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Anwendung von Lehm als Baumaterial in Planung und Ausfuehrung. Oekologische Aspekte: - Minimierung Energieaufwand bei Herstellung und Benuetzung - Kein Abfall; wiederverwendbarer Baustoff Forschungsgebiet: Entwicklung von optimierten Verarbeitungsmethoden des Baumaterials unter Einsatz von arbeitszeitsparenden Maschinen und Bearbeitungstechnologien.
Projektziele: Definition von sinnvollen Anwendungsbereichen fuer Lehm; Quantifizierung von Energieeinsparung, resp. Oekobilanzverbesserung bei Verwendung von Lehm als Baumaterial; Untersuchung von Rationalisierungsmoeglichkeiten bei der Herstellung von Lehmbauten; Richtlinie fuer das Bauen mit Lehm in der Schweiz (SIA-Empfehlung).
Bei der Herstellung, Umwandlung, Verteilung und Verwendung von Energie entstehen unerwuenschte Emissionen an die Umwelt. Diese fuehren unter anderem zu Gesundheitsschaeden bei Menschen, zu Material- und Gebaeudeschaeden sowie zu Vegetationsschaeden (inklusive Waldsterben). Derartige Schaeden koennen als negative externe Effekte des Energiebereichs angesehen werden. Im vorliegenden Projekt geht es darum, diese Effekte zu bewerten, d.h. die externen Kosten des schweizerischen Energiebereichs zu ermitteln. Anschliessend werden aufgrund der verfuegbaren Ergebnisse sowie unter Verwendung weiterer Informationen wirtschaftspolitische Strategien zur Vermeidung oder Verminderung energiebedingter externer Kosten evaluiert. Dabei geht es in erster Linie darum, im Rahmen des Preismechanismus neue Anreize unter Anwendung des Verursacherprinzips zu setzen (Internalisierungsloesungen), in zweiter Linie darum, gezielt zur Beeinflussung des Ausmasses an externen Effekten einzugreifen (Regulierungsloesungen).
Alle Baustoffe sollen nach moeglichst umfassenden Kriterien untersucht, beschrieben und bewertet werden. Hauptkriterien sind: Gesundheitliche Beeinflussung; Umweltbeeinflussung; soziale Aspekte; oekonomische Aspekte; Bestaendigkeit; anwendungstechnische, feinstoffliche, chemische und physikalische Eigenschaften. Unser momentaner Kriterienkatalog umfasst 135 Kriterien.
Es werden Methoden evaluiert und entwickelt, um biogene Schaeden an Baustoffen qualitativ und quantitativ zu erfassen. Es besteht ein enger Bezug zur Erhaltung von Bausubstanzen und zur Denkmalerhaltung. Weiter wird eine Bestandesaufnahme der Mikroorganismen verschiedener Baustoffe durchgefuehrt. Es wird der Stoffwechsel dieser Organismen in Beziehung zur moeglichen Schaedigung der Baustoffe und Denkmal-Objekte gesetzt. Methoden zur Bewuchs-Kontrolle und Konservierung werden evaluiert. Insbesondere wird untersucht, wie sich zwei Biozide verhalten, die sich zur Kontrolle von Bewuchs an Fassaden und anderen Flaechen eignen. Es wird ein Bezug zwischen wirksamer Konzentration und Abbaubarkeit angestrebt.
Beim Waschprozess von verlehmten Kiesvorkommen fallen grosse Mengen Kiesschlamm an. Dieser wird teilweise deponiert. Fuer diesen Schlamm sind Verwendungsmoeglichkeiten gesucht, wie die Fabrikation von Baustoffen und Isoliermaterialien.
Es ist eine lang bekannte Tatsache, dass einzelne Luftfremdstoffe nicht nur Gesundheit und Vegetation schaedigen koennen, sondern auch Baumaterialien angreifen und damit volkswirtschaftliche Schaeden verursachen koennen. Fundierte quantitative Angaben ueber den Geldwert und den Umfang dieser Schaeden sowie deren Abhaengigkeit vom Grad der Umweltverschmutzung sind immer noch sehr spaerlich.
Erarbeitung von Grundlagen zur Erfassung der Umweltauswirkungen bei der Verwendung von Holz und Holzwerkstoffen als Baumaterial. Anwendung der Oekobilanz- Methodik. Detailuntersuchungen zu Rohstoff- und Energieverbrauch sowie der Luftbelastung bei der Herstellung von Nadel-Schnittholz, Brettschichtholz, Span- und Faserplatten. Bauteilbezogener Vergleich. Aufzeigen von Ansatzmoeglichkeiten fuer Verbesserungen. Anregungen fuer weitere Untersuchungen.
Ziel des Projektes ist, Alternativmoeglichkeiten zum chemischen Holzschutz resp. ergaenzende Verfahren zu finden, um den Einsatz chemischer, synthetischer Wirkstoffe zu reduzieren. Dabei ist zu untersuchen resp. durch Literaturstudien zu verifizieren, wie weit biologische Verfahren (Einsatz von Raeubern, Parasiten, Pathogene resp. die Autozidmethode) anwendbar sind. Gleichzeitig sind biotechnische und biotechnologische Verfahren zu suchen. Es sind eine Literaturstudie sowie erste Vorpruefungen durchzufuehren als Basis fuer eine neue Holzschutzphilosophie und neue Forschungsprojekte.
Gebrochener oder teilweise gebrochener Kiessand wird bei Verdichtung nach Schweizer Norm uneffizient ausgenuetzt. Mit in bestehenden Strassen integrierten Versuchsstrecken konnte gezeigt werden, dass hoeher verdichteter Kiessand 2-3 mal tragfaehiger ist als nach bestehender Norm verdichteter Kiessand. Hochverdichteter gebrochener Kiessand ist somit mit zementstabilisiertem oder bitumenstabilisiertem Boden vergleichbar und kann als Tragschicht unter duennem bituminoesem Belag verwendet werden. Damit lassen sich Einsparungen an Rundkies und Bitumen von 50-70 Prozent erzielen. Beim verwendeten gebrochenen Kiessand handelt es sich um Ausbruchmaterial des Gubristtunnels.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 25 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 25 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 25 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 22 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 25 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 15 |
| Lebewesen und Lebensräume | 14 |
| Luft | 9 |
| Mensch und Umwelt | 25 |
| Wasser | 8 |
| Weitere | 25 |