Das frühe Auffinden invasiver Forstschadinsekten ist für den Erfolg von Tilgungsmaßnahmen von hervorragender Bedeutung. Wird ein Befall nicht binnen kurzer Zeit nach der Einschleppung entdeckt, kann sich ein Schadinsekt etablieren. Das Insekt kann selbst massive Schäden an Gehölzen verursachen, wie dies etwa beim Asiatischen Laubholzbockkäfer (invasiv in einigen Ländern Europas und Nordamerika) oder dem Asiatischen Eschenprachtkäfer (invasiv in Nordamerika und dem Europäischen Russland) der Fall ist, oder als Vektor für gefährliche Krankheitserreger fungieren, wie z.B. Monochamus-Arten für den Kiefernholznematoden, Verursacher der Kiefernwelke (Iberische Halbinsel und Ostasien). Die meisten dieser Schadinsekten sind mit bestimmten Einschleppungswegen, wie Rundholz, Holzverpackungsmaterial, oder Pflanzenmaterial verbunden. Entsprechend lassen sich Hochrisikogebiete, wie rund um Handelshäfen, Importbetriebe (für Steine, Holz, etc.) oder Baumschulen identifizieren. Ziel des EUPHRESCO-Projektes ist, verbesserte Techniken zur Überwachung mittels Lockstofffallen in den Mitgliedsstaaten zur Verfügung zu stellen. Der Focus liegt dabei auf als sehr gefährlich eingestuften Arten holz- und rindenbrütender Käfer. Die Ergebnisse aus dem Projekt sollen Basis für effiziente Überwachungsprogramme einer möglichst großen Zahl von Arten sein, in denen Fallen mit spezifischen sowie mit generalistischen Lockstoffen eingesetzt werden.
Die spezifischen Ziele sind: - Zusammenstellung der verfügbaren Fallensysteme sowie Lockstoffe, sowohl auf Basis pflanzenbürtiger Volatile als auch Pheromonen oder Kairomonen - Beurteilung der Effizienz und des möglichen Einsatzbereiches der unterschiedlichen Fallen und Lockstoffe - Testen von generalistischen Multiplex-Lockstoff Systemen im Vergleich zu spezifischen Systemen - Aufzeigen von Problemen des Falleneinsatzes in Hochrisikogebieten und Erarbeitung von Lösungsansätzen - Entwicklung von international abgestimmten Methoden zum effizienten Monitoring für mehrere Schädlingsarten.
Dazu wird das Gesamtprojekt in drei Arbeitspakete aufgeteilt, zu denen jeweils alle Projektpartner Beiträge leisten.
Die vorgesehenen Untersuchungen basieren auf drei Gesichtspunkten: 1. In den letzten Jahren sind entgegen bisherigen Erkenntnissen zur Apathogenitaet von B. mucronatus Anzeichen bekannt geworden, dass bestimmte Herkuenfte dieser Art pathogen fuer Koniferen sein koennen. 2. In Suedosteuropa gibt es Kiefernwelken ungeklaerter Ursachen, wobei Bursaphelenchusarten in welkenden Baeumen festgestellt wurden. Mit den umfangreichen Holzimporten aus dem asiatischen Teil Russlands in die EU werden Bursaphelenchusarten verbracht, die zum Teil in Europa nicht vorkommen. In Zusammenarbeit mit auslaendischen Wissenschaftlern soll geklaert werden, ob B. mucronatus oder andere Bursaphelenchusarten aehnlich wie der Quarantaenenematode B. xylophilus massgeblich an Kiefernwelken beteiligt sein koennen. Diese Erkenntnisse sind von Bedeutung fuer die Risikobewertung mit Holz verbrachter Schaedlinge.
In Laborexperimenten wurde mehrfach die Kreuzbarkeit verschiedener Herkuenfte von Bursaphelenchus xylophilus und B. mucronatus nachgewiesen, waehrend es keine Aussagen zu diesem Geschehen unter natuerlichen Bedingungen gibt. Der Kiefernholznematode (B. xylophilus) ist in Nordamerika beheimatet und wurde nach Ostasien verschleppt, wo er enorme Schaeden an Kiefern verursachte. Dort, wo er sich einbuergerte, lebt auch die morphologisch und biologisch sehr nahe stehende Art B. mucronatus. Waehrend B. mucronatus auch in Europa vorkommt, fehlt B. xylophilus hier und ist Quarantaeneschaedling der EU. Sollte sich letztere bei Einschleppung mit B. mucronatus kreuzen, waeren Uebertragung von Pathogenitaetsgenen und Veraenderungen in der Pathogenitaet von B. mucronatus denkbar. In Inokulationsexperimenten soll deshalb die Kreuzbarkeit in der Pflanze ueberprueft werden.
Aufgabe und Ziel der Pflanzengesundheit ist es, das Einschleppen und die Verbreitung von Pflanzenkrankheiten und schädlichen Organismen zu verhindern. Eine zentrale Rolle spielen dabei Kontrollen, ob Pflanzen oder andere Materialien, die importiert oder exportiert werden, frei von Quarantäneschadorganismen und anderen Krankheiten beziehungsweise Schädlingen sind. Dies betrifft - in je unterschiedlichem Umfang - sowohl professionelle wie auch private Pflanzenfreundinnen und -freunde. Aufgabe und Ziel der Pflanzengesundheit ist es, das Einschleppen und die Verbreitung von Pflanzenkrankheiten und schädlichen Organismen zu verhindern. Eine zentrale Rolle spielen dabei Kontrollen, ob Pflanzen oder andere Materialien, die importiert oder exportiert werden, frei von Quarantäneschadorganismen und anderen Krankheiten beziehungsweise Schädlingen sind. Dies betrifft - in je unterschiedlichem Umfang - sowohl professionelle wie auch private Pflanzenfreundinnen und -freunde. Am 14. Dezember 2019 traten die Kontrollverordnung (EU) 2017/625 und die Pflanzengesundheitsverordnung (EU) 2016/2031 über Maßnahmen zum Schutz vor Pflanzenschädlingen in Kraft. Mit den Verordnungen soll eine Vereinheitlichung der Kontrollanforderungen sowie der Kontrollverfahren nunmehr auch im Bereich der Pflanzengesundheit und damit ein erhöhter Schutz in der Union vor der Einschleppung und Verbreitung besonders gefährlicher Pflanzenschädlingen und Pflanzenkrankheiten gewährleistet werden. Mit der neuen Pflanzengesundheitsverordnung sind neue Vorgaben zum Ausstellen von Pflanzenpässen in Kraft getreten. So werden alle Pflanzen zum Anpflanzen pflanzenpasspflichtig. Mit den neuen formellen Anforderungen an das Ausstellen der Pflanzenpässe werden ihr Bekanntheitsgrad und der Wiedererkennungswert erhöht. Eine Zusammenfassung der neuen Regelungen finden Sie in der Pflanzenschutzinformation Neue Pflanzengesundheitsverordnung (EU) 2016/2031 Pflanzenpass Weitere Änderungen ergeben sich hinsichtlich der Registrierungspflicht des Unternehmers. Registriert werden unter anderem Einen Überblick über Regelungen zur Registrierung der Unternehmer können Sie der Pflanzenschutzinformation Neue Pflanzengesundheitsverordnung (EU) 2016/2031 Registrierung von Unternehmern entnehmen. Alle bisher verabschiedeten neuen EU-Regelungen im Überblick Am 14. Dezember 2019 traten die Kontrollverordnung (EU) 2017/625 und die Pflanzengesundheitsverordnung (EU) 2016/2031 über Maßnahmen zum Schutz vor Pflanzenschädlingen in Kraft. Mit den Verordnungen soll eine Vereinheitlichung der Kontrollanforderungen sowie der Kontrollverfahren nunmehr auch im Bereich der Pflanzengesundheit und damit ein erhöhter Schutz in der Union vor der Einschleppung und Verbreitung besonders gefährlicher Pflanzenschädlingen und Pflanzenkrankheiten gewährleistet werden. Mit der neuen Pflanzengesundheitsverordnung sind neue Vorgaben zum Ausstellen von Pflanzenpässen in Kraft getreten. So werden alle Pflanzen zum Anpflanzen pflanzenpasspflichtig. Mit den neuen formellen Anforderungen an das Ausstellen der Pflanzenpässe werden ihr Bekanntheitsgrad und der Wiedererkennungswert erhöht. Eine Zusammenfassung der neuen Regelungen finden Sie in der Pflanzenschutzinformation Neue Pflanzengesundheitsverordnung (EU) 2016/2031 Pflanzenpass Weitere Änderungen ergeben sich hinsichtlich der Registrierungspflicht des Unternehmers. Registriert werden unter anderem Einen Überblick über Regelungen zur Registrierung der Unternehmer können Sie der Pflanzenschutzinformation Neue Pflanzengesundheitsverordnung (EU) 2016/2031 Registrierung von Unternehmern entnehmen. Alle bisher verabschiedeten neuen EU-Regelungen im Überblick Quarantäneschadorganismen sind durch die EU als besonders gefährlich eingestufte Organismen, die an Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen zu Schäden führen. Daher soll ihre Einschleppung und Verbreitung in der EU möglichst verhindert werden. Als invasive Arten werden gebietsfremde Pflanzen und Schaderreger bezeichnet, die die heimische biologische Vielfalt bedrohen und deren Ausbreitung deshalb verhindert werden soll. Aktuelle Informationen zum Auftreten, zur Überwachung, Kontrolle und besonderen Maßnahmen bei Quarantäneschadorganismen an Pflanzen und pflanzlichen Erzeugnissen einschließlich Verpackungsholz sowie zu neuen Invasiven Arten finden Sie auf unserer ISIP-Seite . Quarantäneschadorganismen sind durch die EU als besonders gefährlich eingestufte Organismen, die an Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen zu Schäden führen. Daher soll ihre Einschleppung und Verbreitung in der EU möglichst verhindert werden. Als invasive Arten werden gebietsfremde Pflanzen und Schaderreger bezeichnet, die die heimische biologische Vielfalt bedrohen und deren Ausbreitung deshalb verhindert werden soll. Aktuelle Informationen zum Auftreten, zur Überwachung, Kontrolle und besonderen Maßnahmen bei Quarantäneschadorganismen an Pflanzen und pflanzlichen Erzeugnissen einschließlich Verpackungsholz sowie zu neuen Invasiven Arten finden Sie auf unserer ISIP-Seite . Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse unterliegen im internationalen Handel, aber auch im privaten Reiseverkehr bestimmten internationalen Rechtsnormen. Aktuelle Informationen zum Reiseverkehr mit Pflanzen und pflanzlichen Erzeugnissen, Einfuhrbedingungen sowie Einfuhrverboten finden Sie auf unserer ISIP-Seite . Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse unterliegen im internationalen Handel, aber auch im privaten Reiseverkehr bestimmten internationalen Rechtsnormen. Aktuelle Informationen zum Reiseverkehr mit Pflanzen und pflanzlichen Erzeugnissen, Einfuhrbedingungen sowie Einfuhrverboten finden Sie auf unserer ISIP-Seite . Der Kiefernholznematode Bursaphelenchus xylophilus ist ein prioritärer Unionsquarantäneschädling, deren mögliche wirtschaftliche, ökologische oder soziale Schäden besonders hoch sind. Weiterlesen Der Kiefernholznematode Bursaphelenchus xylophilus ist ein prioritärer Unionsquarantäneschädling, deren mögliche wirtschaftliche, ökologische oder soziale Schäden besonders hoch sind. Weiterlesen "Augen auf" bei nicht bestelltem Saatgut - Wegen fehlender Pflanzengesundheitszeugnisse und Falschdeklaration wurden bei der Pflanzengesundheitsinspektion in Hessen diese Saatguttüten beschlagnahmt und von den deutschen Behörden zurückgesendet. Weiterlesen "Augen auf" bei nicht bestelltem Saatgut - Wegen fehlender Pflanzengesundheitszeugnisse und Falschdeklaration wurden bei der Pflanzengesundheitsinspektion in Hessen diese Saatguttüten beschlagnahmt und von den deutschen Behörden zurückgesendet. Weiterlesen Der Japankäfer – ein Schädling – viele Wirtspflanzenarten – großes Schadpotenzial - Der Japankäfer ist nur circa einen Zentimeter groß, kleiner als eine 1-Cent-Münze. Er hat einen metallisch glänzenden grünen Kopf und braune Flügel. Sein besonderes Merkmal sind fünf weiße Haarbüschel an jeder Hinterleibsseite und zwei weiße Haarbüschel am Ende des Hinterleibs. Weiterlesen Der Japankäfer – ein Schädling – viele Wirtspflanzenarten – großes Schadpotenzial - Der Japankäfer ist nur circa einen Zentimeter groß, kleiner als eine 1-Cent-Münze. Er hat einen metallisch glänzenden grünen Kopf und braune Flügel. Sein besonderes Merkmal sind fünf weiße Haarbüschel an jeder Hinterleibsseite und zwei weiße Haarbüschel am Ende des Hinterleibs. Weiterlesen Der Asiatische Laubholzbockkäfer - Die Pflanzengesundheitskontrolle des Landes Brandenburg bittet die Bevölkerung dringend um Unterstützung, um frühzeitig jeden Befall der einheimischen Bäume mit dem Asiatischen Laubholzbockkäfer Anoplophora glabripennis im Öffentlichen Grün wie auch im Wald rechtzeitig zu erkennen, zu bekämpfen, seine Einschleppung zu verhindern und gesunde Bäume zu schützen. Weiterlesen Der Asiatische Laubholzbockkäfer - Die Pflanzengesundheitskontrolle des Landes Brandenburg bittet die Bevölkerung dringend um Unterstützung, um frühzeitig jeden Befall der einheimischen Bäume mit dem Asiatischen Laubholzbockkäfer Anoplophora glabripennis im Öffentlichen Grün wie auch im Wald rechtzeitig zu erkennen, zu bekämpfen, seine Einschleppung zu verhindern und gesunde Bäume zu schützen. Weiterlesen Neues gefährliches Pflanzenvirus befällt Tomaten und Paprika - Die ersten Ansaaten von Tomaten und Paprika sind erfolgt; viele Landwirte, aber auch Kleingärtner beobachten wieder erwartungsvoll das Wachsen der Pflanzen. Ein neues Virus könnte ihnen allerdings einen Strich durch die Rechnung machen. Es ist zwar für den Menschen ungefährlich, kann aber bei Tomaten, Paprika oder Peperoni große Schäden verursachen. Weiterlesen Neues gefährliches Pflanzenvirus befällt Tomaten und Paprika - Die ersten Ansaaten von Tomaten und Paprika sind erfolgt; viele Landwirte, aber auch Kleingärtner beobachten wieder erwartungsvoll das Wachsen der Pflanzen. Ein neues Virus könnte ihnen allerdings einen Strich durch die Rechnung machen. Es ist zwar für den Menschen ungefährlich, kann aber bei Tomaten, Paprika oder Peperoni große Schäden verursachen. Weiterlesen Das JKI warnt in seiner Presseinformation Nummer 11 vom 17. August 2020, unbestellte Pflanzensamen nicht aussäen. Weiterlesen Das JKI warnt in seiner Presseinformation Nummer 11 vom 17. August 2020, unbestellte Pflanzensamen nicht aussäen. Weiterlesen Internationales Jahr der Pflanzengesundheit - Das Jahr 2020 ist durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum „Internationalen Jahr der Pflanzengesundheit“ (IYPH) ausgerufen worden. Weiterlesen Internationales Jahr der Pflanzengesundheit - Das Jahr 2020 ist durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum „Internationalen Jahr der Pflanzengesundheit“ (IYPH) ausgerufen worden. Weiterlesen