Das Projekt "Grundlagen der chemischen Sensorik mit Festkoerper-Ionenleitern, Phase II: Ueberfuehrung der Grundlagenerkenntnisse in anwendungsrelevante Ergebnisse, Verbundprojekt, Chemische Sensoren mit Festkoerperionenleitern" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Forschung und Technologie. Es wird/wurde ausgeführt durch: Universität Tübingen, Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, Abteilung Analytische Chemie.Auf der Basis fester Ionenleiter sollen reproduzierbare, spezifische und schnell ansprechende mikroionische chemische Sensoren entwickelt werden. Dazu werden einerseits bekannte ionenleitende Materialien als optimierte Einkristall-, Duennschicht-, Dickschicht- und Sinterstrukturen eingesetzt. Andererseits werden neue Elektrodenmaterialien mit Elektronen- oder gemischter Leitung durch Variation von Substanzen und Elektrodengeometrien optimiert. Die Untersuchungen und Sensorentwicklungen sollen mit 2 Schwerpunkten erfolgen: einerseits sollen Sauerstoff-Sensoren auf der Basis von ZrO2 und TiO2 hergestellt, untersucht und als Prototypen vorgestellt werden. Analog dazu soll ein Kohlendioxid-Sensor auf der Basis von Na2CO3 entwickelt werden. Andererseits sollen auf molekularer Ebene Sensoreigenschaften dieser und auch neuer Materialien wie LaF3, beta-Alumina und Perowskite mit definierten Elektroden aufgeklaert werden mit dem Ziel, ein systematisches Konzept fuer die Entwicklung neuer Modell-Sensorstrukturen zu erarbeiten. Zur Fehlerdiagnostik, Optimierung und Aufklaerung von Struktur und Wirkungsweise der Sensoren sollen vergleichend zu den elektrischen Untersuchungen spektroskopische Untersuchungen eingesetzt werden.