<p> Wie Sie Ihre Kosten für Warmwasser senken können <ul> <li>Installieren Sie wassersparende Armaturen.</li> <li>Lassen Sie warmes Wasser nur bei Bedarf laufen.</li> <li>Nutzen Sie die Zeit-Steuerungsoptionen des Heizsystems, um die Pumpe für die Zirkulationsleitung einige Stunden abzuschalten.</li> <li>Erwärmen Sie Ihr Warmwasser mit Sonnenkollektoren.</li> <li>Beachten Sie die hygienischen Anforderungen (mind. 60 °C, keine Stagnation), um Legionellen zu vermeiden.</li> </ul> Gewusst wie <p>Warmwasser ist nicht nur teuer, sondern auch – nach Heizung und Auto – einer der größten Energieverbraucher und CO2-Verursacher im privaten Haushalt. Mit den richtigen Maßnahmen lassen sich die Kosten für Warmwasser senken, die Umwelt schonen und gesundheitliche Anforderungen realisieren.</p> <strong>Galerie: Sparduschkopf: Wasser, Energie und Kosten halbieren</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/warewunder_instagramm_mit_logo_png4sparduschkopf1_0.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/warewunder_instagramm_mit_logo_png4sparduschkopf2.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/warewunder_instagramm_mit_logo_png4sparduschkopf3.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/warewunder_instagramm_mit_logo_png4sparduschkopf4.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/warewunder_instagramm_mit_logo_png4sparduschkopf5.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/warewunder_instagramm_mit_logo_png4sparduschkopf7.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/warewunder_instagramm_mit_logo_png4sparduschkopf8.png"> </a> Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> caption <p><strong>Sparduschkopf einbauen:</strong> Durch wassersparende Armaturen lassen sich – meist ohne Komfortverlust – die Warmwasserkosten deutlich senken. Perlatoren, Wassersparbrausen und Ähnliches können auch nachträglich angebracht werden. Herkömmliche Duschbrausen haben einen Durchfluss von zwölf bis 15 Litern Wasser pro Minute. Wassersparbrausen hingegen nur sechs bis neun Liter. Das Öko-Institut hat errechnet, dass eine Wassersparbrause in einem Zwei-Personen-Haushalt durchschnittlich 20.000 Liter Wasser pro Jahr einsparen kann. Dies reduziert die Wasserkosten um über 80 Euro und spart darüber hinaus Energiekosten zwischen 35 Euro (Gas) und 144 Euro (Strom) ein (Öko-Institut 2012). Leerlaufverluste von Untertisch-Heißwasserspeichergeräten lassen sich mit Hilfe eines Vorschaltgeräts (z.B. Thermo-Stop) oder einer Zeitschaltuhr vermeiden bzw. verringern. Bei Geräten mit einem Fassungsvermögen von fünf bis 15 Litern lassen sich durch ein Vorschaltgerät rund 135 Kilowattstunden pro Jahr einsparen (Amortisation nach einem Jahr) (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> 2008). Beim Einsatz von wassersparenden Armaturen muss allerdings beachtet werden, dass es in der Trinkwasser-Installation nicht zu Stagnation kommt. Stagnierendes Wasser kann zu Hygieneproblemen führen (siehe unten).</p> <p><strong>Warmwasser nur bei Bedarf:</strong> Duschen benötigt im Allgemeinen weniger Wasser als ein Bad in der Wanne. Wer allerdings beim Duschen das Wasser länger als zehn Minuten laufen lässt, kann den Wasserverbrauch eines Bades sogar toppen (bei 15 Litern Durchfluss pro Minute). Der Warmwasserverbrauch hängt deshalb auch stark von den persönlichen Nutzungsgewohnheiten ab. So hat auch Wellness einen Preis: Große Badewannen, Massagedüsen und Ähnliches kosten nicht nur in der Anschaffung, sondern verursachen auch höhere Warmwasserkosten in der Nutzung.</p> <p><strong>Hygienische Anforderungen beachten:</strong></p> <ul> <li>Das warme Wasser sollte überall im Leitungssystem immer eine Temperatur von mindestens 55 °C haben und am Austritt des Trinkwassererwärmers stets eine Temperatur von mindestens 60 °C einhalten, damit es zu keinem Legionellenwachstum kommt.</li> <li>Achten Sie darauf, dass auch wenig genutzte Leitungsabschnitte regelmäßig durchspült werden.</li> <li>Trinken sie nur frisches und kühles Wasser aus dem Zapfhahn.</li> </ul> <p>Beachten Sie, dass Legionellen auch in Kaltwasserleitungen wachsen können, wenn das Wasser dort lange genug steht und sich erwärmt. Warm- und Kaltwasserleitungen sollten daher gut wärmeisoliert sein und regelmäßig genutzt werden.</p> <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Vergleichen Sie Ihren Warmwassverbrauch mit dem <a href="https://www.co2online.de/service/energiesparchecks/wassercheck/">WasserCheck</a> und dem deutschen <a href="https://www.warmwasserspiegel.de/">Warmwasserspiegel</a>.</li> <li>Das regelmäßige Entkalken von Armaturen und Duschbrausen erhöht deren Lebensdauer.</li> <li>Vor dem Genuss das Trinkwasser ablaufen lassen, bis es kühl und frisch aus dem Hahn läuft.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/202204_blauerengel_duschbrausen_bfg-110.jpg"> </a> <strong> Energie- und wassersparende Duschbrausen erkennt man unter anderem am Umweltzeichen Blauer Engel. </strong> Quelle: Blauer Engel / Bande für Gestaltung Hintergrund <p>Für die Bereitstellung von Warmwasser werden durchschnittlich rund zwölf Prozent des gesamten Energieverbrauchs der privaten Haushalte in Deutschland benötigt. Wird das Warmwasser elektrisch erhitzt, entfallen darauf rund 25 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in einem durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt (Ecotopten 2013). </p> <p><strong>Quellen:</strong></p> <ul> <li>Öko-Institut (2012): <a href="https://www.oeko.de/oekodoc/1427/2011-504-de.pdf">PROSA-Studie Energie- und wassersparende Hand- und Kopfbrausen.</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> – Umweltbundesamt (2013): <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/6200">Energiesparen im Haushalt</a>.</li> <li>UBA – Umweltbundesamt (2011): Energiesparen bei der Warmwasserbereitung – <a href="https://www.umweltbundesamt.de/media/13254">Vereinbarkeit von Energieeinsparung und Hygieneanforderungen an Trinkwasser</a>.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_duschkopf_blau_karussel1.jpg"> </a> <strong> Ein Sparduschkopf entspricht 29 Energiesparlampen. </strong> Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum (KNK) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_duschkopf_blau_karussel1.jpg">Bild herunterladen</a> (296,77 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_duschkopf_blau_karussel2.jpg"> </a> <strong> Glühbirne austauschen ist gut - einen Sparduschkopf einbauen noch viel besser. </strong> Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum (KNK) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_duschkopf_blau_karussel2.jpg">Bild herunterladen</a> (216,85 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_duschkopf_blau_karussel3.jpg"> </a> <strong> Warmwassersparen ist ein #BigPoint in Sachen Klimaschutz und spart richtig viel CO2 ein. </strong> Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum (KNK) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_duschkopf_blau_karussel3.jpg">Bild herunterladen</a> (217,64 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Wie Sie Ihre Kosten für Warmwasser senken können <ul> <li>Installieren Sie wassersparende Armaturen.</li> <li>Lassen Sie warmes Wasser nur bei Bedarf laufen.</li> <li>Nutzen Sie die Zeit-Steuerungsoptionen des Heizsystems, um die Pumpe für die Zirkulationsleitung einige Stunden abzuschalten.</li> <li>Erwärmen Sie Ihr Warmwasser mit Sonnenkollektoren.</li> <li>Beachten Sie die hygienischen Anforderungen (mind. 60 °C, keine Stagnation), um Legionellen zu vermeiden.</li> </ul> </p><p> Gewusst wie <p>Warmwasser ist nicht nur teuer, sondern auch – nach Heizung und Auto – einer der größten Energieverbraucher und CO2-Verursacher im privaten Haushalt. Mit den richtigen Maßnahmen lassen sich die Kosten für Warmwasser senken, die Umwelt schonen und gesundheitliche Anforderungen realisieren.</p> <strong>Galerie: Sparduschkopf: Wasser, Energie und Kosten halbieren</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/warewunder_instagramm_mit_logo_png4sparduschkopf1_0.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/warewunder_instagramm_mit_logo_png4sparduschkopf2.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/warewunder_instagramm_mit_logo_png4sparduschkopf3.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/warewunder_instagramm_mit_logo_png4sparduschkopf4.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/warewunder_instagramm_mit_logo_png4sparduschkopf5.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/warewunder_instagramm_mit_logo_png4sparduschkopf7.png"> </a> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/warewunder_instagramm_mit_logo_png4sparduschkopf8.png"> </a> Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> caption </p><p> <p><strong>Sparduschkopf einbauen:</strong> Durch wassersparende Armaturen lassen sich – meist ohne Komfortverlust – die Warmwasserkosten deutlich senken. Perlatoren, Wassersparbrausen und Ähnliches können auch nachträglich angebracht werden. Herkömmliche Duschbrausen haben einen Durchfluss von zwölf bis 15 Litern Wasser pro Minute. Wassersparbrausen hingegen nur sechs bis neun Liter. Das Öko-Institut hat errechnet, dass eine Wassersparbrause in einem Zwei-Personen-Haushalt durchschnittlich 20.000 Liter Wasser pro Jahr einsparen kann. Dies reduziert die Wasserkosten um über 80 Euro und spart darüber hinaus Energiekosten zwischen 35 Euro (Gas) und 144 Euro (Strom) ein (Öko-Institut 2012). Leerlaufverluste von Untertisch-Heißwasserspeichergeräten lassen sich mit Hilfe eines Vorschaltgeräts (z.B. Thermo-Stop) oder einer Zeitschaltuhr vermeiden bzw. verringern. Bei Geräten mit einem Fassungsvermögen von fünf bis 15 Litern lassen sich durch ein Vorschaltgerät rund 135 Kilowattstunden pro Jahr einsparen (Amortisation nach einem Jahr) (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> 2008). Beim Einsatz von wassersparenden Armaturen muss allerdings beachtet werden, dass es in der Trinkwasser-Installation nicht zu Stagnation kommt. Stagnierendes Wasser kann zu Hygieneproblemen führen (siehe unten).</p> <p><strong>Warmwasser nur bei Bedarf:</strong> Duschen benötigt im Allgemeinen weniger Wasser als ein Bad in der Wanne. Wer allerdings beim Duschen das Wasser länger als zehn Minuten laufen lässt, kann den Wasserverbrauch eines Bades sogar toppen (bei 15 Litern Durchfluss pro Minute). Der Warmwasserverbrauch hängt deshalb auch stark von den persönlichen Nutzungsgewohnheiten ab. So hat auch Wellness einen Preis: Große Badewannen, Massagedüsen und Ähnliches kosten nicht nur in der Anschaffung, sondern verursachen auch höhere Warmwasserkosten in der Nutzung.</p> <p><strong>Hygienische Anforderungen beachten:</strong></p> <ul> <li>Das warme Wasser sollte überall im Leitungssystem immer eine Temperatur von mindestens 55 °C haben und am Austritt des Trinkwassererwärmers stets eine Temperatur von mindestens 60 °C einhalten, damit es zu keinem Legionellenwachstum kommt.</li> <li>Achten Sie darauf, dass auch wenig genutzte Leitungsabschnitte regelmäßig durchspült werden.</li> <li>Trinken sie nur frisches und kühles Wasser aus dem Zapfhahn.</li> </ul> <p>Beachten Sie, dass Legionellen auch in Kaltwasserleitungen wachsen können, wenn das Wasser dort lange genug steht und sich erwärmt. Warm- und Kaltwasserleitungen sollten daher gut wärmeisoliert sein und regelmäßig genutzt werden.</p> <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Vergleichen Sie Ihren Warmwassverbrauch mit dem <a href="https://www.co2online.de/service/energiesparchecks/wassercheck/">WasserCheck</a> und dem deutschen <a href="https://www.warmwasserspiegel.de/">Warmwasserspiegel</a>.</li> <li>Das regelmäßige Entkalken von Armaturen und Duschbrausen erhöht deren Lebensdauer.</li> <li>Vor dem Genuss das Trinkwasser ablaufen lassen, bis es kühl und frisch aus dem Hahn läuft.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/202204_blauerengel_duschbrausen_bfg-110.jpg"> </a> <strong> Energie- und wassersparende Duschbrausen erkennt man unter anderem am Umweltzeichen Blauer Engel. </strong> Quelle: Blauer Engel / Bande für Gestaltung </p><p> Hintergrund <p>Für die Bereitstellung von Warmwasser werden durchschnittlich rund zwölf Prozent des gesamten Energieverbrauchs der privaten Haushalte in Deutschland benötigt. Wird das Warmwasser elektrisch erhitzt, entfallen darauf rund 25 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in einem durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt (Ecotopten 2013). </p> <p><strong>Quellen:</strong></p> <ul> <li>Öko-Institut (2012): <a href="https://www.oeko.de/oekodoc/1427/2011-504-de.pdf">PROSA-Studie Energie- und wassersparende Hand- und Kopfbrausen.</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> – Umweltbundesamt (2013): <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/6200">Energiesparen im Haushalt</a>.</li> <li>UBA – Umweltbundesamt (2011): Energiesparen bei der Warmwasserbereitung – <a href="https://www.umweltbundesamt.de/media/13254">Vereinbarkeit von Energieeinsparung und Hygieneanforderungen an Trinkwasser</a>.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_duschkopf_blau_karussel1.jpg"> </a> <strong> Ein Sparduschkopf entspricht 29 Energiesparlampen. </strong> Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum (KNK) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_duschkopf_blau_karussel1.jpg">Bild herunterladen</a> (296,77 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_duschkopf_blau_karussel2.jpg"> </a> <strong> Glühbirne austauschen ist gut - einen Sparduschkopf einbauen noch viel besser. </strong> Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum (KNK) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_duschkopf_blau_karussel2.jpg">Bild herunterladen</a> (216,85 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_duschkopf_blau_karussel3.jpg"> </a> <strong> Warmwassersparen ist ein #BigPoint in Sachen Klimaschutz und spart richtig viel CO2 ein. </strong> Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum (KNK) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/sharepic_bigpoint_duschkopf_blau_karussel3.jpg">Bild herunterladen</a> (217,64 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p>Informationen für...</p>
Die Ökodesign-Richtlinie (RL 2009/125/EG) zielt auf die Minderung der von energieverbrauchsrelevanten Produkten über ihren Lebensweg verursachten Umweltwirkungen durch die Festlegung von Mindestanforderungen. Die Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (VO 2017/1369/EU) stellt Verbraucherinnen und Verbrauchern Informationen zur Energieeffizienz und weiteren ressourcenrelevanten und Gebrauchs-Eigenschaften für ihre Kaufentscheidung zur Verfügung. Mit dem Vorhaben wurden ausgewählte Implementierungsprozesse zu diesen Richtlinien begleitet. Dies umfasst die Revisionen der bestehenden Verordnungen zu haushaltskühl- und Gefriergeräten, Haushaltswaschmaschinen, Haushaltsgeschirrspülern, Leerlaufverlusten, Servern und Verkaufskühlgeräten sowie Vorstudien für neue Produktgruppen des Arbeitsprogramms 2016 (Smartphones und Photovoltaikmodule). Darüber hinaus informieren Datenblätter über Ökodesign- und Energielabel-Anforderungen an Festbrennstoffkessel, Festbrennstoffeinzelraumheizgeräte, Einzelraumheizgeräte, Lüftungs- und Kühlprodukte sowie Prozesskühler, Server- und Datenspeicherprodukte, Motoren, Transformatoren, externe Netzteile sowie über Schweißgeräte und wurden bereits einzeln veröffentlicht.
<p> <p>Am Sonntag, den 26. März, ist es wieder soweit: Die Uhren werden auf Sommerzeit umgestellt. Weniger Energie wird dadurch nicht verbraucht. Wir geben Tipps, wie Sie wirklich Energie sparen können.</p> </p><p>Am Sonntag, den 26. März, ist es wieder soweit: Die Uhren werden auf Sommerzeit umgestellt. Weniger Energie wird dadurch nicht verbraucht. Wir geben Tipps, wie Sie wirklich Energie sparen können.</p><p> Die Bilanz der Zeitumstellung <p>Eingeführt wurde die Sommerzeit auf EU-Ebene in den 1980er Jahren. Ein Ziel war, Energie zu sparen. Aber: Wieviel Energie durch die Umstellung auf Sommerzeit tatsächlich eingespart wird, lässt sich nicht genau beziffern, denn: Die Umstellung führt an der einen Stelle zu einem geringeren und an der anderen zu einem höheren Verbrauch:</p> <ul> <li>Die Zeitverschiebung um eine Stunde nach vorn während der Sommerzeit bedeutet eine bessere Ausnutzung der Tageshelligkeit im Sommer und damit eine Stromeinsparung für Beleuchtung in den Abendstunden, wobei diese Ersparnis durch den Anstieg der Effizienz der auf dem Markt angebotenen Leuchtmittel in den vergangenen Jahren gesunken sein dürfte.</li> <li>Gleichzeitig ergibt sich durch das Vorverlegen des Aufstehens in die kühleren Morgenstunden ein Mehrverbrauch an Heizenergie im Frühjahr und im Herbst.</li> </ul> <p>Daneben gibt es Auswirkungen auch an anderer Stelle. Die längere Tageshelligkeit am Abend kann zu einem veränderten Freizeitverhalten führen und mit einem Mehrverbrauch im Verkehr und in Freizeiteinrichtungen verbunden sein. In Bezug auf die Auswirkungen der Zeitumstellung auf die Wirtschaft kennen wir keine belastbaren Informationen oder quantitativen Daten. Die wenigen vorhandenen Quellen beruhen größtenteils auf subjektiven Einschätzungen.</p> <p>Neben Fragen der Energieeinsparung spielen auch Fragen der Gesundheit eine Rolle. Es gibt vermehrte Anhaltspunkte dafür, daß sich die Anpassung der biologischen Rhythmen insbesondere an die Zeitumstellung im Frühjahr nicht so einfach vollzieht. Hier gibt es Hinweise, dass die Anpassung selbst innerhalb von vier Wochen nach der Umstellung möglicherweise nur unvollständig bzw. gar nicht gelingt. Demgegenüber scheint die Zeitumstellung im Herbst weniger problematisch. Unklar ist jedoch, zu welchen relevanten Gesundheitsauswirkungen die zeitumstellungsbedingten Störungen in den biologischen Rhythmen führen. Das sind die Ergebnisse einer <a href="https://www.tab-beim-bundestag.de/projekte_bilanz-der-sommerzeit.php">Untersuchung</a> des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag.</p> Die Diskussion auf EU-Ebene <p>Auch auf EU-Ebene wurde die Frage einer möglichen Energieeinsparung untersucht. Im Ergebnis zeigten sich insgesamt nur geringfügige Einsparungen für die EU als Ganzes. In den einzelnen EU-Mitgliedstaaten kann die durch die Zeitumstellung bedingte Änderung des Energieverbrauches negativ oder positiv ausfallen. Dies ist durch Unterschiede in der geographischen Lage sowie bei Wirtschaft und Kultur bedingt.</p> <p>Im Sommer 2018 konnten sich die EU-Bürger zu ihren Erfahrungen mit der Sommerzeit und zur Frage der Beibehaltung oder Abschaffung der Zeitumstellung äußern. Es ging eine sehr große Zahl an Rückmeldungen ein, die bezüglich der Zusammensetzung der Teilnehmer aber nicht repräsentativ war. Von den Teilnehmern sprachen sich 84 % für eine Abschaffung der Zeitumstellung aus. In Reaktion darauf schlug die EU-Kommission vor, die Umstellung abzuschaffen. Das EU-Parlament stimmte dem zu, bei den Mitgliedstaten, die ebenfalls zustimmen müßten, gibt es aber unterschiedliche Positionen und bisher noch keine Einigung. Die einen sind entschieden für eine Abschaffung, andere eher für eine Beibehaltung und einige haben keine eindeutige Position. Mit einer Abschaffung der EU-weit einheitlichen Zeitumstellung ist vorerst kaum zu rechnen.</p> Wo wir mehr sparen können <p>Die Zeitumstellung spart Ihnen im Saldo also kaum Energie. Mehr Erfolg haben Sie bei sich zuhause mit anderen Methoden:</p> <p><strong>Heizen</strong> ist der mit Abstand größte Energieverbraucher und CO2-Verursacher im Haushalt. Der Anteil der Heizenergie am Energieverbrauch eines Haushaltes liegt etwa bei 70 Prozent. Hier liegt auch ein großes Potenzial, Energie einzusparen. Je mehr Quadratmeter wir beheizen und je schlechter ein Haus gedämmt ist, desto größer sind der Heizenergiebedarf und damit auch der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhausgas">Treibhausgas</a>-Ausstoß. Neben einer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/76040">effizienten Heizungsanlage</a> und einer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/38762">guten Dämmung</a> ist es auch wichtig, die Temperatur unter Kontrolle zu halten. Als Richtwert gelten 20 °C für den Wohnbereich, 18 °C für die Küche und 17 °C für den Schlafbereich.</p> <p>Die <strong>Warmwasserbereitung</strong> ist im Privathaushalt der zweitgrößte Energieverbraucher. Der Energiebedarf für Warmwasser macht im Schnitt 14 Prozent des Energiebedarfs eines Haushaltes aus. Energie und Kosten können zum Beispiel dadurch gespart werden, dass man duscht anstatt zu baden: Für ein Vollbad in der Wanne benötigt man im Schnitt 200 Liter Wasser. Bei 10 Minuten Duschen fließen im Schnitt 100 Liter durch die Leitung. Dieses zu erhitzen, kostet nur die Hälfte. Wer einen wassersparenden Duschkopf einbaut, kann weitere 40 Prozent Warmwasser einsparen. Besonders lohnt sich die Ersparnis in Haushalten, in denen Wasser mit Strom erhitzt wird. Hier kostet ein Duschbad mit einem wassersparenden Duschkopf etwa 1,30 € für das Wasser selbst und seine Erwärmung. Wer stattdessen ein Vollbad nimmt, zahlt etwa 3 € mehr.</p> <p>Neben der Heizenergie lässt sich im Haushalt vor allem beim <strong>Strom</strong> noch sehr viel Energie sparen. Der Anteil des Stromes am gesamten Energieverbrauch eines Haushaltes liegt bei etwa 20 Prozent. Haushaltsgroßgeräte wie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/14941">Kühlschrank</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/15387">Herd</a> sowie – weniger bekannt – die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/15342">Heizungsumwälzpumpe</a> sind die großen Stromfresser im Haushalt. Bei den Haushaltsgroßgeräten hilft die EU-Energieverbrauchskennzeichnung beim Stromsparen. Orientieren Sie sich beim Neukauf daran und bevorzugen Sie A bzw. B- Geräte.</p> <p>Der Ersatz stromvergeudender Glühlampen, seien es herkömmliche oder Halogenglühlampen, macht sich auch im Portemonnaie schnell bezahlt. Mit der <strong>Wohnungsbeleuchtung</strong> durch LED-Lampen lassen sich viele Kilowattstunden Strom im Jahr sparen. Denn sie brauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als Standardglühlampen.</p> <p>Und nicht zuletzt: <strong>Leerlaufverluste</strong>, zum Beispiel durch Stand-by-Betrieb, abschalten. Computer, Stereo-Anlage, Fernseher und etliche weitere Geräte können Strom verbrauchen, ohne dass sie eingeschaltet sind. Wer sich die Mühe macht, mit einem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/13540">Strommessgerät</a> diese heimlichen Verbräuche zu enttarnen, wird überrascht sein, wo überall unverhältnismäßig viel Strom fließt. Einzelsteckdosen oder Steckdosenleisten zum Abschalten bieten hierfür eine gute Lösung.</p> </p><p>Informationen für...</p>
Die Ökodesign-Richtlinie (RL 2009/125/EG) zielt auf die Minderung der von energieverbrauchsrelevanten Produkten über ihren Lebensweg verursachten Umweltwirkungen durch die Festlegung von Mindestanforderungen. Die Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (VO 2017/1369/EU) stellt Verbraucherinnen und Verbrauchern Informationen zur Energieeffizienz und weiteren ressourcenrelevanten und Gebrauchs-Eigenschaften für ihre Kaufentscheidung zur Verfügung. Mit dem Vorhaben wurden ausgewählte Implementierungsprozesse zu diesen Richtlinien begleitet. Dies umfasst die Revisionen der bestehenden Verordnungen zu haushaltskühl- und Gefriergeräten, Haushaltswaschmaschinen, Haushaltsgeschirrspülern, Leerlaufverlusten, Servern und Verkaufskühlgeräten sowie Vorstudien für neue Produktgruppen des Arbeitsprogramms 2016 (Smartphones und Photovoltaikmodule). Darüber hinaus informieren Datenblätter über Ökodesign- und Energielabel-Anforderungen an Festbrennstoffkessel, Festbrennstoffeinzelraumheizgeräte, Einzelraumheizgeräte, Lüftungs- und Kühlprodukte sowie Prozesskühler, Server- und Datenspeicherprodukte, Motoren, Transformatoren, externe Netzteile sowie über Schweißgeräte und wurden bereits einzeln veröffentlicht. Veröffentlicht in Texte | 19/2021.
Im Rahmen des 'Zero-Power Standby' Forschungsvorhabens sollen die Leerlaufverluste von Endgeräten der Audio/Video-Unterhaltungselektronik am Beispiel eines Fernsehgerätes derart deutlich gesenkt werden, dass man die verbleibende Leistungsaufnahme praktisch vernachlässigen kann. D.h. diese Geräte können ohne weiteres im Standby-Betrieb belassen werden. Hierbei bleibt der maximale Benutzerkomfort erhalten, denn das Gerät lässt sich mit der Fernbedienung nahezu verzögerungsfrei aus dem Standby-Modus aufwecken. Erreicht werden soll dies durch den Einsatz neuartiger myController mit extrem niedriger Leistungsaufnahme im Zusammenhang mit einer neuartigen Systemarchitektur für die Stromversorgung. Im Rahmen der Modifikation der Systemarchitektur für die Stromversorgung soll in einer weiteren Innovation der elektrische Wirkungsgrad der Stromversorgung signifikant gesteigert werden. Loewe ist an allen Arbeitspaketen des Förderprojektes beteiligt (AP 1 - AP7). Als Systemintegrator deckt Loewe insbesondere die Schnittstellen Geräte- seitig zu den Förderschwerpunkten Standby und On- Mode ab. Schwerpunkte sind in den Arbeitspaketen AP3 und AP 5 gesetzt. In AP3 sind neuartige Standby und Netzwerkstandby- Schnittstellen zu erforschen. In AP5 liegt der Schwerpunkt auf der Schnittstelle von Display (Backlight) und hocheffizientem Netzteil.
Vom 29. August bis 3. September ist das Umweltbundesamt (UBA) mit einem Stand auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin vertreten. Das UBA informiert über Leerlaufverluste bei Geräten der Unterhaltungselektronik und zeigt, wie sich Leerlaufverluste begrenzen und Strom sparen lassen. Ein Vier-Personenhaushalt benötigt im Schnitt 3600 Kilowattstunden im Jahr, davon fallen allein 440 Kilowattstunden auf den Betrieb von Elektrogeräten im Leerlauf. Dies ist der Fall, wenn Geräte in Bereitschaft - Stand-by - oder vermeintlich ausgeschaltet sind. Jährlich sind das rund 90 Euro für Geräte, die nicht im Betrieb sind. „Die IFA gibt sich umweltbewusst. ‘Grün’ ist ein Trend, mit dem sich Produkte sehr gut vermarkten lassen. Dennoch ist nicht alles umweltverträglich, was so aussieht. Es lohnt sich bei Neuanschaffungen genau hinzugucken, auch um böse Überraschungen bei der nächsten Stromrechnung zu vermeiden”, sagt Dr. Thomas Holzmann, Vizepräsident des UBA.
1. Vorhabensziel: Die Maßnahmen zur Senkung der Leerlaufverluste soll den Bedienkomfort möglichst wenig einschränken. 2. Arbeitsplanung (bisherigen Text bitte ersetzen durch): Ausgehend vom Stand der Technik hinsichtlich Standby, Vernetzung der Geräte und Bedienkomfort wollen die Projektpartner Lösungen erarbeiten, wie der Stromverbrauch ohne bedienungsunfreundliche Einschränkungen gesenkt werden kann. Der Beitrag von Infineon umfasst die Erforschung und Analyse neuer Schaltungstechniken sowie der zugehörigen Steuerverfahren für den mit den Projektpartnern abgesprochenen Funktionsumfang (z.B. Fernbedienung, Netzwerk-Aktivierung über HDMI und USB etc.).
Der Standby-Verbrauch von Fernsehgeräten, DVD-Spielern, Set-Top Boxen und Druckern liegt heute im Bereich zwischen 100 mW und 5 W, teilweise auch darüber. Dieser Wert erscheint zunächst niedrig, aber bedingt durch die extrem große Anzahl an Geräten, von denen sich viele permanent im Stand-by Modus befinden, summieren sich die Standby-Verluste auf größer als 50 TWh europaweit. Im Rahmen des ''Zero-Power Standby'' Forschungsvorhabens sollen die Leerlaufverluste von Endgeräten der Audio/Video-Unterhaltungselektronik am Beispiel eines Fernsehgerätes derart deutlich gesenkt werden, dass man die verbleibende Leistungsaufnahme praktisch vernachlässigen kann. Das Einzelvorhaben ist Teil eines Gesamtprojekts, das mit den Firmen Infineon und LOEWE durchgeführt wird. Die wissenschaftliche Betreuung erfolgt über die HSA. Das Projekt wird in Teilarbeitspaketen abgearbeitet. Zum Monitoren des Projektfortschritts und -erfolgs sind 6 Meilensteine definiert. Arbeitspakete und Meilensteine sind sowohl in der Beschreibung des Gesamtvorhabens wie auch des Teilvorhabens ersichtlich.
Am 7. Juli haben Vertreterinnen und Vertreter der EU-Mitgliedstaaten und der EU-Kommission eine Verordnung zur Begrenzung der Stromverluste im sogenannten „Bereitschafts- und Schein-Aus-Zustand” von Büro- und Haushaltsgeräten beschlossen. Nach Beteiligung des EU-Parlaments werden die neuen Vorgaben für Elektrogeräte ab 2010 gültig. Die EU-Verordnung wird unmittelbar in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten wirksam. Mithilfe der geplanten Maßnahmen ist EU-weit eine Minderung unnützer Stromverluste um 35 Milliarden Kilowattstunden (kWh) pro Jahr bis zum Jahr 2020 zu erwarten. Dies entspricht einer Einsparung von 14 Millionen Tonnen des Klimagases Kohlendioxid (CO2) und etwa 9 Großkraftwerken mit 800 Megawatt Leistung. Dr. Thomas Holzmann, Vizepräsident des Umweltbundesamtes (UBA) sagte: „Der Entwurf der EU-Verordnung zur Begrenzung der Leerlaufverluste bei Elektrogeräten ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Seine Umsetzung kann einen handfesten Beitrag zum Klimaschutz leisten.”
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 20 |
| Wissenschaft | 1 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 11 |
| Text | 7 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 9 |
| Offen | 11 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 20 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 2 |
| Dokument | 5 |
| Keine | 6 |
| Webseite | 11 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 13 |
| Lebewesen und Lebensräume | 14 |
| Luft | 10 |
| Mensch und Umwelt | 20 |
| Wasser | 11 |
| Weitere | 20 |