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Ausschlusskulisse der Biotopkartierung (Phase 2 von 2016)

Die Ausschlusskulisse wurde durch Auswertung von landesweiten Fachdaten erstellt. Die Flächen sind im Zuge der landesweiten Biotopkartierung nicht zu begutachten oder zu kartieren. Zugrundeliegende Fachdaten: 1 / Daten der Wertgrünlandkartierung aus Phase1 der Biotopkartierung aus dem Jahr 2014 (Shape1) Gesamtdatei (Shape1) Version 1_4 der Wertgrünlandkartierung 2014. 2 / Seen (soweit vom Seenmonitoring erfasst) => Shape wurde von der Abt. 4, Dez. 43 erstellt 74 Seen, die bis 2019 im Rahmen des Seenmonitorings durch Dez. 43 erfasst werden (74 von insgesamt 94 werden im Seenmonitoring erfasst). Für die Ausschlusskulisse benennt Dez. 43 die Seen (s. Protokoll 04.04.14). Die Abgrenzung der Kartierfläche erfolgt anhand der Außengrenzen der an das Gewässer gebundenen Biotoptypen (z. B. Röhricht, Bruchwald). Innerhalb dieser Grenzen kartiert das Dez. 43. Außerhalb schließt die landesweite Biotopkartierung direkt an diese Geometrien an. 3 / Nationalpark einschl. 160m-Streifen und Inseln und Halligen wurden vollständig ausgeschnitten. Zudem erfolgte Anpassung an die Küstenlinie an der Ostseeseite und die Elemenierung der Hafenanlagen. Gesamtgebiet des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer incl. eines zum Festlandsockel anschließenden deichseitigen 160m-Streifens (Streifen wurde durch ¿Pufferung¿ erzeugt). Vollständig ausgeschnitten wurden zusätzlich die gesamten Nordfriesischen Inseln und Halligen. In Teilen wurden von Hand noch die Grenzen an Deichlinien angepasst sowie Ostseeflächen und Hafenanlagenherausgenommen. Flächen der Schlei, Eidermündung, Dassower See, Travemündung und die Elbe ohne Elbinseln (alles aus dem Basis_dlm) sind hinzugefügt worden. Die Flächen an der Nordsee sind noch randlich angepassungen vorgenommen worden, damit bei der Verschneidung mit der Prüfkulisse keine kleinen Splitterflächen entstehen. Die Lücke im Wattenmeer vor Helgoland, wurde per Hand geschlossen. 4 / Sämtliche in Schleswig-Holstein gelegenen Militärischen Liegenschaften der Bundeswehr Sämtliche außerhalb und innerhalb der FFH-Gebietskulisse gelegenen Militärischen Liegenschaften. Gem. Einschätzung durch Herrn Kaiser (MELUR, 27.06.2014) wird die Betretung der Liegenschaften mit der Bundeswehr zeitnah nicht zu regeln sein. 5 / HNV-Kartierung - 120 Kacheln a` 1 Quadratkilometer (= 120 Quadratkilometer) Die HNV-Flächen wurden in der Vergangenheit und werden zukünftig in einem eigenständigen Projekt vollständig bearbeitet. 6 / Geometrien des Shape2 aus Phase1 der BK, ohne Hinweis auf Wertbiotope Sämtliche Flächen, welche von den Attributen ¿Biottyp¿, ¿gBT¿ und ¿gBT_Kuer¿, keinen Hinweis auf Wertbiotope geben. Datensatz wurde durch Prüfkulisse abgeschnitten, damit keine Überlagerungen enthalten sind.

Umweltbezogene Nachhaltigkeitsindikatoren und Biodiversitätsindikatoren Klima und Energie (A) Natur und Landschaft (B) Umwelt und Gesundheit (C) Ressourcen und Effizienz (D) Biodiversität

Umweltindikatoren beschreiben den Zustand der Umwelt, die Wirkungen von Handlungen und Maßnahmen und dienen der Bewertung des Trends der Entwicklung der Umweltsituation. Sie sind damit Hilfsmittel für die Umweltpolitik, ermöglichen die Messung ihrer Effizienz und eignen sich für Zielsetzungen. Die Kennzeichnung mit (B) weist auf einen Indikator der Biodiversitätsstrategie Sachsen-Anhalt hin. Das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (LAU) ist Mitglied der Länderinitiative Kernindikatoren (LiKi). Alle LiKi-Mitglieder verwenden einen gemeinsamen Satz von 27 Umweltindikatoren. Die Daten der beteiligten Bundesländer werden einheitlich auf der Website der Länderinitiative präsentiert. Die Links auf dieser Seite führen jeweils zum entsprechenden Indikator auf der LiKi-Website. Das Klima spielt eine Schlüsselrolle im Naturhaushalt, denn alle Lebensvorgänge auf der Erde sind vor allem von Temperatur und Wasser abhängig. Ändert sich das Klima, so hat dies einschneidende und teilweise nicht überschaubare Folgen für Mensch und Umwelt. Durch den Ausstoß von Treibhausgasen verändern wir den Stoffhaushalt der Atmosphäre. Dies wirkt sich auf das globale Klima und damit auch auf die Temperatur und den Wasserhaushalt der Erde aus. Die entscheidende Rolle spielen hierbei der Verbrauch fossiler Energieträger und die damit verbundene Freisetzung von Kohlendioxid bei unserer Versorgung mit Strom, Wärme und Kraftstoffen für den Verkehrssektor. Andererseits ist die Verfügbarkeit von Energie eine der wichtigsten Grundlagen für einen hohen Lebensstandard und alle wirtschaftlichen Aktivitäten. Sie soll künftig durch einen noch schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien in Verbindung mit Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sichergestellt werden. Text mit freundlicher Genehmigung von der Länderinitiative Kernindikatoren LiKi: Klima und Energie übernommen. A1 Temperaturabweichung A2 Klimawandel und Vegetationsentwicklung A3 Kohlendioxidemissionen A4 Energieverbrauch A5 Erneuerbare Energien Die Landschaft ist in Deutschland stark anthropogen geprägt, „Natur“ im eigentlichen Sinne existiert nur noch in Randbereichen. Umso wichtiger ist es, naturnahe Ökosysteme als Lebensraum für Tiere und Pflanzen und als Grundlage für Leben und Gesundheit des Menschen vor weiteren negativen Einflüssen zu schützen und zu erhalten. Wald und landwirtschaftlich genutztes Offenland sind die beiden großen, das Landschaftsbild beherrschenden Lebensraumtypen in Deutschland. Das Spektrum reicht von intensiv bewirtschafteten Grünland, Äckern und Forsten bis zu extensiv genutzten Wiesen und Weiden, Brachen, Heiden, naturnahen Mischwäldern und sich selbst überlassenen Naturwaldzellen. Der hohe Düngemitteleinsatz in der Agrarlandschaft führt zu Eutrophierung und Versauerung der Landschaft durch ein Nährstoffüberangebot. Vor allem an Stickstoffmangel angepasste Pflanzenarten werden langfristig verdrängt. Die daraus resultierende Änderung im Artenspektrum kann sich negativ auf die gesamte Biozönose im Ökosystem auswirken. Auch die fortschreitende Landschaftszerschneidung durch Verkehrswege und Siedlungen schränkt die Lebensräume und Wanderwege vieler Tierarten immer mehr ein. Die Isolierung von Populationen kann das Überleben von Arten gefährden. Oberirdische Binnengewässer wie Seen, Flüsse und Bäche prägen ebenfalls das Landschaftsbild und fungieren sowohl als Erholungsgebiete und Trinkwasserreservoire für den Menschen als auch naturnahe Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Gerade Fließgewässer sind aber oft durch Begradigung und Ausbau in ihrer Struktur stark verändert. Dazu kommt noch die teilweise immer noch hohe Belastung der Gewässer durch kommunale und industrielle Einleiter sowie diffuse Nährstoff- und Pestizideinträge aus der Landwirtschaft. Zum Erhalt der biologischen Vielfalt sind die Einrichtung von Schutzgebieten und eine nachhaltige Land-, Forst- und Wasserwirtschaft elementare Voraussetzungen. Text mit freundlicher Genehmigung von der Länderinitiative Kernindikatoren LiKi: Natur und Landschaft übernommen. B1 Landschaftszerschneidung B2 Artenvielfalt B3 Naturschutzflächen B4 Waldzustand B5 Stickstoff-/ Säureeintrag B6 Stickstoffüberschuss B7 HNV-Flächen B8 Öko Zustand Binnengewässer B9 Gewässerstruktur Vielfältige Umwelteinflüsse wirken auf den Menschen, die sein Wohlbefinden beeinträchtigen und ihn schädigen können. Umweltschutz nützt der nachhaltigen Gesundheitsvorsorge. Klassische Umweltbelastungen durch Luft- und Wasserschadstoffe sowie Lärm werden in der staatlichen Umweltvorsorge relativ gut untersucht, gefährden jedoch nach wie vor die Gesundheit der Menschen. So stellt zum Beispiel die Lärm- und Feinstaubbelastung die zuständigen Institutionen vor wachsende Probleme. Auch neue Strahlungsquellen und immer neue toxische Stoffe stellen eine Herausforderung für Umwelt- und Verbraucherschutz dar. Chemische und biologische Schadstoffe in der Atemluft, in Produkten und in der Nahrung sind hier vor allem zu nennen. Neben den Umweltbelastungen beeinflusst die Lebensweise im weitesten Sinne den Gesundheitszustand der Menschen. Text mit freundlicher Genehmigung von der Länderinitiative Kernindikatoren LiKi: Umwelt und Gesundheit übernommen. C1 Luftqualität C2 Lärmbelastung C3 Verkehrsleistung C4 Erholungsflächen C5 Nitrat im Grundwasser C6 Schwermetalleintrag C7 Hitzebelastung Menschliches Tun ist untrennbar mit der Nutzung natürlicher Ressourcen verbunden. Dies geschieht sowohl bewusst als auch unbewusst und betrifft neben den großen volkswirtschaftlichen Prozessen auch unseren privaten Alltag. Wir benötigen einerseits Rohstoffe zur Herstellung von Gütern, nutzen andererseits aber natürliche Ressourcen auch zur Aufnahme von Emissionen und Abfällen. Sowohl der sparsame Umgang mit Ressourcen als auch die Steigerung der Ressourceneffizienz sind Wege, um nachfolgenden Generationen noch ausreichend Handlungsspielraum zu hinterlassen. Text mit freundlicher Genehmigung von der Länderinitiative Kernindikatoren LiKi: Ressourcen und Effizienz übernommen. D1 Flächenverbrauch D2 Ökologische Landwirtschaft D3 Abfallaufkommen D4 Nachhaltig Wirtschaften D5 Energieproduktivität D6 Rohstoffproduktivität Weitere aktive Indikatoren aus der Biodiversitätsstrategie von Sachsen-Anhalt: Gefährdete Arten Erhaltungszustand FFH-Lebensraumtypen und -Arten Indikator in Vorbereitung: Agrarnaturschutzförderung Ruhende Indikatoren: Anzahl gebietsfremder Tier- und Pflanzenarten Zersiedelung der Landschaft Gentechnik in der Landwirtschaft Letzte Aktualisierung: 13. Februar 2025

Die bundesweit repräsentativen Stichprobenflächen als Instrument für ein Biodiversitätsmonitoring

Die bundesweit repräsentativen Stichprobenflächen (SPF) stellen eine wichtige Basis für ein umfassendes nationales Biodiversitätsmonitoring der Gesamtlandschaft in Deutschland dar. Im Jahr 2004 wurden im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) für das Monitoring häufiger Brutvögel unter Koordination des Dachverbands Deutscher Avifaunisten (DDA) die heute vorliegenden SPF durch das Statistische Bundesamt (StBA) gezogen. Weitere Anwendung hat das Design der SPF seit 2009 im High-Nature-Value(HNV)-Farmland-Monitoring gefunden sowie nachfolgend auch beim Ökosystem-Monitoring und Insektenmonitoring (beide derzeit im Aufbau befindlich). Der vorliegende Artikel beschreibt das Stichprobendesign und das Verfahren der Stichprobenziehung und erläutert am Beispiel des HNV-Farmland-Monitorings die Anwendung der SPF, um Aussagen auf unterschiedlichen Betrachtungsskalen treffen zu können. Zwei Varianten der Schätzung mit unterschiedlichen Rechenwegen werden vorgestellt: der kombinierte Verhältnisschätzer sowie der modifizierte BfN-Schätzer. Mit Hilfe bundesweit vorliegender Fernerkundungsdaten kann beurteilt werden, wie gut die Hochrechnung auf Grundlage von Daten, die im HNV-Farmland-Monitoring auf den SPF erhoben wurden, die Realität für Gesamtdeutschland abbildet. Die Nutzung der SPF durch mehrere Programme des Biodiversitätsmonitorings lässt erwarten, dass zukünftig über die Erkenntnisse aus den einzelnen Monitoringprogrammen hinaus Synergien genutzt werden können und z. B. Hinweise auf Ursachen des Biodiversitätswandels gefunden werden. Dabei ist darauf zu achten, dass es nicht zur gegenseitigen Beeinträchtigung der Monitoringprogramme kommt und die Repräsentativität der SPF erhalten bleibt. So können nach dem Vorbild des Countryside Survey im Vereinigten Königreich die SPF als wichtiges Instrument für das nationale Biodiversitätsmonitoring genutzt werden.

Auswertung der Monitoringdaten zu Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert in Baden-Württemberg – regionale Ergebnisse und Entwicklungen der ersten 15 Kartierungsjahre

Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich seit 2009 an den bundesweiten Kartierungen der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert (High-Nature-Value[HNV]-Farmland-Flächen). Zunächst beschränkten sich die Erfassungen auf 97 jeweils 1 km² große Stichprobenflächen. Seit dem Jahr 2018 wurde der Umfang schrittweise erhöht. Seit 2021 werden insgesamt 372 Stichprobenflächen im vierjährigen Turnus bearbeitet. Der Anteil an Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert lag 2024 landesweit bei 19,4 % der Agrarlandschaftsfläche. Er war damit knapp eineinhalb Mal so hoch wie der gesamtdeutsche Wert und 1,5 Prozentpunkte höher als der Wert für Baden-Württemberg im Jahr 2009. Der größte Teil der HNV-Farmland-Fläche in Baden-Württemberg entfällt auf artenreiches Grünland. Extensiv genutzte Ackerflächen als Teil der HNV-Farmland-Flächen sind hingegen stark rückläufig. Regional werden deutliche Unterschiede sichtbar: Der Schwarzwald erreichte 2024 mit 47,1 % HNV-Farmland-Anteil den höchsten Wert, während sich im Naturraum Donau-Iller-Lech-Platte mit nur 5,8 % der niedrigste Anteil fand. In Biosphärengebieten und der Kulisse der Berggebiete der gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union ist der HNV-Farmland-Anteil wesentlich höher als außerhalb dieser Gebiete in Baden-Württemberg. Eine Auswertung von Förderdaten zeigt, dass Grünland und Streuobstflächen, deren extensive Nutzung über die landesweite Landschaftspflegerichtlinie gefördert wird, zu einem großen Teil als HNV-Farmland kartiert werden. Insgesamt ermöglicht das erweiterte Monitoring detaillierte regionale Auswertungen und zeigt wichtige Handlungsschwerpunkte für den Naturschutz in der Agrarlandschaft auf.

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Nachhaltig handeln in Baden-Württemberg heißt … die Lebensgrundlagen und die vielfältige Natur sowie die einzigartigen Kulturlandschaften des Landes zu schützen und zu erhalten sowie Belastungen für Mensch, Natur und Umwelt auch über das Land hinaus möglichst gering zu halten. Waldzustand Artenvielfalt und Landschaftsqualität Nitrat im Grundwasser Durchgängigkeit der Fließgewässer für Lachse Naturschutzflächen Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert Phosphorfrachten aus Kläranlagen zurück Rund 38 Prozent der Landesfläche Baden-Württembergs sind von Wald bedeckt. Wälder sind ein wichtiger Rohstofflieferant, sie haben eine große Bedeutung für den Biotop- und Artenschutz und sind ein Ort der Erholung und Freizeitgestaltung. Darüber hinaus sind Wälder unverzichtbar für den Boden-, Wasser- und Klimaschutz. Zunächst durch Luftschadstoffe, wird der Wald seit Anfang der 2000er Jahre immer mehr durch die Auswirkungen des Klimawandels belastet. Steigende Temperaturen und häufiger auftretende Dürreperioden belasten die Wälder und machen sie anfällig für Krankheiten und Schädlingsbefall, wobei der langfristige Trend der Klimaerwärmung die Etablierung und massenhafte Vermehrung von Schadstofforganismen, die bislang nur eine geringe Bedeutung in unseren Wäldern gespielt haben, begünstigt [1]. Die Erfassung der Waldschäden basiert auf einer Beurteilung der Baumkronen. Aus der Kombination von Nadel-/Blattverlust und Vergilbung lassen sich sogenannte Schadstufen bestimmen, die einen schnellen und zusammenfassenden Überblick über die Entwicklung des Waldzustands ermöglichen [Waldzustandsbericht 2025]. Die Bewertung des Waldzustandes erfolgt dann in fünf Kombinationsschadstufen (0 = ungeschädigt bis 4 = abgestorben). Dargestellt wird der Anteil deutlich geschädigter Bäume der Stufen 2 bis 4 (mittelstark geschädigt bis abgestorben) in Prozent. Als deutlich geschädigt gelten Bäume, die einen Nadel- beziehungsweise Blattverlust oder einen Anteil der Vergilbung von mehr 25 Prozent aufweisen. Die Waldwirtschaft verfolgt das Ziel, naturnahe, möglichst stabile, arten- und strukturreiche Mischwälder zu fördern. Derartige Wälder lassen ein hohes Maß an Widerstandskraft, Regenerationsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit gegenüber Umweltveränderungen erwarten. Im Jahr 2025 ist ein weiterer Anstieg des Anteils ungeschädigter Bäume (Schadstufe 0) zu verzeichnen. Nach dem bisherigen Tiefststand im Jahr 2022 konnte der Anteil seither jährlich leicht zunehmen. Umgekehrt verringert sich der Anteil der deutlich geschädigten Bäume (Schadstufe 2 bis 4) seit 2022 kontinuierlich und liegt aktuell mit 42 Prozent sogar unter dem Niveau des Trockenjahres 2018. Insgesamt hat sich der Waldzustand in Baden-Württemberg in den letzten 25 Jahren aber erheblich verschlechtert. Ab dem Jahr 2003 ist ein sprunghafter Anstieg an deutlich geschädigten Bäume zu beobachten. Besonders der Anteil an stark geschädigten Bäumen (Schadstufe 3) hat sich seitdem auf einem hohen Niveau stabilisiert. Die Trockenjahre ab 2018 führten zu einer Verschärfung der Waldschäden, die in dieser Zeit Höchstwerte erreichten. Seit etwa zwei Jahren ist eine leichte Verbesserung der Situation zu verzeichnen, die sich in diesem Jahr fortsetzt [1]. Waldzustandsbericht 2025 Baden-Württemberg Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2025 Deutschland Vielfältige Informationen rund um den Wald auf den Seiten der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg Hintergrundinformationen zur Erhebung des Waldzustandes und alle Waldzustandsberichte für Baden-Württemberg zum Download Ergebnisse der Bundeswaldinventur für Baden-Württemberg Die Waldstrategie Baden-Württemberg [1] Waldzustandsbericht 2025 Baden-Württemberg. Herausgeber: Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA). https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/publikation/did/waldzustandsbericht-fuer-baden-wuerttemberg-2025 nach oben Vögel eignen sich als Zeiger für den Zustand unserer Natur und Landschaft. Der Rückgang von Goldammer, Feldlerche und Feldsperling zeigt, dass die Lebensbedingungen für Feldvogelarten weiterhin große Defizite aufzeigen. Der Indikator Artenvielfalt und Landschaftsqualität bezieht sich auf den Zustand der Normallandschaft. Diese ist die genutzte und nicht besonders geschützte Landschaft, die über 90 Prozent der Fläche Deutschlands ausmacht. Dargestellt wird die quantitative Bestandsentwicklung repräsentativer Vogelarten. Die Daten werden aus dem seit 1992 laufenden „Monitoring häufiger Brutvögel“ (MhB) ermittelt. Ausgewählte Brutvögel stehen stellvertretend für den Zustand der Artenvielfalt in unterschiedlichen Landschaftstypen und spiegeln mittelbar die Nachhaltigkeit der Landnutzung wider. Der Landesindikator Baden-Württemberg besteht aus den vier Teilindikatoren Agrarland, Wälder, Siedlungen und Binnengewässer. Feldlerche, Feldsperling und Goldammer sind potenzielle Indikatorarten des Teilindikators Agrarland Baden-Württemberg. Der jeweilige Bestandsindex wird hier exemplarisch dargestellt. Der Rückgang der Biodiversität in den Agrarökosystemen des Landes soll gestoppt und für die typischen Arten der Agrarlandschaft soll ein Aufwärtstrend erreicht werden. Ein konkretes Ziel ist für diesen Indikator nicht definiert. Informationen zum Brutvogelmonitoring auf den Seiten der LUBW Monitoring-Programme auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) Monitoring häufiger Brutvögel auf der Seite des NABU-Vogelschutzzentrums MössingenMonitoring mittelhäufiger und seltener Brutvogelarten auf den Seiten der Ornithologischen Gesellschaft Baden-Württembergs (OGBW) e. V. nach oben Im Jahr 2024 wurde an 6 von 119 Messstellen in Baden-Württemberg der Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter Nitrat nicht eingehalten. Langfristig zeigt die Nitratbelastung des Grundwassers einen rückläufigen Trend. Das Ziel in Baden-Württemberg ist die Erhaltung eines guten Zustands des Grundwassers gemäß Wasserrahmenrichtlinie bzw. der Grundwasserverordnung . Dazu darf die Nitratkonzentration 50 Milligramm pro Liter nicht überschreiten. Hintergrundinformationen zum Grundwasserüberwachung und Daten zum Download Wasserrahmenrichtlinie Verordnung zum Schutz des Grundwassers (Grundwasserverordnung - GrwV) nach oben Um alle Laichhabitate und Jungfischlebensräume zu erschließen, ist die weitere Herstellung der aufwärtsgerichteten Durchgängigkeit bis zum Zielwert 100 Prozent erforderlich. Im Jahr 2025 sind bereits 56 Prozent der insgesamt 247 für den Lachs relevanten Querbauwerke im Rheineinzugsgebiet Baden-Württembergs aufwärts durchgängig gestaltet. Erste Erfolge bei der Wiederansiedlung des Lachses konnten bereits festgestellt werden. Die Durchgängigkeit im Wiederansiedlungsgebiet wird schrittweise verbessert, damit werden zunehmend ehemalige Lebensräume für den Lachs wieder erschlossen. Inzwischen kann in allen Programmgewässern eine natürliche Reproduktion des Lachses regelmäßig nachgewiesen werden. Die vollständige Herstellung der aufwärts gerichteten Durchgängigkeit ist erforderlich, um alle Laichhabitate und Jungfischlebensräume für den Lachs zu erschließen. Außerdem muss die Durchgängigkeit für die Abwärtswanderung der Lachse auf ihrem Weg zum Meer ebenfalls dringend verbessert werden. Es besteht somit noch erheblicher Handlungsbedarf in Baden-Württemberg. nach oben Der Anteil der Naturschutzflächen an der Landesfläche Baden-Württembergs liegt bei 2,8 Prozent. Den Erfolgen des Natur- und Artenschutzes durch die Ausweitung der Naturschutzflächen steht eine wachsende Gefährdung ehemals sehr häufiger Arten der Normallandschaften außerhalb geschützter Landschaftsbestandteile gegenüber. Um die biologische Vielfalt nachhaltig zu sichern, sind ausreichend große Flächen erforderlich, auf denen sich die Natur ohne belastende Eingriffe des Menschen entfalten kann. Dargestellt ist der Anteil der bundeseinheitlich nach Naturschutzrecht streng geschützten Gebiete (Naturschutzgebiete, Kern- und Pflegezonen der Nationalparke und des Biosphärenreservates) an der Landesfläche in Prozent. Für diesen Indikator ist in Baden-Württemberg kein Zielwert definiert. Der Anteil der Naturschutzflächen an der Landesfläche liegt aktuell bei 2,8 Prozent. Die Ausweisung des Nationalparks Schwarzwald im Jahr 2014 hatte zur letzten deutlichen Ausweitung der Naturschutzflächen in Baden-Württemberg geführt. Schutzgebietsverzeichnis nach oben Seit Mitte der 2010er Jahre zeigt sich ein steigender Trend, der sich vor allem auf eine Zunahme der Flächen mit sehr hohem und äußerst hohem Naturwert stützt. In den letzten fünf Jahren sind die Zuwächse an Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert nur noch gering. In der Agrarlandlandschaft sind naturnahe Landschaftselemente sowie extensiv genutzte Flächen von großer Bedeutung für den Schutz der biologischen Vielfalt. Durch die systematische Erfassung von Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert (High Nature Value Farmland-Flächen, HNV Farmland-Flächen) können Auswirkungen unter anderem der Agrarpolitik in Hinblick auf die Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft aufgezeigt werden. Anteil der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert an der gesamten Landwirtschaftsfläche in Prozent. Es wird unterschieden zwischen Flächen mit äußerst hohem (Stufe I), sehr hohem (Stufe II) und mäßig hohem Naturwert (Stufe III). Baden-Württemberg will die Landwirtschaft stärker im Sinne der Nachhaltigkeit sowie der Erhaltung der Biodiversität entwickeln. Ein Zielwert ist für Baden-Württemberg nicht definiert. Im Jahr 2024 lag der Anteil von Landwirtschaftsflächen mit einem hohen Naturwert (High Nature Value Farmland-Flächen, HNV Farmland-Flächen) in Baden-Württemberg bei 19,4 Prozent der gesamten Agrarlandschaftsfläche. Nach der ersten Erhebung im Jahr 2009 war zunächst ein Rückgang der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert zu beobachten. Mitte der 2010er Jahre wurde diese Entwicklung gestoppt und seither zeigt sich ein insgesamt steigender Trend, der sich vor allem auf eine Zunahme der Flächen mit sehr hohem und äußerst hohem Naturwert stützt. Seiten der LUBW zu Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert nach oben Seit 2010 konnten die Jahresfrachten an Gesamtphosphor aus Kläranlagen auf weniger als die Hälfte reduziert werden. Die Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlämmen bewahrt diesen Grundstoff für die Düngemittelherstellung und die chemische Industrie. Dargestellt wird die über kommunale Kläranlagen in Gewässer eingeleitete Jahresfracht an Gesamtphosphor in Tonnen pro Jahr. Der Summenparameter Gesamtphosphor (P ges ) umfasst im Abwasser alle organischen Phosphorverbindungen und die anorganischen Phosphorverbindungen ortho-Phosphat-Phosphor sowie Polyphosphate. Im „ Handlungskonzeptes Abwasser “ wird die weitergehende Phosphor-Elimination dort angestrebt, wo aufgrund der über Kläranlagen eingetragenen Phosphorverbindungen die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie verfehlt werden. Seit 2010 konnten die Jahresfrachten an Gesamtphosphor mehr als halbiert werden. In den Jahren 2010 bis 2015 wurden zunächst im defizitären Neckargebiet Kläranlagenmaßnahmen zur Reduktion der Phosphatfrachten durchgeführt. In den folgenden Jahren wurden die Maßnahmen auf andere Gebiete im Land ausgeweitet. Ab 2029 sind grundsätzlich alle Betreiber von kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen unabhängig von der jeweiligen Ausbaugröße zu einer Phosphorrückgewinnung aus dem Klärschlamm verpflichtet [ AbfKlärV ]. Aktuell (2024) wird in 75 Prozent der Kläranlagen in Baden-Württemberg eine Phosphor-Elimination durchgeführt. Vor allem kleine Anlagen mit weniger als 5000 angeschlossenen Einwohnerinnen und Einwohnern verfügen zum Teil noch nicht über Anlagen zur Phosphor-Abscheidung [3]. Lagebericht Kommunalabwasser 2023 Kompetenzzentrum Spurenstoffe Bericht Spurenstoffinventar 2023 [2] Pressemitteilung des Umweltministeriums zum 10. Phosphorkongress im November 2024. https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/presse/pressemitteilung/pid/phosphor-ressourcen-vor-ort-nutzen-jetzt-handeln?highlight=phosphor [3] 50. Leistungsnachweis der kommunalen Kläranlagen in Baden-Württemberg. https://www.dwa-bw.de/files/_media/content/PDFs/LV_Baden-Wuerttemberg/Homepage/BW-Dokumente/Homepage%202013/Nachbarschaften/LN%202024_Bericht_Teil%201%20und%202_2024_FINAL_4.pdf nach oben

Insektenmonitoring 1. Auswertungen und Ergebnisse

​ Insekten werden, wenn überhaupt, von uns Menschen meist emotional entweder negativ als lästig und schädlich oder positiv als ästhetisch reizvoll und fleißig wahrgenommen, je nachdem, ob es sich nun um Mücken und Blattläuse oder Schmetterlinge und Bienen handelt. Tatsächlich übernehmen Insekten jedoch aufgrund ihrer enormen Vielfalt und Masse essentielle Schlüsselfunktionen in Ökosystemen. Sie sind unverzichtbar für das menschliche Leben, indem sie z. B. den Großteil unserer Nutzpflanzen bestäuben und wesentlich zur Fruchtbarkeit der Böden beitragen. Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass der starke Rückgang der Insektenbestände Anlass zur Besorgnis gibt. In Reaktion auf diese Entwicklung und die insgesamt zunehmende Bedrohung der Biodiversität beschloss die Landesregierung von Baden-Württemberg das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt. In dessen Rahmen werden seit 2018 auch Grundlagendaten zu den Insektenbeständen im Land erhoben. Die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) baut seit 2018 ein landesweites Insektenmonitoring auf. Ausgewählte Insektengruppen werden mit standardisierten Methoden in regelmäßigen Zeitabständen erfasst. ​ „Früher gab es mehr Schmetterlinge!“ - dieser Aussage würden viele Menschen zustimmen. Datenreihen, die diese Vermutung für ein größeres Gebiet oder gar ein Bundesland systematisch untermauern, gibt es jedoch kaum. Das Insektenmonitoring soll deshalb erstmals statistisch belastbare und repräsentative Daten zu den in Baden-Württemberg lebenden Insekten liefern. Zuerst geht es darum, eine Datenbasis zu schaffen. Auf repräsentativen Probeflächen soll erfasst werden, welche Arten ausgewählter Insektengruppen mit welcher Häufigkeit vorkommen. Aufbauend auf dieser Grundlage sollen dann in regelmäßigen Abständen die Erhebungen am jeweils selben Ort mit derselben Methodik wiederholt werden. Dies wird voraussichtlich langfristig Aussagen zu den Entwicklungstrends der Insektenbestände ermöglichen. Die so gewonnenen Datenreihen können Auskunft darüber geben, wie sich z. B. Biomasse auf den Probeflächen (Gewicht aller gefangenen Individuen) sowie Anzahl und Artenspektrum von Insekten ändern. Daraus lassen sich wiederum Rückschlüsse auf die Einflussfaktoren, wie Lebensraumverlust, Landnutzung oder Klimawandel, ziehen. Das Monitoringdesign ist nicht dazu gedacht und geeignet, Umweltveränderungen und deren Folgen an einem speziellen Ort detailliert zu verfolgen. Vielmehr messen die Dauerbeobachtungen damit sozusagen den „Puls“ der Insektenbiodiversität im Land. Dadurch werden ein frühzeitiges Eingreifen und eine flexible Steuerung von Förder- und Schutzmaßnahmen ermöglicht. Aktuellen Forschungen zufolge beschränken sich die Bestandsrückgänge der Insekten inzwischen nicht mehr nur auf seltene Arten, die oft relativ gut untersucht sind. Die Rückgänge betreffen vermehrt auch weit verbreitete ehemals häufige Arten, wie z. B. bestimmte Hummeln und Wildbienen. Gerade diese Arten, deren Vorhandensein bisher oft als selbstverständlich betrachtet wurde, erbringen über ihre enorme Zahl auch in der Kulturlandschaft essentielle Ökosystemleistungen, auf die der Mensch angewiesen ist. Deshalb wurde der Fokus des Insektenmonitorings auf das Offenland der „Normallandschaft“ gelegt. Dieses nimmt mehr als 50 % der Landesfläche ein. Durch die Landnutzung und die Produktion von Lebensmitteln vollziehen sich Veränderungen dort rascher als anderswo und wird der Bezug zwischen Ursachen und Wirkungen besonders deutlich. Im Wald, der auch der „Normallandschaft“ angehört, führt die Forstliche Versuchsanstalt Freiburg ein Monitoring durch. Insekten kommen beinah überall vor. Sprichwörtlich stellt sich folglich „die Qual der Wahl“, wo man diese untersuchen soll. Voraussetzung für eine möglichst realistische Einschätzung der Bestandssituation in Baden-Württemberg ist deswegen ein Stichprobensystem, das in Anzahl und Verteilung seiner Flächen die vorhandenen Naturräume und Landnutzungen repräsentativ abbildet. Für das Insektenmonitoring kann auf ein bereits bestehendes System bundesweit repräsentativer Stichprobenflächen zurückgegriffen werden, das auch für andere Monitoringprogramme des Naturschutzes genutzt wird. Auf Flächen von je einem Quadratkilometer Größe werden außerdem das Monitoring von landwirtschaftlichen Flächen mit hohem Naturwert (HNV-Farmland Indikator), das Monitoring häufiger Brutvögel (MhB) sowie die im Aufbau befindlichen Monitoringmassnahmen zu Ökosystemen des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) durchgeführt. Die Kombination dieser Erhebungen soll künftig die Möglichkeit bieten, Einzelergebnisse in größeren kausalen Zusammenhängen zu analysieren und darzustellen. Um das Offenland abzubilden, wurden 161 Stichprobenflächen „Acker“ und „Grünland“ für das Insektenmonitoring ausgewählt. Die jeweils einen Quadratkilometer großen Quadranten repräsentieren statistisch Acker und Grünland, beinhalten aber auch Wald, Siedlungsgebiete etc. Zusätzlich werden Erhebungen in 40 Naturschutzgebieten durchgeführt, um einen Vergleich mit geschützten Landschaftsteilen zu ermöglichen. Pro Jahr kann ein Drittel bzw. ein Viertel der Flächen bearbeitet werden. Damit werden nach vier Jahren erstmals Daten für die gesamte Stichprobenkulisse vorliegen. Für die Kartierungen müssen im Offenland regelmäßig, meist landwirtschaftlich, genutzte Flächen betreten werden. Um einerseits die Störung der Bearbeitungsabläufe und Kulturen so gering wie möglich zu halten und andererseits unbeeinträchtigte Datenreihen zu erhalten, legt die LUBW großen Wert darauf, die Arbeiten vor Beginn mit den jeweiligen Eigentümerinnen/Eigentümern und Nutzern/Nutzerinnen der ausgewählten Flächen abzustimmen sowie die Monitoringmethoden und -ziele zu vermitteln. Die große Mehrheit der ca. 30.000 für Deutschland nachgewiesenen Insektenarten ist pauschal betrachtet schwarz, winzig klein und nur kurze Zeit im Jahr nachweisbar. Deshalb ist es notwendig, das Insektenmonitoring auf wenige Gruppen zu beschränken. Deren Untersuchung soll jedoch möglichst auf die Gesamtheit der Insektenarten übertragbare Aussagen liefern, - sogenannte Indikatorgruppen. Indikatoren zeichnen sich durch bestimmte Eigenschaften aus, zu denen ein guter Kenntnisstand der Ökologie, eine einfache Erfassbarkeit und eine sensible Reaktion auf Umweltveränderungen gehören. Zusätzlich ist auch zu berücksichtigen, dass genügend Expertinnen und Experten verfügbar sind, die die Erfassungen durchführen können. Für das Insektenmonitoring wurden deshalb folgende sechs Gruppen aus verschiedenen Trophieebenen 1 (Nahrungsebenen) und räumlichen Skalen ausgewählt: Landschaftsebene Biotopebene Je Jahr und Indikator können im Rahmen des Insektenmonitorings maximal 50 Stichprobenflächen bearbeitet werden. Daraus resultiert für die Indikatoren auf Landschaftsebene ein vierjähriger und für die Indikatoren auf Biotopebene ein dreijähriger Turnus. In einem langfristig angelegten Projekt wie dem Insektenmonitoring ist die Verwendung standardisierter Erfassungsmethoden entscheidend für die späteren Aussagemöglichkeiten. Nur so kann gesichert werden, dass beobachtete Veränderungen der Bestände auch tatsächlich auf Umwelteinflüsse und nicht auf wechselnde Zählweisen oder Fallentypen zurückzuführen sind. Für jeden Indikator wird ein individuelles Verfahren verwendet, da die zu erfassenden Arten in ihren Lebens- und Verhaltensweisen stark voneinander abweichen. Ziel eines Monitorings ist die Dokumentation von Veränderungen. Es ist deshalb nicht notwendig, komplette Arteninventare je Gebiet zu erstellen, was mit extremem Aufwand verbunden wäre. Stattdessen wird ein Ausschnitt der Insektenfauna erfasst. Dieser ist so gewählt, dass sich darüber generelle Bestandstrends dokumentieren lassen. Neben den Artdaten werden jeweils auch einfache Umweltparameter wie z. B. Biotoptyp und Nutzung nach einem einheitlichen Schlüssel (Landesdatenschlüssel) aufgenommen. Um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse auch mit anderen Insekten-Studien zu ermöglichen, werden nach Abwägung von Aufwand, Ziel und wissenschaftlichem Anspruch möglichst allgemein anerkannte Methoden verwendet. Diese werden laufend mit dem Bundesamt für Naturschutz abgestimmt, das Vorgaben für ein bundesweites Insektenmonitoring entwickelt. Aufgrund der weit verstreut liegenden Probeflächen und der methodisch bedingten engen zeitlichen Vorgaben, können die Erhebungen zum Insektenmonitoring in Baden-Württemberg nicht ehrenamtlich durchgeführt werden. Mit diesen werden deshalb Planungsbüros beauftragt. Die wissenschaftliche Genauigkeit wird durch enge Kooperationen mit den staatlichen Naturkundemuseen, Universitäten, entomologischen Vereinen und Experten für bestimmte Insektengruppen gewährleistet. Die meisten der im Land vorkommenden etwa 160 Tagfalterarten sind sehr mobil. Daher ist der Nachweis eines Exemplares einer Art kein sicherer Beleg für dessen Bindung an den Lebensraum, in dem es gefunden wird. Tagfalter halten sich oftmals an kleinen und linienförmigen Strukturen auf, die über die „Normallandschaft“ verteilt wertvolle Rückzugslebensräume für viele weitere Tiere und Pflanzen bilden. Diese Gruppe eignet sich deshalb besonders als Landschaftsindikator, der über die gesamte Stichprobenfläche erhoben wird. Lesen Sie mehr... Ein Hauptgrund des evolutiven Erfolgs der Insekten ist ihre Flugfähigkeit. So bevölkern Arten fast aller Ordnungen äußerst zahlreich besonders bodennahe Luftschichten dicht über und zwischen der Vegetation. Eine der effektivsten Methoden, Proben dieser flugaktiven Insekten zu erhalten, ist der Einsatz von sogenannten Malaise-Fallen. Lesen Sie mehr... Viele Menschen nehmen einen Rückgang der auffälligen Tagfalter wahr. Hingegen ist aufgrund ihrer heimlichen Lebensweise kaum etwas zu den Bestandsentwicklungen von Nachtfaltern bekannt. Dabei sind diese mit einem etwa sechsmal höheren Artenreichtum im Land vertreten als ihre sonnenliebenden Verwandten. Aufgrund ihrer großen Artenvielfalt liefern Nachtfalter über ihre Artenzusammensetzung noch genauere Aussagen über Lebensräume als Tagfalter. Deshalb wird im Rahmen des Insektenmonitorings ein Vergleich alter Nachtfalterdaten mit aktuellen Nachweisen aus denselben Gebieten durchgeführt. Lesen Sie mehr... Mit rund 70 in Baden-Württemberg vorkommenden Arten bilden Heuschrecken eine relativ übersichtliche Gruppe. In geeigneten Lebensräumen treten sie jedoch oft in Massen auf und besetzen damit eine wichtige Rolle im Ökosystem. Indem sie harte Gräser in für andere Organismen leichter abbaubare Produkte umwandeln, tragen sie wesentlich zur Bodenfruchtbarkeit bei und dienen wiederum selbst vielen Wirbeltieren als wichtige Nahrungsquelle. Lesen Sie mehr... Aufgrund ständiger Bearbeitung gibt es auf Ackerstandorten nur sehr wenige Insektengruppen, die als Indikatoren geeignet sind, eine davon sind die mit ca. 560 Arten im Land vertretenen Laufkäfer. Oftmals stammen diese ursprünglich aus östlichen Steppengebieten, von wo sie mit der Ausbreitung der Landwirtschaft einwanderten. Viele Laufkäfer ernähren sich u. a. von Schnecken und von für Kulturpflanzen schädlichen Insekten, wodurch ihnen eine Funktion als Nützlinge zukommt. Laufkäfer bewohnen die Bodenoberfläche bzw. die oberste Bodenschicht. Damit geben sie auch ein gutes Abbild vom Zustand der diese besiedelnden Organismengemeinschaft. Die meisten Arten sind schlechte Flieger und eignen sich durch ihre Standorttreue gut als Biotopindikatoren. Lesen Sie mehr... In den Jahren 2018-2021 fand der erste Durchgang des landesweiten Insektenmonitorings für Baden-Württemberg statt. Damit liegen erstmals repräsentative Insektendaten zu allen 201 Stichprobenflächen vor. Die daraus resultierenden Auswertungen und Ergebnisse besitzen somit Gültigkeit für die Normallandschaft 1 im gesamten Land Baden-Württemberg. Aussagen zum Trend der Entwicklung von Insektenbeständen können erst nach einer weiteren Wiederholungskartierung oder durch den Vergleich mit historischen Daten getroffen werden. Ein historischer Vergleich wurde mit den Daten des Nachtfaltermonitorings durchgeführt. Lesen Sie mehr … Aussagen zum Einfluss der Landnutzung auf die Insektenbestände können bereits nach dem ersten Kartierdurchgang getroffen werden. Hierzu wurden im Jahr 2022 Auswertungen für alle Flächen der Indikatoren Tagfalter & Widderchen sowie Laufkäfer & Biomasse Boden durchgeführt. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Analysen fasst ein Fachtext zusammen: Landesweites Insektenmonitoring Baden-Württemberg - Ergebnisse unter Betrachtung der Landnutzung Die an dieser Stelle bereitgestellten Informationen dienen der Ergänzung des Fachtextes. Es werden die verwendeten Methoden erläutert und Ergebnisse anhand von weiteren Abbildungen und Beispielarten veranschaulicht. Lesen Sie mehr zu den Methoden … Für Tagfalter & Widderchen wurden die Einflussgrößen in einem 100 m-Pufferbereich um die 1500 m langen Linien-Transekte ausgewertet. Beispiele für solche Pufferbereiche zeigen die Abbildungen 1 und 2. In Abbildung 1 ist ein artenarmes Transekt dargestellt, das überwiegend von Ackerflächen umgeben ist. Der Pufferbereich deckt daneben in geringem Umfang auch Siedlungen, Grünland (Wiesen und Weiden) sowie Gehölze ab. Gesetzlich geschützte Biotope finden sich in diesem Bereich nicht. In Abbildung 2 ist dagegen ein artenreiches Transekt dargestellt. Der ausgewertete Pufferbereich wird dominiert von Wald und Grünland (Wiesen und Weiden). Ein großer Teil dieser Flächen ist durch die Offenland-Biotopkartierung erfasst (weiß schraffiert) und damit als Biotop nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) und § 33 Naturschutzgesetz Baden-Württemberg (NatSchG) gesetzlich geschützt. Gesetzlich geschützte Biotope spielen auf den im Monitoring untersuchten Flächen eine zentrale Rolle für die Biodiversität von Tagfaltern. Bis zu einem Anteil von 10-20 % gesetzlich geschützter Biotope besteht ein besonders enger positiver Zusammenhang zu Artenzahlen und Abundanzen von weit verbreiteten, weniger anspruchsvollen Tagfaltern im Offenland der Normallandschaft 1 . Betrachtet man die Gesamtheit der Tagfalter, schwächt sich dieser Zusammenhang oberhalb dieses Schwellenwertes ab – die Falterzahlen steigen mit einem weiter zunehmenden Anteil gesetzlich geschützter Biotope nicht weiter an. Das bedeutet, dass für weit verbreitete Tagfalterarten, die keine besonders hohen Ansprüche an ihre Lebensräume stellen, mit dem Schutz von Biotopen auf 10 % bis max. 20 % der Fläche besonders viel erreicht werden kann. Beispiele für solche Arten sind das Große Ochsenauge ( Maniola jurtina ), der Schachbrettfalter ( Melanargia gelathea ), der Mauerfuchs (Lasiommata megera) und der Braunkolbige Dickkopffalter ( Thymelicus sylvestris ). Anders reagieren die Artenzahlen anspruchsvoller, oftmals gefährdeter Tagfalterarten. Deren Gesamtzahl für sich genommen steigt auch bei höheren Anteilen gesetzlich geschützter Biotope von über 20 % weiter an. Beispiele für solche Arten sind der Weißdolch-Bläuling ( Polyommatus damon ), die Ameisenbläulinge ( Maculinea spp. ), der Blaugraue Bläuling ( Pseudophilotes baton ) und der Ehrenpreis-Scheckenfalter ( Melitaea aurelia ). Da solch hohe Anteile gesetzlich geschützter Biotope fast ausschließlich in Naturschutzgebieten vorkommen, spielen diese für den Erhalt anspruchsvoller und seltener Arten eine entscheidende Rolle. Außerdem weist das schwerpunktmäßige Vorkommen solcher Arten in Naturschutzgebieten darauf hin, dass der allgemeine Biotopschutz für den Erhalt dieser weitaus selteneren Arten allein nicht ausreicht. Vielmehr benötigen diese Arten spezielle, besonders hochwertige Biotope, die oft von einem gezielten Pflegeregime abhängig sind. Für die Laufkäfer und die Biomasse Boden wurden die Einflussgrößen (Umweltvariablen) in einem Pufferbereich von 200 m Radius um die beiden Bodenfallen-Transekte ausgewertet. Die Abbildungen 3 und 4 zeigen beispielhaft die Fallentransekte (blaue Punkte), die Abgrenzung des untersuchten Ackerschlags (blaue Linie, Polygon) und den Pufferbereich von 200 m Radius um den Fallenstandort. Während der Pufferbereich der Untersuchungsfläche in Abbildung 3 keinen ökologischen Landbau (D 2) und nur sehr wenig Flächenanteil HNV aufweist, zeigt Abbildung 4 eine Fläche mit hohen Anteilen dieser beiden Einflussgrößen. 1.2.1 Ökologische Bewirtschaftung als Einflussgröße Der Anteil von Flächen mit ökologischer Bewirtschaftung (D1 und D2) beträgt in den Pufferbereichen um die im Monitoring untersuchten Fallenstandorte durchschnittlich rund 9 %. Die Analysen ergaben, dass sich bereits dieser Anteil von 9 % positiv auf die Laufkäferbestände auswirkt. So korrelieren Artenzahl, Abundanz und die Biomasse der Laufkäfer positiv mit dem Flächenanteil der ökologischen Bewirtschaftung. Beispiele für einzelne Arten, die von ökologischer Bewirtschaftung profitieren sind der Kleine Bombardierkäfer ( Brachinus explodens ) und der Langhals-Grabläufer (Pterostichus longicollis). Im Gegensatz zu dem Ergebnis der Analyse der Tagfalterdaten wurde auf die Diversität der Laufkäfer und die Biomasse Boden kein Einfluss von Flächen festgestellt, die über die Offenland-Biotopkartierung und den HNV farmland-Indikator kartiert wurden. Dies ist vermutlich auf die geringen Anteile entsprechender Flächen in ackerdominierten Gebieten zurückzuführen. 1 Normallandschaft : Die Normallandschaft umfasst für die bundesweite Gesamtlandschaft repräsentative Flächen, beinhaltet also insbesondere die genutzte und nicht besonders geschützte Landschaft

BfN Schriften 476 - Das Monitoring der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert in Deutschland

In diesem Skriptenband sollen der methodische Ansatz, die Organisation und die bisherigen Ergebnisse des Monitorings von Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert dargestellt werden.

Naturnahe Offenlandgesellschaften als Quelle zur Erhöhung der Biodiversität (SALVERE)

Um die Ziele der Biodiverstitätskonvention (CBD) von Rio - den Erhalt der biologischen Vielfalt - zu erreichen, ist die Verwendung von gebietseigenem (Pflanzen)Material bei Begrünungsmaßnahmen außerhalb besiedelter Bereiche von entscheidender Bedeutung. Bis heute ist es nicht gelungen, die Anforderungen der CBD in Zentraleuropa zufriedenstellend umzusetzen, da Offenlandgesellschaften weitgehend durch die Ansaat von Regelsaatgutmischungen entwickelt werden. Diese Regelsaatgutmischungen werden auf dem internationalem Markt produziert und bestehen zum Großteil aus fremdländischen Ökotypen und Unterarten, die eine Gefahr für die genetische Vielfalt des betroffenen Naturraumes darstellen. In den letzten 15 Jahren rückten naturnahe Begrünungsmethoden zunehmend in den Fokus der Forschung, doch die Umsetzung dieses Wissens in der Praxis ist noch immer unzureichend. Erschwerend kommt hinzu, dass zertifiziertes Saatgut regionaler Herkunft überall in Europa nur selten in größeren Mengen auf dem Markt erhältlich ist. Um diese Hindernisse zu überwinden, wird das Projekt Agrarland mit hohem Naturwert (High Nature Value Farmland) (z.B. Halbtrockenrasen, Glatthaferwiesen, Brenndoldenwiesen) als Spenderflächen für die Gewinnung von Saatgut in Form von Wiesendrusch und Mahdgut nutzen. In Mitteleuropa haben zahlreiche Studien das Potential von Agrarland mit hohem Naturwert dokumentiert. Diese Biodiversität kann durch spezifisches Management aber auch durch die Übertragung dieses Potentials auf degradierte oder intensiv genutzte Flächen (Ackerbrachen, artenarmes Grünland) oder Rohböden (Straßenböschungen, Abgrabungen) geschützt werden. Die letztere, aktive Form des Schutzes erfordert die Entwicklung nachhaltiger und effizienter Methoden. Im Rahmen dieses Projektes werden Richtlinien für Samenproduktion und Ernte von potentiellen Spenderflächen erarbeitet sowie optimale und kostengünstige Verfahren ('best practice') für die Entwicklung von Offenlandflächen mit hohem Naturwert entwickelt. Die angelegten Pilotprojekte in den beteiligten Ländern werden zu Demonstrationszwecken verwendet und sollen Praktiker, Planer und Behördenvertreter von den zahlreichen Vorteilen dieser Methoden für die Region überzeugen: z.B. Erhöhung bzw. Erhalt der Biodiversität im Naturraum, ökologische Renaturierung von Natura 2000-Flächen, Ausweitung des Biotopverbundes, Attraktivität für Tourismus.

Umsetzung des High Nature Value Farmland-Indikators

Für die Evaluierung der Ländlichen Entwicklungsprogramme 2007-2013 ist der Agrar-Umweltindikator HNV Farmland gemäß 'EU Common Monitoring and Evaluation Framework for the rural development programmes' und ELER-Verordnung (VO EG 1698/2005) ein Pflicht-Baseline-Indikator. Er ist damit gemäß Art. 13 in den Jahren 2010, 2012 und 2014 Teil der zusammenfassenden Berichte über den Fortschritt bei der Umsetzung des nationalen Strategieplans zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Anpassungen und Konkretisierungen des HNV-Indikators sollen ursprünglich bereits bis Herbst 2007 vorgenommen und die Indikatoren mit einem quantitativen Wert und einem Zielwert 2010 unterlegt werden. Im Jahr 2006 lag ein Entwurf der Gebietsabgrenzung von HNV Farmland europaweit vor, der von der EEA und dem JRC erarbeitet wurde. Allerdings ist der HNV Farmland Indikator für viele MS - so auch für Deutschland - in der durch die EEA vorgegebenen Form nicht nutzbar, da kleinteilig strukturierte Flächen nicht berücksichtigt werden. Die Mitgliedstaaten sind daher von der EU-Kommission aufgefordert, eigene Ansätze zu entwickeln. In einem Forschungs- und Entwicklungs- Vorhaben (FKZ: 3507 80 8000, Laufzeit 10/07 bis 02/08), betreut durch das BfN, I 1.3, wurde ein Konzept zur Umsetzung des Indikators und zur Erfassung der notwendigen Daten erarbeitet. Die zuständigen Programmkoordinierungsreferenten der Länder haben bis auf BW und SL im Juni 08 dem Vorschlag zugestimmt. Voraussetzung ist allerdings eine Beteiligung des Bundes bei der Durchführung des Erstdurchganges. Da der erste Evaluierungs-Bericht 2010 an die KOM geliefert werden muss, ist es geplant, bereits 2009 in einem Erstdurchgang alle rund 950 Stichprobenflächen zu kartieren. Anschließend werden jährlich nur noch 1/4 der Flächen erfasst. Somit ist es den Ländern nach einer Anschubfinanzierung möglich, die laufenden Kosten der Erfassungen, Digitalisierung und Auswertung selber zu tragen.

In neuem Fenster: Anteil der HNV-Fläche an der Agrarlandschaftsfläche Baden-Württemberg 2009-2023

Anteil [%] 22 Anteil der HNV-Fläche an der Agrarlandschaftsfläche Baden- Württemberg 2009-2024 20 18 16 14 7,5 7,4 6,9 6,9 7,0 7,47,6 7,47,5 7,8 7,57,27,37,37,37,4 7,97,68,08,08,07,98,0 6,9 12 10 8 7,17,16,96,97,17,53,33,23,23,03,03,23,93,84,03,93,94,04,04,04,1 200920112012201320142015201620172018201920202021202220232024 6 4 2 0 äußerst hoher Naturwert HNV-Wert I sehr hoher Naturwert HNV-Wert II mäßig hoher Naturwert HNV-Wert III

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