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Oekologische Fachtagung 'Ost-West Kooperation fuer europaeische Fuehrungskraefte'

Kongress: West-Ost-Transfer Umwelt '94, Kongress: West-Ost-Transfer Umwelt '95

Kongress: West-Ost-Transfer Umwelt '94

Gestaltung und Bewertung der Wirtschaftsbeziehungen mit dem Ziel der Reduktion der Treibhausgase und ozonschaedigender Substanzen zu der GUS und Osteuropa

Mittel- und osteuropaeische Laender im Uebergang zur Marktwirtschaft sowie Entwicklungslaender bieten ein grosses Potential zur Senkung von Treibhausgasemissionen und koennen selbst wenig zur Stabilisierung leisten. Ihr Potential zur Reduzierung von Treibhausgasen ist nur mit Hilfe der Industriestaaten des Westens zu realisieren. Das Forschungsvorhaben soll klaeren, wie die westlichen Industrielaender ihre wirtschaftliche, insbesondere energiewirtschaftliche Entwicklungshilfekooperation mit diesen Laendergruppen am besten gestalten, dass auch diese in Zukunft einen fuehlbaren Beitrag zur Stabilisierung des Klimas und der Ozonschicht zu leisten vermoegen. Der Beitrag der DGAP/Forschungsinstitut umfasst die klimapolitische Situation im Jahre 1993, Tauschhandel und Europaeische Energiecharta als Instrumente der Klimaschutzkooperation, oekologische Effizienz von Instrumenten der Klimaschutzkooperation, Rahmenbedingungen der Klimapolitik in der GUS und in Ostmitteleuropa.

INTAS Internationale Assoziation zur Foerderung der Zusammenarbeit mit WissenschaftlerInnen der Neuen Unabhaenigen Staaten der ehemaligen Sowjetunion

Eine unabhaengige Assoziation, bestehend aus der Europaeischen Gemeinschaft, ihren Mitgliedstaaten und weiteren Laendern, die allesamt bestrebt sind, das wertvolle wissenschaftliche Potential der Staaten der ehemaligen Sowjetunion durch die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Ost und West zu erhalten und zu foerdern.

Beschaffung von Informationen ueber biotechnologische Aktivitaeten in den GUS-Staaten / Workshop 'German-East European Cooperations in Biotechnology'

Die Erschliessung biotechnologischer Aktivitaeten in osteuropaeischen Laendern durch bestehende und neue Forschungskooperationen ist ein aus vielen Gruenden dringendes Anliegen. Hierfuer werden Informationen gesammelt und Kooperationen vermnittelt, wozu insbesondere der Workshop beitragen wird.

Umweltschutz in Staedtepartnerschaften (Projekt)

Im Rahmen des Projekts, das die Integration von Umwelt- und Naturschutz in bestehenden Staedtepartnerschaften zwischen Deutschland und Staaten in Mittel- und Osteuropa foerdern soll, wurden folgende wissenschaftliche Arbeiten geleistet: 1. Fragebogenaktion zum Stand inhaltlicher Gestaltung von Staedtepartnerschaften (1994); 2. Broschueren, a) Finanzierungsmoeglichkeiten von Umweltpartnerschaften (1994), Tagungen: a) Umweltschutz in Staedtepartnerschaften (1993), b) kommunale UVP (1994), entsprechenden Tagungsreader.

Erarbeitung von Musterloesungen fuer den Ost-West-Technologietransfer auf dem Gebiet umweltentlastender Logistikkonzepte fuer Verpackung und Entsorgung von Gefahrguetern

Das Ziel der Arbeiten zum Problemkreis Verpackung und Entsorgung bestand darin, tragfaehige Konzepte fuer den Technologietransfer in die osteuropaeischen Nachbarlaender auf den genannten Gebieten zu erarbeiten. Entsprechende logistische Loesungen wurden mit Partnern in Polen und Tschechien unter Nutzung der Erfahrungen der deutschen Wirtschaft auf die Bedingungen der Anwenderlaender transferiert und Mustertechnologien zur Umsetzung gebracht.

Oekologisch orientierte Landnutzungsplanung in der Baikalregion

Im Rahmen des deutsch-russischen Umweltabkommens wird erstmalig gemeinsam mit dem Geographischen Institut der Akademie der Wissenschaften eine raeumliche Umweltplanung im Russland erprobt. Dabei ergaben sich folgende Teilaufgaben: - Erstellung eines Regional bzw. Landschaftsrahmenplanes auf der Basis einer Analyse der naturraeumlichen Ausstattung. - Erfassung des regionalen Entwicklungspotentials unter Beruecksichtigung der oekologischen Tragfaehigkeit. - Aufbau einer funktionsfaehigen Verwaltung. - Einbeziehung der Bevoelkerung in den Planungsprozess und Foerderung umweltgerechter Initiativen. - Einleitung von beispielhaften umweltvertraeglichen Massnahmen (z.B. Campingplatzanlagen, Infrastruktur, Entsorgungseinrichtungen).

Einfluss von Lebensbedingungen und Verhaltensweisen auf die Entwicklung von Immunsystem und Allergien im Ost-West-Vergleich (LISA-Studie)

Innerdeutsche Ost-West-Vergleiche haben gezeigt, dass in den alten Bundeslaendern eine bis zweifach hoehere Allergisierungsrate bei Schulkindern vorliegt. Klaerung der Frage, inwieweit 'Lebensstil'Faktoren im ersten Lebensjahr (Geschwisterreihenfolge, Kontakt mit anderen Kindern, Besuch von Kinderkrippen, Wohnungsausstattung, Sonnenexposition, Ernaehrung, Passivrauchen, Sozialstatus, Reisen etc) die Entwicklung des kindlichen Immunsystems beeinflussen. 1) zum Zeitpunkt der Geburt: Fragebogen-Screening bei allen Neugeborenen eines Jahrganges in Leipzig, Muenchen und Nordrhein-Westfalen (Wesel, Bad Honnef), dadurch Erfassung von 2500 Studienkandidaten. Bei den Studienteilnehmern erfolgen Fragebogenerhebung und Nabelschnurblutgewinnung. 2) zum sechsten Lebensmonat: standardisierte Innenraumluftmessungen und 3) zum vierundzwanzigsten Lebensmonat: Blutgwinnung und Fragebogenerhebung. Bestimmung immunologischer und virologischer Parameter im Blut und von Allergenen im Staub. Deskriptive Auswertung der erhobenen Daten. Ost-West-Vergleich der immunologischen Parameter (Zielvariable) und der Lebensumfeldfaktoren (Einflussvariablen). Identifizierung ortsabhaengiger und ortsunanhaengiger Risikofaktoren fuer die Entwicklung des Immunsystems einschliesslich der Auspraegungvon Allergien durch Anwendung univarianter und multivarianter Methoden.

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