Bei der Zellstoff- und Papierherstellung fallen grosse Mengen von Sulfit- bzw. Sulfatablaugen an, die als wertvolle Sekundaerrohstoffe in Betracht gezogen werden koennen. In diesem Sinne werden Verfahren, die die Sulfitablaugen zu Huminstoff-aehnlichen Substanzen umwandeln, entwickelt. Die Sulfitablaugen werden anaerob und dann aerob behandelt, wobei Produkte mit hoher Umwelt- und Pflanzenvertraeglichkeit erzielt werden. Die erhaltenen Produkte (fluessig oder fest) koennten im Bereich der Bodenverbesserung eingesetzt werden.
Untersucht wird in diesem Projekt, der Zusammenhang zwischen Phloembeladungstyp und klimatischen Bedingungen wie Temperatur und der Phloembeladung in immergruenen Dikotyledonen aus der temperierten Zone. Techniken: Transmission electron microscopy, scanning electron microscopy, HPLC, Spektrophotometrie, 14C-Scintillations Photometrie, Densitometrie, Phophoimaging, Picolitre Cell content analysis, infrared spectrophotometry.
Im Rahmen dieses laengerfristigen Projektes werden verschiedene Fragestellungen untersucht: Auswirkungen hoher Klaerschlammgaben auf bodenphysikalische Eigenschaften (Erosionsstabilitaet, Wasserkapazitaet, ...); Aufwuchs verschiedener Rasengraeser auf Klaerschlamm-haltigen Substraten; Schwermetallaufnahme durch Rasengraeser auf Klaerschlamm; Klaerschlamm als Bodenverbesserungsmittel fuer Gehoelzpflanzungen, -anzucht und Rekultivierungen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass eine positive Auswirkung auf die bodenphysikalischen Eigenschaften nur bei Aufwandmengen zu beobachten ist, die weit ueber den in der Landwirtschaft zulaessigen Mengen liegen. Die Moeglichkeiten, Klaerschlamm als Torfersatz bei der Anlage von Gruenflaechen einzusetzen, koennen allgemein nicht beurteilt werden, da die Reaktion der Pflanzen auf Klaerschlammbeimengung artspezifisch verschieden ist.
Im Bereich industrieller Ballungszentren - etwa in der Naehe von Stahlwerken - treten kulturwidrige Substrate in den Halden auf, die fuer Pflanzenwachstum als substratbedingte Standorte mit oekologischen Sperren bezeichnet werden. Auf diesen Standorten zeigen sich haeufig exogen kulturfeindliche Konstellationen, die aber durch ausgleichende Rekultivierungsmassnahmen den Biologen in hoechstem Masse interessieren.
Innerhalb der Arbeitsgemeinschaft werden Kompost-Beseitigungs-Versuche durchgefuehrt. Die anfallenden Muell-Kompost-Substanzen werden auf ihre Pflanzenvertraeglichkeit und Duengewirkung untersucht. Berichterstattung erfolgt innerhalb der Arbeitsgemeinschaft.
Ziel des Projektes ist die Entwicklung von maßgeschneiderten organisch-mineralischen Dünger-Agglomeraten zur Schaffung alternativer Absatzmärkte für feste Gärrückstände aus NaWaRo-Anlagen im nichtlandwirtschaftlichen Sektor. Die Umsetzung des Projektes erfolgt im Verbund auf der Grundlage von drei Teilprojekten: Technologie (Technologische Produktentwicklung), Produkt (Pflanzenbauliche Bewertung), Markt (Marktpotenzialanalyse). Im Teilprojekt 'Produkt' werden zusammen mit den Partnern zunächst Produktzielgrößen definiert, die im Teilprojekt 'Technologie' in entsprechenden Agglomeratprodukten umgesetzt werden. Gärprodukte sollen hierbei mit ausgewählten Sekundärstoffen kombiniert werden, um die Produkteigenschaften an die unterschiedlichen Kunden- und Produktanforderungen gezielt anzupassen. In der ersten Projektphase werden zunächst Funktionsmuster mit verschiedenen Pflanzennährstoffschwerpunkten bezüglich Kalium, Stickstoff und Phosphor entwickelt und pflanzenbaulich bewertet. Hierzu werden neben entsprechenden Nährstoffanalysen erste Pflanzenversuche unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt. Anhand einer zu entwickelnden Testbatterie soll die Pflanzenverträglichkeit und gartenbauliche Eignung der Funktionsmuster getestet werden. Bei erfolgreichem Abschluss dieser Arbeiten soll in einer möglichen zweiten Projektphase aus Gärprodukten in Kombination mit den geeigneten Sekundär- und Reststoffen drei Erprobungsmuster für den beispielhaften Einsatz als Tomaten-, Rasen- und Blühpflanzendünger hergestellt werden. Diese Prototypen sollen hinsichtlich ihrer physikalischen, chemischen, pflanzenbaulichen und bodenverbessernden Eigenschaften mit bereits am Markt vorhandenen Produkten vergleichend untersucht und bewertet werden.
Bei Fernstraßen kommen auf dem Mittelstreifen zunehmend Betonschutzwandsysteme zum Einsatz, zwischen deren Wänden lineare Hochbeete entstehen. Die Begrünung dieser Hochbeete gestaltet sich jedoch in der Praxis äußerst schwierig. Neben sicherheitsbedingten Auflagen betreffend Wuchsstärke, Wuchshöhe und Pflegeintensität des zu verwendenden Pflanzmaterials schränken nutzungsbedingte Einwirkungen durch z.B. Fahrtwind und Salzgischt die Artenauswahl am Extremstandort zusätzlich ein. Durch den Aufbau einer Referenzanlage mit kontrollierten Rahmenbedingungen sollen die Ergebnisse des Versuchs L074-11, die an zwei realen Autobahnabschnitten gewonnen wurden, verifiziert werden.
Bei Fernstraßen kommen auf dem Mittelstreifen zunehmend Betonschutzwandsysteme zum Einsatz, zwischen deren Wänden lineare Hochbeete entstehen. Die Begrünung dieser Hochbeete gestaltet sich jedoch in der Praxis äußerst schwierig. Neben sicherheitsbedingten Auflagen betreffend Wuchsstärke, Wuchshöhe und Pflegeintensität des zu verwendenden Pflanzmaterials schränken nutzungsbedingte Einwirkungen durch z.B. Fahrtwind und Salzgischt die Artenauswahl am Extremstandort zusätzlich ein. Durch den Vergleich unterschiedlicher Substrate, Verfüllhöhen und Ansaatmischungen an zwei realen Autobahnabschnitten sollen Empfehlungen für den Aufbau und die Begrünung derartiger Mittelstreifen erarbeitet werden.
Entwicklung und Testung von Kultursubstraten für den Erwerbsgartenbau, die aus den Hauptkomponenten Torfmoos-Frischmasse (Sphagnum) und Kompost (Gewinnung aus Feuchtflächen-Landschaftspflege); Analyse der physikalischen/chemischen/biologischen Eigenschaften der Komponenten und der Substratmischungen und Vergleich mit konventionellen Torf-Kultursubstraten mit anschließender Bewertung der Ergebnisse (besonders im Hinblick auf die Vorgaben der Gütekriterien für Substrate); Nachweis der Pflanzenverträglichkeit der Substrate mit standardisierten Untersuchungsverfahren; Nachweis der Leistungsfähigkeit der Substrate in Bezug auf Wachstum/Pflanzenentwicklung verschiedener, wirtschaftlich bedeutender Kulturpflanzen im direkten Vergleich mit konventionellen Torf-Kultursubstraten; Nachweis der Eignung der Substrate auch für längerfristige Kulturdauer; Nachweis einer nur geringen Stickstoffimmobilisierung der Substrate im Kulturverlauf Untersuchung Sphagnum und Grünschnitt auf Zusammensetzung (Torfmoosarten/-anteile, Anteile Fremd-Biomasse im Sphagnum, Identifizierung/Quantifizierung der Einzelkomponenten im Grünschnitt); Aufbereitung; Kompostierung; Substratmischung; Untersuchung Substrate physikalisch/chemisch/biologisch/Pflanzenverträglichkeit; kurzfristige/langfristige Wachstumsversuche mit wichtigen Kulturpflanzen (verschiedene Versuchsansätze; Wasser-/Nährstoffhaushalt; Stickstoffimmobilisierung
Einfluss des Einsatzes von Pflanzenbehandlungsmitteln auf die Genexpression in Pflanzen. Mit dem vorliegenden Projekt soll abgeklaert werden, ob nach einem PBM Einsatz beobachtbare Ver-aenderungen im Muster der Genexpression feststellbar sind. Dazu soll Weizen nach Fungizidbehand-lung analysiert werden. Ein solches Projekt zur Sicherheitsbeurteilung von PBM und den behandelten Kulturen wird Wesentliches zur Kenntnis der Variabilitaet der Genexpression in Pflanzen in Bezug auf Umweltbedingungen, genetische Unterschiede zwischen Sorten sowie Folgen von chemischen Behandlungen beitragen koennen. Weiter wird dieses Projekt einen Beitrag liefern zur Diskussion um die Lebensmittelsicherheit von GVO. Ein wichtiges Kriterium bei der Beurteilung von GVO ist das Konzept der Substanziellen Aequivalenz der gentechnisch veraenderten Pflanze mit der Ursprungspflanze. Die Produzenten muessen fuer eine Zulassung als Lebensmittel zeigen, dass die veraenderte Pflanze bezueglich ihrer 'Inhaltstoffe' unwesentlich veraendert wurde. Dies bezieht sich naturgemaess nur auf die bekannten Inhaltsstoffe. Dieses Konzept leidet bis heute daran, dass die Variabilitaet innerhalb einer Pflanzenspezies (zwischen Sorten, Anbauorten) nur ungenuegend erforscht ist. Dies fuehrt dazu, dass immer wieder Unsicherheit darueber entsteht, ob nun beobachtbare Unterschiede zwischen Pflanzenlinien durch genetische Veraenderungen verursacht werden, oder ob die Variabilitaet innerhalb der Spezies (genetisch oder durch variable Umwelteinfluesse) fuer diese Unterschiede verantwortlich ist.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 83 |
| Europa | 2 |
| Kommune | 2 |
| Land | 2 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 40 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 83 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 83 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 79 |
| Englisch | 7 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 76 |
| Webseite | 7 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 65 |
| Lebewesen und Lebensräume | 79 |
| Luft | 56 |
| Mensch und Umwelt | 83 |
| Wasser | 51 |
| Weitere | 83 |