Pilze sind zusammen mit den Insekten die artenreichsten und in ökologischer Hinsicht bedeutungsvollsten Organismen der Baumkronen temperater Wälder. Die bisherigen gravierenden Kenntnisdefizite, z.B. über Vielfalt, Habitat- und Substratansprüche sowie Sukzession von Pilzen der Kronenschicht, sollen mittels einer umfassenden Studie deutlich reduziert werden. Die Untersuchungen umfassen sämtliche Makromyzeten, ausgewählte holzbewohnende Mikromyzeten, Phytoparasiten und epiphylle dematioide Pilze. Erste Ergebnisse unterstreichen die hohe Artenvielfalt und enge ökologische Bindungen.
Gefährdung durch Habitatverluste nicht auszuschließen. Hauptverbreitung eventuell in Nordamerika, bei uns vielleicht häufiger in Auwäldern an Bäumen mit basischer Rinde (z.B. Acer negundo). Angaben bei Jahn (1918) und Schinz (1920). Neuere Funde (vgl. Krieglsteiner, 1996) in den Donauauen bei Osterhofen in Ostbayern, außerdem bei Schweinfurt (Main) und Stuttgart (leg. U. Schwarz, det. L. Krieglsteiner).
Wahrscheinlich an sehr dicke, morsche Stämme und Stubben gebunden und deshalb in Wirtschaftswäldern kaum mehr anzutreffen.
Hauptverbreitung tropisch, aus Deutschland ist wohl nur var. webberi bekannt.
Fast stets auf sehr dicken, lange und ungestört liegenden, abgestorbenen Stämmen; deshalb in Wirtschaftswäldern kaum anzutreffen. Durch ihre purpurrote Farbe sehr auffällige Art des montanen Fichtenwaldes, die selten auftritt, aber in der Regel große, oft mehrere m² umfassende Kolonien an stark verrotteten Stämmen von Picea und Abies bildet.
Eine bisher nicht überprüfte Angabe bei Berlese (1888: 414) für Thüringen, daher in der Florenliste von Flatau (1990) aufgeführt.
Als C. alpina etikettierte ältere Aufsammlungen können zu C. pseudalpina oder zu C. sinuatocolumellata gehören. Zu verwechseln mit C. suksdorfii Ellis & Everh. Diese in Deutschland bisher nicht nachgewiesene Art hat jedoch einen längeren Stiel und mit einem Durchmesser von 9-10 μm deutlich kleinere Sporen (Moreno et al. 2004). Mikroskopische Merkmale ähnlich C. filamentosa, Habitus jedoch deutlich abweichend (Kuhnt 2010). Erstnachweis für Deutschland aus Thüringen durch H. Müller, siehe Kuhnt (2010).
Nach Neubert et al. (1995: 134) sowie L. & G. Krieglsteiner (1990) auch aus Brandenburg, Nordhessen und Saarland bekannt. Funde durch Schirmer (unpubl.) an Strohballen.
Wahrscheinlich nur eine Form der sehr variablen T. contorta, von Neubert et al. (1993) als Varietät zu T. contorta gestellt.
Ein neuerer Nachweis für Deutschland aus Thüringen (Müller unpubl.). Neubert et al. 1995: 79 geben weitere Funde aus Deutschland an.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 400 |
| Land | 10 |
| Weitere | 3 |
| Wissenschaft | 396 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 10 |
| Taxon | 387 |
| Text | 13 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 403 |
| Offen | 10 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 413 |
| Englisch | 378 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Dokument | 306 |
| Keine | 104 |
| Webseite | 5 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 94 |
| Lebewesen und Lebensräume | 413 |
| Luft | 19 |
| Mensch und Umwelt | 91 |
| Wasser | 14 |
| Weitere | 81 |