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Oekologisches Cafe an der Fachhochschule fuer Wirtschaft

Wie jedes Cafe hat auch das Cafe Geschmacklos mit vielen Problemen zu kaempfen: riesige Abfallmengen, Diebstahl von Tassen und Glaesern, Beteiligung der Kundschaft an oekologischen Projekten etc. Seit 1991 arbeitet das Cafe Geschmacklos mit einem Pfandmarkensystem fuer Tassen und Glaeser. Durch die Mitgliedschaft im Verein KommFoer (einmalige Aufnahmegebuehr 5; DM) ist jedes Mitglied berechtigt, mit einer Pfandmarke ein Glas oder eine Tasse auszuleihen. Bei der Abgabe wird diese Pfandmarke zurueckgegeben (auch wenn die Tasse/das Glas unverschuldet beschaedigt wurde), wodurch ein Ruecklauf von nahezu 100 Prozent entsteht und der Abfall erheblich reduziert wurde. Weiterhin werden in diesem oekologisch ausgerichteten Cafe ausschliesslich Pfandflaschen verwendet, Abfall getrennt (Papier, Gruener Punkt, Sonstiges) sowie Kaffee und Tee aus Dritte-Welt-Laendem (aus weitgehend sozialoekologischem Anbau) ausgeschenkt. Allein die Kompostierung entsprechender Abfaelle (speziell der Kaffee-Filter) ist noch nicht zufriedenstellend geloest.

Service: Wertstoffe aus Metall, Kunststoff, Verbunden, Glas, Papier, Pappe und Karton

In Berlin gibt es seit 2013 die gemeinsame Wertstoffsammlung von gebrauchten Verpackungen aus Metall, Kunststoff und Verbunden sowie stoffgleichen Nichtverpackungen. Das hat den Vorteil, dass alle Berliner Kunststoffe und Metalle aus Privathaushalten zum Recycling gebracht werden können. So schützt Berlin Klima und Umwelt. Die Entsorgung gebrauchter Verpackungen obliegt nach dem Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz den privatwirtschaftlichen Betreibern des dualen Systems. Diese haben nach einem Ausschreibungsverfahren die Alba Berlin GmbH beauftragt, die Abfälle aus der Wertstofftonne zu sammeln. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt hat keine vertragliche Beziehung mit Alba. Probleme mit der Entsorgung der Wertstofftonne tragen Sie bitte an den im jeweiligen Bezirk zuständigen Systembetreiber heran: Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf: Reclay Systems GmbH, Im Zollhafen 2–4, 50678 Köln, E-Mail: l.mueller@reclay-group.com Reinickendorf, Mitte, Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln: BellandVision GmbH, Bahnhofstraße 9, 91257 Pegnitz, E-Mail: entsorgung@bellandvision.de Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick: Interzero Recycling Alliance GmbH, Stollwerckstraße 9a, 51149 Köln, E-Mail: dsi.kontakt@interzero.de Diese Zuständigkeiten gelten bis Ende des Jahres 2027. Folgendes ist zu beachten: Elektrogeräte, Batterien, Glasbehälter, Papier, Pappe und Karton, Textilien, Holz, Speisereste, Gartenabfälle etc. gehören nicht in die Wertstofftonnen. Diese sind den entsprechenden Rücknahmesystemen zur Verwertung zuzuführen bzw. in einem der Recyclinghöfe der Berliner Stadtreinigungsbetriebe abzugeben. Befinden sich im Sammelgemisch der Wertstofftonne nach Art und Menge artfremde Abfälle, die die Sortierung und anschließende Verwertung der Wertstoffe beeinträchtigen, handelt es sich um überlassungspflichtige Abfälle. Das Entsorgungsunternehmen Alba ist in diesem Fall berechtigt und verpflichtet, über derart fehlbefüllte Sammelbehälter den Abfallerzeuger/-besitzer zur Nachsortierung bis zur nächsten Abfuhr aufzufordern. Wird dieser Aufforderung nicht nachgekommen, ist das Sammelgemisch vom Abfallerzeuger insgesamt den für die Restabfallentsorgung zuständigen Berliner Stadtreinigungsbetrieben zu überlassen. Bei schwerwiegendem oder nachhaltigem Missbrauch der Wertstofftonnen darf der Abfallerzeuger/-besitzer von der Verpackungsentsorgung ausgeschlossen werden, die Wertstofftonnen werden dann eingezogen. Das Sammelsystem für Verkaufsverpackungen obliegt den privatwirtschaftlich organisierten Betreibern des dualen Systems, die auch die Altglassammlung und anschließende Verwertung sicherzustellen haben. Sammelbehälter für Altglasverpackungen stehen als Iglu auf öffentlichem Straßenland und als Müllgroßbehälter teilweise direkt an den Wohnhäusern. Altglas ist grundsätzlich farbgetrennt nach Weiß-, Grün- und Braunglas in die entsprechenden Behälter einzuwerfen. Die Entsorgung von Altglas ist für die Berliner Bürgerinnen und Bürger kostenfrei. Altglas, welches nicht von Verpackungen stammt, z. B. Fensterglas, Spiegel, Glasgeschirr, Leuchtmittel, etc., gehört nicht in diese Altglassammlung. Druckerzeugnisse und Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton werden in Berlin grundsätzlich zusammen in Behältern direkt an der Anfallstelle beim privaten Endverbraucher erfasst. Die Sammlung ist als gewerbliche Entsorgung im freien Wettbewerb organisiert. Grundstückseigentümer haben die Möglichkeit, ein in Berlin tätiges Entsorgungsunternehmen ihrer Wahl mit der Sammlung und Behältergestellung zu beauftragen. Für die Sammlung der Papierfraktion können für den anfallenden Hauptanteil der Druckerzeugnisse Kosten anfallen. Zusätzlich stehen für die Wertstofferfassung die Recyclinghöfe der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) zur Mitbenutzung zur Verfügung. Recyclinghöfe der BSR Verbraucherrelevante Informationen rund um die Wertstoffsammlung, wie z. B. Entsorgungstermine, Standorte zur Glassammlung im öffentlichen Straßenland, Behälterbestellungen, etc., hält die Trenntstadt Berlin bereit. Trenntstadt Berlin Eine Beratung bei allen Fragen zur Abfallvermeidung und zur richtigen Entsorgung bieten die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) unter der Telefonnummer (030) 7592-4900 und auf der BSR-Homepage an. Dort ist auch eine kostenfreie App zum Downloaden zu finden, die eine gute Möglichkeit bietet, sich über Abfallthemen zu informieren. So finden Sie bequem von unterwegs den nächsten Recyclinghof (inkl. Öffnungszeiten) oder auch den kürzesten Weg zum nächsten Glascontainer. Ein umfassendes Abfall-ABC zeigt Ihnen, wie und wo Sie Ihren Abfall am besten entsorgen. BSR-Homepage Mengenmäßige Angaben zur Erfassung von Wertstoffen in Haushalten sind auf der Internetpräsenz der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt auf der Seite zum Thema Abfallbilanzen zu finden. Abfallbilanzen des Landes Berlin

Verwertung von PUMA-Produkten

Im April 2012 führte PUMA das Rücknahmesystem Bring Me Back ein. Seither können Kunden in PUMA Stores weltweit gebrauchte Produkte zurückgeben, die dann durch die Firma I:CO der Weiterverwendung und Verwertung zugeführt werden. Auch die Produkte der neuen recyclefähigen und biologisch abbaubaren PUMA-InCycle-Kollektion, die seit März 2013 auf dem Markt sind, werden so erfasst. Hierzu gehört etwa das recycelbare PUMA Track Jacket, das zu 98 Prozent aus Polyester aus gebrauchten PET-Flaschen besteht. Der PUMA-Rucksack aus Polypropylen wird nach Gebrauch an den ursprünglichen Hersteller zurückgegeben, der das Material wieder zu neuen Rucksäcken verarbeitet. Durch solche Neuentwicklungen will PUMA seine Planungs- und Entscheidungsbasis verbessern. Deshalb hat sie bifa mit der Analyse abfallwirtschaftlicher Optionen für gebrauchte PUMA Produkte beauftragt. bifa untersuchte hierzu Referenzprodukte und Optionen für die Erfassung und Sortierung von Produkten und Materialien. 35 Pfade mit unterschiedlichen Verwertungs- und Beseitigungsansätzen wurden entwickelt und bewertet. Die Realisierungschancen der Pfade wurden dann dem zu erwartenden Nutzen insbes. für die Umwelt gegenübergestellt. Dabei wurde zwischen gut entwickelten und wenig entwickelten Abfallwirtschaften (Waste-Picking-Szenario W-P-Szenario) unterschieden. Es zeigte sich, dass Pfade, die im Szenario Abfallwirtschaft ökologisch nachteilig sind, im W-P-Szenario durchaus vorteilhaft sein können. Im W-P-Szenario sind zudem Pfade realisierbar, die in entwickelten Abfallwirtschaften keine Chance hätten. Die moderne Abfallverbrennung ist für W-P-Szenarien ökologisch vorteilhaft, aber dennoch eine schwierige Option. In entwickelten Abfallwirtschaften sollten Sammlung und Wiedereinsatz gebrauchter Schuhe und Textilien weiterentwickelt werden. Die folgenden generellen Empfehlungen wurden gegeben: - Der Einsatz von Recyclingmaterialien in PUMA-Produkten ist aus ökologischer Sicht zu empfehlen. Diese Erkenntnis wird auch durch die Ergebnisse der ersten ökologischen Gewinn-und-Verlust-Rechnung von PUMA belegt. Über die Hälfte aller Umweltauswirkungen entlang der gesamten Produktions- und Lieferkette des Unternehmens werden bei der Herstellung von Rohmaterialien verursacht - Das Produktdesign sollte auch für bestehende Verwertungspfade optimiert werden, da realistischerweise nur ein Teil der Produkte über das Sammelsystem erfasst werden kann - Die ökologischen Vorteile von Produkten, die aus nur einem Material bestehen, kommen nur dann zum Tragen, wenn das Produkt nach Gebrauch aussortiert und das Material tatsächlich recycelt wird - Biol. abbaubare Produkte können auch Nachteile haben, zum Beispiel die schnellere Entwicklung von klimaschädlichem Methan bei ungeordneter Deponierung - Eine Verlängerung der Produktlebensdauer über den gesamten Lebenszyklus einschl. der Verwendung als Gebrauchtprodukt ist der effektivste Weg, Umweltlasten zu reduzieren. Meth. Ökobilanzierung und Systemanalyse (Text gekürzt)

Recommendations towards the EU Plastics Strategy

Kurzbeschreibung Die Interest Group Plastics (IG Plastics) ist eine europäische Arbeitsgruppe des Netzwerks der Europäischen Umweltämter (http://epanet.pbe.eea.europa.eu/). Fokus der interdisziplinären Arbeit ist die Vermeidung landbasierter Kunststoffeinträge in die Umwelt. 2017 hat die Gruppe ein Papier mit sieben Empfehlungen zur Ende 2017 erwarteten EU Plastics Strategy entwickelt (http://epanet.pbe.eea.europa.eu/fol249409/ig-plastics/recommendations-towards-eu-plastics-strategy), das am 8.6.2017 in Brüssel im Rahmen einer Konferenz vorgestellt und diskutiert wurde. Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit dem EPA-Netzwerk, der Europäischen Kommission (DG ENV) und dem UBA Österreich organisiert. Auf Maßnahmenseite wurden insbesondere Recycling und Pfandsysteme angesprochen. Ergebnisse Diskussionspapier ,,Recommendations towards the EU Plastics Strategy", Conference Paper

Mehrwegverpackungen und Mehrwegverpackungssysteme

<p> <p>Mehrwegverpackungen sind essentiell für die Vermeidung von Verpackungsabfällen. Sie können gegenüber Einwegverpackungen einen wichtigen Beitrag zu Umweltschutz und Ressourcenschonung leisten. Durch verschiedene gesetzliche Neuerungen werden Mehrwegverpackungen in der Europäischen Union und spezifisch in Deutschland mehr und mehr gefördert.</p> </p><p>Mehrwegverpackungen sind essentiell für die Vermeidung von Verpackungsabfällen. Sie können gegenüber Einwegverpackungen einen wichtigen Beitrag zu Umweltschutz und Ressourcenschonung leisten. Durch verschiedene gesetzliche Neuerungen werden Mehrwegverpackungen in der Europäischen Union und spezifisch in Deutschland mehr und mehr gefördert.</p><p> Mehrwegverpackungen im Verpackungsrecht <p>Die Verordnung (EU) 2025/40 (EU-Verpackungsverordnung, PPWR) definiert in Artikel 11 Absatz 1, wann es sich um „wiederverwendbare Verpackungen“ (weithin bekannt als „Mehrwegverpackungen“) handelt. Wiederverwendbare Verpackungen müssen demnach mehrere Anforderungen erfüllen. U.a. müssen sie mit dem Ziel konzipiert, entwickelt und in Verkehr gebracht werden, mehrmals für denselben Zweck verwendet werden zu können. Wiederverwendbare Verpackungen müssen zukünftig als solche gekennzeichnet werden (Artikel 12 Absatz 2 PPWR).Der EU-Gesetzgeber hat auch Wiederverwendungsziele festgelegt (Artikel 29 PPWR). So müssen beispielsweise ab 2030 Verpackungen, in denen Produkte transportiert werden, zu mindestens 40 Prozent wiederverwendbare Verpackungen sein. Weitere Wiederverwendungsziele gibt es unter anderem für Umverpackungen und Getränkeverpackungen.</p> </p><p> Registrierungspflicht für Mehrwegverpackungen <p>Seit dem 01. Juli 2022 gilt die Registrierungspflicht für alle Verpackungshersteller. Auch die Hersteller, die wiederverwendbare Verpackungen (Mehrwegverpackungen) in Verkehr bringen, sind verpflichtet, sich im Verpackungsregister&nbsp;<a href="https://lucid.verpackungsregister.org/"><strong>LUCID</strong></a>&nbsp;bei der <a href="https://www.verpackungsregister.org/">Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister</a> zu registrieren.</p> </p><p> Mehrwegangebotspflicht im To-Go-Bereich zur Verminderung des Verbrauchs von Einwegverpackungen <p>Die&nbsp;<a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=celex%3A32019L0904"><strong>Einwegkunststoffrichtlinie</strong></a>&nbsp;hat das Ziel das Abfallaufkommen und den Eintrag in die Umwelt der Einwegkunststoffprodukte zu vermindern, die am häufigsten an europäischen Stränden gefunden werden. Die Richtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten unter anderem, den Verbrauch von Einwegkunststofflebensmittelverpackungen, deren Inhalt z.B. für den Sofort-Verzehr bestimmt ist, und Einwegkunststoffgetränkebechern einschließlich ihrer Verschlüsse und Deckel zu verringern.</p> <p>Die Minderungsvorgaben wurden in Deutschland durch eine seit dem 01. Januar 2023 geltenden Mehrwegangebotspflicht im Verpackungsgesetz (VerpackG) umgesetzt und auch in das neue Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) übernommen.&nbsp; § 60 VerpackDG schreibt vor, dass Endvertreiber von<br>Einweglebensmittelverpackungen aus Kunststoff und von Einweggetränkebechern aller Materialien Lebensmittel und Getränke im „To-Go-Bereich“ auch in einer Mehrwegverpackung anzubieten haben. Diese darf nicht teurer als die Einwegverpackung sein, aber die Erhebung eines angemessenen Pfandes auf die Mehrwegverpackungen bleibt möglich. Verbraucher*innen haben damit die Wahl zwischen Einweg- und Mehrweg-to-go-Verpackung. So können sie aktiv dazu beitragen, den Verbrauch von Einwegverpackungen zu reduzieren. Kleine Verkaufsstellen, wie Imbisse und Kioske, mit höchstens fünf Beschäftigten und einer Ladenfläche von nicht mehr als 80 Quadratmetern sind von der Pflicht ausgenommen (§ 61 VerpackDG). Sie müssen jedoch ermöglichen, selbst mitgebrachte Mehrwegbehältnisse zu befüllen. Die Letztvertreiber müssen auf das jeweilige Mehrwegangebot durch deutlich sicht- und lesbare Informationstafeln hinweisen.</p> </p><p> Mehrwegziel für den Anteil von Getränken in Mehrwegverpackungen und jährliche Berichterstattung <p>Mit § 44 VerpackDG sollen Mehrwegverpackungen im Getränkebereich gestärkt werden, um Abfälle zu vermeiden. Das Ziel ist, einen Anteil von in Mehrweggetränkeverpackungen abgefüllten Getränken in Höhe von mindestens 70 Prozent zu erreichen.</p> <p>Zur Überprüfung der Wirksamkeit der Mehrwegförderung gibt das VerpackDG ebenso wie zuvor das VerpackG und die Verpackungsverordnung vor, dass jährlich der Mehrweganteil im Getränkebereich berichtet werden muss. Das Umweltbundesamt lässt daher für die Bundesregierung jährlich eine bundesweite Datenerhebung zum Verbrauch von Getränken in Mehrwegverpackungen durchführen. Die Ergebnisse der Datenerhebung sind dabei von aktuellen Gesetzesentwicklungen wie beispielsweise der Ausweitung der Einwegpfandpflicht beeinflusst.</p> <p>Für die Erhebung werden Daten von einer Vielzahl von Quellen genutzt wie z.B. das Statistische Bundesamt, Getränkeverbände und Packmittelhersteller. Ihre Angaben werden verwendet, um den jährlichen Getränkeverbrauch in Deutschland für verschiedene Packmittel festzustellen.</p> <p>Im Jahr 2026 wurden die Daten für das Jahr 2024 veröffentlicht. So betrug der Anteil von Mehrwegverpackungen 34,5 Prozent in den pfandpflichtigen Getränkesegmenten. Insgesamt ließ sich feststellen, dass der Einweganteil um 0,2 Prozent sank zum Vorteil von Mehrwegverpackungen. Allerdings wurde auch 2024 die Zielgröße für Mehrwegverpackungen von 70 Prozent im Getränkebereich verfehlt.</p> </p><p> Forschungsvorhaben zu Mehrwegverpackungen <p>Als wissenschaftliche Behörde forscht das Umweltbundesamt zu zahlreichen Aspekten der Verpackungsvermeidung und berät das Bundesministerium für Umwelt, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a>, Naturschutz und nukleare Sicherheit zu möglichen Handlungsoptionen. Im Mai 2019 hat das Umweltbundesamt eine Studie zu der ökologischen Bedeutung von Einweggetränkebechern im Außer-Haus-Verzehr veröffentlicht. In dieser sind u.a. weiterführende Informationen zur Ökobilanz von Einweg- und Mehrwegbechern zu finden.<br><br>Im Forschungsvorhaben „Förderung von Mehrwegverpackungssystemen zur Verringerung des Verpackungsverbrauchs“ ließ das Umweltbundesamt untersuchen, wie bestehende Mehrwegverpackungssysteme gefördert und optimiert werden können und welche Potentiale für neue Mehrwegverpackungssysteme entlang der Lieferkette und im Handel bestehen. Im Vorhaben wurde die Förderung und Optimierung von Mehrwegsystemen im Getränkebereich untersucht und der dazugehörige <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/foerderung-von-mehrwegverpackungssystemen-zur-0">Bericht</a> im Dezember 2022 veröffentlicht. Im weiteren Verlauf des Vorhabens wurden Empfehlungen für die Verbreitung und Förderung von Mehrwegverpackungen im Versandhandel sowie in weiteren Einsatzbereichen erarbeitet und als <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/foerderung-von-mehrwegverpackungssystemen-zur-0">Bericht</a> im Mai 2025 veröffentlicht.</p> </p><p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>

Freiherr-vom-Stein-Gymnasium

Das Spandauer Gymnasium setzt sich in allen Handlungsfeldern des Umwelt- und Klimaschutzes ein. Die Gymnasiasten erhalten einen praktischen und umfassen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten, selber aktiv zu werden und etwas zu bewegen. Dabei orientiert sich die Schule eng an den Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030. Beirat für Nachhaltigkeit Der Beirat für Nachhaltigkeit am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium setzt sich für eine dauerhafte und beständige Arbeit der Schüler- und Lehrerschaft für die Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung ein. Dazu entwickelte der Beirat, welcher aus Schülerinnen, Lehrern und Eltern besteht, ein Curriculum zur Nachhaltigkeit. Dieses hält die Maßnahmen und Ziele für mehr Klimaschutz an dem Spandauer Gymnasium fest. Darüber hinaus berät das Gremium bei der Schulkonferenz und koordiniert die verschiedenen Klimaschutz-Aktivitäten der Schule. Wie tief das Umweltbewusstsein der Schulgemeinschaft verwurzelt ist, zeigt sich beispielsweise an dem Motto 2019 des Schulfestes „Stein Rocks“, welches alle zwei Jahre stattfindet: Stein rocks for future and fun. Unter anderem konnten sich Besucherinnen und Besucher auf einem Energie-Fahrrad oder beim „Müll-Basketball“ austoben, an verschiedenen Ständen zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit informieren oder im Upcycling ausprobieren. Bestand der Schulhof im Jahr 2017 noch überwiegend aus grauem Beton, leuchtet Besucherinnen und Besuchern dank der harten Arbeit der klassenübergreifenden Garten-AG heute ein buntes Farbenmeer entgegen. Blumen, Kräuter und Gemüsepflanzen zieren die Beete und Hochbeete des Schulgartens. Mit kunterbunten Nistkästen, bienenfreundlichen Pflanzen und Insektenhotels laden die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Lebewesen dazu ein, sich auf dem Schulhof niederzulassen. Natürlich heißt die „Stein-Oase“ auch Zweibeiner willkommen: Upcycelte Sitzmöbel laden Schülerinnen und Schüler dazu ein, es sich unter den Bäumen des Schulhofes gemütlich zu machen. Zahlreiche Fahrradständer erlauben es der Lehrer- und Schülergemeinschaft, ihren Schulweg klimafreundlich zu gestalten. Der Schulgarten wird von der Garten-AG gepflegt und weiterentwickelt. Jede Schulklasse der Jahrgangsstufen 5 bis 9 ist zudem für die Gestaltung eines Klassenbeets verantwortlich. Das Engagement der Schülerschaft wird nicht nur durch eine reiche Obst- und Gemüseernte belohnt, sondern ebenfalls durch die Verleihung der Auszeichnung „Umweltschule in Europa“. Natürliche Ressourcen sind ebenso begrenzt wie die Fähigkeit der Umwelt, den Abfall- und Emissionsausstoß der Menschen zu bewältigen. An dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium gelten deshalb stringente Regeln zum Umgang mit Energie und Abfall. So sorgen Klimalotsen in jedem Klassenzimmer für die Einhaltung gewisser Grundregeln zur Abfalltrennung und Nutzung elektronischer Geräte. Auch der Wasserverbrauch an der Schule soll in Zukunft gesenkt werden. Auch die Aufstellung von Trinkwasserspendern ist geplant. Auf dem Schulgelände gilt ein Mülltrennungssystem. Regelmäßig veranstaltet die Schule zudem Papiersammel-Aktionstage und nimmt an einem Altpapiersammelwettbewerb teil. Mit zwei Kompoststellen verwertet das Gymnasium biologische Abfälle weiter. Weiterhin arbeitet der Beirat für Nachhaltigkeit an Lösungen für eine plastikfreie Schule. Der gesamte Schulalltag am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium ist von dem Nachhaltigkeitsgedanken geprägt. In der Lehre wie bei Schulausflügen befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Themenkomplex des Klimaschutzes. Darüber hinaus legen regelmäßige Aktionen einen Fokus auf bestimmte Aspekte der Nachhaltigkeit. In der Vergangenheit organisierte das Gymnasium bereits Müllsammel-Wandertage, die Teilnahme an „Plant for the Planet“, Informationstage zu erneuerbaren Energien, Sammelaktionen für alte Handys und Tablets oder etwa die erfolgreiche Teilnahme an der Aktion „Stadtradeln“. Auch die Schulcafeteria zeigt sich umweltbewusst: Anstelle von Einweggeschirr gibt es für Besteck und Geschirr ein Pfandsystem. Auch eigene To-go-Becher werden befüllt. Einsatz neuer Technik | Heiz-Management | Ökologisches Schulessen | Trinkwasserspender | Abfallvermeidung | Abfalltrennung | Recycling | Upcycling | Schulgarten | Biodiversität | Umweltfreundliche Klassenfahrten | Umweltfreundlicher Schulweg | Schulprogramm | Projekte Das öffentliche Gymnasium in Spandau bietet derzeit rund 880 Schülerinnen und Schülern einen Platz. 84 Lehrkräfte unterrichten an dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium. Der Campus liegt unweit der Berliner Zitadelle. Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium hat den Anspruch, eine Schule des sozialen Lernens und Miteinanders zu sein, welche Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft übernimmt. In diesem Sinne möchte das Gymnasium seine Schützlinge zu demokratischen, sozial wie fachlich kompetenten und lösungsorientierten Bürgern erziehen. Besonderer Fokus liegt dabei auf dem Mitarbeiter der Lehrer- und Schülerschaft, sodass die Jugendlichen ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen individueller Lebensweise und aktiver Partizipation am Gemeindewesen finden können. Umweltschule in Europa Bild: Rawpixel / Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Spandau Übersicht: Diese Spandauer Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder im Klimaschutz Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Becherkarte (ReCup)

Pfandsystem für Coffee-to-go und Take-Away https://recup.de

Bitte um Prüfung der Abschaffung des Pfandsystems für Dosen und Einwegflaschen

Antrag nach dem IFG/UIG/VIG Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit möchte ich anregen, zu prüfen, ob das aktuelle Pfandsystem für Getränkedosen und Einwegflaschen sinnvollerweise abgeschafft oder grundlegend reformiert werden könnte. Aus meiner Sicht bringt das derzeitige System eine Reihe praktischer Nachteile mit sich, die vor allem für bestimmte Bevölkerungsgruppen – insbesondere Alleinerziehende – eine unverhältnismäßige Belastung darstellen: Probleme mit beschädigten Etiketten: Bei Kindern löst sich das Etikett mit dem Pfandkennzeichen leicht, z. B. durch Hitze im Auto oder beim normalen Gebrauch. Dadurch werden diese Gebinde von Automaten nicht mehr angenommen, obwohl sie ohnehin im Rückgabeprozess zerstört werden. Hygienische Aspekte: In Getränkedosen und Flaschen verbleibt oft ein kleiner Rest, der in Einkaufstaschen oder Autos ausläuft. Dies führt nicht nur zu Verschmutzungen, sondern zieht auch Insekten an. Zeit- und Transportaufwand: Das Anstehen an Rückgabeautomaten und das Einscannen jeder einzelnen Flasche/Dose ist zeitintensiv, zumal hierzu extra Wege anfallen, statt die leeren Behälter wie andere Wertstoffe bequem über die Gelbe Tonne zu entsorgen. Aus diesen Gründen halte ich es für prüfenswert, ob eine Rückkehr zur ausschließlichen Entsorgung über bestehende Wertstoffsysteme (z. B. Gelbe Tonne) nicht ökologisch wie organisatorisch sinnvoller wäre. Diese werden ohnehin regelmäßig abgeholt und könnten den Bürgerinnen und Bürgern deutliche Erleichterung bringen. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie prüfen könnten, ob und inwiefern eine Reform oder Abschaffung des aktuellen Pfandmechanismus möglich ist, und ob Alternativen zur Rückgabe über Automaten realistisch und ökologisch vertretbar wären. Dies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind. Sollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden. Sollten Sie Gebühren veranschlagen wollen, bitte ich gemäß § 2 IFGGebV um Befreiung oder hilfsweise Ermäßigung der Gebühren. Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren. Ich bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an behördenexterne Dritte. Sollten Sie meinen Antrag ablehnen wollen, bitte ich um Mitteilung der Dokumententitel und eine ausführliche Begründung. Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen

Mehrweg fürs Meer: Aufbau eines Mehrwegsystems für Unterwegsverpflegung in der strandnahen Gastronomie

Kurzbeschreibung Seit Sommer 2016 baut der NABU mit lokalen Partnern und Unterstützung der Veolia-Stiftung sowie der Initiative „Fehmarn – im Meer weniger Plastik“ auf der Ostseeinsel Fehmarn ein Mehrweg- und Pfandsystem in der strandnahen Gastronomie auf. Gegen ein Pfandgeld von drei Euro können ausgewählte Mahlzeiten und Getränke in einem Mehrweggeschirr bestellt werden. Nach dem Verzehr kann das Geschirr bei jedem der teilnehmenden Betriebe zurückgegeben werden. Ziel ist es, ein Alternativangebot für Feriengäste und Fehmaraner zum Einweggeschirr im To-go-Bereich zu entwickeln, um wertvolle Ressourcen zu schonen, die Vermüllung Meere zu reduzieren und das Bewusstsein der lokalen Bevölkerung als auch der Feriengäste für die Problematik der Vermüllung der Meere zu stärken. Gleichzeitig soll mit diesem Projekt gezeigt werden, dass der Aufbau eines Mehrwegsystems für ökologisch nachhaltiges Geschirr in der strandnahen Gastronomie möglich ist. Das Ziel ist, dass in Zukunft weitere küstennahe Kommunen und Betriebe Mehrwegalternativen anbieten und sich ein weitverbreitetes Netz von Partnerbetrieben und -kommunen entsteht. Durch die Beteiligung des NABU als Partner der Inselinitiative „Fehmarn – im Meer weniger Plastik“ trägt das Projekt ebenfalls dazu bei, den Plastikverbrauch inselweit zu reduzierenden z.B. anhand von Maßnahmen zur Verringerung des Einsatzes von Plastiktüten. Ergebnisse Siehe Website

Für Coffee to go - gegen Pappbecher

Kurzbeschreibung Presse und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema seitens des MU: - Banner an der Hauswand - verschiedene Beiträge im Internet, auf Facebook und Twitter - Unterstützung eines Schulprojekts in Göttingen, das ein Mehrweg-Pfandsystem gemeinsam mit Göttinger Bäckern realisiert (Stichwort: „Fair Cup“). - Thema wird bei der „Jugend Akademie Umwelt (JAU!)“ im Umweltministerium aufgegriffen (Termin: 16.3.) - Anregung eines Erlasses des ML zu Hygienevorschriften bei der Annahme von mitgebrachten Kaffeebechern - geplant: Nachbarschaftsinitiative mit Pfandbechern rund um das Umweltministerium (mit weiteren Partnern). Ergebnisse Siehe Website

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