The project DIGSTER - Map and Go (Digital Based Terrain Mapping) aims at the technical aspects of digital terrrain mapping. For many questions in administration, planning and expertise terrrain mappings are indispensable. The whole process starting with the data acquisition in the field and ending with map products will be digitally performed by the system. Therefore, a platform appropriate for the use in the field (PDA) is combined with technologies from the disciplines of satellite navigation, remote sensing, communication, and mobile geoinformation systems. For DIGSTER a lot of practical applications already exist in connection with policies and directives on the national and also European level.
Umfasst Anlagen nach der 26. Bundes-Immissionsschutzverordnung (26. BImSchV) - Verordnung über elektromagnetische Felder, Niederfrequenzanlagen nach §3. Dabei handelt es sich überwiegend um Sendeanlagen im Hochfrequenzbereich (Fernseh-, Radio- und Mobilfunksendeanlagen) und um Anlagen im Niederfrequenzbereich mit 50 bzw. 16 2/3 Hz (z.B. Umspannanlagen, Stromleitungen).
Das Netz der Messstationen zur Erdbebenregistrierung in Baden-Württemberg umfasst permanente und temporäre Aufstellungen in verschiedenen technischen und funktionalen Ausrichtungen: 1. empfindliche Detektionsstationen, 2. Starkbebenmessstationen, 3. Hybridstationen, die Detektions- und Starkbeben-Eigenschaften verbinden. Dies gilt sowohl für die LED-eigenen Erdbebenmessstationen als auch für die anderer Betreiber. Sämtliche permanenten Messstationen übertragen heute ihre Daten echtzeitnah via Mobilfunk, DSL oder Internet in die Zentrale des LED in Freiburg. Die temporären Aufstellungen sind zum großen Teil offline. Bei den inzwischen geschlossenen Erdbebenmessstationen handelt es sich z.T. noch um analoge Aufzeichnungstechnik u.Ä.
Risikowahrnehmung der Öffentlichkeit zur Mobilfunktechnologie Diskussionen über mögliche gesundheitliche Risiken durch hochfrequente elektromagnetische Felder, zum Beispiel in der Umgebung von Rundfunk- und Fernsehsendern, finden bereits seit Jahrzehnten statt. Der rasante Ausbau der Mobilfunknetze seit der Jahrtausendwende und widersprüchliche Berichte darüber führten zu Diskussionen über die möglichen Gefahren der Mobilfunktechnologie. Nutzung und Akzeptanz der Mobilfunktechnologie Die Mobilfunktechnologie ist gekennzeichnet durch eine hohe Akzeptanz in großen Teilen der Bevölkerung. Einige Bevölkerungsgruppen nutzen das Mobiltelefon inzwischen bereits deutlich mehr als das Festnetztelefon bzw. besitzen gar keinen Festnetzanschluss mehr. Einer Befragung zufolge, die das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) in Auftrag gegeben hat, nutzten im Jahr 2013 80 Prozent der Deutschen über 14 Jahre ein Mobiltelefon. Die Telefonie steht dabei nicht mehr im Vordergrund, es wird mehr im Internet gesurft, gechattet und auch gespielt. Das tatsächliche Ausmaß der Smartphone - und Handynutzung ist dabei von Person zu Person und in verschiedenen Altersgruppen sehr unterschiedlich. Ausführliche Informationen hierzu sind in den Berichten über die Umfragen zu Mobilfunk 2003 bis 2006, 2009 und 2013 zu finden. Smartphones und inzwischen stark eingeschränkt klassische Handys sind in der Bevölkerung zu wichtigen Alltagsgegenständen geworden, mit denen Familienleben, Arbeit und Freizeit organisiert werden. Im Jahre 2020/2021 wurde eine weitere Umfrage zum Thema Mobilfunk und insbesondere den 5G-Ausbau durchgeführt. Der Abschlussbericht zu dieser Studie ist in DORIS verfügbar. Diskussionen um die möglichen Risiken des Mobilfunks Bei der Diskussion um mögliche gesundheitsbeeinträchtigende Wirkungen der hochfrequenten elektromagnetischen Felder des Mobilfunks spielen mögliche Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche eine besondere Rolle. Sie könnten auf Umwelteinflüsse empfindlicher reagieren als Erwachsene und deshalb aus Gründen der Vorsorge besonders berücksichtigt werden. In Debatten wird eine Vielzahl tatsächlicher oder vermuteter Wirkungen diskutiert. Fundierte Informationen, Vermutungen und feststehende Überzeugungen treffen hier aufeinander. Extreme Positionen dramatisieren entweder ein mögliches Risiko oder verneinen es vollständig. Auch die Meinungen über gesundheitliche Wirkungen der elektromagnetischen Felder des Mobilfunks sind sehr unterschiedlich. Neben den gesundheitlichen Risiken geht es zum Beispiel um die Grundlagen der deutschen Immissionsschutz-Grenzwerte oder das komplexe Feld des Ineinandergreifens von Politik, Mobilfunkbetreibern und Strahlenschutzgremien. Kenntnisse der Bevölkerung in Wissenschaft und Technik Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Bevölkerung über die verschiedenen Teilbereiche des Themas "Mobilfunk" schlecht informiert fühlt. So hat sie zum Beispiel wenig Verständnis für die Diskussionen unter Wissenschaftlern über Qualität und Bedeutung einzelner Studien zu biologischen Wirkungen hochfrequenter Felder und interpretiert diese oft als bewusstes Zurückhalten wichtiger Ergebnisse. Die bestehenden wissenschaftlichen Unsicherheiten über die biologischen Wirkungen der elektromagnetischen Felder des Mobilfunks werden oft als Beweis für deren Schädlichkeit interpretiert. Um Mobilfunk richtig zu verstehen, braucht man viele physikalische und technische Vorkenntnisse. Beim sachlichen Dialog zwischen Fachleuten und der Öffentlichkeit kommt es entsprechend zu Missverständnissen, weil die Bevölkerung diese Kenntnisse oft nicht hat. Hinzu kommt, dass die häufig emotional geprägte Argumentation der Bevölkerung einer rein sachlichen Kommunikation von Vertretern von Behörden, Kommunen oder Mobilfunknetzbetreibern gegenübersteht. Diese sachliche Kommunikation von Seiten der Experten blendet Emotionen aus und die Experten können sich oftmals nicht in die Argumente der besorgten Bevölkerung hineinversetzen. Auch die Frage, ob Vorsorgemaßnahmen erforderlich sind und wenn ja, welche Maßnahmen sinnvoll und notwendig sind, wird in der Bevölkerung, der Politik, in den Behörden, in den Medien und von verschiedenen Interessengruppen unterschiedlich diskutiert. Dazu kommt die Verunsicherung der Bevölkerung, inwieweit Medienberichte richtig sind und die Frage, welchen Aussagen über wissenschaftliche Erkenntnisse man Glauben schenken kann. Das BfS hat daher in einem Forschungsvorhaben Leitfäden für die Beurteilung von Medienberichten sowie von wissenschaftlichen Publikationen in Form von Fragenkatalogen erstellen lassen. Proteste in der Bevölkerung In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Protesten gegen einzelne Sendeanlagen . Anlässe waren unter anderem die Errichtung von Sendeanlagen für den digitalen Behördenfunk BOS und die Einführung des Mobilfunkstandards LTE (Long-Term Evolution, auch als 4G-Standard bekannt). Bei der Einführung des 5G-Standards kam es wie in der Vergangenheit zuvor erneut zu Protesten. Von Seiten der Kritiker wird als ein wichtiges Argument gegen die Sendeanlagen eine starke und dauerhafte Exposition durch die elektromagnetischen Felder der Anlagen angeführt. Dieser Dauerexposition fühlen sich Teile der Bevölkerung "ausgesetzt". Man könne ihr nicht entkommen. Wohingegen sich jeder einzelne selbst entscheiden könne, ob er ein Smartphone oder Handy benutzt und die damit verbundene Strahlenbelastung in Kauf nimmt. Zudem wurde das Vorgehen der Mobilfunkbetreiber bei der Errichtung neuer Mobilfunkanlagen häufig kritisiert. Zudem kritisiert die Bevölkerung oft die Errichtung neuer Mobilfunkantennen. Vor allem am Anfang des Ausbaus fühlten sich viele, als würden die Antennen heimlich und ohne ihre Mitbestimmung aufgestellt. Zielgruppengerechte Informationen nötig Um Informationen über den Mobilfunk zielgruppengerecht bereitstellen zu können, hatte das BfS mehrere Studien in Auftrag gegeben. Die Studien beschäftigten sich mit der Frage, wie die Bevölkerung den Mobilfunk wahrnimmt und welches Informationsbedürfnis sie hat. Es zeigte sich zum Beispiel, dass sich verschiedene Zielgruppen über ihre jeweils spezifische Einstellung zum Mobilfunk hinaus auch durch weitere Merkmale unterscheiden – wie zum Beispiel ihr Informationsverhalten, die Persönlichkeitsstruktur, ihre generelle Einstellung zu Risiken, Vertrauen in den Staat und soziodemografische Merkmale wie zum Beispiel das Alter. Die Ergebnisse dieser Studien und die dazu gehörigen Bewertungen des BfS finden Sie im Forschungsbericht Zielgruppenanalyse zur differenzierten Information und im Abschlussbericht des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms ( DMF ). Zur näheren Beschreibung der Wahrnehmung und Sorgen der Bevölkerung im Zusammenhang mit dem Mobilfunk gab das BfS in den Jahren 2003 bis 2006 sowie in den Jahren 2009 und 2013 repräsentative Umfragen in Auftrag. Hier wurden verschiedene Faktoren untersucht, die für den Umgang mit dem Thema Mobilfunk in der Öffentlichkeit eine Rolle spielen. Ebenso wurde deren Entwicklung über die Zeit beobachtet. Die Abschlussberichte geben einen detaillierten Einblick in die Befragungsergebnisse . Elektrosensibilität Personen, die gesundheitliche Beschwerden auf das Vorhandensein elektrischer und magnetischer Felder zurückführen, bezeichnen sich zum Teil selbst als "elektrosensibel". Das Phänomen der Elektrosensibilität gibt es schon seit vielen Jahren, wobei die Beschwerden von den Betroffenen zunächst auf die niederfrequenten Felder des Haushaltsstroms zurückgeführt wurden. Seit dem starken Ausbau der Mobilfunknetze zu Beginn der Jahrtausendwende benennen sie auch die hochfrequenten elektromagnetischen Felder als mögliche Ursachen. Zukünftige Forschung Es ist davon auszugehen, dass es auch in Zukunft Konfliktpotential bei der Errichtung von Sendeanlagen geben wird. Aufgrund der Erweiterung bzw. des Ausbaus des Mobilfunknetzes für 5G entstanden wieder Konflikte. Nach wie vor bestehen Diskrepanzen zwischen den von Teilen der Bevölkerung befürchteten Risiken und den Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung. Daher werden die Themen der Risikowahrnehmung und der Risikokommunikation im Zusammenhang mit dem Mobilfunk weiterhin Gegenstand der Forschung sein. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt im Zusammenhang mit der Risikowahrnehmung und Risikokommunikation ist der Ausbau der Stromnetze . Die Forschungsergebnisse sind Grundlage für die Weiterentwicklung praktischer Konzepte, die bei der Optimierung der Risikokommunikation des BfS im Sinne einer umfassenden und objektiven Information der Öffentlichkeit umgesetzt werden können. Dieser Artikel wurde sprachlich mit KI überarbeitet. Stand: 30.07.2025
Der Regelbetrieb des neuen Mobilfunkstandards LTE (Long Term Evolution) führt an gemeinsam mit GSM und/oder UMTS genutzten Standorten zu einem Anstieg der Mobilfunk-Gesamtimmissionen auf sehr niedrigem Niveau. Nach wie vor werden dabei aber die in Deutschland geltenden Grenzwerte deutlich unterschritten. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Messreihe, die das Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST GmbH) im Auftrag des Informationszentrums Mobilfunk (IZMF) durchgeführt hat. Im Rahmen der Messreihe Sicherheit durch Transparenz - LTE auf dem Prüfstand haben die Ingenieure des IMST vom 12.-21.09.2012 Immissionsmessungen an 16 LTE-Sendeanlagen im Regelbetrieb durchgeführt. Untersucht wurden insgesamt 91 Messpunkte, die sich jeweils hinsichtlich ihrer Ausrichtung, dem Abstand und den Sichtverhältnissen zur Sendeanlage unterschieden. Der Messbericht enthält eine ausführliche Beschreibung der Standorte und Messpunkte, Angaben zur Messdurchführung sowie alle Ergebnisse der Messungen inkl. Tabellen, Erläuterungen und Fotodokumentationen.
Mit der Steigerung der Rechenleistung, mathematischer Modellierung und satellitengestützter Fernerkundung der Erdoberfläche sind Niederschlagsbeobachtungen nach wie vor eines der schwächsten Glieder in der Beschreibung und im Verständnis des Wasserkreislaufs der Erde. Niederschlagsbeobachtungen sind jedoch eine wesentliche Voraussetzung für das Wassermanagement und insbesondere für die Hochwasserprognose. Dies ist besonders kritisch im Angesicht des Klimawandels und der durch den Menschen verursachten hydrologischen Veränderungen, z.B. aufgrund der raschen Urbanisierung . Opportunistische Sensoren können die räumliche und zeitliche Auflösung von Standard-Niederschlagsmessnetzen erheblich verbessern, indem sie mit Messungen von Geräten ergänzt wird, die ursprünglich nicht für die Niederschlagsmessung vorgesehen waren. Ein Beispiel dafür ist die Verwendung von Dämpfungsdaten kommerzieller Richtfunkstrecken (engl. CMLs) aus Mobilfunknetzen. Im Rahmen dieses trilateralen Projekts zwischen UniA, TUM und CTU werden wir verbesserte Methoden entwickeln, um Niederschlagsraten aus CML-Daten abzuschätzen und mit Radardaten, unter Berücksichtigung spezifischer Beobachtungsunsicherheiten zu kombinieren. Die CML-Niederschlagsschätzung wird durch die Entwicklung eines neuen Kompensationsalgorithmus zur Bestimmung der Dämpfung durch den 'wet-antenna attenuation' (WAA) Effekt verbessert. Dies wird erreicht, indem Erkenntnisse aus einem speziellen Mikrowellentransmissions-Feldexperiment und Labormessungen (durchgeführt durch TUM) mit Daten aus kurzen CMLs (von CTU bereitgestellt) kombiniert werden. Darüber hinaus wird das Potenzial zur Nutzung der von benachbarten CMLs in dichten Netzwerken gebotenen Diversität untersucht (durch CTU). Darüber hinaus werden das Potenzial und die Herausforderungen der CML-Niederschlagsschätzung im aufkommenden E-Band mit CML-Daten (von CTU bereitgestellt) und mittels Labormessungen (an der TUM) untersucht. Verbesserte räumliche Niederschlagsfelder werden durch das Zusammenführen von CML- und Wetterradardaten unter Verwendung des statistischen Ansatzes Random-Mixing (RM) bereitgestellt, für den eine Erweiterung (von UniA) entwickelt wird, um Beobachtungsunsicherheiten zu berücksichtigen. Es werden Methoden entwickelt, um diese Unsicherheiten sowohl für CML- als auch für Radardaten abzuschätzen. Das erweiterte RM wird dann angewendet, um einen einzigartigen grenzüberschreitenden CML- und Radardatensatz (von UniA und CTU bereitgestellt) sowie einen Datensatz von Wetterradar und dichtem städtisches CML-Netzwerk in der Stadt Prag zusammenzuführen.
Das Energieökosystem ist auf dem Weg zu einem dezentralisierten Energieversorgungs- und Verteilungssystem, in dem der Privatkunde mehr als nur ein Verbraucher ist. In den heutigen Stromnetzen wird eine zentralisierte Stromverteilungsarchitektur verwendet bei der die Energieunternehmen für die Stromerzeugung und -verteilung an die Endverbraucher verantwortlich sind. Allerdings entscheiden sich immer mehr Bürger für die Anschaffung von Energieerzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien. Von der Bundesregierung auf Grund von ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Vorteilen gefördert, können Haushalte mit erneuerbaren Energiequellen wie Sonnenkollektoren oder Windgeneratoren, die auch als verteilte Energieressourcen (DERs - Distributed Energy Resources) bezeichnet werden, unabhängig von den Stromanbietern operieren und überschüssige Energie zurück an das Hauptnetz verkaufen, was zu einer Transformation des Stromnetzes führt. Die Realisierung dieser Transformation ist nur durch eine kompetente Kommunikationsinfrastruktur möglich, welche die Fernüberwachung, das Management und die Koordination des Stromnetzes ermöglicht. Die Einführung einer neuen Generation von Mobilfunknetzen gemäß dem Standard 5G erleichtert die Entwicklung zukünftiger Energieverwaltungslösungen.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 510 |
| Kommune | 5 |
| Land | 60 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 326 |
| Gesetzestext | 2 |
| Text | 82 |
| Umweltprüfung | 9 |
| unbekannt | 146 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 193 |
| offen | 358 |
| unbekannt | 14 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 540 |
| Englisch | 188 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 3 |
| Datei | 2 |
| Dokument | 72 |
| Keine | 209 |
| Multimedia | 14 |
| Unbekannt | 2 |
| Webdienst | 5 |
| Webseite | 275 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 238 |
| Lebewesen und Lebensräume | 398 |
| Luft | 215 |
| Mensch und Umwelt | 555 |
| Wasser | 144 |
| Weitere | 565 |