The main objective of EO4AGRI is to catalyze the evolution of the European capacity for improving operational agriculture monitoring from local to global levels based on information derived from Copernicus satellite observation data and through exploitation of associated geospatial and socio-economic information services. EO4AGRI assists the implementation of the EU Common Agricultural Policy (CAP) with special attention to the CAP2020 reform, to requirements of Paying Agencies, and for the Integrated Administration and Control System (IACS) processes. EO4AGRI works with farmers, farmer associations and agro-food industry on specifications of data-driven farming services with focus on increasing the utilization of EC investments into Copernicus Data and Information Services (DIAS). EO4AGRI addresses global food security challenges coordinated within the G20 Global Agricultural Monitoring initiative (GEOGLAM) capitalizing on Copernicus Open Data as input to the Famine Early Warning System Network (FEW-NET). EO4AGRI assesses information about land-use and agricultural service needs and offers to financial investors and insurances and the potential added value of fueling those services with Copernicus information. The EO4AGRI team consists of 11 organizations, complementary in their roles and expertise, covering a good part of the value-chain with a significant relevant networking capital as documented in numerous project affiliations and the formal support declarations collected for EO4AGRI. All partners show large records of activities either in Copernicus RTD, governmental functions, or downstream service operations. The Coordinator of EO4AGRI is a major industrial player with proven capacities to lead H2020 projects. The EO4AGRI project methodology is a combination of community building; service gap analysis; technology watch; strategic research agenda design and policy recommendations; dissemination (incl. organization of hackathons).
The proposed research project aims at identifying the major driving forces of rural poverty and distributional change in Sub-Saharan Africa (SSA). Specifically, the analysis will involve case studies for Burkina Faso, Ghana, and Uganda, where micro and local as well as macro determinants of household incomes will be considered. While each case study will reveal interesting results in its own right, the objective is to draw general lessons, i.e. together the case studies should form more than the sum of the parts. The existing literature on the determinants of rural poverty and distributional change can broadly be divided into studies which analyse rural household behaviour in response to changes at the household and local level, and studies which try to establish a link between distributional outcomes and specific macroeconomic shocks or policies. Taken together, these two strands of the literature cover most of the factors that may affect rural households, but the literature appears to be incomplete in several respects. Studies belonging to the first strand tend to focus on specific aspects of rural income generation, thereby failing to account for the interactions between the micro determinants of household income and to trace micro changes back to changes at the macro level. The approaches employed in the second strand of the literature either lack a specification of transmission channels or suffer from being too stylised and not well informed by micro data. With the proposed project we intend to contribute to closing these gaps. In doing so, we will first identify the most relevant micro, local and macro determinants of household incomes and review the available evidence on their distributional impact in the three countries under consideration. This descriptive assessment serves to derive testable hypotheses regarding the drivers of distributional change. We will then specify a comprehensive model of rural income generation that accounts for the major constraints at the micro level, and a macro model that captures the transmission of shocks and policies to the household level. Finally, and most importantly, we will link the two models in a macro-micro simulation analysis in order to quantify the impact of the main country-specific external shocks and policy reforms on poverty and income distribution. By revealing the relative strength of the various factors determining household incomes, the simulation analysis will also provide information that can be used to derive priority areas for rural development policy.
A) Problemstellung: Nachhaltiges Wirtschaften erfordert eine erhebliche Steigerung der Ressourcen- und Energieproduktivität, um wirtschaftliche Entwicklung und die langfristige Tragfähigkeit der Ökosysteme in Einklang zu bringen. Unter Wettbewerbsbedingungen sind die Handlungsspielräume einzelner Unternehmen aber begrenzt. Daher müssen weitere Anreize zum nachhaltigen Wirtschaften durch eine geeignete Gestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen induziert werden. Dies setzt eine verursachergerechte Anlastung aller gesamtwirtschaftlichen Kosten voraus, die sowohl produktions- wie auch nachfrageseitig wirksam wird. B) Handlungsbedarf (BMU/UBA): Im Rahmen der ökologischen Finanzreform sollen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass Unternehmen, wie auch Verbraucherinnen und Verbraucher, in systematischer Weise wirtschaftliche Anreize für nachhaltige Produktions- und Konsumweisen erhalten. Dies betrifft die Gestaltung steuerlicher Regelungen ebenso wie die öffentliche Subventions- und Förderpolitik. C) Im Rahmen des Vorhabens sollen v.a. die in der Koalitionsvereinbarung festgelegten umweltpolitischen Handlungsfelder hinsichtlich der Wirkung ökonomischer Instrumente untersucht werden. Die Ergebnisse sollen Grundlage für Vorschläge für die Weiterentwicklung, Umgestaltung bzw. Einführung ökonomischer Instrumente sein. Dabei sollen neben den direkten umweltpolitischen Wirkungen auch verstärkt indirekte Wirkungen analysiert werden. Erfahrungen aus dem europäischen Ausland, wie z.B. zur Ökologischen Gestaltung der Mehrwertsteuer, sollen berücksichtig werden. Neben den Wirkungen in Umweltbereich sollen auch Auswirkungen auf Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, und öffentliche Finanzen untersucht werden. Die ökologischen und ökonomischen Wirkungen der vorgeschlagenen Maßnahmen sollen soweit möglich durch ökonomische Modellrechnungen quantifiziert werden.
Die Gewerkschaftsbewegung ist seit ihrer Entstehung in eine sozial-oekonomische Reformdiskussion eingebunden, die bis heute anhaelt. Stets stand sie vor der Frage, wie mit Blick auf soziale Belange und die Interessen ihrer Mitglieder auf Entwicklungstendenzen in der Wirtschaft (Machtkonzentration, Globalisierung, neue Formen des Arbeitens usw.) zu reagieren sei. Diese Reformdiskussion ist in den letzten Jahren um eine sozial-oekologische Dimension erweitert worden, was im Ergebnis eine besondere Herausforderung darstellt. Die Loesung oekologischer Problemstellungen, die in beachtlicher Weise vom Staat vorangetrieben wurde und wird, verbindet sich mit teilweise gravierenden Eingriffen in die wirtschaftliche Entwicklung und die sektorale bzw. regionale Strukturbildung. Je nach Zielsetzung und politisch bevorzugter Umsetzungsstrategie kann es hierbei zu sozial bedeutsamen Beschaeftigungs- und Verteilungseffekten kommen, die es zumindest zu mildern gilt. Gleichzeitig verlangt eine am Nachhaltigkeitsanliegen orientierte sozial-oekologische Reformstrategie die Beruecksichtigung intergenerativer Verteilungsgerechtigkeit. Dies beruehrt ganz entscheidend gewerkschaftliche Zielelemente, wobei noch keineswegs sicher ist, inwieweit die von den heute lebenden Mitgliedern getragenen Verbaende nicht spezifische Uminterpretationen dieses Verteilungsanliegens vornehmen muessen. Diese Probleme wollen die Gewerkschaften erkennbar offensiver als bisher angehen. Das Forschungsvorhaben soll Bausteine fuer eine sozial-oekologischen Reformstrategie liefern und konkrete Vorstellungen fuer eine langfristig zukunftsfaehige Entwicklung erarbeiten. Zu diesem Zweck sollen - moeglichst wirklichkeitsnah und auf Deutschland bezogen - die Zielbeziehungen zwischen der oekologischen, der oekonomischen und der sozialen Saeule des heute zumeist dreidimensional definierten Nachhaltigkeitspostulats analysiert werden, um die zu erwartenden 'sozialen Folgen' absehbarer oekologischer Politikvorhaben herauszuarbeiten. In diesem Zusammenhang soll auch die Rolle technisch-oekonomischer, sozialer und institutioneller Innovationen kritisch geprueft werden. Darueber hinaus sollen in konkreten Fallstudien bzw. Modulen die unter Beschaeftigungs- und Verteilungsaspekten als besonders relevant angesehenen Bereiche 'Verkehr und Umwelt', 'Wohnen und Umwelt' sowie 'Konsumstrukturen und oekologische Produktpolitik' im Hinblick auf zukuenftige Handlungsmoeglichkeiten analysiert werden. Neben einer kritischen Bestandsaufnahme der bisherigen Nachhaltigkeitsdiskussion soll auf diese Weise auch ein Beitrag zur Operationalisierung der sozialen Saeule und ein erster Entwurf zu einer sozial-oekologischen Reformstrategie der deutschen Gewerkschaften geliefert werden. Dieses Problem wird in der wissenschaftlichen und politischen Diskussion bislang eher rudimentaer bewaeltigt.
Die Gewerkschaften haben im DGB-Grundsatzprogramm von 1996 die traditionellen Schwerpunkte gewerkschaftlicher Arbeit - insbesondere die Wiederherstellung der Vollbeschaeftigung, die Aufrechterhaltung der sozialen Sicherung und die Erhaltung gewerkschaftlichen Einflusses - bestaetigt, gleichzeitig aber auch neue Herausforderungen angenommen. Dazu gehoert die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunftsentwicklung als Antwort auf die weltweiten oekologischen Herausforderungen, die weitgehende Konsequenzen fuer die Arbeits- und Lebenswelt haben werden. Die Suche nach Wegen zur Nachhaltigkeit findet vor dem Hintergrund tiefgreifender gesellschaftlicher Entwicklungen statt, die durch Stichworte wie Globalisierung, Individualisierung, Arbeitslosigkeit und Schwaechung des Sozialstaates charakterisiert werden. Insgesamt stellen diese Trends die Voraussetzungen des bisherigen Wohlstandsmodells der Bundesrepublik in Frage. Schon in der Vergangenheit haben die Gewerkschaften erste Antworten auch auf oekologische Herausforderungen formuliert. Dazu gehoeren die oekologische Produkt- und Prozessgestaltung wie auch eine oekologisch orientierte Bildungs- und Technologiepolitik. Allerdings befuerchten die Gewerkschaften auch Risiken und Gefaehrdungen im Bereich der Arbeitswelt, zumal die bisherige Diskussion von Nachhaltigkeitskonzepten die Auswirkungen in diesem Bereich nicht oder nur unzureichend beruecksichtigt. Dies hat dazu gefuehrt, dass die Gewerkschaften auf einer Gleichgewichtigkeit von oekonomischen, oekologischen und sozialen Nachhaltigkeitszielen bestehen. Gleichzeitig stehen sie fuer eine Beteiligung der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, insbesondere der Arbeitsbevoelkerung, an der Bestimmung und Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie ein. Die Gewerkschaften sind also auf der Suche danach, wie eine sozial-oekologische Reformstrategie zu operationalisieren ist. Vor diesem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen und gewerkschaftlicher Positionen konzentriert sich das geplante Forschungsvorhaben auf drei Leitfragestellungen: das Verhaeltnis wischen den sozialen Implikationen von Nachaltigkeitsstrategien und gewerkschaftlichen Zielen, die Rolle der deutschen Gewerkschaften in einem gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsdiskurs und die Bausteine einer sozial-oekologischen Reformstrategie, die auf einer gleichberechtigten Einbeziehung oekonomischer, oekologischer und sozialer Interessen beruht.
Bestimmungsgruende und Wirkungen der Bodenreformpolitik aus Sicht der Neuen Institutionenoekonomie. Eine auf Verteilungskonflikte basierende Theorie institutionellen Wandels soll zur Erklaerung des bulgarischen Transformationsprozesses im Agrarsektor herangezogen und entwickelt werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 35 |
| Wissenschaft | 12 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
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| Förderprogramm | 35 |
| License | Count |
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| Offen | 35 |
| Language | Count |
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| Deutsch | 26 |
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| Resource type | Count |
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| Keine | 31 |
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| Topic | Count |
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| Boden | 16 |
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| Weitere | 35 |