Basierend auf den aktuellen Daten hochauflösender Wettermodelle von verschiedenen internationalen Modellierungszentren sollen die atmosphärischen Anregungsmechanismen der Rotationsvariationen der Erde auf der täglichen Zeitskala untersucht werden. In Ergänzung zu den operationellen atmosphärischen Vorhersagedaten wird auch auf entsprechende Reanalyse-Zeitreihen mit mindestens dreistündiger zeitlicher Auflösung zurückgegriffen. Genutzt werden in erster Linie Daten des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF), zu Vergleichszwecken werden die U.S.-amerikanischen Wettermodelle des National Center for Environmental Prediction (NCEP) und der National Aeronautics and Space Administration (NASA) herangezogen. Zur Berücksichtigung der dynamischen Reaktion der Ozeane auf die in diesen Daten enthaltenen sub-täglichen atmosphärischen Variationen sind zusätzlich Simulationen mit dem globalen numerischen Ozeanmodell für Zirkulation und Gezeiten (OMCT) vorgesehen, um so alle für tägliche Variationen der Erdrotation relevanten geophysikalischen Fluide im globalen Maßstab zu berücksichtigen. Neben einer Aufstellung von individuellen Drehimpulsänderungen für die betrachteten Subsysteme ist insbesondere die Analyse von Drehmomenten an den horizontalen und lateralen Grenzflächen zwischen Atmosphäre, Ozean und fester Erde vorgesehen. Damit soll ein besseres Verständnis der dominierenden physikalischen Transferprozesse für den Drehimpuls in den betrachteten Modellen erreicht, und gleichzeitig eine durchgreifende numerische Validation der analytisch demonstrierbaren Äquivalenz zwischen Drehimpuls- und Drehmomentenansatz angestrebt werden. Auch wenn ein Hauptteil der Arbeiten in ASPIRE den atmosphärischen Drehimpulsen und -momenten gewidmet sein wird, so erlauben die geplanten Experimente mit dem OMCT zusätzlich eine Abschätzung der ozeanischen Beträge zum Drehimpuls-Budget, und ermöglichen so schlussendlich die Vergleichbarkeit der Modellresultate mit beobachteten nichtstationären Erdrotationsvariationen auf täglichen und halbtägigen Perioden.
Stabil geschichtete atmosphärische Strömungen sind typischerweise durch schwache, intermittierende und anisotrope Turbulenzen, Gravitationswellen, Low-Level-Jets und Kelvin-Helmholtz-Instabilitäten gekennzeichnet. Diese Phänomene erschweren maßgeblich sowohl zuverlässige numerische Simulationen als auch Messungen stabiler Grenzschichten (SBL). Auch wird die Physik der Intermittenz von Turbulenz nicht ausreichend verstanden. Das führt unter anderem zu speziellen Problemen in der Darstellung der stabilen atmosphärischen Grenzschicht in Wetter- oder Klimamodellen. Es ist das Ziel des Projekts, das physikalische Verständnis der Intermittenz von Turbulenz unter sehr stabilen Bedingungen zu verbessern. Dazu sollen neue statistische Methoden zur Analyse von existierenden Datensätzen mit stabil geschichtetem Hintergrund nebst neuen stochastischen Parametrisierungen für die SBL entwickelt und in Wetter- oder Klimamodellen genutzt werden. Die Identifikation spezifischer physikalischer Mechanismen intermittierender Turbulenz wird durch eine Vielzahl nichtturbulenter Bewegungen in stabil geschichteten atmosphärischen Strömungen erschwert. Letztere können beispielsweise Sägezahn-Konvektionsmuster, Wellen oder Mikrofronten aufweisen. Es gibt Hinweise darauf, dass solche Bewegungen Auslöser für Intermittenz von Turbulenz sein können, jedoch fehlen Kenntnisse über die Art der Bewegungen und in welchem Ausmaß sie turbulentes Mischen beeinflussen. Einige Fallstudien deuten darauf hin, dass es ein Wechselspiel zwischen großskaligen atmosphärischen Strömungsmerkmalen (auf sogenannten Submesoskalen) und dem Einsetzen von Turbulenz gibt. Um unterschiedliche physikalische Mechanismen turbulenten Mischens zu untersuchen, werden wir mit statistischen Methoden geeignete stochastische Parametrisierungen entwickeln. Ansätze wie Hidden-Markov-Modelle und nichtstationäre, multivariate, autoregressive Faktormodelle (VARX) sollen die Interaktion zwischen niederfrequenten und turbulenten Bewegungen bestimmen. Statistische Methoden erlauben eine Datentrennung in Hinblick auf metastabile Zustände, wie etwa ruhige und turbulente Perioden in einer geschichteten Atmosphäre. Unsere spezifischen Zielsetzungen sind:1. Neuartige Anwendung meteorologischer Zeitreihenanalysetechniken auf existierende Datensätze mit dem Ziel, die Nichtstationarität der Interaktion zwischen nichtturbulenten Bewegungen und Turbulenz in der sehr stabilen Grenzschicht zu untersuchen.2. Identifikation von Interaktions-Regimen zwischen verschiedenen Bewegungsskalen nebst Charakterisierung turbulenter Transporteigenschaften in verschiedenen Regimes.3. Entwicklung stochastischer Modelle für sehr stabile intermittierende Turbulenz. Hier sollen bisherige Erkenntnisse über physikalische Abhängigkeiten der Intermittenz verwendet werden.4. Verwendung der stochastischen Modelle zur Erzeugung realistischer Einströmungen als Eingabe von Large-Eddy-Simulationen mit dem Ziel intermittierende Turbulenz zu generieren.
Arktischer Permafrost und sibirische Feuchtgebiete stellen global wichtige Quellen für das Treibhausgas Methan dar. Bei weiterer Klimaerwärmung werden die Emissionen zunehmen. Da nur sehr wenige kontinuierliche Methan-Messstationen in der russischen Arktis und Sibirien vorhanden sind, dienen sie als Ausgangspunkt für Schätzungen der Emissionen auf regionalen Skalen. Gleichzeitig tragen kleinskalige Heterogenitäten der Landschaft wesentlich an Unsicherheit zur Abschätzung von Methan-Flüssen bei. Zeitlich und räumlich hochaufgelöste Methanflüsse und Wärme- und Feuchtebilanzen sind nur mit einer Kombination von mehreren Messmethoden möglich. Dieser Mangel an hochaufgelösten Datensätzen behindert die Weiterentwicklung und Validierung der Simulation des Zusammenhangs von Landbedeckung und Emissionen.Das Projekt MICHAEL hat als Ziele i) die Erhebung eines zeitlich und räumlich hochaufgelösten Datensatzes von Methan-Emissionen, turbulenten Wärmeflüssen und der Methan-Isotopen-Verteilung mit neuen und traditionellen Beobachtungsmethoden und ii) die Weiterentwicklung von Land-Oberflächen-Modellen und Parametrisierungen zur besseren Berücksichtigung von Landschafts-Inhomogenitäten. Dafür werden an zwei Orten Messkampagnen durchgeführt, nämlich an der Samoylov-Station im Lena-Delta und Mukhrino, zentral in Westsibirien gelegen. Der besondere Fokus liegt auf kleinskaliger Variabilität und dem Einfluss von verschiedenen Landschafts-Strukturen auf die Atmosphäre. Bodengestützte Eddy-Kovarianz (EC)- und Kammer-Messungen werden ergänzt mit zusätzlichen boden- und fluggestützten Messungen mit unbemannten Flugsystemen (UAS) von meteorologischen Parametern und Bodeneigenschaften, Wärme- und Methanflüssen, sowie Profilen der Methankonzentration und –isotopie. Drei UAS werden eingesetzt: Ein Flächenflugzeug für meteorologische Messungen und Strahlung, ein Quadrocopter für Vertikalprofile der Methankonzentration und –isotopie durch Analyse von Luftproben, und ein Kipprotor-System für Methan-Flüsse. Die UAS werden abhängig von Windrichtung, Stabilität und Oberfläche in einem Radius von 10 km um die Observatorien eingesetzt. Damit werden die Genauigkeit von traditionellen EC- und Kammer-Messungen und Ansätze zur Skalierung bewertet.Mit numerischen Simulationen wird die 3D-Variabilität von Methan-Emissionen in die Atmosphäre berechnet. Die zusätzlich entwickelte Land-Oberflächen-Modellierung berücksichtigt Austauschprozesse über inhomogenen Oberflächen. Die Ergebnisse der Simulationen werden mit Messdaten bewertet, und der Einfluss von räumlichen Inhomogenitäten auf die Atmosphäre wird bestimmt.
Über dem Nordatlantik und Europa wird die Variabilität der großräumigen Wetterbedingungen von quasistationären, langandauernden und immer wiederkehrenden Strömungsmustern â€Ì sogenannten Wetterregimen â€Ì geprägt. Diese zeichnen sich durch das Auftreten von Hoch- und Tiefdruckgebieten in bestimmten Regionen aus. Verlässliche Wettervorhersagen auf Zeitskalen von einigen Tagen bis zu einigen Monaten im Voraus hängen von einer korrekten Darstellung der Lebenszyklen dieser Strömungsregime in Computermodellen ab. Um das zu erreichen müssen insbesondere Prozesse, die günstige Bedingungen zur Intensivierung von Tiefdruckgebieten aufrecht erhalten, und Prozesse, die den Aufbau von stationären Hochdruckgebieten (blockierende Hochs) begünstigen, richtig wiedergegeben werden. Aktuelle Forschung deutet stark darauf hin, dass Atmosphäre-Ozean Wechselwirkungen, insbesondere entlang des Golfstroms, latente Wärmefreisetzung in Tiefs, und Kaltluftausbrüche aus der Arktis dabei eine entscheidende Rolle spielen. Dennoch mangelt es an grundlegendem Verständnis wie solche Luftmassentransformationen über dem Ozean die großskalige Höhenströmung beeinflussen. Darüber hinaus ist die Relevanz solcher Prozesse für Lebenszyklen von Wetterregimen unerforscht. In dieser anspruchsvollen drei-jährigen Kollaboration zwischen KIT und ETH Zürich streben wir an ein ganzheitliches Verständnis zu entwickeln, wie Wärmeaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre und diabatische Prozesse in der Golfstromregion die Variabilität der großräumigen Strömung über dem Nordatlantik und Europa prägen. Zu diesem Zweck werden wir ausgefeilte Diagnostiken zur Charakterisierung von Luftmassen mit neuartigen Diagnostiken zur Bestimmung des atmosphärischen Energiehaushaltes verbinden und damit den Ablauf von Wetterregimen und Regimewechseln in aktuellen hochaufgelösten numerischen Modelldatensätzen und mit Hilfe von eigenen Sensitivitätsstudien untersuchen. Dazu werden wir unsere Expertise in größräumiger Dynamik und Wettersystemen, sowie Atmosphäre-Ozean Wechselwirkungen â€Ì insbesondere während arktischen Kaltluftausbrüchen â€Ì und der Lagrangeâ€Ìschen Untersuchung atmosphärischer Prozesse nutzen. Im Detail werden wir (i) ein dynamisches Verständnis entwickeln, wie Luftmassentransformationen entlang des Golfstroms die Höhenströmung über Europa beeinflussen, mit Fokus auf blockierenden Hochdruckgebieten, (ii) die Bedeutung von Luftmassentransformationen und diabatischer Prozesse für den Erhalt von Bedingungen, die die Intensivierung von Tiefdruckgebieten während bestimmter Wetterregimelebenszyklen bestimmen, untersuchen, (iii) diese Erkenntnisse in ein einheitliches und quantitatives Bild vereinen, welches die Prozesse, die den Einfluss des Golfstroms auf die großräumige Wettervariabilität prägen, zusammenfasst und (iv) die Güte dieser Prozesse in aktuellen numerischen Vorhersagesystemen bewerten. Diese Grundlagenforschung wird wichtige Erkenntnisse zur Verbesserung von Wettervorhersagemodellen liefern.
Um die Umweltauswirkungen unserer energiehungrigen Gesellschaft zu reduzieren, müssen erneuerbare Energien weiter ausgebaut werden. Erneuerbare Energien unterliegen jedoch erheblichen Schwankungen und Unsicherheiten bedingt durch Meteorologie und Hydrologie. Diese Schwankungen müssen ausgeglichen werden - entweder durch hochdynamische konventionelle Kraftwerke oder durch Energiespeichersysteme (ESS).Vor allem ESS bieten ein breites Spektrum an Dienstleistungen (Energieverschiebung, Flexibilität gegenüber Unsicherheiten, Netzstabilität, Engpassmanagement). Da es kein ideales einzelnes ESS gibt, gilt: das Stromsystem und ein entsprechender Mix aus ESS muss fein aufeinander abgestimmt sein, um kostenoptimal eine umweltverträgliche und robuste Stromversorgung sicherzustellen. Diesen Mix zu bestimmen stellt ein herausforderndes Optimierungsproblem dar und fordert neue Lösungstechniken um die Rechenzeiten zu bewältigen.Das beantragte Projekt zielt darauf ab, die optimale Kombination von ESS mit Schwerpunkt auf Wasserkraft zu finden. Wir verfolgen folgende Hypothesen: (1) eine systematische Analyse der Modellierungsdetails von Wasserkrafttechnologien und ESS ist notwendig um die vielen Systemdienstleistungen abbilden zu können; (2) das existierende Stromsystem muss um einen robusten und gezielt zusammengestellten Mix aus Wasserkraft und ESS ergänzt werden; (3) der Wassersektor kann mit weiterer Flexibilität zur Energiewende beitragen, aber dazu müssen dessen Randbedingungen (Trinkwasser, Flussökologie) modelliert werden; und (4) dieser Mix kann durch Optimierung gefunden werden, es müssen aber die Rechenzeiten erheblich reduziert werden.Unser Ansatz bietet vier Neuheiten: (1) die Optimierung um den Mix zu finden wird die verschiedenen ESS-Dienstleistungen berücksichtigen; (2) die Fähigkeit der ESS in der Handhabung von Unsicherheiten der Energieträger (Wasser-, Wind- und Sonnenkraft) in Wetterprognosen und Klimawandel wird abgebildet; (3) im Lichte zukünftiger Energiesysteme werden sektorielle Interaktionen relevanter. Daher werden wir die Wechselwirkungen zwischen dem Wasser- und Energiesektor in unserem Modell abbilden, z.B. wie Infrastruktur in der Wasserversorgung (z.B. Pumpwerke, Trinkwasserspeicher, Entsalzungsanlagen) und Mehrzweckstauseen zur Energiewende beitragen können, oder wie Abflussspitzen im Unterlauf von Wasserkraftwerken vermieden werden können; (4) die Rechenzeit des Ansatzes reduzieren wir durch eine gezielte Kombination von Heuristiken und Modellreduktionen um eine gute Startlösung zu finden und den Suchraum der Optimierung einzuschränken.Unser Optimierungsansatz ermöglicht sowohl die Rolle der einzelnen ESS als auch die Synergien zwischen den ESS, einschließlich Flexibilitäten aus dem Wassersektor und Wasserkraft, zu identifizieren. Solche Ansätze tragen zu einer transparenten Entscheidungsunterstützung in Energiebehörden bei, um unterschiedliche Energiepolitiken zu untersuchen.
MiKlip II verbessert das dekadische Klimavorhersagesystem der ersten MiKlip-Phase durch weitere Forschung und Entwicklung, so dass der Deutsche Wetterdienst (DWD) im Anschluss über ein operationelles System verfügt. Die Gesamtziele von Modul B sind zum einen das verbesserte Verständnis der Mechanismen dekadischer Variabilität und zum anderen die Verbesserung des MiKlip Vorhersagesystems durch die Einbeziehung der Prozesse, die für die dekadische Vorhersage relevant sind, und durch die Verringerung des Fehlers auch mit Hilfe verbesserter Initialisierung in den Tropen. Dafür verfolgen wir die drei Zielsetzungen B1 'Abschätzung der Effekte erhöhter Auflösung und des Modellfehlers', B2 'Untersuchung von Mechanismen der dekadischen Variabilität' und B3 'Kopplung zusätzlicher Klimateilsysteme'. WP2.1: Untersuchung der Rolle der solaren Variabilität für die dekadische Klimaprognose WP2.2: Untersuchung des Einflusses der internen stratosphärischen Variabilität auf das troposphärische Wetter und Klima WP2.3: Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen stratosphärischer und ozeanischer Variabilität und ihrer Bedeutung für die dekadische Klimaprognose.
Das Projekt hat das Ziel, ein portables Multigassensorsystem für das Geruchsmonitoring im Außenbereich bereitzustellen und zu testen. Gerüche im Außenbereich durch landwirtschaftliche und industrielle Emissionen können zu einer starken Belastung und Beeinträchtigung des Wohlbefindens der Anwohner führen. Darüber hinaus können sie gesundheitliche Gefahren beinhalten. Die Erfassung und Bewertung von Gerüchen kann mit olfaktorischen Messungen eines qualifizierten Panels von Prüfern erfolgen. Allerdings können diese Bewertungen nach Begehungen nur stichprobenartig in Zeitintervallen vorgenommenen werden. Sie sind mit großen Unsicherheiten behaftet. Deshalb soll ergänzend und unterstützend ein sensorbasiertes Verfahren entwickelt werden, dass Gerüche durch physiko-chemische Messungen erfasst. Hierzu sollen entsprechende Sensorelemente zu einem Array verknüpft und mit verschiedenen mathematischen verfahren ausgewertet werden (elektronische Nase). Zusätzlich sollen die Messungen beeinflussende witterungsbedingte Faktoren erfasst werden. Die Resultate werden anhand olfaktorischer Messungen und chemischer Gasanalyse validiert. Die Projektbearbeitung erfolgt zusammen mit der Universität Meknès, Laboratorium für Automatisierung und Biotechnologie (LEAB) und der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Fachbereich Sensorik, mess- und prüftechnische Verfahren.
Climate models predict continued climate warming and a decrease of Austrian glaciers to less than 20% of their present area by the end of this century. Rockfall from freshly exposed headwalls has been documented as an increasing risk factor with considerable significance for man and high-alpine infrastructure. Despite these implications, little is known about the thermal, mechanical and hydrological processes that operate at the glacier-headwall interface (randkluft). Systemic in-situ monitoring of stability-relevant parameters are lacking, leaving fundamental gaps in the understanding of rockfall preconditioning in glacial headwalls and the geomorphological evolution of glaciated catchments. The proposed project GlacierRocks will establish the worldwide first research site for long-term monitoring of stability-relevant processes inside a randkluft system. Based on the acquired monitoring data GlacierRocks is pursuing three overall aims at (1) gaining a better understanding of rockfall preconditioning in randklufts and related geomorphological shaping of headwalls, (2) analyzing poorly understood glacial thinning dynamics near headwalls, and (3) estimating present and future rockfall hazard potential in headwalls on a regional scale. We will employ an interdisciplinary and systemic methodological approach using state-of-the-art measuring and modeling techniques. The three system components (headwall, glacier, randkluft) will be investigated by combining geomorphological, glaciological and meteorological methods. GlacierRocks will continuously monitor rock temperature, rock moisture, frost cracking, glacier ice temperature, glacier ice motion, randkluft depth/width changes and a series of meteorological parameters. The study site of GlacierRocks is located in the summit region of the Kitzsteinhorn (3.203 m a.s.l.), which is home to an interdisciplinary Open Air Lab (OAL) focusing on permafrost and rockfall monitoring. Utilizing the existing infrastructure of the OAL and collaborating with several Kitzsteinhorn-based partner projects, GlacierRocks will create unique synergy effects. An international cooperation of researchers from five institutions in Austria, Germany and Switzerland will combine expertise from geomorphology, glaciology and geology, to create the necessary interdisciplinary skills base to successfully accomplish GlacierRocks.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 65 |
| Land | 4 |
| Wissenschaft | 24 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 65 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 65 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 53 |
| Englisch | 27 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 37 |
| Webseite | 28 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 48 |
| Lebewesen und Lebensräume | 59 |
| Luft | 61 |
| Mensch und Umwelt | 64 |
| Wasser | 50 |
| Weitere | 65 |