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Konrad-Zuse-Schule

Die Konrad-Zuse-Schule punktet durch einen klimaschonenden Neubau, selbst angebautes Gemüse, kluges Abfallmanagement, eine nachhaltig arbeitende Schülerfirma und einen Fahrradfuhrpark bei der Klimabilanz. Klimafreundlicher Holzneubau Im Jahr 2021 wurde das neue Werkstatt- und Ergänzungsgebäude auf der Vorderseite des Pausenhofs fertiggestellt. Der Neubau ist aus Holz, einem nachhaltigen und klimafreundlichen Baustoff. Das Gebäude wird mit einer Luftwärmepumpe beheizt. Durch die regenerative Energiequelle in Kombination mit der gut isolierten Gebäudehülle kann der Energiebedarf des 1.200 Quadratmeter großen Hauses mit minimalem Stromeinsatz gedeckt werden. Das Dach ist begrünt und für eine Photovoltaikanlage vorgerüstet. Im Zuge der Bauarbeiten wurde auch der Pausenhof der Konrad-Zuse-Schule einer Frischekur unterzogen. Viele Ausstattungsgegenstände wurden wiederverwendet und der Versiegelungsgrad reduziert. Bei der Pflanzenauswahl dominieren heimische Arten. Eng mit der Förderung des Klimabewusstseins bei den Schülerinnen und Schülern verknüpft ist eine Kooperation mit der Gartenarbeitsschule Pankow. Eine Schülergruppe baut dort knackiges Gemüse und duftende Kräuter an, die mit viel Sorgfalt geerntet und verarbeitet werden. Bei dem Projekt wird besonders darauf geachtet, den jungen Erwachsenen eine fleischarme Ernährung näherzubringen und den direkten Zusammenhang zwischen Fleischproduktion, Milchprodukten und CO 2 -Ausstoß herauszustellen. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Insektenwelt wird durch die schuleigene Imkerei vermittelt. Die Bienenhaltung wird so zum Anlass, umfassende Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen zu begründen. Die Schüler und Lehrerinnen der Konrad-Zuse-Schule beschäftigen sich besonders kritisch mit dem Thema Müll. Schuleigene Konzepte zur Mülltrennung und Projekte zur Müllreduzierung werden durch das konsequente Sammeln von Flaschenpfand ergänzt. Dafür wurde ein Behälter zum Sammeln der Flaschen aufgestellt. Nach dem Motto “Flasche rein – Klimaretter sein!” steht der Pfandsammler am Eingang der Schule, um alle gleichermaßen zu animieren, Pfandflaschen nicht wegzuwerfen und gleich doppelt einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten: Die Flaschen werden recycelt, und die Erlöse werden für Klimaschutzprojekte in der Schule vergeben oder gehen als Spende an Klimaschutzorganisationen. Müllsammler in den Fluren animieren zur Mülltrennung nach Verpackungen, Papier und Restmüll. Die Menge wird nicht nur ermittelt, sondern auch zum Anlass genommen, Maßnahmen zur weiteren Müllreduzierung zu erarbeiten. Gefördert wird die Mülltrennung auch dadurch, dass die “normalen” Mülleimer aus den Klassenzimmern verbannt wurden. Auf dem Schulgelände und drumherum finden durch die Klassen täglich Müllsammlungen statt. Um die auf dem Schulgelände anfallenden Müllmengen durch Einwegprodukte weiter zu reduzieren, sollen im kommenden Schuljahr mehrere Trinkwasserspender installiert werden. Der Anfang ist gemacht. Ein Trinkwasserspender im Hauptgebäude ist bereits eingebaut. Um Wegstrecken CO 2 -frei zurücklegen zu können, bietet die Konrad-Zuse-Schule ihren Schülerinnen und Schülern die kostenlose Nutzung von Fahrrädern an. Dafür gibt es einen schuleigenen Fahrradfuhrpark mit 18 Fahrrädern und einem Lastenrad. Die Fahrräder werden unter anderem für Exkursionen, Besorgungen und Fahrten zwischen Schule und Schulgarten genutzt. Das Angebot ist nicht auf die Konrad-Zuse-Schule beschränkt. Die Räder werden auch anderen Schulen zum Verleih angeboten. Der Fahrradfuhrpark soll in naher Zukunft ergänzt und vergrößert werden. Möglich ist das auch durch eine Fahrradwerkstatt, in der alte Räder ressourcenschonend und mit Geschick, Köpfchen und Muskelkraft aufgearbeitet werden. Im Schuljahr 2021/22 wurde eine nachhaltig arbeitende Schülerfirma gegründet, die unter anderem Pflanzen aus dem Schulgarten der Nachbarschule bzw. der Gartenarbeitsschule Pankow verarbeitet. Derzeit werden Konfitüren, Kräutersalze, Saatkugeln, Anzuchttöpfe und viele weitere Produkte hergestellt und vermarktet. Hierfür wurde gemeinsam ein Nachhaltigkeitskonzept (Ökologie, Ökonomie, Soziales) erarbeitet. Der Firma ist es wichtig, regionale und saisonale Produkte herzustellen. Für die nahe Zukunft ist ein Kochbuch mit gesunden und nachhaltigen Rezepten und eine enge Zusammenarbeit mit dem Textil- und Holzbearbeitungsbereich der Konrad-Zuse-Schule geplant. Trinkwasserspender | Schulgarten | Regenerative Energien | Abfallvermeidung | Abfalltrennung | Recycling Die Konrad-Zuse-Schule in Niederschönhausen ist eine Berufsschule und Berufsschule mit sonderpädagogischer Aufgabe. Die rund 420 Schülerinnen und Schüler werden von 55 Mitarbeitern unterrichtet und betreut. Zum Kollegium gehören neben Lehrkräften auch pädagogische Unterrichtshelferinnen und Sozialpädagogen. An der Konrad-Zuse-Schule werden Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf sonderpädagogisch begleitet und gefördert. Die Einrichtung unterstützt die Jugendlichen auf dem Weg in ein Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnis. Inklusion ist gelebter Schulalltag: Schüler mit und ohne Förderbedarf lernen und arbeiten hier gemeinsam. Pädagogischer Schwerpunkt ist die individuelle Förderung der Jugendlichen beim Erwerb von Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz. Berliner Klimaschule Bild: Platanus Schule Berlin Weitere engagierte Schulen in Pankow Übersicht: Diese Pankower Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Klimaschutz zum Anfassen: Mitmach-Tool „Klimawaage“ gewinnen

<p> <p>Klimaschutz im Alltag – worauf kommt’s an? Die Klimawaage, das neue Mitmach-Tool des Kompetenzzentrums Nachhaltiger Konsum (KNK) und des Umweltbundesamtes (UBA), gibt eine Antwort darauf und macht abstraktes Klimaschutz-Wissen greifbar – ob an Infoständen, in Workshops oder Schulen. Die Klimawaage ist ab sofort verfügbar. Zudem gibt es insgesamt zehn Komplett-Sets à 35 Dosen zu gewinnen.</p> </p><p>Klimaschutz im Alltag – worauf kommt’s an? Die Klimawaage, das neue Mitmach-Tool des Kompetenzzentrums Nachhaltiger Konsum (KNK) und des Umweltbundesamtes (UBA), gibt eine Antwort darauf und macht abstraktes Klimaschutz-Wissen greifbar – ob an Infoständen, in Workshops oder Schulen. Die Klimawaage ist ab sofort verfügbar. Zudem gibt es insgesamt zehn Komplett-Sets à 35 Dosen zu gewinnen.</p><p> <p>Sie suchen neue Wege in der Öffentlichkeits- oder Bildungsarbeit? Einen Hingucker für einen Infostand, eine sinnvolle Pausenbeschäftigung bei einem Seminar oder wollen Ihren Schüler*innen in Sachen Klimaschutz Selbstwirksamkeit und Orientierung geben?&nbsp; Mit der <a href="https://nachhaltigerkonsum.info/klimawaage">Klimawaage</a> hat das Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum am <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> ein innovatives analoges Mitmach-Tool entwickelt, das spielend leicht und flexibel zu nutzen ist und eine Antwort auf die Frage ermöglicht „Klimaschutz im Alltag –worauf kommt’s an?“. So kommen Menschen ungezwungen ins Gespräch, reflektieren eigenes Handeln und stärken Klimabewusstsein und Selbstwirksamkeit.</p> <p><strong>So funktioniert die Waage</strong></p> <p>Das Mitmach-Tool besteht aus einer klassischen Waage mit zwei Waagschalen und unterschiedlich schwer befüllten Dosen. Jede Dose ist einem Themenfeld zugeordnet (z.B. Ernährung, Mobilität oder Wohnen) und stellt die CO2-Einsparung einer bestimmten Alltagshandlung dar. Die Dose „Sparduschkopf einbauen“ beispielsweise zeigt, wie viel CO2-Äquivalente im Jahr eingespart werden, wenn man seinen Duschkopf mit hohem Wasserdurchlauf durch eine sparsamere Alternative ersetzt. So können auf spielerische Weise unterschiedliche Alltagshandlungen hinsichtlich ihres Klimaschutzpotentials verglichen werden. &nbsp;</p> <p><strong>Flexibel einsetzbar für Jung und Alt</strong></p> <p>Dank der spielerischen Herangehensweise wird Klimaschutz-Wissen anschaulich und greifbar. Da ein spezielles Vorwissen nicht erforderlich ist, kann das Mitmach-Tool auch schon ab einem Alter von etwa acht Jahren genutzt werden. Die Klimawaage kann ganz unterschiedlich eingesetzt werden, zum Beispiel: ​</p> <ul> <li>als Mitmach-Aktion an einem Infostand oder bei Ausstellungen</li> <li>als Pausenbeschäftigung für Workshops oder Seminare</li> <li>begleitend zur Unterrichtseinheit in der schulischen und außerschulischen Bildung</li> </ul> <p><strong>Klimawaage-Wettbewerb: Dosen-Sets zu gewinnen</strong></p> <p>Sie möchten gerne selbst spielerisch erfahren, was Klimaschutz im Alltag bedeutet, und die Erkenntnisse mit vielen anderen Menschen teilen? Sie können eines von insgesamt zehn fertigen Klimawaage-Dosensets mit je 35 Dosen gewinnen. Teilnehmen können alle Interessierten – ob Verein, Kommune, Schule oder engagierte Einzelperson.</p> <p>So geht's: Schreiben Sie uns, wie Sie die Klimawaage einsetzen möchten und warum gerade Sie oder ihre Institution eine Klimawaage bekommen sollten. Füllen Sie dafür den <a href="https://nachhaltigerkonsum.info/media/1589">Teilnahmebogen</a> vollständig aus und schicken ihn unterschrieben per E-Mail an <a href="mailto:mail@nachhaltigerkonsum.info">mail@nachhaltigerkonsum.info</a>. <br>Einsendeschluss ist der 14. Februar 2025.</p> <p><a href="https://nachhaltigerkonsum.info/klimawaage/wettbewerb">Weitere Informationen zum Wettbewerb</a> finden Sie auf der Webseite des Kompetenzzentrums Nachhaltiger Konsum.</p> <p><strong>Klimawaage ausleihen oder einfach selbst herstellen</strong></p> <p>Schon jetzt kann die Klimawaage bundesweit an mehreren Orten <a href="https://nachhaltigerkonsum.info/media/1625">kostenfrei ausgeliehen werden</a>. <br>Durch das einfache Design kann die Klimawaage auch einfach selbst hergestellt werden. Nutzen Sie die <a href="https://nachhaltigerkonsum.info/sites/default/files/medien/dokumente/Klimawaage_Bastelanleitung_1.pdf">detaillierte Bastelanleitung</a> des KNK und erstellen Sie Ihre individuelle Klimawaage kostengünstig als DIY – auch hervorragend geeignet als Teil einer Seminar- oder Unterrichtseinheit für einen ganzheitlichen Bildungsansatz. &nbsp;</p> <p><strong>Begleitmaterialien </strong></p> <p>Nutzen Sie die <a href="https://nachhaltigerkonsum.info/klimawaage#block-begleitmaterialien">umfangreichenden Begleitmaterialien</a>, die die Konzepte des CO2-Fußabdrucks, der Big Points des nachhaltigen Konsums und des ökologischen Handabdrucks näher beleuchten. Dazu zählen unter anderem:</p> <ul> <li>eine Anleitung zur Nutzung inkl. Vorschlägen für Aufgaben und Fragestellungen​</li> <li>eine Unterrichtseinheit nach BNE-Richtlinien​ inkl. Arbeitsblättern</li> <li>Hintergrundinformationen zu allen Berechnungen und Annahmen​ inkl. Quellenangaben</li> <li><a href="https://nachhaltigerkonsum.info/sites/default/files/medien/dokumente/Klimawaage_Hintergrundpapier_1.pdf">FAQs zu nachhaltigem Konsum und Klimaschutz im Alltag​</a></li> <li><a href="https://nachhaltigerkonsum.info/media/1604">Druckdateien: Plakat und </a><a href="https://nachhaltigerkonsum.info/media/1604">Rollup</a><a href="https://nachhaltigerkonsum.info/media/1604"> mit Open-File-Designs für lokale Anpassungen</a>​</li> </ul> <p><strong>Die Klimawaage zum Mitnehmen: Das Kartenspiel</strong></p> <p>Das Klimawaage-Kartenspiel gibt Antworten auf die gleiche Leitfrage wie die Klimawaage. Das Kartenset ist eine vereinfachte, kompaktere und leichter transportable Variante der Waage. Es ist besonders gut geeignet für die schulische und außerschulische Bildung und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/113848">kostenlos über die Website des Umweltbundesamts bestellbar</a>.</p> <p><strong>Das Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum</strong></p> <p>Ob Ernährung, Mobilität oder Bekleidung: Konsum umfasst als Querschnittsthema alle Bereiche unseres Alltags. An der Förderung des nachhaltigen Konsums in Deutschland sind entsprechend viele Ministerien und Akteur*innen beteiligt. Das Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum wurde eingerichtet, um deren Zusammenarbeit, die Vernetzung von Aktivitäten sowie Austausch und Bereitstellung von Wissen zu unterstützen. Im Kompetenzzentrum arbeiten nachgeordnete Behörden mehrerer beteiligter Ministerien eng zusammen, die Geschäftsstelle ist beim Umweltbundesamt angesiedelt.</p> </p><p>Informationen für...</p>

NKI: Planspiele zur Aufdeckung von betrieblichen Energie- und Ressourceneffizienmaßnahmen - KSI: Entwicklung von Unternehmenssimulationen zur Aufdeckung von Effizienzmaßnahmen für verschiedene Anwendungsbereiche in Unternehmen

Im Rahmen des Projekts KSI - Planspiele zur Aufdeckung von Energie- und Ressourceneffizienzmaßnahmen werden Planspiele als Weiterbildungsangebote konzipiert, die spezifische Kompetenzen und Wissen im Bereich Ressourceneffizienz direkt an der Schnittstelle zwischen Management und Produktion vermitteln. Mit Hilfe der Planspiele können Hemmnisse in Unternehmen beseitigt und Innovationsprozesse angestoßen werden. Durch Mitarbeiterqualifizierung wird so eine langfristige Verhaltensänderung im Betrieb erreicht. Ziel des Projekts ist somit die Vermittlung eines effizienten Energie- und Materialeinsatzes und somit eine direkte und indirekte Einsparung von Treibhausgasemissionen (THG). Am konkreten Beispiel sollen typische Situationen aus der Praxis vorgestellt und Lösungskonzepte erarbeitet bzw. 'erspielt' werden, etwa zur Aufdeckung von Effizienzpotentialen, zur Entwicklung geeigneter Maßnahmen und deren Kommunikation und Durchsetzung im Unternehmen. Dazu werden die betrieblichen Abläufe in Planspielen aufbereitet. Schlüsselfaktoren sind dabei die soziale Interaktion im Spiel, die Lerneffekte sowie die Beiträge zur Lösung von Zielkonfliktsituationen und die direkte Übertragbarkeit der in der Simulation eingesetzten Methoden im eigenen Unternehmen. Mit den Simulationen soll eine Resource Efficiency Awareness geschaffen sowie die Entscheidungs- und Handlungskompetenz bei operativen Entscheidungsträgern in der Produktion gestärkt werden. Entwickelt werden Simulationen in den Anwendungsbereichen (1) Energie- und Stoffstrommanagement in der Produktion, (2) THG-erweiterte Materialflusskostenrechnung, (3) THG-erweiterte Lean Production, (4) Energierelevanz von Industriegebäuden, (5) Relevanz energiebetriebener Querschnittstechnologien sowie (6) Produktentstehungsprozess. Hierzu werden zunächst Lernziele und geeignete Produktbeispiele definiert sowie ein didaktisches Konzept und eine Planspielidee entwickelt. Nach der Entwicklung der Simulationen sind Pilotläufe zum Test und zur Ermittlung etwaiger Verbesserungen vorgesehen. Darauf aufbauend werden die Simulationen konzeptionell fertiggestellt, ebenso werden ein Spielleiterkonzept sowie entsprechende Unterlagen für jedes Planspiel erstellt. Abschließend werden die Simulationen bundesweit über verschiedene Netzwerke verbreitet. Mit Hilfe einer kontinuierlichen Begleitforschung werden die entwickelten Simulationen kontinuierlich evaluiert und optimiert. Darüber hinaus werden die Teilnehmer und deren Unternehmen zum Monitoring der Nutzen- und Erfolgsindikatoren befragt. Durch eine begleitende PR-Kampagne und die Kooperation mit unterschiedlichen Netzwerken werden das Projekt sowie die Weiterbildungsangebote bundesweit bekannt gemacht.

Wachstumskern - smood VP1: smoodPLAN, Teilprojekt 1.3: Bestandsdatenaufnahme und Klimaanalyse in Quartieren aus Sicht des Klimaschutzes und der Klimawirksamkeit

Repräsentativumfrage zum Umweltbewusstsein und Umweltverhalten im Jahr 2020

Im Mittelpunkt des vorliegenden wissenschaftlichen Berichts zur Umweltbewusstseinsstudie 2020 steht das Schwerpunktthema "Klimaschutz und sozial-ökologische Transformation". Der Bericht erläutert Vorgehensweise, Konzepte und zentrale Befunde der Studie zu diesem Thema und ergänzt sie durch vertiefende Analysen. Die Erhebungsmethodik der repräsentativen Studie wird ausführlich dargestellt. Mit Blick auf die Indikatoren des Umweltbewusstseins werden Anpassungen und Weiterentwicklungen zentraler Kenngrößen dokumentiert und die in der Studie vorgenommene Erweiterung des Umweltbewusstseins durch die Kenngrößen "Klimabewusstsein" und "Veränderungsbereitschaft" vorgestellt. Aufbauend auf diesen Kenn- größen werden das Konzept der Umweltbewusstseinstypen sowie die dieser Segmentierung zugrunde liegenden Indices und Berechnungen detailliert erläutert. Die einzelnen Typen werden ausführlich dargestellt und mit Blick auf soziodemographische und strukturelle Merkmale kontextualisiert. Eine vertiefende Analyse von soziokulturellen, soziodemographischen und strukturellen Einflussfaktoren auf klimarelevante Praktiken, Engagement und die Unterstützung klimapolitischer Instrumente mithilfe bi- und multivariater Analysen bildet einen weiteren Schwerpunkt des Berichts. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der qualitativen Vorstudie und zentrale Befunde der Umweltbewusstseinsstudie im Kontext ausgewählter internationaler Untersuchungen zu Klimaschutz und zur Wahrnehmung des Klimawandels vorgestellt. Quelle: Forschungsbericht

Schwerpunkte 2017 - Jahrespublikation des Umweltbundesamtes

Die Landwirtschaft in ihrer heutigen Form ist für die Umwelt oft eine echte Belastungsprobe. / Wie gut die Luft in unseren Innenräumen ist, bestimmen wir großteils selbst. / Was das Klimaübereinkommen von Paris für Deutschland bedeutet.Ein Heft, drei Themen - die Jahrespublikation des Umweltbundesamtes vertieft aktuelle Umweltfragen aus wissenschaftlicher Sicht. Weitere Themen sind das ⁠UBA⁠ als Arbeitgeber und ob mit Kunst der Wandel im Umwelt- und Klimabewusstsein zu schaffen ist.

SpeicherWald - Regionaler Klimaschutzbeitrag von Wäldern ohne forstliche Nutzung

Wälder mit natürlicher Entwicklung besitzen durch ihre hohe biologische Vielfalt und intakte ökologische Kreisläufe eine besonders gute Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Umweltbedingungen wie den Klimawandel und verfügen somit über eine hohe Resilienz gegenüber Veränderungen die im Rahmen des Klimawandels auftreten. Damit besitzen sie eine notwendige Voraussetzung, um die dauerhafte Speicherung von Kohlenstoff zu gewährleisten. Ziel des Projekts ist es, in der allgemeinen Öffentlichkeit und bei politischen Entscheidungsträgern das Bewusstsein für die Bedeutung von unbewirtschafteten Wäldern, neben andern möglichen Maßnahmen die zum Klimaschutz beitragen, zu steigern. Mit kommunikativen Mitteln werden relevantes Wissen und positive Werte in Bezug auf das Themenfeld Klimaschutzbeitrag von Wäldern ohne forstliche Nutzung vermittelt. Die Botschaft lautet: 'Je mehr Kohlenstoff aus der Atmosphäre in der Vegetation und im Boden gebunden wird, desto stärker wirkt der Wald der vom Menschen verursachten Erwärmung der Erdatmosphäre entgegen'. Für die Realisierung des Projektziels werden Maßnahmen zur allgemeinen und zielgruppenspezifischen Öffentlichkeitsarbeit und Weiterbildung lokaler Akteure sowie Methoden der Umweltbildung miteinander verknüpft. Das Projekt umfasst dazu fünf ineinandergreifende Module. Für die Durchführung der projektbezogenen Arbeiten werden zu Projektbeginn gezielt fünf Modellregionen ausgewählt. Die Aktivitäten in den verschiedenen Modulen werden innerhalb dieser Modellregionen zusammengebracht, um Netzwerke zwischen Kommunen, Schulen und lokalen Initiativen anzuregen. Durch eine Reihe regionaler Informations- und Dialogveranstaltungen und Workshops, einem Wettbewerb zum Thema sowie Aktionen zur Umweltbildung in Schulen soll grundlegendes Wissen über die Klimaschutzbedeutung heimischer Wälder, die forstlich nicht genutzt werden, vermittelt werden.

KSI - KEEKS- Klima- und Energieeffiziente Küchen in Schulen - Klima- und energieeffiziente Küche an 24 Ganztagsschulen

Das Projekt KEEKS (Klima- und energieeffiziente Küche in Schulen) wird erstmals alle in sich verzahnten Einzelbereiche der Außer-Haus-Verpflegung (Menüs, Küchentechnik und -prozesse) am Beispiel Schulküche hinsichtlich der Klimagasund Energie-Einsparpotentiale betrachten, optimieren und erproben. Vorhabensziele sind die Bestimmung von Hemmnissen für eine klima- und energieeffiziente Küche und deren Überwindung durch praxistaugliche , spezifische aber verallgemeinerbare Lösungsansätze. Die Ergebnisse der Erprobungsphase münden in ein Transformationskonzept als Orientierungsrahmen und einen bundesweiten Ergebnistransfer. KEEKS beginnt mit einer Status Quo-Analyse für 22 Schulküchen, die detailliert den Energieverbrauch, die verfügbare und genutzte Technik, die Prozesse und den Lebensmitteleinsatz erfasst (AP 2) und in Status Quo-Papieren beschreibt. Es erfolgt eine Bestimmung von Handlungsoptionen und den damit verbundenen Potentialen für Klima- und Energieeffizienz (AP 3). Wesentliche Empfehlungen wie z.B. die der DGE werden berücksichtigt. Ergebnisse werden exemplarische Menüs und quantifizierte spezifische Handlungsoptionen für 22 Schulküchen sein. Die Auswahl der Handlungsoptionen beruht auf einer Betrachtung und qualifizierten Berechnung der THG-Emissionen aller Schritte, beginnend mit der Nahrungsmittelauswahl über Einkauf, Lagerung, Zubereitung, Menüplanung bis hin zur Resteentsorgung. Die Handlungsoptionen werden mit den Küchenleiter/-innen diskutiert, um die zentralen Hemmnisse für die klima- und energieeffiziente Küche zu erheben und individuelle Lösungen zur Überwindung von Hemmnissen für mehr Klima- und Energieeffizienz zu finden (AP 4). Anschließend erfolgt der erste Praxistest an 5 Schulen (AP 5) und hierauf aufbauend, nach einer Auswertung der Ergebnisse, Tests der Optimierungsvorschläge und die Umsetzungsphase (AP 6). Hierauf aufbauend werden diverse Ergebnisse generiert und eine breite Qualifizierungskampagne angestoßen. An dem Verbundprojekt sind beteiligt das IZT Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (Koordinator, Berlin), Faktor 10 - Institut für nachhaltiges Wirtschaften gGmbH (Friedberg), ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung (Heidelberg), VEBU - Vegetarierbund Deutschland e.V. (Berlin), Netzwerk e.V. - Soziale Dienste und ökologische Bildung (Köln) und Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (Wuppertal). Das dieser Information zugrunde liegende Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Bundestages unter den Förderkennzeichen 03KF0037-C gefördert. Die Verantwortung für diesen Text liegt bei den Autoren/-innen.

H2020-EU.3.5. - Societal Challenges - Climate action, Environment, Resource Efficiency and Raw Materials - (H2020-EU.3.5. - Gesellschaftliche Herausforderungen - Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe), Bringing INnovation to onGOing water management - A better future under climate change (BINGO)

Repräsentativumfrage zum Umweltbewusstsein und Umweltverhalten im Jahr 2020

Im wissenschaftlichen Bericht zur Umweltbewusstseinsstudie 2020 steht das Schwerpunktthema „Klimaschutz und sozial-ökologische Transformation“ im Mittelpunkt. Mit Blick auf die Indikatoren des Umweltbewusstseins wird die vorgenommene Erweiterung durch die Kenngrößen „Klimabewusstsein“ und „Veränderungsbereitschaft“ vorgestellt. Das darauf aufbauende Konzept der Umweltbewusstseinstypen wird näher erläutert und die einzelnen Typen werden ausführlich dargestellt. Eine vertiefende Analyse von soziokulturellen, soziodemographischen und strukturellen Einflussfaktoren auf klimarelevante Praktiken, Engagement und die Unterstützung klimapolitischer Instrumente bildet einen weiteren Schwerpunkt des Berichts. Auch die Ergebnisse der qualitativen Vorstudie werden vorgestellt sowie zentrale Befunde im Kontext ausgewählter internationaler Untersuchungen zu Klimaschutz und zur Wahrnehmung des Klimawandels. Veröffentlicht in Texte | 20/2022.

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