Im Rahmen des Projektes NEW 4.0 plant Aurubis, einen Teil der jetzige Dampferzeugung aus Erdgas durch eine Power-to-Heat-Anlage zu ersetzen, um dadurch dem übergeordneten Ziel der Flexibilisierung zu dienen. Durch diese Anlage könnte in Zeiten, in denen überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energiequellen zur Verfügung steht in einem Elektrodenheizkessel Dampf erzeugt werden. Die hierfür zur Verfügung stehende Technologie Power-to-Heat kommt in Deutschland bisher noch kaum zur Anwendung. Darüber hinaus beabsichtigt Aurubis im Rahmen von NEW 4.0 weitere Potentiale der Flexibilisierung der Stromabnahme aber auch deren Grenzen im Werk Hamburg systematisch und mit Unterstützung der HAW Hamburg, C4DSI zu analysieren. Durch die Errichtung der Power-to-Heat- Anlage wird nicht nur die Flexibilisierung erreicht, sondern auch ein Werk der energieintensiven Industrie in den Gesamtkontext des intelligenten Energienetzes eingebunden. Die Flexibilisierung auf Basis von überschüssigem Strom aus erneuerbaren Energien, erfordert eine enge Zusammenarbeit und Koordination aller beteiligten Akteure. Durch die Installation und den Betrieb eines Elektrodenheizkessels in einem Werk der energieintensiven / NE-metallproduzierenden Industrie wird der Nachweis erbracht werden, dass die Flexibilisierung in dieser Industrie möglich ist. Der Arbeitsplan besteht aus zwei Teilen: in einem ersten Teil wird in dem bestehenden Werk Hamburg ein Elektrodenheizkessel installiert und betrieben. Im zweiten Teil werden durch eine Studie in Zusammenarbeit mit HAW, C4DSI weitere Flexibilisierungsmöglichkeiten untersucht und analysiert.
Wer planetare Grenzen im Blick hat, kommt an im Sinne des Umwelt- und Ressourcenschutzes effizienten und nachhaltigen Produktionslösungen nicht vorbei. Das Forschungsvorhaben verfolgt in diesem Sinne das Ziel, den erforderlichen Primär-Energieeinsatz bei der NE-Gusserzeugung und damit die emittierten Schadstoffe signifikant zu reduzieren, gleichzeitig sowohl Gussqualität als auch Fertigungsflexibilität deutlich zu erhöhen und in Summe die Fertigungskosten zu senken und die Umwelt zu schonen. Realisiert werden soll dieses Ziel durch die Entwicklung neuartiger Anlagenkomponenten, die eine Zusammenlegung der bislang notwendigen Prozessschritte 'Metall schmelzen', 'Schmelze transportieren' und 'Metall warmhalten' zu einem Prozessschritt: 'Metall dezentral und volltransportabel einschmelzen und warmhalten' und somit eine komplette Reorganisation der Materialflüsse sowie der Fertigungslogistik in der Gießerei ermöglichen. Technologisch ist dazu die Weiterentwicklung einer innovativen Brennertechnologie sowie eine Rückführung und Wiederverwertung der prozessintern anfallenden Hochtemperatur-Abwärme zur Verbrennungsluftvorwärmung vorgesehen, wobei die Wärmeenergie künftig in neuartigen Heißluftdockingstationen bereitgestellt und an mobile Tiegelpfannen abgegeben wird.
Wer planetare Grenzen im Blick hat, kommt an im Sinne des Umwelt- und Ressourcenschutzes an effizienten und nachhaltigen Produktionslösungen nicht vorbei. Das Forschungsvorhaben verfolgt in diesem Sinne das Ziel, den erforderlichen Primär-Energieeinsatz bei der NE-Gusserzeugung und damit die emittierten Schadstoffe signifikant zu reduzieren, gleichzeitig sowohl Gussqualität als auch Fertigungsflexibilität deutlich zu erhöhen und in Summe die Fertigungskosten zu senken und die Umwelt zu schonen. Realisiert werden soll dieses Ziel durch die Entwicklung neuartiger Anlagenkomponenten, die eine Zusammenlegung der bislang notwendigen Prozessschritte 'Metall schmelzen', 'Schmelze transportieren' und 'Metall warmhalten' zu einem Prozessschritt: 'Metall dezentral und volltransportabel einschmelzen und warmhalten' und somit eine komplette Reorganisation der Materialflüsse sowie der Fertigungslogistik in der Gießerei ermöglichen. Technologisch ist dazu die Weiterentwicklung einer innovativen Brennertechnologie sowie eine Rückführung und Wiederverwertung der prozessintern anfallenden Hochtemperatur Abwärme zur Verbrennungsluftvorwärmung vorgesehen, wobei die Wärmeenergie künftig in neuartigen Heißluftdockingstationen bereitgestellt und an mobile Tiegelpfannen abgegeben wird.
Wer planetare Grenzen im Blick hat, kommt im Sinne des Umwelt- und Ressourcenschutzes an effizienten und nachhaltigen Produktionslösungen nicht vorbei. Das Forschungsvorhaben verfolgt in diesem Sinne das Ziel, den erforderlichen Primär-Energieeinsatz bei der NE-Gusserzeugung und damit die emittierten Schadstoffe signifikant zu reduzieren, gleichzeitig sowohl Gussqualität als auch Fertigungsflexibilität deutlich zu erhöhen und in Summe die Fertigungskosten zu senken und die Umwelt zu schonen. Realisiert werden soll dieses Ziel durch die Entwicklung neuartiger Anlagenkomponenten, die eine Zusammenlegung der bislang notwendigen Prozessschritte 'Metall schmelzen', 'Schmelze transportieren' und 'Metall warmhalten' zu einem Prozessschritt: 'Metall dezentral und volltransportabel einschmelzen und warmhalten' und somit eine komplette Reorganisation der Materialflüsse sowie der Fertigungslogistik in der Gießerei ermöglichen. Technologisch ist dazu die Weiterentwicklung einer innovativen Brennertechnologie sowie eine Rückführung und Wiederverwertung der prozessintern anfallenden Hochtemperatur-Abwärme zur Verbrennungsluftvorwärmung vorgesehen, wobei die Wärmeenergie künftig in neuartigen Heißluftdockingstationen bereitgestellt und an mobile Tiegelpfannen abgegeben wird.
Ausgangslage/Zielstellung/Methodik des Vorhabens: A) Ausgangslage: Quecksilber und seine Verbindungen können schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt haben. Es gibt verschiedene internationale und europäische Vereinbarungen und Richtlinien, die die Verwendung von Quecksilber und dessen Eintrag in die Umwelt regeln, unter anderem die OSPAR-Konvention, das UNECE-Schwermetall-Protokoll, die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der EU und die demnächst in Kraft tretende Minamata Konvention. Mit den Maßnahmen, die heute zur Minderung der Quecksilberemissionen in relevanten Industriesektoren, wie Großfeuerungsanlagen, Metall- und Nichteisenmetallindustrie, Zementindustrie, eingesetzt werden, wird das Quecksilber zwar aus dem jeweiligen Prozess ausgeschleust, aber in vielen Fällen werden die mit Quecksilber verunreinigten Abfälle und Nebenprodukte in anderen Prozessen als Sekundärrohstoffe eingesetzt, z.B. REA-Gips in der Gips- oder Zementindustrie, Flugaschen aus GFA in der Zementindustrie und Filterstaub aus der Zementklinkerproduktion im Endprodukt Zement. Mit diesem Vorgehen werden zwar lokal die Quecksilberemissionen verringert, aber an anderer Stelle neue Quecksilberemissionen erzeugt bzw. das Quecksilber mit Produkten großflächig verteilt. Echte Quecksilbersenken, mit denen das Quecksilber dauerhaft aus den Kreisläufen ausgeschleust wird, gibt es in vielen Bereichen nicht. Eine Erfüllung der in den oben genannten Vereinbarungen und Richtlinien verankerten Ziele scheint damit schwer erreichbar. B) Ziel des Vorhabens soll es sein, die Machbarkeit der Schaffung von echten Quecksilbersenken zu untersuchen. Dazu sollen aktuelle Entstehungsorte und Verbreitungspfade dokumentiert und Möglichkeiten zur Schaffung echter Quecksilbersenken näher beleuchtet werden. Wissenslücken sollen dokumentiert und Forschungsbedarf identifiziert werden. Einzelne sektorspezifische Fragestellungen sollen tiefergehend untersucht werden und ggf. mit... Text gekürzt
<p>Energieeffizientere Produktionsgebäude, mehr Rohstoffe aus dem Recycling oder erneuerbare Stromversorgung – viele unterschiedliche Maßnahmen sind nötig, um die Herstellung von Nichteisen-Metallen wie Aluminium oder Kupfer weniger energie- und rohstoffintensiv zu machen. Ein UBA-Forschungsprojekt zeigt, welche Maßnahmen besonders vielversprechend und welche Akteure gefragt sind.</p><p>Zunächst wurden im Projekt <strong>165 Expertinnen und Experten aus Industrie, Wissenschaft, NGOs und Behörden</strong> nach Potenzialen für mehr Ressourcenschonung bis zum Jahr 2030 befragt. Der geographische Fokus lag auf Deutschland, wobei auch internationale Impulse berücksichtigt wurden. Der inhaltliche Fokus lag auf den vier Massenmetallen Aluminium, Kupfer, Blei und Zink. </p><p>Die Ergebnisse der Befragung wurden anschließend mit den Stakeholdern in einem <strong>Zukunftsworkshop</strong> diskutiert und bewertet. In einem anschließenden <strong>Szenarienworkshop</strong> wurden vielversprechende Szenarien genauer beschrieben und bewertet.</p><p>Die nach den Befragungen sowie dem Zukunftsworkshop am höchsten bewerteten Maßnahmen wurden in <strong>sechs Maßnahmenbündeln</strong> zusammengefasst und sowohl die zuständigen Akteure als auch der Zeithorizont für die Realisierbarkeit benannt.</p><p>Folgende <strong>Maßnahmenbeispiele</strong> verdeutlichen, dass sowohl die Industrie als auch Politik, Behörden, Investoren und die Wissenschaft gefragt sind:</p><p>Die <strong>Politik</strong> sollte stärkere Anreize für Investitionen in Energie- und Ressourceneffizienzmaßnahmen setzen, aber auch durch Vorgaben für das Produktdesign die Recyclingfähigkeit von Produkten erhöhen.</p><p>Die <strong>Industrie</strong> sollte das Erfassen und Recyceln ausgedienter Produkte verbessern und so mehr Primär- durch Sekundärrohstoffe ersetzen. Die Energieversorgung muss auf Erneuerbare umgestellt, Produktionsgebäude und -verfahren müssen energetisch optimiert werden.</p><p><strong>Investoren und Teilhaber an Unternehmen</strong> sollten bei innovativen Projekten längere Amortisationszeiten akzeptieren.</p><p>Die <strong>Wissenschaft</strong> ist bei der Entwicklung neuer Produktions- und Recyclingverfahren gefragt.</p><p>Mehr zu den Ergebnissen und der Methodik des Forschungsvorhabens ist im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/delphine-ermittlung-von">Abschlussbericht</a> nachzulesen.</p><p>Um die Ergebnisse des Vorhabens auch international bekannt zu machen, wurden diese zunächst im Rahmen der <strong>European Metallurgical Conference 2017</strong> vorgestellt und diskutiert. </p><p>Im November 2017 wurde im Rahmen der „European Raw Materials Week“ ein internationaler <strong>Workshop in Brüssel</strong> durchgeführt. Internationale Expertinnen und Experten aus Industrie, NGOs, EU-Kommission und Wissenschaft diskutierten dabei die Themenkomplexe „Recycling und Reststoffbehandlung“ sowie „Energieerzeugung- und Nutzung in der NE-Metallindustrie“. Als Ergebnis wurde ein <a href="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/recommendation_paper_nf-metals_industry.pdf">Recommendation Paper (PDF)</a> mit Maßnahmenempfehlungen für einzelne Stakeholdergruppen erstellt.</p>
Ziel des Projektes ist es, Entwicklungspotenziale in der deutschen NE-Metallindustrie zu folgenden Schwerpunkten zu aufzuzeigen: - Substitution von Primärrohstoffen (Optimierung des Recyclings, Vermeidung von Downcycling) - Substitution von Primärbrennstoffen (z.B. Biomethan statt Koks) - Steigerung der Energieeffizienz ( Abwärmenutzung, z.B. durch Einsatz frequenzgesteuerter Pumpene etc.) - Einsatz erneuerbarer Energien zur dezentralen Stromversorgung der Unternehmen - Recycling von bisher ungenutzten Nebenprodukten (z.B. Rotschlamm, Schlacken etc.). Zunächst soll ein kurzer Überblick über die aktuelle Praxis und über aktuelle, abgeschlossene und geplante Forschungsarbeiten//Ideen erarbeitet werden, welcher als Basis für die Erstellung eines Fragebogens dient. Als methodische Grundlage dient dann eine Befragung nach Delphi. Dabei werden die relevanten Stakeholder aus Wissenschaft, Anlagenbetreibern, Anlagenbauern und NGOs anonym und unabhängig voneinander zu technologischen Zukunftsaussichten der Branche anhand der o.g. Schwerpunkte befragt. Im Anschluss werden die Ergebnisse anonymisiert allen Beteiligten zugänglich gemacht, woraufhin die Beteiligten ihre eigene Meinung bei Bedarf nochmals anpassen können. Diese Prozedur wird so lang fortgeführt (2 Runden sollten ausreichen), bis sich ein Korridor möglicher Zukunftstechnologien herauskristallisiert, deren Umsetzung die Beteiligten für technisch und perspektivisch ökonomisch möglich halten. Dabei sollen auch Hemmnisse und Anreize für deren Implementierung diskutiert und mögliche Veränderungen exogener Rahmenbedingungen (z.B. Außenhandel) aufgezeigt werden. Entscheidend für den Erfolg ist die Anonymisierung der Befragung. So wird verhindert, dass eine hohe Reputation oder gesellschaftliche Stellung einzelner Beteiligter dazu führt, dass alle anderen Beteiligten unkritisch deren Meinung übernehmen. Im Nachgang der Befragung soll ein Zukunftsworkshop ausgerichtet werden. (Text gekürzt).
Welchen Beitrag kann die energie- und rohstoffintensive deutsche NE-Metallindustrie zur Entwicklung einer „Green Economy“ leisten? Wie kann das Metallrecycling optimiert und Energie effizienter eingesetzt werden? Diesen und anderen Zukunftsfragen widmete sich das Projekt „DelphiNE“. Viele Akteure aus Industrie, Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie Politik und Behörden haben dazu ihr Expertenwissen in das Projekt eingebracht. Mit Hilfe der bewährten und handfesten Delphi-Methode wurden daraus zukünftige Maßnahmen zur Steigerung der Ressourcenschonung in der NE-Metallindustrie erarbeitet. Für die EU-Ebene wurden die wichtigsten Maßnahmen in einem Recommendation Paper zusammengefasst. Veröffentlicht in Texte | 116/2018.
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|---|---|
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|---|---|
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