API src

Found 133 results.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Evangelische Kirchengemeinde Nack

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Bei dem Gebäude, auf dem die PV-Anlage errichtet wurde, handelt es sich um das Gemeindehaus der Evangelische Kirchengemeinde Nack. Es wurde im Jahre 1979 in Massivbauweise erstellt. Die Bruttogeschossfläche beträgt 123,52 m2. Bei der Heizungsanlage handelt es sich um eine mit Flüssiggas betriebene Zentralheizung, Bj. 2000. Nutzung: a) für die Gemeindearbeit (z.B. Konfirmandenunterricht, Kindergottesdienst, Krabbelkreis, Kirchenvorstandssitzungen, Bibelabende, Gemeindenachmittage, Seminare, sonstige Zusammenkünfte von Gruppen und Kreisen, auch übergemeindliche Veranstaltungen). b) für private Feierlichkeiten der Gemeindeglieder (z.B. Beerdigungskaffee, Tauf- und Konfirmationsfeiern, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern.). Die PV-Anlage zur Netzeinspeisung hat eine Nennleistung von 4,8 kWp, bestehend aus: 40 Solarmodulen IBC-120S Megaline, 2 Wechselrichter Sunny Boy SWR2000, 2-reihige Modulhalterung aus eloxiertem Aluminium zur Aufdachmontage (H x B: 3,02 x 13,19m),. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: - Sonderausgabe des Gemeindebriefes als Broschüre über die Anlage - Faltblatt ('Flyer') über die Anlage - Einweihungsfeier mit einem Familiengottesdienst und einem Solarfest - Veröffentlichungen in den örtlichen Pressemedien - Vortragsveranstaltungen - Vernetzung der Nutzung der Anlage mit der Arbeit unserer Umweltgruppe - Besichtigungstermine für Interessenten. Fazit: Die Errichtung der PV-Anlage auf unserem Gemeindehaus in Nack war ein Projekt, dass uns in besonders intensiver Weise wieder mit dem Thema Umwelt und Schöpfungsverantwortung in Berührung brachte. Es leistet einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung und hat durch die Öffentlichkeitsarbeit ihren Widerhall in der Pfarrei und in der näheren Umgebung gefunden. Bewusstseinsbildung und Interesse an der Solartechnik fanden und finden ihren Ausdruck von Nachahmerinitiativen in der Umgebung bei benachbarten Kirchengemeinden, Privatleuten und Firmen. Das Projekt verlief, bis auf den genannten technischen Fehler zu Beginn, ohne gravierende Probleme. Allerdings erforderte es für alle Beteiligten ein nicht zu unterschätzendes Engagement. Wir danken der DBU, ohne deren Förderung das Projekt nicht zustande gekommen wäre und hoffen, dass die Photovoltaikanlage unserer Kirchengemeinde lange Zeit störungsfrei läuft und dabei viele Menschen überzeugt und motiviert, unserem Beispiel zu folgen. Die Mitglieder Projektgruppe der Pfarrei sind: Mathias Engelbrecht, Tobias Kraft (Pfr.), Lutz Quester, Dr. Manfred Sauer, Anna Welter.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Katholische Pfarrgemeinde St. Elisabeth, Frankfurt

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Katholische Kirche, Baujahr: 1868, steht unter Denkmalschutz, im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört 1950 wiederhergestellt. Die Bruttogeschossfläche beträgt 726 m2. Das Gebäude wird für Katholische Gottesdienste benutzt. Dachform: Nördliche Seite Schrägdach, Südliche Seite Flachdach (geringe Neigung) Kupfereindeckung. Die Solaranlage: PV-Generator auf südwestlichem Flachdach mit Aufständerung (30 Grad) in 4 Edelstahlgestelle zu je 7 Module TYP SHARP ND-Q0E6B - 160 Wp also 28 Module a. 160 Watt= 4,48 kWp. Je 2 Gestelle wurden zu einem Strang zusammengefasst und über 2 Generatoranschlusskästen Typ Wimmer S-750-1-R mit je einem der 2 Stringwechselrichter Sunny Boy 2000 verbunden. Die Anlage hat eine Fläche von 38,4m2. Gemessene Spannung Strang 1: 319 Volt. Strang 2: 318 Volt. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: - Das Projekt wurde in 2 Artikeln unserer Kirchenzeitung 'Das Forum' (Auflage 2750 Stck.) der Gemeinde vorgestellt, weitere Artikel folgen - Eine Broschüre wurde erstellt (Auflage 1000 Stück) - Ausstellung mit Bildern, etc. in der Kirche und im Schaukasten vor der Kirche - Visualisierung durch Anzeigetafel - Am 15.6.2003 offizielle Einweihung im Rahmen unseres Pfarrfestes mit Gottesdienst zum Thema Sonne und Licht. - Am 25.6.2003 fand ein Vortragsabend mit dem Thema 'Das eigene Dach als Solarkraftwerk' statt. Ein Mitarbeiter der Firma Inek referierte über Solarstrom und Fördermöglichkeiten und beantwortet Detailfragen der Anwesenden. - Im Kindergarten fanden Aktionstage zum Thema Energie und Umwelt statt (soll jedes Jahr wiederholt werden) - Anschaffung von Solarbaukästen geplant für Jugendgruppen - Vorstellung auf Stadtteilfest Herbst 2003 - 'Erntedankgottesdienst'2003 - Nachbargemeinde Frauenfrieden Interessiert sich inzwischen ebenfalls für eine Solaranlage. Fazit: Das Projekt hat viel Zeit und Mühe gekostet, zumal die ursprüngliche Firma uns zusagte alle Anträge und sonstige Arbeiten für uns zu übernehmen, was dann doch nicht so war, deshalb würde ich heute von Anfang an mehr selbst machen eventuell auch beim Aufbau der Anlage. Auf alle Fälle war es sehr lehrreich für mich als auch für die Gemeinde und wird sich hoffentlich auch im Bewusstsein der Gemeindemitglieder bemerkbar machen, dass die Energie nicht einfach aus der Steckdose kommt. Das Ende des Hunderttausend Dächer Programms, genau zum Zeitpunkt unseres ersten Vortragsabends, war für viele Interessierte ziemlich abschreckend, da ja die Anfangsinvestition recht hoch ist.

Solartechnische Demonstrationsanlagen Katholisches Pfarramt Elfershausen

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: PV-Anlage - Satteldach nach Süden ausgerichtet, 0 Grad Südabweichung - Geschossfläche im EG 160 m2 (Pfarrzentrum), im OG ca. 160 m2 (zwei Wohnungen) - PV-Anlage ist aufdach montiert, Wechselrichter im EG, 20 St. Solarex a 120 Watt - Stringwechselrichter SMA Sunnyboy 2000 - Solarthermie - Kollektorfläche 7,5 m2 netto, 8,21 m2 brutto, Röhrenkollektoren aufdach montiert - Warmwasser- und Raumheizung, Speicher 600 Liter. Fazit: Das Projekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt half auch uns ein Beispiel und Ansporn für andere zu sein. Ein endgültiges Resümee kann zur Zeit noch nicht gezogen werden, da die Visualisierungseinheiten erst in den nächsten Wochen installiert werden und auch das Monitoring-Programm des Fraunhofer Instituts läuft noch.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Evangelische Kirchengemeinde Nieder-Moos

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Bei dem mit der gewonnenen Energie versorgten Gebäude handelt es sich um ein Pfarrhaus, Bj. Mitte des 18. Jahrhunderts mit einer BGF von 125 m2. Die Gebäudeart und Nutzung des Gebäudes, auf dem die Anlage montiert ist, ist ein Nebengebäude (ehem. Stall, 2 Garagen). Bei der eingebauten Anlage handelt es sich um eine Photovoltaikanlage mit 10 Stück Modulen, Polykristalline EFG-Zellen im Glas-Glas-Verbund mit einer gesamten Generatorleistung von 3 kWp. Der Generator ist aufdach montiert, die Dachneigung beträgt 45 Grad mit Ausrichtung Süd. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: Artikel in Zeitungen und Kirchengemeindeblatt. Information in allen Kirchengemeindedekanaten. Indische Gästetour der Partnergemeinde. Sommerfest mit Einweihung durch Honoratioren + Zeitung. Fazit: Es gibt viele Rückfragen durch interessierte Personen, wir sind auf den tatsächlichen Energieertrag der Anlage gespannt.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Neukirchen

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Im vergangenen Jahr wurde das Pfarrhaus innen und außen von Grund auf saniert. Dabei ist auch das Dach neu mit Tonziegeln eingedeckt worden. Von der Gemeinde wird das Erdgeschoss genutzt (Kanzlei, Arbeitszimmer für die Pfarrer und Archiv sowie Toiletten). Die Pfarrwohnung in der ersten Etage hat eine Fläche von 109 m2. Die 56 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 6,16 kWp und einer Gesamtmodulfläche von 48,8 m2 werden aufdach installiert. Auf dem Boden in unmittelbarer Nähe der Leitungsdurchführung werden die Wechselrichter montiert. Die Einspeisung in das Netz der ENVIA AG erfolgt über einen separaten Zähler, welcher sich mit im Hausanschlussschrank befindet. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: Die Visualisierung wird von der Straße gut einzusehen sein. Besonderen Wert wollen wir auf die Einbeziehung und Begeisterung der Jugend legen. Der Leiter der Jungschar will das Thema 'Sonne' aufgreifen und darin auch die Möglichkeiten der regenerativen Energieerzeugung mit behandeln. Die Junge Gemeinde wird sich diesem Thema ebenfalls widmen. Es ist geplant, ein kleines Anspiel einzuüben. Durch die Schule auf der anderen Straßenseite hoffen wir, dass besonders im Physikunterricht auf dieses Thema praxisnah eingegangen wird. Zum Gemeindefest am 19.08.2001 wird durch das Anspiel der Kinder und Jugend dieses Thema in den Mittelpunkt gerückt. Nach den Schulferien können wir uns im Frauendienst einen Vortrag zum sparsamen Umgang mit Energie im Haushalt und im Gesprächskreis über die vielen Möglichkeiten der Nutzung regenerativer Energien vorstellen. Im monatlich erscheinendem 'Gemeindeboten' wird ebenfalls berichtet. Fazit: Trotz anfänglicher Zurückhaltung einiger Mitglieder der Kirchengemeinde sehen wir die Errichtung der Solaranlage als sehr notwendig an, da schon viele zum Nachdenken angeregt wurden. Vor allem kam oft ein Erstaunen zum Ausdruck, dass diese Technik nicht nur etwas für sog. Profis ist, sondern für jedermann anwendbar.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Katholische Kirchengemeinde St. Alexander

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Generator: Aufdach, 6.501,7 KWh, 57,86 qm. Wechselrichter: 3 Strang Wechselrichter Sunny Boy 2000 ENS; Pac Nenn = 1.800 W; Pac max = 2.000W. Netzspannung: 196 - 253 VAG. Eingangsspannung: 125 - 500 VDG. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: - Presse; - Kirchl. Mitteilungsblatt; - Vorträge; - Handzettel, geheftetes Info-Material; - Info-Tafeln; - Internet; - Bebilderte Schautafeln. Fazit: Grundsätzlich halten alle Beteiligten am Kindergartenneubau und die Bürger der Stadt die Möglichkeit der umweltfreundlichen Stromerzeugung für ausgezeichnet. Auch die damit verbundene Erstattung für den eingespeisten Strom in das städt. Stromnetz wird sehr positiv bewertet. Der Vergleich der bisher erbrachten Stromerzeugung mit der Sollstellung, erbrachte für dieses Jahr, trotz schlechter Witterung, bisher einen Überschuss von 235 kWh. Erste Problemstellung bleibt die Finanzierung des Vorhabens und den damit verbundenen personellen Aufwand zur Durchführung. Aufgrund der erhöhten zusätzlichen Kreditaufnahme, ist es der Pfarrgemeinde z. Zt. unmöglich Geldmittel für eine weitere Verbreitung zur Verfügung zu stellen. Wir werden selbstverständlich im Rahmen dessen was für die Verbreitung in Eigenleistung möglich ist und sich bewährt hat, weiterhin durchführen.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Katholisches Pfarramt St. Johannes Nepomuk, Karben

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Kirchengebäude mit Betonflachdach; Gebäudehöhe = 9m über Niveau; Baujahr 1967; Brutto-Geschossfläche für Kirche und Sakristei = 597m2 zuzüglich 178m2 für das angrenzende Pfarrheim. Anlagentechnik: Generator: 44 Solarmodule je 110 Watt, Typ: M110-L (Laminate), Fabrikat: Siemens. Auf Flachdach unter 35 Grad Neigung zur Horizontalen aufgeständert; 4 parallele Stränge mit jeweils 11 Modulen in Reihe verschaltet. 2 Wechselrichter, Fabrikat Sonny Boy SWR 2500. Nennleistung der PV: 4,84 kWp. Nennspannung: 400 V/DC. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: Visualisierungseinheit an der Außenwand der Sakristei zur Information der Kirchenbesucher und Pfarrsaalbenutzer. Broschüre erstellen und verteilen an alle katholischen Kirchengemeinden im Dekanat, sowie über das Umweltamt der Stadt Karben für interessierte Bürger. Projekt-Präsentation anlässlich des jährlich stattfindenden Pfarrfestes und diverser Basare und Veranstaltungen. Info-Veranstaltung (Schulen und Vereine). Schautafeln für Dauerausstellung im Pfarrheim. Presseveröffentlichungen. Fazit: Das Pilotprojekt war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Evangelisch-methodistische Kirchengemeinde Plauen

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Kirche, Baujahr 1954, Satteldach, Dachneigung 38 Grad, nutzbare Dachfläche 312 m2, Süd-West-Ausrichtung. Netzgekoppelte Anlage (dachintegriert), 4,77 kWp, Isofoton-Module I-106/24, 45 Module, insges. ca. 38 m2, Strang-Wechselrichter (SWR 5000) mit 5,0 kW Leistung (wechselstromseitig), Systemspannung 125-750 V (gleichstromseitig), Modulanschlussleitung: H 07 RN-F mit 4,00 mm2 Querschnitt und ca. 17,5 m einfacher Leitungslänge (Generator bis Wechselrichter). Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: - Podiumsdiskussionen/Informationsveranstaltungen in Gruppen der Kirchengemeinde; - Publikationen in örtlichen Tageszeitungen, bei Radiosendern; - Information und Auswertung des Projektes zur jährlichen Konferenz der evangelische-meth. Kirche 2003 in der Erlöserkirche Plauen; - Herausgabe eines Flyers zum Werdegang und Sinn des Projektes nach Inbetriebnahme; - Öffentliche Darstellung der Solarerträge über eine digitale Visualisierungseinrichtung; - Einladung interessierter Kirchengemeinden und anderer Interessenten zur Besichtigung der Anlage; - Einweihungsfeier mit einem Gottesdienst. Fazit: In Plauen, wie auch anderswo, führt die Installation von Solartechnik auf denkmalgeschützten Gebäuden i. d. R. zu Konflikten mit den Denkmalschutzbehörden. Nach einem auseinandersetzungsreichen Weg und unter Berücksichtigung der Auflage der Behörde wurde ein für alle beteiligten Partner gangbarer Kompromiss erzielt und im August 2001 die Baugenehmigung erteilt. Im August 2002 wurde die Anlage installiert und seit 02.09.2002 wird der photovoltaisch erzeugte Solarstrom in das Netz des zuständigen EVU eingespeist. Während der bisherigen kurzen Anlagenlaufzeit traten keine technischen Probleme auf.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Evangelische Kirchenkreis Recklinghausen

Fazit: Für den Evangelische Kirchenkreis war die Entscheidung, eine PV-Anlage zu realisieren, überwiegend mit positiven Erfahrungen besetzt. Der Arbeitsschwerpunkt 'Schöpfungsverantwortung' hat dadurch eine enorme Aufwertung erfahren, der 'kirchenfernen' Öffentlichkeit konnte mit dem Slogan: Vom Reden zum Handeln, ein verloren geglaubter Aspekt von Kirche nahe gebracht werden, die kircheninterne Öffentlichkeit konnte aktiviert werden, die Identifikation und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Evangelische Kirchenkreises konnte erhöht werden und der Umwelt bleiben pro Jahr ca. 3,5 t Klimagase erspart. Wenn solare Energieerzeugung zu einem Massenphänomen werden soll. Muss die latente Akzeptanz in der Bevölkerung allerdings mit weiteren Förderprogrammen unterstützt werden.

Glaubwürdig nachhaltig wirtschaften - Nachhaltigkeitsmanagement und seine Verbreitung in Kirchen, Sozial- und Umweltverbänden

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Ausgangslage Die DBU hat bereits das Projekt 'Kirchliches Umweltmanagement' (KirUm) gefördert. In diesem Vorhaben wurde nachgewiesen, dass das Instrument des Umweltmanagements hervorragend für Kirchliche Einrichtungen und für Kirchengemeinden mit ehrenamtlichen Strukturen geeignet ist. Das Projekt 'Sustainable Churches' Ausgehend von den Erfolgen des KirUm gelang es, über die EU (LIFE-Programm) die inhaltliche Weiterentwicklung vom Umwelt- zum Nachhaltigkeitsmanagement kofinanziert zu bekommen. In 8 deutschen und 5 europäischen Piloteinrichtungen soll das neu entwickelte System in der Praxis erprobt, in einer weiteren Projektphase in den Kirchen bekannt gemacht und in andere Non-Profit-Sparten kommuniziert werden. Zusammenarbeit mit der DBU Qualifizierung und Erweiterung des Projekts 'Sustainable Churches' bei der Entwicklung des innovativen Managementsystems EMASplus sowie der verstärkten Verbreitung von EMAS und dem Nachhaltigkeitsmanagement in Kirchen, Sozial- und Umweltverbänden. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: 1. Der Nutzen eines UM liegt im kirchl. Bereich nicht nur in den Ressourceneinsparungen, sondern im 'Nachahmungseffekt' (Übertragung in die Privathaushalte der Mitarbeitenden, Gäste und Ehrenamtlichen). Dieser Nutzen wird durch eine 'Standard'-Einführung des UM nicht optimal erschlossen, so dass das Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsmanagement im Rahmen dieses Vorhabens konzeptionell und praktisch auf diese Verbreitungseffekte hin entwickelt wird. 2. Neben der Förderung von 13 Einrichtungen durch die EU werden weitere 20 kirchliche und nicht-kirchliche Non-Profit-Einrichtungen zur Einführung des Nachhaltigkeitsmanagements motiviert, um so über einen Zeitraum von 10 Jahren 58.000 Tonnen CO2 einzusparen. 3. Bestehende Materialien werden durch weitere Fortbildungsmaterialien, Modelle für Nachhaltigkeitsberichte und eine Konferenz für 'Nachhaltige Managementinnovationen in Non-Profit-Organisationen' im ZUK in Osnabrück ergänzt. 4. Über 'Beschaffung' von Produkten und Dienstleistungen werden wesentliche umweltrelevante Entscheidungen getroffen. Damit kann auf die kirchliche Hierarchie mit ihren Beschaffungsrichtlinien, auch auf Lieferanten und damit den Markt eingewirkt werden. Dieser Themenkomplex soll nun erstmals aus Sicht der Kirchen mit ihrer großen Marktmacht untersucht und gestaltet werden. Fazit: Die Modelleinrichtungen und die erfolgreich erprobten Methoden für das Nachhaltigkeitsmanagement sind eine gute Grundlage für die weitere Verbreitung in den Kirchen und der Sozialwirtschaft. Die flächendeckende Verbreitung hängt nunmehr von kirchlichen Richtlinienentscheidungen ab. Das Projekt zeigt die Potentiale zur Weiterentwicklung von EMAS zu einem Nachhaltigkeitsmanagementstandard auf und wird als Beitrag zu einem zukünftigen europäischen Nachhaltigkeitsstandard verstanden. usw.

1 2 3 4 512 13 14