<p> Die wichtigsten Fakten <ul> <li>Der Anteil des Schienenverkehrs am Gütertransport pendelte in den letzten Jahren zwischen 19 % und 21,5 %.</li> <li>Der Anteil der Binnenschifffahrt sank seit 1999 fast kontinuierlich von 13,5 % auf zuletzt 6,7 %.</li> </ul> </p><p> Welche Bedeutung hat der Indikator? <p>Fast drei Viertel des Gütertransports in Deutschland werden auf der Straße erbracht. Die Verlagerung des Verkehrs auf umweltfreundlichere Transportmittel wie Schiff und Güterzug ist aber Voraussetzung für einen nachhaltigeren Güterverkehr.</p> <p>Zwar bestehen bei Bahn- und Schiffsverkehr ebenfalls Umweltherausforderungen: Der Schienenverkehr verursacht Lärm. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/5529">Binnenschiffe</a> erfordern gut ausgebaute Wasserstraßen, deren Ausbau häufig die Gewässerqualität verschlechtert und die Natur belastet. Aber der Energieverbrauch pro <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/tonnenkilometer">Tonnenkilometer</a> ist im Bahn- und Schiffsverkehr im Durchschnitt insgesamt deutlich geringer als mit dem Lkw. Gleiches gilt für die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/3318">Treibhausgas-Emissionen</a>.</p> <p>In der Distanz unter 50 Kilometern ist der Gütertransport mittels Lkw in der Regel konkurrenzlos. Eine flächenhafte Verteilung mittels Zug und Schiff ist hier nicht möglich. Deshalb wird bei diesem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/indikator">Indikator</a> nur der Güterverkehr auf längeren Strecken ab 50 Kilometern betrachtet. Für den Nah- und Verteilerverkehr sind unter anderem Leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb und Lastenräder eine <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/85218">umweltfreundlichere Alternative</a>.</p> </p><p> Wie ist die Entwicklung zu bewerten? <p>Der Gütertransport auf der Schiene entwickelte sich langfristig positiv: Sein Anteil stieg zwischen 1999 und 2015 von 16,5 % auf 19,2 % an. Ab 2016 kam es infolge einer geänderten Datengrundlage zu einem Sprung und in den letzten Jahren schwankt der Anteil zwischen 19 und 21,5 %. Der Trend bei der Binnenschifffahrt ist eindeutig negativ: Zwischen 1999 und 2024 sank ihr Marktanteil am Güterverkehr fast kontinuierlich. Insgesamt hat aufgrund des starken Wachstums des Straßengüterverkehrs der Anteil des Gütertransports durch Bahn und Binnenschiffe an der gesamten Güterverkehrsleistung leicht abgenommen.</p> <p>Die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung konnten nicht verhindern, dass die Dominanz des Straßengüterverkehrs weiter zugenommen hat. Die Anstrengungen müssen deutlich verstärkt werden. Aus Umweltsicht sollte der Güterverkehr insgesamt reduziert werden. Derzeit ist jedoch weiterhin mit einem Anstieg zu rechnen.</p> </p><p> Wie wird der Indikator berechnet? <p>Die diesem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/indikator">Indikator</a> zugrundeliegenden Zahlen werden jährlich vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr in der Reihe <a href="https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/verkehr-in-zahlen.html">„Verkehr in Zahlen“</a> veröffentlicht. Sie basieren zum großen Teil auf Daten, die das Statistische Bundesamt in der Publikation „<a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Transport-Verkehr/Publikationen/Downloads-Querschnitt/verkehr-aktuell-pdf-2080110.html">Verkehr aktuell</a>“ veröffentlichte bzw. nun in der <a href="https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/statistics/filter/JTdCJTIyYXJlYUNvZGUlMjIlM0ElMjIlMjIlMkMlMjJjYXRlZ29yeUNvZGUlMjIlM0ElMjIlMjIlMkMlMjJjb2RlJTIyJTNBJTIyNDYlMjIlMkMlMjJjb250ZW50JTIyJTNBJTIyJTIyJTJDJTIydmFyaWFibGVDb2RlJTIyJTNBJTIyJTIyJTJDJTIyc29ydCUyMiUzQSUyMkNvZGVBc2MlMjIlMkMlMjJpc0NvZGVTaG93biUyMiUzQXRydWUlMkMlMjJpc0NhdGVnb3J5U2hvd24lMjIlM0F0cnVlJTJDJTIyaXNWYXJpYWJsZUNvZGVTaG93biUyMiUzQWZhbHNlJTdE">Datenbank „GENESIS Online“</a> veröffentlicht. Beschreibungen zur Vorgehensweise finden sich in den <a href="https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsberichte/Transport-Verkehr/einfuehrung.html">Qualitätsberichten</a> des Statistischen Bundesamtes. Die Zahlen zum Straßengüterverkehr basieren auf Erhebungen des Kraftfahrt-Bundesamtes.</p> <p><strong>Die Daten finden Sie im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/data-cube">Data Cube</a> des <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>: </strong><a href="https://datacube.uba.de/vis?pg=0&bp=true&snb=17&vw=ov&df%5bds%5d=ds-dc-release&df%5bid%5d=DF_TRANSPORT_FREIGHT_PERFORMANCE_SHARE&df%5bag%5d=UBA&dq=.A...&pd=2003,2022&to%5bTIME_PERIOD%5d=false&lc=de"><strong>Anteile des Schienenverkehrs und der Binnenschifffahrt an der Güterverkehrsleistung</strong></a><strong>. Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie im Daten-Artikel </strong><a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/11166"><strong>Fahrleistungen, Verkehrsleistung und Modal Split in Deutschland</strong></a><strong>.</strong></p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
<p>Jetzt ist es offiziell: Von rund 420 Einreichungen aus Wirtschaft, Forschung und Hochschulen aus ganz Europa hat die interdisziplinäre Jury 25 besonders überzeugende Projekte für den Bundespreis Ecodesign 2026 nominiert. Wer am Ende zu den Preisträger*innen zählt, wird bei der Preisverleihung am 30. November im Bundesumweltministerium in Berlin bekanntgegeben.</p><p> <p><strong>15 Jahre Erfahrung: Fundament für die Zukunft</strong></p><p>Der Blick auf die ausgezeichneten Projekte zeigt deutlich, wie sich Gestaltung weiterentwickelt hat: weg vom einzelnen Produkt hin zu zirkulären Prozessen, neuen Services und Systemlösungen. Parallel dazu hat sich auch der politische Rahmen grundlegend verändert. Stand regulatorisch früher vor allem der Energieverbrauch einzelner Elektrogeräte im Mittelpunkt, werden Anforderungen an das ökologische Design von Produkten im EU-Binnenmarkt heute viel breiter gedacht. Mit der Ecodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte und dem Recht auf Reparatur geht es neben Energieeffizienz stärker denn je um Fragen der Kreislauffähigkeit, Materialwahl, Reparierbarkeit, Langlebigkeit, und Transparenz. </p><p><strong>Resümee der Auslober</strong></p><p>Rita Schwarzelühr-Sutter, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium (BMUKN) und Jurymitglied:<em> „Kreislauffähige und nachhaltige Produkte beginnen mit gutem Design. Seit 15 Jahren zeigt der Bundespreis Ecodesign, wie sich ökologische Anforderungen mit anspruchsvoller Gestaltung und Innovation verbinden lassen. Viele prämierte Ideen aus der Kreislaufwirtschaft setzen sich jetzt auch politisch durch – zum Beispiel durch die neue EU-Ökodesign-Verordnung. Der Bundespreis zeichnet die Vorreiter dieser Entwicklung aus und macht sichtbar, welche Lösungen künftig zum Maßstab einer zirkulären Wirtschaft werden können.“</em></p><p>Dr. Bettina Rechenberg, Leiterin des Fachbereichs III „Nachhaltige Produkte und Produktion, Kreislaufwirtschaft“ im Umweltbundesamt (UBA) und Jurymitglied: <em>„Die Vielfalt an innovativen Produkten und Konzepten ist wieder beeindruckend. Es stimmt optimistisch zu sehen, dass sowohl namhafte Unternehmen als auch Nachwuchsdesigner*innen an Lösungsansätzen für die drängenden Umwelt- und Klimafragen arbeiten.“</em></p><p><strong>Ausstellungseröffnung im Metropolenhaus Berlin</strong></p><p>Wer einen Eindruck von den eingereichten Arbeiten gewinnen möchte, hat im September die Gelegenheit dazu: Im Metropolenhaus Berlin werden vom 19. bis 22. September alle Projekte, die für die Jurysitzung zugelassen wurden, öffentlich präsentiert. Die Ausstellung ist am Samstag und Sonntag von 12 bis 16 Uhr sowie am Montag und Dienstag von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Die <a href="https://www.eventbrite.de/e/1997854504604?aff=oddtdtcreator">Vernissage</a> findet am 18. September um 18 Uhr statt.</p><p>Weitere Details und eine <a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026">Online-Galerie</a> mit allen Nominierten sind auf der <a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de">Webseite</a> des Bundespreises Ecodesign zu finden. </p><p>Der Bundespreis Ecodesign wird seit 2012 vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt in Kooperation mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin ausgelobt. Der Wettbewerb würdigt wegweisende Produkte, Konzepte und Dienstleistungen, die Design und Umweltverantwortung innovativ verbinden. </p><p><strong>Die nominierten Projekte im Einzelnen</strong></p><p><strong>Kategorie Nachwuchs</strong></p><ul><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-cropkit">CropKit — Smart Microtractor</a> | David Soche (TU Delft)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-dings">DINGS</a> |AlinaSchlegel (Hochschule Hannover)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-fib-earth-slab">Fib[Earth]Slab</a> |Likhinya Kvs, Nicolás Pousa, Jonas Gorges (Universität Stuttgart)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-miras">miras</a> | Berat Arici (Hochschule Niederrhein)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-poroform">Poroform</a> | JuliaHuhnholz (weißensee kunsthochschule berlin)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-proto-lichen">Proto-Lichen</a> |Sacha Schwarz, Leon Junge, Vera Bardin, Massimo Bordogna (Zürcher Hochschule der Künste)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-recasting-aesthetics">recasting aesthetics</a> | Marc Roman Page (Design Academy Eindhoven)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-salvinia">SALVINIA</a> | Laura Neuscheler (Akademie der bildenden Künste)</li></ul><p><strong>Kategorie Konzept</strong></p><ul><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-holz-lehmbau-campus-berlin">Holz-Lehmbau Campus Berlin</a> | B&O Bau und Gebäudetechnik GmbH & Co.KG (Firmensitz: Berlin), Design: B&O Bau und Gebäudetechnik, sauerbruch hutton, Bauhaus Earth</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-leaftronics">Leaftronics</a> | TU Dresden - Dresden Center for Applied Physics and Photonic Materials (Firmensitz: Dresden)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-mann-filter">MANN-FILTER: Recycelte Aktivkohle</a> | MANN+HUMMEL GmbH (Firmensitz: Ludwigsburg)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-marys-mantle-chapel">Mary‘s Mantle Chapel</a> | Brückner & Brückner Architekten GmbH (Firmensitz: Tirschenreuth), Produktion: Alois Huber - Gewölbe und Stuck GmbH mit Gröll Gewölbebau GmbH & Co. KG, Design: Brückner & Brückner Architekten gemeinsam mit Kiki Smith</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-sea-flavors">Sea Flavors</a> | Soul Food by Aris (Firmensitz: Zürich, Schweiz), Design: WECATCH Creative Agency</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-sez-kloster">SEZ Kloster</a> | Ludloff Ludloff Architekten GmbH (Firmensitz: Berlin)<strong></strong></li></ul><p><strong>Kategorie Service</strong></p><ul><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-gogreen">GoGreen Plus Deutsche Post und DHL</a> | Deutsche Post AG (Firmensitz: Bonn)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-holmes">HOLMES, Suchsoftware für E-Commerce</a> | neuland - Büro für Informatik GmbH (Firmensitz: Bremen) </li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-kreisler">Kreisler: Teilen, Treffen, Reparieren</a> | NEW STANDARD.STUDIO GmbH (Firmensitz: Berlin)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-materialkataster">Materialkataster</a> | Madaster Germany GmbH (Firmensitz: Berlin)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-repartly">Repartly - From E-Waste to Value</a> | Repartly GmbH (Firmensitz: Rietberg)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-zerooo-mehrwegsystem">zerooo Mehrwegsystem für Kosmetik</a> | SEA ME GmbH (Firmensitz: Hamburg)</li></ul><p><strong>Kategorie Produkt</strong></p><ul><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-caramma-support-bottle">Caramma Support Bottle</a> | Caramma ApS (Firmensitz: Kopenhagen, Dänemark)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-jumper-earth">Jumper Earth</a> | VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG (Firmensitz: Tauberbischofsheim), Design: Jean Nouvel</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-maex-maeleon">Mäx & Mäleon E-Lastenrad</a> | Mäx & Mäleon GmbH (Firmensitz: Offenbach)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-panlens">Panlens</a> | ERCO GmbH (Firmensitz: Lüdenscheid)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-recycled-critical-battery-materials">Recycled Critical Battery Materials</a> | tozero GmbH (Firmensitz: Karlsfeld)</li></ul><p><strong>Die Jury des Bundespreises Ecodesign 2026</strong></p><ul><li>Werner Aisslinger (Produktdesigner, Gründer von studio aisslinger)</li><li>Ina Budde (Modedesignerin, Mitgründerin und Geschäftsführerin von circular.fashion)</li><li>Prof. Nanni Grau (Architektin, Professorin an der TU Berlin, Co-Founder von Hütten & Paläste)</li><li>Prof. Matthias Held (Produktdesigner, Professor an der HfG Schwäbisch Gmünd) </li><li>Siddharth Prakash (Leiter der Gruppe Zirkuläres Wirtschaften und Globale Wertschöpfungsketten im Bereich Produkte- und Stoffströme am Öko-Institut in Freiburg)</li><li>Paula Raché (Kommunikationsdesignerin)</li><li>Dr. Bettina Rechenberg (Leiterin des Fachbereichs III „Nachhaltige Produkte und Produktion, Kreislaufwirtschaft“ im UBA) </li><li>Rita Schwarzelühr-Sutter MdB (Parlamentarische Staatssekretärin im BMUKN), vertreten durch Kathrin Ludwig (Referat G II 4 „Nachhaltiger Konsum, Produktbezogener Umwelt- und Klimaschutz“ im BMUKN)</li><li>Michael Volkmer (Kommunikationsdesigner, Gründer der Kreativ-Agentur Scholz & Volkmer)</li></ul><p><strong>Informationen zum Wettbewerb</strong></p><p><a href="https://bundespreis-ecodesign.de/de">bundespreis-ecodesign.de</a>/<u> </u></p><p><strong>Kontakt für Bildmaterial</strong><br>Luisa Stibbe | <a href="mailto:presse@bundespreis-ecodesign.de">presse@bundespreis-ecodesign.de</a></p><p>Büro Bundespreis Ecodesign<br>c/o IDZ | Internationales Design Zentrum Berlin e.V.<br>Markgrafenstr. 88 | 10969 Berlin-Kreuzberg<br> </p><p>Postanschrift:Hagelberger Straße 52 | 10965 Berlin<br><br>T +49 30 61 62 321-22 <br><br><a href="mailto:presse@bundespreis-ecodesign.de">presse@bundespreis-ecodesign.de</a><br><a href="https://bundespreis-ecodesign.de/de">bundespreis-ecodesign.de</a></p><p><a href="https://www.instagram.com/bundespreisecodesign/">instagram.com/bundespreisecodesign</a></p><p><a href="https://www.linkedin.com/showcase/german-ecodesign-award">linkedin.com/showcase/german-ecodesign-award</a> </p> </p><p>Informationen für...</p>
<p> So macht klimafreundliches Radfahren noch mehr Spaß <ul> <li>Nutzen Sie das Fahrrad so oft wie möglich: Dies schont Ihren Geldbeutel, hält Sie gesund und hilft der Umwelt.</li> <li>Halten Sie Ihr Fahrrad in Schuss: Nur so bereitet es auch Fahrfreude und ist verkehrssicher.</li> <li>Achten Sie beim Kauf auf Markenqualität. Dies sichert die Langlebigkeit des Rades und seiner Komponenten und dient Ihrer Sicherheit.</li> </ul> Gewusst wie <p>Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel: emissionsfrei, leise, effizient, klimaschonend – darüber hinaus vielseitig, schnell, kostengünstig und gesundheitsfördernd.</p> <strong>Galerie: Radfahren - Ein #BigPoint in Sachen Klimaschutz</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_auto_blau_karussel1.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_auto_blau_karussel2.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_auto_blau_karussel3.jpg"> </a> Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> caption <p><strong>Das richtige Rad: </strong>Für jeden Einsatzbereich gibt es spezielle Räder. Vom City-Rad über Tourenrad, Rennrad, Gravelbike, Mountainbike, Liegerad bis hin zum Lastenrad. Auch gibt es Pedelecs und E-Bikes, also Räder mit elektrischem Motor im Angebot. Welches Rad zu wem passt, kann man pauschal nicht sagen. Für alle Alltagsradler*innen können aber folgende Hinweise Orientierung bieten:</p> <ul> <li>Bequem und alltagstauglich: Das Gesamtgewicht sollte 18 Kilogramm nicht überschreiten, die Reifenbreite mindestens 37 Millimeter betragen. Das Rad sollte über Schutzbleche sowie einen Gepäckträger mit einer Traglast von mindestens 25 Kilogramm verfügen.</li> <li>Wartungsarm: Nabenschaltungen sind wartungsärmer als Kettenschaltungen und haben inzwischen auch große Übersetzungsvarianzen. Die Kette kann in einem geschlossenen Kettenschutz liegen. Federgabeln und Scheibenbremsen sind wartungsintensiver.</li> <li>Verkehrssicher: Das Rad sollte mit einem Nabendynamo ausgerüstet sein, der auch bei Regen verlässlich und ausreichend Licht gibt; Vorder- und Rücklicht mit Standlichtfunktion. Achten Sie auf ein hochwertiges Bremssystem. Sofern das Fahrrad mit Felgenbremsen ausgerüstet ist, achten Sie auf Felgen mit Verschleißindikator und tauschen Sie die Felge bei angezeigtem Verschleiß aus. Unabhängig vom Bremsentyp ist die regelmäßige Kontrolle und der rechtzeitige Austausch der Bremsbeläge zu empfehlen.</li> <li>Gesichert: Sichern Sie Ihr Rad möglichst immer über den Rahmen an einem festen Gegenstand. Massive Bügelschlösser sind besonders schwer zu knacken. Flexiblere Schlösser wie Panzerkabel und Kettenschlösser eignen sich hingegen besser, um Räder festzuketten oder zusammenzuschließen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kombiniert verschiedene Schlösser miteinander. Für wertvolle Räder lohnt sich eine Fahrradversicherung, die oft günstig über die Hausratversicherung abgeschlossen werden kann.</li> </ul> <p><strong>Gesundheit:</strong> Es gibt kaum einen gesünderen Ausdauersport als Fahrrad fahren. Mit regelmäßigem Radtraining nimmt das Herzvolumen zu, die Blutgefäße werden elastischer, und das Gehirn wird besser durchblutet – ideal, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Darüber hinaus sinkt der Ruhepuls, und die Atmung wird effektiver. Auch als Fettkiller ist Radfahren optimal, Übergewichtige trainieren auf dem Rad, ohne die Gelenke zu belasten: Wer zügig fährt (20 km/h), verbrennt circa 500 Kalorien in der Stunde. Laut <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/who">WHO</a> reichen bereits 30 Minuten tägliche Bewegung, um Gesundheit und Wohlbefinden erheblich zu steigern. Radfahren ist ideal dafür geeignet. Auch zeigen viele Beispiele aus Großunternehmen mit innerbetrieblichem Mobilitätsmanagement, dass mit steigender Anzahl Rad fahrender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die krankheitsbedingten Fehlzeiten abnehmen.</p> <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Warten Sie Ihr Fahrrad regelmäßig oder schließen Sie mit einem Fahrradhändler einen Wartungsvertrag ab.</li> <li>Kaufen Sie mit dem Fahrrad ein: Fahrradtaschen oder Lenkradkorb ermöglichen die sichere Beförderung kleinerer und mittlerer Lasten.</li> <li>Mit einem Fahrradanhänger oder einem Lastenrad (mit oder ohne elektrischer Motorunterstützung) können Sie auch schwerere Lasten (z.B. Getränkekisten) oder Kinder einfach transportieren.</li> <li>Beachten Sie die Hinweise zum Radfahren in der Schwangerschaft und mit Kindern von <a href="https://www.radfahren-mit-baby.de/"><strong>Fahrrad und Familie e.V.</strong></a> und dem <a href="https://www.adfc.de/dossier/familienlogistik-kindertransport-per-rad"><strong>ADFC</strong></a>.</li> <li>Nutzen Sie das Fahrrad in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln (z.B. Arbeits- oder Schulweg) – so können Sie auch längere Strecken umwelt- und klimaschonender zurücklegen.</li> <li>Damit Ihre Kinder lernen, selbstständig, aktiv und sicher per Fahrrad zur Schule zu gelangen, können Sie einen <a href="https://kinderaufsrad.org/aktiv-werden/fahrradbus-bicibus-bike-bus/"><strong>Fahrradbus</strong></a> ins Leben rufen. Unterstützen Sie Ihr Kind auch dabei, sicher <a href="https://www.udv.de/resource/blob/79932/35e260dd7b4d23d47d29d6c36758c3a6/broschuere-kinder-lernen-radfahren-uebungsheft-data.pdf">Fahrrad fahren zu lernen</a>.</li> <li>Machen Sie Urlaub mit dem Fahrrad.</li> <li>Beachten Sie unsere Tipps zu <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/30412"><strong>E-Bike und Pedelecs</strong></a>.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/bilder/wegevergleich_uba.png"> </a> <strong> Wegevergleich: von Tür zu Tür im Stadtverkehr </strong> Quelle: Umweltbundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/bilder/wegevergleich_uba.png">Bild herunterladen</a> (161,45 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/bilder/dateien/wegevergleich_uba.pdf">Diagramm als PDF</a> (187,86 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/bilder/dateien/wegevergleich_uba_excel.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (27,29 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> Hintergrund <p><strong>Fahrradnutzung:</strong> Viele Menschen fahren mit dem Fahrrad. Das belegen bundesweite Mobilitätsuntersuchungen wie <a href="https://www.mobilitaet-in-deutschland.de/index.html"><strong>Mobilität in Deutschland (MID)</strong></a>. Insgesamt werden in Deutschland jedoch noch immer "nur" elf Prozent aller Wege mit dem Rad zurückgelegt. Dabei boomt in einigen Städten der Radverkehr während er in anderen Städten und Gemeinden stagniert oder sogar abnimmt. Vor allem im ländlichen Raum ist der Radfahrtrend häufig noch nicht angekommen. Andere Länder sind Deutschland weit voraus: die Niederlande erreichen einen Radverkehrsanteil von <a href="https://www.government.nl/themes/transport/bicycles/bicycle-policy-in-the-netherlands"><strong>27 Prozent</strong></a> und Dänemark <a href="https://www.man.dtu.dk/english/-/media/institutter/management/scientific-advice/transportvaneundersoegelsen/t-u/tu-udgivelser/tu_denmark_2025.pdf">knapp 15 Prozent</a>. Insgesamt verliert die Autonutzung in den europäischen Großstädten wie Kopenhagen, Paris, Brüssel oder Berlin an Bedeutung. Die Menschen setzen zunehmend auf eine umweltfreundliche, sportliche, gesunde und unabhängige Fortbewegung.</p> <p>Knapp 80 Prozent der Haushalte in Deutschland besitzen mindestens ein Fahrrad (<a href="https://www.mobilitaet-in-deutschland.de/publikationen2023.html"><strong>MID 2023</strong></a>). Nach Untersuchungen in deutschen Großstädten sind 40 bis 50 Prozent der Autofahrten kürzer als fünf Kilometer. Sie liegen damit in einem Entfernungsbereich, in dem das Fahrrad sogar das schnellste Verkehrsmittel ist (siehe Grafik). Und: Radfahren macht keinen Lärm, erzeugt keine schädlichen Abgase oder Feinstaub und vermindert die Unfallgefahr für andere.</p> <p><strong>Verkehrspolitik:</strong> Das Fahrrad wird vor allem in der Freizeit und im Urlaub genutzt, der Radtourismus stellt inzwischen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar (z.B. Radnetz Deutschland). Auch die Bundesregierung fördert den Radverkehr im Sinne einer nachhaltigen, integrierten Verkehrsplanung. Ein wesentliches Instrument dieser Förderung ist der Nationale Radverkehrsplan. Der aktuelle <a href="https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/Radverkehr/nationaler-radverkehrsplan-3-0.html"><strong>Nationale Radverkehrsplan 3.0 – Fahrradland Deutschland 2030</strong></a> folgt 11 Leitzielen und strebt unter anderem eine Verdopplung der gefahrenen Kilometer per Rad bis 2030 (Vgl. 2017) an. Das BMV unterstützt den Radverkehr zudem mit einer Reihe von <a href="https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/Radverkehr/finanzielle-foerderung-des-radverkehrs.html">Förderprogrammen</a>. Auch im Rahmen der <a href="https://www.klimaschutz.de/de/foerderung-der-nki/foerderkompass/logistik-mobilitaet">Nationalen Klimaschutzinitiative</a> des <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmukn">BMUKN</a> wird Radverkehr auf Bundesebene gefördert.</p> <p><strong>Öffentliche Fahrradverleihsysteme:</strong> Werden die Stärken der öffentlichen Verkehrsmittel mit den Vorteilen des Fahrrades verbunden, steigert das die individuelle Mobilität und nachhaltige Verkehrsmittelwahl (Nutzung im Verbund). Fahrradverleihsysteme haben meist mehrere Radverleihstationen, die häufig in der Nähe von Bahn- und Bushaltestellen verteilt sind. Damit können Einwohnerinnen und Einwohner sowie Besucherinnen und Besucher Fahrradfahrten auch spontan unternehmen. So lassen sich Angebotslücken des Öffentlichen Nahverkehrs umgehen. Für den Weg von der Bahnstation zum Büro oder von der Kneipe nach Hause stehen den Nutzerinnen und Nutzern nach einmaliger Anmeldung rund um die Uhr hunderte Fahrräder zum flexiblen Einsatz zu Verfügung. Zudem gibt es stationslose Radverleihe, bei denen man das Leihrad mittels GPS-App und Smartphone lokalisiert. In vielen Kommunen gibt es <a href="https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/Radverkehr/lastenradverkehr.html"><strong>erfolgreiche Projekte</strong></a>, bei denen Lastenräder zum Verleih zur Verfügung gestellt werden. So können Bürgerinnen und Bürger den Transport von größeren oder schwereren Gegenständen auf kürzeren Strecken auch ohne Pkw bewältigen.</p> <p><strong>Gesetzeslage:</strong> Das Radfahren tangiert viele rechtliche Aspekte: Welche Lichtanlagen sind am Fahrrad vorgeschrieben? Welche Wege muss und welche darf man als Radfahrender benutzen? Was muss man bei der Leitung von Radelgruppen beachten? Die rechtlichen Grundlagen finden sich unter anderem in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) und der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV). Das Internetangebot vom ADFC <a href="https://www.adfc.de/artikel/verkehrsregeln-fuer-radfahrende"><strong>Verkehrsrecht für Radfahrende</strong></a> bietet hierzu eine Übersicht von Paragraphen, die das Radfahren betreffen.</p> <p>Weitere Informationen finden Sie auf unserer Themenseite <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/3321"><strong>Radverkehr</strong></a> (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Themenseite).</p> 28.04.2017 Erklärfilm: Verkehr in der Stadt </p><p> So macht klimafreundliches Radfahren noch mehr Spaß <ul> <li>Nutzen Sie das Fahrrad so oft wie möglich: Dies schont Ihren Geldbeutel, hält Sie gesund und hilft der Umwelt.</li> <li>Halten Sie Ihr Fahrrad in Schuss: Nur so bereitet es auch Fahrfreude und ist verkehrssicher.</li> <li>Achten Sie beim Kauf auf Markenqualität. Dies sichert die Langlebigkeit des Rades und seiner Komponenten und dient Ihrer Sicherheit.</li> </ul> </p><p> Gewusst wie <p>Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel: emissionsfrei, leise, effizient, klimaschonend – darüber hinaus vielseitig, schnell, kostengünstig und gesundheitsfördernd.</p> <strong>Galerie: Radfahren - Ein #BigPoint in Sachen Klimaschutz</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_auto_blau_karussel1.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_auto_blau_karussel2.jpg"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_auto_blau_karussel3.jpg"> </a> Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> caption </p><p> <p><strong>Das richtige Rad: </strong>Für jeden Einsatzbereich gibt es spezielle Räder. Vom City-Rad über Tourenrad, Rennrad, Gravelbike, Mountainbike, Liegerad bis hin zum Lastenrad. Auch gibt es Pedelecs und E-Bikes, also Räder mit elektrischem Motor im Angebot. Welches Rad zu wem passt, kann man pauschal nicht sagen. Für alle Alltagsradler*innen können aber folgende Hinweise Orientierung bieten:</p> <ul> <li>Bequem und alltagstauglich: Das Gesamtgewicht sollte 18 Kilogramm nicht überschreiten, die Reifenbreite mindestens 37 Millimeter betragen. Das Rad sollte über Schutzbleche sowie einen Gepäckträger mit einer Traglast von mindestens 25 Kilogramm verfügen.</li> <li>Wartungsarm: Nabenschaltungen sind wartungsärmer als Kettenschaltungen und haben inzwischen auch große Übersetzungsvarianzen. Die Kette kann in einem geschlossenen Kettenschutz liegen. Federgabeln und Scheibenbremsen sind wartungsintensiver.</li> <li>Verkehrssicher: Das Rad sollte mit einem Nabendynamo ausgerüstet sein, der auch bei Regen verlässlich und ausreichend Licht gibt; Vorder- und Rücklicht mit Standlichtfunktion. Achten Sie auf ein hochwertiges Bremssystem. Sofern das Fahrrad mit Felgenbremsen ausgerüstet ist, achten Sie auf Felgen mit Verschleißindikator und tauschen Sie die Felge bei angezeigtem Verschleiß aus. Unabhängig vom Bremsentyp ist die regelmäßige Kontrolle und der rechtzeitige Austausch der Bremsbeläge zu empfehlen.</li> <li>Gesichert: Sichern Sie Ihr Rad möglichst immer über den Rahmen an einem festen Gegenstand. Massive Bügelschlösser sind besonders schwer zu knacken. Flexiblere Schlösser wie Panzerkabel und Kettenschlösser eignen sich hingegen besser, um Räder festzuketten oder zusammenzuschließen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kombiniert verschiedene Schlösser miteinander. Für wertvolle Räder lohnt sich eine Fahrradversicherung, die oft günstig über die Hausratversicherung abgeschlossen werden kann.</li> </ul> <p><strong>Gesundheit:</strong> Es gibt kaum einen gesünderen Ausdauersport als Fahrrad fahren. Mit regelmäßigem Radtraining nimmt das Herzvolumen zu, die Blutgefäße werden elastischer, und das Gehirn wird besser durchblutet – ideal, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Darüber hinaus sinkt der Ruhepuls, und die Atmung wird effektiver. Auch als Fettkiller ist Radfahren optimal, Übergewichtige trainieren auf dem Rad, ohne die Gelenke zu belasten: Wer zügig fährt (20 km/h), verbrennt circa 500 Kalorien in der Stunde. Laut <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/who">WHO</a> reichen bereits 30 Minuten tägliche Bewegung, um Gesundheit und Wohlbefinden erheblich zu steigern. Radfahren ist ideal dafür geeignet. Auch zeigen viele Beispiele aus Großunternehmen mit innerbetrieblichem Mobilitätsmanagement, dass mit steigender Anzahl Rad fahrender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die krankheitsbedingten Fehlzeiten abnehmen.</p> <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Warten Sie Ihr Fahrrad regelmäßig oder schließen Sie mit einem Fahrradhändler einen Wartungsvertrag ab.</li> <li>Kaufen Sie mit dem Fahrrad ein: Fahrradtaschen oder Lenkradkorb ermöglichen die sichere Beförderung kleinerer und mittlerer Lasten.</li> <li>Mit einem Fahrradanhänger oder einem Lastenrad (mit oder ohne elektrischer Motorunterstützung) können Sie auch schwerere Lasten (z.B. Getränkekisten) oder Kinder einfach transportieren.</li> <li>Beachten Sie die Hinweise zum Radfahren in der Schwangerschaft und mit Kindern von <a href="https://www.radfahren-mit-baby.de/"><strong>Fahrrad und Familie e.V.</strong></a> und dem <a href="https://www.adfc.de/dossier/familienlogistik-kindertransport-per-rad"><strong>ADFC</strong></a>.</li> <li>Nutzen Sie das Fahrrad in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln (z.B. Arbeits- oder Schulweg) – so können Sie auch längere Strecken umwelt- und klimaschonender zurücklegen.</li> <li>Damit Ihre Kinder lernen, selbstständig, aktiv und sicher per Fahrrad zur Schule zu gelangen, können Sie einen <a href="https://kinderaufsrad.org/aktiv-werden/fahrradbus-bicibus-bike-bus/"><strong>Fahrradbus</strong></a> ins Leben rufen. Unterstützen Sie Ihr Kind auch dabei, sicher <a href="https://www.udv.de/resource/blob/79932/35e260dd7b4d23d47d29d6c36758c3a6/broschuere-kinder-lernen-radfahren-uebungsheft-data.pdf">Fahrrad fahren zu lernen</a>.</li> <li>Machen Sie Urlaub mit dem Fahrrad.</li> <li>Beachten Sie unsere Tipps zu <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/30412"><strong>E-Bike und Pedelecs</strong></a>.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/bilder/wegevergleich_uba.png"> </a> <strong> Wegevergleich: von Tür zu Tür im Stadtverkehr </strong> Quelle: Umweltbundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/bilder/wegevergleich_uba.png">Bild herunterladen</a> (161,45 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/bilder/dateien/wegevergleich_uba.pdf">Diagramm als PDF</a> (187,86 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/bilder/dateien/wegevergleich_uba_excel.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (27,29 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Hintergrund <p><strong>Fahrradnutzung:</strong> Viele Menschen fahren mit dem Fahrrad. Das belegen bundesweite Mobilitätsuntersuchungen wie <a href="https://www.mobilitaet-in-deutschland.de/index.html"><strong>Mobilität in Deutschland (MID)</strong></a>. Insgesamt werden in Deutschland jedoch noch immer "nur" elf Prozent aller Wege mit dem Rad zurückgelegt. Dabei boomt in einigen Städten der Radverkehr während er in anderen Städten und Gemeinden stagniert oder sogar abnimmt. Vor allem im ländlichen Raum ist der Radfahrtrend häufig noch nicht angekommen. Andere Länder sind Deutschland weit voraus: die Niederlande erreichen einen Radverkehrsanteil von <a href="https://www.government.nl/themes/transport/bicycles/bicycle-policy-in-the-netherlands"><strong>27 Prozent</strong></a> und Dänemark <a href="https://www.man.dtu.dk/english/-/media/institutter/management/scientific-advice/transportvaneundersoegelsen/t-u/tu-udgivelser/tu_denmark_2025.pdf">knapp 15 Prozent</a>. Insgesamt verliert die Autonutzung in den europäischen Großstädten wie Kopenhagen, Paris, Brüssel oder Berlin an Bedeutung. Die Menschen setzen zunehmend auf eine umweltfreundliche, sportliche, gesunde und unabhängige Fortbewegung.</p> <p>Knapp 80 Prozent der Haushalte in Deutschland besitzen mindestens ein Fahrrad (<a href="https://www.mobilitaet-in-deutschland.de/publikationen2023.html"><strong>MID 2023</strong></a>). Nach Untersuchungen in deutschen Großstädten sind 40 bis 50 Prozent der Autofahrten kürzer als fünf Kilometer. Sie liegen damit in einem Entfernungsbereich, in dem das Fahrrad sogar das schnellste Verkehrsmittel ist (siehe Grafik). Und: Radfahren macht keinen Lärm, erzeugt keine schädlichen Abgase oder Feinstaub und vermindert die Unfallgefahr für andere.</p> <p><strong>Verkehrspolitik:</strong> Das Fahrrad wird vor allem in der Freizeit und im Urlaub genutzt, der Radtourismus stellt inzwischen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar (z.B. Radnetz Deutschland). Auch die Bundesregierung fördert den Radverkehr im Sinne einer nachhaltigen, integrierten Verkehrsplanung. Ein wesentliches Instrument dieser Förderung ist der Nationale Radverkehrsplan. Der aktuelle <a href="https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/Radverkehr/nationaler-radverkehrsplan-3-0.html"><strong>Nationale Radverkehrsplan 3.0 – Fahrradland Deutschland 2030</strong></a> folgt 11 Leitzielen und strebt unter anderem eine Verdopplung der gefahrenen Kilometer per Rad bis 2030 (Vgl. 2017) an. Das BMV unterstützt den Radverkehr zudem mit einer Reihe von <a href="https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/Radverkehr/finanzielle-foerderung-des-radverkehrs.html">Förderprogrammen</a>. Auch im Rahmen der <a href="https://www.klimaschutz.de/de/foerderung-der-nki/foerderkompass/logistik-mobilitaet">Nationalen Klimaschutzinitiative</a> des <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmukn">BMUKN</a> wird Radverkehr auf Bundesebene gefördert.</p> <p><strong>Öffentliche Fahrradverleihsysteme:</strong> Werden die Stärken der öffentlichen Verkehrsmittel mit den Vorteilen des Fahrrades verbunden, steigert das die individuelle Mobilität und nachhaltige Verkehrsmittelwahl (Nutzung im Verbund). Fahrradverleihsysteme haben meist mehrere Radverleihstationen, die häufig in der Nähe von Bahn- und Bushaltestellen verteilt sind. Damit können Einwohnerinnen und Einwohner sowie Besucherinnen und Besucher Fahrradfahrten auch spontan unternehmen. So lassen sich Angebotslücken des Öffentlichen Nahverkehrs umgehen. Für den Weg von der Bahnstation zum Büro oder von der Kneipe nach Hause stehen den Nutzerinnen und Nutzern nach einmaliger Anmeldung rund um die Uhr hunderte Fahrräder zum flexiblen Einsatz zu Verfügung. Zudem gibt es stationslose Radverleihe, bei denen man das Leihrad mittels GPS-App und Smartphone lokalisiert. In vielen Kommunen gibt es <a href="https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/Radverkehr/lastenradverkehr.html"><strong>erfolgreiche Projekte</strong></a>, bei denen Lastenräder zum Verleih zur Verfügung gestellt werden. So können Bürgerinnen und Bürger den Transport von größeren oder schwereren Gegenständen auf kürzeren Strecken auch ohne Pkw bewältigen.</p> <p><strong>Gesetzeslage:</strong> Das Radfahren tangiert viele rechtliche Aspekte: Welche Lichtanlagen sind am Fahrrad vorgeschrieben? Welche Wege muss und welche darf man als Radfahrender benutzen? Was muss man bei der Leitung von Radelgruppen beachten? Die rechtlichen Grundlagen finden sich unter anderem in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) und der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV). Das Internetangebot vom ADFC <a href="https://www.adfc.de/artikel/verkehrsregeln-fuer-radfahrende"><strong>Verkehrsrecht für Radfahrende</strong></a> bietet hierzu eine Übersicht von Paragraphen, die das Radfahren betreffen.</p> <p>Weitere Informationen finden Sie auf unserer Themenseite <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/3321"><strong>Radverkehr</strong></a> (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Themenseite).</p> 28.04.2017 Erklärfilm: Verkehr in der Stadt </p><p>Informationen für...</p>
Der Datensatz enthält die Position aller StadtRAD-Stationen im Hamburger Stadtgebiet und die Anzahl der aktuell zur Ausleihe zur Verfügung stehenden Fahrräder und Lastenpedelecs. Weitere Informationen zum Echtzeitdienst: Der Echtzeitdatendienst enthält die Position aller StadtRAD-Stationen im Hamburger Stadtgebiet und die Anzahl der aktuell zur Ausleihe zur Verfügung stehenden Fahrräder und Lastenpedelecs im JSON-Format bereitgestellt in der SensorThings API (STA). In der SensorThings API (STA) steht die Entität "Thing" für jeweils eine StadtRad-Stationen. Für die Anzahl der verfügbaren Räder und die Lastenpedelecs gibt es jeweils eine Entität "Datastream" je "Thing". Die Anzahl der verfügbaren Räder (Echtzeitdaten) erhält man über die Entität "Observations". Alle Zeitangaben sind in der koordinierten Weltzeit (UTC) angegeben. In der Entität Datastreams gibt es im JSON-Objekt unter dem "key" "properties" weitere "key-value-Paare". In Anlehnung an die Service- und Layerstruktur im GIS haben wir Service und Layer als zusätzliche "key-value-Paare" unter dem JSON-Objekt properties eingeführt. { "properties":{ "serviceName": "HH_STA_StadtRad", "layerName": "E-Lastenraeder", "key":"value"} } Verfügbare Layer im layerName sind: * E-Lastenraeder * Fahrraeder Mit Hilfe dieser "key-value-Paare" können dann Filter für die REST-Anfrage definiert werden, bspw. https://iot.hamburg.de/v1.0/Datastreams?$filter=properties/serviceName eq 'HH_STA_StadtRad' and properties/layerName eq 'E-Lastenraeder' Die Echtzeitdaten kann man auch über einen MQTT-Broker erhalten. Die dafür notwendigen IDs können über eine REST-Anfrage bezogen werden und dann für das Abonnement auf einen Datastream verwendet werden: MQTT-Broker: iot.hamburg.de Topic: v1.0/Datastream({id})/Observations
Bild: Ralf Rühmeier Fußverkehr Berlin unterstreicht die Bedeutung des Fußverkehrs mit einem eigenen Abschnitt im Mobilitätsgesetz und schafft mit einer Vielzahl von Maßnahmen attraktivere Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger. Weitere Informationen Bild: Ralf Rühmeier Radverkehr Mehr Radverkehr in der Stadt bedeutet mehr Lebensqualität für Berlin: Daher fördert der Senat die Entwicklung des klimafreundlichen und stadtverträglichen Radverkehrs mit zahlreichen Maßnahmen. Weitere Informationen Bild: BVG, Lang Öffentlicher Personennahverkehr Täglich nutzen Millionen Menschen die Verkehrsmittel des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Er ist die zentrale Säule der städtischen Mobilität. Weitere Informationen Bild: Genow Straßen- und Kfz-Verkehr In Berlin sind rund 1,4 Millionen Fahrzeuge angemeldet. Viele davon sind Tag für Tag in der Hauptstadt unterwegs. Wir schaffen die Rahmenbedingungen dafür, dass der Berliner Autoverkehr möglichst flüssig und sicher läuft. Weitere Informationen Bild: SenUMVK Elektromobilität Elektromobilität wird in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen. Bereits heute werden hierfür wichtige Weichen gestellt. Dazu gehört die Schaffung infrastruktureller Voraussetzungen mit einem leistungsfähigen Ladeinfrastrukturnetz. Weitere Informationen Bild: BVG / Andreas Süß Geteilte Mobilität Ob Lastenräder, Mopeds, E-Autos oder Roller: In Berlin gibt es inzwischen ein riesiges Angebot an Mietfahrzeugen, die sich bequem per App orten, buchen, entsperren und bezahlen lassen. Eine optimale Ausgestaltung von Sharing-Angeboten in Vernetzung mit dem ÖPNV macht es noch einfacher, flexibel ohne eigenen Pkw in Berlin unterwegs zu sein. Weitere Informationen Bild: SenUMVK Wirtschaftsverkehr In Berlin und allen deutschen Städten leistet der Wirtschaftsverkehr als Summe von Güterverkehr und Personenwirtschaftsverkehr einen maßgeblichen und unverzichtbaren Beitrag zum Funktionieren der Stadt und der Region. Weitere Informationen Bild: Deutsche Bahn AG / Max Lautenschläger Eisenbahnverkehr Berlin hat eine lange Tradition als Eisenbahnknotenpunkt. Es ist das verkehrspolitische Ziel der Senatsverwaltung, den umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiene weiter auszubauen. Weitere Informationen Bild: Thomas Trutschel/Photothek /Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Luftfahrt Die Luftfahrt bildet ein breites Themenfeld ab. Die nachfolgenden Seiten geben einen Überblick rund um die Luftfahrtverwaltung in Berlin mit Informationen u.a. zu Flugplätzen, unbemannter Luftfahrt, Luftfahrthindernissen, Luftraumnutzung, Fluglärm und Nachhaltigkeit. Weitere Informationen Bild: djama / fotolia.com Planfeststellungen Das Planfeststellungsverfahren umfasst das Anhörungsverfahren, das von der Anhörungsbehörde durchgeführt wird, sowie die Erarbeitung des Planfeststellungsbeschlusses, der von der Planfeststellungsbehörde verfasst wird. Weitere Informationen Vorgaben zur Planung Die zuständigen Stellen der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt stellen hier Rundschreiben, Regelpläne, Einführungserlasse u.a. in aktueller Version als Dokument oder Link zur Verfügung. Weitere Informationen
Dieser Datensatz zeigt die Bediengebiete der eScooter-Anbieter in Hamburg und seinem Umland. eScooter sind ein Free-Floating-Sharing-Angebot, bei dem Anmietung und Rückgabe nicht an feste Stationen gebunden sind. Nutzende können innerhalb der Bediengebiete über eine App verfügbare eScooter finden und nach Nutzung innerhalb des Gebiets zurücklassen. Ursprüngliche Darstellungsform im Atlas: Der Datensatz wurde im Stadt-Umland-Atlas als Teilinformation in einer Karte zu Bikesharing, Lastenrädern und eScooterb dargestell, der auch die eScooter-Servicegebiete nach Anzahl Anbietenden darstellt. Datenformat: Der Datensatz besteht aus einem Vektor-Flächenlayer, der die Bediengebiete der eScooter-Anbieter in Stadt und Umland abbildet.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 80 |
| Kommune | 4 |
| Land | 28 |
| Weitere | 9 |
| Wissenschaft | 12 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 64 |
| Hochwertiger Datensatz | 1 |
| Mitmachportal | 1 |
| Text | 38 |
| Umweltprüfung | 10 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 47 |
| Offen | 70 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 117 |
| Englisch | 5 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 3 |
| Bild | 8 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 7 |
| Keine | 57 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 57 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 55 |
| Lebewesen und Lebensräume | 97 |
| Luft | 85 |
| Mensch und Umwelt | 117 |
| Wasser | 46 |
| Weitere | 109 |