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Found 11 results.

Naturschutzgebiete

Naturschutzgebiete dienen als Kernflächen des Naturschutzes dem besonderen Schutz von Natur und Landschaft, insbesondere zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Lebensräumen und Lebensgemeinschaften von Tier und Pflanzenarten. (Aktualisierung am 01.05. und 01.12. jährlich)

Ressortforschungsplan 2024, Ressourcennutzung in Deutschland - Weiterentwicklung des deutschen Ressourcenberichts

Das Forschungsprojekt soll auf den vorangegangenen Vorhaben 'Ressourcennutzung in Deutschland' aufbauen und die dort begonnene Reihe 'Ressourcenbericht für Deutschland' wissenschaftlich weiterentwickeln. Ziel ist die Erstellung des 'Ressourcenberichts 2026'. Dabei soll das Schwerpunktthema 'Kreislaufwirtschaft' sowie das Thema 'Nexus' umgesetzt werden. Der Bericht untersucht statistische Kennzahlen und Trends im Themenfeld Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft und analysiert und diskutiert die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Ressourcenentnahme, Ressourcenkonsum und wirtschaftlicher Entwicklung. Zu den wissenschaftlichen Arbeiten gehören die Berechnung der Hauptindikatoren einschließlich der Kreislaufwirtschaftsindikatoren, die Verbesserung und Harmonisierung der Datengrundlagen und -methoden und die Analyse von Primär- und Sekundärrohstoffflüssen (Sektoren, Bedarfsfelder).

Fauna-Flora-Habitat-Gebiete

FFH-Gebiete dienen dem Schutz von Tier- und Pflanzenarten und Lebensräumen sowie der biologischen Vielfalt in einem EU weiten NATURA 2000 Schutzgebietsnetz. Mit der "Bayerische Verordnung über die Natura 2000_Gebiete" vom 19.02.2016, wurden die Vogelschutzgebiete und FFH-Gebiete mit einer gemeinsamen Verordnung rechtsverbindlich festgelegt. Die Bayerische Gesamtmeldung der FFH-Gebiete wird im Maßstab 1:5.000 angeboten.

Naturparke

Naturparke dienen der umweltverträglichen Erholung, dem natur- und umweltverträglichen Tourismus und einer dauerhaften natur- und umweltverträglichen Landnutzung. (Aktualisierung am 01.05. und 01.12. jährlich)

Landschaftsschutzgebiete

Landschaftsschutzgebiete dienen in erster Linie dem Schutz des Naturhaushalts und seiner Funktionsfähigkeit. (Aktualisierung am 01.05. und 01.12. jährlich)

Numerische Untersuchungen von Impaktszenarios und extremen Bauteildeformationen mittels zuverlässiger Methoden

Heutzutage spielen Wissenschaft und Technologie eine entscheidende Rolle, um die kontinuierliche Entwicklung in der Industrie zu unterstützen und innovative, nachhaltige und umweltfreundliche Produkte anbieten zu können. Vielfältige anspruchsvolle technische Fragen sind zu klären. Dabei können nicht alle Fragestellungen allein durch experimentelle Untersuchungen gelöst werden, da die Testverfahren selbst nicht leicht zu instrumentieren und mitunter sehr kostenintensiv sind. Insbesondere sind Impaktbelastungen von Bauteilen durch Detonationen oder den Aufprall eines Projektils, wie sie derzeit in der Bauforschung intensiv untersucht werden, stellen für experimentelle Untersuchungen eine große Herausforderung dar. Alternativ oder unterstützend zur experimentellen Untersuchung, wurden Simulationsmethoden entwickelt, die eine detaillierte, zuverlässige numerische Analyse der Fragestellung in einem virtuellen Labor ermöglichen. Aufgrund der hohen Effizienz und Realitätsnähe sowie der geringen Kosten kommen diese virtuellen Untersuchungen immer stärker zum Einsatz. Um die Effizienz und die Vorhersagegenauigkeit dieser numerischen Analysen weiter zu erhöhen, ist es notwendig, die zugrundeliegenden Methoden weiterzuentwickeln. Dabei liegt das Hauptaugenmerk zum einen auf der Entwicklung geeigneter konstitutiver Materialbeschreibungen sowie der Entwicklung robuster numerischer Methoden, die das Strukturverhalten realitätsnah abbilden können. Das Ziel dieses Forschungsvorhabens ist daher die Entwicklung und Umsetzung eines zuverlässigen Simulationsansatzes, der die Interaktionen der multi-physikalischen Vorgänge, wie sie insbesondere bei Impaktvorgängen auftreten, erfassen und vorhersagen kann. Die in den vergangenen Jahrzehnten entwickelten Simulationswerkzeuge, wie die Finite-Elemente-Methode (FEM), das Finite-Volumen-Verfahren oder das Finite-Differenzen-Verfahren bauen auf einer netzbasierten Diskretisierung der zu untersuchenden Struktur auf. Diese Simulationswerkzeuge führt jedoch bei extrem großen Deformationen, wie sie bei Impakt- oder Umformvorgängen auftreten, zu stark verzerrten Elementen und somit zu einem schlechten Konvergenzverhalten, ungenauen Ergebnissen oder zum Abbruch der Berechnung. Seit Mitte der neunziger Jahre wird an der Entwicklung sogenannter netzfreier Diskretisierungsmethoden gearbeitet, um die Hürden der netzbasierten Methoden zu überwinden und neue Ansätze zu schaffen. Dieser Simulationsansatz bildet die Grundlage für die methodische Weiterentwicklung der netzfreien Berechnungsansätze sowie die Untersuchung von aktuellen industriellen Fragestellungen, um eine effiziente und nachhaltige Herstellung technologisch anspruchsvoller Produkte zu gewährleisten. Insbesondere bei der Bewertung von Sicherheit und Zuverlässigkeit von Bauteilen sowie bei der effizienten und nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen können diese Werkzeuge einen wesentlichen Beitrag leisten. (Text gekürzt)

Wälder und Klimawandel: Künftige Strategien für Schutz und nachhaltige Nutzung

Durch den Klimawandel verändern sich die Standorteigenschaften von Waldbäumen. Zukünftige Wälder werden wesentlich über das Ausbreitungs- und Migrationspotential der Bäume sowie die Elastizität von Bodenökosystemen gegenüber anderen Temperatur- und Niederschlagsverhältnissen gesteuert werden. Der Wissensstand bzgl. dieser Prozesse und ihrer Interaktionen ist noch immer gering. (Wald)Biotoptypen als Konstanten im klassischen Naturschutzhandeln müssen daher in ihrer Bedeutung als Bewertungsreferenz des Naturschutzes überdacht werden. Wie aber sollte Waldnaturschutz zukünftig aussehen? Welches Handeln ist vor dem Hintergrund der Unsicherheit zukünftiger Entwicklungen angemessen? Ziel des Vorhabens ist es, auf wissenschaftlicher Basis Vorschläge für eine Naturschutzstrategie für Wälder in Deutschland vor dem Hintergrund des Klimawandels zu entwickeln. Dabei sollen verschiedene Hypothesen auf ihre Gültigkeit hin überprüft werden, wie z.B. - Totalreservate insbesondere auf Grenzstandorten/ azonalen Standorten geben Aufschluss über die Elastizität von Waldökosystemen, - die Reaktionsfähigkeit/ Elastizität von Waldökosystemen kann über eine engere Orientierung an den standörtlichen Gegebenheiten (insbesondere Wasserhaushalt) gesteigert werden, - naturschutzfachlich wertvolle Pionierbaumarten mit kurzer Reaktionszeit auf Standortsveränderungen erlauben eine zeitnähere Anpassung waldbaulicher Entscheidungen, - Ökotonen (z.B. Waldrändern) kommt eine hohe Bedeutung bei der Wiederbesiedlung von Lebensräumen zu, - die ökosystemare Funktion (Mykorrhiza, Bodenfuktionen etc.) von mutmaßlichen Ersatzgehölzarten entscheidet über deren zukünftige ökologische Eignung, - gestaltender Naturschutz wird zukünftig eine größere Rolle spielen z.B. um die Wasserrückhaltefähigkeit in Wäldern zu steigern, etc.

B (SUSAN) Nachhaltige und sichere Nutzung von Klärschlamm mit dem Ziel der Nährstoffrückgewinnung

Die landwirtschaftliche Nutzung von Klärschlämmen ist aufgrund der zum Teil hohen Gehalte an organischen und anorganischen Schadstoffen sehr umstritten und wird zukünftig in der Europäischen Union stark abnehmen. Dies hat zur Folge, dass Klärschlämme zunehmend einer Verwertung zugeführt werden müssen, bei der die enthaltenen Nährstoffe, insbesondere Phosphor, dem Kreislauf entzogen werden (z.B. bei der Verwertung in Zementwerken und der Mit-/Mono-Verbrennung mit anschließender Deponierung). Eine Kreislaufführung des Phosphors ist jedoch sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll und trägt zur Schonung dieser endlichen Ressource bei. Im Rahmen des EU Projekts SUSAN wird eine Lösungsstrategie verfolgt, bei der Klärschlämme in Mono-Verbrennungsanlagen behandelt werden und die resultierenden Klärschlammaschen (KSA) zu marktfähigen, phosphorreichen Düngemitteln verarbeitet werden. Durch die Mono-Verbrennung werden die organischen Schadstoffe zerstört. Die in den KSA enthaltenen Schwermetalle werden anschließend durch ein thermochemisches Verfahren entfernt, wobei gleichzeitig die Pflanzenverfügbarkeit der enthaltenen Phosphate auf bis zu 100 Prozent angehoben wird. Neben der technischen Entwicklung des thermochemischen Verfahrens stehen die Wirksamkeit der Produkte, das Produktdesign und die Nachhaltigkeit der gesamten Prozesskette im Vordergrund.

Naturschutz als Impulsgeber selbsttragender nachhaltiger wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen - Analyse und Darstellung ausgewaehlter Beispiele

Ziel des Vorhabens ist es, Projekte des Naturschutzes im Hinblick auf deren soziale und wirtschaftliche Wirkungen zu analysieren. Dabei sollen die positiven Wirkungen von Naturschutzmassnahmen an Hand von Fallbeispielen herausgearbeitet werden. Insbesondere sind die wirtschaftlichen und sozialen Impulse und Effekte detailliert zu analysieren. Es werden Hinweise erwartet, ob und inwieweit der Naturschutz eine Vorreiterrolle bei der Etablierung einer nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung einnehmen kann. Darueber hinaus sollen Kriterien erarbeitet werden, mit Hilfe derer Massnahmen des Naturschutzes auf wirtschaftliche und soziale Effekte im Sinne einer selbsttragenden nachhaltigen Entwicklung geprueft werden koennen.

Wasservoegel des Ostseeraums. Strategiekonzept zur Erhaltung und Nutzung

Zwei Internationale Ostsee-Anrainer-Konferenzen zur Weiterentwicklung von Strategien zur Erhaltung und pfleglichen Nutzung der Wasservoegel im Ostseeraum. - Bedeutung der kontinuierlichen und flaechendeckenden Bestandserfassung der verschiedenen Enten- und Gaensearten als Grundlage fuer Management und nachhaltige jagdliche Nutzung. (Finanzierung von Datenbanken).

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