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Orientierung ueber Fortschritte auf dem Gebiet der Umweltanalytik, sowie Stellungnahme zu aktuellen Fragen der Umweltanalytik oder des Umweltschutzes, soweit diese analytikbezogen sind. Es werden insbesondere Symposien ueber Probleme der Erfassung von Umweltbelastungen und Entwicklungen der Methoden abwechslungsweise in Europa und Nordamerika durchgefuehrt: 14. Symposium Barcelona, Nov. 1984, 15. Symposium Jekyll, Island (Georgia) Mai 1985, 16. Symposium EPF-L Lausanne Maerz 1986. Die Association gibt Newsletters heraus und organisiert auch Workshops ueber LC/MS (Montreux Oktober 1984), ueber Ionenchromatographie (Barcelona Nov. 1984, Geneve Maerz 1986). Ueber Probenahme (Freiburg i. Br. Oktober 1985), ueber Dioxine und verwandte Verbindungen (Ottawa Oktober 1984, Bayreuth Herbst 1985), ueber Kohlenwasserstoffe (Barcelona Nov. 1984, EPF-Lausanne Maerz 1986) und ueber carcinogene Metallverbindungen (Geneve Sept. 1983, Villars, Januar 1986).
Die Anpassung an wechselnde Umweltbedingungen wurde am Beispiel von Transienten zwischen oxischem und denitrifizierendem Wachstum von Paracoccus denitrificans studiert. Bei solchen Wechseln muss die membrangebundene Elektronentransportkette jeweils den neuen Bedingungen angepasst werden. Diese Vorgaenge wurden anhand der Aenderungen in der Zusammensetzung der Cytochrome analysiert. Im weiteren wurde auch den Endprodukten der Denitrifikation besondere Beachtung geschenkt. Es zeigte sich, dass das Verhaeltnis zwischen molekularem Stickstoff und Lachgas bei der Denitrifikation durch drei Parameter beeinflusst werden kann: durch die Art der Kohlenstoff-/Energiequelle, durch die vorhandenen Stickstoffquellen und durch das pH des Mediums.
Quellen, Transporte und Umwandlungen, Aufnahme und Wirkungen bei lebenden Organismen werden (quantitativ) fuer Benzol, Toluol, Xylole usw. erfasst als Basis fuer Risikobeurteilungen.
Es werden u.a. wissenschaftliche Workshops durchgefuehrt: 22./24. Oktober 1980: Istituto Superiore di Sanita, Roma 25./29. Oktober 1981: Arlington, Virginia (USA) 12./14. Oktober 1982: Kongresszentrum, Salzburg 16./18. Oktober l984: Environment Canada, Ottawa 16./19. September 1985: Universitaet D-8580 Bayreuth untersucht werden Quellen (Unfaelle, Verbrennungsprozesse, Verunreinigungen von Agrochemikalien, usw.), Transport und Umwandlung in der Umwelt, Exposition fuer Pflanzen, Tiere und Menschen, Wirkungen, epidemiologische Studien und die jeweils notwendige hochspezifisch entwickelte Analytik.
Gewisse polyhalogenierte Verbindungen sind lipophil und schlecht oder nicht metabolisierbar, zwei Eigenschaften, die zur Anreicherung in der Biosphaere und damit zu Umwelttoxizitaet fuehren koennen. Zu diesen Verbindungen gehoeren diverse Insektizide, sowie insbesondere polychlorierte Biphenyle (PCB), polyhalogenierte Dibenzodioxine (z.B. TCDD) und Dibenzofurane. Unsere Untersuchungen richten sich insbesondere auf die Ursachen der besonderen Pharmakokinetik solcher Verbindungen - ihrer Aufnahme, Verteilung, Bindung, Elimination - im Vergleich zu anderen lipophilen Xenobiotika.
Einbau und Verteilung von Kohlenstoff unter verschiedenen Umweltsbedingungen werden am Beispiel der Weinrebe untersucht. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Bildung bzw. Remobilisierung von Transportkohlenhydraten nach Befall durch pilzliche Parasiten (Mehltau) oder nach Schaedigung des Photosyntheseapparates (z.B. Hagelschlag, Toxineinwirkung) gerichtet.
Die fuer die Versorgung der Privathaushalte einer Stadt eingesetzten Gueter- und Stofffluesse und die daraus resultierenden Stoffwechselprodukte in die Entsorgung, in Luft, Wasser und Boden werden qualifiziert und quantifiziert. Folgende Fragen sollen beantwortet werden: 1. Welches sind die mengenmaessig wichtigsten Gueter fuer die Hauptaktivitaeten des urbanen Menschen in seinem privaten Haushalt? 2. Welches sind die in diesen Guetern enthaltenen wichtigen Stoffe? 3. In welchen Guetern werden diese Stoffe in die Entsorgungssysteme transferiert, und wie werden sie auf Luft, Wasser und Boden verteilt? 4. Wie veraendern sich die Stoffwechselprozesse in Funktion der Zeit? 5. Koennen mittels eines Stoffwechselmodelles der Bedarf an Entsorgungsanlagen abgeschaetzt und Steuerungsmassnahmen evaluiert werden? Der Stoffwechsel wird mit der Methodik der Stoffflussanalyse am Beispiel der Stadt St. Gallen untersucht.
L'indicateur biologique de choix pour l'evaluation de l'exposition au styrene est l'acide mandelique (MA) urinaire. Cependant Wilson et coll. (Brit.J.Ind.Med. 1983, 40, p. 75-80) ont montre recemment un effet tres marque de l'alcool sur la cinetique de formation du MA: Le but de notre etude est de suivre sur un groupe de volontaires exposes au styrene l'effet de l'alcool sur les indicateurs biologiques suivants: - acide mandelique (MA) dans l'urine - acide phenylglyoxylique (PGA) dans l'urine - styrene dans le sang - styrene dans l'air expire afin de revalider l'interet de chacun en relation avec des doses variables d'alcool. Parallelement nous tenterons d'etudier dans le sang les cinetiques de formation du MA, PGA et de leurs precurseurs: styrene epoxide et styrene glycol. (FRA)
Zur Verbesserung der Klaerschlammbehandlung ist in ueber 100 Klaeranlagen der Schweiz eine aerob-thermophile Vorbehandlung installiert worden. Meist wird diese Vorbehandlung zwar aerob, aber Sauerstoff-limitiert betrieben, so dass aerobe wie auch anaerobe Abbauprozesse moeglich sind. Ein Ziel der Prozessoptimierung ist ein moeglichst kleiner Biomasseertrag (Schlammproduktion) und entsprechend hoher Abbau des organischen Kohlenstoffes. Wuenschenswert ist auch, dass der verbleibende organische Kohlenstoff eine Form aufweist, die moeglichst effizient in der anschliessenden, mesophilen Faulung verarbeitet werden kann. Unter Sauerstoff-limitierten Bedingungen werden beachtliche Mengen an Carboxylsaeuren produziert. Diese Produktion wurde studiert, um ein besseres Verstaendnis der metabolischen Vorgaenge zu erhalten und daraus Schluesse fuer die Prozessoptimierung abzuleiten.
'- D'une part, en vue d'elaborer une strategie optimalisee pour le controle des personnes exposees aux solvants, il apparait important de tenir compte de facteurs individuels capables d'influencer l'absorption, la distribution, la metabolisation et l'excretion de ces substances dans l'organisme. Les caracteristiques de metabolisation, genetiquement definies et pouvant etre perturbees en presence d'autres produits (alcool p.ex.), apparaissent comme facteurs d'influence importants lors de l'evaluation du risque par la mesure de la dose interne. Une approche theorique a l'aide de modeles physiologiques a plusieurs compartiments est menee conjointement aux travaux experimentaux. - D'autre part, dans le cas des asthmes professionnels, des facteurs individuels pharmacodynamiques et cinetiques pourraient etre des facteurs predisposant a la maladie. (FRA)
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 17 |
| Wissenschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 17 |
| License | Count |
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| Offen | 17 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 13 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 17 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 8 |
| Lebewesen und Lebensräume | 16 |
| Luft | 7 |
| Mensch und Umwelt | 17 |
| Wasser | 10 |
| Weitere | 17 |