Other language confidence: 0.5984322786195184
The Lower Saxony Water Management, Coastal and Nature Protection Agency started a zooplankton survey in 2015, regularly monitoring the abundance, biomass, body size, and species composition in the East Frisian Wadden Sea. A total of max. 10 stations are sampled monthly from March to October. Samples are taken using a Hydrobios Apstein net, 150 µm mesh size, hauled from 10 meters depth to the surface at constant speed (0.67 m/s). The net has an opening of 40 cm in diameter, and is attached to a cone with a 17 cm wide opening. Samples are collected with three vertical hauls, pooled together, and stored in a 1L container fixed with borax-buffered formalin (5%). Samples are analyzed in accordance with the standard procedure DIN EN 17204:2020-09 to measure abundance, dry and wet weight, and taxonomic composition. Organisms were counted and identified up to the species (if possible) or genus level using a Bogorov-Chamber and a stereoscopic magnifier. The unaccepted or original names of species are given in the 'Species UID' variable, and the accepted identifications are given in the 'Species' variable. The data provides a detailed time series of zooplankton species composition, biomass, body size and species distribution from 2015 to 2024 in the East Frisian Wadden Sea.
Die Elbe ist einer der mit Quecksilber am staerksten belasteten Fluesse der Erde. Die zuletzt im Projekt Quecksilbermonitor gemessene Konzentration des Quecksilbers im Elbewasser (in der Messstation Schnackenburg) schwankte im Verlauf der Messkampagne vom 24.2. bis 2.3.1999 zwischen ca. 25-100ng/l. 100ng/l liegt um den Faktor 10 unter der erlaubten Konzentration fuer Trinkwasser (1000ng/l). Diese im Vergleich zum Trinkwassergrenzwert geringe Konzentration scheint auf den ersten Blick nicht der Qualitaet einer Belastung zu entsprechen. Zwei Faktoren relativieren die Konzentrationsangabe: Quecksilber wird, wie andere Schwermetalle auch, an Schwebstoffe, insbesondere die Fraktion kleiner 20um gebunden. Daher ist die Konzentration des Quecksilbers im Wasser stark vom Schwebstoffgehalt abhaengig. Ausserdem wird Quecksilber in der Nahrungskette aufkonzentriert, da nur wenig Quecksilber wieder ausgeschieden wird. So wird z.B. Plankton von Kleinkrebsen aufgenommen, die dann wieder von Fischen aus dem Wasser gefiltert werden. Auf diesem Weg kann die chronische Belastung fuer einen Menschen, der regelmaessig Fisch aus der Elbe isst, so stark werden, dass Vergiftungserscheinungen wie metallischer Geschmack im Mund, nervoese Reizbarkeit sowie Zahnausfall auftreten koennen. Ziel sollte es daher sein, die Quecksilberbelastung so weit wie moeglich zu senken und weitere Verschmutzungen zu vermeiden. Die Ursache der Quecksilberbelastung der Elbe liegt primaer bei fehlenden bzw. unzureichenden industriellen und kommunalen Abwasserreinigungsanlagen und bei alten, belasteten Gewaessersedimenten, die hauptsaechlich in den neuen Bundeslaendern und auf dem Gebiet der Tschechischen Republik vorliegen. Aufgrund der Sedimentbelastung waere selbst bei der Eliminierung aller anthropogener Quecksilberquellen nur ein allmaehlicher Rueckgang der Konzentration zu erwarten. Tatsaechlich ist die Belastung der Elbe mit Quecksilber seit 1989 stark zurueckgegangen, die Quecksilbergehalte liegen aber nach wie vor erheblich ueber den Zielvorgaben fuer den Gewaesserschutz. Eine kontinuierliche Ueberwachung der Elbe wird auf Dauer unerlaesslich sein, da die Ursachen der Verschmutzung durch eine staendige Ueberwachung leichter erkennbar werden, wenn zeitlich begrenzte Einleitungen sofort erkannt werden koennen. Auch koennen die Zusammenhaenge zwischen Temperatur, Niederschlagsmenge, Wasserstand, und der Quecksilberkonzentration klarer ermittelt werden. So koennte die Rolle des bei Niedrigwasser von Schiffen aufgewirbelten Sediments beurteilt werden.
Die Dynamik von Planktongemeinschaften wird durch Einflussfaktoren, die von unten nach oben (Wasserphysik und Chemie) und von oben nach unten (natürliche Feine) wirken, kontrolliert. Die relative Bedeutung und Richtung dieser Effekte auf die Zusammensetzung der Taxa sowie die relative Abundanz sind in natürlichen Gemeinschaften jedoch nicht hinreichend belegt: Sie variieren in Zeit und Raum und hängen auch von physiologischen und ökologischen Wechselwirkungen ab, die durch verschiedene Merkmale beeinflusst werden. Ziel dieses Projektes ist es, die Auswirkungen interagierender Kontrollen (z.B. Temperatur, Verwirbelung, Nährstoffversorgung, Identität von Weidegängern, Dichte und Beuteauswahl) auf Phytoplankton in Seen innerhalb taxonomischer und größenbasierter Kategorien zu quantifizieren, um merkmalbasierte theoretische und datenbasierte Modelle (neu) zu entwickeln, die eine genaue Prognose zu Veränderungen in Plankton-Nahrungsnetzen und somit von Ökosystemprozessen und -dienstleistungen über Umweltgradienten in Raum und Zeit ermöglichen. Dieses Projekt beinhaltet drei miteinander verbundene Arbeitspakete: 1) Anwendung neuer Methoden für In-situ-Monitoring, 2) Datenanalyse (Erforschung von Mustern, Hypothesenüberprüfung und Analyse von Einflussfaktoren), und 3) merkmalbasierte Modellierung (Entwicklung und Überprüfung von Theorien, Prognosen über Raum und Zeit). Dieses Projekt wird Unterwasseraufnahmen als neues Werkzeug für Forschung und routinemäßiges Monitoring evaluieren. Durch die gewonnenen Daten werden wir mittels merkmalbasierter Rahmenbedingungen in der Lage sein, Konzepte und Theorien in der Gemeinschaftsökologie zu präzisieren, insbesondere darüber, wie Chemie und Physik sowie die Wechselbeziehungen zwischen den Arten die Dynamik von Phytoplanktongemeinschaften über Zeit und Raum beeinflussen können. Das quantitative Verständnis von Einflussfaktoren und Mechanismen, die in der Gemeinschaft die Struktur und Abundanz steuern, wird uns Prognosen über Veränderungen in der Biodiversität von Plankton über Umweltgradienten und Algenblüten ermöglichen.
The Lower Saxony Water Management, Coastal and Nature Protection Agency regularly monitors the abundance, biomass, cell size and species composition of phytoplankton species in the East Frisian Wadden Sea. A total of 5 stations are sampled from a monthly to weekly frequency, either throughout the whole year or from March to October. Samples are taken at the surface using a bucket, and kept in 5L canisters to be stored in the cold and dark until subsequent fixation with Lugol's iodine solution and later microscopic analysis. An inverted microscope was used to identify and analyze phytoplankton samples following Utermöhl (1958). The unaccepted or original names of species are given in the 'Species UID' variable, and the accepted identifications are given in the 'Species' variable. The data provides a detailed time series of phytoplankton abundance, biomass, cell size and species composition from 2020 to 2025 in the East Frisian Wadden Sea surface waters.
Der Lichternsee ist ein bis maximal 5 m tiefer, 15 ha grosser Baggersee, der parallel zur Donau in einem ehemaligen Altwasser angelegt wurde. Der See hat eine langgestreckte Form, besteht aus mehreren hintereinander liegenden Becken und hat am aeussersten Nordost-Ende eine 3 m tiefe Verbindung zur Donau, ueber die in Abhaengigkeit von den jeweiligen hydrographischen Bedingungen naehrstoffreiches Donauwasser in den See eindringt oder planktonhaltiges Seewasser ausgeschwemmt wird. Das Ziel der Untersuchungen ist es, die Gesetzmaessigkeiten dieses Wasseraustausches und die durch den Austausch im See bewirkten Effekte (Eutrophierung, Wasserverdraengung etc.) zu analysieren.
Gegenstand des beabsichtigten Forschungsprojektes ist die Untersuchung der Molluskenfaunengemeinschaften des Brackwassers ausgewählter Sedimentationsräume des Oligozäns und Miozäns. In dieser Zeit nach dem Verschluss des Tethys-Ozeans entstanden infolge von Klimaveränderungen und des Rückganges des ursprünglichen zusammenhängenden Mangrovewaldes in Europa völlig neue Lebensbedingungen für die Molluskenfaunen randmariner Biotope. Die weite Verbreitung und der Austausch der Mollusken über planktonische Larven wurde eingeschränkt. Die Faunengemeinschaften der einzelnen Ablagerungsräume sollen in ihrer qualitativen und quantitativen Zusammensetzung erfasst werden. Eine sichere systematische Einstufung erfolgt besonders über die Analyse der Protoconche (Embryonal- und Larvalschalen), da ausgewachsene Schalen häufige Gehäusekonvergenzen aufweisen. Ziel der Untersuchungen ist es, die faunistischen Sukzessionen herauszuarbeiten, Gemeinsamkeiten in der Zusammensetzung der Biozönosen aber auch endemische (an einen Ort gebundene) Formen zu charakterisieren. Ein Vergleich mit bekannten Daten älterer Fossilien und von Vertretern moderner Faunenprovinzen soll einen umfassenden Einblick in die Evolution der Brackwassergastropoden im Känozoikum geben.
Der biologische C-Kreislauf in der Antarktis unterliegt der Kontrolle der planktischen und benthischen Primärproduzenten. Die Menge an fixiertem Kohlenstoff hängt dabei nicht nur von deren photosynthetischer Aktivität ab, sondern auch von den Verlusten durch Respiration. Daher ist das Verhältnis von Photosynthese zu Respiration (rP/R) ein wichtiger Parameter den Einfluss des Klimawandels auf den antarktischen Kohlenstoffkreislauf abschätzen zu können, da aus Laborstudien bekannt ist, dass dieser Parameter empfindlich auf Umweltfaktoren reagiert. Allerdings sind quantitative Daten kaum verfügbar und Freilanddaten fehlen ganz. Das ist hauptsächlich einer methodischen Limitierung geschuldet, da sich zwar die Photosynthese Leistung über 14C, Sauerstoff oder Fluorometrie ermittelt lässt, sich die Atmung kaum oder nur mit hohem Aufwand erfassen lässt. In diesem Vorhaben soll zunächst gezeigt werden, wie hoch die Variabilität des Verhältnisses rP/R bei antarktischen Mikroalgen unter global change Bedingungen ist (steigende Temperatur, Eisenmangel. Mit diesen Daten kann dann in Modellrechnungen gezeigt werden, wie hoch der Fehler bei Primärproduktionsmessungen sein kann, wenn die Atmung nicht adäquat berücksichtigt wird. Danach soll eine Methode zur Messung der Atmung entwickelt werden, die ohne Gaswechsel und mit hohem Durchsatz im Freiland eingesetzt werden kann, um auch im Feld richtige rP/R Werte ermitteln zu können. Auf diese Weise können alle Teilprojekte, die sich mit klimawandel-abhängigen Veränderungen der antarktischen C-Bilanz beschäftigen, mit Zusatzinformationen versorgt werden, die den Wert der Daten deutlich steigern können.
QSim - Numerische Simulation der Gewässergüte in Bundeswasserstraßen. Ein Instrument zur Simulation und Prognose des Stoffhaushalts und der Planktondynamik in Fließgewässern. Entwicklung und Testung für Binnen- und Küstengewässer.
We studied the response of the heterotrophic flagellate (HF) community to the combined impact of warming and ocean acidification in a mesocosm experiment with a plankton community from the western Baltic Sea. We performed a quantitative analysis of the response at the level of total biomass and size classes and a semi-quantitative one at the level of individual taxa. Total biomass of HF was significantly lower under higher temperatures while there was no significant effect of CO2. The mean biomass of the picoflagellates did not respond to temperature while the three nanoflagellate size classes (class limits 3, 5, 8, 15 ?m) responded negatively to warming while not responding to CO2. The taxon-level results indicate that heterotrophic flagellates do not form a homogenous trophic guild, as often assumed in pelagic food web studies. Instead, the heterotrophic flagellates formed a ?food web within the food web?. There was a pronounced succession of flagellates leading from a dominance of bacterivores and colloidal matter feeders before the phytoplankton bloom to omnivorous feeders preying upon phytoplankton and heterotrophic flagellates during and after the bloom. This complex intraguild predation patterns probably dampened the response to experimental treatments.
The polar oceans are experiencing some of the largest levels of ocean acidification (OA) resulting from the uptake of anthropogenic carbon dioxide (CO2). Our understanding of the impacts this is having on polar marine communities is mainly derived from studies of single species in laboratory conditions, while the consequences for food web interactions remain largely unknown. This study carried out experimental manipulations of natural pelagic communities at different high latitude sites in both the northern (Nordic Seas) and southern hemispheres (Scotia and Weddell Seas). The aim of this study was to identify more generic responses and greater experimental reproducibility through implementing a series of short term (4 day), multilevel (3 treatment) carbonate chemistry manipulation experiments on unfiltered natural surface ocean communities, including grazing copepods. The experiments were successfully executed at six different sites, covering a diverse range of environmental conditions and differing plankton community compositions. The study identified the interaction between copepods and dinoflagellate cell abundance to be significantly altered by elevated levels of dissolved CO2 (pCO2), with dinoflagellates decreasing relative to ambient conditions across all six experiments. A similar pattern was not observed in any other major phytoplankton group. The patterns indicate that copepods show a stronger preference for dinoflagellates when in elevated pCO2 conditions, demonstrating that changes in food quality and altered grazing selectivity may be a major consequence of ocean acidification. The study also found that transparent exopolymeric particles (TEP) generally increased when pCO2 levels were elevated, but the response was dependent on the exact set of environmental conditions. Bacteria and nannoplankton showed a neutral response to elevated pCO2 and there was no significant relationship between changes in bacterial or nannoplankton abundance and that of TEP concentrations. Overall, the study illustrated that, although some similar responses exist, these contrasting high latitude surface ocean communities are likely to show different responses to the onset of elevated pCO2.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 564 |
| Kommune | 3 |
| Land | 51 |
| Weitere | 3 |
| Wissenschaft | 368 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 7 |
| Daten und Messstellen | 95 |
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 534 |
| Gesetzestext | 1 |
| Taxon | 13 |
| Text | 53 |
| unbekannt | 6 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 63 |
| Offen | 631 |
| Unbekannt | 5 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 518 |
| Englisch | 249 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 31 |
| Bild | 6 |
| Datei | 66 |
| Dokument | 34 |
| Keine | 412 |
| Unbekannt | 2 |
| Webseite | 162 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 477 |
| Lebewesen und Lebensräume | 699 |
| Luft | 380 |
| Mensch und Umwelt | 683 |
| Wasser | 602 |
| Weitere | 678 |