Das Arbeitspaket 5 des Begleitvorhabens behandelt die frühzeitige Identifikation und Diskussion akzeptanzfördernder sowie und -hemmender Aspekte von CO2-Nutzungstechnologien. Dies wird in zwei Arbeitsschwerpunkten erreicht: 1. Umsetzung von verschiedenen Dialogformaten, 2. Erarbeitung von produktwerbungsfreien Informationsmaterialien für unterschiedliche Medien und Zielgruppen. In 'Round Table'-Dialogen wird der kritische Diskurs über Potenziale und Risiken der CO2-Nutzung vor allem mit Multiplikatoren außerhalb der technisch-wissenschaftlichen Community, geführt und in aktuelle Debatten zu Klimaschutz, Rohstoffsicherheit oder Verbraucherschutz eingebettet. Themen, die aktuell ausgesucht werden müssen, für zwei Veranstaltungen im Projektzeitraum könnten z.B. sein: Labels und Kennzeichnung von CCU-Produkten; CCU-Technologien im Kontext der Energiewende; CCU und Bewusstsein für Rohstoffe und Kreisläufe; Internationale Perspektiven auf CCU. Darüber hinaus werden in einem Expertengespräch zur Akzeptanz Strategien und mögliche Hemmnisse bei der Einführung innovativer Technologien im Nachhaltigkeitskontext diskutiert. Mit Informationsmaterial zu CCU sollen vorrangig via Internet interessierte Laien erreicht werden. In Schulen kann das Thema CO2-Verwertung in Unterrichtsmodule zu Recycling, Rohstoffen oder allgemein CO2 eingebracht werden. Konkret sind vorgesehen: Aktualisierung und Erweiterung der Webseite www.co2inside.de zur unabhängigen, nicht kommerziellen Anlaufstelle zur CO2-Nutzung aus gesellschaftlichem Blickwinkel; Herstellung eines Animationsfilmes über die CO2-Nutzung; Entwicklung von Unterrichtsmaterialien; Abschlussdokumentation.
Clean Intralogistics Net (CIN) soll als Innovationscluster im Rahmen des NIP durchgeführt werden. Folgende Ziele werden verfolgt: Nutzung von Synergiepotentialen, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Generierung von Skaleneffekten, Stärkung der nationalen und internationalen Zusammenarbeit innerhalb von Europa und Erleichterung der Markteinführung, Schaffung einer erhöhten Aufmerksamkeit in internationalen Fachkreisen zur weiteren Steigerung des Einsatzes der Brennstoffzellentechnologie in der Logistik. Im Rahmen des CIN sollen übergeordnete Aufgaben, wie z.B. die Kommunikation (extern wie intern), die Marktvorbereitung, der Wissensaustausch und die administrativen Aufgaben als Dach über allen Einzelvorhaben im NIP-Bereich 'Intralogistik mit Brennstoffzellen' gebündelt werden. Die interne und externe Kommunikation soll mit Sachlichkeit und Professionalität das entstandene Netzwerk und die bereits ergriffenen Maßnahmen stabilisieren bzw. erweitern, die Markterweiterung unterstützen, den Kreis der Anwender erweitern, die technische Entwicklung durch Erfahrungsaustausch verbessern, die Akzeptanz der Technologie steigern, die verschiedenen Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft mit klaren Informationen versorgen und die Energiewende aktiv mitgestalten. Die Marktvorbereitung für Brennstoffzellensysteme in der Intralogistik soll vor allem auch anhand gemeinsamer unternehmensübergreifender Kommunikationsmaßnahmen gebündelt werden, um eine höhere Wirksamkeit für die weitere Akzeptanz der Brennstoffzellentechnologie zu erzielen und mit Referenzprojekten/- anwendungen entsprechende Multiplikationseffekte zu generieren. Zur Erreichung der Projektziele sollen im Rahmen des skizzierten Projektes fünf Arbeitspakete (AP) im Rahmen einer 30-monatigen Laufzeit (April 2017 bis September 2019) umgesetzt werden: AP 1: Interne Kommunikation, AP 2: Externe Kommunikation, AP 3: Öffentlichkeitsarbeit, AP 4: Webseitenerstellung und -pflege, AP 5: Projektmanagement.
Ausgangspunkt ist die Präzisierung der intendierten, zu vermittelnden übergreifenden‚ nachhaltigen Gestaltungskompetenz' in Anlehnung an Vollmer und Kuhlmeier (2014) unter Nutzung von Vorarbeiten zum interkulturellen Lernen sowie zur Förderung einer Intrapreneurship-Kompetenz (Inno-BBNE) im Hinblick auf die fachlichen Inhalte des Lehrplans und der Ausbildungsordnung für Einzelhandelskaufleute. Dabei liegt der Fokus sowohl auf Wissenskomponenten, beruflichen Handlungen und Einstellungen zum nachhaltigen Wirtschaften als auch auf einer innovativen selbstgesteuerten Umsetzung. Diese konkretisierten Lernziele und Inhalte zur Entwicklung einer ‚nachhaltigen Gestaltungskompetenz' im Einzelhandel werden in einem ersten Schritt in einem Pool von ca. 12-16 authentischen Episoden, die typische nachhaltige Einzelhandelssituationen abbilden, und darin enthaltene Lernaufgaben umgesetzt. Die Umsetzung erfolgt technologiebasiert (auch über mobile Internetseiten), um bei den Auszubildenden eine hohe Motivation aufzubauen, aber auch um die Informationen und Unterlagen den Auszubildenden während der realen Umsetzung ihres Inno-BBNE-Verkaufsprojekts am Arbeitsplatz zur Verfügung stellen zu können. Gleichzeitig lassen sich damit die didaktischen Konstruktionen einer breiten Öffentlichkeit leicht und schnell zugänglich machen. Die zu bearbeitenden Aufgaben sind zugleich Grundlage für Kompetenzmessungen mit Hilfe der Item Response-Theorie. Meilenstein I: Domänenanalyse; Ergebnis: 'Big Picture' zur konzeptionellen Umsetzung Meilenstein II: Konstruktion und Validierung der Episoden/Lernaufgaben Meilenstein III: Erprobung in der Praxis; Ergebnisse: Erfahrungen mit der Umsetzung Meilenstein IV: Auswertung; Ergebnisse: Erfolg der Pilotierung der Lehr-Lern-Module Meilenstein V: Dissemination Der Antragssteller ist im Gesamtprojekt für die technische Konzeption und Umsetzung, sowie den Betrieb der Testsoftware zuständig (vgl. Modellversuchsbeschreibung und GANTT-Diagramm).