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Förderung nachhaltigen Grundwassermanagements für landwirtschaftliche Nutzung in ländlichen Gebieten Karakalpakstans, Usbekistan

Förderung nachhaltigen Grundwassermanagements für landwirtschaftliche Nutzung in ländlichen Gebieten Karakalpakstans, Usbekistan, Teilprojekt : Grundwassermanagement und Projektkoordinierung

BiodivERsA, Gesellschaftliche Synergien und Trade-offs zwischen Biodiversitätserhalt, Klimaschutz und landwirtschaftlicher Nutzung von Mooren in einer eutrophierten Umwelt (PRINCESS)

Untersuchungen zur Ermittlung der Wirkungen von präventiven Hochwasserschutzmaßnahmen im Rahmen des Nationalen Hochwasserschutzprogramms

Das 'Nationale Hochwasserschutzprogramm (NHWSP) -Kriterien und Bewertungsmaßstäbe für die Identifikation und Priorisierung von wirksamen Maßnahmen und Liste der prioritären Maßnahmen zur Verbesserung desPräventiven Hochwasserschutzes'wurde bei der 83. Umweltministerkonferenz am 24.10.2014 in Heidelberg beschlossen. Die Priorisierung der Maßnahmen soll jährlich durch die LAWA und Vertreter des Bundes unter anderem entsprechend den Kriterien Realisierbarkeit, Effizienz und Wirkung für den Naturraum festgelegt werden. Das Vorhaben soll dazu dienen, die von den Ländern gemeldeten Maßnahmen flussgebietsweise im Hinblick auf ihre Wirksamkeit einzeln und im Verbund zu plausibilisieren. Damit sollen gemeinsame Ansätze zur Wirkungsabschätzung der Maßnahmen bundesweit erarbeitet werden. Vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen soll eine Datengrundlage für eine mögliche Priorisierung der Maßnahmen im Zeitverlauf geschaffen werden. Darüber hinaus soll der Bund befähigt werden, eigene Vorstellungen bzgl. möglicher überregionaler Hochwasserschutzmaßnahmen zu entwickeln & ggf. im Rahmen der jährlichen Fortschreibung des Programms in den Prozess einzuspeisen.Damit ist das Projekt geeignet, wesentliche Informationen für einen effizienten Hochwasserschutz und zielgenauen Mitteleinsatz zu liefern und somit den Bund wesentlich bei der Koordinierungsfunktion im Rahmen der Umsetzung des NHWSP zu unterstützen und zu stärken. Es ist eine enge fachliche Abstimmung mit den Ländern geplant. Hierzu wird ein Projektbeirat eingerichtet.

Planspiel Mantelverordnung (Aspekte der Kreislaufwirtschaft und des Bodenschutzes) - Planspiel mit dem Ziel einer Gesetzesfolgenabschätzung zu den Auswirkungen der Mantelverordnung (aktuelle Entwurfsfassung)

Um u.a. Befürchtungen über mögliche Stoffstromverschiebungen von einer bislang zulässigen Verwertung hin zu einer Beseitigung bei Anwendung der MantelV zu begegnen, beabsichtigt das BMUB ein Planspiel durchzuführen. Mit diesem Planspiel soll auch die Vollzugstauglichkeit der vorgesehenen Regelungen in der MantelV unter besonderer Berücksichtigung der EBV und der Änderung der BBodSchV auf den Prüfstand gestellt und deren Folgen einschließlich der Schätzung des Erfüllungsaufwands für die Wirtschaft, die Verwaltung und den Bürger dargestellt werden. Je nach Grenzwertsetzung und zulässiger Einbauweise könnten sich Änderungen der Materialströme für die Verwertung / Beseitigung im Vergleich zu den jetzigen Verwertungswegen ergeben. Für die Durchführung des Planspiels sollen verschiedene Fallkonstellationen betrachtet werden. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen maßgeblich RC-Baustoffe, Bau- und Abbruchabfälle sowie Bodenaushub betrachtet werden. Für jede Fallkonstellation sollen für die in Frage kommenden Materialströme anhand der Werte des dritten Arbeitsentwurfs der MantelV im Vergleich zur bisherigen Rechts- und Sachlage bestimmt werden, ob und wie sich das Verhältnis Verwertung / Beseitigung ändert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Vollzug in den Ländern teilweise unterschiedlich ist. Insofern sind mögliche 'Referenzländer'auszuwählen. Darüber hinaus soll für jede Fallkonstellation der sich verändernde Aufwand für die beteiligten Unternehmen, Bauherren, Aufsichts- und Genehmigungsbehörden sowie der Aufwand für Probenahme und Analyse quantifiziert werden. Die erforderlichen Daten über die relevanten Stoffströme sind vor allem bei den Verbänden / Unternehmen aus den jeweiligen Branchen zu erfragen.Die gesammelten Daten sollen eine klare Messdatenlage generieren, die es erlaubt, eine Bewertung der Stoffströme nach derzeitiger Sachlage im Vergleich zu künftigen Regelungen nach der MantelV sowie eine entsprechende Folgenabschätzung durchzuführen. Zusätzlich sind bei nicht ausreichender Datengrundlage für einzelne Fallunterscheidungen gezielte und repräsentative Untersuchungen durchzuführen. Ergänzende Untersuchungen sind für die Fallgestaltung 'Bodenmaterial aus Baugruben'vorgesehen. Für den Bereich der EBV könnten weitestgehend valide Daten zu den relevanten Stoffströmen zur Verfügung stehen. Aber auch hier muss entsprechend geprüft werden.

SOTEC-radio: Konzepte und Maßnahmen zum Umgang mit sozio-technischen Herausforderungen bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle, Teilprojekt B

Ziel des Vorhabens ist es aufzuzeigen, wie die soziotechnischen Herausforderungen bei der Endlagerung analytisch sinnvoll erfasst, beschrieben und bewertet werden können und wie sich die Wechselwirkungen zwischen Technik und Sozialem gestalten. Dazu wird ein differenziertes, systematisiertes Verständnis soziotechnischer Zusammenhänge und Herausforderungen entwickelt und fortgeschrieben. Darauf aufbauend werden als wichtiges Orientierungswissen wissenschaftliche Konzepte für die Analyse der soziotechnischen Herausforderungen erarbeitet. Im Ergebnis werden außerdem Handlungsempfehlungen für die Politik zum Umgang mit soziotechnischen Herausforderungen in Governance- und Management-Strukturen entwickelt. Durch verschiedene Disseminations- und Schulungsmaßnahmen trägt das Projekt auch zum Kompetenzerhalt, zur Nachwuchsförderung und zur Pflege internationaler Kooperationen bei. Das ITAS befasst sich weiter mit der Frage, wie über die sehr langen Zeiträume, über die ein Zwischenlager betrieben sowie ein Tiefenlager gebaut, gefüllt und geschlossen wird, Entscheidungsfähigkeit erhalten bleiben kann. Diese so genannte 'Long-term Governance' umfasst sowohl die Frage des technischen Kompetenzerhalts als auch die Frage, wie sich die zuständigen Institutionen an wandelnde Rahmenbedingungen anpassen können, damit auch in mehreren Jahrhunderten bei Entscheidungen noch das Gemeinwohl im Vordergrund steht. Dabei werden die Rollen und das Zusammenwirken von Behörden, politischen Entscheidungsträgern, der Industrie und der interessierten Öffentlichkeit untersucht.

SOTEC-radio: Konzepte und Maßnahmen zum Umgang mit sozio-technischen Herausforderungen bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle, Teilprojekt C

Ziel des Vorhabens ist es, aufzeigen, wie die soziotechnischen Herausforderungen bei der Endlagerung analytisch sinnvoll erfasst, beschrieben und bewertet werden können und wie sich die Wechselwirkungen zwischen Technik und Sozialem gestalten. Dazu wird ein differenziertes, systematisiertes Verständnis soziotechnischer Zusammenhänge und Herausforderungen entwickelt und fortgeschrieben. Darauf aufbauend werden als wichtiges Orientierungswissen wissenschaftliche Konzepte für die Analyse der soziotechnischen Herausforderungen erarbeitet. Im Ergebnis werden außerdem Handlungsempfehlungen für die Politik zum Umgang mit soziotechnischen Herausforderungen in Governance- und Managementstrukturen entwickelt. Durch verschiedene Disseminationsmaßnahmen trägt das Projekt zudem zum Kompetenzerhalt, zur Nachwuchsförderung und Pflege internationaler Kooperationen bei. In dem Forschungsverbund fokussiert das Forschungszentrum für Umweltpolitik / Freie Universität Berlin insbesondere die Themenfelder 'Regulierung und Interdependenzen'. In diesem Kontext werden die Einflüsse, Pfadabhängigkeiten, Konflikte sowie politischen Veränderungen bei der Zwischen- und Endlagerung analysiert. Des Weiteren werden die Wechselwirkungen zwischen den Institutionen auf den unterschiedlichen politisch-territorialen Ebenen (Kommunen, Bundesländer, Bund, EU und internationale Ebene) ebenso wie die Wechselwirkungen verschiedener Politikinstrumente untersucht.

Aufbau eines Forschungskonsortiums zur Bewertung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Diversität in brasilianischen Agrar- und Waldlandschaften - Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen

Begleitforschung und Prozessbegleitung zum Klimaschutzplan NRW

Das Wuppertal Institut hat im Auftrag des Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) NRW gemeinsam mit der IFOK GmbH ein Partizipationskonzept für die Erstellung des Klimaschutzplans NRW entwickelt. Der Klimaschutzplan soll die im Klimaschutzgesetz des Landes vorgegebenen Ziele spezifizieren und einen Weg aufzeigen, wie diese bis zur Mitte der Jahrhunderts umgesetzt werden können. Über das Partizipationskonzept sollen die relevanten Stakeholder in NRW (Unternehmen, Verbraucherverbände, Gewerkschaften etc.) in die Auswahl und Bewertung von Klimaschutzmaßnahmen zur Erreichung der Emissionsminderungs- und Anpassungsziele direkt eingebunden werden. Das Wuppertal Institut ist ergänzend zur Konzepterstellung beauftragt worden die inhaltliche Prozessbegleitung zum Klimaschutzplan NRW durchzuführen. Zentrale Bestandteile dieses Projektes sind die Erstellung einer Übersicht über die Auswirkungen der Politiken auf EU- und nationaler Ebene auf NRW, eine Darstellung der rechtlichen Handlungsmöglichkeiten des Landes NRW im Bereich Klimaschutz, die vertiefende Analyse und Bewertung der Minderungspotenziale im Land sowie die inhaltliche Begleitung der Arbeitsgruppensitzungen der Stakeholder zur Erstellung des Klimaschutzplanes.

Langzeitwirkungen und Effektivierung der Städtebauförderung

Im Zuge der Entwicklung einer nationalen Stadtentwicklungspolitik wurde die wirksamere Gestaltung der Förderprogramme gefordert. Vor diesem Hintergrund hat das Forschungsprojekt die langfristigen Wirkungen der städtebaulichen Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen untersucht und Effektivierungspotenziale aufgezeigt. Die Städtebauförderung in Deutschland gilt als Erfolgsmodell. Das haben unterschiedliche Untersuchungen immer wieder eindrucksvoll gezeigt. Hierbei sind auch diejenigen Untersuchungen relevant, die die ökonomischen Wirkungen der öffentlichen Fördermittel in diesem Politikbereich diskutieren. Obgleich die Städtebauförderung und die mit städtebaulichen Sanierungsgebieten einhergehenden steuerlichen Förderungen wirksame Instrumente zur Stimulierung privater Investitionstätigkeit sein können, wurden erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Phasen der Städtebauförderung und vor allem den subsumierten Programmen festgestellt. Nicht nur die ökonomischen Effekte öffentlicher Förderung weichen stark voneinander ab, sondern auch die darüber hinausgehenden sozialen und ökologischen Wirkungen unterscheiden sich zum Teil deutlich. Ziel des Forschungsprojektes war es daher, die langfristigen Effekte von Sanierungsmaßnahmen zu analysieren. Darauf aufbauend wurden Handlungsempfehlungen formuliert, die auf die Effektivierung der Städtebauförderung und besonders auf die Abstimmung von Bund, Ländern und Kommunen, das Monitoring und Controlling der Maßnahmen sowie das Finanzmanagement zielen.

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