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Rohdaten BfG-GNSS-Messnetz

Das BfG-GNSS-Messnetzes besteht aus über 50 GNSS-Stationen im Bereich der Nord- und Ostsee. Primärer Zweck ist die Georeferenzierung von Pegeln der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV). Die Rohdaten umfassen die kontinuierlichen Beobachtungsdaten der Satellitensysteme GPS, Glonass, Galileo und Beidou. Der Höhenunterschied 'dH1' zwischen dem jeweiligen Referenzpunkt der GNSS-Antenne und den zugehörigen Pegelfestpunkten (PFP) kann dem Sitelog der Permanentstation entnommen werden. Der Sollhöhenunterschied 'dH2' zwischen den Pegelfestpunkten und dem Pegelnullpunkt (PNP) wird durch das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt geführt.

WMS ITS-Dienste an Lichtsignalanlagen Hamburg

Web Map Service (WMS) zum Thema ITS Dienste an Lichtsignalanlagen Hamburg. Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung.

WFS ITS-Dienste an Lichtsignalanlagen Hamburg

Web Feature Service (WFS) zum Thema ITS-Dienste an Lichtsignalanlagen Hamburg. Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung.

ITS-Dienste an Lichtsignalanlagen Hamburg

Der Datensatz dient der Darstellung des Ausrüstungsstands der verschiedenen LSA-bezogenen ITS-Projekte des LSBG. Dargestellt sind die verfügbaren Services sowie eine Beschreibung der Services sowie der hierfür notwendigen technischen Komponenten.

Beispielhafter Korrosionsschutz der Eisen- und Stahlkonstruktion des umweltgeschaedigten Palmenhauses in Frankfurt/Main (Hessen)

Kunstschnee und Umwelt: Die künstliche Schneedecke unter der Lupe

In den nächsten 25 bis 50 Jahren wird laut Klimaprognosen die Untergrenze für schneesichere Skigebiete von 1200 auf 1500 m ü. M. ansteigen. In der Folge dürften die Zahl der Beschneiungsanlagen und der Einsatz chemischer Zusätze bei der Beschneiung weiter zunehmen. Landwirtschaft und Naturschutz befürchten Veränderungen der Produktivität und der Zusammensetzung der Vegetation. In unserer Studie untersuchen wir die Auswirkungen von Kunstschnee auf die Umwelt. In 12 Skigebieten haben wir die Eigenschaften von Schnee, Vegetation und Boden analysiert. Zusätzlich wurden Experimente auf Versuchsfeldern, im Gewächshaus und in Klimakammern durchgeführt. Resultate: Die Schneedecke auf Kunstschneepisten war im Mittel 70 cm mächtiger und enthielt doppelt so viel Wasser wie diejenige auf Naturschneepisten. Das Kunstschnee-Schmelzwasser enthielt zudem viermal mehr Mineralien und Nährstoffe als natürliches Schmelzwasser. Als Folge davon nahmen auf Kunstschneepisten Zeigerarten für höhere Nährstoff- und Wasserversorgung zu. Verholzte Pflanzen, die empfindlich auf die mechanische Störung auf Skipisten reagieren, waren, geschützt durch die extra Schneeauflage, häufiger auf Kunstschnee- als auf Naturschneepisten. Der Boden unter Naturschneepisten erreichte Tiefsttemperaturen von unter -10 Grad C, da die relativ dünne und dichte Schneedecke schlecht isoliert und deshalb schnell auskühlt. Die Temperaturen unter Kunstschneepisten hingegen lagen, wie unter ungestörtem Schnee, bei ca. 0Grad C. Durch die niedrigen Bodentemperaturen nahmen auf Naturschneepisten Arten zu, die an solche Bedingungen angepasst sind, und zwar sogenannte Windheidearten (Arten hochalpiner Grate und Gipfel mit geringer Schneebedeckung). Auf Kunstschneepisten blieb der Schnee zwei bis drei Wochen länger liegen als daneben. Der Beginn des Pflanzenwachstums war dadurch verzögert. Als Folge der langen Schneebedeckung kamen Pflanzen, die typischerweise an Orten mit sehr später Ausaperung wachsen (sogenannte Schneetälchenarten), auf Kunstschneepisten häufiger vor. Grundsätzlich war auf allen Pisten, also sowohl auf Natur- als auch auf Kunstschneepisten, die Diversität an Arten und Produktivität im Vergleich zu ungestörten Kontrollflächen verringert. In Tests zu Auswirkungen von Schneezusätzen auf alpine Pflanzen stellten wir schwache Veränderungen im Wachstum (bei Verwendung von Kristallisationskeimen), z.T. aber auch eine erhebliche Düngewirkung (durch Schneehärter) fest.

Lebensraum Grundwasser als Teil eines nachhaltigen Grundwassermanagements - Bürgerwissenschaften und Fachinformation

Zielsetzung und Anlass: Ziel des Projektes war es, größtmögliche Aufmerksamkeit bei Politik und Öffentlichkeit für den Lebensraum Grundwasser zu generieren und so einen Beitrag zur Kenntnis, zum Schutz und zur Erfassung seiner Artenvielfalt zu leisten. Durch die Kooperation mit GEO sowie durch Synergien mit dem 'Gewässer des Jahres 2022' (Grundwasser) erzielten die Projektpartner eine hohe nationale Reichweite. Zielgruppen waren Politik und Politiker (v. a. über die Auftaktveranstaltung des GEO-Tags in Berlin am 24.06.), die bundesweiten Medien, die Fachöffentlichkeit (Naturschutz, Forschung, Trinkwasserversorgung, Umweltbehörden) und eine breite Öffentlichkeit, z. B. über umfassende Öffentlichkeitsarbeit, mehrere dezentrale Veranstaltungen, den 'Tag des Grundwassers' auf der Landesgartenschau Neuenburg am Rhein 2022 und die Berichterstattungen dazu.

openSenseMap: Sensor Box RoS-back

Hausrückseite, 4. Stock, Innenhof

Entwicklung, Untersuchung und Einsatz neuartiger katalytisch wirksamer Baugruppen zur Darstellung eines besonders emissionsarmen Kaminofens

In dem FuE-Vorhaben 'NEKO - Neuartiger emissionsarmer Kaminofen' sollten Methoden und Wege aufgezeigt und an einem Prototyp umgesetzt werden, durch welche gesundheitsrelevante Schadstoffe aus Verbrennungsprozessen in Kaminöfen bereits in der Bildungsphase (Vermeidung der Schadstoffentstehung) verringert werden können. Es sollte ein besonders schadstoffarmer sowie effizienter Verbrennungsprozess in einem neuartigen Kaminofen gewährleistet werden, so dass die klimafreundliche Wärmebereitstellung auf Basis von naturbelassenem Stückholz in Privathaushalten nachhaltig erfolgen kann. Das Vorhaben mit dem AZ 28412/02 führte die grundlegenden Arbeiten aus der Vorphase AZ 28412/01 fort. Im Rahmen des von der DBU geförderten Projektes wurden Forschungsarbeiten zur Entwicklung von, in einem Kaminofenbrennraum integrierbaren, Festkörperkatalysatoren durchgeführt. Dazu wurde die Geometrie des eingesetzten Kaminofens modifiziert. Außerdem wurde der Einsatz der Festkörperkatalysatoren bei höherer Temperatur direkt in der Brennkammer realisiert. Zunächst wurde zur Modifizierung der Kaminofengeometrie der untere Brennraum verlängert, um die Verweilzeit der Brenngase in der Flamme erhöhen zu können. Anschließend wurde ein Brennerring zur optimierten Sekundärluftzufuhr unter dem Rost eingebaut. Dadurch konnte ein erhöhter Sekundärluftmassenstrom zur Verbrennung genutzt werden. Die Emissionswerte von CO und Org.-C wurden nach dem Einsatz des Brennrings um 68% bzw. 82% reduziert. Darüber hinaus wurde der Schwamm-Katalysator in unterschiedlichen Varianten untersucht sowie dessen Langzeitstabilität (mind. 3 Heizperioden) nachgewiesen sowie abschließend zusammen mit dem Brennerring im Prototyp bei dem ausgewählten privaten Betreiber in Coswig bei Dresden eingesetzt. Zur Optimierung des NEKO-Prototyps wurde ebenfalls ein Regelungssystem konzipiert. Das Luftregelungssystem stabilisierte eine optimale Rost- Temperatur, sodass geringe Emissionswerte erreicht werden konnten. Diesbezüglich wurde der Einlass von Primär - und Sekundärluft im NEKO Prototyp getrennt geführt. Die Nachlegemethode ermöglichte ein rechtzeitiges Nachlegen des Brennstoffs, um die Emissionswerte in der Ausbrandphase so niedrig wie möglich halten zu können. Zum Schluss wurde eine Feldmessung mit dem weiterentwickelten Wandkatalysator (Pt/MnOX/Al2O3) und dem Brennerring durchgeführt, um die Ergebnisse vom Prüfstand bestätigen zu können. Die Ergebnisse zeigten, dass die Ergebnisse vom Prüfstand auf den Praxisbetrieb übertragbar sind. Die Ergebnisse des Projektes DBU-NEKO sind aus Sicht der Projektpartner sehr positiv zu bewerten. Die Arbeiten weisen eine hohe wissenschaftliche und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit auf, welches im Abschlussbericht ausführlich erläutert wurde.

Metal oxide Aided Subsurface Remediation: From Invention to Injection (METAL-AID)

Thousands of sites across Europe are polluted with toxic metals and organic solvents; many more exist worldwide. As EU population grows, clean water will determine the quality of life and economic stability. Most sites remain contaminated because existing technology is costly and disruptive. Society needs an innovative way to decontaminate soil and groundwater directly underground. In METAL-AID, we will develop new technologies through fundamental knowledge. We are a consortium of experts in natural materials, contaminant reactivity, groundwater treatment and environment policy, spread over 4 consulting firms, 6 universities and a government agency. We will train 14 early stage researchers (ESRs) through integrated, intersectoral research, using advanced technology, ranging from nanometre to field scale. ESRs will gain technical, business and personal skills, as they push a promising soil and groundwater remediation technology toward commercialisation. To meet the METAL-AID goals, the ESRs will: 1) Test known layered double hydroxide (LDH) and redox active green rust (GR) reactants that show promise for remediating toxic metals and chlorinated compounds and invent new ones; 2) Derive thermodynamic and kinetic data, essential for safety assessment modelling; 3) Quantify reactant effectiveness and reacted phase stability and compare these with natural analogues; 4) Inject the new reactants at field sites operated by our beneficiaries. METAL-AID begins at technology readiness level, TRL 1 and runs to TRL 6, implementation. The government agency will provide guidance so our new technology complies with regulations and has promised R&D funding after the ETN ends, to carry it into full commercialisation. The ESRs will be trained to tackle challenges of concern to society, to communicate across sector boundaries and with the public, in a network that will last long after the project ends. We will provide a pool of scientists for roles in EU's knowledge based economy.

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