Ziel des Projektes ist die langfristige Sicherung und Erhaltung von Vorkommen seltener Baumarten, sowie die Etablierung neuer/verjüngter Vorkommen an geeigneten Standorten. Zunächst erfolgt die Evaluierung, Auswahl und Beerntung erhaltungswürdiger Bäume aus südwest-deutschen Wald- und Feldvorkommen (insbes. Elsbeere, Speierling, Wildapfel, Wildbirne, Schwarzpappel, Ulme, Walnuss und Eibe; außerdem Straucharten) mit entsprechender Dokumentation. Anschließend erfolgt eine vegetative und generative Weitervermehrung zum Aufbau von Erhaltungs-Klonsammlungen bzw. zum Aufbau von Erhaltungs-Samenplantagen, (ex-situ Generhaltung). Parallel dazu werden o.g. seltene Baumarten vegetativ und generativ mit 1- bis 3-jähriger Kulturzeit nachgezogen und an interessierte bzw. am Evaluierungsprozess beteiligte Forstämter abgegeben (in-situ Generhaltung) und dort langfristig weiterbeobachtet.
Fertigstellung der Entwicklung des "Neptun Sensors", um das Anwendungsgebiet auf die Pflanzenvermehrung auszudehnen und somit eine Investition seitens gartenbaulicher Betriebe in Bodenfeuchte-Sensortechnik noch lukrativer zu machen. Vereinfachte Datendarstellung: Softwaretechnische Zusammenführung der Daten von Single und Multi Poseidons anhand von Data Plots, zu einfacheren Übersicht und letztendlich einer verbesserten Praxistauglichkeit sowie Synchronisation der Firefly und Poseidon Messsignale seitens der Hardware mit dem Ziel der vereinfachten Datenverarbeitung und verbesserten Akku Laufzeit. Erweiterte Widget Funktionen: Manuelle X- und Y-Achsenskalierung in Form einer Widget-Funktion zu besseren und schnelleren Übersichtlichkeit individueller Belange der Gärtner. Außerdem Implementierung eines Calculation-Widget, welches die Hinterlegung individueller Formeln ermöglicht. Verbesserung des Firefly Housings zur Erhöhung der Belastbarkeit gegenüber Umwelteinflüssen.
Zuchtarbeiten zur Entwicklung von kaukasischem Löwenzahn (Taraxacum koksaghyz) als nachwachsender Industrierohstoff mit Mehrfachnutzung (Kautschuk , Inulin) sollen weitergeführt werden. Ziele des Vorhabens sind weitere Selektionsschritte im Pflanzenmaterial unter Nutzung unterstützender und beschleunigender Zuchtmethodik (Molekulare Marker, Biomarker, In vitro-Techniken, NMR-Analytik). Ferner soll Saatgut für weitere Vermehrungen gewonnen sowie Wurzeln zur Extraktion von Kautschuk und Inulin geerntet werden. Die Extrakte werden im Pilotmaßstab weiter bearbeitet. Rohstoffchargen sollen bereitgestellt und ihre technischen und physikochemischen Eigenschaften beurteilt werden. In spaltenden T. koksaghyz-Populationen sollen genetische Analysen für agronomisch und metabolisch relevante Merkmale durchgeführt werden. Isoprenoide und Inulin sollen NMR-analytisch erfasst werden. Selektierte Genotypen sollen in vitro vermehrt, z.T. polyploidisiert sowie in vitro beschleunigt zur Blüte gebracht werden. Es werden Selektionsmarker eingesetzt. Verschiedene Taraxacum-Arten und daraus hergestellte Bastarde sollen in ihren agronomischen Eigenschaften züchterisch verbessert und letztendlich als Industrierohstoff bereitgestellt werden. Saatgut und Wurzeln werden auf Praxisflächen erzeugt. Die gummi- und zucker-verarbeitenden Industrien erwarten aus dem Projekt anbauwürdige, ertragreiche T. koksaghyz-Sorten. Der beteiligte Züchter strebt dabei eine Profilierung in Sonderkulturen sowie Lizenzeinnahmen aus der Saatgutproduktion an. Die Universität Münster und das JKI streben Publikationen an. Die Universität Münster strebt Lizenzeinnahmen aus der Nutzung von Patenten an. Das beteiligte in vitro Labor strebt eine Profilierung in Asteraceen an und erwartet Dienstleistungsaufträge. Das beteiligte Analytik-Unternehmen strebt eine weitere Profilierung in der NMR-Analytik pflanzlicher Inhaltsstoffe an. Die Erzeugergemeinschaft erwartet Absatzmöglichkeiten für Saatgut und Wurzeln.
Zuchtarbeiten zur Entwicklung von kasachischem Löwenzahn (Taraxacum koksaghyz) als nachwachsender Industrierohstoff mit Mehrfachnutzung (Kautschuk, Inulin) sollen weitergeführt werden. Ziele des Vorhabens sind weitere Selektionsschritte im Pflanzenmaterial unter Nutzung unterstützender und beschleunigender Zuchtmethodik (Molekulare Marker, Biomarker, In vitro-Techniken, NMR-Analytik). Ferner soll Saatgut für weitere Vermehrungen gewonnen sowie Wurzeln zur Extraktion von Kautschuk und Inulin geerntet werden. Die Extrakte werden im Pilotmaßstab weiter bearbeitet. Rohstoffchargen sollen bereitgestellt und ihre technischen und physikochemischen Eigenschaften beurteilt werden. In spaltenden Taraxacum koksaghyz Populationen sollen genetische Analysen für agronomisch und metabolomisch relevante Merkmale durchgeführt werden. Isoprenoide und Inulin sollen NMR-analytisch erfasst werden. Selektierte Genotypen sollen in vitro vermehrt, z.T. polyploidisiert sowie in vitro beschleunigt zur Blüte gebracht werden. Sequenzen der Schlüsselgene relevanter Stoffwechselwege sollen als Selektionsmarker eingesetzt und weitere Marker zur Spezies-Identifikation sowie zur markergestützten Rückkreuzung eingesetzt werden. Verschiedene Taraxacum-Arten und daraus hergestellte Bastarde sollen in ihren agronomischen Eigenschaften züchterisch verbessert und letztendlich als Industrierohstoff bereitgestellt werden. Saatgut und Wurzeln werden auf Praxisflächen erzeugt.
Vorhabensziel Zuchtarbeiten zur Entwicklung von kasachischem Löwenzahn (Taraxacum koksaghyz) als nachwachsender Industrierohstoff mit Mehrfachnutzung (Kautschuk, Inulin) sollen weitergeführt werden. Ziele des Vorhabens sind weitere Selektionsschritte im Pflanzenmaterial unter Nutzung unterstützender und beschleunigender Zuchtmethodik (Molekulare Marker, Biomarker, In vitro-Techniken, NMR-Analytik). Ferner soll Saatgut für weitere Vermehrungen gewonnen sowie Wurzeln zur Extraktion von Kautschuk und Inulin geerntet werden. Die Extrakte werden im Pilotmaßstab weiter bearbeitet. Rohstoffchargen sollen bereitgestellt und ihre technischen und physikochemischen Eigenschaften beurteilt werden. Arbeitsplanung In spaltenden Taraxacum koksaghyz Populationen sollen genetische Analysen für agronomisch und metabolomisch relevante Merkmale durchgeführt werden. Isoprenoide und Inulin sollen NMR-analytisch erfasst werden. Selektierte Genotypen sollen in vitro vermehrt, z.T. polyploidisiert sowie in vitro beschleunigt zur Blüte gebracht werden. Sequenzen der Schlüsselgene relevanter Stoffwechselwege sollen als Selektionsmarker eingesetzt und weitere Marker zur Spezies-Identifikation sowie zur markergestützten Rückkreuzung eingesetzt werden. Verschiedene Taraxacum-Arten und daraus hergestellte Bastarde sollen in ihren agronomischen Eigenschaften züchterisch verbessert und letztendlich als Industrierohstoff bereitgestellt werden. Saatgut und Wurzeln werden auf Praxisflächen erzeugt.
Bei Pflanzmaßnahmen in der freien Landschaft wurden in der Vergangenheit häufig Pflanzen gebietsfremder Herkünfte verwendet, d.h. Pflanzen, die nicht aus den Populationen der Naturräume stammten, in die sie eingebracht wurden. Im Vergleich zu gebietsheimischer Pflanzware ergeben sich allerdings eine Reihe von Nachteilen, die eine große ökonomische und ökologische Bedeutung haben können. Daher ist in der Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes die Verwendung von gebietsheimischen Gehölzen bei Pflanzungen in der freien Landschaft ab 2020 vorgeschrieben, was zu einer großen Nachfrage entsprechender Pflanzware führen wird. Allerdings gibt es bei vielen Gehölzen kaum belastbare Untersuchungen zur Differenzierung der Populationen in Deutschland und Mitteleuropa, so dass eine Abgrenzung von Herkunftsgebieten für viele Arten kaum möglich ist. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der freien Landschaft sind daher gehölzart-spezifische Untersuchungen zur räumlich-genetischen Differenzierung und damit zur Identifizierung regionaler Herkünfte dringend notwendig. Das Forschungsvorhaben hat daher das Ziel, der Baumschulwirtschaft und den Naturschutzverwaltungen Informationen zur Abgrenzung regionaler Herkünfte von baumschulrelevanten Straucharten, zu geeigneten Erntevorkommen sowie zum Aufbau regional abgegrenzter Samengärten zur Gewinnung von herkunftsgesichertem Saatgut an die Hand zu geben. Hierfür sollen über populationsgenetische Untersuchungen mit Kern-Mikrosatelliten-Markern und Chloroplasten-DNA-Markern die räumlich-genetischen Muster zweier baumschulrelevanter Straucharten (Faulbaum und Pfaffenhütchen) als Modellarten identifiziert werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 38 |
| Europa | 1 |
| Land | 13 |
| Wissenschaft | 11 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 37 |
| Text | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 1 |
| Offen | 37 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 34 |
| Englisch | 11 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 4 |
| Keine | 21 |
| Webseite | 16 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 25 |
| Lebewesen und Lebensräume | 38 |
| Luft | 11 |
| Mensch und Umwelt | 38 |
| Wasser | 10 |
| Weitere | 38 |