<p></p><p><p>Auf zwei hofnahen Flächen entsteht seit dem Winter 2023 ein vielfältiges Agroforstsystem in jeweils 5 Reihen pro Schlag. Zwei Reihen wurden jeweils mit veredelten Walnussbäumen (insgesamt 170 Stück) bepflanzt, zwei weitere im Winter 2024 mit hochstämmigen Birnbäumen (Hauptnutzung als Mostbirnen, insgesamt 80 Bäume) und eine fünfte Reihe mit unterschiedlichen Wildgehölzen, diese vsl. dann wiederum ein Jahr später. Zwischen Walnüssen & Birnen werden zudem vielfältige Pioniergehölze gepflanzt, die dann zukünftig sukzessive den Hauptertragsbäumen weichen oder ggf. als Wertholz genutzt werden können. Die Wildgehölze sollen (neben Biodiversitätsförderung) perspektivisch als Schattenspender für die angrenzenden Weideflächen dienen und ggf. auch direkt zur Beweidung durch Rinder oder Hühner im Mobilstall. </p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 11</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 9,091</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 30.11.2023</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Birke (<i>Betula spp.</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Robinie / Gemeine Scheinacacie (<i>Robinia pseudoacacia</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Traubenkirsche (<i>Prunus padus</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>andere stoffliche Nutzung</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Erbsenstrauch (<i>Caragana arborescens</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li><li>Rinder</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Gerste</li><li>Roggen</li><li>Weizen</li></ul></p><p>Sonstige Hauptkulturarten: <ul><li>Dinkel</li><li>Klee-Luzerne-Gras</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Schutzwirkung für Vieh</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li><li>verbesserte Vermarktung</li></ul></p>
<p></p><p><p>Um die Agroforstwirtschaft in die Fläche zu bringen, braucht es Leuchtturmprojekte, die diese Form der nachhaltigen Landbewirtschaftung erlebbar macht und auf diese Weise zum Nachahmen einlädt. Ein solches Leuchtturmprojekt auf 12 Hektar haben wir als Verein "Regenerative und Soziale Landwirtschaft e.V." in 2022 gestartet: Über ein Crowdfunding konnten finanzielle Mittel eingeworben werden, um die ersten 1200 Bäume und Sträucher zu finanzieren. Die Baumreihen sind an den Höhenlinien orientiert (Keyline-Design), so dass möglichst viel Niederschlagswasser auf dem Hang gehalten werden kann. Unter den Bäumen weide Hühner in Hühnermobilen und perspektivisch auch Harzer Rotes Höhenvieh. Auf der Ackerfläche wird Getreide, Buchweizen, Hanf, Kleegras etc. pfluglos angebaut. Als "Lehr- und Lernprojekt" wollen wir zeigen, die eine Klimawandel angepasste Landwirtschaft aussehen kann: Wir pflanzen über 15 verschiedene Arten von Walnuss über Esskastanie bis hin zu Feige - und das in Kombination mit mobiler Hühnerhaltung und Ackerbau. Zudem testen wir vielversprechende Substrate wie Pflanzenkohle und Mykorrhiza-Pilze. Als Praxis-Forschungsbetrieb kooperieren wir mit Uni Kassel. Weitere wesentliche Elemente des Projektes sind eine gemeinschaftlich getragene ökologisch-regenerative Landnutzung verbunden mit Praxisforschung und Bildung und die Integration von Menschen mit Behinderungen. Hinter dem Projekt steht das Agroforst-Planungsbüro "TRIEBWERK" aus Witzenhausen in Kooperation mit dem Bioland-Betrieb Werragut. Presseberichte:</p><ul><li>SAT.1 Regionalmagazin 24.03.2022: https://www.1730live.de/agroforst-nachhaltigkeit-auf-dem-acker/</li><li>HNA-Bericht Pflanzaktion 17.03.2022 https://www.hna.de/lokales/witzenhausen/ersten-300-baeume-und-straeucher-des-agroforstprojekts-sind-gepflanzt-91417361.html</li><li>Hessenschau-Beitrag 07.12.2021: https://www.hessenschau.de/wirtschaft/fit-fuer-den-klimawandel-kakis-feigen-und-pawpaw-aus-nordhessen,agroforst-neue-landwirtschaft-102.html </li></ul></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 12</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 5</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 28.02.2022</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Viehhaltung</li><li>Energieerzeugung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Esche (<i>Fraxinus spp.</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Echte Feige (<i>Ficus carica</i>)</li><li>Persimone (<i>Diospyros kaki</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Hartriegel (<i>Cornus spp.</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Silber-Ölweide (<i>Elaeagnus commutata</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li><li>Rinder</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li><li>Luzerne</li></ul></p><p>Sonstige Hauptkulturarten: <ul><li>Hanf</li><li>Buchweizen</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Stoffeintrag in Oberflächengewässer reduzieren</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Schutzwirkung für Vieh</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
<p></p><p><p>Inspiration für das System ist Marc Shepard, Yeomans und der syntropische/dynamische Ansatz. Dieses silvopastorale Agroforstsystem ist am oberen Teil eines nach Nord-Osten abfallenden Hanges gelegen. Es gibt einen nassen Bereich auf der Fläche, der zumeist für 9 Monate im Jahresverlauf nicht befahrbar ist. Der Rest der Fläche ist sehr Trockenheitsanfällig. Daher kommt die diagonale Anordnung der Baumstreifen auf dieser relativ rechteckigen Fläche zustande. Mit einem Gefälle zwischen 0,5 und 1,5 % sind alle Baumreihen, bei denen längs Erde ausgehoben wurde, darauf ausgelegt, dieses Nässe-Trockenheitsgefälle auszugleichen und entlang der Baumreihen für eine gute Wasserverfügbarkeit zu sorgen. Bereits bei der Anlage 2021, war schon beim Ausheben der MasterlineSwales ein deutlicher Wasserfluss zu erkennen. Seitdem hat sich lediglich durch diese Maßnahme im hydrologischen Flächengefüge die Ertragsfähigkeit des Standortes bereits, je nach Berechnungsjahr, zwischen 30 und 60 % erhöht. Der Grünlandstandort wird jährlich 2 mal geschnitten (1. Heu & 2. Silage) und es werden Hühner im Mobilstall gehalten. Diese haben auch Zugang zu den Baumstreifen. Der Baumbestand besteht aus Walnusssämlingen, Esskastaniensortensämlingen, Hybridpappeln, diversen Strauchobstsorten, und weiteren Bäumen und Sträuchern. Zur Pflanzung wurde 2m³ Pflanzenkohle ausgebracht.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvopastorales System (Gehölze und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,1</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 13,636</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 11.11.2021</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li><li>Holzproduktion</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Holzapfel (<i>Malus sylvestris</i>)</li><li>Blauglockenbaum (<i>Paulownia tomentosa</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li><li>Weiße Maulbeere (<i>Morus alba</i>)</li><li>Schwarzer Maulbeerbaum (<i>Morus nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>andere stoffliche Nutzung</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Paupau (<i>Asimina triloba</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: <ul><li>ökologische Effekte durch Optimierung des Wasserhaushalts mit minimalem Eingriff</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
<p></p><p><p>Auf dem Gelände des Waldpferdehofs Müncheberg wurde im Dezember 2021 eine exemplarische Landschaftsgestaltung mit der Methode des Keyline Designs als Teil des Projektes „NetzwerkWasserAgri“ umgesetzt. Das Projekt der Klimapraxis will innovative Ansätze zur Steigerung von Verdunstungskühlung und Wasserrückhaltefähigkeit in der Landwirtschaft identifizieren und kommunizieren. Wasser wird in Brandenburg zur knappen Ressource. Aufgrund der überwiegend sandigen Böden und oft ausgeräumten Landschaften führt anhaltende Trockenheit bei hohen Temperaturen in kurzer Zeit zu extremer Dürre. Keyline Design ist ein Gestaltungskonzept, dass die Wasserhaltefähigkeit und das Mikroklima entlang sogenannter Schlüssellinien verbessern soll, in unserem Fall durch geplante Gehölzpflanzungen. Während die positiven Wirkungen der Agroforstwirtschaft bereits öffentlich diskutiert werden, ist Keyline Design im deutschsprachigen Raum noch relativ unbekannt. Angenommen wird, dass Keyline Design in Kombination mit Agroforstwirtschaft Potenziale für ein langfristiges Wassermanagement bietet. Auf dem Waldpferdehof wurden Walnüsse, Esskastanien und Haselnussbäume in vier Reihen gepflanzt und zudem Mulden und Wälle zur Wasserretention angelegt. Der Waldpferdehof möchte eigens für die Keyline-Pflanzung auch Hühner und einen Mobilstall in den Betrieb aufnehmen. Das Projekt „NetzwerkWasserAgri“ wird gefördert durch den europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums und kofinanziert aus Mitteln des Landes Brandenburg.</p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 21.10.2021</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li><li>Gemüse</li></ul></p><p>Sonstige Hauptkulturarten: <ul><li>Getreide</li><li>Körnerleguminosen</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
<p></p><p><p>Auf einem Schlag mit ungünstiger Geometrie und Bodeneigenschaften für den Ackerbau wurde 2021 ein diverses Agroforstsystem nach syntropischen Prinzipien entworfen und angelegt. Es besteht aus 30 Einzelreihen mit 6m Abstand zueinander, die Reihenausrichtung orientiert sich an der Hangneigung der Fläche. Drei Reihentypen mit den Fokuskulturen Apfel, Birne und Pflaume/Pfirsich wurden etabliert, außerdem wurden diverse Beerensträucher sowie Pioniergehölze und krautige Pflanzen gesät und gepflanzt. </p><p>Vor der Anlage wurde Kleegras gedrillt, mit dem ursprünglichen Plan, Mobilställe zur Hühnerhaltung zu integrieren. Dies wird aktuell noch nicht umgesetzt, stattdessen wird der Aufwuchs als Mulch für die Baumreihen genutzt. </p><p>Ziel der Anlage ist die Erforschung syntropischer Prinzipien an unserem trockenen Standort mit schwachen Böden. Es soll erfasst werden, inwiefern hochstämmiger Obstbau ohne Bewässerung in einem solchen Agroforstsystem funktionieren kann.</p></p><p>Kategorie: Sonstige (inkl. Waldgartensysteme/ Essbare Wälder/ etc.)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 2,65</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.10.2021</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li><li>Strukturarme Landschaft</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Pfirsich (<i>Prunus persica</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Schwarzer Maulbeerbaum (<i>Morus nigra</i>)</li><li>Hybridpappel (Schwarz-Pappel x Maximowicz' Pappel) (<i>Populus nigra x populus maximowiczii</i>)</li><li>Korbweide (<i>Salix viminalis</i>)</li><li>Grau-Erle (<i>Alnus incana</i>)</li><li>Hängebirke (<i>Betula pendula</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Sanddorn (<i>Hippophae rhamnoides</i>)</li><li>Korallen-Ölweide (<i>Elaeagnus umbellata</i>)</li><li>Stachelbeere (<i>Ribes uva-crispa</i>)</li><li>Jostabeere (<i>Ribes × nidigrolaria</i>)</li><li>Johannisbeeren (rot/ weiß/ schwarz) (<i>Ribes spp.</i>)</li><li>Blaue Heckenkirsche (<i>Lonicera edulis kamtschatica</i>)</li><li>Heckenkirsche (<i>Lonicera xylosteum</i>)</li><li>Gewöhnliche Felsenbirne (<i>Amelanchier ovalis</i>)</li><li>Sal-Weide (<i>Salix caprea</i>)</li><li>Erbsenstrauch (<i>Caragana arborescens</i>)</li><li>Mahonie (<i>Mahonia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li></ul></p>
<p></p><p><p>Auf dieser Fläche wird Obstbau mit Geflügelhaltung kombiniert. Das System dient auch als Demonstrations- und Versuchsfläche im Rahmen des Modellvorhaben ‚Unternehmen Revier‘. Die Bewirtschaftung erfolgt nach Demeter-Richtlinien. Die Ziele sind Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Biodiversität. 21 verschiedene Obstbäume u. -sträucher wurden in Reihen gepflanzt. Die Pflanzabstände in der Reihe sind abhängig von der Obstart, zwischen den Reihen beträgt er meistens 3,7 m, wurde aber z.T. an die jeweilige Obstart angepasst. Auf der Fläche stand zuvor eine reine Apfelanlage. Um eine wirtschaftlich interessante Umstellung einer Apfelanlage auf ein Agroforstsystem zu demonstrieren, wurde ein Teil der Apfelreihen zunächst stehen gelassen. Bei der Wahl der weiteren Obstarten und -sorten wurden Vermarktbarkeit und Standort berücksichtigt. Es wurden auch einige an diesem Standort ‚experimentelle‘ Obstarten angebaut, wie z.B. eine kältetolerante Feigensorte, um zu untersuchen, ob in dieser Region, gerade auch bei den zunehmend wärmeren Wintern, weitere interessante Obstarten kultiviert werden können. Die Beweidung erfolgt mit Hühnern einer alten Zweinutzungsrasse (Mobilställe). Sowohl Hennen als auch Hähnchen werden aufgezogen. Das Feld ist von Hecken umgeben, es werden Bienenstöcke aufgestellt. Der Standort ist gekennzeichnet durch folgende Charakteristiken: sandiger Lehm; Jahresmitteltemp.: 14⁰C; USDA-Winterhärtezone: 7b (-14,9 - -12,3⁰C) bis 8a (-12,2 - -9,5⁰C); Jahresniederschlag: ca. 600mm. Die Vermarktung der Produkte ist über einen Hofladen, das Hofcafé, das Schlossrestaurant, Selbstpflücke und andere Vermarktungswege geplant. Die hohe Biodiversität der Anlage ermöglicht eine hohe Produktvielfalt. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet, u.a. wird die Kohlenstoffakkumulation im Boden, die Entwicklung der Nährstoffgehalte und die Wirtschaftlichkeit untersucht. Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, die auf der Anlage Untersuchungen durchführen, sind erwünscht</p></p><p>Kategorie: Silvopastorales System (Gehölze und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 50</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 10.03.2021</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Viehhaltung</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Aprikose (<i>Prunus armeniaca</i>)</li><li>Echte Feige (<i>Ficus carica</i>)</li><li>Schwarzer Maulbeerbaum (<i>Morus nigra</i>)</li><li>Weiße Maulbeere (<i>Morus alba</i>)</li><li>Persimone (<i>Diospyros kaki</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>Andere Baumarten: <ul><li>Nashibirne (<i>Toona spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Loganbeere (<i>Rubus × loganobaccus</i>)</li><li>Taybeere (<i>Rubus fruticosus x Rubus idaeus</i>)</li><li>Honigbeere (<i>Lonicera caerulea</i>)</li><li>Silber-Ölweide (<i>Elaeagnus commutata</i>)</li><li>Aronia (<i>Aronia melanocarpa</i>)</li><li>Paupau (<i>Asimina triloba</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
<p></p><p><p>Dieses diverse Agroforstsystem wurde nach syntropischen Prinzipien angelegt und besteht aus 20 Einzelreihen mit 6m Abstand zueinander. Drei Reihentypen mit den Fokuskulturen Apfel, Birne und Pflaume wurden etabliert, außerdem wurden diverse Beerensträucher sowie Pioniergehölze und krautige Pflanzen gesät und gepflanzt. Ein besonderer Fokus wurde auf die Etablierung von Gehölzen per Saat gelegt: Spätsukzessionelle Bäume wie Eichen, Esche, Esskastanie und Ahorne wurden so etabliert. Außerdem wurden Äpfel- und Birnensaatgut mit Trester von Streuobstwiesen eingebracht, sowie Kirschpflaumen aus lokalen Beständen gesät. Diese gesäten Obstbäume dienen als Unterlagen und werden im Feld per Chip-Budding veredelt. Der erste Teil der Fläche wurde 2020 angelegt, 2022 wurde das Agroforstsystem erweitert.</p><p>Vor der Anlage wurde Kleegras gedrillt, mit dem ursprünglichen Plan, Mobilställe zur Hühnerhaltung zu integrieren. Dies wird aktuell noch nicht umgesetzt, stattdessen wird der Aufwuchs als Mulch für die Baumreihen genutzt. </p><p>Ziel der Anlage ist die Erforschung syntropischer Prinzipien an unserem trockenen Standort mit schwachen Böden. Es soll erfasst werden, inwiefern die Direktsaat von Gehölzen und der hochstämmige Obstbau mit im Feld veredelten Sämlingen funktionieren können.</p></p><p>Kategorie: Sonstige (inkl. Waldgartensysteme/ Essbare Wälder/ etc.)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,8</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 11</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.10.2020</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Hybridpappel (Schwarz-Pappel x Maximowicz' Pappel) (<i>Populus nigra x populus maximowiczii</i>)</li><li>Robinie / Gemeine Scheinacacie (<i>Robinia pseudoacacia</i>)</li><li>Zitter-Pappel/Espe (<i>Populus tremula</i>)</li><li>Hängebirke (<i>Betula pendula</i>)</li><li>Korbweide (<i>Salix viminalis</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Eiche (<i>Quercus spp.</i>)</li><li>Esche (<i>Fraxinus spp.</i>)</li><li>Gewöhnliche Baum-Hasel (<i>Corylus colurna</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Sanddorn (<i>Hippophae rhamnoides</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Brombeere (<i>Rubus fruticosus</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
<p></p><p><p>Agroforst im Keylinesystem mit Rotationsweide //seit 2018 // 10 ha , 800 Bäume //Obst alter Sorten : Apfel ,Pflaume, Quitte, Kirsche //Nussbäume: Esskastanien, Butter- und Herznuss, Hickory // Laubbäume: Ahorn, Birke, Linde, Pappel, Faulbaum etc. // Haselnuss // Beerenobst // mehrjährige Kräuter // 15 m Abstand zwischen den Baumreihen zur maschinellen Bearbeitung mit einer Arbeitsbreite von 3 m // Rotationsweide für Mutterkuhherde sowie Hühner im Mobilstall </p></p><p>Kategorie: Silvopastorales System (Gehölze und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 9,6</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 31,25</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 29.09.2018</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li><li>Artenarmer Standort</li><li>Strukturarme Landschaft</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Viehhaltung</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birke (<i>Betula spp.</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Echte Mehlbeere (<i>Sorbus aria / Aria edulis</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Holzapfel (<i>Malus sylvestris</i>)</li><li>Wildbirne (<i>Pyrus communis subsp. communis</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Faulbaum (<i>Frangula alnus</i>)</li><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Hartriegel (<i>Cornus spp.</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Hundsrose / Hagebutte (<i>Rosa canina</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Schlehdorn / Schwarzdorn (<i>Prunus spinosa</i>)</li><li>Silber-Ölweide (<i>Elaeagnus commutata</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p>
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 4 |
| Land | 3 |
| Weitere | 14 |
| Type | Count |
|---|---|
| Agrarwirtschaft | 14 |
| Förderprogramm | 4 |
| Text | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 16 |
| Offen | 4 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 20 |
| Englisch | 15 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 19 |
| Webseite | 1 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 16 |
| Lebewesen und Lebensräume | 20 |
| Luft | 10 |
| Mensch und Umwelt | 20 |
| Wasser | 10 |
| Weitere | 20 |