s/richtlinie 2000/69/ewg/Richtlinie 2000/69/EG/gi
Die Immissionsüberwachung wird in Mecklenburg-Vorpommern durch den Betrieb eines landesweiten Luftmessnetzes gewährleistet. Entsprechend bestehender Gesetze werden folgende Aufgaben durchgeführt: -Überwachung von Grenzwerten -Ermittlung der städtischen und ländlichen Hintergrundbelastung -Ermittlung der Belastung an verkehrsbelasteten Standorten -Ermittlung der Belastung im Umfeld von Industriebetrieben und Hafenanlagen -Beobachtung der Langzeitentwicklung -Ermittlung der Ursachen von Grenzwertverletzungen -Uberprüfung der Maßnahmen zur Luftreinhalteplanung -Information der Öffentlichkeit entsprechend der vorgeschriebenen EU-Richtlinien -Datenauswertung und Beurteilung entsprechend der vorgeschriebenen EU-Richtlinien und nationaler Gesetze und Vorschriften -Datenaustausch -besondere Berichtspflichten bestehen gegenüber der EU -Entwicklung von Messtrategien -Einsatz verschiedenster Messverfahren und Kalibriertechniken Die stationären Messstationen sind entsprechend ihres Einsatzzweckes mit verschiedenen Messgeräten ausgestattet, mit denen es möglich ist, die kontinuierliche Überwachung der Luftschadstoffbelastung an Feinstaub (bis1998 Schwebstaub), Stickoxiden, Ozon, Schwefeldioxid und Kohlenmonoxid kontinuierlich zu überwachen, zu erfassen und zeitnah hierüber zu berichten. Für die Ermittlung der Benzolkonzentrationen kommen an drei Standorten Passivsammler zum Einsatz. An einigen der Messstationen wurden darüber hinaus Geräte zur diskontinuierlichen Feinstaubsammlung installiert, um nach Laboranalysen Kenntnisse über die Inhaltsstoffe des Feinstaubs (z. B. PAK und Schwermetalle) zu gewinnen. Diese Daten werden gegenwärtig in 14 vollautomatisch betriebenen Messcontainern an folgenden Standorten gewonnen: verkehrsnah gelegene Messstationen in: Neubrandenburg, Rostock, Schwerin, Stralsund, Wolgast ländlich gelegene Messstationen: Gülzow, Göhlen, Löcknitz, Rostock-Stuthof, Leizen, Garz Messstationen im städtischen Hintergrund: Güstrow, Rostock-Warnemünde. Desweiteren wird ein NH3-Messnetz zur orientierenden Messung betrieben, um die Kenntnisse über die räumliche Variabilität der NH3-Immissonen im ländlichen Raum zu verbessern und damit wichtige Informationen z. B. im Rahmen von Genehmigungsverfahren zu generieren.
Zur EU-Berichterstattung gehören Auswertungen aller gemessenen Luftschadstoffe entsprechend der gültigen EU-Richtlinien, umgesetzt in deutsches Recht in der 39. BImSchV, die auf den 1-Stunden-Mittelwerten aller 14 Messstationen des Landes Mecklenburg-Vorpommern basieren. Hierbei wird zwischen -den verkehrsnah gelegenen Messstandorten Rostock-Holbeinplatz Rostock-Am Strande Neubrandenburg Stralsund-Knieperdamm Schwerin-Obotritenring Wolgast-Oberwallstraße, -den ländlich gelegenen Messstandorten Gülzow Löcknitz Rostock-Stuthof Göhlen Leizen Garz -den Standorte im städtischen Hintergrund Güstrow Rostock-Warnemünde unterschieden.
Ziel des Projekts ist die Erfassung und der Vergleich der Biodiversität und der Wohndichte verschiedener Organismengruppen in typischen Waldgesellschaften Österreichs. Damit soll der Beitrag einzelner Waldgesellschaften zur Erhaltung der Biodiversität festgestellt werden. Folgende Fragen werden bearbeitet: Welche Organismengruppen eignen sich besonders als Indikatoren für eine hohe Biodiversität? Gibt es Beziehungen zwischen der Biodiversität verschiedener trophischer Ebenen (z.B. Mikrofauna - Mesofauna - Makrofauna) und der räumlichen Struktur der Waldtransekte? Wie verhalten sich Biodiversität und Stoffumsatz zueinander? Welche Bedeutung hat die Biodiversität für die Stabilität von Waldökosystemen? Können aus den Ergebnissen Richtlinien für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung gewonnen werden?
The final goal of the EUROWET project is to integrate the substantial multidisciplinary European research in wetlands to help attain the sustainable management of the water cycle. This will be achieved by the translation of state-of-the art science developed at both national and European levels, into practical guidance for end-users. This will be achieved by a comprehensive review, expert assessment and a focussed dissemination strategy. There is considerable scientific knowledge and technical experience gained in diverse aspects of wetland science and management including hydrology, biogeochemistry, ecology restoration, socio-economic and policy analysis. However the results of research and management experience are still too fragmentary and not sufficiently orientated to problem-solving or simply inadequately framed to be effectively transferred to, or used by, stakeholders and policy-makers. Simultaneously the general outcome of the scientific research has been increased awareness of the significance of wetlands in delivering goods and services important for human welfare including quality of life, biodiversity conservation and maintenance or enhancement of environment quality. Despite this wetlands continue to be degraded and lost throughout Europe without adequate consideration of the wider benefits to be achieved from this management. The new Water Framework Directive (WFD) promotes a unique opportunity to redress this problem by means of the holistic, integrated approach to water management. There is currently in preparation horizontal guidance on Wetlands as part of the Common Implementation Strategy (CIS) process. There is however work still to be done on providing more specific scientific and technical guidance on the effective implementation of the Directive with respect to wetlands. This is particularly the case in relation to Integrated River Management, the CIS cluster within which wetlands are being considered in the WFD.
Objectives: The EU Air Quality Directives include air pollutant dispersion models as instruments of environmental politics. The quality of the models needs to be guaranteed. One part of the control process is the validation, a comparison of the modelled results with especially designed and acquired, trustworthy reference data sets from field and wind tunnel experiments. Activities: Air pollutants and meteorological parameters are measured continuously by in situ stations at different sites within Goettinger street in Hanover and its vicinity. Apart from these long-term measurements three intensive measurement campaigns are planned with additional tracer experiments. In August 2001 and August 2002 tracer experiments have been executed. A line source consisting of 8 pipe sections with a total length of about 96 m has been installed on the median of Goettinger Strasse. A mixture of the tracer gas SF6 and air, monitored by flow controllers, has been released from openings regularely spaced along the pipes. The source has been operated with a sufficient overpressure to avoid a feedback of external pressure fluctuations on the source strength and distribution. At 12 positions within the street canyon and on the roof of a nearby building, air samples have been collected simultaneously for at least 5 hours. Every 30 minutes a sampling bag has been started to be filled by the sampling equipment at each position. Afterwards, the 30 minutes averaged samples have been analysed on SF6 in the laboratory. Results: The experimental layout had been tested in August 2001. With minor reservations it also passed the second measurement campaign in August 2002 successful. The results of both campaigns exist now. As far as they have been scrutinized they show plausible distributions of the concentrations in the street area such as the typical windward-leeward-effect for street canyons. The influence of traffic induced turbulence and advection of the concentration field along the street by the traffic seems to be significant because the concentration field is shifted according to the direction of the motion of the traffic. Further measurements will be carried out in October 2002 and March 2003 to test and to corroborate that hypothesis and to complete the validation data set.
A) Problemstellung: Die mittelfristig möglichen Maßnahmen zur Klimapolitik in Deutschland, also Maßnahmen über die Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls hinaus, müssen heute nicht nur geplant, sondern in ihren möglichen Wirkungen quantifiziert und in einem konsistenten Szenario zusammengeführt werden. B) Handlungsbedarf: Im Rahmen des EU-Treibhausgasmonitorings nach Richtlinie 280/2004/EG, aber auch im Rahmen der Vereinbarungen des Kyoto-Protokolls, ist die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, 'Vorausschätzungen' über Treibhausgasemissionen in den Jahren 2010, 2015, 2020 und möglichst 2030 zu erstellen. Dabei sind Schätzungen für die Fälle 'Ohne Maßnahmen', 'Mit Maßnahmen' und 'Mit zusätzlichen Maßnahmen' zu unterscheiden. Der Bericht muss im März 2009 vorliegen und zuvor zwischen den Ressorts abgestimmt werden. Als Grundlage für den Projektionsbericht 2005 dienten die Ergebnisse des UFOPLAN Projektes Politikszenarien III, die allerdings methodisch nicht voll den Anforderungen entsprechen. C) Ziel des Vorhabens ist: Mit dem Vorhaben sollen erstens die methodischen Grundlagen der Szenarioentwicklung verbessert werden. Zweitens sollen vorhandene Erkenntnisse über die Wirkung klimapolitischer Maßnahmen bis 2010 aktualisiert, sowie umgesetzte und weitere Maßnahmen bis 2020 in ihrer klimapolitischen Wirkung quantifiziert werden. Drittens sollen diese Maßnahmen zu drei klimapolitischen Szenarien zusammengefasst werden. Viertens sollen diese Szenarien so erweitert werden, dass quantifizierte, maßnahmenscharfe Aussagen bis zum Jahr 2030 möglich werden.
1. Es wird eine einheitliche, umfassende und konsistente thermodynamische Referenzdatenbasis für ausgewählte Radionuklide für eine Temperatur von 25 Grad C entwickelt, die zur geochemischen Modellierung von Nah- und Fernfeldprozessen eines Endlagers für radioaktiven Abfall eingesetzt werden soll. Berücksichtigt werden die derzeit in Deutschland diskutierten Wirtsformationen. 2. Es werden bereits bestehende, qualitativ hochwertige Datenbasen für Radionuklide zusammengeführt und bestehende Lücken mit neuen Daten und Schätzwerten, die nach festgelegten Qualitäts-Richtlinien bewertet werden, geschlossen. Die Daten werden auf Konsistenz geprüft und validiert. Die Herkunft, die Behandlung und die Bewertung der Daten werden sorgfältig dokumentiert. Die Daten werden in eine Datenbank integriert, die parallel in diesem Projekt entwickelt wird. 3. Die Migration der Radionuklide in der Geosphäre wird wesentlich besser, realitätsnäher, reproduzierbarer und auf einem sehr hohen Qualitätsniveau beschrie ben. Durch Integration der Datenbasis in eine nationale Datenbank kann der Datenbestand zukünftig sehr einfach nach einheitlichen Qualitätskriterien aktualisiert und fortgeschrieben werden.
The adoption of the Urban Waste Water Treatment Directive 91/271/EEC imposes the sewage sludge to be subsequently treated so it is expected by 2005 to increase twofold in comparison whit 1992. However, classical incineration to treat this vast amount of sludge must be no longer accepted from an environmental point of view. In addition, the Sewage Sludge Directive 86/278/EEC regulates the uses and properties of stabilised sludge for being either recycled or disposed. Both directives drive specific actions in two complementary ways. Firstly, a deep knowledge of current sludge treatment, such as mesophilic, thermophilic or autothermophilic processes, must be promoted to solve that problem in the UE ambit, taking in account the particular considerations of each treatment facility. In second place, the development of new processes must be supported to open new alternatives that could valorise that waste.The proposal aims at developing strategies for the disposal and reuse of waste sludge. The scope envisages to develop several processes for reducing both amount and toxicity of sludge, with simultaneous transformation into green energy vectors such as methane or hydrogen. In outline, mesophilic and mainly thermophilic and autothermophilic conditions will be deeply explored as classical alternatives for sludge stabilisation, assuring sanitary conditions of the treated sludge. Also, valuable materials will be obtained from sludge, such as activated carbons, which will be used in conventional adsorption processes and in innovative advanced oxidation processes.The main outcomes expected at the end of the projects are guidelines for technology selection in agreement with the geographic, economic and technical characteristics of the sewage plants, demonstration of the feasibility of new applications for the sewage sludge, manufacturing of activated carbon from sludge sewage as innovative recycling of sludge waste, and a deep understanding of the methods involved. Prime Contractor: Universitat Rovira i Virgili, Tarragona, Spain.
Ungefähr ein viertel von Lateinamerika wird als aride Gebiete betracht, einschließlich die Pazifikküste, die trockenen Hochebene des Andengebirges, Patagonien und die trockene Bereiche von Mittelamerika. Desertifikation ist das schwierigste Problem in diesen Landstrichen, was aus dem verkehrten Gebrauch von den Naturressourcen resultiert, und zu eine Reduktion der Produktivität von Ökosystemen und Landwirtschaft führt. Es ist eine Notwendigkeit, zu der Kampf gegen die Verminderung des Landes und die Armut in den trockenen Bereichen in Lateinamerika beizutragen, durch ein Nachhaltiges Management von Trockengebietensressourcen in einem internationalen Rahmen. Die Vereinigung von land- und forstwirtschaftlichen Konzepten mit einer Integrierten Wasserressourcen Management (IWRM) ist die zutreffende Richtung, die gefolgt werden muss, um die Nachhaltigen Entwicklung der trockenen und halbariden Bereiche in Lateinamerika zu fördern. Das Gesamtziel des Forschungsvorhabens ist die technologische Innovation zu koordinieren sowie Synergien herzustellen, um die Annahme von IWRM und von angepassten land- und forstwirtschaftlichen Konzepten zu fördern, um bestehende Lösungen vorzuschlagen, um die Verminderung der trockenen Länder zu bekämpfen und um landwirtschaftliche Entwicklung in Lateinamerika zu erhöhen. Das Hauptresultat von WAFLA ist die Kennzeichnung der Managementstrategien und der Politikwahlen für die Förderung der Regionsangepassten land- und forstwirtschaftlichen Strukturen. Die Gemeinsamen Lateinamerikanischen land- und forstwirtschaftlichen Management Richtlinien für ariden und semi-ariden Gebieten wird veröffentlicht werden, basiert auf dem teilnehmenden Management, mit der Miteinbeziehung der lokalen Gemeinden. Dieses Konzept harmonisiert Technologie, Anstalt und Umwelt und schlägt die Strategien der Implementierung basiert auf lokalen Bedingungen, mit der folgende technologischen, ökonomischen und Sozialinstrumenten: (1) lokale Kennzeichnung der eingeborenen und angepassten Feldfrüchte mit industriellen Wert, (2) Kennzeichnung und Entwicklung der verwendbaren Technologiepakete für Produktion, (3) Entwicklung eines Informationsnetzes der Märkte und (4) Entwicklung einer Verbreitungsstrategie.
Many current water-related RTD projects have already established operational links with practitioners, in several catchments / river basins, which allow the needs of policymakers to be taken into account. However, experience has shown that this interrelationship is not as efficient as it could / should be. Often, RTD results are not easily available to policy oriented implementer (policymakers) and, vice versa, research scientists may lack insight in the needs of policymakers. This project proposes a number of concrete actions to bridge these gaps in communication by developing and implementing a science-policy interface, focusing on setting up a mechanism to enhance the use of RTD results in the Water Framework Directive (WFD) implementation. As a first action, existing science-policy links will be investigated. RTD and LIFE projects that are of direct relevance for the implementation of the WFD will be identified and analysed. The results of these projects will be extracted, translated and synthesised in a way that can efficiently feed the WFD implementation. Secondly, an information system (WISE-RTD Web Portal) will be further developed to cater for an efficient and easy to use tool for dissemination as well as retrieval of RTD results. The Web Portal will be tested in 4 selected river basins to better tune the product to the needs of WFD stakeholders, policymakers and scientists. In parallel, the Web Portal will be disseminated to WFD stakeholders. This dissemination will focus on how to better access and use the RTD results and practical experiences. As third action, this science-policy interfacing of WFD related topics will be extended to non-EU countries taking into account their specific needs. An assessment of recent practices and needs of non-EU countries, together with an in-depth analysis of the operational needs in two Mediterranean pilot river basins, will allow to prepare recommendations for an efficient transfer of knowledge. Prime Contactor; Hydroscan NV; Leuven; Belgium.