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Found 61 results.

Andenstaaten im Klimawandel - Eine sozial-ökologische Perspektive auf Vulnerabilität und Anpassung in Bolivien und Peru (Promotionsprojekt)

Die natürlichen Auswirkungen des Klimawandels treffen sowohl global als auch innerstaatlich auf gesellschaftliche Realitäten wie Armut, soziale Ungleichheit und politische Exklusion. Demnach resultiert Vulnerabilität (Verwundbarkeit) gegenüber Klimawandel nicht allein aus den ökologischen Ereignissen, sondern wird maßgeblich durch den politischen, sozialen und ökonomischen Kontext bestimmt. Ansätze sozialer Vulnerabilität fokussieren gesellschaftliche Dimensionen und fragen danach, welche Gruppen aus welchen Gründen stärker verwundbar gegenüber klimatischen Auswirkungen sind als andere. In Wechselwirkung mit den ökologischen Auswirkungen von Klimaveränderungen, ergibt sich eine sozial-ökologische Vulnerabilität. Mit dieser sozial-ökologischen Perspektive auf Klimawandel und Anpassung, geht die Hypothese einher, dass eine Wechselwirkung zwischen Vulnerabilität und politischer Gestaltungsmacht besteht. Das Promotionsvorhaben möchte deshalb anhand empirischer Untersuchungen die Forschungsfrage prüfen, welche Rolle die Inklusion gesellschaftlicher Gruppen und die gesellschaftliche Partizipation an politischen Planungs- und Entscheidungsprozessen auf den verschiedenen Ebenen der Klima- und Anpassungspolitik in Bolivien und Peru einnehmen. Es soll anhand der konkreten Länderbeispiele analysiert werden, inwieweit partizipative Prozesse zu der Reduzierung von sozial-ökologischer Vulnerabilität und zu einer Erhöhung der Anpassungsfähigkeit gegenüber Klimaveränderungen beitragen können. Im Fokus der Betrachtungen sollen vor allem die indigenen Mehrheiten in den beiden Fallbeispielen stehen. In der Politikwissenschaft ist das Vorhaben innerhalb der wissenschaftlichen Disziplin der Internationalen und innergesellschaftlichen Beziehungen und der governance-Forschung anzusiedeln. Das Vorhaben besitzt eine hohe Relevanz für die Erforschung der sozialen Dimensionen des Klimawandels und damit für die sozialwissenschaftliche Klima- und Anpassungsforschung. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den politischen Dimensionen von Vulnerabilität, mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen, mit politischen Einflussmöglichkeiten auf den verschiedenen Ebenen sozialer Aushandlung im Klimaprozess, stellt nach wie vor eine zentrale und ungelöste Herausforderung dar. Mit diesem Forschungsinteresse ist der zentrale Untersuchungsgegenstand kein etabliertes Politikfeld, sondern die Mehrebenen-Struktur der Klimaanpassung und ihre Institutionen und Prozesse. Dabei werden Ansätze der Vulnerabilitätsforschung mit demokratietheoretischen governance-Ansätzen verknüpft.

Die deutsche Umweltbewegung nach 1945

Vorgehensweise: Umweltgeschichte; Politische Kultur.

The waste dilemma: the attempt of Germany and Italy to deal with the waste management regulation in two European countries

conCISE.net

Weniger Sojaimporte nach Deutschland? Machbarkeit, Voraussetzung, Folgen, Teilprojekt 1

In der politischen Diskussion über die deutsche Nutztierhaltung wird immer wieder die Frage aufgeworfen, ob es nicht möglich und umweltpolitisch wünschenswert sei, die Importe von Soja zu reduzieren und diese durch einheimische Eiweißfuttermittel zu ersetzen. Die Motive für eine solche Forderung sind divers. So geht es manchen Diskutanten mit Blick auf Brasilien, welches den Großteil der Importe stellt, darum den Regenwald zu schützen. Andere sehen in der Substitution von Importen auch die Möglichkeit, den Anbau bzw. Konsum von gentechnisch veränderten Pflanzen einzudämmen. Neben den politischen Plänen Sojaimporte zu reduzieren, gibt es auch Bestrebungen der Lebensmittelindustrie sowie des Lebensmitteleinzelhandels mit dem Ausloben von gentechnikfreien Lieferketten und/oder regionalen Rohstoffherkünften eine Produktdifferenzierung herbeizuführen und damit zusätzliche Margen zu generieren. Vor diesem Hintergrund soll die hier skizzierte Untersuchung Antworten auf die folgenden Fragen liefern: (1) Welche agronomischen Möglichkeiten gibt es, Sojaimporte aus nicht-EU Staaten durch vermehrte inländische/europäische Produktion von pflanzlichem Eiweiß zu substituieren und unter welchen Bedingungen können diese Potentiale realisiert werden? (2) Inwiefern könnten hier bereits bestehende bzw. sich in der Entwicklung befindliche politische Programme eine Rolle spielen? (3) Wie wird sich die marktgetriebene Nachfrage nach GVO-freien und/oder einheimischen Eiweißfuttermitteln entwickeln, das heißt, wieviel Umsteuerung in der Rohstoff-Beschaffung gibt es aufgrund von marktwirtschaftlichen Prozessen? (4) Welche Markt- und Handelseffekte ergeben sich aus einer solchen Substitutionsstrategie und wie sind die wahrscheinlichen Effekte auf den globalen Flächenverbrauch bzw. auf den ökonomischen Druck bisherige Nicht-Ackerflächen - z.B. in Brasilien - in Kultur zu nehmen?

Tiere als Objekte. Zoologische Gärten und Naturkundemuseum in Berlin, 1810 bis 2020, Teilprojekt: Die Sprache der Datentiere

Weniger Sojaimporte nach Deutschland? Machbarkeit, Voraussetzung, Folgen, Teilprojekt 2

In der politischen Diskussion über die deutsche Nutztierhaltung wird immer wieder die Frage aufgeworfen, ob es nicht möglich und umweltpolitisch wünschenswert sei, die Importe von Soja zu reduzieren und diese durch einheimische Eiweißfuttermittel zu ersetzen. Die Motive für eine solche Forderung sind divers. So geht es manchen Diskutanten mit Blick auf Brasilien, welches den Großteil der Importe stellt, darum den Regenwald zu schützen. Andere sehen in der Substitution von Importen auch die Möglichkeit, den Anbau bzw. Konsum von gentechnisch veränderten Pflanzen einzudämmen. Neben den politischen Plänen Sojaimporte zu reduzieren, gibt es auch Bestrebungen der Lebensmittelindustrie sowie des Lebensmitteleinzelhandels mit dem Ausloben von gentechnikfreien Lieferketten und/oder regionalen Rohstoffherkünften eine Produktdifferenzierung herbeizuführen und damit zusätzliche Margen zu generieren. Vor diesem Hintergrund soll die hier skizzierte Untersuchung Antworten auf die folgenden Fragen liefern: (1) Welche agronomischen Möglichkeiten gibt es, Sojaimporte aus nicht-EU Staaten durch vermehrte inländische/europäische Produktion von pflanzlichem Eiweiß zu substituieren und unter welchen Bedingungen können diese Potentiale realisiert werden? (2) Inwiefern könnten hier bereits bestehende bzw. sich in der Entwicklung befindliche politische Programme eine Rolle spielen? (3) Wie wird sich die marktgetriebene Nachfrage nach GVO-freien und/oder einheimischen Eiweißfuttermitteln entwickeln, das heißt, wieviel Umsteuerung in der Rohstoff-Beschaffung gibt es aufgrund von marktwirtschaftlichen Prozessen? (4) Welche Markt- und Handelseffekte ergeben sich aus einer solchen Substitutionsstrategie und wie sind die wahrscheinlichen Effekte auf den globalen Flächenverbrauch bzw. auf den ökonomischen Druck bisherige Nicht-Ackerflächen - z.B. in Brasilien - in Kultur zu nehmen?

Scoutopia: anders denken - anders handeln

Denkraum - Ideenschmiede - Kreativität - Entfaltung - das lokale Umfeld entwickeln - Umwelt - Mitwelt - miteinander gestalten. Was kann Scoutopia sein, was soll es sein? Muße (oder Muse?), Scola, Schule und Utopie. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort Möglichkeiten denkbar machen, Gründungsideen fördern, das Jetzt kritisch sehen und in ein anderes Licht setzen, Zukunft gestalten - und jetzt damit anfangen. Der Raum in der alten Sparkassenfiliale Weidenau kann genutzt werden für Neues, für Gemeinschaftliches, für Erfahrungen, für Gestalterisches. Kunst und Wissenschaft, Kreativität und Wirtschaft - Scoutopia bietet Raum für Menschen aus allen Bereichen und fördert Austausch durch Zusammenkommen. Denken und Diskussionen werden ergebnisoffen angeleitet durch die bewährte Methode des Solution Cycles und aktionsforschender Ethnographie, indem allen Meinungen und Ideen ein Feld geboten wird. Die bisherigen Themenfelder sind neue Mobilität, neue Wirtschaft, neue Bildung und neue Gesellschaft. Scoutopia ist aber noch mehr, es ist ständig im Wandel, somit offen für Input und in einem beständigen Prozess. Unter anderem gibt Scoutopia Raum für Forschungswerkstätten, Kolloquien, Tagungen. Dabei ist es hier möglich, über die Fächerspezifischen, sowie Fächerinternen Grenzen hinaus zu denken und zu arbeiten, Methoden in Frage zu stellen, zu verknüpfen. Falls Sie selbst ein Forum, ein Kolloquium, einen Lesekreis, eine theoretische Denkgruppe etc. in dern Räumen von Scoutopia stattfinden lassen wollen, melden Sie sich gerne bei uns.

DELIKAT Fachdialoge DELIberative Demokratie: Analyse partizipativer Verfahren für den Transformationsprozess

Ausgangslage/Zielstellung/Methodik des Vorhabens: Die Beteiligung und Partizipation wichtiger gesellschaftlicher Gruppen, aber auch die direkte Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ist ein derzeit hochaktuelles öffentliches Diskussionsfeld. Parallel oder auch in Kombination dazu entwickelt sich über das Web 2.0 eine Landschaft der Informations- und Meinungsbildung, für die es aber spezielle Kenntnisse braucht, um dazu Zugang zu finden und sich beteiligen zu können. Beide Entwicklungen lassen erkennen, dass es derzeit eine hohes Engagementpotenzial der Gesellschaft gibt. Um dieses Engagementpotenzial auch für die Umweltpolitik und den anstehenden Transformationsprozess nutzen zu können, ist es erforderlich, Kenntnisse über Zugangs- und Mitwirkungsmöglichkeiten in den neuen Medien zu erlangen. Das Vorhaben soll verschiedenen Formate recherchieren und unter folgenden Fragestellungen untersuchen: Wie findet in diesen Formaten Informations- und Meinungsbildung statt? Welche formalen und informellen Zugangs- und Beteiligungsmöglichkeiten bestehen zu diesen Formaten? Für welche Zwecke und Zielgruppen lassen sich diese Formate nutzen und wie müssen sie ggf. weiterentwickelt werden? Zu diesen Fragestellungen sind 2 bis 3 Fachdialoge vorgesehen. Diese sind entsprechend vor- und nachzubereiten. Es sind sowohl Nutzer (aus bereits laufender best practice als auch Nutzer in spe) als auch Entwickler/Designer der Beteiligungsprozesse in die Dialoge einzubeziehen, ggf. sind kleine Pretests online zwischen den Fachdialogen sinnvoll je nach Diskussionsdynamik und Entwicklungsvorschlägen. Ziel des Vorhabens ist eine umfassende Übersicht über die Informations- und Meinungsbildungsprozesse in den neuen Medien und deren Nutzungsmöglichkeiten für die Umweltpolitik der Bundesregierung.

Deutschland und die Welt 2030

Wann wird Chinas Wirtschaft die Welt dominieren? Was bedeutet es für Europa, wenn sich die Bevölkerung Afrikas bis 2050 verdoppelt haben wird? Wie verändert sich die politische Struktur Europas und was passiert mit unseren Küstenregionen, wenn der Meeresspiegel ansteigt? Mit welchen digitalen Angriffen müssen wir künftig umgehen und wie beherrschen wir die digitalen Parallelwelten, die durch künstliche Intelligenz entstehen? Wie sehen Kriege in Zukunft aus? Werden wir als Deutschland und Europa mit unseren Ideen und unserer Kultur in der neuen Weltordnung eine maßgebliche Rollen spielen? Mehr als 40 deutsche und internationale Experten zeichnen mit einer Projektion der Entwicklungen ein Gesamtbild unserer Zukunft. Dieses Buch vereint damit erstmals alle wesentlichen globalen Trends und präsentiert klare Handlungsempfehlungen für die Politik, für Unternehmen und für die Gesellschaft. Ein Weckruf für alle.Quelle: Verlagsinformation

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