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Found 10 results.

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Deformationsabhängige hydraulische Materialfunktionen von Böden

Das Forschungsvorhaben dient der Untersuchung der Auswirkungen von Deformationsprozessen (Quellung/Schrumpfung, mechanische Belastung) auf die hydraulischen Materialeigenschaften von Böden (Wasserretentionsfunktion und hydraulische Leitfähigkeit). Auch die Inkonsistenzen bei der Bestimmung von Wasserretentionsfunktionen, die sich aus der üblichen Vernachlässigung von Quellung und Schrumpfung ergeben, sollen analysiert werden. Unter den 6 Deformationsfreiheitsgraden kommt der Volumenänderung der offensichtlichste Einfluss auf das Wasserretentionsverhalten zu. Auf der Grundlage von Messungen des Wasserretentionsverhaltens unterschiedlich vorverdichteter Proben unter simultaner Erfassung der Probenvolumina wird die Entwicklung parametrisierter Beschreibungsmodelle der Wasserretentionsfunktion j(h, e) in Abhängigkeit von Saugspannung h und Porenziffer e angestrebt. Dabei soll die am weitesten verbreitete Formulierung der Wasserretentionsfunktion nach van Genuchten (1980) durch die Verwendung porenzifferabhängiger Parameter js(e), jr(e), a(e), n(e) und m(e) erweitert werden. In analoger Weise werden ungesättigte hydraulische Leitfähigkeitsfunktionen unter Erfassung des Probenvolumen bestimmt und porenzifferabhängige Erweiterungen ku(h,e) des Beschreibungsmodells nach Mualem (1976a) und van Genuchten (1980) entwickelt.

Rethinking science-policy-practice interaction for transformative sustainability research and innovation in Europe

Impactful knowledge generation and utilisation, aiming at addressing environmental and sustainability challenges, requires meaningful interaction between scientists, stakeholders, policymakers and society. This study identifies key success factors and challenges at the science-policy-practice interaction, drawing on document analysis, interviews, and workshops involving experts, policymakers, and funders of environmental and sustainability research and innovation across 14 European countries. Experiences from current practices highlight the highly variable contexts for interaction and communication throughout Europe, a diverse range of tools and approaches, and differing levels of available resources. Siloed structures and the need to engage various societal sectors and levels of governance remain significant challenges. The development and employment of expertise in communication, interaction and knowledge co-creation, capable to orchestrate this variability, is essential. Greater recognition of the diverse dimensions of inclusive participation is proposed to ensure that environmental and sustainability research and innovation, aimed at societal transformation, leaves no one behind. © 2026 Lyytimäki J et al.

Kolmationsprozesse 'am Beispiel des Stauraumes Wien-Freudenau'

Ziele des Projektes: Dokumentation der Kolmation in einem gestauten Fliessgewaesser sowie Erfassung und Analyse der wesentlichsten Prozesse ueber den Kolmationsvorgang. Erste Ergebnisse: Der gesamte Kolmationsprozess besteht aus mehreren Kolmationszyklen. Die Grundwassertemperatur hat auf das Uferfiltratdargebot wesentlichen Einfluss. Eine Klassifizierung der Kolmation in Kolmationstypen mit unterschiedlicher Wirkung der aeusseren und inneren Einflussfaktoren wird angestrebt.

Predicting community responses to environmental change

The responses of populations and communities to environmental change, including eutrophication, biodiversity loss, and invasive species, are in large part determined by the network and strength of interactions among species, such as one species consuming another. Strong interactions between species lead effects to propagate strongly through a community, similar to the spread of ripples caused by a pebble thrown into a pond. Weak interactions, in contrast, cause slower and dampened spread of effects across the populations in a community. We must know and measure the strength of these interactions among species if we are to predict the ecological consequences of environmental change. There is, however, lack of clarity about the best ways to measure interactions. Our primary aim is to make a comparison of methods for quantifying interactions and predicting community dynamics. Laboratory based microbial ecosystems are ideal for this research, due to their fast dynamics and their ease of manipulation. Interactions estimated in these model ecosystems will be used in dynamical models, which will make predictions about the effects of two novel perturbations: extinction and eutrophication. Comparison of the actual outcome of the perturbations with the model predictions, both at the level of individual species, and the whole community, will provide urgently required answers about how to measure interactions in order to predict community dynamics in changing environments. The research will also contribute to the methodology for measuring interactions in microbial communities. Finally, it will provide a young scientist with a challenging and productive research project, involving training in a range of ecological research methods.

Sozioökonomische Modellierung politischer, insbesondere partizipativer Prozesse am Beispiel des integrierten Wassereinzugsgebietsmanagements

Bei der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie spielen integrierte Managementpläne auf der Ebene von Wassereinzugsgebieten eine wichtige Rolle. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Einbeziehung der unterschiedlichen beteiligten Interessen. Wesentliche inhaltliche Fragestellungen lauten: Wie laufen partizipative Prozesse ab? Welche Akteure spielen eine Rolle, welche Interaktionen finden statt? Wie lassen sich partizipative Prozesse steuern im Sinne eines nachhaltigen Wassereinzugsgebietsmanagements? Untersucht werden insbesondere der Einfluss von Akteursinteressen, sozialem Kapital, symbolischem und strategischem Verhalten, der Komplexität/ Heterogenität von Problemen sowie der Ablauf von Selbstorganisationsprozessen bei der Bildung einer 'öffentlichen Meinung', sozialer Netzwerke bzw. sozialer Normen/ Institutionen. Diesen Fragen soll zum einen im Rahmen einer empirischen Analyse nachgegangen werden. Zugleich ist ein Beitrag zur Theoriebildung angepeilt.

Optimierung von Besatzstrategien

Ueberlebensrate und Verhalten von Besatzfischen der Art Bachforelle.

Die Wiederkehr des Staedtischen durch Stadtteilarbeit? Ethnographische Erkundung einer 'community' im intermediaeren Feld eines Stadterneuerungsprozesses in einer ostdeutschen Industriestadt (Arbeitstitel)

Fuer die westdeutsche Stadtentwicklung lassen sich zwei sich bedingende und gleichzeitig gegenlaeufige Tendenzen ausmachen: Obwohl oder weil ein zunehmender Bedeutungsverlust der sozialen Frage in der Stadtentwicklung konstatiert wird, gibt es auch ein zunehmendes Gewichtes sowohl des Diskurses um partizipative Stadtteilarbeit als auch entsprechender praktischer Ansaetze. Im Zuge der Wiedervereinigung wanderten die entsprechenden Strategien und Programme von hueben nach drueben. Die Utopie einer Wiederbelebung des solidarischen und emanzipatorischen Staedtischen auf Stadtteilebene, die schon im Westen sehr umstritten ist, muss im Osten erst recht hinterfragt werden. Es stellt sich die Frage, ob entsprechende Strategien, Ansaetze und Programme hier nicht oftmals als Westimport oder -schlimmer- als Form des 'Westimperialismus' wirken und an der Alltagssituation vor Ort voellig vorbeilaufen. Vor diesem Hintergrund betrachtet das Forschungsprojekt einen konkreten Prozess der Stadtteilerneuerung und der Stadtteilarbeit. Das besondere Augenmerk wird dabei auf den Prozess der Entstehung einer 'community' der Aktiven im intermediaerem Bereich und die damit zusammenhaengenden Interaktions-, Integrations- und Desintegrationsprozesse gelegt. Angesiedelt ist das Projekt in einem gruenderzeitlichen Stadtteil der rund eine viertel Million Einwohner und Einwohnerinnen zaehlenden ostdeutschen Industriestadt Chemnitz, das aufgrund der komplexen Problemlagen vor Ort als eines von zwoelf deutschen Quartieren in das EU-Foerderprogramm URBAN zur Revitalisierung besonders benachteiligter Stadtteile aufgenommen wurde. Im Rahmen eines operationellen Programmes sollten hier im Programmzeitraum bis Ende 1999 durch ein integratives Massnahmenpaket Verbesserungen der oekonomischen, oekologischen und soziokulturellen Situation des Stadtteils erreicht werden. Ein integraler Bestandteil des operationellen Programmes war auch eine umfassende lokale Beteiligung, Vernetzung und Oeffentlichkeitsarbeit. Fuer die Koordination und Organisation dieser Vor-Ort-Arbeit wurde der Bearbeiter dieses Forschungsvorhabens beauftragt. Insgesamt sollen durch die Analyse der Interaktionsprozesse im Rahmen der intermediaeren 'community' verallgemeinerbare Hinweise fuer die Beantwortung folgender praxisrelevanter Fragen erarbeitet werden: Welche Aktionen und Themenfelder haben fuer die 'community' integrierende und welche desintegrierende Wirkung? In welcher Beziehung stehen diese Wirkungen zu den Zielen einer solidarischen und emanzipatorischen Stadtteilarbeit? Wie wirken sich die Rahmenbedingungen (insbesondere jene des URBAN-Programmes) auf die Integrations- und Desintegrationsprozesse aus? Inwieweit sind die Integrations- und Desintegrationsprozesse den spezifischen Verhaeltnissen ostdeutscher Stadtteilentwicklungen und ostdeutscher Akteurskonstellationen geschuldet?

Kooperation in der Europäischen Raumentwicklungspolitik

Der auf der Gemeinschaftsebene informal geregelten Kooperation der Organisationen und Arenen in der Europäischen Raumentwicklungspolitik fehlt eine ausreichende Entscheidungsfähigkeit, um eine nachhaltige Entwicklung der Europäischen Union wirksam unterstützen zu können. Der auf Grund heterogener Interessen formulierte Formelkompromiss einer gemeinsamen, aber auf der Gemeinschaftsebene dennoch nur informalen Zusammenarbeit führt in eine Entflechtungsfalle und hat in der Implementierung keinen Bestand. An seine Stelle tritt dort eine vorwiegend gemeinschaftliche Kooperation. Deren institutioneller Kontext ermöglicht eine Intensivierung der Raumentwicklungszusammenarbeit, konfrontiert deren Akteure jedoch auch mit den etablierten Gemeinschaftspolitiken und insbesondere mit den formalen Regeln der Strukturfonds. Statt der Entflechtungsfalle droht nun eine Instrumentalisierung der Raumentwicklungspolitik durch die Strukturfondspolitik. Um die Umsetzung der im EUREK formulierten Raumentwicklungsziele nicht zu gefährden, ist die Entwicklung geeigneter formaler Regeln der Interaktion für die Europäische Raumentwicklungspolitik auch auf der Gemeinschaftsebene notwendig.

Wirkung von Schwermetallen auf Pflanzen bei gleichzeitigem erhoehten Angebot von zwei und mehr Schwermetallen (Interaktionswirkungen)

Das Projekt soll einen Beitrag zur Festigung oder Anpassung geltender Richtwerte fuer Schwermetallgehalte im Boden liefern, indem die Interaktionswirkungen mehrerer Schwermetalle auf landwirtschaftliche Nutzpflanzen untersucht werden. Diese Untersuchungen sollen nicht umfassend erfolgen, sondern es soll mittels pragmatischem Vorgehen auf potentiell kritische Situationen aufmerksam gemacht werden.

Interaktionen von Dioxin- und PCB-Congeneren

Dioxin- und PCB-Congenere kommen immer gleichzeitig in grosser Zahl nebeneinander vor und wirken ueber Interaktionen am gleichen Receptor. Es stellt sich darum naturgemaess die bisher noch kaum bearbeitete Frage nach der Interaktion dieser zahlreichen Congenere bei Mensch und Tier.

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