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Bebauungsplan Nr. 49 „Permakultur" Urschrift, Flecken Steyerberg

Der Bebauungsplan enthält die rechtsverbindlichen Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung. Grundsätzlich gilt, dass der Bebauungsplan aus dem Flächennutzungsplan zu entwickeln ist.

Fachliche Beratung und Mitarbeit bei der Weiterführung des Umweltmanagementsystems an der TU Dresden

Seit dem 8. Januar 2003 ist die TU Dresden in das EMAS-Verzeichnis bei der IHK Dresden eingetragen und somit die erste technische Universität mit einem validierten Umweltmanagementsystem nach EMAS (Registrierungsurkunde). Die Validierung ist insbesondere auf den erfolgreichen Abschluss des Projektes 'Multiplikatorwirkung und Implementierung des Öko-Audits nach EMAS II in Hochschuleinrichtungen am Beispiel der TU Dresden' zurückzuführen. Mit der Implementierung eines Umweltmanagementsystems ist zwar ein erster Schritt getan, jedoch besteht die Hauptarbeit für die TU Dresden nun, das geschaffene System zu erhalten und weiterzuentwickeln. Für diese Aufgabe wurde ein Umweltmanagementbeauftragter von der Universitätsleitung bestimmt. Dieser ist in der Gruppe Umweltschutz des Dezernates Technik angesiedelt und wird durch eine Umweltkoordinatorin, den Arbeitskreis Öko-Audit, die Arbeitsgruppe Öko-Audit und die Kommission Umwelt, deren Vorsitzende Frau Prof.Dr. Edeltraud Günther ist, tatkräftig unterstützt. Die Professur Betriebliche Umweltökonomie arbeitet in dem Arbeitskreis und der Arbeitsgruppe Öko-Audit mit und steht dem Umweltmanagementbeauftragten jederzeit für fachliche Beratung zum Umweltmanagement zur Verfügung. Ein wesentlicher Erfolg der TU Dresden auf dem Weg zu einer umweltbewussten Universität ist die Aufnahme in die Umweltallianz Sachsen, die am 08. Juli 2003 stattgefunden hat. Informationen zum Umweltmanagementsystem der TU Dresden sind unter 'http://www.tu-dresden.de/emas' zu finden.

Entwicklung eines Franchise-Systems für profitable, nachhaltige Landwirtschaft mit Direktvermarktung, regionaler Lieferung und Solarstromerzeugung

Innovationsraum: BaMS-TANGPON - Entwicklung eines plastikfreien, biologisch abbaubaren Tampons aus Meeresalgen - Umsetzungsphase

Der Oasenwald für Hellersdorf: Tiny Forest entsteht auf dem Gelände des Bürgergartens „Helle Oase“

Am Mittwoch, 5. November 2025, ab 10:00 Uhr entsteht an der Tangermünder Straße 127–129 in Berlin-Hellersdorf ein Tiny Forest auf 136 m². KARUNA eG und der Bürgergarten „Helle Oase“ (KIDS & CO g.e.V.) laden Nachbarinnen, Nachbarn und Freiwillige ein, rund 400 junge Bäume und Sträucher zu setzen. Der Tiny Forest ist ein kleiner, dicht bepflanzter Wald, der in kurzer Zeit zu einem eigenständigen Ökosystem heranwächst. Die Fläche wird künftig die Luftqualität verbessern, Schatten spenden, das Mikroklima kühlen und Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten schaffen. Zugleich entsteht ein Ort der Umweltbildung und Begegnung für die Nachbarschaft. „Ein Tiny Forest ist nicht nur Natur, sondern auch ein sozialer Ort. Wir zeigen, wie Klimaanpassung lokal, gemeinsam und dauerhaft wirken kann“, sagt Isabell Steiner, Projektleiterin bei der KARUNA eG . Der Bürgergarten „Helle Oase“ ist seit 2012 ein von der Nachbarschaft gelebter Ort – ein Gemeinschaftsgarten nach Permakultur-Prinzipien, entstanden auf einer früheren Brache. Heute handelt es sich um einen Lern-, Begegnungs- und Bewegungsraum mit Beeten, Obstgehölzen, Wiesen und offenen Mitmach-Angeboten. Träger ist der KIDS & CO g.e.V. ; der Bürgergarten öffnet regelmäßig für gemeinsames Gärtnern und Umweltbildung. Der Tiny Forest ergänzt dieses Angebot als dauerhaftes Natur- und Bildungsmodul im Quartier. „Unser Garten bringt Menschen zusammen, die sich sonst nie begegnen würden. Mit dem Tiny Forest verwurzeln wir die helfende Nachbarschaft wortwörtlich mit ihrem Kiez! Das ist toll!“, sagt Projektkoordinatorin Anna Juhnke . Ermöglicht wird das Berliner Tiny-Forests-Projekt durch den Right Now Climate Fund von Amazon: Der Fonds stellt eine Million Euro für die Anlage von 20 Tiny Forests in Berlin bereit – auf bislang ungenutzten öffentlichen oder gemeinschaftlichen Flächen, um die Klimaanpassung der Stadt zu stärken. Mitarbeitende von Amazon engagieren sich dabei regelmäßig als Volunteers. Eingebettet ist das Vorhaben in die Umsetzungsallianz Nachhaltiges Berlin der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt – eine Plattform, die Engagement sichtbar macht, Akteurinnen und Akteure vernetzt und kooperative Lösungen für die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in der Stadt voranbringt. Auch die Lotto Stiftung Berlin unterstützt das Vorhaben im Bürgergarten „Helle Oase“ mit dem Projekt „Wälder für Hellersdorf“, damit der Stadtbezirk noch ein bisschen grüner wird und die Klimawandelanpassung gelingt. Ein Tiny Forest ist ein sehr dicht bepflanztes Waldökosystem nach der Miyawaki-Methode. Standortgerechte, mehrschichtige Pflanzungen beschleunigen die Entwicklung zu einem stabilen, naturnahen Lebensraum auf kleinster Fläche. Das Ergebnis: schnelle Anwuchs- und Wachstumsraten, bessere Luft und Kühlung, Wasserspeicherung im Boden – und ein Ort, der Menschen zusammenbringt. In Berlin verantwortet die gemeinnützige Organisation Miya Forest e.V. die fachliche Planung und Umsetzung: Sie wählt die Arten standortbezogen aus, begleitet die Pflanzung und betreut die kurze Etablierungsphase, bevor der Wald ganz ohne Pflege auskommt. „In Hellersdorf haben wir es mit besonders herausfordernden Bodenbedingungen zu tun – der Untergrund besteht größtenteils aus Bauschutt, und Regenwasser konnte bisher kaum versickern“, erklärt Caspar Möller, Projektverantwortlicher bei Miya Forest e.V. : „Gerade hier zeigt sich, wie sinnvoll ein Tiny Forest ist: Durch die intensive Bodenvorbereitung entsteht ein lebendiger, wasserdurchlässiger Boden, der Pflanzen, Tieren und Menschen zugutekommt. Dass so viele Freiwillige schon bei dieser aufwendigen Arbeit mithelfen, ist großartig.“ Die Pflanzaktion findet am Mittwoch, 5. November 2025, um 10:00 Uhr im Bürgergarten „Helle Oase“ (Tangermünder Straße 127–129, 12627 Berlin-Hellersdorf) statt; zu Beginn gibt es einen kurzen Presserundgang. Da die Fläche mit 136 m² kompakt ist, wird für die Teilnahme an der Pflanzung um Anmeldung unter www.tinyforests.eu gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei. KARUNA eG Tiny Forests – Miniwälder Isabell Steiner Projektleitung E-Mail: isabell.steiner@karuna.family Tel.: +49 157 39 44 60 47 www.tinyforests.eu KIDS & CO g.e.V. Bürgergarten Helle Oase Anna Juhnke Projektkoordinatorin E-Mail: ajuhnke@kids-und-co.de Tel.: +49 30 5437 6810 www.helle-oase.de

Haldenhof Isny

<p></p><p><p>Keylinedesign mit Hochstamm-Obstbäumen. Dynamischer Agroforst mit Bepflanzung zwischen den Obstbäumen geplant. Permakultursystem auf 4.000 m², Marktgarten 10.000 m², Weidehaltung mit Rindern, Citizen Science Projekte, Bodenlabor, Restaurant und Veranstaltungsraum auf dem Gelände.</p><p></p><p>Keyline design with high-stem fruit trees, dynamic agroforestry system with planting between the fruit trees, permaculture system on 4,000 m², market garden on 10,000 m², pasture-based cattle grazing, on-site soil laboratory, restaurant and event space on the property, citizen science projects.</p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 6</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 01.03.2025</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Direktvermarktung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Butternuss (<i>Juglans cinerea</i>)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Schlehdorn / Schwarzdorn (<i>Prunus spinosa</i>)</li><li>Gewöhnlicher Liguster (<i>Ligustrum vulgare</i>)</li><li>Wolliger Schneeball (<i>Viburnum lantana</i>)</li><li>Hundsrose / Hagebutte (<i>Rosa canina</i>)</li><li>Aronia (<i>Aronia melanocarpa</i>)</li><li>Eingriffliger Weißdorn (<i>Crataegus monogyna</i>)</li><li>Hartriegel (<i>Cornus spp.</i>)</li><li>Gemeiner Wacholder (<i>Juniperus communis</i>)</li><li>Faulbaum (<i>Frangula alnus</i>)</li><li>Gewöhnliche Felsenbirne (<i>Amelanchier ovalis</i>)</li><li>Pfaffenhütchen (<i>Euonymus europaeus</i>)</li><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Stechpalme (<i>Ilex aquifolium</i>)</li><li>Sanddorn (<i>Hippophae rhamnoides</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>andere stoffliche Nutzung</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li><li>Rinder</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Gemüse</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Stoffeintrag in Oberflächengewässer reduzieren</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Schutzwirkung für Vieh</li></ul></p>

Anwendung natürlich vorkommender Gegenspieler der Kohlmottenschildlaus (KMSL) in Kohlgemüse im kombinierten Einsatz mit Kulturschutznetzen

Die Kohlmottenschildlaus Aleyrodes proletella (Hom., Aleyrodidae) hat sich zunehmend zu einem Qualitätsschädling im ökologischen Kohlanbau entwickelt. Insbesondere der Anbau von Rosen- und Grünkohl in Nordhessen und Niedersachsen ist betroffen. Wie die Praxiserfahrung und zuvorige Versuche zeigten, reicht die Abdeckung der Pflanzen mit Kulturschutznetzen als alleinige Regulierungsmaßnahme nicht aus. Im Projekt soll eine praxistaugliche Regulierungsstrategie für die Kohlmottenschildlaus (Aleyrodes proletella, (Hom., Aleyrodidae)), (KMSL) in ökologischem Rosenkohl erarbeitet werden. Hierbei kommt der Einsatz von Kulturschutznetzen (0,8x0,8mm) in Kombination mit zwei aussichtsreichen natürlichen Gegenspielern (Encarsia tricolor, Clitostethus arcuatus) unter praxisnahen Bedingungen im Parzellenversuch zur Anwendung. Neben der Erhebung von pflanzenbaulichen Parametern (Standfestigkeit, Entwicklung, Ertrag und Ertragsausfälle) erfolgt eine begleitende Erfassung des Parasitierungs- und Prädationsverlaufes der eingesetzten Gegenspieler im Feld und unter kontrollierten Bedingungen. Diese hat zum Ziel, Ansatzpunkte zur Wirkungsverbesserung (z.B. Einsatzzeitpunkt, Menge der Gegenspieler) zu optimieren und auf das Befallsgeschehen abzustimmen. Ein weiterer Versuch vergleicht die Netzabdeckung in Kombination mit zwei verschiedenen Methoden der Beikrautregulierung (mechanisch versus Mulchfolie). Durch die Anwendung von biologisch abbaubaren Mulchfolien wird eine Optimierung der Barrierewirkung der Netze und somit ein geringerer KMSL-Befall erwartet, da die Abdeckung zeitlich ununterbrochen erfolgt. Das Projekt wird begleitet von Befallserhebungen auf Praxisbetrieben sowie Maßnahmen zum Wissenstransfer, um die Forschungsergebnisse an die Praxis weiterzugeben.

NamNam Natura Obstwaldsystem

<p></p><p><p>Sonnengereift. Regional. Authentisch. Nachhaltige Lebensmittel aus Permakultur! Nussanbau. Esskastanienanbau. Obstanbau. Kräuteranbau. Imkerei. Kunsthandwerk. ir produzieren und vermarkten altbekannte, weit verbreitete, wie auch neue, noch eher unbekannte, Obst und Fruchtraritäten, Nüsse, Pilze und Kräuter. Unsere Anbaumethode ist nicht nur umweltschonend, sondern umweltaufbauend, denn die Anbaufläche entwickeln wir durch unser spezielles Obstwaldsystem zu einem wertvollen Biotop, das alle Landschaftsfunktionen fördert. Wir arbeiten nach den Grundlagen der Permakultur. Wir wollen der Welt einen weiteren Beweis liefern, das eine andere Landbewirtschaftung möglich ist, und sich Naturschutz und Landwirtschaft in Permakultur und Agroforstsystemen nicht ausschliessen. Durch die Herstellung von Pflanzenkohle zur Düngung und Bodenaufbau, produzieren wir CO2 – neutral. Für unser Anbausystem nehmen wir uns die Natur als Vorbild. Wenn man diese betrachtet, sieht man immer Mischkulturen, welche sich mit der Zeit zu Wäldern entwickeln. Unsere Nahrungsmittel produzieren wir deshalb in einem Obstwaldsystem. Für die initiale Bepflanzung haben wir mit Baumschulen und Bauern vor Ort kooperiert und regionale Obstarten und -sorten ausgewählt. Bei der Wahl der Obstarten war uns wichtig, eine große Auswahl zu bieten, und so bauen wir neben klassischen Arten wie Apfel, Birne, Kirsche, Him- und Johannisbeere auch seltenere Arten wir Nashi- oder Tartarbirnen, Feigen, Kamtschatkebeeren, Logan- und Kiwibeeren und noch viele weitere Lebensmittel an. Um eine stabile Mischkultur zu erreichen, haben wir die Obststräucher südlich unter den Obstbäumen gepflanzt, als Lage über den Obstbäumen wachsen Esskastanienbäume und im Schatten der Pflanzen kultivieren wir Speisepilze auf Holz. Auf dem Boden zwischen den Stämmen haben wir verschiedene Kräuter, Pflanzen zum Herstellen von Tee und Gründüngungspflanzen.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 0,7</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 100</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 04.11.2018</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Obstbau</li><li>Holzproduktion</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Eiche (<i>Quercus spp.</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Esche (<i>Fraxinus spp.</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Hainbuche (<i>Carpinus betulus</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Linde (<i>Tilia spp.</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Traubenkirsche (<i>Prunus padus</i>)</li><li>Holzapfel (<i>Malus sylvestris</i>)</li><li>Wildbirne (<i>Pyrus communis subsp. communis</i>)</li><li>Pfirsich (<i>Prunus persica</i>)</li><li>Schwarzer Maulbeerbaum (<i>Morus nigra</i>)</li><li>Weiße Maulbeere (<i>Morus alba</i>)</li><li>Nashi-Birne (<i>Pyrus pyrifolia</i>)</li><li>Mandel (<i>Prunus amygdalus</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>Andere Baumarten: <ul><li>Mandel (<i>Pyrus communis</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>andere stoffliche Nutzung</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Brombeere (<i>Rubus fruticosus</i>)</li><li>Hartriegel (<i>Cornus spp.</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Hundsrose / Hagebutte (<i>Rosa canina</i>)</li><li>Sanddorn (<i>Hippophae rhamnoides</i>)</li><li>Johannisbeeren (rot/ weiß/ schwarz) (<i>Ribes spp.</i>)</li><li>Stachelbeere (<i>Ribes uva-crispa</i>)</li><li>Loganbeere (<i>Rubus × loganobaccus</i>)</li><li>Honigbeere (<i>Lonicera caerulea</i>)</li><li>Gemeiner Bocksdorn (<i>Lycium barbarum</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Gemüse</li></ul></p><p>Sonstige Hauptkulturarten: <ul><li>Gewürze</li><li>Kräuter</li><li>Tee</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: <ul><li>Südhang</li><li>wärmeliebende Obstarten (Pfirsiche</li><li>Aprikosen</li><li>Feigen</li><li>Kiwi etc.)</li><li>Wassermanagement</li><li>trockene kontinentalklimatische Sommer</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Stoffeintrag in Oberflächengewässer reduzieren</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Holundergarten

<p></p><p><p>Der Holundergarten ist eine Experimentalpflanzung in Permakultur auf ehemaligen Rebflur. Dafür wurde Grünland in steiler Hanglage in mehreren Höhenniveaus mit Obstkulturen in Busch-, Niedrigstamm-, und Hochstamm kultuviert. Dabei bleibt das Grünland zu einem großen Anteil weiterhin für Bodenkulturen nutzbar.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 0,25</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 32</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.08.2017</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li><li>Quitte (<i>Cydonia oblonga</i>)</li><li>Pfirsich (<i>Prunus persica</i>)</li><li>Aprikose (<i>Prunus armeniaca</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>andere stoffliche Nutzung</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: <ul><li>Holunder-Kräuter-Schaumwein</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Kohlmottenschildlaus, Strategien zur Regulierung der Kohlmottenschildlaus und Integration in gemüsebauliche Anbauverfahren

Das Projekt ist Teil eines Verbundvorhabens zur Bekämpfung des Problemschädlings Kohlmottenschildlaus (Aleyrodes proletella). Ziele des Verbundvorhabens sind die Erarbeitung und Bewertung von Bekämpfungsstrategien und Kontrollmethoden sowie hierzu notwendiger Grundlagen für die Freilandproduktion gemüsebaulicher Kohlkulturen. In enger Zusammenarbeit mit dem JKI Braunschweig (Teilprojekt 12NA020) sollen bekämpfungsrelevante Grundlagen zur Populationsdynamik (Migrationsverhalten) der Kohlmottenschildlaus, zu Befalls-/ Verlustrelationen und Schadschwellen erarbeitet werden, um so eine optimale Terminierung der Regulierungsmaßnahmen zu ermöglichen. In einem weiteren Schritt sollen vorbeugende Maßnahmen zur Regulierung der Kohlmottenschildlaus weiterentwickelt werden. Im Fokus stehen dabei die Bewertung des Regulationspotentials von Lebendmulchen sowie die an das Migrationsverhalten angepasste zeitliche Optimierung des Pflanztermins sowie des Einsatzes von Kulturschutznetzen und Insektiziden. Die Effizienz von chemischen Pflanzenschutzmaßnahmen soll durch Untersuchungen zu Wasseraufwandmengen, der Verwendung von Additiven und angepasster Ausbringungstechnik verbessert werden. Zudem soll untersucht werden, ob das natürliche Vorkommen des Parasitoiden Encarsia tricolor durch das aus dem Unterglasanbau bekannte Verfahren der Offenen Zucht verbessert werden kann. Hierzu sind geeignete Zwischenwirte und Wirtskulturen zu selektieren und entsprechende Anbauverfahren zu entwickeln. Diese und die in den anderen Teilprojekten erarbeiteten Einzelbausteine sollen schließlich im Rahmen von Feldversuchen an der LFA überprüft und gemeinsam mit Praxisbetrieben zu einem Gesamtverfahren zusammengeführt werden.

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