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Photovoltaik-Demonstrationsanlage Evangelische Kirchengemeinde Nack

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Bei dem Gebäude, auf dem die PV-Anlage errichtet wurde, handelt es sich um das Gemeindehaus der Evangelische Kirchengemeinde Nack. Es wurde im Jahre 1979 in Massivbauweise erstellt. Die Bruttogeschossfläche beträgt 123,52 m2. Bei der Heizungsanlage handelt es sich um eine mit Flüssiggas betriebene Zentralheizung, Bj. 2000. Nutzung: a) für die Gemeindearbeit (z.B. Konfirmandenunterricht, Kindergottesdienst, Krabbelkreis, Kirchenvorstandssitzungen, Bibelabende, Gemeindenachmittage, Seminare, sonstige Zusammenkünfte von Gruppen und Kreisen, auch übergemeindliche Veranstaltungen). b) für private Feierlichkeiten der Gemeindeglieder (z.B. Beerdigungskaffee, Tauf- und Konfirmationsfeiern, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern.). Die PV-Anlage zur Netzeinspeisung hat eine Nennleistung von 4,8 kWp, bestehend aus: 40 Solarmodulen IBC-120S Megaline, 2 Wechselrichter Sunny Boy SWR2000, 2-reihige Modulhalterung aus eloxiertem Aluminium zur Aufdachmontage (H x B: 3,02 x 13,19m),. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: - Sonderausgabe des Gemeindebriefes als Broschüre über die Anlage - Faltblatt ('Flyer') über die Anlage - Einweihungsfeier mit einem Familiengottesdienst und einem Solarfest - Veröffentlichungen in den örtlichen Pressemedien - Vortragsveranstaltungen - Vernetzung der Nutzung der Anlage mit der Arbeit unserer Umweltgruppe - Besichtigungstermine für Interessenten. Fazit: Die Errichtung der PV-Anlage auf unserem Gemeindehaus in Nack war ein Projekt, dass uns in besonders intensiver Weise wieder mit dem Thema Umwelt und Schöpfungsverantwortung in Berührung brachte. Es leistet einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung und hat durch die Öffentlichkeitsarbeit ihren Widerhall in der Pfarrei und in der näheren Umgebung gefunden. Bewusstseinsbildung und Interesse an der Solartechnik fanden und finden ihren Ausdruck von Nachahmerinitiativen in der Umgebung bei benachbarten Kirchengemeinden, Privatleuten und Firmen. Das Projekt verlief, bis auf den genannten technischen Fehler zu Beginn, ohne gravierende Probleme. Allerdings erforderte es für alle Beteiligten ein nicht zu unterschätzendes Engagement. Wir danken der DBU, ohne deren Förderung das Projekt nicht zustande gekommen wäre und hoffen, dass die Photovoltaikanlage unserer Kirchengemeinde lange Zeit störungsfrei läuft und dabei viele Menschen überzeugt und motiviert, unserem Beispiel zu folgen. Die Mitglieder Projektgruppe der Pfarrei sind: Mathias Engelbrecht, Tobias Kraft (Pfr.), Lutz Quester, Dr. Manfred Sauer, Anna Welter.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Neukirchen

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Im vergangenen Jahr wurde das Pfarrhaus innen und außen von Grund auf saniert. Dabei ist auch das Dach neu mit Tonziegeln eingedeckt worden. Von der Gemeinde wird das Erdgeschoss genutzt (Kanzlei, Arbeitszimmer für die Pfarrer und Archiv sowie Toiletten). Die Pfarrwohnung in der ersten Etage hat eine Fläche von 109 m2. Die 56 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 6,16 kWp und einer Gesamtmodulfläche von 48,8 m2 werden aufdach installiert. Auf dem Boden in unmittelbarer Nähe der Leitungsdurchführung werden die Wechselrichter montiert. Die Einspeisung in das Netz der ENVIA AG erfolgt über einen separaten Zähler, welcher sich mit im Hausanschlussschrank befindet. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: Die Visualisierung wird von der Straße gut einzusehen sein. Besonderen Wert wollen wir auf die Einbeziehung und Begeisterung der Jugend legen. Der Leiter der Jungschar will das Thema 'Sonne' aufgreifen und darin auch die Möglichkeiten der regenerativen Energieerzeugung mit behandeln. Die Junge Gemeinde wird sich diesem Thema ebenfalls widmen. Es ist geplant, ein kleines Anspiel einzuüben. Durch die Schule auf der anderen Straßenseite hoffen wir, dass besonders im Physikunterricht auf dieses Thema praxisnah eingegangen wird. Zum Gemeindefest am 19.08.2001 wird durch das Anspiel der Kinder und Jugend dieses Thema in den Mittelpunkt gerückt. Nach den Schulferien können wir uns im Frauendienst einen Vortrag zum sparsamen Umgang mit Energie im Haushalt und im Gesprächskreis über die vielen Möglichkeiten der Nutzung regenerativer Energien vorstellen. Im monatlich erscheinendem 'Gemeindeboten' wird ebenfalls berichtet. Fazit: Trotz anfänglicher Zurückhaltung einiger Mitglieder der Kirchengemeinde sehen wir die Errichtung der Solaranlage als sehr notwendig an, da schon viele zum Nachdenken angeregt wurden. Vor allem kam oft ein Erstaunen zum Ausdruck, dass diese Technik nicht nur etwas für sog. Profis ist, sondern für jedermann anwendbar.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius, Kassel

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Das Gebäude 'Haus St. Martin' wurde im Jahre 1961 an der Ecke Mittelring - Bürgiestraße in Kassel errichtet. Das Tiefparterre wird als Kindergarten genutzt und das darüberliegende Geschoss als Pfarrheim mit Büro, Jugendräumen und großem Saal. Die Bruttogeschossfläche beträgt jeweils ca. 500 m2. Das Gebäude hatte bis 1992 ein Flachdach. Dann wurden jedoch umfangreiche Wärme- und Schallschutzmaßnahmen durchgeführt. Das Haus bekam ein 17 Grad Walmdach mit Isolierung sowie neue Fenster. Die geplante 5,5 kWp Fotovoltaikanlage wird auf die südliche Dachfläche montiert. Die 50 Siemensmodule werden in 2 Strängen verschaltet und über 2 Sunny-Boy Wechselrichter mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: Im Herbst 2001 wird während der Bauphase eine Informationsveranstaltung für alle Interessierte der Pfarrgemeinde gemeinsam mit der Fa. INES im Pfarrsaal stattfinden. Außerdem wird über das Projekt in der Tages- und der Kirchenzeitung berichtet. Gemeinsam mit zwei Jugendlichen soll die Homepage der Gemeinde ('www.st-bonifatius-kassel.de') ständig ergänzt werden. Schüler/innen des Gymnasiums Engelsburg werden am konkreten Objekt im Rahmen des Physikunterrichts sich mit dem Thema Solarenergie auseinandersetzen. Der Weihnachtspfarrbrief wird mit einem ausführlichen Artikel erscheinen. Im Frühjahr 2002 soll das Projekt 'Sonne' im Kindergarten verwirklicht werden. Ein Tag der offenen Tür mit thematischem Gottesdienst und Pfarrfest ist für den Sommer geplant. Fazit: Ein sehr gelungenes Projekt, Dank der Bundesstiftung Umwelt.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Evangelisch-reformierte Gemeinde Osnabrück, Gnadenkirche

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Bei dem Gebäude handelt es sich um eine Kirche, Baujahr 1960, mit Satteldach (Dachneigung: 22 Grad; Dachausrichtung - 45 Grad). Auf das Dach der Kirche wurde eine Photovoltaikanlage - Aufdach-Typus - mit einer Leistung von 3,924 kW/p installiert. Bei den Modulen handelt es sich um 36 Module der Firma Shell (RSM-110), 2 Reihen a 18 Module. 2 Wechselrichter SMA - SWR-1700E, AC - Nennleistung 1500 kWp, Strangleerlaufleistung: 253 V bei 200-300 W/qm Einstrahlung. Maßnahmen zur Verbreitung: - Im Eingangsbereich unserer Kirche wird eine Visualisierungsanlage installiert, die alle Anlagedaten anzeigt und für Besucher und Passanten von außen her einzusehen ist. - Es wird ein Flyer erstellt, der über die Technik einer Photovoltaikanlage, deren Bedeutung für den Erhalt der Umwelt und über zurzeit angebotene Finanzierungsprogramme informiert. - Ein Folder mit den dazugehörigen Einlagen wird Interessierten angeboten, die auf diese Weise detailliertere und ständig aktualisierte Informationen bekommen können. Auch die Finanzierungsmöglichkeiten sind darin aufgeführt. Außerdem wird eine Unterstützung bei Projekten angeboten. - Die Einlagen können kostengünstiger von den Projektbetreuern erstellt werden. - Eine Internetseite soll fortlaufend über die Installation, die Inbetriebnahme und über die Daten aus dem laufenden Betrieb informieren. - Für den Entwurf und die Gestaltung des Flyers, des Folders und der Internetseite konnte die Dreijährige Berufsfachschule für Gestaltungstechnische Assistenten/innen, mit dem Ausbildungsschwerpunkt 'Grafik-Design', an der Berufsbildenden Schule der Stadt Osnabrück an der Natruper Straße gewonnen werden. - Den Schülerinnen und Schülern wird zur Einführung ein Seminar angeboten, das sie für ihre Aufgabe sensibilisieren soll. - Für Interessierte werden Besichtigungsmöglichkeiten unserer Photovoltaikanlage angeboten. Dies ist z.B. die Kooperation der Dachdeckerinnung mit der Innung des Elektrohandwerks für die gemeinsame Erstellung von Photovoltaikanlagen. - Die regionalen Medien, die Verbraucherberatung sowie interessierte Vereine werden zur Inbetriebnahme eingeladen. Fazit: Das Projekt konnte realisiert werden, weil verschiedene Gemeindemitglieder sich ehrenamtlich des Themas annahmen, sehr viel Ideen, Kraft und Zeit investierten und so maßgeblich zur Verwirklichung beitrugen. Im Kirchenrat (36 Personen), der das gesamt Projekt finanziell und inhaltlich zu verantworten hatte, konnten auch Vorbehalte, die zunächst von einigen Mitgliedern geäußert wurden, zerstreut werden. Dazu waren Beratungen und einige Sitzungen notwendig. Im Endeffekt bedeutet es aber für unsere Gemeinde, dass unsere Gemeindeleitung (Kirchenrat) als Ganzes hinter dem ursprünglich vom Amtsbezirk Gnadenkirche angeregten Projekt steht und dies sowohl inhaltlich wie auch finanziell von allen getragen wird. ...

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Evangelische Kirchengemeinde Eidinghausen

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Gemeindehaus im Evangelisches Gemeindezentrum, Satteldachgebäude (in Ost-Westrichtung verlaufend),Baujahr 1949, Umbau 1969 mit Grundrenovierung und Neu-Anbau 1998; mit verbindendem Flachdachzwischenbau (Eingangshalle) zum Neubauteil mit drei Nord-Süd Satteldächern. Das Gemeindehaus liegt im Gemeindezentrum im Ortskern von Eidinghausen, mit Kindergarten (vier Gr.), einem weiteren Gemeindehaus mit Gemeindeverwaltung, Amtsräumen und zwei Werks-Mietwohnungen und einem Pfarrhaus mit Diensträumen; die Kirche ist ca. 100 m entfernt. Generator: 18 Solarmodule ASE 3000 (a 2,42 qm = gesamt 43,56 qm) Nennleistung 285 Wp. Die Solarmodule sind in 'Aufdachweise' auf der südlichen Dachseite des älteren Gebäudeteiles mit 45 Grad Dachneigung montiert. Wechselrichter: 2 Stück Strangwechselrichter 'Sonny Boy' SWR 2000/SMA. 1 Stück Strangwechselrichter 'Sonny Boy' SWR 1100 E/SMA. Nennspannung DC: Strang 1: 372 V, Strang 2: 364 V, Strang 3: 204 V. Maßnahmen zur Verbreitung: Infoveranstaltungen in versch. Gemeindegruppen. Sommerfest des KiGas mit Info-Stand und Schautafeln Modulen, Modell für künftige PV-Anlage. Anregungen für Interessenten durch Schriftverkehr mit Solar-Na-Klar-Aktion und Energieberatung der Stadt B.O. Informationsstunden im Rahmen der Frauengruppen statt. Themenreihe 'Schöpfung' im Konfirmandenunterricht. Bericht in mehreren Gemeindebrief. Kooperation mit Evangelische KiGem B.O. Altstadt. Kunst-Ausstellung 'Schöpfungszyklus. Teilnahme am Umweltmarkt/Energietag der Stadt B.O. mit mobiler Stand-Kirche. Teilnahme am Markt der Möglichkeiten des Kreiskirchentages im Kirchenkreis Vlotho, B.O. Tour d'Energie. Fazit: Die Aktion 'Zwei auf der Sonnenseite. zwei Gemeinden machen sich stark für Solarenergie' kann als Erfolg bewertet werden. Viele Menschen in unserer Stadt sind auf die Möglichkeiten solcher Anlagen aufmerksam geworden. Die beiden Kirchengemeinden Eidinghausen und B.O.-Altstadt haben ihren guten Ruf für dieses Umweltprojekt eingesetzt, konkrete Schritte zur Erhaltung der Schöpfung getan und sicher manche Eigenheimbesitzer angeregt, über ihre Verantwortung für Gottes Schöpfung nachzudenken.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Evangelisch-methodistische Kirchengemeinde Plauen

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Kirche, Baujahr 1954, Satteldach, Dachneigung 38 Grad, nutzbare Dachfläche 312 m2, Süd-West-Ausrichtung. Netzgekoppelte Anlage (dachintegriert), 4,77 kWp, Isofoton-Module I-106/24, 45 Module, insges. ca. 38 m2, Strang-Wechselrichter (SWR 5000) mit 5,0 kW Leistung (wechselstromseitig), Systemspannung 125-750 V (gleichstromseitig), Modulanschlussleitung: H 07 RN-F mit 4,00 mm2 Querschnitt und ca. 17,5 m einfacher Leitungslänge (Generator bis Wechselrichter). Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: - Podiumsdiskussionen/Informationsveranstaltungen in Gruppen der Kirchengemeinde; - Publikationen in örtlichen Tageszeitungen, bei Radiosendern; - Information und Auswertung des Projektes zur jährlichen Konferenz der evangelische-meth. Kirche 2003 in der Erlöserkirche Plauen; - Herausgabe eines Flyers zum Werdegang und Sinn des Projektes nach Inbetriebnahme; - Öffentliche Darstellung der Solarerträge über eine digitale Visualisierungseinrichtung; - Einladung interessierter Kirchengemeinden und anderer Interessenten zur Besichtigung der Anlage; - Einweihungsfeier mit einem Gottesdienst. Fazit: In Plauen, wie auch anderswo, führt die Installation von Solartechnik auf denkmalgeschützten Gebäuden i. d. R. zu Konflikten mit den Denkmalschutzbehörden. Nach einem auseinandersetzungsreichen Weg und unter Berücksichtigung der Auflage der Behörde wurde ein für alle beteiligten Partner gangbarer Kompromiss erzielt und im August 2001 die Baugenehmigung erteilt. Im August 2002 wurde die Anlage installiert und seit 02.09.2002 wird der photovoltaisch erzeugte Solarstrom in das Netz des zuständigen EVU eingespeist. Während der bisherigen kurzen Anlagenlaufzeit traten keine technischen Probleme auf.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage evangelisch-methodistische Kirche, Baiersbronn

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Kirchengebäude mit quadratischem Grundriss von 14,5 m Seitenlänge und Pultdach mit ca. 11 Prozent Dachneigung. Baujahr 1969, GFZ 420,5 qm. Erdgeschoss wird als Kirchensaal für Gottesdienste genutzt. Untergeschoss wird für Gruppenveranstaltungen genutzt. Photovoltaikanlage 54 Module ISOFOTON I - 110, Leistung 110 Wp, Spannung mpp 17,4 V, Strom mpp 6,32 A, Aufdach, drei Wechselrichter Convert 2000, je für 7-20 Module (90-450 VDC), max. Leistung AC/DC je 2100/2400 Watt, Strangwechselrichter, 5,94 kWp Generatornennleistung. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: Januar - Mai 2002: Erarbeitung und Durchführung eines Energielehrpfades mit fünf verschiedenen Energiegewinnungsarten regenerativer Energien mit Startpunkt Photovoltaikanlage Evangelisch-methodistische Kirche Baiersbronn. Februar 2002: Anfrage folgender Schulen, ob und wann im Rahmen des Technik- oder Physikunterrichtes Führungen über die Gewinnung von Sonnenenergie möglich sind: Progymnasium Baiersbronn, Hauptschule und Realschule Baiersbronn. Anfrage des Evangelischen und des Katholischen Kindergartens bzgl. Projektausflug 'Sonne'. März/Mai 2002: Einweihung mit öffentlicher Einladung und Grußworten von Bürgermeister Beck, Evangelischen und Katholischen Kirchenvertretern, Stehimbiss, eventuell in Verbindung mit der Einweihung des Energielehrpfades für regenerative Energiegewinnung. Präsentation der Anlage auf der Süddeutschen Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche vom 12. - 15. Juni 2002 in 70839 Gerlingen bei Stuttgart und am Konferenzsonntag in Böblingen vor ca. 2000 bis 3000 Gästen. Bei diesen Aktionen wird mit Hilfe einer Infowand und der Infobroschüren gearbeitet, bei Aktionen vor Ort, die zusätzlich den Energielehrpfad Regenerative Energien betreffen, zusätzlich mit einer Broschüre der Kommune über den Energielehrpfad. Fazit: Die Investition in die Photovoltaikanlage stellt für uns einen wichtigen Schritt in die Richtung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Schöpfung dar. Er muss sich aus dem Selbstverständnis der Kirche ergeben. Auch wenn das Interesse dafür im Raum der Gemeinde noch wachsen darf. Die Kombination mit dem Energielehrpfad war ein voller Erfolg, wenngleich die zeitgleiche Einweihung der Photovoltaikanlage vor dem Hintergrund des medienwirksameren Energiepfades zumindest in den Pressedarstellungen etwas zurückfiel. Die Finanzierung über die Deutsche Bundesstiftung war die wesentliche Grundlage für die Investition. Ohne sie wäre die Anlage nicht verwirklicht worden. Vielen Gesprächen vor Ort war zu entnehmen, dass Umwelteinsatz gut ist, solange er nichts kostet. An solchen Einstellungen muss noch gearbeitet werden. Im nachhinein würden wir das Aufsuchen von Sponsorengeldern zur Aufbringung des Eigenanteils verstärken. Die Unterstützung der DBU und die Zusammenarbeit waren sehr gut. Vielen Dank dafür.

Glaubwürdig nachhaltig wirtschaften - Nachhaltigkeitsmanagement und seine Verbreitung in Kirchen, Sozial- und Umweltverbänden

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Ausgangslage Die DBU hat bereits das Projekt 'Kirchliches Umweltmanagement' (KirUm) gefördert. In diesem Vorhaben wurde nachgewiesen, dass das Instrument des Umweltmanagements hervorragend für Kirchliche Einrichtungen und für Kirchengemeinden mit ehrenamtlichen Strukturen geeignet ist. Das Projekt 'Sustainable Churches' Ausgehend von den Erfolgen des KirUm gelang es, über die EU (LIFE-Programm) die inhaltliche Weiterentwicklung vom Umwelt- zum Nachhaltigkeitsmanagement kofinanziert zu bekommen. In 8 deutschen und 5 europäischen Piloteinrichtungen soll das neu entwickelte System in der Praxis erprobt, in einer weiteren Projektphase in den Kirchen bekannt gemacht und in andere Non-Profit-Sparten kommuniziert werden. Zusammenarbeit mit der DBU Qualifizierung und Erweiterung des Projekts 'Sustainable Churches' bei der Entwicklung des innovativen Managementsystems EMASplus sowie der verstärkten Verbreitung von EMAS und dem Nachhaltigkeitsmanagement in Kirchen, Sozial- und Umweltverbänden. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: 1. Der Nutzen eines UM liegt im kirchl. Bereich nicht nur in den Ressourceneinsparungen, sondern im 'Nachahmungseffekt' (Übertragung in die Privathaushalte der Mitarbeitenden, Gäste und Ehrenamtlichen). Dieser Nutzen wird durch eine 'Standard'-Einführung des UM nicht optimal erschlossen, so dass das Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsmanagement im Rahmen dieses Vorhabens konzeptionell und praktisch auf diese Verbreitungseffekte hin entwickelt wird. 2. Neben der Förderung von 13 Einrichtungen durch die EU werden weitere 20 kirchliche und nicht-kirchliche Non-Profit-Einrichtungen zur Einführung des Nachhaltigkeitsmanagements motiviert, um so über einen Zeitraum von 10 Jahren 58.000 Tonnen CO2 einzusparen. 3. Bestehende Materialien werden durch weitere Fortbildungsmaterialien, Modelle für Nachhaltigkeitsberichte und eine Konferenz für 'Nachhaltige Managementinnovationen in Non-Profit-Organisationen' im ZUK in Osnabrück ergänzt. 4. Über 'Beschaffung' von Produkten und Dienstleistungen werden wesentliche umweltrelevante Entscheidungen getroffen. Damit kann auf die kirchliche Hierarchie mit ihren Beschaffungsrichtlinien, auch auf Lieferanten und damit den Markt eingewirkt werden. Dieser Themenkomplex soll nun erstmals aus Sicht der Kirchen mit ihrer großen Marktmacht untersucht und gestaltet werden. Fazit: Die Modelleinrichtungen und die erfolgreich erprobten Methoden für das Nachhaltigkeitsmanagement sind eine gute Grundlage für die weitere Verbreitung in den Kirchen und der Sozialwirtschaft. Die flächendeckende Verbreitung hängt nunmehr von kirchlichen Richtlinienentscheidungen ab. Das Projekt zeigt die Potentiale zur Weiterentwicklung von EMAS zu einem Nachhaltigkeitsmanagementstandard auf und wird als Beitrag zu einem zukünftigen europäischen Nachhaltigkeitsstandard verstanden. usw.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Evangelische Melanchton-Kirchengemeinde Berlin

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Das Gebäude, ein Wohnhaus (4 Mietparteien) mit Anbindung an ein Gemeindehaus zur kirchlichen Gottesdienstnutzung, wurde 1955 errichtet. Es hat ein Flachdach und mit einer Bruttogeschossfläche von 315 qm. Eine Dachdämmung wurde vor etlichen Jahren durchgeführt. Photovoltaikanlage. Hersteller: Solar-Fabrik GmbH - Typ: SF 115. Generatorennennleistung: 2,07 kWp - Aufgeständert auf Flachdach. Verschattungsfreie nutzbare Dachfläche: ca. 100 qm. Neigung: 30 Grad - Abweichung von der Südrichtung: 0 Grad. Spitzenleistung eines Moduls: 115 W. Es wurde 1 paralleler Strang mit 18 Modulen in Reihe verschaltet. Modulanschlussleitung: Solarflex 250 - H07 RN F, Querschnitt: 2,5 mm Generatoranschlusskasten entfällt, weil nur ein String vorhanden ist. Gleichstromhauptleitung mit Querschnitt 2,5 mm. Einfache Leitungslänge vom Generatoranschlusskasten bis zum Wechselrichter: 20m. Systemspannung: 90-450 V - 1 Wechselrichter: Convert 2000, Leistung: 1,8 kW, Installationsort: im angrenzenden Kirchturm. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: Verschiedene Hinweise im Gemeindebrief 'Melanchthon-Bote'. Am 07.07.2002 hat ein themenbezogener Gottesdienst stattgefunden 'Bewahrung der Schöpfung - Nutzung der Sonnenenergie'. Im Anschluss daran gab es eine Einweihungsfeier der PV-Anlage. Der Geschäftsführer der Fa. PST informierte über erneuerbare Energien und über die Nutzung von Solaranlagen. Die PV-Anlage und die Schautafel der Gemeinde wurden erklärt. Die Ertragsdaten sollen der Gemeinde in regelmäßigen Abständen mitgeteilt werden. Wir werden versuchen, die Jugend der Gemeinde an das Projekt heranzuführen und für Workshops u.a. zu interessieren. Im Gemeindehaus liegt Informationsmaterial über die Nutzung von Sonnenenergie aus. Weitere themenbezogene Gottesdienste und Veranstaltungen sind vorgesehen. Fazit: Nach anfänglicher Skepsis und leichter Verärgerung über den schleppenden Fortgang der Installationsarbeiten ist nun im Gemeindekirchenrat die Meinung, mit der Errichtung der PV-Anlage einen guten Beschluss gefasst und ein Zeichen für Umweltbewusstsein gesetzt zu haben.

Photovoltaik-Demonstrationsanlage Evangelische Hephatha-Kirchengemeinde

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Bei dem zum Gemeindezentrum gehörenden Gebäude handelt es sich um einen im Jahre 1963 errichteten, zweigeschossigen Mauerwerksbau mit Flachdach. Die Brutto-Geschossfläche des für drei Pfarrwohnungen genutzten Gebäudes beträgt etwa 600 Quadratmeter, die der Kirche 180. Die PV-Anlage, eine Flachdach-Konstruktion mit um 30 Grad geneigten und nach Süden ausgerichteten Modulen und einem Strang-Wechselrichter, liefert eine Nennleistung von 4,14 (kW) und eine Nennspannung von 600 (V). Die 36 Module mit einer Größe von knapp einem Quadratmeter werden an einem Strang in Reihe geschaltet. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: Die Gemeinde wird ab Februar '02 im Gemeindebrief regelmäßig über Sinn, Bau, Finanzierung und Erfolg der Solaranlage informiert werden. Für Sonntag, den 3. März, ist ein themenbezogener Gottesdienst geplant. Im Schaukasten der Gemeinde soll in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen der Gemeinde das Projekt öffentlich gemacht werden. Über die Öffentlichkeitsbeauftragte des Kirchenkreises soll auch die örtliche Presse informiert werden. Im Rahmen des für den 9. Juni 2002 geplanten Gemeindefests soll die Solaranlage dann offiziell eingeweiht werden. Fazit: Die Gemeinde bereut es nicht, das Projekt durchgeführt zu haben. Wenn auch die Kosten für solch eine Anlage noch sehr hoch sind, denn ohne die Bezuschussung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und das Land Berlin hätte man sie kaum realisieren können, war es richtig, mit diesem Projekt Menschen mit der ganzen Energieproblematik zu konfrontieren.

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