<p> Daran sollten Sie sich beim Einkaufen im Internet orientieren: <p>Sie wollen im Internet einkaufen?</p> <p>Dann gibt es ein paar Dinge, die gut für die Umwelt sind.</p> <p>Umwelt ist alles um uns herum. </p> <p>Zum Beispiel Pflanzen, Tiere und Menschen, Luft, Wasser und die Erde.</p> <p>Hier finden Sie Tipps.</p> <p>Kaufen Sie Sachen, die gut für die Umwelt sind.</p> <p><strong>Achten Sie beim Kauf auf diese Dinge:</strong></p> <ul> <li>Suchen Sie nach Umwelt-Zeichen.</li> <li>Kaufen Sie auf Internet-Seiten, die Umwelt-freundliche Sachen verkaufen.</li> <li>Kaufen Sie gebrauchte Sachen. </li> <li>Auch reparierte Geräte sind gut. </li> <li>Sie können auch Sachen leihen, tauschen oder teilen.</li> </ul> <p>Vermeiden Sie Bestellungen zurückzuschicken.</p> <p>Viele Menschen schicken Sachen zurück.</p> <p>Zum Beispiel, weil die Kleidung nicht passt.</p> <p>Das ist schlecht für die Umwelt.</p> <p> </p> <p><strong>So vermeiden Sie Bestellungen zurückzuschicken:</strong></p> <p>Lesen Sie die Beschreibung genau.</p> <p>Schauen Sie sich die Fotos gut an.</p> <p>Es gibt Größen-Tabellen bei Kleidung und Schuhen.</p> <p>Dort können Sie nachschauen, wie lang ein Kleidungs-Stück ist. </p> <p>Oder weit ein Kleidungs-Stück ist.</p> <p>Vergleichen Sie die Größen mit Ihrer Kleidung zu Hause.</p> <p>Kaufen Sie im Laden, wenn Sie unsicher sind.</p> <p> </p> <p><strong>Bestellen Sie Sachen zusammen.</strong></p> <p>Wenn Sie viele kleine Pakete kaufen, muss der Paket-Bote öfter fahren.</p> <p>Das ist schlecht für die Umwelt.</p> <p> </p> <p>Besser:</p> <p>Machen Sie eine große Bestellung statt viele kleine.</p> <p>Vermeiden Sie Spontan-Käufe.</p> <p>Bestellen Sie bei einem Geschäft.</p> <p>Vielleicht können Sie mit Freunden zusammen bestellen.</p> <p> </p> <p><strong>Lassen Sie sich nicht zu unnötigen Käufen verleiten</strong>, </p> <p>nur weil der Versand dann kostenlos ist.</p> <p> </p> <p>Wenn der Paket-Bote Sie nicht antrifft,</p> <p>muss er nochmal kommen.</p> <p>Das ist schlecht für die Umwelt.</p> <p> </p> <p><strong>So geht es besser:</strong></p> <p>Lassen Sie den Einkauf in eine Paket-Station liefern.</p> <p>Oder in einen nahen Paket-Shop.</p> <p>Sie können diese Orte zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen.</p> <p>Sie können ihren Einkauf auch zu ihren Nachbarn liefern lassen. </p> <p> </p> <p>Manche Geschäfte bieten Mehr-Weg-Verpackungen an.</p> <p>Oder sie schicken das Produkt ohne extra Verpackung.</p> <p>Das ist gut, weil:</p> <p>Weniger Müll entsteht.</p> <p>Weniger Roh-Stoffe verbraucht werden.</p> <p>Sie können Verpackungen wiederverwenden.</p> <p> </p> <p><strong>Weitere Tipps:</strong></p> <p>Vermeiden Sie Schnell-Lieferungen.</p> <p>Die sind schlecht für die Umwelt.</p> <p>Bestellen Sie lieber früh genug.</p> <p> </p> <p>Kaufen Sie nicht gleich neu,</p> <p>wenn eine Sache kaputt geht.</p> <p>Vielleicht können Sie die Sache reparieren.</p> <p> </p> <p>Achten Sie auf die Versand-Adresse.</p> <p>Sachen aus China oder Amerika sind weit weg von Deutschland.</p> <p>Deshalb verursachen die Sachen mehr schädliche Gase. </p> <p> </p> <p>Lassen Sie sich nicht durch Werbung beeinflussen.</p> <p>Fragen Sie sich: Brauche ich das wirklich?</p> <p> </p> <p><strong>Was das Gesetz sagt:</strong></p> <p>Sie können viele Sachen, was Sie im Internet kaufen,</p> <p>in der Zeit von 14 Tagen zurückgeben.</p> <p>Dafür müssen Sie dem Händler sagen, was Sie zurückgeben.</p> <p>Manche Händler legen einen Rücksende-Zettel zum Ausfüllen in die Bestellung.</p> <p>Achtung:</p> <p>Manchmal müssen Sie das Porto selbst bezahlen,</p> <p>wenn Sie etwas zurückgeben.</p> <p>Digitale Sachen können Sie nicht zurückgeben.</p> <p>Zum Beispiel Filme oder Bücher zum Herunterladen.</p> <p> </p> <p><strong>Achtung bei Werbung</strong></p> <p>Manche Geschäfte im Internet machen falsche Informationen.</p> <p>Zum Beispiel:</p> <p>„Nur noch heute billiger“ – obwohl es gar nicht stimmt.</p> <p>Solche Tricks sind verboten.</p> </p><p> Daran sollten Sie sich beim Einkaufen im Internet orientieren: <p>Sie wollen im Internet einkaufen?</p> <p>Dann gibt es ein paar Dinge, die gut für die Umwelt sind.</p> <p>Umwelt ist alles um uns herum. </p> <p>Zum Beispiel Pflanzen, Tiere und Menschen, Luft, Wasser und die Erde.</p> <p>Hier finden Sie Tipps.</p> <p>Kaufen Sie Sachen, die gut für die Umwelt sind.</p> <p><strong>Achten Sie beim Kauf auf diese Dinge:</strong></p> <ul> <li>Suchen Sie nach Umwelt-Zeichen.</li> <li>Kaufen Sie auf Internet-Seiten, die Umwelt-freundliche Sachen verkaufen.</li> <li>Kaufen Sie gebrauchte Sachen. </li> <li>Auch reparierte Geräte sind gut. </li> <li>Sie können auch Sachen leihen, tauschen oder teilen.</li> </ul> <p>Vermeiden Sie Bestellungen zurückzuschicken.</p> <p>Viele Menschen schicken Sachen zurück.</p> <p>Zum Beispiel, weil die Kleidung nicht passt.</p> <p>Das ist schlecht für die Umwelt.</p> <p> </p> <p><strong>So vermeiden Sie Bestellungen zurückzuschicken:</strong></p> <p>Lesen Sie die Beschreibung genau.</p> <p>Schauen Sie sich die Fotos gut an.</p> <p>Es gibt Größen-Tabellen bei Kleidung und Schuhen.</p> <p>Dort können Sie nachschauen, wie lang ein Kleidungs-Stück ist. </p> <p>Oder weit ein Kleidungs-Stück ist.</p> <p>Vergleichen Sie die Größen mit Ihrer Kleidung zu Hause.</p> <p>Kaufen Sie im Laden, wenn Sie unsicher sind.</p> <p> </p> <p><strong>Bestellen Sie Sachen zusammen.</strong></p> <p>Wenn Sie viele kleine Pakete kaufen, muss der Paket-Bote öfter fahren.</p> <p>Das ist schlecht für die Umwelt.</p> <p> </p> <p>Besser:</p> <p>Machen Sie eine große Bestellung statt viele kleine.</p> <p>Vermeiden Sie Spontan-Käufe.</p> <p>Bestellen Sie bei einem Geschäft.</p> <p>Vielleicht können Sie mit Freunden zusammen bestellen.</p> <p> </p> <p><strong>Lassen Sie sich nicht zu unnötigen Käufen verleiten</strong>, </p> <p>nur weil der Versand dann kostenlos ist.</p> <p> </p> <p>Wenn der Paket-Bote Sie nicht antrifft,</p> <p>muss er nochmal kommen.</p> <p>Das ist schlecht für die Umwelt.</p> <p> </p> <p><strong>So geht es besser:</strong></p> <p>Lassen Sie den Einkauf in eine Paket-Station liefern.</p> <p>Oder in einen nahen Paket-Shop.</p> <p>Sie können diese Orte zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen.</p> <p>Sie können ihren Einkauf auch zu ihren Nachbarn liefern lassen. </p> <p> </p> <p>Manche Geschäfte bieten Mehr-Weg-Verpackungen an.</p> <p>Oder sie schicken das Produkt ohne extra Verpackung.</p> <p>Das ist gut, weil:</p> <p>Weniger Müll entsteht.</p> <p>Weniger Roh-Stoffe verbraucht werden.</p> <p>Sie können Verpackungen wiederverwenden.</p> <p> </p> <p><strong>Weitere Tipps:</strong></p> <p>Vermeiden Sie Schnell-Lieferungen.</p> <p>Die sind schlecht für die Umwelt.</p> <p>Bestellen Sie lieber früh genug.</p> <p> </p> <p>Kaufen Sie nicht gleich neu,</p> <p>wenn eine Sache kaputt geht.</p> <p>Vielleicht können Sie die Sache reparieren.</p> <p> </p> <p>Achten Sie auf die Versand-Adresse.</p> <p>Sachen aus China oder Amerika sind weit weg von Deutschland.</p> <p>Deshalb verursachen die Sachen mehr schädliche Gase. </p> <p> </p> <p>Lassen Sie sich nicht durch Werbung beeinflussen.</p> <p>Fragen Sie sich: Brauche ich das wirklich?</p> <p> </p> <p><strong>Was das Gesetz sagt:</strong></p> <p>Sie können viele Sachen, was Sie im Internet kaufen,</p> <p>in der Zeit von 14 Tagen zurückgeben.</p> <p>Dafür müssen Sie dem Händler sagen, was Sie zurückgeben.</p> <p>Manche Händler legen einen Rücksende-Zettel zum Ausfüllen in die Bestellung.</p> <p>Achtung:</p> <p>Manchmal müssen Sie das Porto selbst bezahlen,</p> <p>wenn Sie etwas zurückgeben.</p> <p>Digitale Sachen können Sie nicht zurückgeben.</p> <p>Zum Beispiel Filme oder Bücher zum Herunterladen.</p> <p> </p> <p><strong>Achtung bei Werbung</strong></p> <p>Manche Geschäfte im Internet machen falsche Informationen.</p> <p>Zum Beispiel:</p> <p>„Nur noch heute billiger“ – obwohl es gar nicht stimmt.</p> <p>Solche Tricks sind verboten.</p> </p><p>Informationen für...</p>
<p>Jetzt ist es offiziell: Von rund 420 Einreichungen aus Wirtschaft, Forschung und Hochschulen aus ganz Europa hat die interdisziplinäre Jury 25 besonders überzeugende Projekte für den Bundespreis Ecodesign 2026 nominiert. Wer am Ende zu den Preisträger*innen zählt, wird bei der Preisverleihung am 30. November im Bundesumweltministerium in Berlin bekanntgegeben.</p><p> <p><strong>15 Jahre Erfahrung: Fundament für die Zukunft</strong></p><p>Der Blick auf die ausgezeichneten Projekte zeigt deutlich, wie sich Gestaltung weiterentwickelt hat: weg vom einzelnen Produkt hin zu zirkulären Prozessen, neuen Services und Systemlösungen. Parallel dazu hat sich auch der politische Rahmen grundlegend verändert. Stand regulatorisch früher vor allem der Energieverbrauch einzelner Elektrogeräte im Mittelpunkt, werden Anforderungen an das ökologische Design von Produkten im EU-Binnenmarkt heute viel breiter gedacht. Mit der Ecodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte und dem Recht auf Reparatur geht es neben Energieeffizienz stärker denn je um Fragen der Kreislauffähigkeit, Materialwahl, Reparierbarkeit, Langlebigkeit, und Transparenz. </p><p><strong>Resümee der Auslober</strong></p><p>Rita Schwarzelühr-Sutter, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium (BMUKN) und Jurymitglied:<em> „Kreislauffähige und nachhaltige Produkte beginnen mit gutem Design. Seit 15 Jahren zeigt der Bundespreis Ecodesign, wie sich ökologische Anforderungen mit anspruchsvoller Gestaltung und Innovation verbinden lassen. Viele prämierte Ideen aus der Kreislaufwirtschaft setzen sich jetzt auch politisch durch – zum Beispiel durch die neue EU-Ökodesign-Verordnung. Der Bundespreis zeichnet die Vorreiter dieser Entwicklung aus und macht sichtbar, welche Lösungen künftig zum Maßstab einer zirkulären Wirtschaft werden können.“</em></p><p>Dr. Bettina Rechenberg, Leiterin des Fachbereichs III „Nachhaltige Produkte und Produktion, Kreislaufwirtschaft“ im Umweltbundesamt (UBA) und Jurymitglied: <em>„Die Vielfalt an innovativen Produkten und Konzepten ist wieder beeindruckend. Es stimmt optimistisch zu sehen, dass sowohl namhafte Unternehmen als auch Nachwuchsdesigner*innen an Lösungsansätzen für die drängenden Umwelt- und Klimafragen arbeiten.“</em></p><p><strong>Ausstellungseröffnung im Metropolenhaus Berlin</strong></p><p>Wer einen Eindruck von den eingereichten Arbeiten gewinnen möchte, hat im September die Gelegenheit dazu: Im Metropolenhaus Berlin werden vom 19. bis 22. September alle Projekte, die für die Jurysitzung zugelassen wurden, öffentlich präsentiert. Die Ausstellung ist am Samstag und Sonntag von 12 bis 16 Uhr sowie am Montag und Dienstag von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Die <a href="https://www.eventbrite.de/e/1997854504604?aff=oddtdtcreator">Vernissage</a> findet am 18. September um 18 Uhr statt.</p><p>Weitere Details und eine <a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026">Online-Galerie</a> mit allen Nominierten sind auf der <a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de">Webseite</a> des Bundespreises Ecodesign zu finden. </p><p>Der Bundespreis Ecodesign wird seit 2012 vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt in Kooperation mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin ausgelobt. Der Wettbewerb würdigt wegweisende Produkte, Konzepte und Dienstleistungen, die Design und Umweltverantwortung innovativ verbinden. </p><p><strong>Die nominierten Projekte im Einzelnen</strong></p><p><strong>Kategorie Nachwuchs</strong></p><ul><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-cropkit">CropKit — Smart Microtractor</a> | David Soche (TU Delft)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-dings">DINGS</a> |AlinaSchlegel (Hochschule Hannover)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-fib-earth-slab">Fib[Earth]Slab</a> |Likhinya Kvs, Nicolás Pousa, Jonas Gorges (Universität Stuttgart)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-miras">miras</a> | Berat Arici (Hochschule Niederrhein)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-poroform">Poroform</a> | JuliaHuhnholz (weißensee kunsthochschule berlin)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-proto-lichen">Proto-Lichen</a> |Sacha Schwarz, Leon Junge, Vera Bardin, Massimo Bordogna (Zürcher Hochschule der Künste)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-recasting-aesthetics">recasting aesthetics</a> | Marc Roman Page (Design Academy Eindhoven)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-salvinia">SALVINIA</a> | Laura Neuscheler (Akademie der bildenden Künste)</li></ul><p><strong>Kategorie Konzept</strong></p><ul><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-holz-lehmbau-campus-berlin">Holz-Lehmbau Campus Berlin</a> | B&O Bau und Gebäudetechnik GmbH & Co.KG (Firmensitz: Berlin), Design: B&O Bau und Gebäudetechnik, sauerbruch hutton, Bauhaus Earth</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-leaftronics">Leaftronics</a> | TU Dresden - Dresden Center for Applied Physics and Photonic Materials (Firmensitz: Dresden)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-mann-filter">MANN-FILTER: Recycelte Aktivkohle</a> | MANN+HUMMEL GmbH (Firmensitz: Ludwigsburg)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-marys-mantle-chapel">Mary‘s Mantle Chapel</a> | Brückner & Brückner Architekten GmbH (Firmensitz: Tirschenreuth), Produktion: Alois Huber - Gewölbe und Stuck GmbH mit Gröll Gewölbebau GmbH & Co. KG, Design: Brückner & Brückner Architekten gemeinsam mit Kiki Smith</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-sea-flavors">Sea Flavors</a> | Soul Food by Aris (Firmensitz: Zürich, Schweiz), Design: WECATCH Creative Agency</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-sez-kloster">SEZ Kloster</a> | Ludloff Ludloff Architekten GmbH (Firmensitz: Berlin)<strong></strong></li></ul><p><strong>Kategorie Service</strong></p><ul><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-gogreen">GoGreen Plus Deutsche Post und DHL</a> | Deutsche Post AG (Firmensitz: Bonn)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-holmes">HOLMES, Suchsoftware für E-Commerce</a> | neuland - Büro für Informatik GmbH (Firmensitz: Bremen) </li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-kreisler">Kreisler: Teilen, Treffen, Reparieren</a> | NEW STANDARD.STUDIO GmbH (Firmensitz: Berlin)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-materialkataster">Materialkataster</a> | Madaster Germany GmbH (Firmensitz: Berlin)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-repartly">Repartly - From E-Waste to Value</a> | Repartly GmbH (Firmensitz: Rietberg)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-zerooo-mehrwegsystem">zerooo Mehrwegsystem für Kosmetik</a> | SEA ME GmbH (Firmensitz: Hamburg)</li></ul><p><strong>Kategorie Produkt</strong></p><ul><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-caramma-support-bottle">Caramma Support Bottle</a> | Caramma ApS (Firmensitz: Kopenhagen, Dänemark)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-jumper-earth">Jumper Earth</a> | VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG (Firmensitz: Tauberbischofsheim), Design: Jean Nouvel</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-maex-maeleon">Mäx & Mäleon E-Lastenrad</a> | Mäx & Mäleon GmbH (Firmensitz: Offenbach)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-panlens">Panlens</a> | ERCO GmbH (Firmensitz: Lüdenscheid)</li><li><a href="https://www.bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2026-recycled-critical-battery-materials">Recycled Critical Battery Materials</a> | tozero GmbH (Firmensitz: Karlsfeld)</li></ul><p><strong>Die Jury des Bundespreises Ecodesign 2026</strong></p><ul><li>Werner Aisslinger (Produktdesigner, Gründer von studio aisslinger)</li><li>Ina Budde (Modedesignerin, Mitgründerin und Geschäftsführerin von circular.fashion)</li><li>Prof. Nanni Grau (Architektin, Professorin an der TU Berlin, Co-Founder von Hütten & Paläste)</li><li>Prof. Matthias Held (Produktdesigner, Professor an der HfG Schwäbisch Gmünd) </li><li>Siddharth Prakash (Leiter der Gruppe Zirkuläres Wirtschaften und Globale Wertschöpfungsketten im Bereich Produkte- und Stoffströme am Öko-Institut in Freiburg)</li><li>Paula Raché (Kommunikationsdesignerin)</li><li>Dr. Bettina Rechenberg (Leiterin des Fachbereichs III „Nachhaltige Produkte und Produktion, Kreislaufwirtschaft“ im UBA) </li><li>Rita Schwarzelühr-Sutter MdB (Parlamentarische Staatssekretärin im BMUKN), vertreten durch Kathrin Ludwig (Referat G II 4 „Nachhaltiger Konsum, Produktbezogener Umwelt- und Klimaschutz“ im BMUKN)</li><li>Michael Volkmer (Kommunikationsdesigner, Gründer der Kreativ-Agentur Scholz & Volkmer)</li></ul><p><strong>Informationen zum Wettbewerb</strong></p><p><a href="https://bundespreis-ecodesign.de/de">bundespreis-ecodesign.de</a>/<u> </u></p><p><strong>Kontakt für Bildmaterial</strong><br>Luisa Stibbe | <a href="mailto:presse@bundespreis-ecodesign.de">presse@bundespreis-ecodesign.de</a></p><p>Büro Bundespreis Ecodesign<br>c/o IDZ | Internationales Design Zentrum Berlin e.V.<br>Markgrafenstr. 88 | 10969 Berlin-Kreuzberg<br> </p><p>Postanschrift:Hagelberger Straße 52 | 10965 Berlin<br><br>T +49 30 61 62 321-22 <br><br><a href="mailto:presse@bundespreis-ecodesign.de">presse@bundespreis-ecodesign.de</a><br><a href="https://bundespreis-ecodesign.de/de">bundespreis-ecodesign.de</a></p><p><a href="https://www.instagram.com/bundespreisecodesign/">instagram.com/bundespreisecodesign</a></p><p><a href="https://www.linkedin.com/showcase/german-ecodesign-award">linkedin.com/showcase/german-ecodesign-award</a> </p> </p><p>Informationen für...</p>
<p> Nachhaltig online shoppen: Daran sollten Sie sich orientieren <ul> <li>Egal, wo Sie einkaufen: Bevorzugen Sie umweltfreundliche Produkte.</li> <li>Nehmen Sie sich Zeit für die Produktauswahl und vermeiden Sie so Retouren.</li> <li>Bestellen Sie – wenn möglich – Waren gebündelt und vermeiden Sie Spontankäufe von einzelnen Produkten.</li> <li>Lassen Sie ihr Paket nicht warten (nutzen Sie Pick-up-Points).</li> <li>Nutzen Sie – wenn möglich – Mehrwegverpackungen oder lassen Sie sich Produkte ohne zusätzliche Versandverpackungen senden.</li> </ul> <p>Diesen Umwelttipp gibt es auch in Leichter Sprache: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/tipps-fuer-umwelt-freundliches-einkaufen-im">Tipps für Umwelt-freundliches Einkaufen im Internet</a></p> Gewusst wie <p>Einfach von der Couch zu Hause über den Laptop oder unterwegs mit dem Smartphone zu shoppen, ist für uns zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Das Überraschende dabei: Das Onlineshoppen kann unter bestimmten Umständen sogar emissionsärmer als der Einkauf im stationären Handel sein. Im konkreten Einzelfall lässt sich das allerdings nur selten genau beurteilen, welche Einkaufsvariante aus Umweltsicht die bessere wäre. In den folgenden Tipps erfahren Sie deshalb, wie Sie den Onlineeinkauf selbst umweltfreundlicher gestalten können.</p> <p><strong>Umweltfreundliche Produkte bevorzugen:</strong> Für den Onlinehandel gilt das Gleiche wie für den stationären Handel: Die meisten Umweltbelastungen eines Produktes entstehen bei der Herstellung und während der Nutzung, weniger jedoch beim Transport. Bevorzugen Sie deshalb auch beim Onlinekauf umweltfreundliche Produkte und achten Sie – unabhängig vom Einkaufsort – auf eine umweltschonende Nutzung.</p> <ul> <li>Informieren Sie sich vor dem Kauf, worauf bei einzelnen Produkten aus Umweltsicht besonders zu achten ist. In unseren <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag">UBA-Umwelttipps</a> finden Sie hierzu viele konkrete Hinweise.</li> <li>Achten Sie auf <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/96200">Umweltsiegel</a>.</li> <li>Nutzen Sie Onlineshops, die sich auf umweltfreundliche Produkte spezialisiert haben und z. B. nur zertifizierte nachhaltige Produkte anbieten.</li> <li>Nutzen Sie das reichhaltige Angebot von Online-Secondhandbörsen. Im Bereich Elektronik gibt es beispielsweise diverse Händler, die Refurbished-Geräte anbieten. Dabei handelt es sich um generalüberholte Gebrauchtware mit Garantie.</li> <li>Auch fürs <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/leihen-tauschen-teilen-0">Leihen, Tauschen, Teilen</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/106291">Reparieren</a> bieten Onlineplattformen bequeme Lösungen an.</li> </ul> <p><strong>Retouren vermeiden durch bewusste Auswahl: </strong>Da im Onlinehandel die Ware nicht angefasst, ausprobiert und geprüft werden kann, kommt es häufig zu Rücksendungen. Die Retourenquoten sind besonders bei Kleidungsstücken und Schuhen sehr hoch. Dadurch werden das Transportaufkommen und zum Teil der Verpackungsverbrauch und der Ausschuss erhöht. Achten Sie deshalb bei Ihrem Einkauf im Internet darauf, sich vorab genau über das gewünschte Produkt zu informieren.</p> <ul> <li>Lesen Sie die Produktbeschreibungen und schauen Sie sich Fotos und Darstellungen der Produkte an.</li> <li>Wenn Sie Kleidung oder Schuhe bestellen, nutzen Sie Größentabellen. So vermeiden Sie Käufe von nicht passender Kleidung oder Schuhen. Vergleichen Sie z. B. die Größenangaben auch mit realen Produkten bei Ihnen zu Hause.</li> <li>Lesen Sie außerdem Bewertungen von anderen Kundinnen und Kunden. Diese geben oft gute Einschätzungen und Einsichten zu den Vor- und Nachteilen der Produkte.</li> <li>Kaufen Sie im Zweifelsfall lieber vor Ort. So vermeiden Sie Retouren und unterstützen den Einzelhandel in Ihrer Umgebung.</li> </ul> <p><strong>Gebündelt bestellen: </strong>Werden zwei Bücher in einem Paket geliefert, verursacht das natürlich weniger Transportaufwand, als wenn jedes Buch einzeln verschickt wird. Wann immer möglich, sollten Sie deshalb:</p> <ul> <li>Bestellungen bündeln,</li> <li>einzelne Spontankäufe vermeiden und</li> <li>möglichst nur bei einem Händler bestellen (wobei dies manchmal gar nicht so einfach zu erkennen ist, da insbesondere bei größeren Online-Portalen die Ware oft von verschiedenen Händlern angeboten und versendet wird).</li> </ul> <p>In der Regel führen die Versandkosten dazu, dass diese Tipps automatisch berücksichtigt werden. Bei neuen Büchern oder bei Versandhändlern, die grundsätzlich versandkostenfrei liefern, ist die Verlockung zu Einzelbestellungen hingegen groß. Eine weitere Möglichkeit zur Bündelung von Bestellungen ist es, im Freundeskreis, mit Nachbar*innen oder im Kollegium gemeinsam zu bestellen.</p> <p><strong>ACHTUNG</strong>: Lassen Sie sich nicht durch Schwellenwerte für die versandkostenfreie Lieferung zu zusätzlichen, nicht wirklich benötigten Bestellungen verleiten.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/376/bilder/230307_onlinehandel_verbraucher_16-9.png"> </a> <strong> So können Verbraucher*innen beim Online-Shoppen CO₂ sparen </strong> Quelle: Umweltbundesamt <p><strong>Lassen Sie ihr Paket nicht warten: </strong>Für die Transportemissionen eines Pakets ist überraschenderweise weniger der gesamte Transportweg als vor allem die sogenannte "letzte Meile" entscheidend, also der Transport der Pakete vom letzten Paketzentrum bis zu Ihnen nach Hause. Besonders ungünstig ist es hier, wenn Zustellversuche erfolglos sind und diese "letzte Meile" deshalb wiederholt werden muss. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie das Paket beim ersten Zustellversuch erreicht:</p> <ul> <li>Lassen Sie Ihre Pakete in sogenannte Pick-up-Points, wie Paketstationen oder Paketshops in Ihrer Nähe liefern. Diese Einstellung können Sie bei vielen Anbietern auch dauerhaft speichern. So werden Emissionen eingespart, da die Lieferdienste weniger Stationen anfahren müssen. Sie sollten die alternativen Zustellorte gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen können, auch einige ÖPNV – Haltestellen haben mittlerweile Paketstationen integriert. Häufig finden sich auch an Supermärkten solche Stationen, sodass es mit dem Einkauf verbunden werden kann. Eine Extra-Fahrt mit dem Pkw würde der Umwelt mehr schaden als eine Zustellung durch die Paket-Dienstleister.</li> <li>Ermöglichen Sie dem Zustelldienst das Ablegen der Ware oder die Zustellung bei Nachbarn für den Fall, dass Sie nicht zu Hause sind. Das lässt sich bei vielen Anbietern auch kurzfristig online anpassen. Für eine effiziente Zustellung ist allerdings Planungssicherheit von Vorteil.</li> </ul> <p><strong>Mehrwegverpackungen nutzen: </strong>Einige Onlineshops bieten an, ihre Ware in Mehrwegversandverpackungen oder in der Originalverpackung ohne Extra-Versandverpackung zu senden. Nutzen Sie diese Möglichkeiten. Sie verringern dadurch den durch Versandverpackungen entstehenden Abfall und schonen Ressourcen. Verwenden Sie gegebenenfalls Kartons und Verpackungsmaterialien wieder.</p> <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li><strong>Online umweltfreundliche Produkte finden: </strong>In vielen Produktbereichen ist das Angebot an umweltfreundlichen Produktalternativen vor Ort nicht immer (in ausreichender Vielfalt) vorhanden. Nutzen Sie in diesem Fall das vielfältige Onlineangebot, um umweltfreundlichere Produkte zu finden.</li> <li><strong>Expresslieferungen vermeiden: </strong>Expresslieferungen haben in der Regel nicht nur deutlich höhere Versandkosten, sondern führen auch zu höheren Transportemissionen, da Fahrten nicht optimal geplant werden. Bestellen Sie deshalb rechtzeitig im Voraus und nutzen Sie möglichst den Standardversand.</li> <li><strong>Reparatur vor Neukauf:</strong> Einige Onlineshops bieten zu ihrer Ware bereits Reparaturanleitungen an oder kooperieren mit Dienstleistern, die die Reparaturen übernehmen.</li> <li><strong>Auf die Versandadresse achten:</strong> Deutschsprachige Internetseite, aber die Lieferung aus den USA oder China? Das Internet macht es auch bei Produkten möglich, bei denen man es auf den ersten Blick nicht vermutet. Achten Sie deshalb möglichst darauf, dass die Lieferung nicht aus Übersee erfolgt. Prüfen Sie hierzu die Versandadresse, um so unnötige Ferntransporte – möglicherweise sogar mit dem Flugzeug – zu vermeiden.</li> <li><strong>Seien Sie kritisch gegenüber Werbung: </strong>Viele Internetseiten finanzieren sich durch Werbung. Umso wichtiger ist es, sich immer wieder zu fragen: "Brauche ich das Produkt wirklich?" Nehmen Sie sich Zeit, um über die Notwendigkeit und den Nutzen eines neuen Produktes zu entscheiden. So sparen Sie Geld und schonen die Umwelt.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5324/bilder/uba_onlineshopping_infografik.jpg"> </a> <strong> Die wichtigsten Tipps für umweltbewusstes Onlineshopping </strong> Quelle: Umweltbundesamt Hintergrund <p><strong>Umweltsituation: </strong>Umweltbelastungen spezifisch durch den Onlinehandel betreffen in erster Linie den Lieferverkehr und das Verpackungsaufkommen. Besonders in Ballungsräumen können erhöhte <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/verkehrsaufkommen">Verkehrsaufkommen</a> durch KEP-Dienstleister (Kurier-Express-Paket-Dienst) das Wohlbefinden von Menschen beeinträchtigen, durch Emissionen die Umwelt belasten und die Infrastruktur beanspruchen. Nahezu jedes vierte Packet wird zudem zurückgesendet1. Wird Ware retourniert, ist der Transport doppelt so aufwendig, zudem kommt es vor,<strong> dass retournierte Ware entsorgt wird</strong>. Das ist ein Umweltproblem, da die meisten Umweltbelastungen während der Herstellung der Produkte anfallen, eine lange Nutzungsdauer wäre daher wichtig.</p> <p>Es gibt aber auch gute Nachrichten: Die Nutzung von Nachfülloptionen, der Kauf von nachhaltigeren Produkten und die Nutzung von Secondhand-Angeboten nimmt weiter zu. Bücher, Bekleidung und Elektronik sind online die beliebtesten Secondhand-Produkte. 2024 sagten laut Bitkom bereits mehr als zwei Drittel (69%) der befragten Online-Käufer*innen, sie würden Einzelbestellungen bündeln, um die Umwelt zu schonen2.</p> <p><strong>Gesetzeslage:</strong> Das Recht auf Widerruf ist im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt und gilt bei fast allen online bestellten Waren. Demnach haben Sie grundsätzlich 14 Tage Zeit für den Widerruf. Innerhalb dieser Frist können die Käufer*innen die Ware ohne Angabe von Gründen zurücksenden, müssen aber den Widerruf der Bestellung <strong>in Textform (z. B. per E-Mail, Online-Formular oder Brief)</strong> erklären. Viele Online-Marktplätze oder Shops bieten dafür Retourenscheine oder Formulare im Kundenportal an oder legen sie bereits der Sendung bei. Der Kaufpreis wird erstattet, die Kosten für die Retouren können aber den Käufer*innen auferlegt werden. </p> <p>Um diesen Widerrufsprozess noch unkomplizierter zu machen, hat der deutsche Gesetzgeber im Februar 2026 das <strong>„</strong><a href="https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/28/VO">Gesetz zur Änderung des Verbrauchervertrags- und des Versicherungsvertragsrechts sowie zur Änderung des Behandlungsvertragsrechts“</a> beschlossen. Seit Mitte Juni 2026 ist damit ein <strong>gesetzlicher Widerrufsbutton</strong> für Online-Händler Pflicht: Verträge müssen nun im Netz genauso einfach per Klick widerrufen werden können, wie sie abgeschlossen wurden.</p> <p>Doch die Stärkung der Verbraucherrechte im Internet endet nicht beim vereinfachten Widerruf oder beim Kampf gegen die Vernichtung von Neuware, wofür bereits im Oktober 2020 das Kreislaufwirtschaftsgesetz novelliert wurde. Verbraucher*innen sollen auch schon vor und während des Kaufs besser gegen bestimmte unerlaubte Werbe-, Marketing- oder Geschäftspraktiken geschützt werden.</p> <p>Irreführende und aggressive geschäftliche Handlungen – wie falsche Angaben zur Dauer von Rabattaktionen, künstliche Verknappungen von Lieferbeständen oder intransparente Nachhaltigkeitssiegel – wurden deshalb in neuen EU-Richtlinien (wie der Empowering Consumers Directive) ins Visier genommen. Deutschland hat diese Vorgaben zeitgleich im Februar 2026 mit dem „<a href="https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/43/VO.html">Dritten Gesetz zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)</a>“ in nationales Recht umgesetzt. Damit wird sichergestellt, dass Verbraucher*innen im Netz nicht nur einfacher von Verträgen zurücktreten können, sondern vor allem seltener durch manipulative Designs (Dark Patterns) oder Greenwashing getäuscht werden.</p> <p><strong>Marktbeobachtung:</strong> Der Umsatz im Onlinehandel wächst seit 2000 kontinuierlich. Insbesondere während der Corona-Pandemie gab es sprunghafte Anstiege, zwar mit leichten Rückgängen 2022 doch seit 2023 ist der Umsatz immer weiter gestiegen 3. Um den Onlinehandel weniger umweltschädlich zu gestalten, gibt es bereits Ideen für umweltfreundliche Zustellmöglichkeiten. Paketstationen sind beispielsweise in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Zurzeit (Stand August 2026) betreibt DHL bundesweit 18.500 Packstationen4. Manche Online-Plattformen betreiben bereits eigene Abhol-Stationen. Der Anteil elektrisch angetriebener Lieferfahrzeuge wird voraussichtlich weiter steigen. Auch Micro Hubs (kleine Zwischenlager), Lastenräder und Ähnliches sollen vermehrt eingesetzt werden. Einige Online-Shops setzen bereits Mehrweg-Versandverpackungen ein, die Zustellung ohne Versandverpackung ist eine Standard-Option bei vielen Onlinehändlern. </p> <p>Gleichzeitig steigen aber auch Umsätze von großen Billig-Online-Marktplätzen mit teilweise problematischen Produkten, langen Lieferwegen und aggressiven Werbepraktiken. Shops in sozialen Medien regen vor allem jüngere Menschen zum Konsum an 3.</p> <p><strong>Quellen:</strong></p> <p>1 <a href="https://www.retourenforschung.de/info-neuer-rekord---2025-voraussichtlich-550-millionen-retourenpakete-in-deutschland.html">Retorenforschung.de</a>, Dr. Björn Asdecker (2025): Neuer Rekord - 2025 voraussichtlich 550 Millionen Retourenpakete in Deutschland, zuletzt abgerufen 30.06.2026</p> <p>2 <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Online-Bestellung-Umweltschutz">Bitkom e.V.</a>, Presseinformation vom 15. April 2025: Retouren: Zwei Drittel achten bei Online-Bestellung auf den Umweltschutz, zuletzt abgerufen am 30.06.2026</p> <p>3 <a href="https://einzelhandel.de/images/presse/Pressekonferenz/2026/onlinemonitor26/Online_Monitor_2026.pdf">Handelsverband Deutschland (2026)</a>: HDE Online-Monitor 2026; downloadbar unter, zuletzt abgerufen am 30.06.2026</p> <p>4 <a href="https://www.dhl.de/de/privatkunden/pakete-empfangen/an-einem-abholort-empfangen/packstation.html"><strong>DHL Packstation</strong></a>, zuletzt abgerufen 10.08.2026</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/376/bilder/230315_onlinehandel_vergleich_16-9.png"> </a> <strong> So könnten die Treibhausgas-Emissionen eines Onlinekaufs gesenkt werden </strong> Quelle: Umweltbundesamt </p><p> Nachhaltig online shoppen: Daran sollten Sie sich orientieren <ul> <li>Egal, wo Sie einkaufen: Bevorzugen Sie umweltfreundliche Produkte.</li> <li>Nehmen Sie sich Zeit für die Produktauswahl und vermeiden Sie so Retouren.</li> <li>Bestellen Sie – wenn möglich – Waren gebündelt und vermeiden Sie Spontankäufe von einzelnen Produkten.</li> <li>Lassen Sie ihr Paket nicht warten (nutzen Sie Pick-up-Points).</li> <li>Nutzen Sie – wenn möglich – Mehrwegverpackungen oder lassen Sie sich Produkte ohne zusätzliche Versandverpackungen senden.</li> </ul> <p>Diesen Umwelttipp gibt es auch in Leichter Sprache: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/tipps-fuer-umwelt-freundliches-einkaufen-im">Tipps für Umwelt-freundliches Einkaufen im Internet</a></p> </p><p> Gewusst wie <p>Einfach von der Couch zu Hause über den Laptop oder unterwegs mit dem Smartphone zu shoppen, ist für uns zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Das Überraschende dabei: Das Onlineshoppen kann unter bestimmten Umständen sogar emissionsärmer als der Einkauf im stationären Handel sein. Im konkreten Einzelfall lässt sich das allerdings nur selten genau beurteilen, welche Einkaufsvariante aus Umweltsicht die bessere wäre. In den folgenden Tipps erfahren Sie deshalb, wie Sie den Onlineeinkauf selbst umweltfreundlicher gestalten können.</p> <p><strong>Umweltfreundliche Produkte bevorzugen:</strong> Für den Onlinehandel gilt das Gleiche wie für den stationären Handel: Die meisten Umweltbelastungen eines Produktes entstehen bei der Herstellung und während der Nutzung, weniger jedoch beim Transport. Bevorzugen Sie deshalb auch beim Onlinekauf umweltfreundliche Produkte und achten Sie – unabhängig vom Einkaufsort – auf eine umweltschonende Nutzung.</p> <ul> <li>Informieren Sie sich vor dem Kauf, worauf bei einzelnen Produkten aus Umweltsicht besonders zu achten ist. In unseren <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag">UBA-Umwelttipps</a> finden Sie hierzu viele konkrete Hinweise.</li> <li>Achten Sie auf <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/96200">Umweltsiegel</a>.</li> <li>Nutzen Sie Onlineshops, die sich auf umweltfreundliche Produkte spezialisiert haben und z. B. nur zertifizierte nachhaltige Produkte anbieten.</li> <li>Nutzen Sie das reichhaltige Angebot von Online-Secondhandbörsen. Im Bereich Elektronik gibt es beispielsweise diverse Händler, die Refurbished-Geräte anbieten. Dabei handelt es sich um generalüberholte Gebrauchtware mit Garantie.</li> <li>Auch fürs <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/leihen-tauschen-teilen-0">Leihen, Tauschen, Teilen</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/106291">Reparieren</a> bieten Onlineplattformen bequeme Lösungen an.</li> </ul> <p><strong>Retouren vermeiden durch bewusste Auswahl: </strong>Da im Onlinehandel die Ware nicht angefasst, ausprobiert und geprüft werden kann, kommt es häufig zu Rücksendungen. Die Retourenquoten sind besonders bei Kleidungsstücken und Schuhen sehr hoch. Dadurch werden das Transportaufkommen und zum Teil der Verpackungsverbrauch und der Ausschuss erhöht. Achten Sie deshalb bei Ihrem Einkauf im Internet darauf, sich vorab genau über das gewünschte Produkt zu informieren.</p> <ul> <li>Lesen Sie die Produktbeschreibungen und schauen Sie sich Fotos und Darstellungen der Produkte an.</li> <li>Wenn Sie Kleidung oder Schuhe bestellen, nutzen Sie Größentabellen. So vermeiden Sie Käufe von nicht passender Kleidung oder Schuhen. Vergleichen Sie z. B. die Größenangaben auch mit realen Produkten bei Ihnen zu Hause.</li> <li>Lesen Sie außerdem Bewertungen von anderen Kundinnen und Kunden. Diese geben oft gute Einschätzungen und Einsichten zu den Vor- und Nachteilen der Produkte.</li> <li>Kaufen Sie im Zweifelsfall lieber vor Ort. So vermeiden Sie Retouren und unterstützen den Einzelhandel in Ihrer Umgebung.</li> </ul> <p><strong>Gebündelt bestellen: </strong>Werden zwei Bücher in einem Paket geliefert, verursacht das natürlich weniger Transportaufwand, als wenn jedes Buch einzeln verschickt wird. Wann immer möglich, sollten Sie deshalb:</p> <ul> <li>Bestellungen bündeln,</li> <li>einzelne Spontankäufe vermeiden und</li> <li>möglichst nur bei einem Händler bestellen (wobei dies manchmal gar nicht so einfach zu erkennen ist, da insbesondere bei größeren Online-Portalen die Ware oft von verschiedenen Händlern angeboten und versendet wird).</li> </ul> <p>In der Regel führen die Versandkosten dazu, dass diese Tipps automatisch berücksichtigt werden. Bei neuen Büchern oder bei Versandhändlern, die grundsätzlich versandkostenfrei liefern, ist die Verlockung zu Einzelbestellungen hingegen groß. Eine weitere Möglichkeit zur Bündelung von Bestellungen ist es, im Freundeskreis, mit Nachbar*innen oder im Kollegium gemeinsam zu bestellen.</p> <p><strong>ACHTUNG</strong>: Lassen Sie sich nicht durch Schwellenwerte für die versandkostenfreie Lieferung zu zusätzlichen, nicht wirklich benötigten Bestellungen verleiten.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/376/bilder/230307_onlinehandel_verbraucher_16-9.png"> </a> <strong> So können Verbraucher*innen beim Online-Shoppen CO₂ sparen </strong> Quelle: Umweltbundesamt </p><p> <p><strong>Lassen Sie ihr Paket nicht warten: </strong>Für die Transportemissionen eines Pakets ist überraschenderweise weniger der gesamte Transportweg als vor allem die sogenannte "letzte Meile" entscheidend, also der Transport der Pakete vom letzten Paketzentrum bis zu Ihnen nach Hause. Besonders ungünstig ist es hier, wenn Zustellversuche erfolglos sind und diese "letzte Meile" deshalb wiederholt werden muss. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie das Paket beim ersten Zustellversuch erreicht:</p> <ul> <li>Lassen Sie Ihre Pakete in sogenannte Pick-up-Points, wie Paketstationen oder Paketshops in Ihrer Nähe liefern. Diese Einstellung können Sie bei vielen Anbietern auch dauerhaft speichern. So werden Emissionen eingespart, da die Lieferdienste weniger Stationen anfahren müssen. Sie sollten die alternativen Zustellorte gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen können, auch einige ÖPNV – Haltestellen haben mittlerweile Paketstationen integriert. Häufig finden sich auch an Supermärkten solche Stationen, sodass es mit dem Einkauf verbunden werden kann. Eine Extra-Fahrt mit dem Pkw würde der Umwelt mehr schaden als eine Zustellung durch die Paket-Dienstleister.</li> <li>Ermöglichen Sie dem Zustelldienst das Ablegen der Ware oder die Zustellung bei Nachbarn für den Fall, dass Sie nicht zu Hause sind. Das lässt sich bei vielen Anbietern auch kurzfristig online anpassen. Für eine effiziente Zustellung ist allerdings Planungssicherheit von Vorteil.</li> </ul> <p><strong>Mehrwegverpackungen nutzen: </strong>Einige Onlineshops bieten an, ihre Ware in Mehrwegversandverpackungen oder in der Originalverpackung ohne Extra-Versandverpackung zu senden. Nutzen Sie diese Möglichkeiten. Sie verringern dadurch den durch Versandverpackungen entstehenden Abfall und schonen Ressourcen. Verwenden Sie gegebenenfalls Kartons und Verpackungsmaterialien wieder.</p> <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li><strong>Online umweltfreundliche Produkte finden: </strong>In vielen Produktbereichen ist das Angebot an umweltfreundlichen Produktalternativen vor Ort nicht immer (in ausreichender Vielfalt) vorhanden. Nutzen Sie in diesem Fall das vielfältige Onlineangebot, um umweltfreundlichere Produkte zu finden.</li> <li><strong>Expresslieferungen vermeiden: </strong>Expresslieferungen haben in der Regel nicht nur deutlich höhere Versandkosten, sondern führen auch zu höheren Transportemissionen, da Fahrten nicht optimal geplant werden. Bestellen Sie deshalb rechtzeitig im Voraus und nutzen Sie möglichst den Standardversand.</li> <li><strong>Reparatur vor Neukauf:</strong> Einige Onlineshops bieten zu ihrer Ware bereits Reparaturanleitungen an oder kooperieren mit Dienstleistern, die die Reparaturen übernehmen.</li> <li><strong>Auf die Versandadresse achten:</strong> Deutschsprachige Internetseite, aber die Lieferung aus den USA oder China? Das Internet macht es auch bei Produkten möglich, bei denen man es auf den ersten Blick nicht vermutet. Achten Sie deshalb möglichst darauf, dass die Lieferung nicht aus Übersee erfolgt. Prüfen Sie hierzu die Versandadresse, um so unnötige Ferntransporte – möglicherweise sogar mit dem Flugzeug – zu vermeiden.</li> <li><strong>Seien Sie kritisch gegenüber Werbung: </strong>Viele Internetseiten finanzieren sich durch Werbung. Umso wichtiger ist es, sich immer wieder zu fragen: "Brauche ich das Produkt wirklich?" Nehmen Sie sich Zeit, um über die Notwendigkeit und den Nutzen eines neuen Produktes zu entscheiden. So sparen Sie Geld und schonen die Umwelt.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5324/bilder/uba_onlineshopping_infografik.jpg"> </a> <strong> Die wichtigsten Tipps für umweltbewusstes Onlineshopping </strong> Quelle: Umweltbundesamt </p><p> Hintergrund <p><strong>Umweltsituation: </strong>Umweltbelastungen spezifisch durch den Onlinehandel betreffen in erster Linie den Lieferverkehr und das Verpackungsaufkommen. Besonders in Ballungsräumen können erhöhte <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/verkehrsaufkommen">Verkehrsaufkommen</a> durch KEP-Dienstleister (Kurier-Express-Paket-Dienst) das Wohlbefinden von Menschen beeinträchtigen, durch Emissionen die Umwelt belasten und die Infrastruktur beanspruchen. Nahezu jedes vierte Packet wird zudem zurückgesendet1. Wird Ware retourniert, ist der Transport doppelt so aufwendig, zudem kommt es vor,<strong> dass retournierte Ware entsorgt wird</strong>. Das ist ein Umweltproblem, da die meisten Umweltbelastungen während der Herstellung der Produkte anfallen, eine lange Nutzungsdauer wäre daher wichtig.</p> <p>Es gibt aber auch gute Nachrichten: Die Nutzung von Nachfülloptionen, der Kauf von nachhaltigeren Produkten und die Nutzung von Secondhand-Angeboten nimmt weiter zu. Bücher, Bekleidung und Elektronik sind online die beliebtesten Secondhand-Produkte. 2024 sagten laut Bitkom bereits mehr als zwei Drittel (69%) der befragten Online-Käufer*innen, sie würden Einzelbestellungen bündeln, um die Umwelt zu schonen2.</p> <p><strong>Gesetzeslage:</strong> Das Recht auf Widerruf ist im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt und gilt bei fast allen online bestellten Waren. Demnach haben Sie grundsätzlich 14 Tage Zeit für den Widerruf. Innerhalb dieser Frist können die Käufer*innen die Ware ohne Angabe von Gründen zurücksenden, müssen aber den Widerruf der Bestellung <strong>in Textform (z. B. per E-Mail, Online-Formular oder Brief)</strong> erklären. Viele Online-Marktplätze oder Shops bieten dafür Retourenscheine oder Formulare im Kundenportal an oder legen sie bereits der Sendung bei. Der Kaufpreis wird erstattet, die Kosten für die Retouren können aber den Käufer*innen auferlegt werden. </p> <p>Um diesen Widerrufsprozess noch unkomplizierter zu machen, hat der deutsche Gesetzgeber im Februar 2026 das <strong>„</strong><a href="https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/28/VO">Gesetz zur Änderung des Verbrauchervertrags- und des Versicherungsvertragsrechts sowie zur Änderung des Behandlungsvertragsrechts“</a> beschlossen. Seit Mitte Juni 2026 ist damit ein <strong>gesetzlicher Widerrufsbutton</strong> für Online-Händler Pflicht: Verträge müssen nun im Netz genauso einfach per Klick widerrufen werden können, wie sie abgeschlossen wurden.</p> <p>Doch die Stärkung der Verbraucherrechte im Internet endet nicht beim vereinfachten Widerruf oder beim Kampf gegen die Vernichtung von Neuware, wofür bereits im Oktober 2020 das Kreislaufwirtschaftsgesetz novelliert wurde. Verbraucher*innen sollen auch schon vor und während des Kaufs besser gegen bestimmte unerlaubte Werbe-, Marketing- oder Geschäftspraktiken geschützt werden.</p> <p>Irreführende und aggressive geschäftliche Handlungen – wie falsche Angaben zur Dauer von Rabattaktionen, künstliche Verknappungen von Lieferbeständen oder intransparente Nachhaltigkeitssiegel – wurden deshalb in neuen EU-Richtlinien (wie der Empowering Consumers Directive) ins Visier genommen. Deutschland hat diese Vorgaben zeitgleich im Februar 2026 mit dem „<a href="https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/43/VO.html">Dritten Gesetz zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)</a>“ in nationales Recht umgesetzt. Damit wird sichergestellt, dass Verbraucher*innen im Netz nicht nur einfacher von Verträgen zurücktreten können, sondern vor allem seltener durch manipulative Designs (Dark Patterns) oder Greenwashing getäuscht werden.</p> <p><strong>Marktbeobachtung:</strong> Der Umsatz im Onlinehandel wächst seit 2000 kontinuierlich. Insbesondere während der Corona-Pandemie gab es sprunghafte Anstiege, zwar mit leichten Rückgängen 2022 doch seit 2023 ist der Umsatz immer weiter gestiegen 3. Um den Onlinehandel weniger umweltschädlich zu gestalten, gibt es bereits Ideen für umweltfreundliche Zustellmöglichkeiten. Paketstationen sind beispielsweise in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Zurzeit (Stand August 2026) betreibt DHL bundesweit 18.500 Packstationen4. Manche Online-Plattformen betreiben bereits eigene Abhol-Stationen. Der Anteil elektrisch angetriebener Lieferfahrzeuge wird voraussichtlich weiter steigen. Auch Micro Hubs (kleine Zwischenlager), Lastenräder und Ähnliches sollen vermehrt eingesetzt werden. Einige Online-Shops setzen bereits Mehrweg-Versandverpackungen ein, die Zustellung ohne Versandverpackung ist eine Standard-Option bei vielen Onlinehändlern. </p> <p>Gleichzeitig steigen aber auch Umsätze von großen Billig-Online-Marktplätzen mit teilweise problematischen Produkten, langen Lieferwegen und aggressiven Werbepraktiken. Shops in sozialen Medien regen vor allem jüngere Menschen zum Konsum an 3.</p> <p><strong>Quellen:</strong></p> <p>1 <a href="https://www.retourenforschung.de/info-neuer-rekord---2025-voraussichtlich-550-millionen-retourenpakete-in-deutschland.html">Retorenforschung.de</a>, Dr. Björn Asdecker (2025): Neuer Rekord - 2025 voraussichtlich 550 Millionen Retourenpakete in Deutschland, zuletzt abgerufen 30.06.2026</p> <p>2 <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Online-Bestellung-Umweltschutz">Bitkom e.V.</a>, Presseinformation vom 15. April 2025: Retouren: Zwei Drittel achten bei Online-Bestellung auf den Umweltschutz, zuletzt abgerufen am 30.06.2026</p> <p>3 <a href="https://einzelhandel.de/images/presse/Pressekonferenz/2026/onlinemonitor26/Online_Monitor_2026.pdf">Handelsverband Deutschland (2026)</a>: HDE Online-Monitor 2026; downloadbar unter, zuletzt abgerufen am 30.06.2026</p> <p>4 <a href="https://www.dhl.de/de/privatkunden/pakete-empfangen/an-einem-abholort-empfangen/packstation.html"><strong>DHL Packstation</strong></a>, zuletzt abgerufen 10.08.2026</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/376/bilder/230315_onlinehandel_vergleich_16-9.png"> </a> <strong> So könnten die Treibhausgas-Emissionen eines Onlinekaufs gesenkt werden </strong> Quelle: Umweltbundesamt </p><p>Informationen für...</p>
Die abfallrechtliche Marktüberwachung in Deutschland ist ein zentraler Bestandteil der Umsetzung der Verordnung (EU) 2019/1020, die am 31. Juli 2019 in Kraft getreten ist und seit dem 16. Juli 2021 vollständig gilt. Diese Verordnung schafft einen einheitlichen Rechtsrahmen für die Marktüberwachung von Produkten und deren Konformität im EU-Binnenmarkt und ergänzt die sektorspezifischen EU-Produktvorschriften. Die Marktüberwachung von Produkten nach harmonisierten abfallrechtlichen Vorschriften umfasst die Überwachung von Fahrzeugen, Elektro- und Elektronikgeräten, Batterien, Verpackungen sowie bestimmten Einwegkunststoffprodukten hinsichtlich der Einhaltung bestimmter Beschaffenheitsanforderungen, Stoffverbote/-beschränkungen, sonstiger Anforderungen für das Inverkehrbringen sowie Inverkehrbringungsverbote für bestimmte Produkte. Die Organisation der abfallrechtlichen Marktüberwachung erfolgt auf verschiedenen Ebenen. Auf EU-Ebene wird die Marktüberwachung durch das European Union Product Compliance Network (EUPCN) und sektorenspezifische Gruppen zur administrativen Koordinierung der Marktüberwachungsbehörden (ADCOs) unterstützt. In Deutschland koordiniert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) federführend die sektorübergreifende Marktüberwachung und vertritt Deutschland auf europäischer Ebene. Das Deutsche Marktüberwachungsforum (DMÜF) – dessen Geschäfte die Bundesnetzagentur im Auftrag des BMWE führt – berät und unterstützt die Bundesregierung seit 2018 in Fragen der Marktüberwachung, spricht Empfehlungen zur einheitlichen Durchführung aus und fördert die Zusammenarbeit zwischen den Marktüberwachungsbehörden und dem Zoll. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist die zentrale Meldestelle Deutschlands für das EU-Schnellwarnsystem Safety Gate bei Produkten mit ernstem Risiko für Gesundheit und Sicherheit von Personen. Die nationale Marktüberwachungsstrategie im abfallrechtlichen Bereich wird von der LAGA (Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall) im Rahmen ihres Marktüberwachungskonzepts regelmäßig evaluiert und fortgeschrieben. Die Marktüberwachungsbehörden setzen verschiedene Überprüfungsformen ein: Sichtprüfungen, Dokumentenprüfungen, Produkttests vor Ort, Laboranalysen und Systemprüfungen. Ein risikobasierter Ansatz wird verwendet, um Produkte mit erhöhter Wahrscheinlichkeit der Nichtkonformität zu identifizieren und prioritär zu überwachen. Die Marktüberwachung erstreckt sich gleichermaßen auf online und stationär angebotene Produkte. Die Länder stimmen sich zu gemeinsamen Aktivitäten im Onlinehandel ab und binden hierbei die Servicestelle Stoffliche Marktüberwachung (SMÜ) ein, die als gemeinsame Einrichtung der Länder Marktüberwachungsaktionen koordiniert und als nationaler Koordinator für EU-Enforcement-Projekte fungiert. Die Marktüberwachungsbehörden gewährleisten die wirksame und effektive Überwachung von online und offline bereitgestellten Produkten. Bei nicht konformen Produkten fordern sie die betroffenen Wirtschaftsakteure (Hersteller, Bevollmächtigte, Einführer, Händler, Fulfillment-Dienstleister) zur Ergreifung geeigneter Korrekturmaßnahmen auf und ordnen Maßnahmen an, wenn keine geeigneten Maßnahmen ergriffen werden. Die Konformität von Produkten wird durch Überprüfung von Unterlagen, physische Kontrollen, Laborprüfungen sowie Systemprüfungen kontrolliert. Die Marktüberwachungsbehörden haben umfangreiche Befugnisse, einschließlich Auskunftsrechten, Ermittlungsbefugnissen und Durchsetzungsbefugnissen. Sie können Wirtschaftsakteure zur Ergreifung geeigneter Maßnahmen auffordern und bei ausbleibenden Korrekturmaßnahmen behördliche Maßnahmen anordnen. Sanktionen (Ordnungswidrigkeiten) können auf zwei Wegen verhängt werden: Das Marktüberwachungsgesetz (MüG) als nationales Durchführungsgesetz zur VO (EU) 2019/1020 sieht Bußgelder für Verstöße gegen vollziehbare behördliche Anordnungen (bis zu 100.000 €) und bestimmte Dokumentationspflichtverstöße (bis zu 10.000 €) vor (§ 21 MüG). Darüber hinaus enthalten die sektorspezifischen abfallrechtlichen Vorschriften eigene Bußgeldtatbestände für inhaltliche Verstöße (z. B. Überschreitung von Stoffgrenzwerten nach ElektroStoffV, BattDG oder AltfahrzeugV). Die Zollbehörden sind zuständig für die Kontrolle von Produkten, die auf den Unionsmarkt gelangen und arbeiten diesbezüglich mit den Marktüberwachungsbehörden zusammen, in deren Zuständigkeitsbereich die Zollbehörde gelegen ist. Die Zollbehörden setzen die Überlassung eines Produkts zum zollrechtlich freien Verkehr aus, wenn sie feststellen, dass das Produkt nicht den im Unionsrecht vorgeschriebenen Anforderungen entspricht. Die für die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) im Umweltschutz relevanten Ordnungsaufgaben und Zuständigkeiten sind im Allgemeinen Gesetz zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Berlin ( Allgemeines Sicherheits- und Ordnungsgesetz – ASOG Bln ) und im speziellen in Nummer 10 der dortigen Anlage „Zuständigkeitskatalog Ordnungsaufgaben (ZustKat Ord)“ geregelt. Damit ergibt sich für die SenMVKU eine Zuständigkeit für die stichprobenartige Kontrolle der Einhaltung der Stoffgrenzwerte und Stoffbeschränkungen in den Bereichen AltfahrzeugV, BattDG, ElektroStoffV und VerpackG/VerpackDG (Nr. 10 Abs. 4 i. V. m. Nr. 18 Abs. 3 ZustKat Ord ASOG Bln). Für andere Teile dieser Rechtsgebiete – insbesondere die Überwachung von Kennzeichnungspflichten (z. B. CE-Kennzeichnung, Symbol „durchgestrichene Mülltonne”) und bestimmte Verkehrsverbote – sind die Berliner Bezirksämter zuständig. Die Kontrolle der Einhaltung von Stoffgrenzwerten (z. B. für Blei, Cadmium, Quecksilber, Chrom, Brom und Phthalate) in den genannten Rechtsbereichen ist damit eine Aufgabe der SenMVKU, während die Kontrolle von Kennzeichnungspflichten grundsätzlich zu den Ordnungsaufgaben der Bezirksämter gehört. Die folgenden Schaubilder vom Deutschen Marktüberwachungsforum zeigen Marktüberwachungsbehörden, Gremien, Institutionen und die Zuständigkeiten in der Marktüberwachung jeweils im Geltungsbereich der Verordnung (EU) 2019/1020 in Deutschland. Abfallrechtliche Marktüberwachung – Gewerbetreibende Weitere Informationen Abfallrechtliche Marktüberwachung – Privathaushalte Weitere Informationen
Im Mittelpunkt der diesjährigen Verbraucherschutzministerkonferenz stehen zentrale Zukunftsthemen von großer praktischer Bedeutung für Verbraucherinnen und Verbraucher. Es geht beispielsweise um die Bekämpfung von Fake-Shops, um Fragen des Einsatzes künstlicher Intelligenz im Online-Handel, um die Stärkung der Verbraucherbildung an Schulen und eine sichere private Altersvorsorge. Auch stehen Fragen rund um den gesundheitlichen Verbraucherschutz auf der Agenda. Die Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) findet unter dem Vorsitz der Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg vom 17. bis 19. Juni 2026 in Potsdam statt. Für Rheinland-Pfalz ist Staatssekretärin der Justiz und für Verbraucherschutz Anja Schraut vor Ort. Staatssekretärin Anja Schraut: „Verbraucherschutz soll das Leben der Menschen praktisch und spürbar verbessern. Ein besonders aktuelles und bedeutsames Handlungsfeld ist aus meiner Sicht der Verbraucherschutz im digitalen Raum. Jeden Tag erleben wir, wie Fake-Shops den Menschen das Geld aus der Tasche ziehen und noch dazu unserem inländischen Handel massiv schaden. Solche betrügerischen Webseiten müssen aus dem digitalen Alltag der Menschen verschwinden. Daher machen wir uns stark für die Erarbeitung eines nationalen Aktionsplans von Bund und Ländern zur Bekämpfung dieser Betrugspraktiken. Es geht darum zu prüfen, wie Fake-Shops schnell und bürokratiearm gesperrt werden können.“ Weiteres zentrales Thema auf der VSMK sind so genannte „KI-Agenten“. Der Einsatz solcher KI-Agenten entwickelt sich rasant weiter. Sie können für Verbraucherinnen und Verbraucher komplexe Handlungen wie Einkäufe, Buchungen oder Reservierungen selbstständig planen und durchführen. Sie haben ohne Zweifel viel Potenzial, bringen aber auch Risiken mit sich. Staatssekretärin Schraut: „Damit keine bösen Überraschungen für Verbraucherinnen, Verbraucher und Handel auftreten, brauchen wir klare Regeln. Unser Ziel ist es, Verbraucherinnen und Verbrauchern den nutzerfreundlichen und verlässlichen Einsatz von KI-Agenten zu ermöglichen und sie dabei vor Manipulation und Schäden zu schützen. Wir werden daher die Bundesregierung bitten, sich für entsprechende Regelungen im von der EU-Kommission angekündigten Digital Fairness Act einzusetzen.“ Ein gemeinsames Ziel der Verbraucherschutzministerkonferenz ist außerdem, Kinder und Jugendliche frühzeitig zu befähigen, sich kompetent in einer digitalisierten und globalisierten Welt zu bewegen und ihre (Konsum-) Entscheidungen verantwortungsvoll zu treffen. Deshalb befasst sich die VSMK auch in diesem Jahr wieder mit Verbraucherbildung an Schulen als wichtigem Präventionsbaustein. „Egal ob jung oder alt, Verbraucherbildung schafft einen grundlegenden Rahmen für die Menschen, um in der Welt von heute und von morgen – sei es bei Verträgen oder bei der Altersvorsorge – zu ihrem Recht zu kommen“ so Staatssekretärin Schraut. Ferner befasst sich die VSMK mit dem zunehmenden gesundheitsschädlichen Konsum von E-Zigaretten durch Jugendliche. Staatsministerin für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten Christine Schneider: „Jugendliche müssen besser vor Werbung für E-Zigaretten in sozialen Medien geschützt werden, denn dort werden E-Zigaretten wie fruchtig bunte Süßigkeiten beworben“. Insbesondere Einweg-E-Zigaretten („Disposable Vapes“) tragen aufgrund ihres niedrigen Preises, ihrer einfachen Handhabung und ihrer starken Präsenz in sozialen Medien erheblich zur Verbreitung unter den Jugendlichen bei. Auch für unsere Umwelt hat das negative Folgen. Ministerin Christine Schneider: „Einweg-E-Zigaretten sind schädlich für Mensch und Umwelt: Sie weisen eine schlechte Umweltbilanz auf, werden oft falsch über den Hausmüll entsorgt und können dann in Abfallentsorgungsanlagen auf Grund der enthaltenen Lithium-Batterien Brände auslösen. Zudem schaden sie der Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen. Ein besserer Schutz von Mensch und Umwelt ist daher überfällig.“ Information Die Verbraucherschutzministerkonferenz ist eine Fachministerkonferenz für verbraucherpolitische Themen, in der die für Verbraucherschutz zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der Länder und des Bundes als Mitglieder vertreten sind. Sie findet unter wechselndem Vorsitz einmal im Jahr statt. In diesem Jahr führt Brandenburg den Vorsitz. Mehr Informationen zur VSMK unter: www.verbraucherschutzministerkonferenz.de .
Mit Ende des Jahres 2024 müssen nach den "Regelungen für Einzelraumfeuerungsanlagen unter Verwendung von Feststoffen" alte Einzelraumfeuerungsanlagen Außerbetrieb genommen bzw. nachgerüstet werden. Welche Einzelraumfeuerungsanlagen betroffen sind, wird nachfolgend beschrieben. Unter Einzelraumfeuerungsanlage versteht man eine Feuerungsanlage, die vorrangig zur Beheizung des Aufstellraumes verwendet wird. Dazu zählen: offene Kamine vor Ort gesetzte Grundöfen Herde und Backöfen, Küchenöfen Industriell gefertigte Speicheröfen, Specksteinöfen Kaminöfen Kamineinsätze, Kachelofeneinsätze oder vergleichbare Ofeneinsätze Pelletöfen Saunaöfen Als feste Brennstoffe dürfen folgende Regelbrennstoffe eingesetzt werden, sofern die Feuerungsanlage nach Angaben des Herstellers für deren Einsatz geeignet ist: Steinkohlen, nicht pechgebundene Steinkohlenbriketts, Steinkohlenkoks Braunkohlen, Braunkohlenbriketts, Braunkohlenkoks Brenntorf, Presslinge aus Brenntorf Grill-Holzkohle, Grill-Holzkohlebriketts nach DIN EN 1860, Ausgabe September 2005 naturbelassenes stückiges Holz einschließlich anhaftender Rinde, insbesondere in Form von Scheitholz und Hackschnitzeln, sowie Reisig und Zapfen naturbelassenes nicht stückiges Holz, insbesondere in Form von Sägemehl, Spänen und Schleifstaub, sowie Rinde Presslinge aus naturbelassenem Holz in Form von Holzbriketts nach DIN 51731, Ausgabe Oktober 1996, oder in Form von Holzpellets nach den brennstofftechnischen Anforderungen des DINplus-Zertifizierungsprogramms „Holzpellets zur Verwendung in Kleinfeuerstätten nach DIN 51731-HP 5“, Ausgabe August 2007, sowie andere Holzbriketts oder Holzpellets aus naturbelassenem Holz mit gleichwertiger Qualität Stroh und ähnliche pflanzliche Stoffe (nur in automatisch beschickten Feuerungsanlagen, die im Rahmen der Typprüfung mit den jeweiligen Brennstoffen geprüft wurden) Die rechtlichen Rahmenbedingungen (z.B. einzuhaltende Emissionsgrenzwerte, Überprüfung durch Schornsteinfeger, einzusetzende Brennstoffe) sind in der 1. BImSchV festgeschrieben (Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen). Im Folgenden sind Informationen zu den geltenden Anforderungen der verschiedenen Feuerungsanlagen zusammengestellt. Ansprechpartner für den benötigten Nachweis sind die Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger. Fachfragen beantworten auch die Umweltämter der Landkreise und der kreisfreien Städte. (Kontaktdaten rechts). Antike Öfen Errichtung oder Herstellung vor 01.01.1950 keine Nachrüst- oder Außerbetriebnahmeverpflichtung Offene Kamine dürfen nur gelegentlich betrieben werden (weniger als 30 Tage im Jahr) zugelassene Brennstoffe: naturbelassenes, stückiges Holz Holzbriketts nach DIN 51731 keine Nachrüst- oder Außerbetriebnahmeverpflichtung Grundöfen Grundöfen sind Wärmespeicheröfen aus mineralischen Speichermaterialien, die an Ort und Stelle handwerklich gesetzt werden. Errichtung bis einschließlich 31.12.2014 Keine Nachrüst- oder Außerbetriebnahmeverpflichtung Errichtung ab 01.01.2015 Ausstattung mit nachgeschalteter Einrichtung zur Staubminderung nach dem Stand der Technik, es sei denn, sie halten folgende Grenzwerte ein: Feuerstättenart CO [g/m³] Staub [g/m³] Grundöfen 1,25 0,04 Der Nachweis über die Einhaltung der Grenzwerte kann entweder durch eine Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers, oder durch eine Messung vor Ort durch einen Schornsteinfeger geführt werden. Herde, Backöfen, Küchenöfen, Heizungsherde Errichtung bis einschließlich 21.03.2010 bei nichtgewerblichem Gebrauch und einer Nennwärmeleistung unter 15 kW besteht keine Nachrüst- oder Außerbetriebnahmeverpflichtung Errichtung ab 22.03.2010 bis einschließlich 31.12.2024 Feuerstättenart CO [g/m³] Staub [g/m³] Herde 3,0 0,075 Heizungsherde 3,5 0,075 Errichtung ab 01.01.2025 Feuerstättenart CO [g/m³] Staub [g/m³] Herde 1,5 0,04 Heizungsherde 1,5 0,04 Sonstige Einzelraumfeuerungsanlagen Alle Feuerstättenarten, die in der Tabelle bislang nicht genannt wurden (z.B. Kamin- und Pelletöfen, Kachelofeneinsätze) unterliegen den folgenden Regelungen. Errichtung bis einschließlich 21.03.2010 Weiterbetrieb nur unter Einhaltung folgender Grenzwerte: Feuerstättenart CO [g/m³] Staub [g/m³] Einzelraumfeuerung 4,0 0,15 Der Nachweis über die Einhaltung der Grenzwerte kann entweder durch eine Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers, oder durch eine Messung vor Ort durch einen Schornsteinfeger geführt werden. Kann ein solcher Nachweis nicht geführt werden (Grenzwerte werden nicht eingehalten), sind die Feuerungsanlagen zu folgenden Zeitpunkten mit einer Einrichtung zur Reduzierung der Staubemissionen nach dem Stand der Technik nachzurüsten oder außer Betrieb zu nehmen. Datum auf Typenschild Zeitpunkt der Nachrüstung oder Außerbetriebnahme Bis einschließlich 31.12.1974 oder nicht mehr feststellbar 31.12.2014 01.01.1975 bis 31.12.1984 31.12.2017 01.01.1985 bis 31.12.1994 31.12.2020 01.01.1995 bis einschließlich 21.03.2010 31.12.2024 Errichtung ab 22.03.2010 bis einschließlich 31.12.2014 Einhaltung folgender Grenzwerte: Feuerstättenart CO [g/m³] Staub [g/m³] Mindestwirkungsgrad [%] Raumheizer mit Flachfeuerung 2,0 0,075 73 Raumheizer mit Füllfeuerung 2,5 0,075 70 Speicheröfen, Kamineinsätze 2,0 0,075 75 Kachelofeneinsätze mit Flachfeuerung 2,0 0,075 80 Kachelofeneinsätze mit Füllfeuerung 2,5 0,075 80 Pelletöfen ohne Wassertasche 0,40 0,05 85 Pelletöfen mit Wassertasche 0,40 0,03 90 Der Nachweis über die Einhaltung der Grenzwerte wird durch eine Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers (Typprüfung) geführt. Errichtung ab 01.01.2015 Einhaltung folgender Grenzwerte: Feuerstättenart CO [g/m³] Staub [g/m³] Mindestwirkungsgrad [%] Raumheizer mit Flachfeuerung 1,25 0,04 73 Raumheizer mit Füllfeuerung 1,25 0,04 70 Speicheröfen, Kamineinsätze 1,25 0,04 75 Kachelofeneinsätze mit Flachfeuerung 1,25 0,04 80 Kachelofeneinsätze mit Füllfeuerung 1,25 0,04 80 Pelletöfen ohne Wassertasche 0,25 0,03 85 Pelletöfen mit Wassertasche 0,25 0,02 90 Der Nachweis über die Einhaltung der Grenzwerte wird durch eine Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers (Typprüfung) geführt. Wie in der obenstehenden Tabelle dargestellt, müssen einige Feuerungsanlagen mit einer Staubminderungsanlage nach dem Stand der Technik (Staubabscheider) nachgerüstet werden, damit sie die geforderten (Staub-)Grenzwerte einhalten und weiter betrieben werden können. Ein Staubabscheider darf nur verwendet werden, wenn für ihn eine Bauartzulassung vorliegt. Die Bauartzulassung wird i.d.R. vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) erteilt, welches auch eine Liste an zugelassenen Staubabscheidern auf seiner Internetseite veröffentlicht ( Staubabscheider für Feuerungsanlagen | DIBt - Deutsches Institut für Bautechnik ). Um dem Stand der Technik zu entsprechen, muss der Staubabscheider einen Staubabscheidegrad von mindestens 50 % erreichen (VDI 3670:2016). Für Einzelraumfeuerungsanlagen werden in der Regel elektrostatische Abscheider oder filternde Abscheider genutzt. Der Einbau eines Staubabscheiders sollte frühzeitig mit dem zuständigen Schornsteinfeger abgestimmt und von einem Schornsteinbau- oder Ofenbaufachbetrieb durchgeführt werden, um sicher zu gehen, dass alle Anforderungen erfüllt sind. Neue Einzelraumfeuerungsanlagen werden sowohl als Kompaktanlagen mit integrierten Emissionseinrichtungen (Staubabscheider, Katalysator) als auch Öfen mit separatem Zubehör für die Rauchgasreinigung vertrieben. Auf dem deutschen Markt dürfen nur Einzelraumfeuerungsanlagen angeboten werden, die für das Gesamtsystem, das heißt Ofen gemeinsam mit Emissionsminderungseinrichtung, die Typprüfung nachweislich bestanden haben. Bei der Beschaffung (z. B. über den internationalen Online-Handel) ist darauf zu achten, dass eine Ofenanlage mit dem gegebenenfalls notwendigen Zubehör für die Rauchgasreinigung erworben wird.
Situation der Tierheime, Personal, finanzielle Unterstützung mit Landesmitteln, Möglichkeit weiterer Finanzierung, Fördermöglichkeiten, Ausstattung, Aufnahmestopp in Tierheimen, Kennzeichnung und Registrierung von Katzen, Fundtierpauschale, Verbot des Online-Handels mit Tieren, Ausbildung der Tierheimmitarbeiter; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Umwelt und Forsten
Der Einzelhandel in der Bundesrepublik Deutschland steht zunehmend in einer Standortkonkurrenz zwischen Innenstadt und 'grüner Wiese'. In diese bestehende Standortkonkurrenz greift seit einigen Jahren mit inzwischen hohen Zuwachsraten der e-commerce oder e-tail ein (Internet- bzw. Online-Dienste); es entwickelt sich ein neuer Markt mit erheblichen räumlichen Auswirkungen auf das bestehende Standortgefüge. Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, solche Veränderungen der Standortsituation des konventionellen Einzelhandels durch e-commerce im Bereich 'business to consumer' zu untersuchen. Folgende Fragestellungen stehen im Mittelpunkt: - Analyse des lebenzyklus- bzw. lebensstilspezifischen Konsumentenverhaltens im Hinblick auf die Akzeptanz des elektronischen Einkaufs (Konsumentenanalyse). - Analyse und Bewertung des branchenspezifischen Angebots und der Anbieterstrategien (Anbieteranalyse). - Folgenabschätzung für bestehende Standortcluster des Einzelhandels (großstädtische Innenstadtzentren, Stadtteilzentren, Grundzentren im ländlichen Raum, nicht-integrierte Standortagglomerationen des Einzelhandels...). - Ausarbeitung von Perspektiven für die zukünftige Entwicklung von innerstädtischen und randstädtischen Standortclustern.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 116 |
| Land | 11 |
| Weitere | 7 |
| Wissenschaft | 11 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 4 |
| Förderprogramm | 38 |
| Text | 86 |
| unbekannt | 5 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 89 |
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| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 129 |
| Englisch | 18 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
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| Boden | 103 |
| Lebewesen und Lebensräume | 92 |
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