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Anforderungen und bildungspolitische Beduerfnisse einer wirkungsvollen Umwelterziehung

1) Untersuchung des strukturellen Rahmens: organisatorisch-administrative Aspekte / bildungspolitische Aspekte 2) Inhaltliche Schwerpunkte: Mittelschulen, Lehrerausbildung und -fortbildung / Berufsschulen und Erwachsenenbildung

Politische Bildung in der Risikogesellschaft (Schwerpunkt: Technologiefolgen-Abschaetzung, Umweltpolitik und politisches Lernen)

Interpretation der Risikogesellschaft als Schluesselproblem der Politischen Bildung, Erarbeitung von didaktischen Perspektiven fuer die schulische und ausserschulische Paedagogik, Konkretisierung an Beispielen aus den Bereichen Technology Assessment und oekologischer Gesellschaftskonflikt.

Wohlergehen in sozialräumlichen Kontexten: Intersektionale Perspektiven auf die Erfahrungen von Kindern an nicht-schulischen Lernorten, Teilprojekt Ethnographie Freizeiteinrichtungen Bielefeld

Wohlergehen in sozialräumlichen Kontexten: Intersektionale Perspektiven auf die Erfahrungen von Kindern an nicht-schulischen Lernorten, Teilprojekt Stadt- und Regionalforschung und Ethnographie Freizeiteinrichtungen

Naturschutz - ein aktuelles Themen- und Aktionsfeld der rechtsradikalen Szene. Gegenwärtige Entwicklungen, Probleme, Abgrenzungen und Steuerungsmöglichkeiten

Ziele: a) Konkrete Informationen und Kommunikationshilfen zur Sensibilisierung von Naturschutzakteuren aus Praxis, Behörden und Verbänden. Diese Zielgruppen aus dem Naturschutzbereich und aus dem Bildungssektor sollen für diese problematische Entwicklung sowie für eine Schärfung des Blicks auf den Rechtsextremismus (Fokus Naturschutzthemen) sensibilisiert werden. Der Unterwanderung der Naturschutzszene von Rechts muss entgegengewirkt werden. b) Positionierung des Naturschutzes und deutliche Abgrenzung zur Nazi-Ideologie. c) Aufbau von Kooperationen mit entsprechenden Netzwerken und Beratungsstellen. Maßnahmen: a) Zweijähriges Tagungsprojekt inkl. einer Studie, bei welchem Kommunikationsstrategien (z. B. Heimat, 'Dt. Landschaften', fremde Arten, 'völkische Siedlungsgemeinschaften', regionale Identität) und Verbreitungswege (Bürgerinitiativen, Internet, Musik, Freizeitaktivitäten, Zeitschrift Umwelt & aktiv, etc.) für den rechten Ideologietransport sowie die Naturschutzpositionen der rechtsextremen Gruppierungen mit Experten analysiert werden. Daneben sollen Gegenstrategien und Beratungsangebote vorgestellt werden. Die INA Vilm als Veranstaltungsort in MV wäre durch die räumliche Nähe zu den o. g. spezifischen Entwicklungen, Strukturen und vorhandener Expertise der demokratischen Öffentlichkeit ein guter Tagungsort. Es werden auch Institutionen/Einrichtungen einbezogen, die sich bereits intensiv mit dieser Problematik auseinandersetzen, wie Jugendschutzorganisationen, Bundeszentrale für politische Bildung, Zentren für demokratische Kultur in MV, Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz, um Synergien zu nutzen. b) Handreichung (Broschüre: gedruckte und online-Version) für Praktiker aus Behörden und Verbänden zur Sensibilisierung für das Problemfeld.

Entwicklung und Umsetzung eines politisch-internationalen und öffentlichkeitswirksamen Arbeitsprogramms als Beitrag zur Umsetzung des Weltaktionsprogramms 'Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015-2019)'

Bildung für Nachhaltige Entwicklung in außerschulischen Einrichtungen

Im Jahre 1999 wurde die erste, durch die DBU geförderte umfassende Bestandsaufnahme außerschulischen Umweltbildung abgeschlossen und in den Folgejahren veröffentlicht (Giesel et al. 2001, 2002). Seitdem hat sich die Bildungslandschaft beträchtlich verändert. Im Kontext von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) geraten neben der Umweltbildung weitere Praxisfelder wie die Entwicklungsbezogene Bildung, das Globale Lernen, die Verbraucherbildung oder die Politische Bildung in den Blick. Das Projekt hat das Ziel, den aktuellen Stand der Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung bei außerschulischen Anbietern zu erheben und darauf aufbauend empirisch fundierte Aussagen über zukünftige Entwicklungspotentiale treffen zu können. In Bezug auf die UN-Dekade 'Bildung für nachhaltige Entwicklung' werden mit der Studie empirisch begründete Hinweise über die Rolle und Implementierung der außerschulischen BNE in der Dekade geliefert. Es sollen Empfehlungen für die inhaltliche Gestaltung der zweiten Dekade-Halbzeit entwickelt und den außerschulischen Akteuren im Feld BNE eine Orientierung über ihr Arbeitsfeld und dessen Potentiale gegeben werden. Der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) können die Daten einen Beitrag zur Festlegung zukünftiger inhaltlicher Förderschwerpunkte liefern. Durch eine vorgesehene gesonderte Betrachtung von DBU-geförderten Einrichtungen sind darüber hinaus Aussagen über die potentielle Wirksamkeit der Förderung durch die DBU möglich. Die zentralen Forschungsfragen orientieren sich an der umfänglichen Untersuchung zur außerschulischen Umweltbildung aus dem Jahre 1999, sodass eine Vergleichbarkeit der Daten dieser beiden Studien gewährleistet ist. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht eine bundesweite quantitative Bestandsaufnahme der außerschulischen BNE. Dabei werden v.a. folgende Fragestellungen untersucht: - Wer sind die Anbieter außerschulischer BNE? - Inwieweit ist BNE in den Einrichtungen und ihrem Angebot verankert? - Wie sieht die Personalstruktur der Einrichtungen und der Professionalisierungsgrad der Mitarbeiter(innen) aus? - Welche neuen Zielgruppen werden erschlossen, welche alten gepflegt? - Welche Rolle spielt die Ganztagsschulentwicklung für die außerschulische BNE? - Inwieweit werden Fragen der Qualitätssicherung in den Einrichtungen berücksichtigt? - Welchen Beitrag leisten die Einrichtungen zum Transfer von BNE? - Wie gestalten sich Netzwerk- und Kooperationsstrukturen? - Wie sind die Anbieter außerschulischer BNE regional verteilt? - Wie sind die befragten Anbieter in die UN-Dekade eingebunden? Ergänzt wird die quantitative Studie durch eine qualitative Analyse einiger ausgewählter Anbieter.

Schwerpunktprogramm (SPP) 1144: Vom Mantel zum Ozean: Energie-, Stoff- und Lebenszyklen an Spreizungsachsen, The Influence of Phase Separation on the Ca isotope Composition and Fluxes in Hydrothermal Systems

Der Mensch und das Wetter am Beispiel des Hagels und der Hagelversicherung. Eine unternehmens- und kulturgeschichtliche Studie unter besonderer Berücksichtigung der Vereinten Hagelversicherung, VVaG (Gießen)

Ziel ist es, die Entwicklung dieses Branchenführers im Segment landwirtschaftliche Spezialversicherer im Kontext der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der jeweiligen Zeit darzustellen. Besonderer Augenmerk soll dabei auf die Veränderung der Institution 'Versicherung' sowie einer veränderten Perzeption des Hagels gelegt werden. Untersucht werden die Rahmenbedingungen, die zur Gründung der Institution Hagelversicherung geführt haben. Diese Innovation, welche in den Schriften der Kameralisten zum ersten Mal angedacht wurden, erforderte auch eine Änderung der Geisteshaltung. Wurden Naturkatastrophen, v.a. im Zeitalter der Reformation noch als Strafe Gottes gesehen, scheint es festzustehen, dass sich diese Geisteshaltung im Laufe des 17. und v.a. des 18. Jahrhunderts geändert hatte und schließlich in der Entwicklung einer ökonomischen Institution mündete. Diesen Prozess zu beschreiben, der in der vorhandenen Literatur zur Hagelversicherung nicht beachtet wird, soll Ziel der Arbeit sein. Schwerpunkt der Untersuchung dieses Prozesses soll das 18. bis 20. Jahrhundert sein. Als Quellen bieten sich dabei neben den Schriften der Kameralisten u.a. Zeitschriften des 18. Jahrhunderts an. Vor diesem kulturgeschichtlichen Hintergrund folgt anschließend die unternehmensgeschichtliche Studie.

Effekte von Umweltprotest in der Bundesrepublik Deutschland

Das Projekt erforscht Effekte von Umweltprotest in der Bundesrepublik Deutschland im Zeitverlauf. Dazu werden Häufigkeit und Charakteristika von Umweltprotesten mit Bereichen gegenübergestellt, die von diesen Protesten beeinflusst sein könnten: Medienberichterstattung zur Umweltproblematik, Bevölkerungseinstellungen, umweltrelevantes Handeln der Bevölkerung, politische Initiativen im Deutschen Bundestag, Umweltaktivitäten der Wirtschaft sowie die Situation der Umwelt. Ausgangspunkt dieses Projektes sind vorliegende Protestereignisanalysen, die am Wissenschaftszentrum Berlin durchgeführt wurden, einerseits in dem Projekt 'Transformation of Environmental Activism' und andererseits in dem PRODAT-Projekt (Dokumentation und Analyse von Protestereignissen in der Bundesrepublik Deutschland). Parallel zu diesen Protestzeitreihen werden bestehende Daten zu Dimensionen zusammengestellt werden, auf die Proteste möglicherweise einen Effekt haben. In dieser Längsschnittperspektive müssten sich, auch jenseits der vielfältigen und oft sehr zufälligen lokalen Konfliktkonstellationen, wie sie in Fallstudien betrachtet werden, im Aggregat Effekte zeigen. Genutzt werden wiederholt durchgeführte Bevölkerungsbefragungen (Politbarometer, Eurobarometer, 'Umweltbewusstsein in Deutschland' des Umweltbundesamtes) zur Erfassung von Bevölkerungseinstellungen und -handeln, Bundestagsdrucksachen zu Aktivitäten im Bundestag, elektronische Versionen von Tageszeitungen zur Analyse der Medienberichterstattung, amtliche Statistik für Aktivitäten der Wirtschaft und der Bevölkerung sowie für den Zustand der Umwelt, sowie weitere Quellen, die für eine Sekundäranalyse verfügbar sind.

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