnahme durch Tagebau um rund 1,6 Hektar gesunken. 1994 betrug der tägliche Flächenverbrauch – also das Ausmaß der täglichen neu hinzukommenden Flächenbeeinträchtigung oder Bodenzerstörung durch den Rohstoffabbau – noch rund 9,3 ha. Seitdem ging der Flächenverbrauch nach Berechnungen des UBA basierend auf Daten der BGR um etwa 39 % zurück. Damit fällt der Rückgang bei der jährlichen Flächenneuinanspruchnahme geringer aus, als der Rückgang der Rohstoffentnahme vermuten lässt, denn diese sank im selben Zeitraum um ca. 46 %.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/3_Abb_Flaechenverbrauch_2026-01-20.png"> </a> <strong> Flächenverbrauch durch inländische Entnahme von Rohstoffen im Tagebau </strong> Quelle: Umweltbundesamt / BGR Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Abb_Flaechenverbrauch_2026-01-20.pdf">Diagramm als Excel mit Daten (59,60 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Abb_Flaechenverbrauch_2026-01-20.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (41,41 kB)</a></li> </ul> </p><p> Gesamtfläche, die durch Rohstoffabbau belegt ist <p>Zwischen der Neuinanspruchnahme von Flächen für den Rohstoffabbau und ihrer Aufgabe und Renaturierung oder <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/rekultivierung">Rekultivierung</a> können Jahre oder Jahrzehnte vergehen. Die Fläche, die aktuell durch den Rohstoffabbau belegt und überformt ist, ist deshalb wesentlich größer als die jährlich neu in Anspruch genommene Fläche. Ausweislich der&nbsp;<a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Flaechennutzung/Tabellen/bodenflaeche-insgesamt.html">Flächenstatistik für das Jahr 2024</a> sind aktuell rund 140.600 ha (1.406 km²) durch Bergbaubetriebe, Steinbruch, Tagebau und Gruben belegt.</p> </p><p> Berechnung des Flächenverbrauchs <p>Der Flächenverbrauch hängt wesentlich davon ab, mit welcher Abbaumächtigkeit der jeweilige Rohstoff zur Verfügung steht. Sand- und Kiesschichten sind im Schnitt 15 Meter (m) mächtig. Natursteine werden aus 25 m dicken Schichten gebrochen. Die Mächtigkeit der Braunkohleflöze ist regional unterschiedlich. Im rheinischen Revier sind die Braunkohleflöze im Mittel 35 m dick, in der Lausitz sowie im mitteldeutschen Revier lediglich 11 m. Torfschichten hingegen sind deutlich dünner: Ihre Mächtigkeit beträgt meist nur etwa 1,5 – 2 m.</p> <p>Wird zusätzlich die Dichte des jeweiligen Rohstoffs berücksichtigt, lässt sich schnell errechnen, wie viel Oberfläche zerstört wird, um von einem Rohstoff eine Tonne abzubauen: Für Sand oder Kies liegt der entsprechende Wert bei 370 Quadratzentimetern (cm²), für Natursteine bei 154 cm², für rheinische Braunkohle bei 220 cm² und für mitteldeutsche Braunkohle bei 700 cm².</p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>

Wasseraufbereitung mit Wertelementrückführung - As-Rückhalt Material aus Schlacken / Ionenaustauscher

Sondierungsvorhaben zur Evaluierung der ganzheitlichen Verarbeitung des nachwachsenden Rohstoffes Alge

Planung einer Single-Use-Demonstrationsanlage für Planterial Plattenwerkstoffe (PL) - De-minimis

Planung einer Single-Use-Demonstrationsanlage für Planterial Plattenwerkstoffe (PL) - AGVO

Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie

Die Wirtschaft der Zukunft muss eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft sein, die den Wert von Rohstoffen und Produkten so lange wie möglich erhält. Daher hat die Bundesregierung die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) entwickelt und im Kabinett beschlossen. Die Strategie umfasst den gesamten Kreislauf: von der Produktgestaltung und Materialauswahl über Produktion und Nutzung bis hin zu Wiederverwendung und Recycling. Ziel ist es, Abfall zu vermeiden, indem Produkte langlebig, einfacher zu reparieren und ressourcenschonend gestaltet werden. So können wichtige Rohstoffe wie Baustoffe, Textilien oder Metalle im Kreislauf gehalten werden. Die vorgelegte Strategie soll hierzu die Rahmenbedingungen schaffen. Die NKWS folgt einem übergeordneten Leitbild: Deutschland soll unabhängiger von Rohstoffimporten werden. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch an Rohstoffen liegt derzeit hierzulande bei 13,2 Tonnen; im Jahre 1970 lag der Wert noch bei über acht Tonnen. Als Orientierung für eine Zielmarke dient der Vorschlag des International Resource Panels des Umweltprogramms der Vereinten Nationen. Dannach ist bis Mitte des Jahrhunderts die durchschnittliche Intensität des Rohstoffverbrauchs weltweit auf sechs bis acht Tonnen jährlich zu senken. Für das angestrebte zirkuläre Wirtschaften schlägt die Bundesregierung für die verschiedenen Ebenen konkrete Maßnahmen vor, beispielsweise digitale Produktpässe und finanzielle Anreize für neue Technologien. Dabei lehnt sie sich an Ziele der Europäischen Union an. Auf dem Gebiet von strategischen Industrierohstoffen etwa will die EU 25 Prozent des Bedarfs bis 2030 durch Recycling decken. So ist das Recycling vor allem von Kunststoff aber immer noch stark ausbaufähig. Grund dafür ist die mangelnde Information über die genaue Zusammensetzung einzelner Kunststoffteile. Hier muss also unter anderem angesetzt werden. Die Bundesregierung sieht mit der Umsetzung der Strategie erhebliche Chancen: für die Umwelt, die Biodiversität und das Klima, vor allem aber auch für die Wettbewerbsfähigkeit und die Resilienz deutscher Unternehmen. Die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie finden Sie hier . Quelle: Die Bundesregierung

H2020-EU.3.5. - Societal Challenges - Climate action, Environment, Resource Efficiency and Raw Materials - (H2020-EU.3.5. - Gesellschaftliche Herausforderungen - Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe), Towards sustainable mineral and metal industry: ZERO Bauxite Residue and ZERO CO2 from co-production of Alumina, Silica and precipitated Calcium carbonate by the Aranda-Mastin technology (AlSiCal)

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