Aufgabe dieses Forschungsbereichsvorhabens ist es zu untersuchen, wie im Kameralismus das Problem natürlicher Ressourcen sowohl in den theoretischen Überlegungen der kameral-wissenschaftlichen Publizistik als auch in den praxisbezogenen Anleitungen der kameralistischen Verwaltungspraxis das Problem natürlicher Ressourcen gelöst worden ist. Insbesondere ist der Frage der Nachhaltigkeitsidee nachzugehen und zu prüfen, welche Bedeutung ihr als gemeinwohlverpflichtete Ressourcenpolitik zum Ausgleich divergierender Bedürfnis- und Nutzungsinteressen bis um 1850 konkret zukam. Für eine solche Prüfung ist herauszuarbeiten, welches Wertkonzept den kameralistischen ressourcenpolitischen Vorschlägen zugrunde liegt und welche Annahmen über die Beziehung von individueller und staatlicher 'Glückseligkeit' hinter diesen Vorschlägen stehen. Überprüft werden soll die These, dass die Positionen der neoklassischen Umwelt- und Ressourcenökonomie zu diesen Fragestellungen, nämlich das Konzept des sowohl einen instrumentellen Wert als auch einen anthropozentrischen Eigenwert umfassenden ökonomischen Gesamtwertes einer natürlichen Ressource sowie die regulative wohlfahrtsökonomische Idee eines dem Gemeinwohl verpflichteten Diktators schon im Kameralismus vertreten sind. Weiterhin ist danach zu fragen, welche Effekte obrigkeitlich-administrative Interventionen wie Preistaxen, Verbote, Beschränkungen oder Privilegien für die Einführung neuer Produktionstechniken und die Erweiterung des Marktangebots oder die Versorgung der Konsumenten hatten.
Im Projekt wird ein umfassendes Umweltkonzept erarbeitet, welches ueber die Anforderungen der EWG-VO 1836/93 ('Oeko-Audit') hinausgeht. Prinzipien des Konzeptes 'Sustainable Development' finden Beruecksichtigung und sollen auf allen Ebenen und in alle Unternehmensbereiche integriert werden. Basis ist eine durchgefuehrte strategische Innovationsanalyse, die die Integration erleichtern und langfristige Wettbewerbsvorteile sichern soll.
Dieses Projekt erforscht, wie die Bereitstellung von Infrastrukturen sowie der einhergehende Landnutzungswandel durch unterschiedliche Zukunftsvisionen und Future-Making-Praktiken strukturiert werden. Es analysiert (1) die institutionellen Kontexte großskaliger erneuerbarer Energieinfrastrukturen im kenianischen Rift Valley, (2) die Planungs- und Umsetzungsprozesse sowie damit verbundene sozial-ökologische Transformationen, (3) die Akteurs-, Governance-und Konfliktkonstellationen, v.a. mit Fokus auf Investor-Community-Beziehungen.
a) Anwendung von Massnahmen der Umwelterziehung im Schulbereich. Ziel: Langfristige Stabilisierung eines differenzierten Umweltbewusstseins. Wege: Durchfuehrung von oekologischen Projekten im Schulbereich. Beteiligung von Heranwachsenden an oekologischer Planung und Ueberwachung, Institutionalisierung der Erfolgserfassung. b) Entwicklung von Massnahmen zur Integration von Arbeitslosen. Ziel: Mehrstufige Verwirklichung eines differenzierten Umweltbewusstseins. Wege: Projektdurchfuehrung im Bereich der staedtischen Parks und Siedlungszonen. Auswertung der Erfahrungen und Erarbeitung von Taetigkeitsmerkmalen fuer neue Berufe im Umweltbereich.
Im Modellversuch (1.07.91 - 30.06.95) wurde ein Weiterbildungsstudium fuer TeilnehmerInnen mit akademischem Abschluss und fuer TeilnehmerInnen mit berufspraktischen Erfahrungen in umweltrelevanten Taetigkeitsbereichen aufgebaut, die Institutionalisierung konnte aufgrund der starken Nachfrage nach Studienplaetzen zum 1.07.95 erfolgen. Seit 1995 besteht auch die Moeglichkeit, nur einen der beiden Bereiche Umweltrecht oder Umweltoekonomie zu belegen, die Zulassung erfolgt zu jedem Semester. Aufbauend auf den Veranstaltungen des Studienganges ist es seit 1996 ebenfalls moeglich, sog. Betriebsbeauftragten-Lehrgaenge zu besuchen, wodurch nicht nur das mittels des Studiums erworbene Universitaetszertifikat, sondern auch der praxisorientierte Nachweis an der Universitaet erworben werden kann.
1. Ziel: Beurteilung des nationalen Umweltmanagementplans von Eritrea; 2. Ziel: Wissenschaftliche Kooperation und Beratung mit der nationalen Umweltbehoerde; 3. Ergebnisse: a) Der nationale Umweltmanagementplan wurde interdisziplinaer kommentiert, b) ein Eritreisch-Deutsches Gruenes Netzwerk wurde gegruendet.
Identifizierung und Definition von vertiefenden Studien zu einzelnen Reduktionsoptionen und Folgeproblemen. Erstellung eines Kriterienkatalogs zur Bewertung von moeglichen Arbeiten und Strategien zur Vermeidung und Verringerung energiebedingter Spurengase.
Es sollen zunaechst Hypothesen entwickelt und geprueft werden, wie die Neuregelung der Entsorgungspflichten und -rechte entwickelt und geprueft werden, wie die Neuregelung der Entsorgungspflichten und -rechte durch das KrW-/AbfG (insbesondere Paragraphen 4, 5, 10-18) in die Praxis umgesetzt werden wird, insbesondere ob private Entsorgungstraeger nach dem KrW-/AbfG (Paragraphen 17, 18) gebildet werden und in welcher Weise diese Entsorgungs-Funktionen uebernehmen werden. Diese Neuregelung und ihre zu erwartende Umsetzung sollen diskutiert werden unter den besonderen Aspekten a) inwieweit sie positiv in Richtung Abfallvermeidung/-verwertung wirken, b) ob sie eine Zunahme von Abfalltransporten induzieren oder verstaerken. Schliesslich sollen Vorschlaege zur institutionellen Ausgestaltung kooperativer Ansaetze zur Abfallvermeidung/-entsorgung durch mehrere Unternehmen entsprechend den neuen rechtlichen Moeglichkeiten eroertert werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 299 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 5 |
| Land | 3 |
| Weitere | 1 |
| Wirtschaft | 2 |
| Wissenschaft | 117 |
| Zivilgesellschaft | 19 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 278 |
| Text | 12 |
| unbekannt | 10 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 18 |
| Offen | 282 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 281 |
| Englisch | 69 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 19 |
| Keine | 213 |
| Webseite | 73 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 138 |
| Lebewesen und Lebensräume | 253 |
| Luft | 100 |
| Mensch und Umwelt | 300 |
| Wasser | 79 |
| Weitere | 293 |