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Strahlenschutz beim Handykauf: SAR -Werte vergleichen

Strahlenschutz beim Handykauf: SAR -Werte vergleichen Ausgabejahr 2025 Datum 13.11.2025 Viele Smartphones haben niedrige SAR-Werte Quelle: Yana Iskayeva/Getty Images Der Black Friday naht und auch die Zeit für Weihnachtseinkäufe beginnt. Viele Verbraucher*innen stehen vor der Entscheidung, ein neues Mobiltelefon zu kaufen. Dabei spielen Kriterien wie Preis, Display, Kamera und Akkulaufzeit oft eine zentrale Rolle. Wer zusätzlich darauf achten möchte, für sich selbst oder als Geschenk ein möglichst strahlungsarmes Modell zu wählen, kann auch die SAR-Werte der Telefone vergleichen. Verbraucher*innen finden die SAR -Werte von über 4.000 aktuellen und älteren Mobiltelefonen sowie Tablets beim Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ): Unter www.bfs.de/sar können sie die Werte über eine einfache Suchfunktion recherchieren und in die Kaufentscheidung einbeziehen. "Das BfS bietet diesen Service an, um auch beim Strahlenschutz für Transparenz zu sorgen und eine informierte Entscheidung zu ermöglichen" , erläutert BfS -Präsidentin Inge Paulini. Viele Geräte mit niedrigen SAR -Werten verfügbar Alle Handys müssen einen SAR-Wert von 2 Watt pro Kilogramm einhalten Quelle: LB Studios/Getty Images Mobiltelefone nutzen – ebenso wie andere Funkanwendungen – hochfrequente elektromagnetische Felder, um Sprache und Daten zu übertragen. Diese Felder können das Körpergewebe erwärmen.  Die Begrenzung des zulässigen SAR -Wertes sorgt dafür, dass die Erwärmung sehr gering bleibt und kein gesundheitsschädliches Ausmaß annehmen kann. Der SAR -Wert eines Handys gibt an, wie viel Energie der Kopf oder der Körper beim Telefonieren mit dem Handy aufnimmt. Alle Mobiltelefone auf dem deutschen Markt müssen einen SAR -Wert von 2 Watt pro Kilogramm einhalten. Viele Mobiltelefone weisen jedoch deutlich niedrigere SAR -Werte auf. Wer sich in seinem Alltag möglichst wenig den hochfrequenten elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks aussetzen möchte, kann ein Gerät mit niedrigem SAR -Wert aussuchen. SAR ist die Abkürzung für Spezifische Absorptionsrate . Stand: 13.11.2025

Sogenannte "Schutzprodukte gegen Elektrosmog" sind unnötig

Sogenannte "Schutzprodukte gegen Elektrosmog" sind unnötig Aus Sicht des Bundesamts für Strahlenschutz ( BfS ) sind sogenannte "Schutzprodukte gegen Elektrosmog" zum Schutz der Gesundheit unnötig oder ungeeignet. Die Hersteller verweisen häufig selbst im Kleingedruckten darauf, dass ihre Produkte keine wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkungen haben. Im schlechtesten Fall erhöhen manche dieser Produkte die Stärke der Felder, denen man ausgesetzt ist. Die gesetzlichen Grenzwerte und Produktnormen bieten ausreichend Schutz vor elektromagnetischen Feldern. Manche Menschen führen Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen bis hin zu schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs auf elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder zurück. Diese werden umgangssprachlich Elektrosmog genannt. Diverse Hersteller bieten Produkte zum vermeintlichen Schutz vor diesen wissenschaftlich nicht nachgewiesenen Wirkungen an. Aus Sicht des Strahlenschutzes sind sie jedoch unnötig. Das Angebot ist groß. Es gibt Baldachine für das Bett, Abschirmmatten und -gardinen, Aufkleber, Wandfarbe, technisch anmutende Geräte wie Neutralisierer, Harmonisierer oder Energetisierer und vieles mehr. Schutzprodukte ohne und mit Wirkung sind unnötig Es gibt zwei Arten von Produkten: Es gibt einerseits Produkte, die keine spezifische wissenschaftlich nachweisbare Wirkung auf die Felder oder den Körper haben, da sie technisch funktionslos sind. Dazu zählen Anhänger, Ketten, Armbänder, Mineralien und Chipkarten, die elektromagnetische Felder harmonisieren oder energetisieren sollen. "Harmonisierung" und "Energetisierung" sind in diesem Zusammenhang Begriffe ohne wissenschaftliche Grundlage. Selbst zwischen den Anbietern gibt es unterschiedliche Meinungen, was diese Begriffe bedeuten sollen. Ebenso technisch nutzlos sind Netzstecker und andere Geräte, die angebliche Felder in Form einer "Schutzaura" oder zur " Absorption negativer Energien" generieren sollen. Weiterhin bestehen solche Produkte zumeist aus Materialien, die keinen spezifischen Einfluss auf die elektromagnetischen Felder zum Beispiel des Mobilfunks haben können. Oft betonen die Hersteller im Kleingedruckten, dass solche Produkte keine Auswirkungen auf das Mobilfunksignal haben. Andererseits gibt es Abschirmprodukte, die aus Materialien bestehen, die einen Effekt auf die Feldausbreitung haben können. Einen zusätzlichen Gesundheitsschutz erzielen sie aber auch nicht. Dazu zählen zum Beispiel Bekleidung, Bettwäsche, Abschirmmatten, Baldachine, Vorhänge und Farben aus bzw. mit entsprechenden Materialien wie Metallfäden. Ihre physikalischen Eigenschaften können unter Umständen einen messbaren Abschirmeffekt gegen äußere Felder erzeugen (Faraday-Käfig). Allerdings ist diese Wirkung aus Strahlenschutzsicht aufgrund geltender Grenzwerte und der Produktsicherheit unnötig. Was kann man tun, um die Feldstärke zu reduzieren? Wenn Sie möchten, dass Sie möglichst schwachen Feldern ausgesetzt sind, gibt es eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit: Erhöhen Sie den Abstand zum Gerät. Es genügen bereits wenige Zentimeter. Beim Handy erreichen Sie das mit einem Headset - oder Sie nutzen die Freisprechfunktion. Denn meistens sind die eigenen Endgeräte wie das Handy oder Haushaltsgeräte wie der Fön die vergleichsweise stärkste Quelle für elektromagnetische Felder, die den eigenen Körper erreichen. Dieser Artikel wurde sprachlich mit KI überarbeitet. Stand: 30.07.2025

Weniger Strahlung bei der Nutzung von Smartphones oder Tablets

Weniger Strahlung bei der Nutzung von Smartphones oder Tablets Quelle: Alliance/stock.adobe.com Smartphones verwenden genauso wie klassische Mobiltelefone hochfrequente elektromagnetische Felder für die Übertragung von Sprache und Daten. Neben Mobilfunkverbindungen können Smartphones in der Regel auch Wireless Lan ( WLAN ) nutzen. Ähnliches gilt für Tablets: Sie nutzen hochfrequente Felder für WLAN -Verbindungen und haben oftmals auch Mobilfunk eingebaut. Smartphones, Handys und Tablets mit LTE oder 5G sind strahlungsärmer Moderne Mobilfunkendgeräte haben gegenüber älteren Modellen einen Vorteil: Sie senden oft im LTE - oder im 5G -Standard. Beide Standards sind beim Verbindungsaufbau strahlungsärmer als der GSM -Standard . Im GSM -Standard wird für den Rufaufbau mit maximaler Leistung gesendet. Danach regelt das Gerät auf die benötigte Sendeleistung herunter. Beim LTE - oder 5G -Standard verfährt das Mobilfunkgerät genau umgekehrt. Es beginnt den Verbindungsaufbau mit der geringsten Sendeleistung , um dann bis zur benötigten Leistung zu erhöhen. Nach dem jetzigen Stand von Wissenschaft und Technik geht vom Mobilfunk keine gesundheitliche Gefahr aus. Für eine abschließende Beurteilung von Langzeitwirkungen (d.h. bei Zeiträumen von über 15 Jahren ) ist die Technologie allerdings noch nicht lange genug in Gebrauch. Daher unterstützt das Bundesamt für Strahlenschutz weitere Forschung auf diesen Gebieten. Beim Kauf auf niedrigen SAR -Wert achten Wer beim Kauf auf eine niedrige Spezifische Absorptionsrate , kurz SAR , achtet, setzt sich geringeren elektromagnetischen Feldern aus. Das BfS erfasst die SAR -Werte von auf dem Markt erhältlichen Mobilfunkendgeräten (Handys, Smartphones und Tablets). Bis zu einem SAR -Wert von 0,5 Watt pro Kilogramm für den Anwendungsfall "Handy am Kopf" gilt ein Gerät nach den Kriterien der Jury für Umweltzeichen als strahlungsarm. 41 Prozent der aktuell erhältlichen Smartphones können für diesen Anwendungsfall als "strahlungsarm" eingestuft werden. SAR -Werte einer Auswahl von aktuell auf dem Markt erhältlichen Mobilfunkendgeräten sind unter www.bfs.de/sar-werte-handy veröffentlicht. In der Tabelle sind die SAR -Werte für den Betrieb des Gerätes am Kopf und am Körper ( body worn ) eingetragen. Der Höchstwert der SAR von 2 Watt pro Kilogramm muss sowohl beim Telefonieren mit dem Handy am Kopf als auch beim Betrieb des Gerätes am Körper eingehalten werden. Wenn Tablets Mobilfunk eingebaut haben, müssen sie ebenfalls den Höchstwert für die Spezifische Absorptionsrate , kurz SAR , einhalten. Möglichkeiten zur Verringerung der Exposition beim Telefonieren und Surfen Es sind keine weiteren Maßnahmen notwendig, um sich bei der Nutzung von Smartphones oder Tablets vor den hochfrequenten elektromagnetischen Feldern zu schützen. Es gibt allerdings weitere Möglichkeiten, um sich den Feldern möglichst wenig auszusetzen – also die sogenannte Exposition zu verringern: Sie können mit einem Headset telefonieren. Das gilt für Smartphones genauso wie für klassische Mobiltelefone. Sie können Ihre mobile Internetnutzung auf Situationen fokussieren, in denen der Empfang gut ist oder WLAN verfügbar ist. Bei WLAN ist die Sendeleistung in der Regel niedriger als bei den Mobilfunkstandards GSM , LTE oder 5G . Ebenso können Sie Ihre E-Mails nur bei Bedarf manuell abrufen. Eine weitere Möglichkeit zur Expositionsverringerung ist die Vermeidung des E-Mail-Abrufs, während Sie telefonieren. Wenn Sie sich persönlich hochfrequenten elektromagnetischen Feldern besonders wenig aussetzen möchten, können Sie den Hintergrunddatenverkehr abschalten. Wenn Sie Ihr Smartphone am Körper tragen, achten Sie auf den vom Hersteller angegebenen Mindestabstand. Verwenden Sie ggf. das dazu mitgelieferte Tragezubehör. Weiterhin können Sie beim Surfen im Internet mit Ihrem Tablet oder Smartphone auf einen ausreichenden Abstand zum Körper achten. Die Exposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern verringert sich deutlich, je größer der Abstand ist. Sie können beim Kauf auf einen möglichst niedrigen SAR -Wert achten. Stand: 14.08.2024

Lage und Status von Mobilfunkstandorten Bottrop

Darstellung der Mobilfunkstandorte als Punkte

Strom und Mobilfunk: Messgeräteverleih liefert Fakten über Strahlung im Alltag

Strom und Mobilfunk: Messgeräteverleih liefert Fakten über Strahlung im Alltag Messungen von Bürger*innen zeigen niedrige Werte für elektromagnetische und magnetische Felder Ausgabejahr 2025 Datum 20.03.2025 Personen-Exposimeter im Einsatz Mobiltelefone, Sendemasten, Hochspannungsleitungen, Elektrogeräte im Haushalt – im täglichen Leben begegnen uns viele Quellen elektromagnetischer oder magnetischer Felder. Wie stark man diesen Feldern tatsächlich ausgesetzt ist, kann man mit Leih-Messgeräten des Bundesamtes für Strahlenschutz ( BfS ) selbst überprüfen. Gut ein Jahr nach dem Start dieses Angebots zieht das BfS Bilanz: Bereits über 160 Menschen haben den Messgeräteverleih genutzt und ihren Alltag auf elektromagnetische Felder hin erkundet. Bei allen blieben die gemessenen Werte deutlich unter den Grenzwerten. Das Feedback der Nutzer*innen war bisher durchweg positiv. "Obwohl Grenzwerte vor nachgewiesenen Wirkungen von elektromagnetischen und magnetischen Feldern schützen, sorgt sich ein Teil der Bevölkerung wegen sogenannter Handystrahlung oder vermeintlichem Elektrosmog" , sagt BfS -Präsidentin Inge Paulini. "Mit unserem Messgeräteverleih geben wir beunruhigten oder interessierten Menschen Fakten an die Hand: Mit konkreten Messwerten können wir die Strahlung im Alltag sichtbar machen und der vermuteten Strahlenbelastung gegenüberstellen." Individuelle Auswertung der Messdaten Seit Februar 2024 bietet das BfS spezielle Messgeräte, sogenannte Personen-Exposimeter, zum Ausleihen an. Man kann zwischen zwei Gerätetypen wählen: Die eine Gerätevariante erfasst niederfrequente Magnetfelder, wie sie von Hochspannungsleitungen und der elektrischen Hausinstallation erzeugt werden. Die andere Gerätevariante misst hochfrequente elektromagnetische Felder. Diese gehen zum Beispiel von Mobilfunk, Radio, Fernsehen und WLAN aus. Das Messgerät wird in einer Tasche am Körper getragen Das Gerät, für das man sich entscheidet, trägt man über 24 Stunden bei sich. Die Expert*innen des Kompetenzzentrums Elektromagnetische Felder im BfS werten die Messdaten danach aus und erstellen für jede Nutzerin und jeden Nutzer einen individuellen Messbericht. Er dient der persönlichen Information. Für weiterführende wissenschaftliche oder gutachterliche Zwecke ist das Mess-Angebot nicht geeignet. Messen schafft Vertrauen BfS-Präsidentin Dr. Inge Paulini Quelle: bundesfoto/Bernd Lammel "Begleitende Vor- und Nachbefragungen zeigen, dass ein beachtlicher Teil der Teilnehmenden die magnetischen und elektromagnetischen Felder im Alltag überschätzt" , sagt Paulini. Das Messangebot werde als vertrauenswürdig wahrgenommen und könne dazu beitragen Besorgnis abzubauen. "Wir sehen darin einen Beleg dafür, dass Sorgen im Hinblick auf Mobilfunk oft auf einen Mangel an wissenschaftlichen Informationen zurückzuführen sind." Dem lasse sich wirksam begegnen, betont Paulini: "Messen kann helfen, Wissen und Vertrauen aufzubauen." Seit Februar 2024 wurden über 160 Messungen durchgeführt und ausgewertet. Insgesamt stehen sechs Messgeräte für niederfrequente Magnetfelder und zehn Messgeräte für hochfrequente elektromagnetische Felder zur Verfügung. Die Kosten für Ausleihe und Auswertung betragen 45 Euro. Weitere Informationen über den Messgeräteverleih gibt es unter www.bfs.de/messgeraeteverleih Messwerte liegen deutlich unter Grenzwerten Ergebnisse der Nachbefragung Bei den bisherigen Messungen blieben alle Messergebnisse weit unter den Grenzwerten der Verordnung über elektromagnetische Felder (26. BImSchV ). Sowohl für die niederfrequenten Magnetfelder als auch für die hochfrequenten elektromagnetischen Felder lag die durchschnittliche Grenzwert -Ausschöpfung unter einem Prozent. Der höchste 24-Stunden- Mittelwert betrug bei den niederfrequenten Magnetfeldern etwa ein Prozent, bei den hochfrequenten elektromagnetischen Feldern etwa 0,2 Prozent. 85 Prozent der Teilnehmer*innen einer Nachbefragung bewerteten die Grenzwertausschöpfungen als niedriger oder viel niedriger als erwartet. Stand: 20.03.2025

26. BImSchV Anlage

Umfasst Anlagen nach der 26. Bundes-Immissionsschutzverordnung (26. BImSchV) - Verordnung über elektromagnetische Felder, Niederfrequenzanlagen nach §3. Dabei handelt es sich überwiegend um Sendeanlagen im Hochfrequenzbereich (Fernseh-, Radio- und Mobilfunksendeanlagen) und um Anlagen im Niederfrequenzbereich mit 50 bzw. 16 2/3 Hz (z.B. Umspannanlagen, Stromleitungen).

Mobilfunkendgeräte

Mobilfunkendgeräte Zu den Mobilfunkendgeräten zählen vor allem klassische Mobiltelefone und Smartphones sowie Router und Tabletcomputer. Die Geräte müssen so gebaut sein, dass sie die international empfohlenen Höchstwerte für hochfrequente elektromagnetische Felder im Körper nicht überschreiten. Um zu beurteilen, ob die Höchstwerte eingehalten werden, misst man die Spezifische Absorptionsrate ( SAR ). Zu den Mobilfunkendgeräten zählen vor allem klassische Mobiltelefone und Smartphones. Router und Tabletcomputer gehören ebenfalls zu dieser Gerätegruppe, wenn sie Mobilfunkverbindungen aufbauen und nutzen können. Für die Kommunikation mit einer Mobilfunkbasisstation erzeugen die Geräte hochfrequente elektromagnetische Felder. Quelle: Anana_go/stock.adobe.com Schutz Die Geräte müssen so gebaut sein, dass sie die international empfohlenen Höchstwerte für hochfrequente elektromagnetische Felder im Körper nicht überschreiten. Damit sollen gesundheitliche Wirkungen ausgeschlossen werden. Um zu beurteilen, ob die Höchstwerte eingehalten werden, wird die Spezifische Absorptionsrate (SAR) gemessen. Sie zeigt, wie viel Hochfrequenzenergie pro Zeit und Gewebemasse vom Körper aufgenommen wird. Sendeleistung Handys, die im GSM-Modus in einem D-Netz betrieben werden, erreichen Sendeleistungen bis zu 2 Watt pro Puls (Spitzensendeleistung). In E-Netzen beträgt die maximale Pulsleistung 1 Watt. Aufgrund des Zeitschlitzverfahrens ist die zeitlich gemittelte Sendeleistung geringer: In den D-Netzen beträgt sie maximal 0,25 Watt und in den E-Netzen 0,125 Watt. Auch in den modernen LTE - und 5G -Netzen liegen die zeitlich gemittelten Sendeleistungen der Endgeräte bei höchstens 0,12 bis 0,2 Watt. Höchstwerte für die spezifische Absorptionsrate ( SAR ) Für jedes Handy- oder Smartphone -Modell ermitteln Herstellende oder Importierende vor der Markteinführung unter standardisierten Laborbedingungen einen maximalen SAR -Wert, den die Geräte im Betrieb hervorrufen können. Man unterscheidet zwischen den beiden Anwendungsfällen "Betrieb am Ohr" und "Betrieb beim Tragen des Geräts am Körper" (siehe Spezifische Absorptionsraten (SAR) von Handys ). Mobilfunkfähige Tablets werden üblicherweise nur für den zweiten Anwendungsfall geprüft. Auch bei maximaler Sendeleistung muss der für die Spezifische Absorptionsrate festgelegte Höchstwert in beiden Anwendungsfällen eingehalten werden. Unter alltagstypischen Bedingungen arbeiten moderne Mobilfunkgeräte aufgrund einer automatischen Sendeleistungsregelung oft mit einer niedrigeren aktuellen Sendeleistung . Wenn die Sendeleistung abnimmt, verringert sich auch der aktuelle Wert der SAR . Die aktuelle europäische Produktnorm lässt für messtechnische Prüfungen, ob ein Gerät den empfohlenen maximalen SAR -Wert im Anwendungsfall "Betrieb beim Tragen des Geräts am Körper" einhält, Abstände von bis zu fünf Millimetern zwischen dem Mobilfunkgerät und dem für die Prüfung verwendeten Körpermodell zu. Viele Herstellende geben den bei der Prüfung verwendeten Abstand zusammen mit dem ermittelten maximalen SAR -Wert in den Begleitunterlagen des Geräts an oder verweisen auf eine Stelle, wo diese Information verfügbar ist. Exposition beim Telefonieren und beim Surfen im Internet Beim "klassischen" Telefonieren sind das Gerät und die Antennen sehr nahe am Kopf ( Nahfeld ). Dabei kommt es zu einer ungleichmäßigen Energieaufnahme an der Oberfläche und im Inneren des Kopfes. Die Abbildung zeigt, wie sich die Spezifische Absorptionsrate ( SAR ) an der Kopfoberfläche verteilt, wenn mit einem Handy telefoniert wird. Das gilt besonders, wenn die Antenne im oberen Teil des Handys eingebaut ist. Die über ein Volumen mit einer Gewebemasse von 10 Gramm gemittelten SAR -Werte sollen einen Höchstwert von 2 Watt pro Kilogramm nicht überschreiten. Typische Verteilung der Spezifischen Absorptionsrate (SAR) an der Oberfläche des Kopfes während eines Handytelefonats. Wenn ein Headset genutzt wird, kann das Handy in der Kleidungstasche und somit nah am Körper sein. Auch wenn das Smartphone oder Tablet zur Datenübertragung (zum Beispiel Surfen im Internet) genutzt wird, können sich die Antennen in Körpernähe befinden. Ausmaß der Energieaufnahme im Körper Das Ausmaß der bei der Nutzung eines mobilen Endgerätes im Körper absorbierten Hochfrequenzenergie hängt unter anderem ab von der Bauform des Gerätes, von dem Typ der Antenne , ihrem Abstand und ihrer Position zum Körper, von der Sendefrequenz, von der Art der Benutzung sowie von der tatsächlichen Ausgangssendeleistung des Gerätes. Die Feldstärken, die Handys erzeugen, sind oftmals höher, wenn die Handys nah am Körper verwendet werden. Diese Feldstärken sind stärker als die Feldstärken, die Mobilfunkbasisstationen verursachen. Wird mit dem Handy am Ohr telefoniert, sind vor allem die Kopfbereiche nah an der Antenne betroffen. Beim Surfen im Internet sind andere Körperbereiche mehr oder weniger nah an den Antennen des Mobilfunkgerätes. Die Exposition durch Mobilfunkendgeräte ist auf die Dauer der Nutzung beschränkt (hierzu zählen auch automatische Aktualisierungen von Zusatzprogrammen (Apps) oder die automatische Zustellung von Nachrichten). Im Gegensatz dazu ist die Exposition durch eine Basisstation zeitlich nicht begrenzt und gleichmäßiger über den gesamten Körper verteilt. Stand: 25.11.2025

Mobilfunkabdeckung 4G und 5G in der Stadt Hamm

Der Mobilfunkausbau, besonders in Städten wie Hamm, ist entscheidend für die digitale Infrastruktur und das gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Wachstum. Ein leistungsfähiges Mobilfunknetz ist unverzichtbar in einer vernetzten Welt, wo digitale Kommunikation und Datenübertragung immer bedeutender werden. Hamm profitiert enorm von einem gut ausgebauten Mobilfunknetz, das schnelle Telefonie und den Internetzugang über Mobilgeräte ermöglicht. Dies ist besonders wichtig für Unternehmen, die auf reibungslose Kommunikation angewiesen sind, und für Bürgerinnen und Bürger im Alltag und bei der Arbeit. Mit dem steigenden Bedarf an Mobilfunkdiensten und neuen Technologien wie dem Internet der Dinge und 5G ist ein umfassender Ausbau unerlässlich, um die Nachfrage zu bewältigen und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit als führender Standort für Innovation und Technologie zu erhalten. Der Datensatz enthält Informationen über die 4G und 5G Mobilfunkabdeckung in der Stadt Hamm.

Bundesnetzagentur Mobilfunkmonitor

Die Karte stellt die von den Mobilfunknetzbetreibern übermittelten Informationen über die Mobilfunk-Netzabdeckung dar. Abgebildet ist die anbieterneutrale Flächenabdeckung mit den Mobilfunk-Standards 2G, 4G und 5G im Außenbereich. Zusätzlich wird die Ausprägung 5G Standalone (5G SA) gesondert in der Karte ausgewiesen. Hierfür wird ausschließlich 5G Infrastruktur verwendet. Ziel des Mobilfunk-Monitorings ist, die tatsächliche Versorgungssituation mit Mobilfunk vor Ort aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher darzustellen.

Bundesweite LTE-Mobilfunkmessreihe: Messbericht der IMST GmbH

Der Regelbetrieb des neuen Mobilfunkstandards LTE (Long Term Evolution) führt an gemeinsam mit GSM und/oder UMTS genutzten Standorten zu einem Anstieg der Mobilfunk-Gesamtimmissionen auf sehr niedrigem Niveau. Nach wie vor werden dabei aber die in Deutschland geltenden Grenzwerte deutlich unterschritten. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Messreihe, die das Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST GmbH) im Auftrag des Informationszentrums Mobilfunk (IZMF) durchgeführt hat. Im Rahmen der Messreihe Sicherheit durch Transparenz - LTE auf dem Prüfstand haben die Ingenieure des IMST vom 12.-21.09.2012 Immissionsmessungen an 16 LTE-Sendeanlagen im Regelbetrieb durchgeführt. Untersucht wurden insgesamt 91 Messpunkte, die sich jeweils hinsichtlich ihrer Ausrichtung, dem Abstand und den Sichtverhältnissen zur Sendeanlage unterschieden. Der Messbericht enthält eine ausführliche Beschreibung der Standorte und Messpunkte, Angaben zur Messdurchführung sowie alle Ergebnisse der Messungen inkl. Tabellen, Erläuterungen und Fotodokumentationen.

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