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OEKOPROFIT

OeKOPROFIT startete 1991 gleichzeitig mit PREPARE als regionales Projekt der Stadt Graz in einer Zusammenarbeit mit dem Institut fuer Verfahrenstechnik der Technischen Universitaet Graz. Trotz einer aehnlichen Zielsetzung wurde fuer die Zielgruppe 'Klein- und mittelbetriebliche Unternehmungen' (KMU) eine geringfuegig andere Strategie gewaehlt. So wird unter OeKOPROFIT auf eine vollstaendige Input / Output-Analyse verzichtet und man beschraenkt sich auf eine Bilanzierung und Bewertung der wesentlichen Stoffe. Grosser Wert wird aber auf das Prinzip der Vermeidung gelegt, indem alle relevanten auftretenden Abfaelle und Emissionen von Symptom zur Quelle hin verfolgt und auf Vermeidungsmoeglichkeiten hin untersucht werden. Im ersten Projektjahr nahmen fuenf Betriebe an OeKOPROFIT teil, wobei vier eine finanzielle Unterstuetzung ihres Projektes durch die Stadt Graz erfuhren. Dies waren drei Druckereien und ein KFZ-Reparatur- und Handelsbetrieb: - Druckwerk (Kleindruckerei, Offsetdruck); - Salis und Braunstein (KFZ-Reparatur und Handel); - Steirische Landesdruckerei (mittelgrosse Druckerei, Offset und Hochdruck); - Alfred Wall AG (Verpackungsdruckerei); - J. Hornig (Grosshandel und Kaffeeroesterei; finanzierte von Beginn an das Projekt eigenstaendig). Nach zwei Jahren und eindrucksvollen Ergebnissen steht der Erfolg des Projektes eindeutig fest. So wurden in den Betrieben zahlreiche Massnahmen zur Vermeidung und Verminderung von Emissionen und Abfaellen getroffen, konnten hoehere Anteile an Recyclingmengen erzielt werden und konnte vor allem die Gefaehrlichkeit der Abfaelle vielfach durch Ersatz von gefaehrlichen Materialien vermindert werden. Diese Ergebnisse sind ausfuehrlich in einem Endbericht dargestellt (Heitzinger, 1992). Das Motto 'Umweltschutz aus Eigennutz', unter welchem dieses Projekt lief, hat sich eindeutig bestaetigt: - 24 Prozent der vorgeschlagenen Massnahmen rechnen sich unter 1 Jahr, - 30 Prozent der vorgeschlagenen Massnahmen unter 2 Jahren, - 15 Prozent der vorgeschlagenen Massnahmen sind kostenneutral, - 31 Prozent der vorgeschlagenen Massnahmen haben Mehrkosten verursacht. Nach dem ersten Projektjahr wurden mit den Betrieben mehr als 50 Vorschlaege erarbeitet, wie die Abfall- und Emissionsmengen verringert werden koennten. 50 Prozent der vorgeschlagenen Massnahmen haben sich damit als wirtschaftlich erwiesen und wurden grossteils auch umgesetzt. Gleichzeitig hat die Idee eines kooperativen Umweltschutzes zwischen Verwaltung, Betrieben und Forschung ein starkes internationales Echo hervorgerufen. Durch die Vorstellung der Methode und der Ergebnisse in mehreren Staaten durch die Projektbeteiligten und durch die Uebernahme der Ergebnisse als mustergueltige Fallbeispiele in die Umweltschutzprogramme des United Nations Environmental Program, des EUREKA Forschungsprogrammes PREPARE, der amerikanischen Umweltbehoerde (US-EPA) und einige internationale Ausbildungslehrgaenge wurde das Projekt international sehr bekannt.

Internationale Untersuchung zur Entwicklung von Antwortskalen in der Laermwirkungsforschung

In 15 Laendern (Australien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Japan, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Oesterreich, Portugal, Schweden, Spanien, Tuerkei, Ungarn und USA) werden Untersuchungen zur Entwicklung von Antwortskalen durchgefuehrt. Es sollen gleichabstaendige Skalen konstruiert werden, die in persoenlichen und telefonischen Befragungen eingesetzt werden koennen. Zukuenftig soll von den beteiligten Forschern und Forscherinnen zumindest eine Frage zur allgemeinen Laermbelaestigung in jede Untersuchung aufgenommen und jeweils im selben Antwortformat beantwortet werden. So sollen Ergebnisse demnaechst auch international besser vergleichbar sein.

Flächenrucksäcke von Gütern und Dienstleistungen

Ziel des Projekts "Flächenrucksack" ist die Bereitstellung einer praktikablen Methode für die Einbeziehung von Flächennutzung als Wirkungskategorie in Ökobilanzen. Dies beinhaltet neben einer transparenten methodischen Anleitung auch einen Praxistest der Methode anhand von Fallbeispielen (Teilbericht II) sowie die Bereitstellung eines Grundstocks an Daten bzw. den Hinweis auf geeignete Datenquellen (Teilbericht III). Dieser Teilbericht (I) erläutert in detaillierter Form die Methode. Dazu werden zunächst grundsätzliche methodische Anforderungen bei der Berücksichtigung von Fläche in Ökobilanzen erörtert. Fragen zur Verankerung der Methode im Kontext der Phasen der Ökobilanz werden geklärt und das Schutzgut klar definiert. Die Hemerobie dient als Maß zur Charakterisierung der Flächenqualität, sie ist die Selbstregulationsfähigkeit von Ökosystemen auf der Grundlage des aktuellen Standortpotenzials. Im Anschluss wird das Konzept der Hemerobie in der Sachbilanz und der Wirkungsabschätzung ausführlich beschrieben. Grundsätze, Begriffsbestimmungen und Abgrenzungen werden dargelegt. Die Tragfähigkeit dieses Ansatzes wurde hinsichtlich der Anforderungen der Ziele des Projekts geprüft, bestehende Lücken wurden identifiziert vor dem Hintergrund der Frage, welche Flächennutzungsarten bereits berücksichtigt sind und welcher Überarbeitungs- bzw. Erweiterungsbedarf besteht. Der Bericht beinhaltet schlussendlich Kataloge mit Kriterien und Messgrößen zur Bestimmung der Hemerobie für Wald- und Forstsysteme, Landwirtschaftsflächen (Ackerland, Grünland), Rohstoffabbauflächen sowie die Anwendung auf verschiedene weitere Arten von Siedlungsflächen. Die quantitativen Größen des "Flächenrucksacks" beinhalten sowohl die temporäre Flächenbelegung als auch die Flächennutzungsänderung. Sie stellen jeweils eigenständige Indikatoren in der Wirkungskategorie "Naturrauminanspruchnahme" dar, die nicht miteinander aggregiert werden, da sie verschiedene Sachverhalte beschreiben und sich auch in der Einheit unterscheiden. Quelle: Forschungsbericht

Bodenforschung: Eigenschaften + Messmethoden

Der Boden erfüllt zahlreiche ökologische und ökonomische Funktionen und ist für Mensch und Umwelt von grundlegender Bedeutung. Er wirkt als Filter, Puffer oder Speicher von Schadstoffen und er reguliert die natürlichen Wasser- und Stoffkreisläufe. Sind eine oder mehrere dieser Funktionen geschädigt, dauert die Regeneration meist Generationen. Die Hauptursachen für den Verlust fruchtbarer Böden sind der fortschreitende Bau von Siedlungen, Freizeitanlagen, Strassen und weiteren Infrastrukturen. Zudem werden die Böden durch Schadstoffeinträge, Erosion und Verdichtung beeinträchtigt. Projektziele: - Entwicklung und Standardisierung von Methoden und Massnahmen für den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Boden; - Identifikation und Schliessung von für den Vollzug relevanten Wissenslücken in den Bereichen Bodenphysik, Bodenchemie und Bodenbiologie; - Aufklären der Zusammenhänge zwischen Bodeneigenschaften, Bodenbelastungen und Bodenfunktionen; - Verbesserung des Systemverständnisses der Ressource Boden.

Methodenevaluation Bodenverdichtung

Die Bodenfruchtbarkeit wird durch chemische, biologische und physikalische Belastungen negativ beeinflusst. Während im Bereich der chemischen Bodenbedrohungen schon seit einiger Zeit standardisierte Methoden zur Beurteilung der Belastung vorliegen und angewendet werden, sind im Bereich physikalischer Bodenbedrohungen, insbesondere bezüglich Bodenverdichtung, noch methodische Fragen offen. Dies erschwert eine verbindliche Regulierung mit einer transparenten Methodenvorgabe im Rechtssatz, gegenwärtig ist nur die Pflicht festgeschrieben, Bodenverdichtungen mit langfristiger Beeinträchtigung der Bodenfruchtbarkeit zu vermeiden. Mit einer Methodenstandardisierung im Bereich der Bodenverdichtungen soll es möglich werden, den Bodenverdichtungszustand landesweit harmonisiert zu bestimmen und darüber zu berichten. Ziel des Projektes ist, eine Methodenstandardisierung im Bereich der Bodenverdichtungen vorzunehmen. Dank dieser Vorgabe soll es möglich werden, landesweit harmonisiert den Bodenverdichtungszustand zu bestimmen und darüber zu berichten. Die Bodenverdichtung hat zudem Einfluss auf die Bodenfunktionen und die damit einhergehenden Ökosystemleistungen. Das Projekt trägt zu einem verbesserten Verständnis des Einflusses von Ober- und Unterbodenverdichtung insbesondere auf die Produktions-, Regulierungs- und Lebensraumfunktion des Bodens bei.

Methodenvalidierung Bodenverdichtung

Die Bodenfruchtbarkeit wird durch chemische, biologische und physikalische Belastungen negativ beeinflusst. Während im Bereich der chemischen Bodenbedrohungen schon seit einiger Zeit standardisierte Methoden zur Beurteilung der Belastung vorliegen und angewendet werden, sind im Bereich physikalischer Bodenbedrohungen, insbesondere bezüglich Bodenverdichtung, noch methodische Fragen offen. Dies erschwert eine verbindliche Regulierung mit einer transparenten Methodenvorgabe im Rechtssatz. Gegenwärtig ist nur die Pflicht festgeschrieben, Bodenverdichtungen mit langfristiger Beeinträchtigung der Bodenfruchtbarkeit zu vermeiden. Mit einer Methodenstandardisierung im Bereich der Bodenverdichtungen soll es möglich werden, den Bodenverdichtungszustand landesweit harmonisiert zu bestimmen und darüber zu berichten. Projektziele: Ziel des Projektes ist, eine Methodenstandardisierung im Bereich der Bodenverdichtungen vorzunehmen. Dank dieser Vorgabe soll es möglich werden, landesweit harmonisiert den Bodenverdichtungszustand zu bestimmen und darüber zu berichten (DPSIR-Indikator (Drivers, Pressures, State, Impact, Responses)). Die Bodenverdichtung hat zudem Einfluss auf die Bodenfunktionen und die damit einhergehenden Ökosystemleistungen. Das Projekt trägt zu einem verbesserten Verständnis des Einflusses von Ober- und Unterbodenverdichtung insbesondere auf die Produktions-, Regulierungs- und Lebensraumfunktion des Bodens bei.

Entwicklung und Anwendung von Bewertungsgrundlagen für ressourceneffiziente Software unter Berücksichtigung bestehender Methodik

Die vorliegende Studie betritt Neuland, denn bisher konnte der Einfluss von Software auf die indirekte Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen nicht ermittelt werden. Wir haben ein Wirkungsmodell entwickelt, das den Zusammenhang zwischen der Nutzung von Software und dem Energieverbrauch sowie Hardware-Inanspruchnahme aufzeigt. Es wurde ein Kriterienkatalog mit insgesamt 25 Kriterien und 76 Indikatoren zur Überprüfung der Umweltauswirkung von Softwareprodukten entwickelt. Anhand von mehreren Fallbeispielen konnte aufgezeigt werden, dass die Bewertungs- und Messmethode in der Praxis anwendbar und relevante Unterschiede von Softwareprodukten gleicher Funktionalität darstellbar bzw. messbar sind.

Bewertung und Regulation von Umwelthormonen, Teilvorhaben 5: Entwicklung struktur- und risikobasierter Methoden zur Identifizierung von Chemikalien mit Verdacht auf endokrine Wirkungen zur Priorisierung für das Zulassungsverfahren unter REACH

A) Problemstellung: Wirkungen auf das endokrine Systemkönnen bei Menschen und Umweltorganismen schwerwiegende irreversible Schäden hervorrufen, werden jedoch bei der regulatorischen Stoffbewertung unzureichend berücksichtigt: Nach wie vor fehlen geeignete international anerkannte Prüfmethoden und abgestimmte, schlüssige Bewertungskriterien: In den letzten 10 Jahren wurden international große Anstrengungen unternommen, diese Lücke durch Erweiterung des wissenschaftlichen Kenntnisstandes und gezielte Entwicklung von Testmethoden zu schließen. Auch mit dem UFOPLAN wurden zahlreiche derartige Arbeiten gefördert. Auf dem 3. UBA-Statusseminar im Juni 2005 wurde in einer Expertenrunde bilanziert, welche abschließenden Schritte erforderlich sind, um eine angemessene Berücksichtigung endokriner Wirkungen bei der Bewertung von Stoffen zu realisieren. B) Handlungsbedarf (BMU ggf. auch BfS, BfN oder UBA): Aufgabe des Gesamtvorhabens, mit fünf Teilvorhaben, ist die Umsetzung der Empfehlungen des 3. Statusseminars: Bündelung laufender Aktivitäten auf den verschiedenen nationalen und internationalen Handlungsfeldern Verbesserung der Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus Methodenentwicklung und Regulation; Erarbeitung einer Test und Bewertungsstrategie; Finalisierung laufender Validierungsverfahren im OECD-TG-Programm (Weiter-)Entwicklung von Testmethoden für vernachlässigte Organismengruppen, v.a. Invertebraten; Identifizierung (stofflichen) Ursachen und Expositionspfaden für bisher nicht erklärbare endokrine Effekte, die in der Umwelt beobachtet werden.. C) Ziel dieses Teilvorhabens ist die Entwicklung und Anwendung methodischer Ansätze für die Identifizierung von Verdachtsstoffen, bei denen ein Potential zur endokrinen Störung vermutet werden konnte. Diese Auswahl soll den Einstieg bilden in eine gezielte Teststrategie zur vertieften Prüfung möglicher endokriner Wirkungen, und soll letztlich die Priorisierung von Stoffen für das Zulassungsverfahren der geplanten REACH-VO befördern. Für die Feststellung von Verdachtsmomenten sollen unterschiedliche Ansätze genutzt und miteinander kombiniert werden, z.B. Strukturmerkmale, Toxizitätsdaten und Ergebnisse aus in vitro Modellen.

Seifenblasen-Fenster - Entwicklung eines Demonstrators für ein Fenster mit steuerbarer Reflexion

Ziel der Studie ist der Nachweis der Funktionsfähigkeit eines neuartigen Fensterglasaufbaus, dessen Konstruktionsprinzip bereits zum Patent angemeldet wurde. Durch die Entwicklung eines Demonstrators von ca. 40 x 40 cm2 Größe soll gezeigt werden, dass sich der Reflexionsgrad bei diesem Fensterglasaufbau der momentanen Außentemperatur selbsttätig anpasst. Die innovativen Fenster sollen ihr Reflexionsverhalten innerhalb weniger Sekunden von fast transparent bis recht stark reflektierend ändern können. Damit soll ein Aufheizen der Räume durch einfallendes Sonnenlicht ebenso vermieden werden wie zu starke Verdunkelung, die eine zusätzliche Innenbeleuchtung notwendig machen würde.

Bestimmung von Bromationen

Beim Prozess der Trinkwasseraufbereitung fuehrt die Ozonierung unter anderem auch zur Entstehung von Bromat. Da Bromat toxische Eigenschaften aufweist, muessen entsprechende Kontrollmessungen in Trinkwaessern durchgefuehrt werden. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer praxisorientierten Analytik zur Bestimmung von Bromationen im unteren myg/l-Bereich. Orientierend an der Ausstattung der Wasserwerkslabore soll der Nachweis mit Hilfe von Ionenchromatographen erfolgen. Als weitere praxisrelevante Anforderungen sind die Leitfaehigkeitsdetektion, die Verwendung handelsueblicher Saeulen sowie eine kostenguenstige Probenaufbereitung bei der Methodenentwicklung zu beruecksichtigen.

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