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Numerische Untersuchung eines neuen Konzepts zur Lastenkontrolle von Windenergieanlagen in atmosphärischer turbulenter Zuströmung

Um die Energieausbeute zu erhöhen wurden in den vergangenen Jahren Windenergieanlagen mit zunehmend größerem Rotordurchmesser entwickelt. Eine weitere signifikante Vergrößerung der Rotoren erfordert die Entwicklung neuer Konzepte und Technologien, um einen überproportionalen Anstieg von Gewicht und Herstellungskosten zu vermeiden und die Energie-Erzeugungskosten zu senken. Das gemeinsame Ziel des Forschungsschwerpunktes besteht in der Entwicklung und Bewertung innovativer Konzepte zur Lastenkontrolle. Im beantragten Teilvorhaben soll eine hochgenaue CFD-basierte Berechnungskette weiterentwickelt und zur Berechnung der instationären Lasten einer Windenergieanlage mit bzw. ohne aktivierter Lastenkontrolle angewendet werden. Dabei soll eine realitätsnahe atmosphärische Zuströmung mit zeitlich aufgelöster Turbulenz betrachtet werden. Die Komplexität der betrachteten Konfiguration sowie der Zuströmung wird dabei sukzessive erhöht, um spezifische Einflüsse gezielt untersuchen zu können, Vergleiche mit Windkanalversuchen der Univ. Oldenburg und der TU Darmstadt zu ermöglichen und schließlich Daten zur Verbesserung vereinfachter Berechnungsverfahren der TU Berlin und der TU Darmstadt zu liefern. Da sich die Windkanalversuche nur im Modellmaßstab durchführen lassen wird das entwickelte numerische Verfahren zur Bewertung der Wirksamkeit des Lastenkontrollkonzepts für eine generische Anlage im Original-Maßstab unter atmosphärischen Bedingungen genutzt.

Vertiefte Validierung ATHLET und ATHLET-CD

CEC - Klimaschonende Verbrennungstechnologie, Entwicklung von Verbrennungstechnologien für die klimaschonende Energieerzeugung _ Projekt 3E: Weiterentwicklung der optischen FRS-Messtechnik für Turbineneintrittsprofile

Eine Steigerung des Wirkungsgrades der stationären Gasturbine und der damit verbundenen Verbesserung der Umweltverträglichkeit ist durch eine Erhöhung der Turbineneintrittstemperatur bei gleichzeitiger Senkung des Kühlluftbedarfs zu erzielen. Um den Einfluss dieser Maßnahme auf die thermische Belastung der Turbinenschaufeln zu untersuchen, wird die in Phase 2 begonnene Entwicklung einer optischen Messmethode auf Basis der gefilterten Rayleighstreuung (FRS) fortgeführt und mit der gefilterten Miestreuung (FMS) erweitert. Neben der Effizienzsteigerung von gemittelten Messungen sind die Erprobung und Anwendung von instationären Techniken sowie eine Verbesserung der Genauigkeiten durch den Einsatz fortschrittlicher Prozeduren die wesentlichen Projektziele, um durch die weiterentwickelte Messtechnik einen Beitrag zur sicheren Beherrschung von hohen Austrittstemperaturen bei niedrigen Schadstoffemissionen unter variablen Lastbedingungen zu leisten. Im ersten Projektteil wird unter Berücksichtigung der existierenden Randbedingungen des Turbinen-Prüfstandes im CEC eine FRS-Messkonfiguration zur gleichzeitigen aber zeitlich gemittelten Bestimmung des vollständigen Geschwindigkeits-, Temperatur- und Druckfeldes in den beiden Messebenen vor und hinter der Leitschaufelreihe entwickelt und angewendet. In der zweiten Projektphase soll eine Kombination von FRS und FMS aufgebaut und im CEC eingesetzt werden, die instationäre Messwerte in der Ebene vor der Leitschaufelreihe durch die Zugabe von Feststoffpartikeln bestimmen kann. Ein drittes Arbeitspaket beschäftigt sich mit der Untersuchung und Entwicklung von Methoden, um die Messgenauigkeit bezüglich der Messgrößen Druck, Temperatur und Geschwindigkeit zu verbessern. Alle in diesem Projekt entwickelten Techniken sollen dabei zunächst in einem Laborexperiment und dann an einem DLR-Hochdruckbrennkammer-Prüfstand validiert werden bevor es zu einer Applikation am Turbinenprüfstand des CEC kommt.

COOREFLEX-Turbo, Teilverbundvorhaben 4.1.13 Experimentelle und numerische Untersuchung von aerodynamisch-aeroelastisch optimierten Turbinenschaufelprofilen für sehr hohe Machzahlen

Um den Marktanforderungen an gestiegener Betriebsflexibilität und damit einhergehender erhöhter Gefahr von selbsterregten Schaufelschwingungen im Schaufeldesign Rechnung zu tragen, ist die Entwicklung von neuen, kombiniert aerodynamisch und aeroelastisch optimierten Schaufelprofilen bei sehr hohen Machzahlen notwendig. Die Verifizierung der hierfür verwendeten Berechnungsprogramme und der damit ermittelten aerodynamischen und aeroelastischen Eigenschaften dieser Schaufelprofile in klar definierten Experimenten ist für die spätere erfolgreiche Verwendung dieser Auslegungsmethodik in einem Produkt unabdingbar. Jedoch liegen experimentelle Daten zur Flatterermittlung für genau diesen hohen Machzahlbereich bisher nicht vor. Der erste Schwerpunkt dieses Projektes liegt daher in der experimentellen Ermittlung von instationären Druckverteilungen auf Gas- und Dampfturbinenschaufeln, die sich durch die Schwingung einer Schaufel oder der gesamten Schaufelreihe einstellen. Für die Ermittlung der bewegungsinduzierten Druckverteilungen wird der Ringgitter-Prüfstand genutzt. Dieser Prüfstand hat sich bereits bei der Vermessung der Standardkonfigurationen für Aeroelastik erfolgreich bewährt Der zweite Schwerpunkt des Projektes liegt in der Gültigkeitsüberprüfung und der Validierung der numerischen linearisierten Verfahren, die als Standard-Auslegungsmethoden verwendet werden. Der Validierungsprozess wird anhand des Vergleiches zwischen experimentellen und numerischen Daten durchgeführt. Dazu und für diese besonderen Strömungszustände ist es unabdingbar, die Abgrenzung von linearen und nichtlinearen Vorgehensweisen zu bestimmen und die Einsatzgrenze der linearisierter Verfahren bei den sehr hohen Machzahlen zu ermitteln.

HoLeGaMo: Erforschung und Entwicklung eines effizienten Hochleistungs-Gasmotors für den industriellen Einsatz in stationären und instationären Anwendungen

Ziel des Vorhabens ist es, bei Projektende einen monovalenten Erdgasmotor unter Verwendung des ottomotorischen Brennverfahrens als Antriebsmaschine für schwere industrielle Einsätze dargestellt zu haben. Es soll ein energieeffizientes und sehr schadstoffarmes Brennverfahren (besser als EU Stufe IV und Stufe V) mit hoher Leistungsdichte (ca. 30 kW/dm3) entwickelt werden. Im Vergleich zu Dieselmotoren weisen Ottomotoren, insbesondere in der Motorteillast, einen deutlich höheren Kraftstoffverbrauch auf. Durch die Verwendung einer intelligenten Ventilsteuerung soll dieser Verbrauchsnachteil minimiert werden. Die neuartigen Ventile der Firma NONOX ermöglichen eine nahezu drosselfreie Laststeuerung und damit eine deutliche Verbesserung des thermodynamischen Wirkungsgrades. Im Rahmen des Projektes ist es geplant, einen Demonstrator aufzubauen und diesen anhand von Motorprüfstandversuchen zur Validierung des Lastenhefts zu vermessen.

Mikrostrukturmodellierung zur Optimierung holzfaserbasierter Wärmedämmstoffe, Teilvorhaben 1: Physikalische Charakterisierung und Validierung

Transienten-Untersuchungen in der PKL-Versuchsanlage - PKL IIIi Systematische Untersuchungen zu T/H Phänomenen und Experimentelle Absicherung von Abfahrprozeduren

Carbon2Chem-L1: DynHySyn, Instationärer Betrieb eines Wasserelektrolyseurs zur Bereitstellung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff: Hierüber wird die Verknüpfung zwischen den Industriezweigen der Energie-, Stahl- und Chemie-Branche ermöglicht

Modellierung des Post-Dryout-Wärmeübergangs und der Wiederbenetzung an Brennstäben unter SWR- und DWR- relevanten Bedingungen

Für die Sicherheitsanalyse eines Leichtwasserreaktors spielt der Wärmeübergang vom Brennstab auf das Kühlmedium nach der Siedekrise (Post-Dryout, PDO) eine wichtige Rolle. Der Post-Dryout-Wärmeübergang bestimmt u.a. das Versagen des Hüllrohres. Eine Vielzahl von empirischen Modellen zur Beschreibung des PDO-Wärmeübergangs, die in Sicherheitsanalyseprogrammen verwendet werden, weichen jedoch teils erheblich voneinander ab. Das Ziel dieses Forschungsvorhabens ist daher die Verbesserung und/oder die Entwicklung der Modellierung des PDO-Wärmeübergangs und der Wiederbenetzung. Dafür muss eine grundlegende experimentelle Datenbasis für die Weiterentwicklung und Validierung vorhandener und/oder neuer Modelle erweitert werden. Neue Temperaturmesstechnik und Visualisierungstechnik ermöglichen die Erfassung des thermischen Ungleichgewichts sowie die Visualisierung des Strömungsmusters und somit ein verbessertes Verständnis der physikalischen Vorgänge des PDO-Wärmeübergangs und der Wiederbenetzung. Die Aufgaben innerhalb des Vorhabens sind: Experimentelle Ermittlung des thermischen Ungleichgewichts, des Strömungsmusters und des Wärmeübergangskoeffizienten im PDO-Bereich und der Wiederbenetzung im stationären Zustand und mit Transienten. Durch optische Visualisierungstechnik werden physikalische und für PDO-Wärmeübergang und Wiederbenetzung relevante Vorgänge erkannt. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Entwicklung neuer Modelle. Im theoretischen Teil werden Modelle zur Beschreibung des PDO-Wärmeübergangs und der Wiederbenetzung erstellt sowie Skalierungsmodelle entwickelt, mit deren Hilfe die Ergebnisse von Freon R-134a auf Wasser übertragen werden können. Zusammenfassend ergeben sich folgende Zielsetzungen: 1) Experimentelle Untersuchungen zum PDO-Wärmeübergang und der Wiederbenetzung unter stationären und transienten Bedingungen mit Schwerpunkt auf Phasenverteilung, Flüssigkeitstropfentransport und Dampftemperatur 2) Modellentwicklung für den PDO Wärmeübergang, die Wiederbenetzung und der Fluid-zu-Fluid Umrechnung unter Beachtung des thermischen Ungleichgewichts und des Strömungsmusters mit anschließender Validierung 3) Entwicklung eines Wiederbenetzungsmodells für prototypische Brennstäbe.

OptiTBC - Wärmedämmschichten mit optimierten Haftungseigenschaften für energieeffiziente Kraftwerksturbinen, Forschung und Entwicklung spektroskopischer und berührungsloser Messverfahren

Das Ziel des Vorhabens besteht in der Entwicklung einer instationären Methode, welche mit Hilfe bildgebender Systeme die Ermittlung der Haftungseigenschaften keramischer Wärmedämmschichten (englisch: Thermal Barrier Coatings, TBCs) für den Einsatz in Kraftwerksturbinen ermöglicht. Dazu werden am ZAE Bayern die Zusammenhänge zwischen der Haftung bzw. Delamination von Schichten und der Temperatur- bzw. Reflexionsgradänderung untersucht und qualitativ erfasst. Die zu entwickelnde Methode kann sowohl bei der Schichtherstellung als auch während des Betriebs der Turbinen eingesetzt werden. Durch eine Verbesserung der Schichteigenschaften können höhere Betriebstemperaturen gefahren werden, was den Wirkungsgrad der Turbine und damit deren Energieeffizienz erhöht. Die zerstörungsfreie Überwachung der Schichten reduziert außerdem die Anzahl der Wartungsintervalle in denen die Turbine stillsteht und die Schaufeln evtl. ausgetauscht werden müssen, wodurch auch die Ressourcen- und Kosteneffizienz erhöht wird. Die Arbeiten des ZAE Bayern umfassen im Wesentlichen die spektrale Charakterisierung der optischen und infrarot-optischen Eigenschaften von TBCs, um die Kamerasysteme auf die verschiedenen Spektralbereiche anzupassen, die experimentelle Bestimmung von Heizparametern zur Induzierung einer Temperaturvariation, die theoretische Modellierung des Zusammenhangs von Haftungs-, Temperatur- und Reflexionsgradänderungen, sowie die Charakterisierung von Schichtsystemen mit dem im Vorhaben entwickelten Messverfahren. Die Aktivitäten des ZAE Bayern ergänzen dabei die der FHWS synergetisch. Während der Schwerpunkt der FHWS auf zweidimensional messenden Kamerasystemen liegt, wird das ZAE Bayern punktuelle, spektral-auflösende Verfahren zur umfassenden Charakterisierung der keramischen Wärmedämmschichten einsetzen. Darüber hinaus werden am ZAE Bayern Messungen zur Erfassung der Delamination von Schichten an den von Rauschert präparierten Proben durchgeführt.

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