Ausgehend von einer Bestandsaufnahme der Kleinbauernorganisationen in Chile und einer geographischen Gliederung des Agrarraumes konzentriert sich die Fragestellung auf soziale, wirtschaftliche usw. Interaktionen der Betriebe und Organisationen als Netzwerke. Die Netzwerkanalyse bewertet die Beziehungen als Stege bzw. Pfade zwischen den Knoten, die aktiviert werden, um Prioritären durchzusetzen. Daraus ergeben sich Strukturen und Konstellationen unterschiedlicher zeitlicher und räumlicher Muster mit prioritäten Zuordnungen. Die Beziehungen von Kleinbauernorganisationen (organizational networks) untereinander, zu staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen (policy networks) und vor allem die Beziehungen der Mitglieder untereinander und zu ihren Organisationen stehen im Mittelpunkt der Forschung. Als Ergebnis werden die Einflussmöglichkeiten der Organisationen beispielsweise auf die wirtschaftliche Entwicklung aufgezeigt und Handlungsstrategien zur Risikoverminderung für die Kleinbauern und zur Förderung des ländlichen Raumes in ausgewählten Regionen formuliert.
Die Oekologisierung der Unternehmen ist eine notwendige Vorbedingung fuer die Bewaeltigung globaler Umweltprobleme. Oekologisch orientierte Innovationen im Sinne eines praeventiv-planerischen Umweltschutzes setzen sich in der Praxis aber nur sehr schleppend durch. Die dafuer ausschlaggebenden Reorganisationsprobleme und organisationsinternen Innovationsblockaden kontextbezogen zu ermitteln, wird in dem beantragten Projekt verbunden mit der Frage, ob und ggf. wie Unternehmen in Prozessen der Organisationsentwicklung und des Organisationslernens wirksamer als bisher zu oekologisieren sind. Da die Unternehmen wegen der komplexen organisationalen Lernprozesse des Umweltmanagements auf externe Beratung angewiesen sind, soll analysiert werden, auf welche Angebote sie zurueckgreifen (koennen), welche Deutungsangebote und Beratungskonzepte relevant werden, welcher Organisationswandel tatsaechlich infolge von Umweltschutzanforderungen ausgeloest werden. 'Oekologisierung als Organisationswandel' und 'Umweltberatung als sozialer Prozess' sind der analytische Focus fuer eine mikropolitische Erkundung der Moeglichkeiten und Grenzen des 'nachhaltigen Unternehmens'. Mit diesem originaer sozialwissenschaftlichen Untersuchungsgegenstand bietet sich Gelegenheit, Erkenntnisse der Organisations-, Technik- und Industriesoziologie in die Diskussion um nachhaltige Entwicklung zu integrieren. (Uebernahme des Datensatzes aus der Datenbank FORIS des Informationszentrum Sozialwissenschaften, Bonn)
Interdisziplinäres Forschungsvorhaben zur Geschichte der Automobilindustrie in Deutschland/ - von den Anfängen bis zur Gegenwart Europas; - beteiligte Lehrstühle: Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte, Organisationssoziologie; - Im Fokus der Recherche: Ford und Opel / GM;- Projekt befindet sich in der Planungsphase. Zurzeit wird eine Möglichkeitsstudie erarbeitet. Originalthema (s.o.) ist Habilitationsprojekt der Projektleitung/-Koordination.
Die zu bearbeitende Dissertation soll einen wesentlichen Beitrag betreffend Fragestellungen zum Entstehen sogenannter emergenter Phänomene im organisationalen und gesellschaftlichen Umfeld leisten. Besonderes Interesse gilt dabei nichtlinearen Dynamiken und der wechselseitigen Beeinflussung zahlreicher Individuen. Ein anschauliches Alltagsszenario hierfür ist bspw. das Entstehen eines Staus 'aus dem Nichts'. Die Arbeit wird sich mit Komplexitätsphänomenen beschäftigen, die dem Muster 'Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile' entsprechen. Diese Prinzipien lassen sich ebenfalls auf ganze Gesellschaften übertragen. Neuer Ansatz der Dissertation ist die Einbeziehung der Mikroebene von Gesellschaften (einzelne Individuen und deren Handlungen) sowie ihrer Umwelt (Umweltgüter wie bspw. Wasser, Luft, sonstige Ressourcen, Abfälle) bei ihrer Modellierung und Analyse. Aus Sicht des Emergenzgedanken lässt sich nur so ein schlüssiges Bild über die Entwicklung dieser Systeme mit ihren komplexen Zusammenhängen schaffen. Bisherige Ansätze perfekter Information und individual-rationaler Entscheidungen, sowie das automatische Entstehen eines Gleichgewichtszustands werden aufgrund plausibler Schlüsse und empirischer Erfahrungen in Frage gestellt. Die Existenz dynamischer, komplexer Entwicklungen wird akzeptiert und entgegen den bisherigen, v.a. In der Makroökonomie verbreiteten, mathematischen Ansätzen der Gleichgewichtsfindung mit einbezogen. Die Untersuchungen sollen letztendlich zeigen, unter welchen Rahmenbedingungen und mit welchen (möglichst einfachen) Anreizsystemen sich eine nachhaltige Gesellschaft innerhalb akzeptabler Schranken der dynamischen Entwicklung erreichen ließe. Dazu müssen insbesondere Fragen im Zusammenhang mit der korrekten Bewertung von Umweltgütern sowie der Einführung dieser Bewertungssysteme untersucht werden. Dabei sollen sehr einfache Anreizmechanismen und Regeln im Sinne des Schwarmgedanken gefunden werden. Den methodischen Ansatz hierfür bildet eine sogenannte Multiagentensimulation, die mit Hilfe vieler tausender, autonomer Bausteine (Agenten), denen ein psychologisches Verhaltensmodell zugrunde liegt, die Abbildung einer gesamten Gesellschaft im Detail ermöglicht. Umfangreiche Parameterläufe werden durchgeführt, um Schwellenwerte im Zusammenhang mit der Verfestigung gesellschaftlichen Handelns und makroökonomischer Verlaufsmuster zu finden.
Mit der Sharing Economy sind positive Erwartungen in Bezug auf ihren gesellschaftlichen Nutzen verbunden. Jedoch ist unklar, ob diese Erwartungen von den aktuell dominanten Plattformorganisationen erfüllt werden. Das Projekt hat zum Ziel, neue Varianten (z.B. kooperative Organisationsformen) zu untersuchen und deren Auswirkungen abzuschätzen. Die zentrale Forschungsfrage der Nachwuchsgruppe ist, ob solche neuen Organisationsformen eine Transformationsperspektive für die digitale Sharing Economy bieten. Dabei soll Grundlagenwissen zu Ausgestaltungsformen von Plattformorganisationen, deren Wirkungen und zu den institutionellen Kontexten geschaffen werden. Die Ergebnisse sollen für Praxis und Politik aufbereitet werden, sodass die Verbreitung von Formen mit sozial-ökologisch positiven Wirkungen befördert werden kann. Dabei sollen auch die Entwicklungspfade und Gestaltungsoptionen für die digitale Sharing Economy aufgezeigt werden, mit denen eine Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft befördert werden kann.
Mit der Sharing Economy sind positive Erwartungen in Bezug auf ihren gesellschaftlichen Nutzen verbunden. Jedoch ist unklar, ob diese Erwartungen von den aktuell dominanten Plattformorganisationen erfüllt werden. Das Projekt hat zum Ziel, neue Varianten (z.B. kooperative Organisationsformen) zu untersuchen und deren Auswirkungen abzuschätzen. Die zentrale Forschungsfrage der Nachwuchsgruppe ist, ob solche neuen Organisationsformen eine Transformationsperspektive für die digitale Sharing Economy bieten. Dabei soll Grundlagenwissen zu Ausgestaltungsformen von Plattformorganisationen, deren Wirkungen und zu den institutionellen Kontexten geschaffen werden. Die Ergebnisse sollen für Praxis und Politik aufbereitet werden, sodass die Verbreitung von Formen mit sozial-ökologisch positiven Wirkungen befördert werden kann. Dabei sollen auch die Entwicklungspfade und Gestaltungsoptionen für die digitale Sharing Economy aufgezeigt werden, mit denen eine Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft befördert werden kann.
Mit der Sharing Economy sind positive Erwartungen in Bezug auf ihren gesellschaftlichen Nutzen verbunden. Jedoch ist unklar, ob diese Erwartungen von den aktuell dominanten Plattformorganisationen erfüllt werden. Das Projekt hat zum Ziel, neue Varianten (z.B. kooperative Organisationsformen) zu untersuchen und deren Auswirkungen abzuschätzen. Die zentrale Forschungsfrage der Nachwuchsgruppe ist, ob solche neuen Organisationsformen eine Transformationsperspektive für die digitale Sharing Economy bieten. Dabei soll Grundlagenwissen zu Ausgestaltungsformen von Plattformorganisationen, deren Wirkungen und zu den institutionellen Kontexten geschaffen werden. Die Ergebnisse sollen für Praxis und Politik aufbereitet werden, sodass die Verbreitung von Formen mit sozial-ökologisch positiven Wirkungen befördert werden kann. Dabei sollen auch die Entwicklungspfade und Gestaltungsoptionen für die digitale Sharing Economy aufgezeigt werden, mit denen eine Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft befördert werden kann.
MoWis untersucht die Unterrepräsentanz und die unterschiedliche Verteilung von Migrantinnen und Migranten auf die einheimischen Sportvereine. Weshalb zeigt sich ein großer Teil der Vereine gegenüber der Bevölkerungsgruppe der Migrantinnen und Migranten verschlossen und weshalb gelingt es manchen Vereinen, Personen mit Migrationshintergrund als Mitglieder zu gewinnen und zu einem nachhaltigen Sportengagement zu führen? Es werden mögliche Integrationseffekte, die durch strukturelle Veränderungen im Verein bewirkt werden, untersucht. Die zu erwartenden Forschungsergebnisse werden zur Entwicklung von Interventions- und Beratungsmaßnahmen genutzt, um in Vereinen Prozesse des organisationalen Wandels im Hinblick auf eine interkulturelle Öffnung systematisch zu fördern. Diese Maßnahmen werden in enger Kooperation mit ausgewählten Vereinen und Verbänden implementiert und evaluiert. Das Teilvorhaben der Universität Bielefeld verbindet die Analyse segregativer Effekte in der Teilhabe von Migrantinnen und Migranten mit der Analyse integrativer Effekte organisationalen Wandels von Sportvereinen. Die Erkenntnisse fließen in die theoretische Reflexion und anschließend die konzeptionelle Entwicklung der Interventions- und Beratungsmaßnahmen.
Umweltprobleme entstehen, so eine in der Ökonomie verbreitete Sichtweise, weil Luft, Wasser, Boden und andere Naturgegebenheiten als selbstverständlich und überall verfügbar gelten. Was einfach da ist, kann man auch einfach nutzen. Mit dem Begriff der Ökosystemdienstleistungen oder auch ökologischer Leistungen wird seit einigen Jahren versucht, diese Denkweise zu verändern. Gute Luft, frisches Wasser und fruchtbarer Boden werden dabei als Dienstleistungen der Natur für menschliche Gesellschaften definiert. Auf dieser Grundlage werden sie ökonomisch in Wert gesetzt. Wie viel kostet es, die Filterfähigkeit von Böden zu erhalten? Was ist die Gesellschaft bereit für eine schöne Landschaft zu bezahlen? CIVILand untersucht, wie ökonomische Anreize - Payments for Ecosystem Services (PES) - entwickelt und angewendet werden können, um Ökosystemdienstleistungen zu erhalten oder auch um Kulturlandschaften zu pflegen. Im Zentrum des Interesses stehen nicht-staatliche Initiativen, vor allem aus der Zivilgesellschaft. Welchen Beitrag leistet die Zivilgesellschaft finanziell zum Erhalt und zur Entwicklung ökologischer Leistungen? Welchen innovativen Beitrag leistet die Zivilgesellschaft bei der Entwicklung und Umsetzung von PES? Diesen Fragen geht CIVILand vergleichend in Deutschland, Großbritannien und den USA nach. Die Forschungen werden dazu beitragen, so die Vorstellungen des CIVILand-Team, die Potenziale der Zivilgesellschaft für Innovationen in diesem Bereich zu erkennen und für eine nachhaltige Landschaftsentwicklung bereitzustellen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 28 |
| Wissenschaft | 9 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 27 |
| Text | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 1 |
| Offen | 27 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 25 |
| Englisch | 6 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 20 |
| Webseite | 8 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 9 |
| Lebewesen und Lebensräume | 22 |
| Luft | 7 |
| Mensch und Umwelt | 28 |
| Wasser | 3 |
| Weitere | 28 |