Presse Energiebedingte CO 2 -Emissionen seit 2010 um 29,6 % gesunken Seite teilen Pressemitteilung Nr. 274 vom 29. Juli 2025 Emissionen aus Verbrennung von Kohle in der Energieversorgung um 52 % reduziert CO 2 -Emissionen im Straßenverkehr stagnieren seit 2020 WIESBADEN – Die energiebedingten CO 2 -Emissionen der Wirtschaftszweige und der privaten Haushalte sind seit 2010 um 29,6 % gesunken (2023: 543,0 Millionen Tonnen gegenüber 2010: 770,9 Millionen Tonnen). Energiebedingte Emissionen haben den größten Anteil an den gesamten CO 2 -Emissionen von in Deutschland ansässigen Privatpersonen und Unternehmen. 2023 lag der Anteil bei 73,5 %. Darunter fallen alle Emissionen, die durch die Verbrennung fossiler Energieträger und von Biomasse zur Energieerzeugung entstehen. Insgesamt haben die Wirtschaftszweige und die privaten Haushalte 2023 zusammen 738,7 Millionen Tonnen CO 2 verursacht. Seit 2010 sind die Emissionen damit um 25,1 % gesunken (2010: 986,6 Millionen Tonnen). CO 2 -Emissionen aus Kohle in der Energieversorgung von 2010 bis 2023 halbiert Den größten Anteil an den energiebedingten CO 2 -Emissionen hatte im Jahr 2023 die Energieversorgung (u. a. Strom- und Fernwärmeanbieter) mit 38,4 %, gefolgt vom Verarbeitenden Gewerbe (27,0 %) und den privaten Haushalten (18,6 %). Zusammen machten sie 84,0 % der energiebedingten CO 2 -Emissionen aus. Der Rückgang der energiebedingten CO 2 -Emissionen insgesamt ist vor allem auf die Reduktion im Bereich der Energieversorgung zurückzuführen. Dieser Wirtschaftszweig reduzierte seine energiebedingten CO 2 -Emissionen um 40,3 % (2023: 208,6 Millionen Tonnen gegenüber 2010: 349,6 Millionen Tonnen). Insbesondere hier hatte die Reduktion des Einsatzes von Kohle (-52,0 %) in Kraftwerken zur Erzeugung von Strom und Wärme für andere Wirtschaftszweige und private Haushalte einen großen Einfluss. Lädt... Private Haushalte reduzieren Emissionen aus leichtem Heizöl um ein Drittel Bei den privaten Haushalten entstehen ebenfalls energiebedingte CO 2 -Emissionen, etwa beim Heizen und der Warmwasseraufbereitung. Diese lagen im Jahr 2023 bei 101,0 Millionen Tonnen. Die energiebedingten CO 2 -Emissionen privater Haushalte gingen zwischen 2010 und 2023 um 23,1 % zurück (2010: 131,3 Millionen Tonnen). Sie entstehen fast ausschließlich (98,9 %) durch die Verbrennung von Naturgasen (Erdgas und Grubengas) (46,4 Millionen Tonnen), Mineralölen (28,2 Millionen Tonnen, darunter leichtes Heizöl: 26,2 Millionen Tonnen) und Biomasse wie zum Beispiel Holz (25,2 Millionen Tonnen). Die Emissionen aus leichtem Heizöl wurden seit 2010 um ein Drittel (-33,0 %) reduziert, die Emissionen aus Naturgasen gingen um 18,3 % zurück. Verarbeitendes Gewerbe zweitgrößter Emittent energiebedingter CO 2 -Emissionen Der zweitgrößte Emittent energiebedingter CO 2 -Emissionen war im Jahr 2023 das Verarbeitende Gewerbe mit 146,7 Millionen Tonnen CO 2 (-11,8 % gegenüber 2010). Sie entstehen vor allem durch die Verbrennung von Naturgasen (33,0 %), abgeleiteten Gasen wie Kokerei-, Gicht- und Konvertergas (20,4 %) sowie Mineralölen (16,5 %). Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes nutzen diese Energieträger beispielsweise zur Strom- und Wärmeerzeugung in sogenannten Industriekraftwerken oder zur Prozessfeuerung in bestimmten Produktionsverfahren, etwa bei der Stahlherstellung. Während die Emissionen aus Mineralölen (-23,1 % gegenüber 2010) und Naturgasen (-11,4 % gegenüber 2010) deutlich sanken, sind die Emissionen aus abgeleiteten Gasen um 5,1 % gegenüber 2010 angestiegen. Weiterhin reduzierte der Dienstleistungsbereich seine energiebedingten CO 2 -Emissionen um 31,1 %. Er verursachte 11,4 % der energiebedingten CO 2 -Emissionen im Jahr 2023. Emissionen aus dem Straßenverkehr stagnieren seit 2020 Nach den energiebedingten CO 2 -Emissionen stellte der Straßenverkehr mit einem Anteil von 20,9 % die zweitgrößte Quelle für CO₂-Emissionen dar, gefolgt von prozessbedingten Emissionen (5,5 %). Prozessbedingte Emissionen stammen nicht aus der Energiegewinnung, sondern entstehen etwa bei chemischen Reaktionen in industriellen Herstellungsverfahren oder in der Landwirtschaft. Im Jahr 2023 wurden durch den Straßenverkehr CO 2 -Emissionen in Höhe von 154,7 Millionen Tonnen ausgestoßen. Im Jahr 2010 lag der Wert noch bei 164,7 Millionen Tonnen (-6,1 % 2023 gegenüber 2010). Im Zeitraum 2010 bis 2019 sind die Emissionen zunächst leicht um 6,9 % gestiegen. Von 2019 auf 2020 sind die Emissionen um 12,2 % auf 154,6 Millionen Tonnen gefallen. Dieser Rückgang der Emissionen ist vor allem durch die Einschränkungen während der Corona-Pandemie zu erklären. Seither stagnieren die CO 2 -Emissionen im Straßenverkehr auf diesem Niveau (+0,1 % 2023 gegenüber 2020). Den größten Anteil an den Emissionen im Straßenverkehr hatten im Jahr 2023 mit 57,5 % (88,9 Millionen Tonnen) die privaten Haushalte. In den einzelnen Jahren seit 2010 lag ihr Anteil relativ stabil bei um die 60 %. Methodische Hinweise: Die Emissionsdaten der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen sind nach dem Inländerkonzept abgegrenzt. Es sind also auch Emissionen von in Deutschland ansässigen Privatpersonen und Unternehmen im Ausland enthalten. Ein typisches Beispiel sind Emissionen durch Pkw-Fahrten ins Ausland. Weitere Informationen zur Berechnungsmethodik enthält die Publikation Methode der Luftemissionsrechnung . Weitere Informationen: Detailliertere Daten, auch für andere Treibhausgase, sind im Statistischen Bericht - Umweltökonomische Gesamtrechnungen (UGR) - Luftemissionsrechnung - 2010 bis 2023 oder der Datenbank GENESIS- Online über die Tabellen 85111-0001 bis 85111-0005 abrufbar. Kontakt für weitere Auskünfte Physische Umweltökonomische Gesamtrechnungen Telefon: +49 611 75 8855 Zum Kontaktformular Zum Thema Energieflüsse, Emissionen Umweltökonomie Klima
Anlage 3 Climate Change COz-Emissionsfaktoren für fossile Brennstoffe 7 Auszug der brennstoffbezogenen COz-Emissionsfaktoren Im Folgenden ein Auszug der Liste der COz-Emissionsfaktoren für Brennstoffbezogene Emissionsfakto ren. Diese Liste wird jährlich aktualisiert im Nationalen Inventarbericht [NIRJ und auch separat auf un serer Themenseite Treibhausgas-Emissionen im Interneti2 veröffentlicht, Tabelle 23: CCL-Emissionsfaktoren - Brennstoffbezogene Emissionsfaktoren (Auszug, Stand 15.02.2022) Einheit j 1990 I 1995 Afflilif; j 2005 I 2010 | 2015 | Kohlen i Steinkohle 93,6 Steinkohle roh (Kraftwerke, Industrie)t COz/TJ93,193,193,593,994,093,5Steinkohlenbrikettst COz/TJ95,995,995,995,995,995,995,9 Steinkohlenkoks (ohne Eisen & Stahl)t COz/TJ108,1108,1108,1108,1108,1108,1108,3 Steinkohlenkoks Eisen & Stahlt COz/13,293,263,233,193,183,173,19 t COz/TJ97,697,697,697,697,697,697,6 Baiaststeinkohle Alts Bundesländert COz/TJ95,2Kokskohlen Deutschlandt COz/ t2,962,932,902,872,862,902,89 Steinkohlen Eisen & Stahlt COz/12,922,922,922,952,892,902,94 Andere Steinkohlenproduktet COz/13,303,303,303,303,293,323,32 Steinkohlenteert COz/13,273,273,273,283,273,303,31 Benzolt COz/13,383,383,383,383,383,383,38 111,7110,8111,1110,7111,0110,7 106,0109,8108,2106,3104,0106,0 Anthrazit (Wärmemarkt Haushalte, Kleinver brauch) Braunkohle Rohhraunkohlen öffentliche Fernheizwerke Deutschlandt COz/TJAlte Bundesländert COz/TJ113,8Neue Bundesländert COz/TJ110,0Industrie, Kleinverbrauch Deutschlandt COz/TJAlte Bundesländert COz/TJ114,7Neue Bundesländert C02/TJ107,7Rheinlandt COz/TJ114,8113,9113,1113,2113,3113,1113,3 Helmstedtt COz/TJ98,798,798,798,796,799,5NO Hessent COz/TJ112,2103,2103,5NONONONO Lausitzt COz/TJ111,2111,3111,5111,2110,6110,9110,2 Mitteldeutschlandt COZ/TJ105,7103,9102,9104,0103,4102,9103,6 Braunkohlenbriketts Deutschlandt COz/TJ98,399,099,399,099,499,2 Alte Bundesländert COz/TJ99,5Neue Bundesländert COz/TJ96,6Braunkohlenteer Neue Bundesländert COz/TJ82,997,698,198,198,098,097,5 109,6109,6109,6109,6109,6109,6 öffentliche Kraftwerke Revier; 78,6 Braunkohlenteeröl Neue Bundesländer Braunkohlenstaub und -wirheischichtkohle Deutschland t COz/TJ Alte Bundesländert COz/TJ98,3 Neue Bundesländert COz/TJ96,1 Braunkohlenkoks Deutschlandt COz/TJAlte Bundesländert COz/TJ109,6 Neue Bundesländert COz/TJ100,2 101,8101,8101,8101,8NONONO t COz/TJ96,496,496,5NO94,994,594,4 t COz/TJ73,373,373,373,373,373,3 Torf A/te Bundesländer, Deutschland Hartbraunkohle Mineralöle Erdöl roh* 1 73,3 i https://wvw.umweltbundesamt.de/thfiTnen/klima-enerBie/treibhausgas-emissionen fs, Block Berichte & Daten in der Mit telspalte) 50 Climate Change COz-Emissionsfaktoren für fossile Brennstoffe r üfiiijü’IPtM®' Ottokraftstofft co2/t3,181 Rohbenzln Deutschland*t COi/TJAlte Bundesländer*t COz/TJ 1 199520002005201020152020 I 3,1823,1833,1833,1843,1833,169 73,373,373,373,373,373,3 73,3 Neue Bundesländer*t COi/TJ73,3Kerosin*t CO2/TJ73,373,373,373,373,373,373,3 Flugbenzint COz/TJ71,271,271,271,271,271,271,2 Dieselkraftstoff Deutschlandt COz/TJ74,074,074,074,074,074,0 Alte Bundesländert COi/TJ74,0Neue Bundesländert COi/TJ74,0Heizöl leicht Deutschlandt COz/TJ74,074,074,074,074,074,0 Alte Bundesländert COi/TJ74,0Neue Bundesländert COi/TJ74,0Heizöl schwert COz/TJ79,879,879,879,679,780,979,7 Petroleumt COz/TJ74,074,074,074,074,074,074,0 Petrolkoks (ohne Katalysatorabbrand)t COz/TJ94,8Flüssiggas Deutschland (energetischer Verbrauch)t COz/TJAlte Bundesländert COi/TJ65,665,6Neue BundesländertCOi/TJRaffineriegas Deutschlandt COz/TJAlte Bundesländert COi/TJ54,6 54,6 Neue Bundesländert COi/TJAndere Mineralölprodukte Deutschlandt COz/TJAlte Bundesländert COi/TJ82,1 Neue BundesländertCOi/TJ82,1 73,3 Schmierstoff* 94,894,894,894,697,6103,4 65,364,465,365,366,366,3 56,956,757,066,462,057,2 82,182,182,182,582,380,4 73,373,373,373,373,373,3 41,041,040,740,341,341,0 258,7252,9259,7261,3256,4 Gase Kokereigas Deutschlandt COz/TJAlte Bundesländert COi/TJ41,0 Neue Bundesländert COi/TJ43,6 Kokerei- und Stadtgas Deutschlandt COz/TJAlte Bundesländert COi/TJ43,2 58,3 42,6 Neue Bundesländert COz/TJGicht- und Konvertergas Deutschlandt COz/TJAlte Bundesländert COi/TJ264,6 Neue BundesländertCOi/TJ264,6 Brenngas Neue Bundesländert COz/TJ118,4 sonstige hergestellte Gase Deutschlandt COz/TJ63,6 257,1 | 63,663,663,663,663,560,8 55,855,855,955,955,955,8 Naturgase Erdgas Deutschlandt COz/TJAlte Bundesländert COi/TJ55,7Neue Bundesländert COi/TJ55,5Erdölgast COz/TJ61,961,961,961,961,461,661,0 Grubengast COz/TJ68,168,168,168,168,168,168,1 *) Defaultwerte 51
Oxygen- bzw. Sauerstoff- bzw. Blasstahlwerk: Als Blasstahlverfahren werden das LD- oder das OBM-Verfahren eingesetzt. In beiden wird Roheisen unter Zusatz von Schrott durch Sauerstoff in Stahl umgewandelt. Der Sauerstoff oxidiert die Roheisenbegleiter Kohlenstoff, Schwefel, Phosphor und Mangan unter Wärmeentwicklung. Die festen Oxide werden in die Schlacke eingebunden. Die genannten Verfahren unterscheiden sich durch die Technik der Einbringung von Sauerstoff in das flüssige Eisenbad. Beim LD-Verfahren wird der Sauerstoff von oben aufgeblasen, beim OBM-Verfahren wird der Sauerstoff über den Boden eingedüst. Alle Daten beziehen sich auf Deutschland. Allokation: keine Genese der Daten: Aus veröffentlichen ökobilanziellen Studien konnten folgende Daten zur Materialbilanz zusammengetragen werden Tabelle01 Materialbilanz Aufblasstahl verschiedene Studien. Klöckner 1980 KFA 1989 WIKUE 1993 BUWAL 1990 GEMIS Input Roheisen 820 1080 961 863 934 Schrott 280 60 172 162 180 Kalk 60 90 50 81 50 Sauerstoff 70 74 81 k.A. 70 Summe 1230 1303 1264 1106 1234 Output Stahl 1000 1000 1000 1000 1000 Schlacke 115 144 136 97 110 Konvertergas 100 111 97 k.A. 100 Stäube 15 14 31 k.A. 15 Summe 1230 1270 1264 1097 1225 Aus der Aufstellung wird deutlich, daß unterschiedliche Angaben zum Input vorliegen. Besonders relevant ist die eingesetzte Roheisen- und Schrottmenge. Hier zeichnen sich Differenzen ab. In GEMIS ist die Einsatzmenge von Roheisen und Schrott aus #1 ermittelt worden. Dabei erreicht der Schrotteinsatz mit ca. 180 kg/t Stahl nicht die anlagentechnischen Angaben von 200 kg/t Stahl. Die Stoffe aus der Oxidation mit 70 kg Sauerstoff /tP bilden das Konvertergas. Kalk wird nach #1 mit 50 kg/t Stahl eingesetzt. Die Daten entsprechen den Angaben anderer Bilanzen. Es werden keine Energieträger eingesetzt. Der Wärmegewinn resultiert aus der Oxidation der Eisenbegleiter Kohlenstoff, Schwefel, Mangan etc.. Emissionen: Die gasförmigen Emissionen über das Koverterabgas von 0,08 kg NO2 / t Stahl, 0,175 kg Staub / t und 11,5 kg CO /t werden aus #2 übernommen Der Prozesswasserverbrauch beträgt nach #3 rund 2 m3/ t und der Kühlwasserverbrauch 1 m3/t. Die Emissionen an CSB werden nach #3 auf 0,05 kg/t und an AOX auf 0,005 g/t abgeschätzt. Achtung: Die Schwermetall und Dioxin/Furan-Emissionsdaten sind ein Aggregat über die gesamte vorgelagerte Prozesskette, d.h nicht nur die des Oxygenstahlwerks ! (Daten nach ÖKO 2001) Auslastung: 5000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Metalle - Eisen/Stahl gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2050 Lebensdauer: 20a Leistung: 1t/h Nutzungsgrad: 107% Produkt: Metalle - Eisen/Stahl
Oxygen- bzw. Sauerstoff- bzw. Blasstahlwerk: Als Blasstahlverfahren werden das LD- oder das OBM-Verfahren eingesetzt. In beiden wird Roheisen unter Zusatz von Schrott durch Sauerstoff in Stahl umgewandelt. Der Sauerstoff oxidiert die Roheisenbegleiter Kohlenstoff, Schwefel, Phosphor und Mangan unter Wärmeentwicklung. Die festen Oxide werden in die Schlacke eingebunden. Die genannten Verfahren unterscheiden sich durch die Technik der Einbringung von Sauerstoff in das flüssige Eisenbad. Beim LD-Verfahren wird der Sauerstoff von oben aufgeblasen, beim OBM-Verfahren wird der Sauerstoff über den Boden eingedüst. Alle Daten beziehen sich auf Deutschland. Allokation: keine Genese der Daten: Aus veröffentlichen ökobilanziellen Studien konnten folgende Daten zur Materialbilanz zusammengetragen werden Tabelle01 Materialbilanz Aufblasstahl verschiedene Studien. Klöckner 1980 KFA 1989 WIKUE 1993 BUWAL 1990 GEMIS Input Roheisen 820 1080 961 863 934 Schrott 280 60 172 162 180 Kalk 60 90 50 81 50 Sauerstoff 70 74 81 k.A. 70 Summe 1230 1303 1264 1106 1234 Output Stahl 1000 1000 1000 1000 1000 Schlacke 115 144 136 97 110 Konvertergas 100 111 97 k.A. 100 Stäube 15 14 31 k.A. 15 Summe 1230 1270 1264 1097 1225 Aus der Aufstellung wird deutlich, daß unterschiedliche Angaben zum Input vorliegen. Besonders relevant ist die eingesetzte Roheisen- und Schrottmenge. Hier zeichnen sich Differenzen ab. In GEMIS ist die Einsatzmenge von Roheisen und Schrott aus #1 ermittelt worden. Dabei erreicht der Schrotteinsatz mit ca. 180 kg/t Stahl nicht die anlagentechnischen Angaben von 200 kg/t Stahl. Die Stoffe aus der Oxidation mit 70 kg Sauerstoff /tP bilden das Konvertergas. Kalk wird nach #1 mit 50 kg/t Stahl eingesetzt. Die Daten entsprechen den Angaben anderer Bilanzen. Es werden keine Energieträger eingesetzt. Der Wärmegewinn resultiert aus der Oxidation der Eisenbegleiter Kohlenstoff, Schwefel, Mangan etc.. Emissionen: Die gasförmigen Emissionen über das Koverterabgas von 0,08 kg NO2 / t Stahl, 0,175 kg Staub / t und 11,5 kg CO /t werden aus #2 übernommen Der Prozesswasserverbrauch beträgt nach #3 rund 2 m3/ t und der Kühlwasserverbrauch 1 m3/t. Die Emissionen an CSB werden nach #3 auf 0,05 kg/t und an AOX auf 0,005 g/t abgeschätzt. Achtung: Die Schwermetall und Dioxin/Furan-Emissionsdaten sind ein Aggregat über die gesamte vorgelagerte Prozesskette, d.h nicht nur die des Oxygenstahlwerks ! (Daten nach ÖKO 2001) Auslastung: 5000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Metalle - Eisen/Stahl gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2000 Lebensdauer: 20a Leistung: 1t/h Nutzungsgrad: 107% Produkt: Metalle - Eisen/Stahl
Oxygen- bzw. Sauerstoff- bzw. Blasstahlwerk: Als Blasstahlverfahren werden das LD- oder das OBM-Verfahren eingesetzt. In beiden wird Roheisen unter Zusatz von Schrott durch Sauerstoff in Stahl umgewandelt. Der Sauerstoff oxidiert die Roheisenbegleiter Kohlenstoff, Schwefel, Phosphor und Mangan unter Wärmeentwicklung. Die festen Oxide werden in die Schlacke eingebunden. Die genannten Verfahren unterscheiden sich durch die Technik der Einbringung von Sauerstoff in das flüssige Eisenbad. Beim LD-Verfahren wird der Sauerstoff von oben aufgeblasen, beim OBM-Verfahren wird der Sauerstoff über den Boden eingedüst. Alle Daten beziehen sich auf Deutschland. Allokation: keine Genese der Daten: Aus veröffentlichen ökobilanziellen Studien konnten folgende Daten zur Materialbilanz zusammengetragen werden Tabelle01 Materialbilanz Aufblasstahl verschiedene Studien. Klöckner 1980 KFA 1989 WIKUE 1993 BUWAL 1990 GEMIS Input Roheisen 820 1080 961 863 934 Schrott 280 60 172 162 180 Kalk 60 90 50 81 50 Sauerstoff 70 74 81 k.A. 70 Summe 1230 1303 1264 1106 1234 Output Stahl 1000 1000 1000 1000 1000 Schlacke 115 144 136 97 110 Konvertergas 100 111 97 k.A. 100 Stäube 15 14 31 k.A. 15 Summe 1230 1270 1264 1097 1225 Aus der Aufstellung wird deutlich, daß unterschiedliche Angaben zum Input vorliegen. Besonders relevant ist die eingesetzte Roheisen- und Schrottmenge. Hier zeichnen sich Differenzen ab. In GEMIS ist die Einsatzmenge von Roheisen und Schrott aus #1 ermittelt worden. Dabei erreicht der Schrotteinsatz mit ca. 180 kg/t Stahl nicht die anlagentechnischen Angaben von 200 kg/t Stahl. Die Stoffe aus der Oxidation mit 70 kg Sauerstoff /tP bilden das Konvertergas. Kalk wird nach #1 mit 50 kg/t Stahl eingesetzt. Die Daten entsprechen den Angaben anderer Bilanzen. Es werden keine Energieträger eingesetzt. Der Wärmegewinn resultiert aus der Oxidation der Eisenbegleiter Kohlenstoff, Schwefel, Mangan etc.. Emissionen: Die gasförmigen Emissionen über das Koverterabgas von 0,08 kg NO2 / t Stahl, 0,175 kg Staub / t und 11,5 kg CO /t werden aus #2 übernommen Der Prozesswasserverbrauch beträgt nach #3 rund 2 m3/ t und der Kühlwasserverbrauch 1 m3/t. Die Emissionen an CSB werden nach #3 auf 0,05 kg/t und an AOX auf 0,005 g/t abgeschätzt. Achtung: Die Schwermetall und Dioxin/Furan-Emissionsdaten sind ein Aggregat über die gesamte vorgelagerte Prozesskette, d.h nicht nur die des Oxygenstahlwerks ! (Daten nach ÖKO 2001) Auslastung: 5000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Metalle - Eisen/Stahl gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2005 Lebensdauer: 20a Leistung: 1t/h Nutzungsgrad: 107% Produkt: Metalle - Eisen/Stahl
Oxygen- bzw. Sauerstoff- bzw. Blasstahlwerk: Als Blasstahlverfahren werden das LD- oder das OBM-Verfahren eingesetzt. In beiden wird Roheisen unter Zusatz von Schrott durch Sauerstoff in Stahl umgewandelt. Der Sauerstoff oxidiert die Roheisenbegleiter Kohlenstoff, Schwefel, Phosphor und Mangan unter Wärmeentwicklung. Die festen Oxide werden in die Schlacke eingebunden. Die genannten Verfahren unterscheiden sich durch die Technik der Einbringung von Sauerstoff in das flüssige Eisenbad. Beim LD-Verfahren wird der Sauerstoff von oben aufgeblasen, beim OBM-Verfahren wird der Sauerstoff über den Boden eingedüst. Alle Daten beziehen sich auf Deutschland. Allokation: keine Genese der Daten: Aus veröffentlichen ökobilanziellen Studien konnten folgende Daten zur Materialbilanz zusammengetragen werden Tabelle01 Materialbilanz Aufblasstahl verschiedene Studien. Klöckner 1980 KFA 1989 WIKUE 1993 BUWAL 1990 GEMIS Input Roheisen 820 1080 961 863 934 Schrott 280 60 172 162 180 Kalk 60 90 50 81 50 Sauerstoff 70 74 81 k.A. 70 Summe 1230 1303 1264 1106 1234 Output Stahl 1000 1000 1000 1000 1000 Schlacke 115 144 136 97 110 Konvertergas 100 111 97 k.A. 100 Stäube 15 14 31 k.A. 15 Summe 1230 1270 1264 1097 1225 Aus der Aufstellung wird deutlich, daß unterschiedliche Angaben zum Input vorliegen. Besonders relevant ist die eingesetzte Roheisen- und Schrottmenge. Hier zeichnen sich Differenzen ab. In GEMIS ist die Einsatzmenge von Roheisen und Schrott aus #1 ermittelt worden. Dabei erreicht der Schrotteinsatz mit ca. 180 kg/t Stahl nicht die anlagentechnischen Angaben von 200 kg/t Stahl. Die Stoffe aus der Oxidation mit 70 kg Sauerstoff /tP bilden das Konvertergas. Kalk wird nach #1 mit 50 kg/t Stahl eingesetzt. Die Daten entsprechen den Angaben anderer Bilanzen. Es werden keine Energieträger eingesetzt. Der Wärmegewinn resultiert aus der Oxidation der Eisenbegleiter Kohlenstoff, Schwefel, Mangan etc.. Emissionen: Die gasförmigen Emissionen über das Koverterabgas von 0,08 kg NO2 / t Stahl, 0,175 kg Staub / t und 11,5 kg CO /t werden aus #2 übernommen Der Prozesswasserverbrauch beträgt nach #3 rund 2 m3/ t und der Kühlwasserverbrauch 1 m3/t. Die Emissionen an CSB werden nach #3 auf 0,05 kg/t und an AOX auf 0,005 g/t abgeschätzt. Achtung: Die Schwermetall und Dioxin/Furan-Emissionsdaten sind ein Aggregat über die gesamte vorgelagerte Prozesskette, d.h nicht nur die des Oxygenstahlwerks ! (Daten nach ÖKO 2001) Auslastung: 5000h/a Brenn-/Einsatzstoff: Metalle - Eisen/Stahl gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2015 Lebensdauer: 20a Leistung: 1t/h Nutzungsgrad: 107% Produkt: Metalle - Eisen/Stahl
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 31 |
| Europa | 4 |
| Land | 1 |
| Weitere | 1 |
| Wissenschaft | 7 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 24 |
| Text | 9 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 2 |
| Offen | 24 |
| Unbekannt | 7 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 29 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 7 |
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| Dokument | 8 |
| Keine | 13 |
| Webseite | 12 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 28 |
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| Luft | 28 |
| Mensch und Umwelt | 33 |
| Wasser | 28 |
| Weitere | 32 |