Die Voraussetzungen, Umstände und Ausprägung der landschaftsgebundenen Erholung in beiden Ländern sind sehr unterschiedlich. Viele Aspekte werden sich nur schwer übertragen lassen. Dennoch stellt sich die Frage, ob und in welcher Weise sich die umfänglichen und langjährigen Erfahrungen aus Deutschland zur Lösung der Probleme und zur Verbesserung des Erholungsangebots in Korea nutzen lassen. Dies zu klären ist das entscheidende Ziel der vorgelegten Untersuchung.
Im Besonderen geht es dabei um die Wahrnehmung, Verarbeitung und Wirkung von Schallereignissen sowie ihren Bewertungs- und Beurteilungsmethoden bis hin zur Analyse der Bedeutung von Begriffen wie 'Belaestigung'. Wir analysieren Gehoererscheinungen, wie beispielsweise Laerm, in kulturvergleichenden Studien oder auch das Thema 'Klangfarben von Maschinen'. Dazu gehoeren auch die seit 20 Jahren stattfindenden Oldenburger Symposien zur Psychologischen Akustik. Die Arbeitsgruppe legt besonderen Wert auf die interdisziplinaere Kooperation mit der Physik, Informatik und Medizin. Es bestehen vielerlei Verbindungen zu auswaertigen Forschergruppen, insbesondere in Japan.
Neben mineralischen Stickstoff- und Phosphorverbindungen werden zeitweilig auch bedeutsame Mengen an organisch und kolloidal gebundenen Stickstoff- und Phosphorverbindungen in Dränage-, Grund- und Oberflächenwässer transportiert. Verantwortlich hierfür sind Makroporentransportprozesse. Die Auswaschung organischer Verbindungen durch Makroporentransport kann bisher unter Feldbedingungen mit konventionellen Probenahmetechniken nicht direkt gemessen werden. Ziel des im Rahmen einer Kooperation mit der Dan Kook University (Republic of Korea) beantragten Projektes ist die Ermittlung der gesamten N- und P-Auswaschung (Matrix- und Makroporentransport; mineralisch, organisch und kolloidal gebunden) aus landwirtschaftlich genutzten Böden bei unterschiedlichen Nutzungssystemen (Ackerland, Gründland), unterschiedlicher Nutzungsintensität (ohne Düngung, mit langjähriger organischer Düngung und hohen P- und -Gehalten in der Krume, langjährige Mineraldüngung) und Bodenbearbeitung (ohne, konventionelle und konservierende Bodenbearbeitung) als ein Kriterium zur Bewertung der Nachhaltigkeit unterschiedlicher Produktionsverfahren. Es werden neue Probenehmer verwendet, die sowohl die quantitative Messung des Matrix- und des Makroporentransportes unter Feldbedingungen erlauben.
BfS eröffnet Neubau: Bevölkerungsschutz wird gestärkt Lise-Meitner Haus in Berlin-Karlshorst verbindet Strahlenschutz und Nachhaltigkeit Ausgabejahr 2026 Datum 07.09.2026 Die geschwungene Fassade des Lise-Meitner-Hauses Das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) hat in Berlin ein modernes, ressourcenschonendes Gebäude für die Aufgaben und Arbeitsformen der Zukunft erhalten: Im Lise-Meitner-Haus im Stadtteil Karlshorst finden unter anderem Teile des Radiologischen Lagezentrums des Bundes als Krisenstab sowie die Nuklearspezifische Gefahrenabwehr des BfS neue Räumlichkeiten. Zudem wird der Betrieb von etwa 280 automatischen Messstellen für Strahlung in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt von dort gesteuert. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth und BfS -Präsidentin Inge Paulini hoben bei der Eröffnung am 7. September 2026 die Bedeutung des Neubaus für den Bevölkerungsschutz hervor. Wichtiger Beitrag zum Bevölkerungsschutz BMUKN-Staatssekretär Jochen Flasbarth Quelle: BMUKN Sascha Hilgers Umweltstaatssekretär Flasbarth: "Als Teil des Radiologischen Lagezentrums des Bundes und mit seiner Echtzeit-Überwachung der Strahlung in der Umwelt trägt das Bundesamt für Strahlenschutz wesentlich zum Schutz der Bevölkerung bei. Mit dem Neubau erhalten die Beschäftigten, die diese wichtige Arbeit leisten, die notwendige räumliche und technische Ausstattung. Das innovative Gebäudekonzept verfolgt dabei konsequent das Ziel einer nachhaltigen und klimaangepassten Bundesverwaltung." Schutz ist möglich BfS-Präsidentin Dr. Inge Paulini Quelle: bundesfoto/Bernd Lammel BfS -Präsidentin Inge Paulini: "Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine vor viereinhalb Jahren haben die Aufgaben des Bundesamtes für Strahlenschutz an Aktualität gewonnen: Schutz ist sowohl bei einem kriegsbedingten Unfall in einem Kernkraftwerk als auch bei Angriffen auf Nuklearanlagen möglich. Sogar der Einsatz einer Atomwaffe in Europa gehört zu den Szenarien, die wir nicht gänzlich ausschließen können. Der Umzug in ein hochmodernes, speziell für unsere Aufgaben konzipiertes Gebäude stärkt unsere Handlungsfähigkeit in Krisenfällen aller Art. Das Lise-Meitner-Haus darf aber nicht auf seine Funktion im Notfallschutz reduziert werden. Unsere Beschäftigen forschen hier auch für den Schutz vor Radon in Wohnungen oder sie untersuchen zum Beispiel Konsumgüter auf radioaktive Stoffe ." Moderne Arbeitsplätze für über 90 Beschäftigte Das Lise-Meitner-Haus beherbergt auf 3.600 Quadratmetern Nutzfläche Büroräume, Labore und Werkstätten für über 90 Beschäftigte sowie eine Bibliothek. Es ersetzt einen Plattenbau aus den 1970er Jahren, der bereits vom Staatlichen Amt für Atomsicherheit der DDR genutzt worden war und das Ende seiner technischen Nutzungsdauer erreicht hat. Die Entscheidung für die österreichische Physikerin Lise Meitner als Namenspatronin war eine Wahl der Beschäftigten. Der Hauptstandort des BfS befindet sich im niedersächsischen Salzgitter. Bibliothek als Begegnungsort Luftansicht des Lise-Meitner-Hauses Architektonisch charakteristisch für den Neubau sind seine Y-Form und die klaren Linien der geschwungenen Fassade. Zugleich fügt er sich mit nur drei Geschossen in das in der Umgebung entstehende Wohnumfeld ein. Dem Trend zur mobilen Arbeit wird das Lise-Meitner-Haus mit einem flexiblen Raumkonzept, das den sozialen und interdisziplinären Austausch fördert, gerecht. So ist die großzügig gestaltete Strahlenschutz-Fachbibliothek mit Beständen aus der DDR , dem früheren Westdeutschland und der heutigen Bundesrepublik zugleich als Begegnungs- und Arbeitsort für die Beschäftigten konzipiert. Kunst am Bau: "Urhütte" Die Skulptur "Urhütte" im Foyer des Gebäudes Im Foyer des Gebäudes passieren Besucherinnen und Besucher die Skulptur "Urhütte" des Künstlers Kang Sunkoo. Er wurde in Südkorea geboren und wuchs in Düsseldorf auf. In Berlin befinden sich weitere Werke des Künstlers im Humboldt Forum, auf dem Manga-Bell-Platz und im Bundesministerium des Innern. Als frühes Bauwerk des Menschen steht die "Urhütte" in der Architekturtheorie unter anderem für Schutz. Damit greift die Skulptur die Kernaufgabe des Bundesamtes für Strahlenschutz auf: den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Schäden durch Strahlung . Nachhaltiges Bauprojekt Das nach dem Bundesstandard Nachhaltiges Bauen "Silber" errichtete Gebäude kann bis zu 14 Prozent des benötigten Stroms durch Photovoltaik decken. Außenliegende Verschattung, Nachtauskühlung über automatisch gesteuerte Fensterantriebe, Muldenversickerung mit einem Muldenvolumen von 39.000 Badewannen (780 m³) und eine für das Stadtklima geeignete Bepflanzung der Außenanlage sind wichtige Maßnahmen der Klimaanpassung und für eine Schwammstadt Berlin. Eigentümerin ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Die Verantwortung für die Baudurchführung trug das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Die Entwürfe von Gebäude und Außenanlage stammen von hks architekten BDA, Erfurt, und plandrei Landschaftsarchitektur, Erfurt. Stand: 07.09.2026
<p> <p>Unternehmen und andere Organisationen leisten mit dem Betrieb von Umwelt- und Energiemanagementsystemen einen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften. EMAS hat sich als wirksamstes Instrument des Umweltmanagements bewährt. Es ergänzt die Umweltmanagementnorm ISO 14001 um mehr Transparenz und Rechtssicherheit und hat Schnittstellen zum Energiemanagement sowie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung.</p> </p><p>Unternehmen und andere Organisationen leisten mit dem Betrieb von Umwelt- und Energiemanagementsystemen einen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften. EMAS hat sich als wirksamstes Instrument des Umweltmanagements bewährt. Es ergänzt die Umweltmanagementnorm ISO 14001 um mehr Transparenz und Rechtssicherheit und hat Schnittstellen zum Energiemanagement sowie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung.</p><p> Umwelt- und Energiemanagement in Deutschland – eine positive Bilanz <p>Organisationen in Deutschland stehen Umwelt- und Energiemanagementsystemen aufgeschlossen gegenüber. Die Zahl der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/emas">EMAS</a>-registrierten Standorte sowie der nach ISO 14001 und ISO 50001 zertifizierten Organisationen ist in den letzten Jahren gestiegen. Ende April 2026 waren in Deutschland rund 1,4 Millionen Personen in EMAS-registrierten Organisationen beschäftigt.</p> </p><p> EMAS - „Eco-Management and Audit Scheme“– Entwicklungen seit 2005 <p>Nach einer wechselhaften Entwicklung zwischen 2005 und 2020 stieg die Zahl der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/emas">EMAS</a>-Registrierungen im Trend an, im Jahr 2025 sogar deutlich. Ende 2025 waren 1.228 Organisationen und 5.510 Standorte in Deutschland EMAS registriert. (siehe Abb. „Anzahl EMAS-registrierter Organisationen, Standorte und Beschäftigte“). Darunter befinden sich 15 deutsche Standorte von EMAS-Organisationen, die im europäischen Ausland registriert sind. Das deutsche EMAS-Register führt zusätzlich 66 Standorte deutscher Organisationen im Ausland, die in der Abbildung nicht berücksichtigt sind. </p> <p>Der Sprung von 2023 auf 2024 ist durch die Registrierung von rund 2.000 Standorten eines großen deutschen Lebensmitteleinzelhändlers zu erklären. Bis 2030 sollen 5.000 Standorte nach EMAS validiert sein. Dies ist das Ziel der Bundesregierung in der <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/die-deutsche-nachhaltigkeitsstrategie-318846">Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie</a>. Im Mai 2026 wurde ein neuer Höchststand von 7.686 Standorten erreicht. Der Sprung im Jahr 2026 geht vornehmlich auf die Registrierung eines Einzelhandelunternehmens mit rund 1.800 Standorten zurück.</p> <p>Betrachtet man die Verteilung nach Bundesländern, so zeigt sich: EMAS ist in Deutschland zahlenmäßig am weitesten in Bayern (25 % der EMAS-Organisationen), Baden-Württemberg (25 % der EMAS-Organisationen) und Nordrhein-Westfalen (14 %) verbreitet (siehe Tab. „EMAS-registrierte Unternehmen und Organisationen in Deutschland – Aufschlüsselung nach Bundesländern“). Der Großteil der EMAS-Organisationen sind Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes.</p> <p>Im September 2025 erfüllten EU-weit 4.141 Organisationen an 16.154 Standorten die EMAS-Anforderungen. </p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/DE_Indikator_WIRT-05_Umweltmanagement_2026-06-11.png"> </a> <strong> Anzahl EMAS-registrierter Organisationen, Standorte und Beschäftigte </strong> Quelle: EMAS-Register <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/DE_Indikator_WIRT-05_Umweltmanagement_2026-06-11.png">Bild herunterladen</a> (222,88 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/DE_Indikator_WIRT-05_Umweltmanagement_2026-06-11.pdf">Diagramm als PDF</a> (44,52 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/DE-EN_Indikator_WIRT-05_Umweltmanagement_2026-06-11.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (41,79 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/3_Tab_EMAS-BuLae_2026-06-11.png"> </a> <strong> EMAS-registrierte Unternehmen und Organisationen in Deutschland - Aufschlüsselung nach Bundesländern </strong> Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/3_Tab_EMAS-BuLae_2026-06-11.png">Bild herunterladen</a> (109,99 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Tab_EMAS-BuLae_2026-06-11.pdf">Tabelle als PDF zur vergrößerten Darstellung</a> (57,92 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Tab_EMAS-BuLae_2026-06-11.xlsx">Tabelle als Excel</a> (231,94 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Rechtsgrundlagen zu EMAS <p>EMAS ist die englische Kurzbezeichnung für ein Umweltmanagement- und Auditsystem nach der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/12982">europäischen EMAS-Verordnung</a>, die 1995 eingeführt wurde. Es zielt auf Unternehmen und sonstige Organisationen, die ihre Umweltleistung systematisch und transparent verbessern wollen. Die aktuelle Rechtsgrundlage ist die <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=celex%3A32009R1221">Verordnung (EG) Nr. 1221/2009</a>, die durch die <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32017R1505">Verordnung (EU) Nr. 2017/1505</a> (Anhänge I bis III) und <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?qid=1551437374936&uri=CELEX:32018R2026">Verordnung (EU) Nr. 2018/2026</a> (Anhang IV) geändert wurde. EMAS-Organisationen erfüllen gleichzeitig alle Anforderungen der Umweltmanagementnorm ISO 14001, gehen aber in wesentlichen Punkten darüber hinaus. EMAS umfasst auch die Energienutzung als bedeutenden Umweltaspekt. Daher sind für EMAS-Anwender nur wenige inhaltliche Anpassungen und Konkretisierungen erforderlich, um die Anwendung der internationalen Energiemanagementsystemnorm ISO 50001 zu vollziehen. Umgekehrt kann ein Energiemanagementsystem auch als Einstieg zu einem alle Umweltaspekte umfassenden Umweltmanagementsystem nach EMAS sein. Ein Umweltmanagementsystem nach EMAS ist auch eine gute Grundlage für die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts (weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen finden Sie auf unserer <a href="http://www.umweltbundesamt.de/CSRD">Themenseite</a>), und zum nachhaltigen Lieferkettenmanagement.</p> </p><p> ISO 14001 <p>Weltweit gibt es nach einer Umfrage der ISO rund 300.000 gültige Zertifikate nach der Umweltmanagementsystem-Norm ISO 14001 (siehe Abb. „Weltweite Anzahl an ISO 14001-Zertifikaten“, Stand 2023). Zum Vergleich: Für die internationale Norm zum Qualitätsmanagement – ISO 9001 – bestehen rund 840.000 Zertifikate (Stand 2023). Der Großteil der ISO 14001-Zertifikate wird in China ausgestellt, gefolgt von Italien, Japan, Südkorea und Großbritannien. Aktuellere Daten liegen derzeit nicht vor.</p> <p>Die Daten basieren auf einer <a href="https://www.iso.org/the-iso-survey.html">freiwilligen Umfrage der ISO</a> bei den nationalen Akkreditierungs- und Zertifizierungsstellen. Die Angaben können je nach Beteiligung dieser Stellen schwanken und erfassen nicht alle ausgestellten Zertifikate. Im Jahr 2018 wurde eine methodische Berichtigung in der ISO-Umfrage durchgeführt, die den Sprung in den Zertifizierungszahlen erklärt. Auch die Anzahl der gültigen Zertifikate im Jahr 2023 ist nur bedingt aussagekräftig, da sich die chinesische Akkreditierungsstelle nicht an der ISO-Umfrage beteiligte. In China waren in der Vergangenheit die meisten gültigen ISO 14001-Zertifikate zu verzeichnen. Für das Jahr 2022 wurden allein aus China rund 300.000 Zertifikate gemeldet. Gemäß der ISO-Umfrage bestanden in Deutschland im Jahr 2023 mindestens 9.073 gültige Zertifikate.</p> <p>Die europäische <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/emas">EMAS</a>-Verordnung enthält die Inhalte der ISO 14001 an zentraler Stelle. Aus diesem Grund ist ein Großteil der EMAS-Organisationen auch nach ISO 14001 zertifiziert – ohne Mehraufwand. Im Gegenzug besitzen Organisationen mit einem Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 eine gute Ausgangsbasis, um an EMAS teilzunehmen.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/4_abb_iso-14001-zertifizierungen_2025-07-16.png"> </a> <strong> Weltweite Anzahl an ISO 14001 Zertifikaten </strong> Quelle: Umweltbundesamt Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_abb_iso-14001-zertifizierungen_2025-07-16.pdf">Diagramm als PDF (158,83 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_abb_iso-14001-zertifizierungen_2025-07-16.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (28,09 kB)</a></li> </ul> </p><p> ISO 50001 <p>Für die internationale Energiemanagementsystem-Norm ISO 50001 erfasst die ISO-Umfrage im Jahr 2023 weltweit rund 25.000 gültige Zertifikate. Mehr als 40 % davon, rund 10.362 Zertifikate, bestehen in Deutschland. In Deutschland war ein signifikanter Anstieg der Zertifizierungen nach der ISO 50001 vom Jahr 2022 auf das Jahr 2023 zu beobachten. Eine Reihe von <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/emas">EMAS</a>-Organisationen hat auch ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt.</p> <p>Weitere Informationen zu Umwelt- und Energiemanagementsystemen finden Sie auf unseren <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/14598">Themenseiten</a>.</p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
Im Arbeitspaket 1 (AP 1) des BASE Eigenforschungsvorhabens „Langzeitintegrität von Behältern im Kristallingestein (LaKris)“ wird der aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik zu Behälterkonzepten für Kristallingestein für hochradioaktive Abfälle (HAW) ausgewertet und dargestellt. Hierzu werden insbesondere Studien der Länder mit weit fortgeschrittenen Endlagerkonzepten wie Schweden, Finnland und Kanada ausgewertet und um Aspekte von Konzepten aus der Tschechischen Republik und der Republik Korea ergänzt.
Ohne Pflanzen gibt es keine Nahrung, weder an Land noch im Meer. Sie bilden und regeln in wesentlichem Maße unsere Lebensumwelt. Doch nicht nur wir Menschen, auch Tiere brauchen die Pflanzen als Lebensgrundlage – beispielsweise als Nahrung aber auch als Lebensraum. Der Schutz der Pflanzen in all ihrer Vielfalt ist deshalb essentiell für das Überleben auf der Erde. Untersuchungen zeigen jedoch den kontinuierlichen Rückgang dieser für alle Lebewesen so wichtigen Vielfalt. Daher gibt es seit 2002 eine Globale Strategie zum Schutz der Pflanzenwelt, die diesen Rückgang bis 2010 stoppen sollte. Auf der letzten Konferenz (2014 in Südkorea) der Staaten, die sich verpflichtet haben diese Strategie umzusetzen, ergab sich aber leider, dass der Verlust an Pflanzenvielfalt zunimmt und auch noch bis mindestens 2020 weiter voranschreiten wird. Zur Umsetzung dieses globalen Ziels werden sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene Strategien entwickelt. Das Land Berlin leistet seinen Anteil mit dem Florenschutzkonzept. In diesem werden unter allen Farn- und Blütenpflanzen diejenigen als prioritäre Zielarten benannt, die aus fachlicher Sicht eines besonderen Schutzes bedürfen. Eine der Zielarten des Florenschutzes ist die Gemeine Grasnelke ( Armeria maritima subsp. elongata ). Diese auch nach der Bundesartenschutzverordnung gesetzlich besonders geschützte Art wächst vor allem auf trockenen Standorten, wie sie auch auf der sogenannten “Sandlinse” nördlich des Wuhlesteges vorkommen. In Berlin fühlt sich die Gemeine Grasnelke generell sehr wohl und kommt auch noch relativ häufig vor, aktuell vor allem in den Wäldern Köpenicks, den offenen Stadtrandbereichen und im nördlichen Grunewald. In bebauten Gebieten findet man sie vor allem entlang von Bahndämmen, seltener auf Mittelstreifen von Straßen, auf größeren Friedhöfen und Brachflächen. Bedingt durch Nutzungsänderungen oder Überbauung sind bereits einige Vorkommen der Grasnelke in den vergangenen Jahrzehnten verloren gegangen. Die Grasnelke gilt bundesweit als gefährdet, in Berlin zählt sich noch nicht zu den gefährdeten Pflanzenarten. Wenn die Gemeine Grasnelke also in Berlin relativ häufig vorkommt, warum muss sie dann besonders geschützt werden? Das liegt daran, dass diese Pflanze weltweit nur in einem sehr kleinen Areal vorkommt und ihren globalen Verbreitungsschwerpunkt in Nordostdeutschland hat. Wir haben daher eine besondere Verantwortung für den weltweiten Erhalt dieser Art. Das Land Berlin fühlt sich daher besonders verpflichtet seinen Teil zur Bewahrung der Gemeinen Grasnelke zu tun noch bevor sie akut gefährdet ist. Aus diesem Grund ist sie nicht nur Zielart des Florenschutzkonzeptes, sondern darüber hinaus auch Zielart des Berliner Biotopverbundkonzeptes. Auf den Wiesen nördlich des Wuhleteiches, der sogenannten „Sandlinse“, befindet sich bereits seit langem eine kleine Fläche mit Sandtrockenrasen, die auch von einer kleinen Familie aus Grasnelken bewohnt wird. Um ihren Bestand zu sichern und darüber hinaus im Wuhletal zu vermehren, wurde ein “Hilfspaket” im Rahmen der Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt auf der IGA-Berlin im Jahr 2017 geschnürt. Auf der “Sandlinse” wurde, in der Nachbarschaft der bestehenden Grasnelkenbestände, eine alte Baustraße aus Asphalt entfernt und die Fläche mit einer 20 bis 30 cm dicken Sandschicht angedeckt. So wurde die Ausgangsbedingung für die Anpflanzung von Grasnelken geschaffen. Die dafür benötigten Jungpflanzen wurden aus Samen gezogen, die von Pflanzen eines Grasnelkenbestandes im selben Naturraum, in Berlin-Pankow, stammen. Ein auf die Anzucht von regionalen Pflanzenarten spezialisierter Gartenbaubetrieb hat sie herangezogen und bis zur Auspflanzung auf der “Sandlinse” gepflegt. Die ansässige Population der Grasnelken konnte durch diese Maßnahme um rund 5.000 Individuen erweitert und die biologische Vielfalt im Wuhletal gestärkt werden. Durch die Florenschutzmaßnahme wurden jedoch nicht nur für die Gemeine Grasnelke beste Lebensbedingungen geschaffen. Auch viele weitere auf der “Sandlinse” vorkommende Pflanzenarten des “Sandtrockenrasen” profitieren davon, da sie vergleichbare Lebensraumansprüche wie die Grasnelke haben. Dazu gehören: Sand-Strohblume ( Helichrysum arenarium ), Rauhblattschwingel ( Festuca bevipila ), Berg-Sandglöckchen ( Jasione montana ), Silber-Fingerkraut ( Potentilla argentea ), Karthäuser Nelke ( Dianthus carthusianorum ). Koordinierungsstelle Florenschutz Berlin Berliner Florenschutzkonzept
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 83 |
| Land | 2 |
| Weitere | 4 |
| Wissenschaft | 13 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 5 |
| Förderprogramm | 62 |
| Text | 21 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 18 |
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| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 84 |
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| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 3 |
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