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Biologisch aktive Sekundärmetabolite aus antarktischen Mikroorganismen

Das Forschungsvorhaben entstand aus der Forschungskooperation unserer beiden Arbeitsgruppen, die in den letzten Jahren auch durch die DFG im Rahmen von Arbeitsaufenthalten Dr. Ivanova s am HKI gefördert wurde. Das Ziel der Arbeiten ist die Untersuchung von Actinomyceten antarktischer Herkunft mit bekannter taxonomischer Zuordnung hinsichtlich ihres Bildungsvermögens für bekannte und neue Sekundärmetabolite unter Einsatz chromatografischer und instrumentalanalytischer Methoden (z.B. LC-MS, ESI-MS/CID-MS/MS). Folgende Ergebnisse werden erwartet:= Isolierung und Strukturaufklärung neuer bioaktiver Strukturen= Gewinnung von Aussagen über die genetischen Reserven antarktischer Actinomyceten bezüglich Bildung von Sekundärmetaboliten.= Gewinnung von Aussagen über die globale Verbreitung von Bildnern häufig vorkommender Sekundärmetabolite von Actinomyceten und Pilzen (z.B. Nactine, Polyether, Anthracycline und sesquiterpenoide Strukturen).

Schwerpunktprogramm (SPP) 2451: Lebende Materialien mit adaptiven Funktionen, Teilprojekt: Adaptive Lebende Samenbeschichtungen

Die Saatgutbeschichtung ist ein Verfahren, welches in der Landwirtschaft bei über 50 Pflanzenarten angewandt wird und zur Verbesserung der Lagerung, Lebensfähigkeit und Keimung von Saatgut dient, was zu einem beschleunigten Pflanzenwachstum und höheren Erträgen führt. Bei herkömmlichen Saatgutbeschichtungen werden nicht abbaubare synthetische Polymere wie Polyether oder Polyurethane verwendet. Diese bieten nicht nur ein schlechtes Verhältnis zwischen Wirkstoff und Polymer, sondern tragen auch zur Verschmutzung durch Mikroplastik bei. Zukünftige EU-Verordnungen werden solche Materialien verbieten. Um diese Einschränkungen zu überwinden, schlagen wir die Entwicklung einer neuen Technologie vor, welche für die langfristige Konservierung und verbesserte Keimung von Saatgut in verschiedenen Klimazonen erforderlich ist. Wir schlagen eine adaptive Technologie zur Beschichtung von lebendem Saatgut vor, bei der ein Zusammenspiel zwischen biobasierten Hydrogelen und Nutzbakterien genutzt wird. Polysaccharide wie Dextran und Pektin, werden chemisch modifiziert, um funktionelle Gruppen zu integrieren, die für die Bildung kovalenter Vernetzungen in Hydrogelen verwendet werden können. Bifunktionelle Adhäsionspeptide werden zur Dekoration der Oberfläche von Bakterien verwendet, um eine nicht-kovalente Bindung der Bakterien an die Polysaccharidketten des Hydrogels zu gewährleisten. Anschließend werden reaktive Polysaccharide, Vernetzer oder Enzyme mit peptiddekorierten Rhizobakterien und Trehalose kombiniert und mit Hilfe einer Trommelbeschichtungstechnik auf verschiedene Samen aufgebracht. Wir werden die Beschichtungen auf molekularer, zellulärer und makroskopischer Ebene untersuchen und dabei die Dynamik der Vernetzungen, die Wechselwirkungen zwischen Peptiden und Bakterien, das Verhalten der Bakterien in den Hydrogelschichten sowie die Keimung der beschichteten Samen untersuchen. Folgende Ziele sollen erreicht werden: 1) Verbesserung der Trockentoleranz durch die Entwicklung programmierbarer Hydrogele, die nützliche Bakterien, Sporen und Samen als Reaktion auf Umwelteinflüsse rehydrieren. Dadurch wird die Anpassungsfähigkeit verbessert und das Wachstum in verschiedenen Klimazonen gefördert. 2) Entwicklung von Biohydrogel-Vernetzungen für die kontrollierte Keimung von Sporen und Mobilitätserhaltung von Bakterien. 3) Erforschung der Integration verschiedener Bakterienpopulationen für interaktive Kommunikation und langfristige Anpassungsfähigkeit in komplexen Ökosystemen. 4) Entwicklung umweltfreundlicher Saatgutbeschichtungen mit kontrolliertem Abbau, um Mikroplastik zu bekämpfen und so eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Biohybridtechnologie durch systematisches Design und Synthese von adaptiven lebenden Materialien voranzutreiben und Anwendungen für die Saatgutbeschichtung zu erforschen. In der zweiten Phase sollen diese Saatgutbeschichtungen in verschiedene Umgebungen untersucht werden.

Inventarermittlung der F Gase 2023/2024 Daten von HF(C)KW FKW H(C)FE und PFPMIE für die nationale Emissionsberichterstattung gemäß Klimarahmenkonvention für die Berichtsjahre 2023 und 2024

Der Bericht präsentiert die Emissionsdaten der fluorierten Treibhausgase HF(C)KW, FKW, H(C)FE und PFP(MI)E (F-Gase) in ausgewählten Quellgruppen für die Jahre 1995-2024 für Deutschland. Die Daten der übrigen F-Gase, nämlich Schwefelhexafluorid (SF6), Stickstofftrifluorid (NF3), Trifluormethylschwefelpentafluorid (SF5CF3) und Sulfuryldifluorid (SO2F2), sowie weiterer Quellgruppen werden jährlich im Nationalen Inventarbericht (National Inventory Document, NID) veröffentlicht. In einigen Kapiteln finden sich Hinweise auf diese Gase. In den Jahren 1995 bis 1999 bewegten sich die Emissionen von HFKW und FKW in deren Hauptanwendungsgebieten auf einem hohen, relativ konstanten Niveau. Zwischen 2001 und 2016 war ein merklicher Aufwärtstrend zu verzeichnen. Ab 2017 kam es zu einem deutlichen fortlaufenden Absinken, so dass die Emissionen im Jahr 2024 bei 4.220 t lagen, was 7,2 Mio. t CO2-Äquivalenten entspricht. Dieses ist durch die in Kapitel 1 erläuterten F-Gas-Verordnungen zu erklären, welche die Nutzung von F-Gasen einschränken. Damit machen HFKW und FKW etwa 1% der Gesamtemissionen aller Treibhausgase in Deutschland aus, wobei hiervon 98% den HFKW zuzuordnen sind. Diese lagen 2024 bei etwa 649 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten (Umweltbundesamt 2025). Dieser Bericht orientiert sich an der Strukturierung des Nationalen Inventarberichts (NID). In diesem alle Treibhausgase umfassenden Bericht werden die fluorierten Treibhausgase in den Sektor-Abschnitten 2.B, 2.C, 2.E, 2.F, 2.G und 2.H behandelt. Sektor 2.B befasst sich unter 2.B.9 mit den Emissionen aus der Produktion von halogenierten Kohlenwasserstoffen und SF6. Sektor 2.C behandelt die Metallproduktion, wobei die Emissionen aus der Aluminiumproduktion unter 2.C.3 und die Emissionen aus der Magnesiumproduktion unter 2.C.4 aufgeführt sind. Der Sektor 2.E beinhaltet die Emissionen aus der Elektronik-Industrie, der folgende Sektor 2.F diejenigen aus Anwendungen als ODS-Ersatz und der Sektor 2.G die „Sonstige Produktherstellung und – verwendung“. Unter dem Sektor 2.H.3 werden vertrauliche Emissionen verschiedener Sektoren aggregiert berichtet. Darunter fallen die Emissionen aus der Produktion von Halogenkohlenwasserstoffen (2.B.9), der Produktion von Solarzellen mit FKW (2.E.3), aus der Verwendung von FKW als Wärmeüberträger (2.E.4), von HFKW und FKW als Lösemittel (2.F.5), von FKW und SF6 aus Sportschuhen (2.G.2.d) und von Perfluordecalin in medizinischen und kosmetischen Anwendungen (2.G.2.e). Außerdem finden sich in Sektor 2.H.3 Informationen zu freiwillig berichteten fluorierten Treibhausgasen Diese Studie schätzt zusätzlich zu den unter UNFCCC verpflichtend zu berichtenden Stoffen die Verwendungsmengen und Emissionen weiterer F-Gase für die freiwillige Berichterstattung des Umweltbundesamts ab. Es handelt sich dabei um ungesättigte HFKW und HFCKW, Hydro(chlor)fluorether (HFE), perfluorierte Polyether (PFPMIE) und andere fluorierte Verbindungen (PPFE). In der Unterkategorie Kälte- und Klimaanlagen (2.F.1) wurden zahlreiche Aktualisierungen vorgenommen, die auf neuen statistischen Daten und Forschungsergebnissen beruhen und zu veränderten Emissionen fluorierter Treibhausgase (FKW, HFKW) führten. Alle Quellen liegen dem UBA in einem separaten Dokument vor. Bei steckerfertigen Geräten und Verflüssigungssätzen der Gewerbekälte wurden die Zahlen zu Krankenhäusern, Pflegeheimen, Lebensmittel- und Blumengeschäften sowie Tankstellenshops auf Basis neuer Daten des Statistischen Bundesamtes und des Bundesverbands Freier Tankstellen überarbeitet. In Discountmärkten wurde die durchschnittliche Lebensdauer zentraler Kälteanlagen von 10 auf 12 Jahre verlängert. Für Tieftemperatur- und HFCKW-22-Umrüstanlagen sowie Industriekälteanlagen erfolgten jährliche Rekalkulationen, da die entsprechenden UStatG-Daten erst im Folgejahr vorliegen. Dadurch änderten sich die Emissionen verschiedener Kältemittel (u. a. HFKW-125, -152a, -23, - 227ea). (Text gekürzt)

LISI-2 - Lithium-Solid-Electrolyte Interfaces

Wacker Chemie AG - Errichtung und Betrieb Anlage zu Herstellung von silanterminierten Polythern und Blends

Die Wacker Chemie AG in 01612 Nünchritz, Friedrich-von-Heyden-Platz 1 beantragte mit Datum vom 10. Dezember 2019 die Genehmigung gemäß § 4 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2013 (BGBl. I S. 1274; 2021 I S. 123), das zuletzt durch Artikel 2 Absatz 3 des Gesetzes vom 19. Oktober 2022 (BGBl. I S. 1792) geändert worden ist, für die Errichtung und den Betrieb der Anlage zur Herstellung von silanterminierten Polyethern und Blends in 01612 Nünchritz, Friedrich-von-Heyden-Platz 1. Das Vorhaben unterliegt dem Genehmigungsvorbehalt nach Nummer 4.1.8 des Anhangs 1 zur Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Mai 2017 (BGBl. I S. 1440), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 12. Oktober 2022 (BGBl. I S. 1799) geändert worden ist .

CO2-WIN: CO2 zu Propen via eMethanol, Teilvorhaben 1: Elektrolysebetrieb

CO2-WIN: CO2 zu Propen via eMethanol

CO2-WIN: CO2 zu Propen via eMethanol, Teilprojekt 5: Katalysatorscreening

CO2-WIN: CO2 zu Propen via eMethanol, Teilprojekt 4: GDE-Herstellung und Charakterisierung mittels elektrochemischer Methoden

CO2-WIN: CO2 zu Propen via eMethanol, Teilprojekt 6: GDE-Herstellung, -Charakterisierung und -Modellierung

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