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Found 14 results.

Evaluierung von Projekten der Beratungshilfe für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, den Neuen Unabhängigen Staaten sowie den weiteren an die Europäische Union angrenzenden Staaten

Seit dem Jahr 2000 unterstützt das Bundesumweltministerium (BMUV) zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA), dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) durch die 'Beratungshilfe für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, den Neuen Unabhängigen Staaten sowie den weiteren an die Europäische Union angrenzenden Staaten' bei der Übertragung anspruchsvoller Umweltstandards. Ziel des Vorhabens ist es, dass die Beratungshilfe über ein kohärentes, wissenschaftsbasiertes sowie praktikabel und wirtschaftlich anwendbares Konzept für die Erfolgskontrolle verfügt. Mit dessen Anwendung sollen BMUV und UBA regelmäßig und zielgruppenorientiert den Informationsbedarf auf Projektebene und übergeordnet bei Projekt-Clustern zusammengehöriger Projekte bedienen können und zwar intern für BMU, UBA, BfN und BfS als auch extern für andere Institutionen und die Öffentlichkeit. Um dieses Ziel zu erreichen, sind als Ergebnisse eine anhand ausgewählter Projekte erprobte Vorgehensweise im Sinne eines Evaluierungskonzeptes für die regelmäßige Anwendung und ein Evaluierungsbericht zu den konkret evaluierten Projekten aus den Jahren 2019-2021 vorzulegen.

ELI - European Land-use Institute - Aufbau einer gemeinsamen mehrnationalen Forschungsbasis zur Vernetzung der Landnutzungsforschung mit Schwerpunkt in Mittel-, Ost- und Südosteuropa

INTEgrated Landscape Assessment for Sustainable Resource Management (INTERact)

In the past 25 years, political upheavals in Central and East Europe as well as Southeast Europe (CEE-SEE) have led to significant landscape changes. Ethnic, religious and economic conflicts shape landscape pattern, which manifests itself in abandoned agricultural areas or increasing urbanization. Applying integrated spatial planning in CEE-SEE countries need to extend cross-border approaches by intercultural methods and new communication technologies. Against this backdrop, INTERact addresses the question how to combine the ecological and social system for a sustainable development of neighbouring regions. For this purpose, the project aims at building a consortium in order to address following challenges: - How to involve different research institutes and regional stakeholders for an integrated analysis? - How do cultural, political and societal changes affect the landscape pattern? - How to develop strategies in spatial planning for a sustainable resource management? Due to the partnership between INTERact and the European Land-Use Institute (www.eli-web.com), already existing cooperation in CEE-SEE countries can be used and subsequently expanded. The outcome of phase one is to establish a motivated consortium, while in the second phase international cooperation will be set up to elaborate project proposals.

Etablierung einer Standardmethode zur Untersuchung genetischer und spezifischer adaptiver Differenzierung von Herkünften am Beispiel der Straucharten Prunus spinosa und Corylus avellana

Etablierung einer Standardmethode zur Untersuchung genetischer und spezifischer adaptiver Differenzierung von Herkünften am Beispiel der Straucharten Prunus spinosa und Corylus avellana

Wesentliche Voraussetzung für das Gesamtvorhaben ist die Beprobung von jeweils 20 Vorkommen der beiden Modellarten Prunus spinosa und Corylus avellana in Deutschland und Süd- bzw. Südosteuropa. Während die Auswahl der Vorkommen mit Beteiligung aller Projektpartner erfolgt, wird die Beprobung vollständig von ISOGEN übernommen. Dabei ist Probenmaterial in ausreichender Menge und Qualität für genetische Untersuchungen sowie für die Anlage der Klonarchive bereitzustellen. Im Bereich der Untersuchung genetischer Marker übernimmt ISOGEN die Reihenuntersuchungen an Isoenzymen und AFLPs, Genmarker finden seit vielen Jahren als unverzichtbares Instrument im Bereich der Erhaltung genetischer Ressourcen Verwendung. Allgemein werden sie bei der Messung genetischer Vielfalt und Diversität innerhalb von Vorkommen, sowie der Messung genetischer Unterschiede zwischen Vorkommen und Regionen eingesetzt. Sie sind unverzichtbares Hilfsmittel für die Ausweisung und das Management genetischer Ressourcen (GEBUREK and TUROK 2005). Im Rahmen des hier beantragten Projektes steht dabei die geografisch/genetische Differenzierung von Herkünften im Vordergrund. Bei Untersuchungen von Schlehenvorkommen in Niedersachsen konnte mit Hilfe von Isoenzym-Genmarkern eine außergewöhnlich hohe genetische Differenzierung von Vorkommen nachgewiesen werden (KLEINSCHMIT et al. 2008). Untersuchungen in natürlichen Vorkommen mit Hilfe von AFLP-Fingerprint-Methoden wurden für beide Arten bisher nicht durchgeführt, lediglich für C. avellana sind erste Analysen zur Sortenidentifizierung bekannt (FERRARI et al. 2005). Dieses universelle d.h. auf beliebige Arten anwendbare Verfahren gewährleistet eine hohe Repräsentativität bzgl. des untersuchten Genoms. Dabei wird eine Vielzahl zufälliger Abschnitte aus dem Genom untersucht. Untersuchungen an verschiedenen Baumarten zeigten eine gute Eignung dieser Methode zur geographisch genetischen Differenzierung von Baumarten (CAO et al. 2006, LARA-GOMEZ et al. 2005, PAPAGE

Effect - Upgrading of Energy Efficient Public Procurement for a balanced economic growth of SEE area

SEE HydroPower -bessere Gewässerbewirtschaftung für eine Zunahme der Erzeugung von erneuerbarer Energie aus Wasserkraft

In den südosteuropäischen Ländern (SEE South East Europe) ist Wasserkraft die wichtigste erneuerbare Energiequelle. Global gesehen trägt sie zu einer Einsparung an CO2 bei, lokal gesehen verursacht ihre Nutzung jedoch große ökologische Eingriffe in die Fließgewässersysteme. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft soll erhöht werden, da die EU-Mitgliedsstaaten ihren Anteil an erneuerbarer Energie zur Umsetzung der Erneuerbaren-Energie-Richtlinie deutlich steigern müssen. Bis 2020 soll der Anteil von erneuerbarer Enerie am Energieverbrauch auf 20Prozent gesteigert werden. Um dieses Ziel zu erreichen und zusätzlich den CO2 Ausstoß um 20Prozent zu senken, haben sich die einzelnen Mitgliedsstaaten zu unterschiedlichen nationalen Zielen verpflichtet, auch hinsichtlich der Ziele des Kyoto-Protokolls. In Fließgewässern verursacht die Nutzung der Wasserkraft häufig schwerwiegende hydrologische Veränderungen. Sie zerstört die Durchgängigkeit der Fließgewässer und verletzt ökologische Lebensräume. Die Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet die EU-Mitgliedsstaaten bis 2015 einen 'guten ökologischen Zustand' in den Fließgewässern zu erreichen. Die Behörden in Südosteuropa verzeichnen einen erhöhten Wasserbedarf, es fehlen aber Methoden, um die Effekte der Ausleitung von Wasser aus Fließgewässern bewerten zu können. Zusätzlich wird der Wettbewerb zwischen den einzelnen Nutzergruppen ein immer stärkeres Problem. Daher sind eine gezielte Planung und ein besseres Management für die Optimierung der Gewässerbewirtschaftung notwendig. Die Ziele des Projektes SEE HYDROPOWER sind eine Förderung der Stromerzeugung aus Wasserkraft und eine Optimierung der Verwendung von vorhandenen Wasserressourcen, gerecht abgestimmt auf die Bedürfnisse aller Wassernutzer, auf nachhaltige und umweltfreundliche Weise. Die Nutzung der Wasserkraft soll gemeinsam mit der Weiterentwicklung anderer erneuerbarer Energiequellen zur Einsparung von CO2 beitragen. Weiters sollen die vorhandenen Ökosysteme an Fließgewässern erhalten werden und die Hochwassersicherheit verbessert werden. Die Schwerpunkte des Projekts SEE Hydropower sind: *Die Entwicklung von Methoden für eine nachhaltige Planung und ein besseres Management der Gewässerbewirtschaftung mit Schwerpunkt auf der energiewirtschaftlichen Nutzung und unter Berücksichtigung der ökologischen Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie und den Effekten des Klimawandels *Untersuchung von bekannten Methoden und Strategien zur Erhaltung von ökologischen Lebensräumen an Flusssystemen, vor allem in Hinblick auf Restwasserstrecken, Fischhabitatqualität, Fischwanderung und andere den Lebensraum Fluss betreffende Problempunkte *Bewertung von Methoden zur Förderung der Implementierung von Wasserkraft in Form von Kleinwasserkraftwerken, welche noch vorhandenes Wasserkraftpotential nutzen können, unter Verwendung eines 'ökologischen' Ansatzes mit geringeren Auswirkungen auf die Umwelt *Pilotstudien in Einzugsgebieten von Partnerländern *Seminare, Kongresse und Ver

Climate Change and Impacts on Water Supply

Climate change (CC) affects fresh water resources and may have significant influence on public drinking water supply. Land use activities exert pressure on water resources and will change according to CC. It is crucial for safeguarding future water supply to anticipate these climate and land use changes and to assess their impacts on water resources. Transnational action is needed to prepare SEE for the challenge of ensuring water supply for society for several decades. Policy makers and water suppliers are required to develop sustainable management practices for water resources, considering existing and future CC influences. Therefore CC-WaterS will identify and evaluate resulting impacts on availability and safety of public drinking water supply for several future decades. Elaborated measures to adapt to those changes build the ground for a Water Supply Management System regarding optimization of water extraction, land use restrictions, and socio-economic consequences under climate change scenarios for water suppliers in SEE. The joint actions to produce this technical system will be performed on a transnational level in the Alps, Danube Middle and Lower Plains and coastal areas representing different SEE-characteristic climates and topography. In CC-WaterS, SEE governmental bodies, water suppliers and research institutions work together and implement jointly developed solutions, hence to be applied on a regional or local level in SEE. The complementary knowledge of the partners, enhanced by further applicable results of past projects, will provide a strong background. Capitalising already existing knowledge and data from EU-funded scientific projects and eliminating parallel investigations, CC-WaterS will make information applicable for concrete solutions, develop tools and instruments for public water supply and implement safeguarding measures. An accessory dissemination strategy will ensure that CC-WaterS durable results are transferred to the relevant users.

Wasserkraft in Europa: Alpenregion, Skandinavien und Südosteuropa reich an Chancen

Noch liegen in Europa fast zwei Fünftel des wirtschaftlich nutzbaren Wasserkraftpotenzials brach. Die zunehmende Verteuerung der fossilen Energieträger sowie umwelt- und klimapolitische Neujustierungen machen Wasserkraft zum Gewinner. Denn die Technologien haben einen hohen Reifegrad, es treten keine klimagefährdenden Emissionen auf und es fallen keine Zahlungen für den Brennstoffbezug an. Überdies treffen vor allem kleine Anlagen auf gesellschaftliche Akzeptanz. Gegenüber den neuen Erneuerbaren punktet Wasserkraft mit hohen Wirkungsgraden und mehr Flexibilität. Außerdem sind Mehrfachnutzungen möglich. Neben den potenzialstarken Ländern der Alpenregion sowie Skandinavien bietet besonders Südosteuropa interessante Möglichkeiten für nachhaltige Investitionen mit überaus attraktivem Chance-Risiko-Profil.

Handlungsempfehlungen zur Erkundung des Untergrundes von Deponie- und Altablagerungsstandorten in Thailand, Teilvorhaben 5: Szenarioanalyse und Handlungsempfehlungen

Das interdisziplinäre Projekt will die im Verbundvorhaben 'Deponieuntergrund' erarbeiteten Technologien zur Erkundung des Untergrundes von Deponien und Altablagerungen an die Rahmenbedingungen in Thailand anpassen und durch einen Technologietransfer zu einer nachhaltigen Sicherung sauberen Trinkwassers beitragen sowie hochwertige Arbeitsplätze in Deutschland sichern. In Zusammenarbeit mit thailändischen Fachkräften soll im Rahmen einer Teststandortforschung das deutsche Know How auf dem südosteuropäischen Markt eingeführt werden. Ein Schwerpunkt des Teilvorhabens 5 ist dabei die Kompilation der Daten aus der Erkundung zur Beurteilung der Standortsituation in Form einer Szenarioanalyse. Der zweite Schwerpunkt sind Handlungsempfehlungen für einen ökologisch wirksamen und ökonomisch vertretbaren Methodeneinsatz.

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