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Forschungsinitiative Zukunft Bau - Forschungscluster 'Nachhaltiges Bauen/Bauqualität', Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen - Erstellung eines EDV-gestützten Bewertungs- und Dokumentationsinstruments (eBNB)

Ziel des Forschungsprojekts ist die Erstellung eines EDV-gestützten internet- oder intranetbasierten Bewertungs- und Dokumentationsinstruments (eBNB). Mit dem eBNB soll eine Vereinheitlichung und Vereinfachung der planungs- und baubegleitenden Anwendung des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen erreicht werden. Ausgangslage: Die Anwendung des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) erfolgt bisher vornehmlich mit Unterstützung üblicher IT-Büroanwendungen, wie z.B. Textverarbeitungs und Tabellenkalkulationsprogrammen. Zu diesem Zweck werden zahlreiche standardisierte Dateien zur Verfügung gestellt. Informationen müssen über diese Dateien mehrmals manuell erfasst, ausgewertet und geprüft werden. Eine prozessbegleitende Nachhaltigkeitsbewertung ist damit aufwendig und fehleranfällig. Eine strukturierte und auswertbare Sammlung von Bewertungsdaten ist nicht möglich. Ziel: Das Forschungsprojekt soll mit der Entwicklung des IT-Systems 'Elektronisches Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen' (eBNB) eine zentrale, datenbankbasierte und leistungsfähige IT-Lösung für die Bauverwaltungen der öffentlichen Hand bereitstellen, die zum einen die effiziente und ressourcenschonende Anwendung des BNB gewährleistet und zum anderen die Verwendung des BNB als ein Qualitätsmanagementsystem im Rahmen des Bauprojektmanagements während der gesamten Projektlaufzeit ermöglicht. Das eBNB soll die Bewertung und Dokumentation der Nachhaltigkeitsqualitäten von Gebäuden und Außenanlagen prozessbegleitend in der Zielfindungs-, Planungs-, Bau-, Inbetriebnahme- und Nutzungsphase ermöglichen und das Erkennen von Optimierungspotenzialen unterstützen. Ein weiteres wesentliches Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, mit dem eBNB eine Datenbank zur einheitlichen Dokumentation und Archivierung der Bewertungsdaten abgeschlossener BNB-Bewertungen zu erstellen, mit der die Pflege und Fortschreibung des BNB zukünftig unterstützt, die wissenschaftliche Auswertung der Projekte und des BNB erlaubt sowie die Generierung von Kennwerten für den Planungs- und Bauprozess ermöglicht wird.

Technologieentwicklung zur hochwertigen Reststoffnutzung von Eierschalen als multifunktionales Additiv, Teilvorhaben 1: Koordination, Kommunikation, Schutzrechte und Entwicklung Konsumprodukte

Spezialanalytik Arbeitsbereiche der experimentellen Arbeiten

In den Laboratorien des LAU in der Reilstraße 72 erfolgen umweltrelevante Untersuchungen von Böden, Abfällen, Altlasten und der Luft sowie Spezialbestimmungen in Lebens- und Futtermitteln. Hauptzielrichtungen der analytischen Arbeiten sind die Erfassung und Bewertung der landesweiten Belastungssituation, die experimentelle Untersetzung der Grundlagenarbeiten der Fachabteilungen des LAU und die Entwicklung und Einführung geeigneter Analysenverfahren basierend auf nationalen und europäischen Normungsgremien. Die Anforderungen an Richtigkeit und Präzision der erzeugten Analysendaten sind sehr hoch, um ihre länderübergreifende Vergleichbarkeit und notwendige Gerichtsverwertbarkeit zu gewährleisten. Aus diesen Gründen wird im Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 ausschließlich nach DIN- und VDI-Verfahren gearbeitet und die Messergebnisse werden durch interne und externe Qualitätssicherungsmaßnahmen ständig überprüft. Die Bereiche Dioxinuntersuchungen in Futter- und Lebensmitteln, Gentechnik-Überwachung sowie Abfallanalytik sind bei der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditiert. Für die Luftanalytik wurde durch den Länderverbund staatlicher Umweltlaboratorien die Kompetenz nach DIN EN ISO/IEC 17025 festgestellt. Letzte Aktualisierung: 01.07.2026

Luftanalytik Arbeitsschwerpunkte Analyseverfahren

Der Bereich Luftanalytik umfasst die Untersuchung von anorganischen und organischen Luftschadstoffen sowie weitere Parameter zur Luftqualität. Der größte Anteil sind Messungen von Immissionsproben, die im Rahmen des Luftüberwachungs- und Informationssystems Sachsen-Anhalt (LÜSA) durchgeführt werden. Dazu kommen noch Proben aus dem Depositionsmessnetz, Strichproben- und orientierenden Messungen sowie Passivsammler. Weiterhin werden im Bereich Luftanalytik die Proben aus den Emissions- und Bodenluftmessungen untersucht. die Analytik toxischer Spurenbestandteile wie Pb, Cd, Ni, TI, Cr, Mn, Zn, Cu, V, As, Se in Depositionen, Emissions- und Immissionsstäuben in Abhängigkeit von der Partikelgröße (siehe auch Elementanalytik) die Untersuchung der Ionenzusammensetzung von Nass- und Trockendepositionen zur langfristigen Bilanzierung des Lufteintrages von Säurebildnern und potentiellen Nährstoffen die Ermittlung der Feinstaubkonzentrationen (PM 10) nach der EU-Richtlinie das Langzeitmonitoring von PAK, BTXE, VOC und weiteren organischen Luftschadstoffen an ausgewählten Standorten (inkl. Deponien) Sachsen-Anhalts Hierzu werden moderne Probenaufbereitungstechniken und spektrometrische sowie chromatographische Analysemethoden eingesetzt: optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES) und induktiv gekoppelte Plasmamassenspektrometrie (ICP-MS) zur Spurenelementbestimmung Ionenchromatographie zur Kationen- und Anionenanalyse Hochdruckflüssigkeitchromatographie (HPLC), diverse Gaschromatographie (GC)- und Gaschromatographie-Massenspektrometrie-Systeme (GC-MS) zur Bestimmung organischer Substanzen Die hohe Qualität der Labordaten wird durch unser Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018-03 garantiert. Die Teilnahme an nationalen und internationalen Ringversuchen (z.B. halbjährliche WMO-Ringvergleiche der University of Albany, USA) und die externe Überwachung der Qualitätssicherung von Messstellen im Rahmen von Laborakkreditierungen nach § 26 BImSchG sichert die geforderten Qualitätsstandards. Letzte Aktualisierung: 20.04.2022

Bekanntgabe als Stelle nach § 29 BImSchG i.V. mit § 13 Abs. 3 der 1. BImSchV Aufgabe einer bekannt gegebenen Messgeräteprüfstelle Voraussetzungen Antrag Verfahrensdurchführung Verfahrensdauer Verfahrenskosten

Die Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen – 1. BImSchV) fordert gemäß § 13 Absatz 3, dass die für die Überwachung der Emissionen aus Kleinfeuerungsanlagen eingesetzten Messeinrichtungen halbjährlich einmal von einer nach Landesrecht zuständigen Behörde bekannt gegebenen Stelle zu überprüfen sind. Die regelmäßige Überprüfung der Messgeräte soll dazu beitragen, dass die Messeinrichtungen für Emissionsmessungen an Kleinfeuerungsanlagen nach der vorgenannten Verordnung oder der Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) in technisch einwandfreiem Zustand betrieben werden. Seit Inkraftsetzung der Bekanntgabeverordnung (41. BImSchV) im Mai 2013 müssen sich diese Messgeräteprüfstellen nunmehr einem Bekanntgabeverfahren unterziehen. Voraussetzung für eine Bekanntgabe ist das Vorliegen der im Abschnitt 2 Unterabschnitt 1 der 41. BImSchV genannten Bekanntgabevoraussetzungen. Demnach sind neben den Anforderungen an die Organisationsform, Fachkunde, Unabhängigkeit und Zuverlässigkeit auch die in der Richtlinie VDI 4208 Blatt 2 beschriebenen Anforderungen vollständig nachzuweisen. Wesentlicher Bestandteil der Antragsunterlagen ist hierbei ein durch eine nach DIN EN ISO/IEC 17020 für den Bereich Abgasmesstechnik zertifizierte Stelle erstellter aktueller Inspektionsbericht über die Einhaltung der Anforderungen an die personelle Ausstattung, der technischen Anforderungen und über das Vorhandensein eines Qualitätsmanagementsystems. Als begünstigender Verwaltungsakt setzt die Bekanntgabe als Stelle einen Antrag voraus. Antragsteller mit Geschäftssitz im Land Sachsen-Anhalt richten den Antrag ergänzt durch die geforderten Angaben, Anlagen und den Anhang personelle Ausstattung an das: Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Dezernat 31 Reideburger Straße 47 06116 Halle (Saale). Nach Antragseingang im LAU wird zunächst eine Prüfung der Antragsunterlagen auf Vollständigkeit, Aussagekraft und Aktualität der enthaltenen Angaben und Erklärungen durchgeführt. Sofern erforderlich werden in diesem Verfahrensstadium Veranlassungen zur Ergänzung oder Unterlagennachreichung getroffen. Liegen alle erforderlichen Unterlagen und Nachweise vor, wird das Ergebnis der Antragsprüfung dem Antragsteller durch Bescheid bekannt gegeben und im Recherchesystem Messstellen und Sachverständige (ReSyMeSa) bekannt gemacht. Im Falle einer positiven Entscheidung weist der Bescheid neben dem bekannt gegebenen Aufgabenumfang u. a. auch die Befristung der Bekanntgabe, ggf. vorgenommene Einschränkungen und vom Antragsteller zu beachtende Nebenbestimmungen und Hinweise aus. Die Dauer des Bekanntgabeverfahrens richtet sich sowohl nach dem Zeitpunkt, an dem die Antragsunterlagen vollständig im LAU vorliegen, als auch nach dem umfangsbezogenen Prüfaufwand. Es ist von einer Verfahrensdauer von bis zu vier Monaten auszugehen. Für die Durchführung des Verwaltungsverfahrens werden Verfahrenskosten (Gebühren und Auslagen) fällig. Diese Kosten sind durch den Antragsteller zu tragen. Dies gilt gleichfalls, falls dem Begehren nur eingeschränkt gefolgt, es abschlägig beschieden, der Antrag zurückgezogen oder das Verfahren von Amts wegen eingestellt wird. Die Höhe der Verfahrenskosten wird entsprechend der Tarifstelle 23 der laufenden Nummer 76 der AllGO LSA in Ansatz gebracht. Diese setzen sich demnach zusammen aus dem Grundbetrag nach Nr. 23.1.1, den Kosten für etwaige erhöhte Aufwendungen (Nr. 23.1.2) und der Kompetenzprüfung (Nr. 23.1.3).

Von der Probenahme holzartiger Schüttgüter bis zum Analysenergebnis - Bewertung und Optimierung der Analyseverfahren, Teilvorhaben 1: Koordination, Methoden, Praxisversuche, Statistik, Schulungen

Von der Probenahme holzartiger Schüttgüter bis zum Analysenergebnis - Bewertung und Optimierung der Analyseverfahren, Teilvorhaben 2: Praxisversuche, Optimierung, Leitfäden

Digitales Fertigungsprozessmanagement bei der Herstellung von Leichtbaufaserverbundteilen, Teilvorhaben: Entwicklung des (passiven) RFID-Transponder-Wandler-Systems mit einer Funkreichweite von mehreren Metern

Digitales Fertigungsprozessmanagement bei der Herstellung von Leichtbaufaserverbundteilen, Teilvorhaben: Entwicklung und Konzeptionierung von mehrfachverwendbaren Vakuumhauben und Bauteilformen zum drahtlosen Faserverbundleichtbaufertigungsmanagement

Digitales Fertigungsprozessmanagement bei der Herstellung von Leichtbaufaserverbundteilen

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